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Liveticker Ukraine-Krieg: Journalisten-Delegation zur humanitären Mission nach Aljoschki unterwegs

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Journalisten-Delegation zur humanitären Mission nach Aljoschki unterwegsQuelle: Sputnik © RIA Nowosti Krim
  • 29.10.2026 09:25 Uhr

    09:25 Uhr

    Bilanz der Nacht: 1.214 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört

    Die russische Luftabwehr hat in der Nacht 1.214 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

    Die Drohnen wurden demnach über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Kursk, Kaluga, Tula, Smolensk, Lipezk, Woronesch, Twer, Orjol, Rjasan, Wladimir, Samara, Saratow, Pensa und Rostow, dem Großraum Moskau sowie den Teilrepubliken Baschkortostan und Udmurtien abgefangen.

  • 09:12 Uhr

    Britischer Militär-Insider über Kiew-Kredite: "Wir sehen dieses Geld nie wieder"

    Am Montag, dem 26. Oktober 2026, veröffentlichte der Militäranalyst Daniel L. Davis auf Youtube ein Interview mit dem ehemaligen Kommandeur der britischen Royal Navy und Energieexperten Steve Jermy. In dem Gespräch erklärt Jermy: "Die Europäer würden Putin die Bedingungen von Istanbul [März 2022] heute vermutlich förmlich aus der Hand reißen."

    Damit bringt er zum Ausdruck, dass die Bedingungen für Kiew und seine westlichen Partner heute deutlich ungünstiger seien als damals.

    Darüber hinaus merkt er an, dass "viele im Finanzsystem und in den Regierungen" längst wüssten, dass die Ukraine die ihr zur Verfügung gestellten Gelder niemals zurückzahlen werde. "Wir sehen dieses Geld nie wieder", so Jermy.

    Für diese Kredite müssten seiner Einschätzung nach letztlich die europäischen Steuerzahler aufkommen. Dies müsse der Öffentlichkeit früher oder später vermittelt werden.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 08:51 Uhr

    Weißrussland: Delegation aus Kiew trifft für Aljoschki-Mission ein

    Eine ukrainische Delegation unter Leitung des Menschenrechtsbeauftragten Dmitri Lubinez ist am Grenzübergang Nowaja Guta in Weißrussland eingetroffen. Dies meldet die weißrussische Nachrichtenagentur BelTA.

    Demnach beteiligen sich die Vertreter der Ukraine an der humanitären Operation in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson. In der Mitteilung heißt es weiter, dass auch die weißrussische Seite sich dem internationalen Prozess angeschlossen hat. Weißrussland sei demzufolge zum ersten Ausgangspunkt geworden und habe bereits mit der Erfüllung seines Teils der Verpflichtungen aus den zuvor getroffenen Vereinbarungen begonnen.

    Die Agentur berichtet zudem, dass auf dem Flughafen Gomel eine russische Delegation eingetroffen ist, die an der humanitären Operation in Aljoschki teilnimmt.

  • 08:30 Uhr

    Frachtschiff mit Militärgütern für die ukrainischen Streitkräfte auf See getroffen

    Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht ihre Schläge mit Drohnen gegen Objekte der Hafeninfrastruktur der Ukraine und gegen Schiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden, fortgesetzt. 

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, wurde dabei auf See ein Frachtschiff getroffen, das Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte in den Hafen Odessa lieferte.

  • 08:13 Uhr

    613 Drohnen in einer Nacht: Einer der größten Angriffsversuche auf Moskau in diesem Jahr abgewehrt

    Der Bürgermeister der russischen Hauptstadt Moskau, Sergei Sobjanin, teilt auf Telegram mit, dass zwischen 20.30 Uhr Moskauer Zeit am 28. Oktober und 7.00 Uhr am 29. Oktober 613 ukrainische Drohnen auf den Großraum Moskau zuflogen. Der Großteil wurde von den russischen Luftabwehrkräften im weiten Vorfeld neutralisiert, 231 Drohnen wurden laut Sobjanin im Anflug auf Moskau zerstört.

    Zugleich meldet die russische Nachrichtenagentur TASS, dass dieser Angriffsversuch einer der größten seit Jahresbeginn war. Die Agentur verweist dabei auf eigene Berechnungen, die auf der Grundlage der offiziellen Angaben Sobjanins durchgeführt wurden. Laut TASS wurde der bislang massivste Angriff in der Zeit vom 19. September bis zum Morgen des 20. September abgewehrt: Die Luftabwehrkräfte schossen damals mehr als 1.600 Drohnen ab.

  • 07:54 Uhr

    Kommunikation des Gegners im Visier: Im Oktober mehr als 90 Anlagen im Gebiet Charkow zerstört

    Einheiten des russischen Truppenverbands Nord haben seit Anfang Oktober im Gebiet Charkow mehr als 90 Kommunikationsanlagen der ukrainischen Streitkräfte zerstört, darunter auch Starlink-Anlagen. Dies sagte der Kommandeur einer Aufklärungseinheit mit dem Rufnamen Charon der russischen Nachrichtenagentur TASS. Er erklärte:

    "Wir suchen täglich nach installierten Antennen und Relaissendern der ukrainischen Streitkräfte bei Charkow, um sie außer Betrieb zu setzen, denn ohne Verbindung gibt es auch keine Führung der Einheiten. Auch Satellitensysteme, die Internet auf die Stellungen bringen und so die Koordination der Soldaten ermöglichen, werden gezielt außer Gefecht gesetzt."

  • 07:32 Uhr

    Russische Menschenrechtsbeauftragte fliegt mit ausländischen Journalisten zur humanitären Mission nach Aljoschki

    Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa teilt mit, dass sie gemeinsam mit zu einer humanitären Mission in die Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson aufbricht. An der Flugzeugtreppe sagte sie:

    "Mit uns zusammen fliegen Journalisten, das sind vor allem Journalisten aus den Vereinigten Staaten von Amerika, die von der amerikanischen Seite vorgeschlagen wurden, sowie Journalisten aus verschiedenen Ländern der Welt."

    Lantratowa betonte zudem, dass die im Zusammenhang mit der humanitären Mission verkündete Feuerpause in Aleschki vollständig eingehalten werde. Zwischenfälle gebe es nicht, die Militärs führten alle notwendigen ingenieurtechnischen Arbeiten durch.

  • 07:15 Uhr

    Melania Trump kündigt US-Journalisten als Beobachter bei humanitärer Mission in Aljoschki an

    Die First Lady der USA, Melania Trump, teilt mit, dass US-amerikanische Journalisten an der humanitären Mission in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson teilnehmen werden. Trump schrieb auf X:

    "Vier amerikanische Journalisten des Fernsehsenders Newsmax werden in Aljoschki sein und humanitäre Vertreter von russischer und ukrainischer Seite begleiten. Als neutrale Beobachter werden sie unabhängig filmen und den Verlauf dieser historischen humanitären Mission dokumentieren."

  • 28.10.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:57 Uhr

    Kremlberater: Keine Beteiligung der Europäer an Gesprächen zur Ukraine

    Die Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA werden ohne Beteiligung der europäischen Politiker stattfinden. Der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, erklärte dies gegenüber der Nachrichtenagentur Westi.

    "Sie könnten dorthin gelangen, wenn sie Tickets kaufen. Aber niemand hat die Absicht, sie an den Verhandlungstisch einzuladen", fügte Uschakow hinzu.

    Moskau habe mit der US-amerikanischen Seite vereinbart, dass die Gespräche unter Beteiligung von Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA wiederaufgenommen werden, so der russische Präsidentenberater weiter.

    Außerdem gab Uschakow an, die Teilnahme von Europäern an den Verhandlungen sei beim jüngsten Telefonat zwischen den Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, nicht zur Sprache gekommen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.