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Gruppenstreit in Niedersachsen: Mehrere Schwerverletzte mit Schuss- und Stichverletzungen

Am Sonntagnachmittag musste die Polizei in Hessisch Oldendorf zu einem Großeinsatz ausrücken. Im Rahmen der Auseinandersetzung zweier Gruppen wurden sieben Menschen teilweise schwer verletzt. Die Polizei spricht von Stich- und Schussverletzungen. Zwei Personen wurden von einem Auto angefahren.
Gruppenstreit in Niedersachsen: Mehrere Schwerverletzte mit Schuss- und Stichverletzungen© Urheberrechtlich geschützt

In der niedersächsischen Kleinstadt Hessisch Oldendorf sind bei einer eskalierenden Auseinandersetzung am späten Sonntagnachmittag laut vorläufigem Ermittlungsstand mindestens sieben Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Die Polizei geht davon aus, dass die Beteiligten zweier Gruppen sich kannten. Die mutmaßlichen Täter ergriffen noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte die Flucht.

Um 17.30 Uhr wurde die Polizei in Hameln, im Ortsteil Weibeck der Kleinstadt Hessisch Oldendorf, durch mehrere Anrufe von Anwohnern alarmiert, da laut Augenzeugen "zwei Gruppen aufeinander losgingen". Dabei seien mehrere Personen auch mit einem Auto angefahren und verletzt worden, teilte die Polizei gegenüber dem NDR mit. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten die Täter den Angaben zufolge bereits die Flucht ergriffen. Die zum Teil schwer verletzten Streitbeteiligten wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Laut Bild-Informationen wiesen die Verletzten "zum Teil Stich- und Schussverletzungen" auf. Ausgehend von der notwendigen Einlieferung in ortsnahe Krankenhäuser wären am Abend "einige Angehörige eingetroffen, sodass die Polizei auch dort zurzeit mit zahlreichen Kräften vorsorglich vor Ort" war. Eine Polizeisprecherin betonte gegenüber Bild-Mitarbeitern, dass es "aber nicht zu strafbaren Handlungen gekommen ist". Die Pressemitteilung lautete:

"Bei einem Gewaltdelikt in der Rittergutstraße in Hessisch Oldendorf sind am Sonntagnachmittag (30.08.2026) nach einer Auseinandersetzung mindestens sieben Personen zum Teil schwer verletzt worden."

Am Abend ging die Polizei laut lokalen Medien "aktuell nicht von einer Gefahr für die Allgemeinheit" aus. Die Polizei kontrollierte am Einsatzort vereinzelt Autos, die durch den Ort fuhren, wobei es nicht zu Festnahmen kam.

Mit Beginn des Ereignisses lief laut Medienberichten der Großeinsatz bis in die Nacht weiter, wobei der Tatort abgesperrt wurde. Im Nahbereich wurden dann in einem Nachbarort laut Polizei "zwei Personen festgenommen, die sich jetzt im Gewahrsam befinden".  

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