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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland greift mehrere Logistikzentren in Ukraine an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland greift mehrere Logistikzentren in Ukraine anQuelle: AP © Andrii Marienko
  • 25.10.2026 11:40 Uhr

    11:40 Uhr

    Vier Tote und 19 Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 73 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 73 Ortschaften in elf Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 41 Geschosse abgefeuert und 354 Drohnen eingesetzt, von denen 200 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Infolge der nächtlichen Raketenattacke auf die Gebietshauptstadt Belgorod seien zwei Männer ums Leben gekommen, 13 weitere Einwohner hätten Verletzungen erlitten. Ein weiterer Zivilist sei in der Siedlung Samostje getötet worden. In der Siedlung Wosnessenowka sei ein Mann ums Leben gekommen, als eine Drohne sein Auto attackiert habe. Ein weiterer Mann sei zu Schaden gekommen. In der Siedlung Blischnjaja Igumenka habe eine Einwohnerin Verletzungen erlitten. Bei der Detonation einer Drohne seien drei Einwohner der Stadt Schebekino, darunter ein 17-Jähriger, verletzt worden. Ein weiterer Einwohner sei bei der Attacke einer ukrainischen Drohne auf sein Auto zu Schaden gekommen.

    Der Krisenstab meldet außerdem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden 35 Mehrfamilienhäuser, 30 Einfamilienhäuser, sieben soziale Einrichtungen, ein Betrieb, drei Verwaltungsgebäude, drei Infrastrukturobjekte, 13 Geschäfte, zwei Stromleitungen, fünf Lkw und 60 Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 11:08 Uhr

    Nach mutmaßlichem Drohnentreffer: Frachter sinkt vor Rumäniens Küste

    Im Schwarzen Meer soll am Freitag nahe der rumänischen Küste ein Handelsschiff von einer Drohne getroffen worden sein. Dabei kam mindestens ein Besatzungsmitglied ums Leben, drei weitere werden vermisst. Neun Seeleute konnten gerettet werden. Das unter der Flagge der Komoren fahrende Frachtschiff "Khoryv" befand sich rund 13 Seemeilen, etwa 24 Kilometer, vor der Hafenstadt Constanța und damit knapp außerhalb der rumänischen Hoheitsgewässer. 

    Die Herkunft der Drohne ist noch nicht bestätigt. Jüngsten Berichten von Reuters und AP zufolge ist die "Khoryv" gekentert und gesunken.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 10:35 Uhr

    Ein Verletzter und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 24. Oktober bis 7 Uhr MEZ am 25. Oktober 174 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 47-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem elf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über einen Verletzten. Bei ihm handele es sich um einen Einwohner der Siedlung Kosyrewka. Der 30-Jährige habe zahlreiche Quetschungen erlitten und sei zur ärztlichen Behandlung in die Gebietshauptstadt Kursk eingeliefert worden.

    Darüber hinaus berichtet der Politiker über Sachschäden. Im Bezirk Chomutowka sei ein Objekt der Energieversorgung getroffen worden. In 104 Ortschaften mit etwa 11.000 Einwohnern sei der Strom ausgefallen. In der Siedlung Durowo sei das Dach eines Hauses zu Schaden gekommen.

  • 10:02 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 25 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 24. Oktober 13 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahlen der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Welikaja Lepeticha — 3,
    • Dnjeprjany — 2,
    • Kasatschji Lageri — 4,
    • Nowaja Kachowka — 2,
    • Tawrijsk — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturobjekte der von Russland kontrollierten Ortschaften Gornostajewka, Nowaja Majatschka, Sagi und Staraja Sburjewka seien insgesamt zwölf Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:37 Uhr

    Musk wirft Ukraine Nutzung von Starlink für Offensivangriffe vor

    US-Tech-Milliardär Elon Musk hat den ukrainischen Streitkräften vorgeworfen, das Satelliteninternet Starlink für offensive Drohnenangriffe eingesetzt zu haben, um Menschen zu töten. Das ukrainische Militär habe gegen die Nutzungsbedingungen von Starlink verstoßen, schrieb der SpaceX-Gründer Musk auf seiner Plattform X. Konkrete Belege oder Fälle und Zeiträume nannte er nicht. Er schrieb weiter, dass diese Lücke in der vergangenen Woche geschlossen worden sei.

    Musk betonte dabei, dass Starlink nach wie vor von entscheidender Bedeutung für die Verteidigung der Ukraine sei.

    "Würde Starlink abgeschaltet, würde die ukrainische Frontlinie sofort zusammenbrechen."

    Das sei keine Drohung, vielmehr eine Feststellung, betonte der Geschäftsmann. SpaceX habe bei Weitem mehr zur Verteidigung der Ukraine beigetragen als jedes andere private Unternehmen auf der Welt.

    In den vergangenen Tagen hatte die Ukraine beklagt, dass das US-Satelliteninternet gedrosselt worden sei. Es blieb bislang unklar, wer genau für die Drosselung des Systems verantwortlich war. Am Samstag lief die Verbindung wieder normal.

  • 09:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 532 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 6 Uhr MEZ am Sonntag 532 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Woronesch, Tula, Orjol, Lipezk, Kaluga, Rjasan, Rostow, Saratow, Samara, Pensa, Wolgograd, Uljanowsk, dem Großraum Moskau, den Regionen Perm und Krasnodar, den Teilrepubliken Tatarstan, Adygeja, Mari El, Krim und Udmurtien sowie über dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 08:33 Uhr

    Russland greift mehrere Logistikzentren in Ukraine an

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Angriffe auf Ziele in der Ukraine, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, seien bei den Attacken Langstreckendrohnen zum Einsatz gekommen. In der Stadt Charkow habe das russische Militär die Logistikzentren "Wassischtschewo" und "Epizentr" getroffen, wo der Gegner Güter mit doppeltem Verwendungszweck gelagert habe. In der ostukrainischen Stadt sei außerdem ein Verteilzentrum für Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck getroffen worden.

    Darüber hinaus berichtet das Ministerium in Moskau über einen erfolgreichen Angriff auf ein Frachtschiff im Schwarzen Meer, das in den Hafen Tschernomorsk unterwegs gewesen sei, um den ukrainischen Streitkräften Militärgüter zu liefern. Weitere Einzelheiten gibt die russische Militärbehörde nicht bekannt.

  • 08:06 Uhr

    Selenskij dankt USA für Wiederherstellung der Starlink-Verbindung und fordert Abwehrraketen

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat US-Abgeordneten, Senatoren, Medien, dem Außenministerium und seinem US-Amtskollegen Donald Trump für die Wiederherstellung des Satelliteninternets Starlink gedankt. Starlink und Starshield funktionierten nun wieder mit der Geschwindigkeit, wie die Ukraine sie brauche, sagte er.

    "Das ist entscheidend für unsere Frontlogistik und für den Schutz der Ukraine vor Raketenangriffen."

    Gleichzeitig forderte der Politiker die USA mit Nachdruck auch zur Lieferung zugesagter Flugabwehrraketen auf. Es gebe Lieferpakete, auf die das ukrainische Militär noch immer warte, sagte Selenskij in einer Videobotschaft.

    "Dabei handelt es sich sowohl um Pakete aus den USA als auch von unseren europäischen Partnern. Lieferpakete, für die bereits politische Entscheidungen getroffen wurden."

  • 07:34 Uhr

    DVR meldet 16 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 16 Angriffe von ukrainischen Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 18 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 24. Oktober bis 0 Uhr am 25. Oktober (Ortszeit) wurde ein Zivilist getötet, weitere fünf erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden 30 Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Autos beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zehn Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kam ein Zivilist ums Leben, ein weiterer erlitt Verletzungen. Zu Schaden kamen fünf Wohnhäuser, ein ziviles Infrastrukturobjekt sowie mehrere Lkw und Autos.

  • 07:01 Uhr

    Kiew greift Belgorod mit Raketen an: zahlreiche Opfer und Schäden

    In der Nacht zum Sonntag haben die ukrainischen Streitkräfte die russische Stadt Belgorod mit Raketen angegriffen. Bürgermeister Walentin Demidow berichtet auf der Plattform Telegram, dass bei der Attacke Wohnviertel im Zentrum der Stadt getroffen worden seien. Der Politiker spricht von "größeren Zerstörungen". Auch Autos, Geschäfte und soziale Einrichtungen seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Mehr als 50 Menschen seien in Notunterkünften aufgenommen worden. Demidow teilt Fotos, die das Ausmaß der Schäden zeigen.

    Der Gouverneur des russischen Grenzgebiets, Alexander Schuwajew, meldet auf Telegram einen Toten und 14 Verletzte. Acht der Verletzten würden in Krankenhäusern behandelt. Infolge der Attacke seien 30 Mehrfamilienhäuser, vier Einfamilienhäuser, 35 Autos, drei Verwaltungsgebäude, acht Geschäfte und drei soziale Einrichtungen beschädigt worden, heißt es.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.