Liveticker Ukraine-Krieg: Gespräche zwischen Putin und US-Vertretern im Kreml gestartet

5.09.2026 22:15 Uhr
22:15 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
22:12 Uhr
Gespräche zwischen Putin und US-Verhandlungsführern sind beendet
Die Gespräche des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem Sonderbeauftragten des US-Präsidenten Steve Witkoff und Jared Kushner im Kreml sind zuende, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Sie hätten etwa drei Stunden gedauert.
21:56 Uhr
Präsident der Slowakei plädiert für direkte Gespräche mit Russland
Der slowakische Präsident Peter Pellegrini spricht sich für verstärkte Bemühungen des Westens zur Aufnahme eines direkten Dialogs mit Russland aus. Er sagt in der Sendung "Samstagsdialoge":
"Ich denke, wir sollten unsere Bemühungen um eine direkte Kommunikation mit Russland intensivieren, natürlich gemeinsam mit der Ukraine, um zu versuchen, den diplomatischen Weg zur Lösung dieses militärischen Konflikts wiederherzustellen."
Er erklärt zugleich, die europäischen Staaten unterstützten die Ukraine, damit sie "als gleichberechtigter Partner Russlands am Verhandlungstisch sitzen kann". Ein Verzicht auf diplomatische Bemühungen könne jedoch dazu führen, dass sich der Konflikt allmählich über die Grenzen der Ukraine hinaus ausbreite, warnt Pellegrini.
21:50 Uhr
Mendel: Verzicht auf Verhandlungen zerstört die Ukraine
Die ehemalige Pressesprecherin von Wladimir Selenskij Julia Mendel kritisiert den Kurs der ukrainischen Führung und deren Ablehnung von Verhandlungen zur Beendigung des Konflikts. Sie schreibt im sozialen Netzwerk X:
"Schauen Sie sich die Ukraine an. Städte liegen in Trümmern. Eine ganze Generation junger Männer ist verloren. Millionen sind geflohen. Die Wirtschaft ist zusammengebrochen. Die Geburtenrate sinkt. Die Infrastruktur verfällt. Und es geht nach demselben primitiven Muster weiter: Jedes Gespräch über einen Friedensschluss gilt als Kapitulation, Schwäche oder Verrat an der Zukunft."
Nach Ansicht der ehemaligen Vertrauten Selenskijs benutzt die Führung die Verluste als "moralische Währung" und bezeichnet dies als Patriotismus. Diese Rhetorik nehme der Ukraine die Zukunft, so Mendel.
21:22 Uhr
Krieg ist nicht die Fortsetzung der Politik, sondern ihr Ersatz

Symbolbild (KI-generiert) Die besten Möglichkeiten zur Beendigung des Krieges werden uns der Kriegsverlauf selbst und die unter seinem Einfluss in der Ukraine entstehende "Ohnmacht zum Frieden" bieten. Derzeitige aus dem Westen klingende Vorschläge zur Regulierung des Konflikts sind hier nicht anwendbar.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Witali Trofimow-Trofimow.21:11 Uhr
Gespräche zwischen Putin und US-Verhandlungsführern dauern bereits mehr als zwei Stunden
Die Gespräche des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem Sonderbeauftragten des US-Präsidenten Steve Witkoff und Jared Kushner im Kreml dauern bereits mehr als zwei Stunden, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Das Gespräch begann gegen 19:55 Uhr Moskauer Zeit. Auf russischer Seite nehmen der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, sowie der Sonderbeauftragte des Präsidenten für die Investitions- und Wirtschaftskooperation mit dem Ausland und Leiter des Russischen Fonds für internationale Investitionen (RFPI) Kirill Dmitrijew an den Gesprächen teil.
21:00 Uhr
Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – ein Toter und zwei Verletzte
Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod ist ein Mensch getötet worden, zwei weitere wurden verletzt. Dies teilt der regionale Krisenstab mit.
In der Ortschaft Oktjabrski traf eine FPV-Drohne ein Auto. Eine Frau erlag ihren Verletzungen noch am Ort des Geschehens. Ein Mann erlitt ein geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma und wurde ins Bezirkskrankenhaus gebracht.
In Schebekino detonierte ebenfalls eine FPV-Drohne auf der Fahrbahn. Ein Mann erlitt ein Knalltrauma und wurde medizinisch versorgt. Anschließend konnte er zur ambulanten Behandlung entlassen werden. Zudem wurde ein Auto beschädigt.
Darüber hinaus wurden in mehreren Ortschaften Sachschäden durch Drohnenangriffe gemeldet. In Oktjabrski wurden unter anderem ein Bus zerstört und drei Fahrzeuge sowie die Verglasung eines Privathauses beschädigt.
20:44 Uhr
Witkoff: Treffen mit Putin werden mir im Ruhestand in Erinnerung bleiben
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff erklärte, dass er sich im Ruhestand an seine Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Kreml erinnern werde. Er sagte zu Beginn der Gespräche mit Putin:
"Vielen Dank, Herr Präsident, dass Sie uns heute hier empfangen. Wir haben uns auf dieses Treffen heute gefreut, saßen mit Jared Kushner und Kirill Dmitrijew zusammen, dann kam noch Juri Uschakow dazu. Wir haben alle darüber gesprochen, dass uns, wenn wir alle in den Ruhestand gehen, diese wunderbaren Geschichten und Erinnerungen bleiben werden. Und der Austausch mit Ihnen wird einer der unvergesslichsten sein."
Witkoff dankte Putin zudem für die Freilassung des in Russland verurteilten ehemaligen US-Marinesoldaten Robert Gilman. "Gilmans Familie ist Ihnen unglaublich dankbar für Ihre Unterstützung und dafür, dass Bob Gilman nach Hause zurückkehren konnte", sagte der US-Sondergesandte.
20:22 Uhr
Gespräche zwischen Putin und US-Vertretern im Kreml gestartet

Der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Steve Witkoff und Jared Kushner am 5. September 2026.RT Die Gespräche zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner dauern seit mehr als einer Stunde im Kreml an. Das Treffen begann gegen 19:55 Uhr Moskauer Zeit.
Putin erklärte, Russland arbeite "komfortabel" mit Witkoff und Kushner zusammen. "In jedem Fall, ganz gleich, was danach passiert, sind Kontakte dieser Art natürlich immer von Nutzen", sagte der russische Präsident. Entscheidend seien dabei die Qualität der Vermittlung und das Vertrauen in die beteiligten Personen.
Putin bat Witkoff zudem, Trump "die besten Wünsche und Worte des Dankes" auszurichten. Trotz der schwierigen Situation setze der US-Präsident seine Bemühungen zur Beilegung des russisch-ukrainischen Konflikts fort. Witkoff übermittelte Putin seinerseits Trumps "beste Wünsche".
Der russische Präsident erklärte außerdem, Russland habe die Bitte um eine vorübergehende Einstellung der Angriffe auf Kiew über offizielle Kanäle erhalten – über die Geheimdienste und das Außenministerium.
Zugleich erklärte Putin, die ukrainischen Behörden hätten öffentlich zu einer umfassenderen dreitägigen Feuerpause aufgerufen. "Aber darüber haben wir mit ihnen nie verhandelt", sagte der russische Präsident.
Witkoff dankte Putin dafür, dass er die Angriffe für drei Tage eingestellt habe, um der US-Delegation eine sichere Reise nach Moskau zu ermöglichen. Laut Putin hat auch die ukrainische Seite die Angriffe auf russisches Gebiet seit Mitternacht am 5. September "deutlich" reduziert.
19:59 Uhr
Witkoff hinterlässt personalisierte Metallmarke in Moskauer Restaurant
Die US-amerikanischen Verhandler Steve Witkoff und Jared Kushner wurden bei einem Geschäftsessen in einem Moskauer Restaurant mit Gerichten aus einem speziellen Menü bewirtet. Begleitet wurden sie vom Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) Kirill Dmitrijew. Das Essen dauerte rund dreieinhalb Stunden.
Zum Abschied ließ Witkoff eine personalisierte Metallmarke als Andenken in dem Restaurant zurück, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet.
Auf einer Seite der Marke sind Witkoffs Vor- und Nachname sowie die Aufschrift "Sondergesandter des US-Präsidenten für Friedensmissionen" eingraviert. In der Mitte ist das Große Siegel der USA mit einem Weißkopfseeadler abgebildet.
Anschließend begaben sich Witkoff, Kushner und Dmitrijew zu Gesprächen in den Kreml.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

