Europa

Wahlsieger Georgescu in Untersuchungshaft – Unterstützer protestieren vor Gefängnis

Am Donnerstag, dem 1. Oktober 2026, haben hunderte Menschen vor dem Gefängnis in Bukarest protestiert, in dem der ehemalige Wahlsieger Călin Georgescu in Untersuchungshaft sitzt. Schon am Abend zuvor hatten Hunderte für den ehemaligen Präsidentschaftskandidaten demonstriert.

Das Berufungsgericht Bukarest hat am Dienstag gegen Georgescu und den Geschäftsmann Ionel Rusen eine 30-tägige Untersuchungshaft angeordnet. Ermittelt werde wegen Verdachts auf Beteiligung an einer organisierten kriminellen Gruppe sowie wegen schweren Betrugs. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sei einem Geschäftsmann der Zugang zu ausländischen Finanzierungsmöglichkeiten in Aussicht gestellt worden. Dabei soll ihm ein Schaden von rund 1,1 Millionen Euro entstanden sein.
 
Am 21. September wurde Georgescu von der rumänischen Anti-Mafia-Staatsanwaltschaft für 24 Stunden festgehalten und sein Haus sowie weitere Immobilien durchsucht. Der Antrag auf Untersuchungshaft wurde zunächst abgelehnt und stattdessen für beide Männer eine gerichtliche Kontrolle für die Dauer von 60 Tagen angeordnet. Die Staatsanwaltschaft legte dagegen Beschwerde ein, woraufhin das Berufungsgericht Bukarest am Dienstag dann die Untersuchungshaft anordnete.
 
Georgescu hatte bei der ersten Runde der rumänischen Präsidentschaftswahl 2024 die meisten Stimmen erhalten. Das Verfassungsgericht annullierte die Wahl anschließend. Später wurde Georgescu von einer Kandidatur bei der Wiederholungswahl ausgeschlossen.

Mehr zum Thema — Ehemaliger rumänischer Präsidentschaftskandidat festgenommen


 

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.