Kurzclips

Terroristen signieren mit Wochentagen? – IDF-Propaganda soll Krankenhaus-Massaker rechtfertigen

Der Sprecher der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF), Daniel Hagari, hat angebliche Beweise dafür enthüllt, dass die Hamas den Keller des Rantisi-Kinderkrankenhauses in Gaza als logistische Basis für die Lagerung von Waffen und die Entführung von Geiseln nutzte.

Das Krankenhaus wurde von israelischen Panzern umzingelt und angegriffen, wobei Hunderte Palästinenser, darunter auch Kinder, getötet wurden.

Im folgenden Video zeigt Hagari einen Wandkalender, der im Keller des Rantisi-Krankenhauses gefunden wurde, als angeblichen "Beweis" dafür, dass in der Vergangenheit Geiseln im Krankenhaus festgehalten wurden: "Wir sind in einer Operation. Die Operation gegen Israel hat am 7. Oktober begonnen", gibt er wörtlich wieder, was auf dem Kalender in arabischer Sprache steht. "Das ist eine Liste der Wachhabenden, wo jeder Terrorist seinen Namen einträgt, und jeder Terrorist hat seine eigene Schicht, um die Leute zu bewachen, die hier waren."

Eine genauere Analyse durch arabischsprachige Experten widerlegte eindeutig die Behauptungen der israelischen Armee und warf ihr vor, falsche Informationen zu verbreiten: Insbesondere zeige der Kalender gar nicht die Namen der Hamas-Milizionäre, sondern lediglich die Wochentage in arabischer Sprache. Der palästinensische Journalist Muhammad Shehada von "Al Jazeera" klärte über diese Falschmeldung auf.

Mehr zum Thema - Netanjahu: Wenn Israel den Krieg verliert, ist die USA "als Nächstes" dran

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.