"Ben-Gvir will die Menschen vertreiben" – Israel reißt palästinensisches Wohnhaus ab

Israel hat am Montag, dem 17. August 2026, im palästinensischen, nordwestlich von Jerusalem gelegenen Dorf Qalandia ein zweistöckiges Haus abgerissen. In dem Gebäude lebten fünfzehn Angehörige zweier Familien, die nun mit ihrem Hab und Gut obdachlos geworden sind.

Laut palästinensischen Medien habe Israel das 250 Quadratmeter große Haus mit der Begründung abgerissen, es sei ohne Baugenehmigung errichtet worden.

Israel hat sich bisher nicht zu dem konkreten Vorfall geäußert, jedoch wiederholt erklärt, dass Gebäude ohne entsprechende Genehmigung abgerissen würden. Die "Kommission gegen Mauer und Siedlungen" der palästinensischen Autonomiebehörde erklärte, im Juli seien 165 Gebäude abgerissen worden, darunter achtzig bewohnte Häuser, acht unbewohnte Häuser und 63 landwirtschaftlich genutzte Gebäude.

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