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Liveticker Ukraine-Krieg: Gespräche zwischen Putin und US-Vertretern im Kreml gestartet

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Gespräche zwischen Putin und US-Vertretern im Kreml gestartetQuelle: RT
  • 5.09.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – ein Toter und zwei Verletzte

    Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod ist ein Mensch getötet worden, zwei weitere wurden verletzt. Dies teilt der regionale Krisenstab mit.

    In der Ortschaft Oktjabrski traf eine FPV-Drohne ein Auto. Eine Frau erlag ihren Verletzungen noch am Ort des Geschehens. Ein Mann erlitt ein geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma und wurde ins Bezirkskrankenhaus gebracht.

    In Schebekino detonierte ebenfalls eine FPV-Drohne auf der Fahrbahn. Ein Mann erlitt ein Knalltrauma und wurde medizinisch versorgt. Anschließend konnte er zur ambulanten Behandlung entlassen werden. Zudem wurde ein Auto beschädigt.

    Darüber hinaus wurden in mehreren Ortschaften Sachschäden durch Drohnenangriffe gemeldet. In Oktjabrski wurden unter anderem ein Bus zerstört und drei Fahrzeuge sowie die Verglasung eines Privathauses beschädigt.

  • 20:44 Uhr

    Witkoff: Treffen mit Putin werden mir im Ruhestand in Erinnerung bleiben

    Der US-Sondergesandte Steve Witkoff erklärte, dass er sich im Ruhestand an seine Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Kreml erinnern werde. Er sagte zu Beginn der Gespräche mit Putin:

    "Vielen Dank, Herr Präsident, dass Sie uns heute hier empfangen. Wir haben uns auf dieses Treffen heute gefreut, saßen mit Jared Kushner und Kirill Dmitrijew zusammen, dann kam noch Juri Uschakow dazu. Wir haben alle darüber gesprochen, dass uns, wenn wir alle in den Ruhestand gehen, diese wunderbaren Geschichten und Erinnerungen bleiben werden. Und der Austausch mit Ihnen wird einer der unvergesslichsten sein."

    Witkoff dankte Putin zudem für die Freilassung des in Russland verurteilten ehemaligen US-Marinesoldaten Robert Gilman. "Gilmans Familie ist Ihnen unglaublich dankbar für Ihre Unterstützung und dafür, dass Bob Gilman nach Hause zurückkehren konnte", sagte der US-Sondergesandte.

  • 20:22 Uhr

    Gespräche zwischen Putin und US-Vertretern im Kreml gestartet

    Die Gespräche zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner dauern seit mehr als einer Stunde im Kreml an. Das Treffen begann gegen 19:55 Uhr Moskauer Zeit.

    Putin erklärte, Russland arbeite "komfortabel" mit Witkoff und Kushner zusammen. "In jedem Fall, ganz gleich, was danach passiert, sind Kontakte dieser Art natürlich immer von Nutzen", sagte der russische Präsident. Entscheidend seien dabei die Qualität der Vermittlung und das Vertrauen in die beteiligten Personen.

    Putin bat Witkoff zudem, Trump "die besten Wünsche und Worte des Dankes" auszurichten. Trotz der schwierigen Situation setze der US-Präsident seine Bemühungen zur Beilegung des russisch-ukrainischen Konflikts fort. Witkoff übermittelte Putin seinerseits Trumps "beste Wünsche".

    Der russische Präsident erklärte außerdem, Russland habe die Bitte um eine vorübergehende Einstellung der Angriffe auf Kiew über offizielle Kanäle erhalten – über die Geheimdienste und das Außenministerium.

    Zugleich erklärte Putin, die ukrainischen Behörden hätten öffentlich zu einer umfassenderen dreitägigen Feuerpause aufgerufen. "Aber darüber haben wir mit ihnen nie verhandelt", sagte der russische Präsident.

    Witkoff dankte Putin dafür, dass er die Angriffe für drei Tage eingestellt habe, um der US-Delegation eine sichere Reise nach Moskau zu ermöglichen. Laut Putin hat auch die ukrainische Seite die Angriffe auf russisches Gebiet seit Mitternacht am 5. September "deutlich" reduziert.

  • 19:59 Uhr

    Witkoff hinterlässt personalisierte Metallmarke in Moskauer Restaurant

    Die US-amerikanischen Verhandler Steve Witkoff und Jared Kushner wurden bei einem Geschäftsessen in einem Moskauer Restaurant mit Gerichten aus einem speziellen Menü bewirtet. Begleitet wurden sie vom Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) Kirill Dmitrijew. Das Essen dauerte rund dreieinhalb Stunden.

    Zum Abschied ließ Witkoff eine personalisierte Metallmarke als Andenken in dem Restaurant zurück, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet.

    Auf einer Seite der Marke sind Witkoffs Vor- und Nachname sowie die Aufschrift "Sondergesandter des US-Präsidenten für Friedensmissionen" eingraviert. In der Mitte ist das Große Siegel der USA mit einem Weißkopfseeadler abgebildet.

    Anschließend begaben sich Witkoff, Kushner und Dmitrijew zu Gesprächen in den Kreml.

  • 19:44 Uhr

    Russland meldet Zerstörung großer Lkw-Stellfläche in Saporoschje

    Nach Angaben des Telegram-Kanals ANNA NEWS hat ein russischer Angriff einen großen Stellplatz für Lastwagen in Saporoschje getroffen. Dabei seien mehr als ein Dutzend Lkw zerstört worden. Die Fahrzeuge wurden demnach als Plattformen zum Start von Drohnen sowie für den Transport von Munition eingesetzt. Der Telegram-Kanal veröffentlicht Aufnahmen der brennenden Lastwagen.

  • 19:19 Uhr

    Russland greift Munitionsbetrieb bei Kiew mit Drohnen an

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben russische Streitkräfte mit Langstrecken-Kampfdrohnen einen Industriebetrieb in Borispol im Gebiet Kiew angegriffen. Dabei sei das Unternehmen Black Ammo getroffen worden. Laut dem Ministerium ist der Betrieb auf die Herstellung, Beschaffung und Lieferung von Munition und Sprengstoffen für ukrainische Sicherheitsbehörden spezialisiert.

  • 19:11 Uhr

    Putin begrüßt Witkoff und Kushner im Kreml

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, am Samstagabend im sogenannten Roten Salon des Katharinensaals im Großen Kremlpalast empfangen.

    An den Verhandlungen nehmen auch Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow und der Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) Kirill Dmitrijew teil. 

    Es ist das erste Mal, dass Putin die US-Verhandler im Großen Kremlpalast empfängt. Zuvor hatten ihre Treffen mit Putin im Repräsentationsbüro des Präsidenten im Senatspalast stattgefunden.

    "Die Situation, mit der wir uns heute auseinandersetzen müssen, ist natürlich nicht einfach", sagte Putin zu Beginn der Gespräche.

  • 18:54 Uhr

    Zeitweilige Waffenruhe soll Reparaturen am AKW Saporoschje ermöglichen

    Im Gebiet des AKW Saporoschje ist am Morgen eine zeitweilige Waffenruhe in Kraft getreten. Sie soll Reparaturarbeiten an der am 20. August beschädigten Stromleitung Ferrosplawnaja ermöglichen. Seitdem werden das Kraftwerk und seine Sicherheitssysteme über Reserve-Dieselgeneratoren mit Strom versorgt.

    Die Waffenruhe wurde demnach durch das russische Verteidigungsministerium, die Nationalgarde und das Außenministerium ermöglicht. Die IAEA hat die notwendige Vermittlerrolle übernommen. Zunächst soll die Waffenruhe etwa eine Woche dauern.

    Eine erfolgreiche Reparatur garantiert allerdings noch keine Wiederaufnahme der Stromversorgung. Die bereits am 23. Juli reparierte Leitung Dnjepr wurde bislang wegen der Untätigkeit der Behörden in Kiew nicht wieder angeschlossen.

    Trotz der Probleme befindet sich die Situation am Kraftwerk unter Kontrolle. Dies sei auch dem Einsatz der Belegschaft zu verdanken, heißt es weiter.

  • 18:35 Uhr

    "Mit westlichen Steuergeldern": Russische Menschenrechtsbeauftragte berichtet über getötete Kinder

    Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa hat im Interview mit RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij über ihre Arbeit mit Betroffenen des Ukraine-Krieges gesprochen. Dabei zeigte sie persönliche Gegenstände von Kindern, die durch ukrainischen Beschuss ums Leben gekommen sind, und machte westliche Waffenlieferungen für zivile Opfer mitverantwortlich.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 18:35 Uhr

    Witkoff und Kushner zu Gesprächen mit Putin im Kreml

    Der Konvoi mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, ist auf das Gelände des Kreml gefahren. Dort wollen sie mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin verhandeln, wie ein Korrespondent von RIA Nowosti berichtet.

    Trump hatte am Vortag erklärt, seine Vertreter würden bei ihrem Moskau-Besuch einen Vorschlag zur Beendigung des Ukraine-Konflikts vorlegen. Details hatte er nicht genannt. Kremlsprecher Dmitri Peskow rief dazu auf, keine Prognosen abzugeben und das Treffen abzuwarten.

    Für Putin und Witkoff ist es das sechste Treffen in Russland.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.