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NATO-Generalsekretär hält US-Luftangriffe auf Iran für gerechtfertigt

Die militärische Lage im Nahen Osten bleibt angespannt. In der Nacht zum 8. Juni haben die US-Streitkräfte eine Reihe von Angriffen durchgeführt, diesen waren jedoch nach Ansicht von NATO-Generalsekretär Mark Rutte eine notwendige Reaktion auf iranische Verstöße gegen die Waffenruhe.
NATO-Generalsekretär hält US-Luftangriffe auf Iran für gerechtfertigt© Urheberrechtlich geschützt

Der NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat die nächtlichen US-Luftangriffe auf Iran als gerechtfertigt bezeichnet. Gegenüber den Journalisten in Ankara, wo derzeit der NATO-Gipfel stattfindet, sagte er:

"Ich glaube, das war absolut notwendig. Wenn es ein Waffenstillstandabkommen gibt und Iran es eigentlich verletzt – wir haben alle gestern die Angriffe auf Schiffe gesehen –, dann ist es für die USA von entscheidender Bedeutung, entschlossen zu reagieren."

In der Nacht zum 8. Juli führten die US-Streitkräfte eine Reihe von Luftangriffen auf Ziele in Iran durch. Das Zentralkommando der US-Streitkräfte (CENTCOM) erklärte, die Angriffe seien eine Reaktion auf iranische Attacken gegen drei Handelsschiffe, die die Straße von Hormuz passierten.

Das Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) erklärte laut staatlichen Medien, dass die iranischen See- und Luftstreitkräfte eine gemeinsame Operation durchgeführt und dabei ballistische Raketen sowie Drohnen eingesetzt haben, um 85 Ziele auf Militärstützpunkten in der Golfregion anzugreifen.

Nach Angaben des IRGC richteten sich die Angriffe unter anderem gegen den Stützpunkt der 5. US-Flotte in Bahrain sowie den Luftwaffenstützpunkt Ali Al Salem in Kuwait. Die Operation sei eine Reaktion auf die US-Luftangriffe auf Küstenstützpunkte und zivile Einrichtungen in der südiranischen Provinz Hormozgan an der Straße von Hormus sowie in der westiranischen Stadt Bandar-e Mahshahr gewesen.

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