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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee drängt weiter in Richtung Charkow vor

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee drängt weiter in Richtung Charkow vorQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Ewgenij Bijatow
  • 12.08.2026 14:56 Uhr

    14:56 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

    Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Siedlung Wodjanoje im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle gebracht.

    Bei den Kämpfen entlang der Frontlinie wurden insgesamt mehr als 1.345 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • ein Kampfpanzer
    • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • 96 Fahrzeuge
    • drei Artilleriegeschütze
    • sechs Stationen für elektronische Kampfführung

    Zudem zerstörten russische Luft-, Raketen- und Artilleriekräfte ein ukrainisches Marinepatrouillenboot, griffen Militärflugplätze, Anlagen der Energie-, Kraftstoff- und Verkehrsinfrastruktur sowie Lager für Angriffsdrohnen und deren Bauteile an und trafen zudem vorübergehende Stützpunkte ukrainischer Formationen und ausländischer Söldner in 159 Gebieten.

    Die russische Luftabwehr fing sechs Lenkbomben, fünf HIMARS-Geschosse aus US-Produktion, fünf weitreichende Lenkflugkörper vom Typ Neptun sowie 1.061 Starrflüglerdrohnen ab.

    Die Schwarzmeerflotte zerstörte im Schwarzen Meer acht unbemannte Boote der ukrainischen Marine.

  • 14:27 Uhr

    Slowakischer General: Mangel an Flugabwehrraketen beeinflusst Konfliktverlauf massiv

    Der Mangel an Flugabwehrsystemen in der Ukraine verändert den Verlauf des Konflikts drastisch, wie der slowakische General a. D. Pavel Macko dem Nachrichtenportal iROZHLAS mitteilte. Die Lücke in der ukrainischen Verteidigung vergrößere sich. In dem Bericht des Portals heißt es:

    "Der Ukraine gehen die Flugabwehrraketen aus, während Russland die Angriffe mit ballistischen Raketen auf Großstädte verstärkt hat. Wie der slowakische General a. D. Pavel Macko anmerkt, stellt dies derzeit das kritischste Problem für die ukrainische Verteidigung dar. 'Dies könnte den Verlauf des Konflikts grundlegend beeinflussen, da sich im Vorfeld des Winters eine Lücke beim Schutz strategischer Einrichtungen auftut', warnt er in einem Interview mit unserem Radiosender."

  • 13:58 Uhr

    "Wir trinken unseren eigenen Urin" – Hilferuf ukrainischer Soldaten von der Front

    Soldaten der ukrainischen Armee am Frontabschnitt Saporoschje haben sich öffentlich beim neuen Oberbefehlshaber Michail Drapaty über unerträgliche Bedingungen an der Front beschwert. Der Kommandeur eines Feuerunterstützungszuges berichtete, seine Einheit erhalte teils drei bis sieben Tage lang keine Lebensmittel- und Wasserlieferungen. Einige Soldaten seien wegen des Mangels an Nahrung und Trinkwasser zeitweise in einem Halb-Koma gewesen und hätten eigenen Urin trinken müssen.

    Zudem erklärte der Zugführer, die Soldaten befänden sich seit April auf ihren Stellungen, obwohl ihnen ursprünglich ein einmonatiger Einsatz angekündigt worden sei. Eine reguläre Ablösung sei bislang ausgeblieben.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 13:26 Uhr

    Gebiet Krasnodar: FSB vereitelt Terroranschlag auf Offizier des Verteidigungsministeriums

    Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands hat im Gebiet Krasnodar die Ermordung eines Mitarbeiters des Verteidigungsministeriums im Auftrag ukrainischer Geheimdienste verhindert. In einer Mitteilung der Behörde heißt es dazu:

    "Im Gebiet Krasnodar wurde ein Terroranschlag auf einen Offizier des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation verhindert, der im Auftrag ukrainischer Geheimdienste geplant war. Der Verdächtige … wollte gegen eine finanzielle Belohnung und auf Anweisung seines Kurators einen Terroranschlag durch die Sprengung jenes Fahrzeugs verüben, das einem Mitarbeiter des Militärkommissariats der Region Krasnodar gehörte … Der Verdächtige wurde festgenommen, als er versuchte, einen selbstgebauten Sprengsatz mit Sprengstoff westlicher Herkunft aus einem Versteck zu holen."

  • 12:57 Uhr

    Putin lobt Marine-Infanterie der Pazifikflotte: "Handeln kühn, professionell, heldenhaft"

    Bei einer Übung der Pazifikflotte erklärte der russische Präsident Wladimir Putin, dass die Marineinfanterie der Pazifikflotte ihre Aufgaben in der Zone der militärischen Sonderoperation kühn, professionell und heldenhaft erfülle.

    Das Staatsoberhaupt bezog sich dabei auf Angaben des Kommandeurs der Pazifikflotte, Admiral Wiktor Lijna, der zuvor über die Kampfeinsätze der 55. Gardedivision der Marineinfanterie berichtet hatte. Putin sagte:

    "Es gibt keine Kampfaufgaben, die die Marineinfanterie der Pazifikflotte nicht bewältigen könnte. Alle Aufgaben sind für sie machbar. Diese Jungs handeln kühn, professionell, heldenhaft."

  • 12:30 Uhr

    Sewastopol: 35 Häuser bei nächtlichem Drohnenangriff beschädigt

    Bei einem nächtlichen Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Sewastopol wurden zehn Mehrfamilienhäuser und 25 Privathäuser sowie 13 Autos beschädigt. Dies teilt der Gouverneur der Stadt, Michail Raswoschajew, mit. In einer entsprechenden Erklärung auf seinem Kanal bei der Plattform "Max" heißt es:

    "Bewohner meldeten zerbrochene Fenster und weitere Schäden, an mehreren Stellen fielen Trümmerteile abgeschossener Drohnen herab."

    Zudem seien in mehreren Stadtbezirken durch herabfallende Trümmerteile abgeschossener Drohnen kleinere Gras- und Waldbrände entstanden. Alle Brände wurden laut Raswoschajew inzwischen gelöscht, lediglich an einer Stelle im Bezirk Rodnoje dauern die Löscharbeiten noch an.

  • 11:59 Uhr

    Gebiet Belgorod: In 4,5 Jahren über 600 Zivilisten bei Angriffen getötet

    Seit Februar 2022 sind mehr als 600 Bewohner der Region Belgorod, darunter 27 Kinder, bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen. Insgesamt wurden 4.737 Menschen verletzt, darunter 277 Kinder. Alexander Schuwajew, der amtierende Gouverneur der Region, gab diese Zahlen in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS bekannt. Er berichtete auch, dass seit Beginn des Jahres 2026 191 Zivilisten – darunter vier Kinder – bei ukrainischen Angriffen getötet worden seien. Zudem wurden 1.651 Bewohner Belgorods, darunter 70 Kinder, verletzt.

  • 11:31 Uhr

    Nach Eklat in Belgrad: Kritik an Michael Martens reißt nicht ab

    Die Petition gegen den Korrespondenten Michael Martens ist derzeit nicht mehr abrufbar und wird offenbar überprüft. Auslöser war seine umstrittene Frage bei einer Pressekonferenz in Belgrad, was Europa tun könne, um der Ukraine dabei zu helfen, "mehr Russen zu töten" – später präzisierte er auf russische Soldaten.

    Sein Arbeitgeber bedauerte die missverständliche Formulierung, verurteilte Martens jedoch nicht. Im Gespräch mit uns kritisiert Rechtsanwalt Markus Heinz die Äußerung scharf und sieht darin ein Beispiel für eine zunehmende Verrohung und Kriegsrhetorik in Teilen der deutschen Medien.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 10:57 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte greifen Gebiet Kursk innerhalb eines Tages über 80 Mal mit Artillerie an

    Der Gouverneur des Grenzgebietes Kursk, Alexander Chinschtein, teilt mit, dass innerhalb eines Tages insgesamt 104 feindliche Drohnen verschiedener Typen über der Region abgeschossen wurden. Zudem setzte der Gegner 82 Mal Artillerie gegen Gebiete ein, deren Einwohner evakuiert wurden. Chinschtein fügt hinzu, dass Drohnen das Gebiet zusätzlich elf Mal mit Sprengsätzen angegriffen hätten. In der Meldung heißt es weiter:

    "Durch die Angriffe wurden in der Stadt Rylsk eine Energieanlage sowie eine Stromleitung beschädigt. Im Dorf Ilek im Bezirk Belaja wurden eine Stromleitung beschädigt und 50 Hektar Weizen zerstört."

    In mehreren weiteren Ortschaften wurden Dächer und Fassaden von Wohnhäusern beschädigt. Tote oder Verletzte gab es laut Chinschtein nicht.

  • 10:28 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 502 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zu Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 502 ukrainische Drohnen über den Regionen Russlands und dem Schwarzen Meer abgefangen und zerstört habe.

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Lipezk und Orjol, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.