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Liveticker Ukraine-Krieg: US-Außenminister Rubio plädiert für begrenzte Waffenruhe im Schwarzen Meer

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: US-Außenminister Rubio plädiert für begrenzte Waffenruhe im Schwarzen MeerQuelle: AP © Sercan Ozkurnazli
  • 1.11.2026 11:37 Uhr

    11:37 Uhr

    Mehr als 20 ukrainische Drohnen über Gebiet Rostow in Südrussland abgeschossen

    Die russische Luftabwehr hat eine ukrainische Drohnenattacke auf das Gebiet Rostow abgeschlagen. Gouverneur Juri Sljussar teilt auf der Plattform Telegram mit, dass in der Nacht zum Sonntag über der Stadt Taganrog und sechs weiteren Bezirken der südrussischen Region mehr als 20 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört worden seien. Der Politiker meldet keine Opfer. Durch herabfallende Drohnenteile sei das Dach eines Wohnhauses beschädigt worden.

  • 11:10 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 31. Oktober bis 7 Uhr MEZ am 1. November 73 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 34-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Schäden. In den Ortschaften Nikipelowka, Kekino, Ilek und Schtschigry seien demnach insgesamt drei Einfamilienhäuser und drei Autos beschädigt worden.

  • 10:39 Uhr

    Drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 46 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 46 Ortschaften in zehn Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 25 Geschosse abgefeuert und 193 Drohnen eingesetzt, von denen 108 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation einer Drohne habe ein Einwohner der Siedlung Dubowoje Verletzungen erlitten. Bei einer Drohnenattacke auf die Siedlung Gora-Podol sei eine Frau zu Schaden gekommen. Bei der Detonation einer Drohne in der Siedlung Nischnjaja Serebrjanka habe ein Mann schwere Verletzungen erlitten. Außerdem habe ein Einwohner der Siedlung Dunaika ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem er noch in der Nacht zum 31. Oktober bei einem Drohneneinschlag eine Splitterwunde erlitten habe.

    Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden zwei Mehrfamilienhäuser, acht Einfamilienhäuser, ein Infrastrukturobjekt, ein Betrieb, ein Lagerhaus, zwei Lkw und zwölf Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 10:05 Uhr

    Selenskij denkt über Patriot-Tauschhandel nach

    Nach der Zusage der USA zum Verkauf von 500 Patriot-Flugabwehrraketen an die Ukraine denkt Wladimir Selenskij über Möglichkeiten für einen beschleunigten Erhalt der Waffen nach. Im Gespräch mit ukrainischen Journalisten am Rande seines Besuchs in der Türkei hat der Politiker einen möglichen Tauschhandel mit Partnern seines Landes angesprochen. Auf diese Art könnte die Ukraine einen Teil der Raketen noch lange vor dem Eintreffen der amerikanischen Lieferung erhalten und einsetzen. Selenskij sagte:

    "Ich werde versuchen, dies mit einigen Partnern zu vereinbaren, sodass wir aus diesem Paket von 500 Raketen bei jemandem 10, 20 oder 30 Raketen entnehmen können, um entsprechende Garantien und Verträge zu unterzeichnen, wonach wir diese Raketen später aus dem amerikanischen Paket mit einem gewissen Prozentsatz oder vielleicht auch ohne Aufschlag zurückgeben werden."

    Das US-Außenministerium hatte zuvor den Verkauf von 500 Flugabwehrraketen vom Typ Patriot im Wert von knapp 2,1 Milliarden US-Dollar an die Ukraine genehmigt. An den Kosten beteiligten sich nach US-Angaben unter anderem Deutschland, Kanada und Norwegen. Wann diese Waffen in der Ukraine ankommen könnten, ging aus der Mitteilung nicht hervor.

  • 09:34 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 235 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 18 Uhr MEZ am Samstag bis 6 Uhr MEZ am Sonntag 235 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Pensa, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Tambow, Twer und Tula sowie über dem Großraum Moskau zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 09:08 Uhr

    Ukrainische Drohnen beschädigen Industriewerk im Gebiet Nischni Nowgorod

    Das russische Wolga-Gebiet Nischni Nowgorod hat in der vergangenen Nacht eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine überstanden. Gouverneur Gleb Nikitin gibt auf der Plattform Telegram bekannt, dass die Luftabwehr über der Region mehr als 100 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört habe. Der Politiker meldet dabei "erhebliche Schäden" an einem Industriewerk im Bezirk Kstowo, in dem sich etliche Ölraffinerien, Chemiewerke und andere Betriebe befinden. Der Politiker meldet weder Todesopfer noch Verletzte.

  • 08:30 Uhr

    Russland greift Eisenbahnanlagen und Schiff in Ukraine an

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Angriffe auf Ziele in der Ukraine, die im Interesse des Gegners benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, seien bei den Attacken Langstreckendrohnen eingesetzt worden. Infolge der Angriffe seien an der Eisenbahnstation Konotop im Gebiet Sumy Anlagen zur Verkehrssteuerung zerstört worden. Das ukrainische Militär habe sie zur Verlegung von Waffen aus dem Westen des Landes benutzt, heißt es zur Begründung. Darüber hinaus habe das russische Militär 69 Kilometer südwestlich der ukrainischen Hafenstadt Odessa einen Frachter angegriffen. Das Schiff habe Güter für die ukrainischen Streitkräfte befördert. Weitere Details gibt die russische Militärbehörde nicht bekannt.

  • 08:03 Uhr

    DVR meldet fünf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden fünf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik fünf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 31. Oktober bis 0 Uhr am 1. November (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen drei Wohnhäuser zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sechs Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Beschädigt wurde ein Wohnhaus.

  • 07:35 Uhr

    Waffenruhe in Aljoschki: Humanitäre Hilfe trotz Ukraine-Krieg

    Unter US-Koordination und in Zusammenarbeit mit den Menschenrechtsbeauftragten Russlands und der Ukraine konnten Zivilisten aus dem Gebiet um die Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson freiwillig evakuiert und Hilfsgüter verteilt werden. Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa dankte insbesondere der amerikanischen First Lady Melania Trump für ihre Vermittlungsrolle. Nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow kamen bei vorbereitenden Minenräumarbeiten zwei Menschen ums Leben.

    Auch der deutsche Politblogger Thomas Röper begleitete die humanitäre Mission vor Ort. Er dokumentierte die Evakuierung der Einwohner, darunter auch bettlägerige Patienten, sowie die Verteilung von Lebensmitteln, Medikamenten und weiteren Hilfsgütern an die zurückgebliebene Bevölkerung.

    Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 07:01 Uhr

    US-Außenminister Rubio plädiert für begrenzte Waffenruhe im Schwarzen Meer

    US-Außenminister Marco Rubio hat bei einer Pressekonferenz das internationale Interesse an einer begrenzten Waffenruhe im Ukraine-Krieg festgestellt. Ihm zufolge prüften die USA entsprechende Vorschläge Indiens und der Türkei, um ungehinderte Energie- und Getreidelieferungen durch Russland und die Ukraine zu gewährleisten. Vor allem sollten Getreidelieferungen wieder in Gang kommen, betonte der US-Chefdiplomat.

    Mit Blick auf Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer und Gefahren für den Handel sagte Rubio:

    "Dies bedroht die weltweite Ernährungs- und zum Teil auch die Energiesicherheit."

    Eine ⁠Waffenruhe im Schwarzen Meer löse zwar nicht den Krieg, "aber zumindest einen bestimmten Aspekt davon", hieß es.

    Am selben Tag äußerte sich auch der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan zum Thema. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij bezeichnete der Politiker die Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer als inakzeptabel. Dies sei unabhängig davon, wer diese Angriffe verübe, sagte Erdoğan. Er werde die Gespräche über dieses Thema mit allen Seiten fortsetzen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.