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Liveticker Ukraine-Krieg: Washington bereitet Stationierung von US-Atomwaffen in Großbritannien vor

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Washington bereitet Stationierung von US-Atomwaffen in Großbritannien vorQuelle: Sputnik © Alex McNaughton
  • 21.06.2024 12:53 Uhr

    12:53 Uhr

    Trump kommentiert Bidens Aussage über Ukraine in der NATO

    Donald Trump, der ehemalige Präsident und aktuelle Präsidentschaftskandidat der Republikanischen Partei, erklärt in einem Interview für den Youtube-Kanal All-In Podcast, dass US-Präsident Joe Biden Unrecht hat, wenn er davon spricht, dass die Ukraine eine Zukunft in der NATO hat:

    "Biden liegt in allem falsch. Einer seiner Fehler ist, dass er gesagt hat: 'Die Ukraine wird in der NATO sein.' Er sagt das Gegenteil von dem, was meiner Meinung nach gesagt werden sollte."

    Laut Trump sind Russlands Bedenken bezüglich einer möglichen Stationierung von NATO-Truppen an seinen Grenzen verständlich:

    "An Russlands Stelle wären Sie nicht erfreut, und das wäre niemals Gegenstand von Verhandlungen."

    Trump fügt hinzu, dass er, wenn er Präsident werde, keine US-amerikanischen Streitkräfte in die Ukraine schicken werde, aber er verstehe, warum Frankreich eine andere Position einnehme.

  • 12:34 Uhr

    ATACMS-Rakete nördlich von Genitschesk abgefangen

    Im Gebiet Cherson über der Stadt Genitschesk hat ein russisches Luftverteidigungssystem eine ATACMS-Rakete abgefangen, die von der ukrainischen Armee aus einem HIMARS-Raketenwerfer abgefeuert worden war. Die Pressestelle des Gouverneurs im Gebiet Cherson bestätigt den Vorfall.

    In der Nacht um 23:10 Uhr Ortszeit wurde über Genitschesk eine ukrainische Drohne abgeschossen. Am Freitag wurden zwei weitere Drohnen zerstört.

  • 12:06 Uhr

    Ukrainischer Kriegsgefangener: Offiziere geben Soldaten Anweisungen zum Selbstmord

    Offiziere der ukrainischen Streitkräfte verbieten ukrainischen Soldaten, sich russischen Truppen zu ergeben, und geben ihnen Anweisungen, wie sie "richtig sterben" können. Dies berichtet der aus dem Gebiet Nikolajew mobilisierte Kriegsgefangene Juri Wodjan gegenüber RIA Nowosti:

    "Vor dem Einsatz wurde uns etwas gesagt, das mir überhaupt nicht gefiel: 'Man sollte immer eine Granate und eine Patrone bei sich haben – nur für sich selbst, um nicht in Gefangenschaft zu geraten'."

    Laut Wodjan werden ukrainische Soldaten mit Horrorgeschichten über Misshandlungen in russischer Gefangenschaft eingeschüchtert. "Es kursierten verschiedene Videos im Internet, dass Gefangene gefoltert, misshandelt, ihre Genitalien abgeschnitten, ihre Ohren und Nasen abgetrennt, manche mit Hämmern zu Tode geprügelt wurden", erklärt Wodjan.

    Nun, in Gefangenschaft, stellt er fest, dass diese Geschichten ausschließlich Schauermärchen waren: Die Behandlung sei gut, medizinische Hilfe sei verfügbar, das Essen bestehe aus drei Mahlzeiten täglich und die Portionen seien groß:

    "Es gibt Suppe, Borschtsch, Fleisch, Koteletts, Fisch, fast jeden Tag Fisch.

    Das Essen ist praktisch wie zu Hause, wie wenn man selbst zu Hause koch. Niemand foltert oder misshandelt mich. Ich bin ganz, lebendig und unverletzt."

  • 11:40 Uhr

    Militärexperte: Kiews Truppen verstecken Kriegsgerät in Innenhöfen von Wohngebäuden bei Charkow

    Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die im Dorf Olchowka westlich der Stadt Charkow stationiert sind, platzieren ihre Kräfte, Ausrüstung und Kriegsgerät in den Innenhöfen von Wohngebäuden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Militärexperten Andrei Marotschko.  

    Wie es heißt, beklagen Bewohner von Olchowka, dass Kiews Truppen ihre Gartengrundstücke, Höfe, Wohn- und Nebengebäude für militärische Zwecke nutzen.

    Laut Marotschko setzt der Gegner auf "seine traditionelle Praxis" und versteckt sich hinter der Zivilbevölkerung. Das ukrainische Militär ignoriere die Tatsache, dass sich in der Ortschaft noch Zivilisten aufhielten, die sie gefährdeten, so der Experte.

  • 11:12 Uhr

    Gebiet Cherson meldet schweren Beschuss durch ukrainische Armee

    Kiews Truppen haben innerhalb von 24 Stunden 38 Artillerieangriffe auf zehn Orte im linksufrigen Teil des Gebiets Cherson durchgeführt. Dies berichtet eine mit der Situation vertraute Quelle. 

    Wie es heißt, erfolgten die Angriffe sowohl tagsüber als auch nachts und richteten sich gegen zivile Objekte. 

    Betroffen waren die Orte Nowaja Kachowka und Kachowka, Zukury, Rasdolnoje, Aljoschki, Sagi, Kamenka, Golaja Pristan, Dnjeprjany und Podstepnoje.

  • 10:47 Uhr

    Putin in Vietnam: Wichtige Aussagen zur NATO und Ukraine

    Vor seiner Abreise aus Vietnam gab der russische Präsident Wladimir Putin eine Pressekonferenz, bei der er mehrere außenpolitische Themen ansprach. Im Mittelpunkt standen die Ukraine-Krise und die Eskalation des Konflikts durch westliche Staaten. Die wichtigsten Aussagen im Überblick.

    Die Reportage gibt es hier auf unserer Website.

  • 10:30 Uhr

    Neues russisches Bombenarsenal in der Ukraine: FAB-3000 im Einsatz

    Der Einsatz der FAB-3000-Lenkgleitbombe durch das russische Militär ist eine schlechte Nachricht für die ukrainischen Streitkräfte, schreibt der irische Journalist Chay Bose im sozialen Netzwerk X. So kommentierte Bose den ersten Einsatz einer solchen Waffe in einem Kampfgebiet in der Ukraine:

    "Die schiere, mörderische Zerstörungskraft von drei Tonnen Sprengstoff macht drei Gebäude vollständig zu Staub. Das ist eine sehr schlechte Nachricht für die ukrainischen Truppen."

  • 10:07 Uhr

    Charkow meldet Serie von Explosionen

    Am Freitag kommt es in Charkow wiederholt zu Explosionen. Aktuell gilt Luftalarm, berichtet der ukrainische Fernsehsender 24 auf Telegram.

    "Es sind Explosionen in Charkow zu hören, vermutlich außerhalb der Stadt", heißt es in der Mitteilung des Senders.

    Nach Angaben der Warnkarte alertmap.ru gilt der Alarm zur Zeit der Veröffentlichung in zwei Gebieten: Charkow und Nikolajew.

  • 10:05 Uhr

    Prorussischer Widerstand meldet Cholera-Ausbruch unter Militärs und Zivilisten in Cherson

    Prorussische Untergrundkämpfer in Cherson sollen der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mitgeteilt haben, dass in der Stadt ein Cholera-Ausbruch registriert worden ist. Rund 100 Menschen befinden sich demnach in Krankenhäusern. Es soll mindestens zwölf Todesfälle geben.

    Wie es heißt, sind überwiegend Militärangehörige betroffen. Inzwischen seien auch Infektionen unter Zivilisten gemeldet worden. Ein Untergrundaktivist soll RIA Nowosti gesagt haben, dass die von Kiew eingesetzten Behörden eine Panik befürchteten und die bestätigten Krankheitsfälle als Typhus ausgäben.

    Laut vorläufigen Angaben aus der vergangenen Woche ist Wasser zum Herd von Krankheiten geworden und trägt zu deren Ausbreitung bei. Sieben Ortschaften am rechten Dnjepr-Ufer sollen gefährdet sein.

    In Cherson sind laut Angaben von RIA Nowosti mehrere ukrainische Einheiten stationiert.  

  • 09:45 Uhr

    Staatsduma Abgeordneter: Fünf Gründe, warum der Westen Selenskij loswerden will

    Es gibt fünf Gründe, warum Washington und Brüssel beschlossen haben, Wladimir Selenskij loszuwerden, teilt der Sprecher der Staatsduma Wjatscheslaw Wolodin auf Telegram mit. Wolodin führt die Punkte wie folgt aus:

    • Selenskijs Zustimmungsrate ist im Mai auf 17 Prozent gefallen, was auf Pläne zur Senkung des Mobilisierungsalters auf 18 Jahre, wirtschaftliche Probleme und Niederlagen an der Front zurückzuführen ist.

    • Seine Amtszeit ist abgelaufen und somit ist Selenskij illegitim. 

    • Das Vertrauen der USA und der EU in Selenskij und seine Verbündeten ist verloren gegangen. Sie sind gezwungen, spezielle Kontrollkommissionen einzurichten, um sicherzustellen, dass die von ihnen bereitgestellten Mittel nicht veruntreut und Waffen nicht weiterverkauft werden.

    • Kiews Misserfolge auf dem Schlachtfeld haben monatliche Verluste von über 50.000 Soldaten zur Folge. Diese können selbst durch eine totale Mobilisierung nicht kompensiert werden. Lieferungen europäischer und US-amerikanischer Waffen haben keine Verbesserung gebracht. 

    • Die Ukraine ist bankrott. Im vergangenen Jahr hat die Staatsverschuldung 80 Prozent des BIP erreicht. Ohne finanzielle Unterstützung aus Washington und Brüssel kann Kiew seine aktuellen Verpflichtungen gegenüber den Bürgern nicht erfüllen. 

    "Washingtons und Brüssels Investitionen in Selenskij haben sich nicht ausgezahlt. Es ist an der Zeit, ihn loszuwerden", resümiert Wolodin auf Telegram.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.