Nahost

Iran: Ohne Waffenruhe im Libanon bleibt Straße von Hormus blockiert

Die Einstellung der Kampfhandlungen im Libanon ist eine Voraussetzung für die Wiedereröffnung der Straße von Hormus, heißt es in einem Medienbericht. Außerdem fordert Iran, dass der Verkauf von Öl und Erdölprodukten erlaubt wird.
Iran: Ohne Waffenruhe im Libanon bleibt Straße von Hormus blockiertQuelle: Gettyimages.ru © Majid Saeedi

Die Straße von Hormus bleibe blockiert, bis Israel seine Angriffe auf den Libanon stoppt. Dies hat die iranische Nachrichtenagentur Tasnim mit Verweis auf eine der Verhandlungsgruppe nahen Quelle berichtet. Laut dem Bericht werde Teheran keine Verhandlungen über irgendwelche Punkte eines Deals eingehen, solange die israelischen Verbrechen im Libanon andauern und die territoriale Integrität des Libanon nicht garantiert sei.

Allein die Aufhebung der Seeblockade gegen Iran würde nicht ausreichen, um die Straße von Hormus zu öffnen, führte die Nachrichtenagentur aus. Unbedingte Voraussetzungen für die Wiederaufnahme der Schifffahrt in der Meerenge wären gemäß der Absichtserklärung die Freigabe bestimmter iranischer Vermögenswerte, die Einstellung der Kampfhandlungen an allen Fronten, einschließlich des Libanon, die vollständige Aufhebung der Blockade sowie die Erteilung von Genehmigungen für den Verkauf von iranischem Öl und Erdölprodukten.

Das Versäumnis der Vereinigten Staaten, diesen Verpflichtungen nachzukommen, bedeute die fortgesetzte Blockade der Straße von Hormus, fasste die Quelle zusammen.

In der Schweiz finden unter Vermittlung von Katar und Pakistan hochrangige Gespräche zwischen den USA und Iran statt. Die iranische Delegation wird von Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghtschi geleitet. Vizepräsident JD Vance, der Sondergesandte Steve Witkoff und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner vertreten die US-Seite.

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