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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Kiew befürchtet Zugeständnisse Trumps an Putin

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 12.10.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Kiew weitet Sanktionen gegen Russland aus: Krypto-Dienste, Unternehmen und zwei Schiffe betroffen

    Die Ukraine hat ihre Sanktionsliste gegen Russland erneut erweitert: Betroffen sind zahlreiche Personen und Firmen, darunter Betreiber von Kryptobörsen, sowie zwei Schiffe.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:45 Uhr

    33 ukrainische Drohnen binnen zwölf Stunden abgefangen

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Luftabwehrkräfte innerhalb von zwölf Stunden 33 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Die Drohnen seien am Montag zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Kursk, Orjol und Brjansk vom Himmel geholt worden.

  • 21:30 Uhr

    Bild: Kiew befürchtet Zugeständnisse Trumps an Putin

    In ukrainischen Regierungskreisen wächst die Sorge, dass US-Präsident Donald Trump seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin entgegenkommen könnte. Dies berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf Quellen.

    Demnach befürchten ukrainische Regierungsvertreter, Trump könnte Zugeständnisse an Moskau machen, um von anderen Problemen abzulenken oder die Kraftstoffpreise in den USA vor den Zwischenwahlen am 3. November zu senken.

    Anlass zur Sorge gibt in Kiew unter anderem Trumps Ankündigung vom 9. Oktober, mit Putin eine Vereinbarung über die Lieferung von Dieselkraftstoff auf die Weltmärkte getroffen zu haben. In der Folge nahm das US-Finanzministerium russische Diesellieferungen bis April 2027 teilweise von den Sanktionen aus. Die russische Regierung teilte ihrerseits mit, das Exportverbot für Dieselkraftstoff ab dem 10. Oktober teilweise gelockert zu haben.

    Die Bild weist zugleich darauf hin, dass eine Konfrontation mit Trump, dessen Popularität sinke, für zahlreiche Politiker von Vorteil sein könnte. Dazu zähle auch der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij, da eine solche Auseinandersetzung die Unterstützung im eigenen Land stärken könne.

    Auch Trumps jüngste Äußerungen zu einer möglichen Friedensvereinbarung dürften die Besorgnis in Kiew verstärken. Der US-Präsident erklärte, Moskau sei an einer Vereinbarung interessiert, während Selenskij diese ablehne. Zugleich forderte er den ukrainischen Präsidenten auf, Wahlen abzuhalten. Selenskij hätte den Krieg schon lange beenden und eine Vereinbarung treffen können, sagte Trump.

    Darüber hinaus erklärte Trump, Russland und die Ukraine hätten sich auf eine Energie-Waffenruhe verständigt. Selenskij betonte hingegen, dass alle Schritte zur Deeskalation gegenseitig erfolgen müssten. Wahlen in der Ukraine seien möglich, wenn eine 60-tägige Waffenruhe eingehalten werde.

  • 21:22 Uhr

    Das bedeutet Trumps jüngste Kehrtwende wirklich für Russland und die Ukraine

    Washingtons Ausnahmeregelung für sanktionierte russische Diesellieferungen lässt die Ukraine außen vor. Wird US-Präsident Donald Trump nun die nachrichtendienstliche Unterstützung für Kiew einschränken, um Druck auf seinen ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij auszuüben?

    Mehr dazu in dieser Analyse von Fjodor Lukjanow.

  • 21:11 Uhr

    CNN: USA drohen Ukraine wegen Angriffen auf russische Ölobjekte mit Waffen-Lieferstopp

    Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat sich demnach direkt an ukrainische Regierungsvertreter und hochrangige Militärs gewandt und damit gedroht, Waffenlieferungen und den Austausch von Geheimdienstinformationen einzustellen. Dies berichten CNN und The Kyiv Independent unter Berufung auf Quellen.

    Washington forderte Kiew demnach auf, weitere Angriffsversuche auf russische Ölanlagen einzustellen. Sollten die Angriffe fortgesetzt werden, müsse die Ukraine mit Konsequenzen rechnen. The Kyiv Independent zitiert einen ukrainischen Beamten:

    "Sie haben alle hochrangigen Militärvertreter angerufen und ihnen gedroht."

    Mehrere ukrainische Regierungsvertreter erklärten der Zeitung gegenüber, die ukrainische Führung sei nicht vorab über Trumps Ankündigung einer Energie-Waffenruhe mit Russland informiert worden. Nach der Erklärung des US-Präsidenten sei Druck auf Kiew ausgeübt worden, die vereinbarte Feuerpause im Energiebereich einzuhalten.

    Der Kreml teilte mit, die Kontakte über eine mögliche Energie-Waffenruhe dauerten an. Kremlsprecher Dmitri Peskow ließ jedoch offen, ob bereits eine Vereinbarung erzielt worden sei und welche Bedingungen dafür gelten könnten. Auch die Frage, ob eine mögliche Feuerpause nur Ölraffinerien oder weitere Energieanlagen umfassen würde, beantwortete er nicht.

    Die Financial Times hatte zuvor unter Berufung auf europäische Regierungsvertreter berichtet, die Trump-Regierung drohe damit, den Mechanismus für den Waffenkauf zugunsten der Ukraine auszusetzen, um Kiew zur Einstellung der Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur zu bewegen. Dem Bericht zufolge drohe Washington zudem, den Austausch von Geheimdienstinformationen einzustellen.

  • 20:58 Uhr

    Russland meldet Angriff auf vier Lokomotiven für ukrainische Streitkräfte

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte vier Lokomotiven angegriffen, die zugunsten der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt worden seien.

    In der Nähe der Stadt Odessa sowie der Orte Kriwoi Rog und Pjatichatki im Gebiet Dnjepropetrowsk hätten Kamikaze-Drohnen vom Typ "Geran" die Lokomotiven getroffen, teilte das Ministerium mit.

    Das russische Verteidigungsministerium betont immer wieder, dass seine Streitkräfte ausschließlich militärische und energetische Einrichtungen der Ukraine sowie die damit verbundene Infrastruktur angreifen.

  • 20:40 Uhr

    Peskow: "Europäer sind Kriegspartei, die Ende dieses Krieges verhindern wollen"

    Bei seiner Pressekonferenz am Montag unterstrich Kreml-Sprecher Dmitri Peskow einmal mehr, dass Russland kein Interesse an einem Waffenstillstand hat und einen dauerhaften Frieden anstrebt.

    Auf die Frage, ob die widersprüchlichen Äußerungen aus Washington und Brüssel eine Spaltung des westlichen Lagers offenbaren – US-Präsident Donald Trump hatte einen Wechsel in Kiew gefordert, woraufhin die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und der britische Premier Andy Burnham im Gegenzug betonten, dass sie weiterhin hinter dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und dem aktuellen Kurs stehen – entgegnete der Sprecher des Präsidenten:

    "Die Europäer gehören eindeutig nicht zur Partei des Friedens", sondern seien eher eine "Kriegspartei, die weiterhin alles unternimmt, um ein Ende dieses Krieges zu verhindern".

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:22 Uhr

    Belgorod: Ein Toter und vier Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen

    Bei Angriffen der Ukraine auf sieben Gemeinden im Gebiet Belgorod ist ein Zivilist getötet worden, vier weitere Menschen wurden verletzt. Dies teilte die regionale Einsatzzentrale mit.

    Der getötete Mann erlitt demnach schwere Verletzungen, als eine ukrainische Drohne einen Lastwagen nahe dem Dorf Krutoi Log angriff, hieß es in einer Mitteilung der Einsatzzentrale auf der Plattform Max.

  • 19:53 Uhr

    Kirowograd: Bewaffneter wirft Granaten auf Polizisten und eröffnet Feuer

    Im Zentrum der ukrainischen Stadt Kirowograd hat ein mit einem Gewehr und Granaten bewaffneter Mann Schüsse abgegeben. Laut dem ukrainischen Fernsehsender TSN waren mindestens sechs Explosionen zu hören.

    Nach Angaben des Senders Suspilne warf der Mann während eines Gesprächs mit Polizisten Granaten in Richtung der Beamten und begann anschließend zu schießen.

    Die Polizei habe Maßnahmen zu seiner Festnahme eingeleitet. Zudem sei die Sonderoperation "Grom" ausgerufen worden, an der alle erforderlichen Einheiten beteiligt seien. Dies teilte die Sprecherin der Polizei des Gebiets Kirowograd, Oksana Kowtunenko, mit.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.