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Liveticker Ukraine-Krieg: Drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen auf LVR getötet

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen auf LVR getötet© Alexander Reka / TASS
  • 21.10.2026 11:50 Uhr

    11:50 Uhr

    FSB nimmt einen aus ukrainischer Armee desertierten deutschen Söldner fest

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Söldner aus Deutschland festgenommen, der in den ukrainischen Streitkräften gedient und desertiert haben soll, nachdem er die erwartete Entlohnung nicht erhalten hatte. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde mit.

    Nach Angaben des FSB hat der Mann zwischen 2016 und 2018 an Kampfhandlungen aufseiten der ukrainischen Streitkräfte unweit von Donezk teilgenommen. Er soll in einer Einheit der Territorialverteidigungskräfte als Scharfschütze gedient haben.

    "Im November 2025 reiste der Söldner erneut in die Ukraine ein, um Geld zu verdienen, und schloss einen dreijährigen Militärdienstvertrag mit den ukrainischen Streitkräften ab. Da er jedoch die versprochene finanzielle Belohnung nicht erhielt, desertierte er."

    Dem Mann zufolge habe die ukrainische Seite ihm nach der Unterzeichnung des Vertrags eine Zahlung in Höhe von 100.000 Hrywnja (etwa 1.980 Euro) versprochen.

    Laut FSB war der Festgenommene früher Berufssoldat der Bundeswehr, in deren Reihen er von 1996 bis 2010 gedient haben soll. Während seiner Dienstzeit habe er an Kampfhandlungen in Afghanistan und in Somalia teilgenommen. Nachdem er aus dem Dienst ausgeschieden sei, habe er als Söldner in Syrien gekämpft.

  • 11:18 Uhr

    LVR: Drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen getötet

    Infolge der ukrainischen Attacken seien innerhalb der letzten 24 Stunden drei Menschen ums Leben gekommen. Dies teilt Leonid Passetschnik, das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk, mit. Alle drei Männer seien bei gezielten Angriffen auf Autos getötet worden, fügt er hinzu. 

    In der Nacht habe die ukrainische Armee massive Angriffe auf das Zentrum der Stadt Lugansk verübt, so Passetschnik weiter. Das Gebäude der Lugansker Telefongesellschaft sei dabei schwer beschädigt worden. 

    "Zum Zeitpunkt des Angriffs befand sich dort eine Dienstschicht von Fachkräften; einigen von ihnen gelang es, das Gebäude zu verlassen. Nach vorläufigen Angaben könnten sich noch Menschen unter den Trümmern befinden."

    Dem gegnerischen Beschuss seien zudem Wohngebäude, Lkw sowie zivile und kommunale Infrastruktureinrichtungen ausgesetzt worden. 

    Die Luftabwehrkräfte hätten etwa 50 Luftziele über dem Gebiet der Volksrepublik abgeschossen, so Passetschnik.

  • 10:35 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 370 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 373 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Nowgorod, Twer, Brjansk, Belgorod, Kursk, Smolensk, Kaluga, Orjol, Tula, Rjasan, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

  • 09:59 Uhr

    Uschakow zu Putin-Witkoff Treffen: Ukraine-Konflikt ist Hauptthema der Gespräche

    Wladimir Putin wird im Laufe des Vormittags im Konstantin-Palast in Sankt Petersburg Gespräche mit US-Unterhändler Steve Witkoff führen, teilt Putin-Berater Juri Uschakow mit. Das Hauptthema des Treffens werde der Konflikt in der Ukraine sein. 

    "Die Gespräche über den Ukraine-Konflikt sind natürlich der wichtigste Teil des heutigen Kontakts." 

    Bei dem heutigen Treffen handele es sich um eine geplante Veranstaltung, die im Laufe von mehreren Tagen abgestimmt worden sei, sagt Uschakow.

    Kirill Dmitrijew, Wladimir Putins Sonderbeauftragter für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland, werde an den Verhandlungen teilnehmen. Uschakow fügt hinzu, dass der Sondergesandte des US-Präsidenten, Jared Kushner, krankheitsbedingt nicht in Sankt Petersburg eingetroffen sei.

    Ferner betont Uschakow, dass Moskau keine Kontakte zum ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij gehabt habe und frühere Vereinbarungen ohne dessen Beteiligung ausgehandelt worden seien.

  • 09:18 Uhr

    Russland meldet Treffer auf Logistikzentrum für Drohnen

    In der vergangenen Nacht habe die russische Armee Schläge mittels Drohnen gegen Logistikzentren, Hafeninfrastruktur der Ukraine sowie die zu deren Betrieb eingesetzten Umspannwerke geführt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Seeschiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte operierten, seien ebenfalls Ziele der Attacken gewesen.

    Der Militärbehörde zufolge wurden getroffen:

    • ein Lagerkomplex in Poltawa, der zur Aufbewahrung von Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite genutzt wird,
    • das Umspannwerk PS-330 Niwki, das den Betrieb von Militärunternehmen sowie Logistikzentren in Kiew sicherstellt,
    • ein Frachtschiff auf See, das militärische Güter in den Hafen von Odessa transportierte.
  • 08:41 Uhr

    US-Unterhändler Witkoff in Sankt Petersburg eingetroffen

    US-Unterhändler Steve Witkoff ist in Sankt Petersburg eingetroffen. Im Flughafen Pulkowo wurde er von Kirill Dmitrijew, dem Sonderbeauftragten des russischen Präsidenten, in Empfang genommen. Ihre Wagenkolonne hat das Flughafengelände bereits verlassen.

    Auf der Tagesordnung stehen Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Konflikt in der Ukraine.

    Im Zuge seines Besuchs wird Witkoff Vorschläge für einen Friedensplan vorlegen, die von den USA, der Ukraine und Europa im Rahmen jüngster Gespräche in Oslo erörtert wurden.

  • 08:21 Uhr

    Medien: Musk ordnete Drosselung von Starlink für ukrainische Armee an

    SpaceX-Chef Elon Musk habe in der vergangenen Woche eine Drosselung der militärisch genutzten Version von Starlink angeordnet, auf die die Ukraine angewiesen sei. Dies teilt The Wall Street Journal unter Berufung auf US-Beamte und mit der Angelegenheit vertraute Personen mit. Diese Entscheidung habe in Kiew Panik und in der Trump-Administration Verwirrung ausgelöst.

    Wie es heißt, habe Musk die Übertragungsgeschwindigkeit begrenzt, mit der ukrainische Ausrüstung auf das satellitengestützte Netzwerk zugreifen konnte. Dies habe einige Angriffs- und Abfangdrohnen praktisch nutzlos gemacht.

    Wie zwei der Quellen berichteten, hätten Musk und US-Präsident Donald Trump die Starlink-Entscheidung in einem Telefonat erörtert, kurz nachdem die Drosselung öffentlich bekannt geworden war. Eine weitere Quelle gab jedoch an, dass Musk und Trump die Angelegenheit bereits vor der Entscheidung, Starlink zu drosseln, besprochen hätten.

    Vor dem Hintergrund des Tumults hätten Vertreter von SpaceX mit ihren Ansprechpartnern im Weißen Haus telefoniert, hieß es weiter. Ziel sei es gewesen, eine einheitliche Haltung auszuarbeiten und anschließend zu verkünden, dass das Unternehmen und die Trump-Administration sich vor Musks Anweisung abgestimmt hätten, sagten die Quellen.

    Einige US-Beamte gaben gegenüber dem Blatt an, dass der SpaceX-Chef eigenmächtig gehandelt habe und der US-Präsident keine gezielten Vergeltungsmaßnahmen gegen Kiew angeordnet habe. 

    Eine mit der Situation vertraute Person berichtete jedoch, dass Musk vor der Einführung der neuen Geschwindigkeitsbegrenzung mit mehreren hochrangigen US-Regierungsvertretern gesprochen haben soll, darunter auch mit Trump. 

  • 07:26 Uhr

    Truppenverband Nord neutralisiert mehr als 60 ukrainische Kämpfer

    Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht 67 ukrainische Soldaten in den Gebieten Charkow und Sumy neutralisiert. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit. Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien zudem dabei zwei Munitionsdepots, 16 Drohnenleitstellen, 14 Geländefahrzeuge, ein Stützpunkt sowie zwei bodengestützte Robotersysteme der ukrainischen Streitkräfte zerstört worden.

    Zudem hätten die Luftabwehrkräfte des Verbands in der Nacht 79 gegnerische Drohnen abgeschossen, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.

  • 20.10.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Kriegskorrespondent berichtet: "Die Front bricht an allen Enden auseinander"

    Am vergangenen Wochenende stellte die russische Armee einen Rekord auf: Der Chef des Generalstabs Waleri Gerassimow berichtete dem Präsidenten von acht befreiten Ortschaften. Militärkorrespondent Andrei Koz hat für RIA Nowosti die Ereignisse rekapituliert und strategisch eingeordnet.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.