Liveticker Ukraine-Krieg – Klitschko: Kiew teilweise ohne Strom und Wasser

8.10.2026 08:08 Uhr
08:08 Uhr
Russische Luftabwehr schießt in der Nacht 399 Drohnen ab
Im Verlauf der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte 399 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 20:00 und 08:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Lipezk, Orjol, Orenburg, Pensa, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow, Tula, Uljanowsk, Moskau, über den Teilrepubliken Baschkortostan, Krim und Tatarstan sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.
07:31 Uhr
TASS: Kiews Truppen töten russische Gefangene mit verminten Halsbändern
Ukrainische Truppen missbrauchen russische Kriegsgefangene als Kamikazen, um Stellungen der russischen Streitkräfte aufzudecken, berichtet die Nachrichtenagentur TASS. In der entsprechenden Meldung heißt es unter Verweis auf russische militärische Quellen, dass die Gefangenen mit verminten GPS‑Halsbändern ausgestattet und gezwungen werden, zu eigenen Positionen zu gehen. Die Koordination erfolgt dabei über eine Drohne und ein Funkgerät.
Im Fall einer Weigerung wird die Sprengladung am Halsband detoniert. Werden die Anweisungen befolgt, bringen ukrainische Militärs das Halsband ebenfalls zur Detonation und greifen anschließend die russischen Stellungen mit Artillerie an. TASS veröffentlicht ein Video, das einen russischen Gefangenen mit einem solchen Halsband zeigt.
Die Quelle der Nachrichtenagentur gab bekannt, dass solche Misshandlungen von Gefangenen unter anderem durch die Terrormiliz Asow, die 36. separate Brigade der Marineinfanterie und die 79. Luftsturmbrigade angewandt werden.
7.10.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Lawrow: Moskau weiter zu Gesprächen über die Ukraine bereit

Die Verhandlungen über den Ukraine-Konflikt bleiben im Fokus. Russlands Außenminister Sergei Lawrow bekräftigte nach einem Treffen der GUS-Außenminister in Turkmenistan erneut Moskaus Bereitschaft zu trilateralen Gesprächen mit den USA und der Ukraine.
Zugleich erklärte Lawrow, Russland wolle zunächst wissen, mit welchen Vorschlägen Kiew in mögliche Verhandlungen gehe.Lawrow warf der Ukraine zudem Angriffe auf zivile Ziele während der russischen Parlamentswahlen vor und betonte, frühere Gesprächsformate seien nicht auf Initiative Moskaus beendet worden. Auch Europa machte er für das Scheitern früherer Verständigungsversuche mitverantwortlich.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:49 Uhr
14-Jähriger bei Drohnenexplosion im Gebiet Belgorod verletzt
Im Gebiet Belgorod ist ein 14-Jähriger bei der Explosion einer Drohne verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich im Ort Rasumnoje im Stadtbezirk Belgorod, wie der regionale Einsatzstab mitteilte. Der Jugendliche erlitt ein Knalltrauma und suchte das regionale Kinderkrankenhaus auf. Dort wurde er medizinisch versorgt. Die weitere Behandlung soll ambulant erfolgen.
21:36 Uhr
Russische Armee trifft Frachter mit Militärgütern auf dem Weg nach Odessa
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte ihre Angriffe auf die ukrainische Hafeninfrastruktur und auf Schiffe fortgesetzt, die am Transport von Militärgütern beteiligt sind.
"Infolge der Angriffe wurde auf See ein Frachter getroffen, der Güter zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte in den Hafen von Odessa transportierte."
21:22 Uhr
59 ukrainische Drohnen binnen zwölf Stunden abgefangen
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Flugabwehr am Mittwoch innerhalb von zwölf Stunden 59 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Demnach wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Rostow, Smolensk, Twer und Tula sowie über dem Schwarzen Meer und der Teilrepublik Krim vom Himmel geholt.
21:11 Uhr
Gebiet Cherson: Vater von 13 Kindern und seine Tochter bei Drohnenangriff getötet
Im Gebiet Cherson sind ein Vater von 13 Kindern und seine 15-jährige Tochter durch einen ukrainischen Drohnenangriff auf ihr Auto getötet worden. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo mit:
"Heute Morgen hat eine ukrainische Drohne bei Rykowo im Bezirk Genitschesk einen Pkw angegriffen. Das Fahrzeug wurde vollständig zerstört. Dabei kamen Alexander Kolotun und seine 15-jährige Tochter Anna ums Leben. Alexander zog gemeinsam mit seiner Frau Tatjana 13 Kinder groß. Tatjana erwartet derzeit ihr 14. Kind."
Saldo kündigte an, dass die Familie die notwendige Unterstützung erhalten werde. Die Familie Kolotun betreibt demnach eine kleine Bäckerei und versorgt die Bewohner der umliegenden Dörfer mit Brot.
Der Gouverneur betonte, dass sich die Tragödie 120 Kilometer von der Frontlinie entfernt ereignet habe. Zudem erinnerte er daran, dass der russische Präsident Wladimir Putin Tatjana im Juni persönlich den Orden "Mutterheldin" verliehen habe.
20:54 Uhr
DVR: Zwei Tote bei Drohnenangriff – Mann im Gebiet Belgorod verletzt
In Spartak, einem Dorf im Stadtbezirk Donezk, sind bei einem ukrainischen Drohnenangriff ein 1967 geborener Mann und eine 1970 geborene Frau getötet worden. Zudem wurde ein Privathaus zerstört, wie Bürgermeister Alexei Kulemsin auf Telegram mitteilte.
Im Gebiet Belgorod wurde ein Mann bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Pkw verletzt. Der Angriff ereignete sich am Morgen im Ort Rakitnoje, wie der regionale Einsatzstab mitteilte. Der Mann erlitt ein Knalltrauma und suchte das Städtische Krankenhaus in Belgorod auf.
20:35 Uhr
Gebiet Cherson: 68 Menschen seit Jahresbeginn bei Angriffen getötet
Bei ukrainischen Angriffen auf den Bezirk Aljoschki im Gebiet Cherson sind seit Jahresbeginn zahlreiche Zivilisten getötet worden. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo bei einem Briefing zur Lage in der Stadt mit:
"Im gesamten Bezirk Aljoschki, der vollständig in der Frontzone liegt, sind seit Jahresbeginn 68 Menschen getötet worden. Davon allein 29 in Aljoschki. Mehr als 130 Menschen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades."
Saldo fügte hinzu, dass in dieser Statistik Menschen nicht erfasst seien, die wegen ihrer Verletzungen keine medizinische Hilfe in Anspruch genommen haben.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
