Liveticker Ukraine-Krieg: Hafenanlagen und Schiffe der ukrainischen Streitkräfte getroffen

14.08.2026 09:50 Uhr
09:50 Uhr
Unbekannte Drohne über Lettland abgeschossen
Eine unbekannte Drohne, die am Morgen in den lettischen Luftraum eingedrungen war, wurde abgeschossen. Dies teilt das Verteidigungsministerium des Landes auf X mit.
"Kampfflugzeuge der NATO-Luftraumüberwachung im Baltikum haben erfolgreich ein ausländisches unbemanntes Fluggerät abgeschossen."
Laut der Behörde sei die Drohne "infolge russischer elektromagnetischer Kriegsführung in Lettland eingedrungen."
Aufgrund des Vorfalls war in mehreren Regionen des Landes Luftalarm ausgelöst worden.
09:28 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden 200 Drohnen abgeschossen
Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen 24 Stunden 92-mal Artillerieangriffe auf das Gebiet Kursk verübt, dabei wurden in der Region 200 Drohnen abgeschossen. Das teilt Gouverneur Alexander Chinstein mit. 15-mal griffen Drohnen das Territorium demnach mit Sprengsätzen an.
Der Gouverneur fügt hinzu, dass in dem Dorf Reuttschanski (Bezirk Medwenka) ein 47-Jähriger Verletzungen davontrug, Fenster eines Hauses sowie zwei Autos wurden beschädigt. In Rylsk kam ein Auto zu Schaden, im Dorf Selekzionny ein Mähdrescher.
Darüber hinaus wurde im Bezirk Oktjabrski eine Energieanlage getroffen – rund 9.000 Menschen waren zeitweise ohne Strom, die Versorgung wurde inzwischen aber wiederhergestellt.
08:57 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 500 ukrainische Drohnen
In der Nacht zu Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 553 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Nowgorod, Kursk, Brjansk, Belgorod, Kaluga, Smolensk, Twer, Pskow, Orjol, Tula, Lipezk, Kostroma, Rjasan, Rostow, Leningrad, den Regionen Moskau, Krasnodar und Stawropol, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.
08:21 Uhr
Hafenanlagen und Schiffe der ukrainischen Streitkräfte getroffen

Symbolbild: ein Schiff im ukrainischen Hafen von IsmailGettyimages.ru Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe mithilfe von Kampfdrohnen auf ukrainische Hafenanlagen und Schiffe der ukrainischen Streitkräfte fort. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Am Donnerstagabend seien zwei Schleppschiffe im Schwarzen Meer südwestlich von Nikolajew attackiert worden. Wie es heißt, hätten diese Schiffe Trockenfrachter mit westlichen Waffen für die ukrainische Armee zu ukrainischen Häfen begleitet.
In der Nacht zum Freitag sei der Bahnhof des Hafens von Ismail getroffen worden, berichtet die russische Militärbehörde weiter. Der Bahnhof sei zum Laden, Lagern und zum Transport von militärischen Gütern sowie Treibstoff für den Bedarf der ukrainischen Streitkräfte verwendet worden.
07:29 Uhr
Experte: Es gibt Verteidigungslücken der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten Charkow und Sumy
Aufgrund des Drucks der russischen Streitkräfte in den Gebieten Sumy und Charkow entstehen in den ukrainischen Verteidigungslinien mehrere Lücken, erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der TASS.
"Die aktiven Aktionen in den Gebieten Sumy und Charkow zerstreuen die Kräfte und Mittel der ukrainischen Kämpfer. Gerade in diesen Gebieten herrscht derzeit ein Mangel an ukrainischen Kämpfern, die Verteidigungslinien sind geschwächt und es gibt Lücken in ihren Verteidigungsformationen."
Marotschko geht davon aus, dass der frühere Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, auf Befehl von Wladimir Selenskij sich auf die Gebiete Dnjepropetrowsk und Saporoschje konzentrierte, wohin er den Großteil der ukrainischen Armee entsandte. Deswegen verfüge Kiew nicht über genügend Truppen, um die Lage an anderen Frontabschnitten zu stabilisieren.
13.08.2026 22:15 Uhr
22:15 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
22:14 Uhr
Weitere ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen
Im Verlaufe des heutigen Donnerstags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 193 ukrainische Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen im Zeitraum von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Kaluga, Tula, Moskau, Krasnodar, den Teilrepubliken Baschkortostan und Krim sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer zerstört.
21:57 Uhr
DVR: Mehrere Verletzte nach Kiews Angriffen auf zivile Ziele
Sechs Zivilisten haben in der Volksrepublik Donezk (DVR) Verletzungen erlitten, nachdem das ukrainische Militär einen Regionalzug am Bahnhof Kuteinikowo angegriffen hatte. Wie das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin mitteilt, wurden der Zugführer und Zugbegleiter, der Bahnhofsvorsteher und eine weitere Mitarbeiterin des Bahnhofs sowie zwei Fahrgäste – ein Mann und eine junge Frau – verwundet.
Puschilin gibt weiter an, dass im Verlauf des heutigen Donnerstags insgesamt 17 Bewohner der DVR durch ukrainische Angriffe verwundet wurden. Unter anderem erlitten vier Mediziner bei einem Angriff auf ein Krankenhaus in Jassinowataja Verwundungen. Weitere Verwundete forderten ukrainische Angriffe in den Kreisen Charzyssk und Jenakijewo sowie in Mariupol, Donezk und Gorlowka.
21:34 Uhr
Deutschland: Kein Schutzstatus für neu einreisende ukrainische Männer mehr
Ukrainische Männer im Alter zwischen 23 und 60 Jahren werden in Deutschland keinen Schutzstatus mehr erhalten, solange sie nicht die Rechtmäßigkeit der Ausreise aus der Ukraine oder Gründe für eine Freistellung vom Militärdienst vorweisen. Dies berichtet die Deutsche Welle unter Verweis auf das Bundesinnenministerium.
Die Einschränkungen erstrecken sich auf ukrainische Männer, die nach Deutschland nach dem 31. Juli einreisen und erfolgen gemäß dem entsprechenden Beschluss des EU-Rats. Der Schutzstatus der Ukrainer, die vor diesem Datum nach Deutschland gekommen sind, wird indessen automatisch bis zum 4. März 2028 verlängert.
Das Ministerium teilt weiter mit, dass neu einreisende ukrainische Männer einen Asylantrag nach dem Regelverfahren stellen können, stellte aber klar, dass "die Wehrpflicht in der Ukraine an sich keinen Schutzgrund" darstelle. Ukrainischen Männern, die neue Einreisebestimmungen verletzen, drohe eine Abschiebung, so die Behörde weiter.
21:23 Uhr
Gebiet Sumy: Ukrainische Soldaten töten und vertreiben Zivilisten, um Häuser zu besetzen
Im Gebiet Sumy vertreiben ukrainische Soldaten einheimische Zivilisten, um deren Häuser zu besetzen, und scheuen dabei nicht vor Morden zurück. Eine russische militärische Quelle berichtet dazu der Nachrichtenagentur TASS:
"Ukrainische Nationalisten verhalten sich äußerst negativ gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Insbesondere töten sie in Bolschaja Pissarewka Rentner, einfach um ein Haus zu besetzen, das ihnen gefällt. Die Leichen der Ermordeten werden oft direkt im Hof verscharrt, manchmal sogar einfach in Keller geworfen."
Die Quelle betonte weiter, dass seit dem Beginn der Kämpfe im Gebiet Sumy über 100 Ortschaften vom ukrainischen Militär besetzt und deren Einwohner vertrieben wurden. Dabei verbleiben im Norden des Gebiets noch etwa 35.000 Zivilisten, die ihre Häuser nicht verlassen wollen, sich damit einer Mobilmachung ins ukrainische Militär entziehen und auf eine Befreiung durch die russische Armee warten, so die Quelle weiter.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
