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Liveticker Ukraine-Krieg – Klitschko: Kiew teilweise ohne Strom und Wasser

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Klitschko: Kiew teilweise ohne Strom und Wasser© Urheberrechtlich geschützt
  • 8.10.2026 09:23 Uhr

    09:23 Uhr

    Brand am Yandex-Datenzentrum nach ukrainischem Drohnenangriff

    Ein ukrainischer Drohnenangriff hat einen Brand an einem Datenzentrum des russischen IT-Giganten Yandex in der Ortschaft Sassowo im Gebiet Rjasan verursacht. Wie der Pressedienst des Unternehmens berichtet, seien beim Angriff keine Personen zu Schaden gekommen. Beschädigungen vor Ort werden beseitigt, allerdings musste das Datenzentrum den Betrieb einstellen, wodurch ein Teil der Dienstleistungen von Yandex vorübergehend nicht verfügbar sein könnte, so die Meldung weiter.

  • 08:39 Uhr

    Gebiet Belgorod: Elfjähriges Mädchen durch ukrainischen Drohnenangriff getötet

    Bei den ukrainischen Angriffen gegen das russische Gebiet Belgorod ist ein Kind ums Leben gekommen. Alexandr Schuwajew, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

    "Leider ist beim Angriff des ukrainischen Militärs im Kreis Waluiki ein elfjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Ich spreche den Hinterbliebenen vom ganzen Herzen mein aufrichtiges Beileid aus."

    Schuwajew fügte hinzu, dass außerdem neun Personen, darunter ein weiteres Mädchen ebenfalls im Alter von elf Jahren, in den Kreisen Belgorod, Waluiki, Graiworon und Rakitnoje verletzt wurden. Insgesamt haben ukrainische Truppen nach Angaben des Gouverneurs während des vergangenen Tages das Gebiet 117 Mal unter Einsatz von Drohnen, Artillerie und Mehrfachraketenwerfern angegriffen.

  • 08:08 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt in der Nacht 399 Drohnen ab

    Im Verlauf der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte 399 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 20:00 und 08:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Lipezk, Orjol, Orenburg, Pensa, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow, Tula, Uljanowsk, Moskau, über den Teilrepubliken Baschkortostan, Krim und Tatarstan sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.

  • 07:31 Uhr

    TASS: Kiews Truppen töten russische Gefangene mit verminten Halsbändern

    Ukrainische Truppen missbrauchen russische Kriegsgefangene als Kamikazen, um Stellungen der russischen Streitkräfte aufzudecken, berichtet die Nachrichtenagentur TASS. In der entsprechenden Meldung heißt es unter Verweis auf russische militärische Quellen, dass die Gefangenen mit verminten GPS‑Halsbändern ausgestattet und gezwungen werden, zu eigenen Positionen zu gehen. Die Koordination erfolgt dabei über eine Drohne und ein Funkgerät.

    Im Fall einer Weigerung wird die Sprengladung am Halsband detoniert. Werden die Anweisungen befolgt, bringen ukrainische Militärs das Halsband ebenfalls zur Detonation und greifen anschließend die russischen Stellungen mit Artillerie an. TASS veröffentlicht ein Video, das einen russischen Gefangenen mit einem solchen Halsband zeigt.

    Die Quelle der Nachrichtenagentur gab bekannt, dass solche Misshandlungen von Gefangenen unter anderem durch die Terrormiliz Asow, die 36. separate Brigade der Marineinfanterie und die 79. Luftsturmbrigade angewandt werden.

  • 7.10.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Lawrow: Moskau weiter zu Gesprächen über die Ukraine bereit

    Die Verhandlungen über den Ukraine-Konflikt bleiben im Fokus. Russlands Außenminister Sergei Lawrow bekräftigte nach einem Treffen der GUS-Außenminister in Turkmenistan erneut Moskaus Bereitschaft zu trilateralen Gesprächen mit den USA und der Ukraine.

    Zugleich erklärte Lawrow, Russland wolle zunächst wissen, mit welchen Vorschlägen Kiew in mögliche Verhandlungen gehe.

    Lawrow warf der Ukraine zudem Angriffe auf zivile Ziele während der russischen Parlamentswahlen vor und betonte, frühere Gesprächsformate seien nicht auf Initiative Moskaus beendet worden. Auch Europa machte er für das Scheitern früherer Verständigungsversuche mitverantwortlich.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:49 Uhr

    14-Jähriger bei Drohnenexplosion im Gebiet Belgorod verletzt

    Im Gebiet Belgorod ist ein 14-Jähriger bei der Explosion einer Drohne verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich im Ort Rasumnoje im Stadtbezirk Belgorod, wie der regionale Einsatzstab mitteilte. Der Jugendliche erlitt ein Knalltrauma und suchte das regionale Kinderkrankenhaus auf. Dort wurde er medizinisch versorgt. Die weitere Behandlung soll ambulant erfolgen.

  • 21:36 Uhr

    Russische Armee trifft Frachter mit Militärgütern auf dem Weg nach Odessa

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte ihre Angriffe auf die ukrainische Hafeninfrastruktur und auf Schiffe fortgesetzt, die am Transport von Militärgütern beteiligt sind.

    "Infolge der Angriffe wurde auf See ein Frachter getroffen, der Güter zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte in den Hafen von Odessa transportierte."

  • 21:22 Uhr

    59 ukrainische Drohnen binnen zwölf Stunden abgefangen

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Flugabwehr am Mittwoch innerhalb von zwölf Stunden 59 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Demnach wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Rostow, Smolensk, Twer und Tula sowie über dem Schwarzen Meer und der Teilrepublik Krim vom Himmel geholt.

  • 21:11 Uhr

    Gebiet Cherson: Vater von 13 Kindern und seine Tochter bei Drohnenangriff getötet

    Im Gebiet Cherson sind ein Vater von 13 Kindern und seine 15-jährige Tochter durch einen ukrainischen Drohnenangriff auf ihr Auto getötet worden. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo mit:

    "Heute Morgen hat eine ukrainische Drohne bei Rykowo im Bezirk Genitschesk einen Pkw angegriffen. Das Fahrzeug wurde vollständig zerstört. Dabei kamen Alexander Kolotun und seine 15-jährige Tochter Anna ums Leben. Alexander zog gemeinsam mit seiner Frau Tatjana 13 Kinder groß. Tatjana erwartet derzeit ihr 14. Kind."

    Saldo kündigte an, dass die Familie die notwendige Unterstützung erhalten werde. Die Familie Kolotun betreibt demnach eine kleine Bäckerei und versorgt die Bewohner der umliegenden Dörfer mit Brot.

    Der Gouverneur betonte, dass sich die Tragödie 120 Kilometer von der Frontlinie entfernt ereignet habe. Zudem erinnerte er daran, dass der russische Präsident Wladimir Putin Tatjana im Juni persönlich den Orden "Mutterheldin" verliehen habe.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.