Schwere Krawalle bei Schülerprotesten in Paris und Straßburg

Die als Schülerproteste bezeichneten Unruhen halten in ganz Frankreich an. Am Dienstag ist es sowohl in Straßburg als auch in Paris zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. Die Einsatzkräfte setzten Tränengas und in Paris auch Wasserwerfer ein; mehrere Personen wurden festgenommen.

Demonstranten blockierten Straßen mit Müllcontainern. Zudem wurden Polizisten mit Pflastersteinen und anderen Gegenständen beworfen.

Den Ausschreitungen waren weitgehend friedliche und behördlich genehmigte Kundgebungen vorausgegangen. Dabei forderten die Teilnehmer weiterhin eine bessere Finanzierung der Schulen und bessere Lern- und Arbeitsbedingungen.

Im Pariser Vorort Saint-Denis nahm auch die Klimaaktivistin Greta Thunberg an einem Protest teil. Sie lobte die seit Wochen andauernden Schülerproteste in Frankreich und bezeichnete die französischen Schüler als Vorbilder im Widerstand gegen ein "äußerst gewalttätiges System".

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