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Lawrow: Westen will Regime stabilisieren, das NS-Kollaborateure ehrt

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat dem Anführer des Kiewer Regimes Wladimir Selenskij vorgeworfen, Nazi-Kollaborateure zu verherrlichen. Dabei verwies er auf einen Vorfall im Mai, bei dem Selenskij vor dem Grab von Andrei Melnyk niederkniete, einem OUN-Führer und Nazi-Kollaborateur.

Lawrow erklärte dazu: "Wenn dieses Bild des knienden Selenskij in Europa nicht als Warnsignal für eine Rückkehr des Nazismus wahrgenommen wird, dann fällt es mir schwer, mir vorzustellen, was sonst eines sein könnte."

Die Organisation Ukrainischer Nationalisten war eine 1929 in Wien gegründete, extrem nationalistische und faschistische Organisation, die an zahlreichen politisch motivierten Morden, antisemitischen Pogromen, der Judenverfolgung während des Holocaust und ethnischen Säuberungen beteiligt war. Lawrow argumentierte, dass ein solches Verhalten in Europa die Alarmglocken schrillen lassen müsse.

Zugleich kritisierte er westliche Vorschläge, den Konflikt entlang der derzeitigen Frontlinie einzufrieren und Stabilisierungskräfte zu entsenden. "Welches Regime wollen sie damit stabilisieren? Etwa dieses Regime, dessen Vertreter vor der Asche von NS-Verbrechern auf die Knie fallen? Ein Regime, das Fackelzüge veranstaltet, bei denen nationalsozialistische Gesten gezeigt und Hitlergrüße gemacht werden? Ein Regime, das bis heute keinerlei Anstalten macht, die Gesetze aufzuheben, die den Gebrauch der russischen Sprache praktisch überall verbieten?", fragte der russische Außenminister.

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