Liveticker Ukraine-Krieg: Anzahl der Toten bei Angriff in Orjol steigt auf vier

25.10.2026 18:49 Uhr
18:49 Uhr
Musk wirft Selenskij Bruch der Starlink-Nutzungsbedingungen vor
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij verletzt laut Elon Musk die Nutzungsbedingungen des Satellitennetzwerks Starlink, indem er es für Angriffe auf russisches Territorium nutzt. In einem Beitrag auf X teilt Musk einen Screenshot von Selenskijs Tweet, in dem der ukrainische Staatschef ankündigt, dass Kiews Militär Starlink für Mittelstreckenangriffe gegen Ziele in Russland nutze, und betont:
"Für die Narren da draußen: Selenskij postete selbst, dass er Starlink für offensive Drohnenangriffe nutzt, was immer den Nutzungsbedingungen von Starlink widersprach."
Zuvor behauptete Musk, dass Starlink ein ziviler kommerzieller Dienst und im Gegensatz zu dem von der US-Regierung kontrollierten System Starshield "ein anderes System" sei. Dem fügte er hinzu, dass Starlink "bei weitem mehr als jedes andere Privatunternehmen für die Verteidigung der Ukraine" getan habe, und schrieb:
"Sollte Starlink abgeschaltet werden, würde die ukrainische Front sofort zusammenbrechen. Das ist KEINE Drohung, sondern nur eine Tatsachenfeststellung."
18:08 Uhr
Belgorod: Zahl der Opfer steigt auf zwei
Die Anzahl der Menschen, die beim nächtlichen Angriff des ukrainischen Militärs auf Belgorod ums Leben gekommen sind, ist auf drei gestiegen. Nach Angaben des Bürgermeisters der Stadt, Walentin Demidow, erlag einer der verwundeten Zivilisten seinen Verletzungen im Krankenhaus. Insgesamt seien zudem 13 weitere Menschen verletzt und würden medizinisch versorgt.
17:37 Uhr
Schwarzes Meer: weiterer Transport von Militärgütern für die Ukraine getroffen
Russlands Streitkräfte setzen ihre Angriffe gegen Schiffe, die im Interesse des ukrainischen Militärs eingesetzt werden, fort. Das russische Verteidigungsministerium meldet einen Drohnenangriff gegen ein solches Schiff:
"Zur See wurde ein Frachter getroffen, der Güter zur Versorgung der Streitkräfte der Ukraine in den Hafen von Odessa lieferte."
16:51 Uhr
Zivilist bei ukrainischem Angriff auf Jelez getötet
Bei einem ukrainischen Angriff auf die Stadt Jelez im Gebiet Lipezk ist ein Zivilist getötet worden. Igor Artamonow, Oberhaupt der Region, berichtet dazu:
"Leider ist bei einem Raketenangriff gegen das Industriegebiet von Jelez ein Wachmitarbeiter eines der Betriebe ums Leben gekommen."
Im Gebiet Lipezk war während des heutigen Sonntags mehrmals Raketenalarm ausgerufen worden. Artamonow gab dazu außerdem bekannt, dass eine Frau verwundet worden sei.
16:13 Uhr
Russland und Ukraine vereinbaren humanitäre Feuerpause im Gebiet Cherson

Russland und die Ukraine haben sich auf eine humanitäre Feuerpause im Gebiet Cherson verständigt. Nach einem Online-Gespräch bestätigten die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa und ihr ukrainischer Amtskollege Dmitri Lubinez, dass die Waffenruhe am 27. Oktober um 4 Uhr Moskauer beziehungsweise 3 Uhr Kiewer Zeit beginnen soll.
Eine maßgebliche Rolle bei der Vermittlung spielte US-First-Lady Melania Trump. Sowohl die russische als auch die ukrainische Seite würdigten ihre Bemühungen um die Vereinbarung.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
15:25 Uhr
Ukrainische Baumarktkette verliert an einem Tag vier Logistikzentren
Nach den jüngsten Angriffen aus Russland meldet die ukrainische Baumarktkette "Epizentr" am Sonntag ihre "völlige Zerstörung". In einem Facebook-Eintrag der im Jahr 2003 gegründeten Firma sind die Städte aufgelistet, in denen die Kette nach eigenen Angaben innerhalb eines einzigen Tages ihre Filialen verloren hat:
"Charkow, Saporoschje, Winniza, Potawa. Wieder nur an einem Tag. Die völlige Zerstörung der Kette."
Kurz zuvor hat das Verteidigungsministerium in Moskau auf Telegram bekannt gegeben, dass das russische Militär in Charkow ein Logistikzentrum von "Epizentr" getroffen habe, in dem der Gegner Güter mit doppeltem Verwendungszweck gelagert habe.
In den sozialen Medien kursiert ein Video, das die brennende "Epizentr"-Filiale in Charkow zeigen soll.
Russians destroyed the last Epicentr DIY store in Kharkiv this evening – a facility that had already been damaged in previous attacks. Staff and customers had already evacuated. 📹Place Kharkiv https://t.co/U1nkil1ZvK
— Belsat in English (@Belsat_Eng) October 25, 202614:46 Uhr
Anzahl der Toten bei Angriff in Orjol steigt auf vier
Die Anzahl der Todesopfer infolge des ukrainischen Angriffs auf die Stadt Orjol am 23. Oktober ist auf vier Personen angestiegen. Der Gouverneur des Gebiets Orjol, Andrei Klytschkow, berichtete dazu:
"Bei der Räumung der Trümmer wurden die Leichen von vier Personen geborgen. Eine weitere Person wird noch vermisst: Mitarbeiter der Rettungsdienste und Bauarbeiter, die die Trümmer räumen, suchen nach ihr."
Klytschkow fügte hinzu, dass bisher 19 Menschen verwundet wurden und medizinisch versorgt werden mussten.
Zuvor hatte das ukrainische Militär am 23. Oktober unter Einsatz von NATO-produzierten Raketen einen zivilen Betrieb in Orjol angegriffen. Nach ursprünglichen Angaben kamen dabei drei Menschen ums Leben, acht weitere wurden verwundet.
14:03 Uhr
RT DE-Exklusiv: Bewegende Szenen nach Gefangenenaustausch

270 russische Soldaten sind nach einem Gefangenenaustausch mit der Ukraine endlich wieder in ihrer Heimat angekommen. RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij sprach exklusiv mit den Heimkehrern über ihre Erlebnisse, die schwere Zeit in Gefangenschaft und die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihren Familien. Nun stehen ihnen medizinische Betreuung und Rehabilitation bevor.
Die Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
13:39 Uhr
Ukrainische Drohne zerstört in Energodar Bus für Dialyse-Patienten
Die Behörden von Energodar melden andauernde Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf die AKW-Stadt im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Bürgermeister Maxim Puchow teilt auf der Plattform MAX mit, ukrainische Drohnen hätten am Sonntag drei städtische Fahrzeuge beschädigt, die zur Straßenreinigung, zum Pflanzengießen und zum Transport von Personal benutzt würden.
"Das Schrecklichste ist, dass ein Bus zerstört wurde, mit dem Dialyse-Patienten in die Klinik befördert wurden."
Für diese Menschen sei es äußerst schwer, eigenständig in die Klinik zu fahren. Ohne Blutreinigung würden sie aber sterben, betont Puchow.
13:10 Uhr
Ukrainische Drohne greift Bus aus Moskau nach Melitopol an: Drei Verletzte
Gouverneur Jewgeni Balizki wirft den ukrainischen Streitkräften eine weitere gezielte Attacke auf Zivilisten im Gebiet Saporoschje vor. Auf Telegram berichtet der Politiker über eine Drohnenattacke auf einen Reisebus. Wie Balizki mitteilt, hätten sich im Fahrzeug, das aus Moskau nach Melitopol unterwegs gewesen sei, acht Insassen befunden: zwei Fahrer und sechs Passagiere. Drei Menschen – zwei Fahrer und ein Fahrgast – seien verletzt worden. Einer der Fahrer habe schwere Verletzungen erlitten. Alle Verletzten seien umgehend ins Krankenhaus eingeliefert worden. Balizki betont dabei:
"Das ist nicht bloß ein Verbrechen, das ist ein Terroranschlag, der gegen Zivilisten gerichtet war."
Auf Telegram teilt der Politiker das Foto des beschädigten Reisebusses.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

