International

Liveticker Ukraine-Krieg: Hafenanlagen und Schiffe der ukrainischen Streitkräfte getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Hafenanlagen und Schiffe der ukrainischen Streitkräfte getroffenQuelle: Gettyimages.ru
  • 14.08.2026 08:57 Uhr

    08:57 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 500 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zu Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 553 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Nowgorod, Kursk, Brjansk, Belgorod, Kaluga, Smolensk, Twer, Pskow, Orjol, Tula, Lipezk, Kostroma, Rjasan, Rostow, Leningrad, den Regionen Moskau, Krasnodar und Stawropol, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.

  • 08:21 Uhr

    Hafenanlagen und Schiffe der ukrainischen Streitkräfte getroffen

    Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe mithilfe von Kampfdrohnen auf ukrainische Hafenanlagen und Schiffe der ukrainischen Streitkräfte fort. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.  

    Am Donnerstagabend seien zwei Schleppschiffe im Schwarzen Meer südwestlich von Nikolajew attackiert worden. Wie es heißt, hätten diese Schiffe Trockenfrachter mit westlichen Waffen für die ukrainische Armee zu ukrainischen Häfen begleitet.

    In der Nacht zum Freitag sei der Bahnhof des Hafens von Ismail getroffen worden, berichtet die russische Militärbehörde weiter. Der Bahnhof sei zum Laden, Lagern und zum Transport von militärischen Gütern sowie Treibstoff für den Bedarf der ukrainischen Streitkräfte verwendet worden.

  • 07:29 Uhr

    Experte: Es gibt Verteidigungslücken der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten Charkow und Sumy

    Aufgrund des Drucks der russischen Streitkräfte in den Gebieten Sumy und Charkow entstehen in den ukrainischen Verteidigungslinien mehrere Lücken, erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der TASS.

    "Die aktiven Aktionen in den Gebieten Sumy und Charkow zerstreuen die Kräfte und Mittel der ukrainischen Kämpfer. Gerade in diesen Gebieten herrscht derzeit ein Mangel an ukrainischen Kämpfern, die Verteidigungslinien sind geschwächt und es gibt Lücken in ihren Verteidigungsformationen."

    Marotschko geht davon aus, dass der frühere Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, auf Befehl von Wladimir Selenskij sich auf die Gebiete Dnjepropetrowsk und Saporoschje konzentrierte, wohin er den Großteil der ukrainischen Armee entsandte. Deswegen verfüge Kiew nicht über genügend Truppen, um die Lage an anderen Frontabschnitten zu stabilisieren.

  • 13.08.2026 22:15 Uhr

    22:15 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:14 Uhr

    Weitere ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen

    Im Verlaufe des heutigen Donnerstags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 193 ukrainische Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen im Zeitraum von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Kaluga, Tula, Moskau, Krasnodar, den Teilrepubliken Baschkortostan und Krim sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer zerstört.

  • 21:57 Uhr

    DVR: Mehrere Verletzte nach Kiews Angriffen auf zivile Ziele

    Sechs Zivilisten haben in der Volksrepublik Donezk (DVR) Verletzungen erlitten, nachdem das ukrainische Militär einen Regionalzug am Bahnhof Kuteinikowo angegriffen hatte. Wie das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin mitteilt, wurden der Zugführer und Zugbegleiter, der Bahnhofsvorsteher und eine weitere Mitarbeiterin des Bahnhofs sowie zwei Fahrgäste – ein Mann und eine junge Frau – verwundet.

    Puschilin gibt weiter an, dass im Verlauf des heutigen Donnerstags insgesamt 17 Bewohner der DVR durch ukrainische Angriffe verwundet wurden. Unter anderem erlitten vier Mediziner bei einem Angriff auf ein Krankenhaus in Jassinowataja Verwundungen. Weitere Verwundete forderten ukrainische Angriffe in den Kreisen Charzyssk und Jenakijewo sowie in Mariupol, Donezk und Gorlowka.

  • 21:34 Uhr

    Deutschland: Kein Schutzstatus für neu einreisende ukrainische Männer mehr

    Ukrainische Männer im Alter zwischen 23 und 60 Jahren werden in Deutschland keinen Schutzstatus mehr erhalten, solange sie nicht die Rechtmäßigkeit der Ausreise aus der Ukraine oder Gründe für eine Freistellung vom Militärdienst vorweisen. Dies berichtet die Deutsche Welle unter Verweis auf das Bundesinnenministerium.

    Die Einschränkungen erstrecken sich auf ukrainische Männer, die nach Deutschland nach dem 31. Juli einreisen und erfolgen gemäß dem entsprechenden Beschluss des EU-Rats. Der Schutzstatus der Ukrainer, die vor diesem Datum nach Deutschland gekommen sind, wird indessen automatisch bis zum 4. März 2028 verlängert.

    Das Ministerium teilt weiter mit, dass neu einreisende ukrainische Männer einen Asylantrag nach dem Regelverfahren stellen können, stellte aber klar, dass "die Wehrpflicht in der Ukraine an sich keinen Schutzgrund" darstelle. Ukrainischen Männern, die neue Einreisebestimmungen verletzen, drohe eine Abschiebung, so die Behörde weiter.

  • 21:23 Uhr

    Gebiet Sumy: Ukrainische Soldaten töten und vertreiben Zivilisten, um Häuser zu besetzen

    Im Gebiet Sumy vertreiben ukrainische Soldaten einheimische Zivilisten, um deren Häuser zu besetzen, und scheuen dabei nicht vor Morden zurück. Eine russische militärische Quelle berichtet dazu der Nachrichtenagentur TASS:

    "Ukrainische Nationalisten verhalten sich äußerst negativ gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Insbesondere töten sie in Bolschaja Pissarewka Rentner, einfach um ein Haus zu besetzen, das ihnen gefällt. Die Leichen der Ermordeten werden oft direkt im Hof verscharrt, manchmal sogar einfach in Keller geworfen."

    Die Quelle betonte weiter, dass seit dem Beginn der Kämpfe im Gebiet Sumy über 100 Ortschaften vom ukrainischen Militär besetzt und deren Einwohner vertrieben wurden. Dabei verbleiben im Norden des Gebiets noch etwa 35.000 Zivilisten, die ihre Häuser nicht verlassen wollen, sich damit einer Mobilmachung ins ukrainische Militär entziehen und auf eine Befreiung durch die russische Armee warten, so die Quelle weiter.

  • 20:38 Uhr

    Sacharowa: Ziele der Sonderoperation bleiben relevant

    Russlands Ziele zur Entnazifizierung und Demilitarisierung der Ukraine bleiben aktuell, erklärt die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa.

    In einem Kommentar, den Sacharowa auf der Website des russischen Außenministeriums veröffentlicht, listet sie die jüngsten Angriffe Kiews gegen Russlands Zivilbevölkerung sowie Fälle der Rehabilitierung von Nazismus und Repressionen gegen die Ukrainische Orthodoxe Kirche auf. Die Diplomatin betont:

    "Alle gelisteten Fakten bestätigen die Aktualität der Aufgaben zur Entnazifierung und Entmilitarisierung der Ukraine und zur Beseitigung von Bedrohungen, die vom ukrainischen Territorium ausgehen."

  • 20:02 Uhr

    Russland greift ukrainische Häfen an – Patrouillenboot und Infrastruktur getroffen 

    Russische Truppen haben am Donnerstag ihre Angriffe auf Ziele in der Ukraine fortgesetzt. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurde im Hafen von Otschakow im Gebiet Nikolajew ein Patrouillenboot getroffen. Zudem attackierte Russland Behälter mit Treib- und Schmierstoffen sowie Ausrüstung im Hafen von Odessa, die zur Ausladung von Militärgütern diente. Bei den beiden Angriffen kamen luftgestützte Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen zum Einsatz.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.