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Poljanski kritisiert UNO: Konflikte in Ukraine und Nahost offenbaren Doppelmoral

Russlands stellvertretender UN-Botschafter Dmitri Poljanski hat in einem Briefing die UNO kritisiert: Diese würde bei den Konflikten in der Ukraine einerseits und in Nahost andererseits mit zweierlei Maß messen. Besonders die voreiligen Schuldzuweisungen an Russland im Ukraine-Konflikt stechen hervor, während die UNO bei der Bewertung der Vorgänge in Nahost sich zurückhaltender äußert.

Dmitri Poljanski, Russlands stellvertretender UN-Botschafter, hat erklärt, dass die UNO mit zweierlei Maß messe, wenn sie die Fragen der Ukraine und Palästinas behandele. Poljanski machte diese Aussage während eines Briefings bei der Mediengruppe "Rossija Sewodnja" ("Russland Heute"). Ihm zufolge verhielten sich die Vereinten Nationen bei der Behandlung von Fragen des Nahost-Konflikts vorsichtiger als bei Entscheidungen über den Ukraine-Krieg.

"Wir haben dem UN-Generalsekretär immer wieder den Vorwurf gemacht, dass er – ohne abzuwarten, bis gewisse Fakten auf den Tisch kommen – Russland bestimmter Aktionen in der Ukraine bezichtigt hat, nur weil diese Aktionen in den Nachrichten waren und eine Reaktion dringend erforderlich schien. Im Kontext des Nahen Ostens verhält sich der UN-Generalsekretär [António Guterres] nun viel vorsichtiger. Das ist auffällig, obwohl es viele Beschlüsse des Sicherheitsrates und der UN-Vollversammlung zur Palästinafrage gibt, in denen eine absolut eindeutige Interpretation der Geschehnisse und der Politik Israels enthalten ist, sowie der Frage, wie die Lösung des Nahostkonflikts aussehen sollte. Es gibt mehr als genug Beschlüsse. Der Generalsekretär ist aber bemüht, sich sehr selektiv nach ihnen zu richten", so Poljanski.

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