Israelischer Klempner soll Flugzeugabsturz verhindert haben – Dank TV-Serie
Gegenüber Netanjahu erklärte der Klempner, dass er gerne die Serie "Mayday – Alarm im Cockpit" schauen würde und deshalb den Steuerknüppel der Maschine zurückgezogen hätte, um sie zu stabilisieren. Dann hätte einer der Reservepiloten übernommen.
Gegenüber dem israelischen Medium Ynet sagte Hion, dass er sich durch die Bezeichnung von Donald Trump als "israelischer Klempner" nicht beleidigt fühle. Er betonte: "Ich bin ein Klempner der Extraklasse. Er lag nicht falsch – ich arbeite nicht bei der NASA und habe nichts mit der Raumfahrt zu tun. Ich kümmere mich um stinkende Rohre, und er hatte Recht. Das hat mich nicht gekränkt."
Am Mittwoch soll es zu einer versuchten Flugzeugentführung gekommen sein, die verhindert werden konnte. Der Flydubai-Flug FZ1073 war von Dubai unterwegs nach Tel Aviv, als der aus Indien stammende Flugkapitän Smit Machchhar von seinem omanischen Co-Piloten angegriffen und mit einem Messer schwer verletzt wurde.
Machchhar gelang es noch, die Sicherheitstür des Cockpits zu öffnen. Passagiere schritten ein und überwältigten den Angreifer. An Bord befanden sich Reservepiloten, die das Flugzeug anschließend übernahmen und den Flughafen Tabuk in Saudi-Arabien anflogen. Der Pilot konnte von einem Zahnarzt an Bord stabilisiert werden und wurde Rettern in Saudi-Arabien übergeben. Auch der überwältigte und gefesselte Omani wurde übergeben, allerdings an die Polizei. Die Passagiere wurden schließlich mit Ersatzflügen an ihr planmäßiges Ziel gebracht. Die Ermittlungen zum Vorfall dauern an.
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