Merz bei Selenskij-Empfang in Berlin: "Russland hat keine Chance, Krieg zu gewinnen"
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist am Dienstag von Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin empfangen worden. Vor dem Hintergrund des Krieges gegen Iran waren die von den USA geführten Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges zuletzt ins Stocken geraten. Merz gab wörtlich zu Protokoll: "Russland sollte diesen Krieg so schnell wie möglich beenden – Russland hat keine Chance, ihn zu gewinnen."
Zur Sprache kam auch der von der EU an Kiew zugesagte Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro. Dieser wurde bislang von Ungarn blockiert – doch nach Orbáns Wahlniederlage könnten die Mittel nun freigegeben werden.
Zudem unterzeichneten Deutschland und die Ukraine am Dienstag eine Vereinbarung zu stärkeren militärischen Zusammenarbeit beider Länder – die auch eine gemeinsame Produktion von Drohnen zum Ziel hat.
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