Liveticker Ukraine-Krieg – Frontbericht: Energieinfrastruktur ukrainischer Armee getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.

15.07.2026 16:50 Uhr

Deutschland beteiligt sich doch an Manöver der Ukraine-Koalition 

Deutschland wird sich doch an den ersten Übungen der "Koalition der Willigen" in Polen beteiligen. Dies erklärte Regierungssprecher Stefan Kornelius der Deutschen Presse-Agentur (dpa). 

"Deutschland wird sich an diesem Manöver beteiligen. Die Bundesregierung prüft, wie diese Beteiligung aussehen wird."  

Er sagte, dass diese Frage am Freitag auf der Tagesordnung einer Sitzung des deutsch-französischen Sicherheits- und Verteidigungsrats stehe. 

Am Dienstag berichtete dpa unter Berufung auf Regierungskreise, dass Deutschland an dem Manöver nicht teilnehmen werde.

Peskow: Moskau übermittelt Selenskij keine Botschaften über Vučić

Der serbische Präsident Alexander Vučić, der am Mittwoch in Kiew eingetroffen ist, fungiere nicht als Vermittler in den Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland. So kommentierte Kremlsprecher Dmitri Peskow während eines Briefings die Frage der Journalisten, ob Moskau Botschaften an Kiew über Vučić übermittelt habe und ob Belgrad eine Vermittlerrolle in dem Friedensprozess spielen könne.

"Nein, wir haben keine Botschaften übermittelt, und Serbien war bisher nicht an den Vermittlungsbemühungen für eine Lösung des Ukraine-Konflikts beteiligt."

Mehrere Gruppen ukrainischer Saboteure bei Konstantinowka eliminiert

Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB hat mehrere Gruppen ukrainischer Saboteure bei Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk außer Gefecht gesetzt. Dies berichtete TASS unter Berufung auf die regionale Abteilung der Behörde. 

"Die Antiterroreinheit 'Gorynytsch' des FSB in der Region jagt ukrainische Saboteure und Drohnenpiloten am Stadtrand von Konstantinowka. FSB-Beamte haben eine gegnerische Drohnenleitstelle und ein Munitionslager entdeckt und zerstört. Die Drohnenpiloten von 'Gorynytsch' haben vier gegnerische Saboteursgruppen eliminiert, die entlang der Vormarschrouten der russischen Truppen operierten."

FSB vereitelt ukrainischen Terroranschlag auf ein Ölunternehmen im Gebiet Tjumen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Staatsbürger im Gebiet Tjumen festgenommen. Der Mann soll einen Terroranschlag auf ein Ölunternehmen in der Stadt Njagani im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste vorbereitet haben. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit.

Auf Anweisung des Kontaktmannes habe der Mann einen improvisierten Sprengsatz aus einem im Voraus vorbereiteten Versteck geholt. Die FSB-Beamten haben ihn in der Nähe des Verstecks beim Fluchtversuch ​​festgenommen. Am Tatort wurde ein improvisierter Sprengsatz mit Sprengstoff aus ausländischer Produktion, einem elektrischen Zünder und einem Zeitzünder beschlagnahmt. Zudem wurden Mobiltelefone sichergestellt, die Korrespondenz mit der ukrainischen Seite enthalten haben sollen.

Nach Angaben des FSB habe der Agent einen Kontakt mit den ukrainischen Geheimdiensten über einen ausländischen Messenger-Dienst aufgenommen und Informationen über Treibstoff- und Energieanlagen in der Region an den Gegner übermittelt.

Es wurde ein Strafverfahren wegen illegalen Sprengstoffhandels und Vorbereitung eines Terroranschlags eingeleitet.

EU schließt Abkommen zur Drohnenproduktion mit Kiew ab

Die Ukraine und die EU haben ein Drohnenabkommen unterzeichnet, um die Erfahrung der ukrainischen Drohnenproduktion mit der industriellen Kapazität Europas zu verbinden. Dies erklärte die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch bei ihrem Besuch in Kiew. Gegenüber Wladimir Selenskij sagte sie:

"Das Wissen, das Sie über die Funktionsweise von Drohnen- und Anti-Drohnen-Systemen erworben haben, ist wirklich einzigartig."

Von der Leyen betonte, dass die EU der Ukraine Vorteile wie "riesige technologische und industrielle Kapazitäten" und "sichere Produktionsstätten" bieten könne.

Frontbericht: Energieinfrastruktur ukrainischer Armee getroffen

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.505 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 220 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, elf Autos, ein Feldartilleriegeschütz und ein Flugabwehrraketensystem.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär mehr als 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband drei gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter eines vom Typ M113 aus US-Produktion, 13 Autos und vier Artilleriegeschütze.

Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd büßte das ukrainische Militär etwa 215 Kämpfer ein. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 26 Autos und zwei Feldartilleriegeschütze zerstört.  

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 325 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte drei gepanzerte Kampffahrzeuge und drei Autos außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 465 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Bastion und ein Feldartilleriegeschütz.

Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf etwa 60 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband zwölf Autos, eine Selbstfahrlafette vom Typ Bogdana, ein unbemanntes Boot und drei Stationen für elektronische Kampfführung.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Logistikzentren, Objekte der Brennstoff- und Energieinfrastruktur und Objekte der Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Lager für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 153 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte haben acht gelenkte Bomben und 558 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Die Schwarzmeerflotte zerstörte vier unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 181.724 unbemannte Luftfahrzeuge, 666 Flugabwehrraketensysteme, 30.163 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.758 Mehrfachraketenwerfer, 35.769 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 66.525 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Energodar nach Drohnenangriffen ohne Strom

Energodar, die Satellitenstadt des AKW Saporoschje, ist nach ukrainischen Drohnenattacken vollständig ohne Strom. Dies teilte Jewgeni Balizki, der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, mit. 

"Das Kiewer Regime hat einen weiteren Terroranschlag mit unbemannten Luftfahrzeugen auf zivile Infrastruktur in unserer Region verübt. Die Stadt Energodar ist vorübergehend ohne Strom. Die Einsatzkräfte werden mit den Wiederherstellungsarbeiten unmittelbar nach Stabilisierung der Lage beginnen." 

Die soziale Infrastruktur wird über Notstromanlagen versorgt, so Balizki.

EU: Schutz für wehrfähige Ukrainer wird eingeschränkt

Die EU-Staaten haben beschlossen, den vorübergehenden Schutzstatus für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine bis zum 4. März 2028 zu verlängern. Dies geht aus der Erklärung des EU-Rats hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Die Verlängerung um ein weiteres Jahr soll "Klarheit und Planbarkeit" für die geflüchteten Ukrainer bringen. Der Schutz beschränkt sich nun jedoch auf Personen, die in der Ukraine keinen Wehrdienst leisten müssen. Dank dieser Maßnahme würden "die Verteidigungsbedürfnisse der Ukraine" berücksichtigt.  

Laut der Pressemitteilung gelte die neue Einschränkung nur für neue Antragsteller. Die Änderung gelte nicht für die Ukrainer, die bereits vorübergehenden Schutz in den EU-Staaten haben.

TASS: Fidan will in Kiew Unannehmbarkeit der Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer betonen 

Der türkische Außenminister Hakan Fidan wird am Mittwoch und Donnerstag Kiew einen Besuch abstatten, um über eine Beilegung des Konflikts in der Ukraine und die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer zu sprechen. Dies berichtete TASS unter Berufung auf eine Quelle im türkischen Außenministerium. Gespräche mit Wladimir Selenskij, dem Außenminister Andrei Sibiga, dem Leiter der Präsidialverwaltung Kirill Budanow und dem Sekretär des Sicherheitsrates Rustem Umerow sind geplant.

Wie es heißt, werde der türkische Chefdiplomat bei den Treffen mit der ukrainischen Seite betonen, dass es wichtig sei, die zunehmenden Spannungen zu mildern und die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer zu gewährleisten. Er werde anmerken, dass "Angriffe auf Häfen und Schiffe im Schwarzen Meer, einschließlich Fischereischiffen, unter keinen Umständen akzeptabel" seien, so die Quelle.

Zudem wolle Fidan auf die Bedeutung diplomatischer Bemühungen zur Lösung des Konflikts hinweisen und "die Bereitschaft der Türkei erklären, die Ukraine und Russland wieder an den Verhandlungstisch zu bringen".

LVR: Zwei Tote und neun Verletzte binnen 24 Stunden

Nach Angaben von Leonid Passetschnik, dem Chef der Volksrepublik Lugansk, wurden im Laufe des Tages infolge von gegnerischen Angriffen zwei Zivilisten getötet und neun weitere verletzt.

Im Dorf Smoljaninowo griff eine ukrainische Drohne einen zivilen Lastwagen an, der Lebensmittel an Geschäfte auslieferte. Der Fahrer kam dabei ums Leben, zwei Passagiere erlitten Verletzungen. Ein weiterer Mann, der sich zum Zeitpunkt der Attacke in der Nähe befand, wurde ebenfalls verwundet.

Im Stadtbezirk Kremennaja wurden mehrere Fälle registriert, in denen Drohnen Munition direkt auf Menschen abwarfen. Der Gegner griff zwei Motorradfahrer an; einer von ihnen erlag seinen Verletzungen, der andere wurde verletzt. Ein anderer Mann erlitt Splitterverletzungen, als er sich in der Nähe eines Geschäfts zum Zeitpunkt der Explosion aufhielt. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in Swatowo, wo ein Radfahrer verletzt wurde.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich in der Stadt Sorinsk. Bei einem Angriff in der Nähe einer Haltestelle wurden zwei Zivilisten verletzt.

Nahe Sewerodonezk traf eine Drohne einen Bestattungswagen. Der Fahrer wurde verwundet. 

Gebiet Kursk: Mehr als 100 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen  

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 89 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 105 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet siebenmal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Es gibt keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

Zu Schaden kamen drei Privathäuser. Vier Privathäuser sind abgebrannt.

Russische Armee trifft weiterhin Militärobjekte der gegnerischen Hafeninfrastruktur

Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen auf Telegram, dass das russische Militär in der Nacht die kombinierten Schläge mit luftgestützten Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen gegen ukrainische Militärziele fortgesetzt hat. Die Behörde gab die Einzelheiten der Attacken bekannt. 

Infolge der Angriffe auf den Hafen von Odessa wurden Hafenanlagen zur Entladung von Treib- und Schmierstoffen sowie Treib- und Schmierstofftanks für die ukrainischen Streitkräfte beschädigt. Zwei Werkstätten für die Produktion und Montage der Drohnen, darunter vom Typ UJ-22, wurden ebenfalls auf dem Gelände des Hafens getroffen.

Im Hafen von Tschornomorsk im Gebiet Odessa wurden ein Containerschiff und ein Trockenfrachtschiff, die Fracht für die ukrainischen Truppen transportierten, beschädigt.

Im Hafen von Dnjepr-Burg im Gebiet Nikolajew hat das russische Militär zwei Trockenfrachtschiffe, die Güter für die ukrainische Armee beförderten, beim Entladen getroffen.

Kertsch vollständig ohne Strom

Infolge der nächtlichen Attacke der ukrainischen Streitkräfte kam es zu Stromausfällen in der Stadt Kertsch auf der Republik Krim. Dies gab Bürgermeister Iwan Koschel auf Telegram bekannt.

"Leider ist Kertsch infolge eines gegnerischen Drohnenangriffs vollständig ohne Strom. Lebenserhaltungssysteme werden über Notstromanlagen versorgt." 

Einsatzkräfte arbeiten an der Wiederherstellung der Stromversorgung. 

Von der Leyen in Kiew eingetroffen

Die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, ist in der ukrainischen Hauptstadt eingetroffen. Dies gab sie auf X bekannt.  

"Ich bin gerade in Kiew angekommen – zu meinem elften Besuch in der Ukraine während des Krieges."

Von der Leyen erklärte, dass sie neue Initiativen zur Integration der Verteidigungsindustrien der EU und der Ukraine ankündigen werde, damit die Seiten "mehr und schneller" produzieren könnten. Die Vorbereitungen für den kommenden Winter stehen auch auf der Tagesordnung.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht Dutzende ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 93 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Rostow, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Militärische Ziele in ukrainischen Häfen angegriffen

In der Nacht haben die russischen Streitkräfte ukrainische Häfen angegriffen, die für den Transport von Militärgütern genutzt werden. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Das russische Militär hat dabei luftgestützte Präzisionswaffen und Kampfdrohnen eingesetzt. 

Infolge der kombinierten Schläge wurden in den Häfen von Odessa und Tschornomorsk in der Region Odessa folgende Anlagen getroffen:

  • Objekte der Hafeninfrastruktur für das Entladen von Treib- und Schmierstoffen,
  • Treibstoff- und Schmierstofftanks der ukrainischen Streitkräfte,
  • Produktions- und Montagewerkstätten für unbemannte Luftfahrzeuge.

Darüber hinaus wurden in den Häfen von Tschornomorsk und Dnjepr-Burg vier Seeschiffe getroffen, die Güter für die ukrainischen Streitkräfte transportierten.

14.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

"Rubikon"-Bilanz: Schwerpunkt auf elektronischer Kampfführung 

Analyse von Militrärchronik:

Die Drohnenpiloten der russischen Eliteneinheit "Rubicon" melden für Juni 109.166 Kampfeinsätze. Abgesehen davon, dass es einen offensichtlichen Kontrast zwischen den zerstörten gepanzerten Kampffahrzeugen und den Panzern gibt (191 gegenüber 13), ist auch offensichtlich, dass ukrainische Soldaten kein vorrangiges Ziel sind und die Angriffe hauptsächlich auf die Infrastruktur gerichtet sind. Die Zerstörung dieser Infrastruktur macht funktionierende Kampfführung unmöglich.

Der größte Schwerpunkt liegt auf der Kommunikation und der elektronischen Kriegsführung, wie etwa dem Ausschalten von Radars. Zudem wurden mehr als 2.000 "Baba-Jaga"-Drohnen (schwere Helikopter) abgeschossen, was einen ungefähren Eindruck von ihrer tatsächlichen Anzahl bei den ukrainischen Streitkräften vermittelt.

Insgesamt bestätigen die Statistiken von "Rubikon" einmal mehr, dass sich die ukrainischen Streitkräfte in einer passiven Verteidigungshaltung befinden und sich in den Boden eingraben. Die Hauptaufgabe von "Rubikon" besteht nicht darin, der Infanterie auf dem Feld hinterherzujagen, sondern systematisch Stützpunkte, Bunker und Schützengräben zu "zerstören" und die Befestigungsanlagen sowie die Infrastruktur auszuschalten, bevor die russische Infanterie dort einrückt.

"Wir wollen keinen Krieg!": Tino Chrupalla warnt vor Rüstungsrausch

Am heutigen Dienstagabend fand in Dessau in Sachsen-Anhalt eine AfD-Diskussionsveranstaltung statt. Während der Debatte kam der AfD-Vorsitzende Chrupalla auch auf die mittlerweile friedensgefährdende Ausmaße annehmende Aufrüstung Deutschlands zu sprechen. Er kritisierte die von der Regierung Merz durchgeführten Kürzungen im sozialen Bereich.

Einen solchen Sozialabbau hält Chrupalla keineswegs für unabdingbar, wenn er erläutert: "Und für etwas anderes ist natürlich viel Geld da, was aber kaum noch jemand erwähnt – und das ist die Rüstung." Der AfD-Vorsitzende sprach sogar von einem veritablen "Rüstungsrausch", in den Deutschland geraten sei. Die für die kommenden Jahre geplanten Rüstungsausgaben seien "einfach irrsinnig".

Chrupalla nannte auch die entsprechenden Zahlen: Im aktuellen Bundeshaushalt seien es 82 Milliarden Euro, die für die Rüstung ausgegeben würden. Die Zahl werde sich bis zum Jahr 2030 auf 180 Milliarden Euro steigern. Dann werde jeder dritte Euro des Bundeshaushalts für Militärausgaben aufgewendet. Das sei der wahre Grund dafür, warum die Regierung Merz Einsparungen im Sozialwesen treffe.

Namentlich Bundeskanzler Merz und Verteidigungsminister Pistorius warf der sächsische AfD-Abgeordnete vor, "uns in einen Krieg treiben (zu) wollen". Wer Merz wähle, wähle den Krieg. Deutschland müsse die Aufrüstungspirale durchbrechen, meinte Chrupalla und beteuerte: "Wir wollen Frieden in Europa, wir wollen keinen Krieg." Der tosende Applaus des Publikums war ihm sicher.

"Wie Ukraine auf der Krim" – Militärexperte Lange fordert, Druck auf Kaliningrad auszuüben

Der deutsche Politikberater und Publizist Nico Lange plädiert auf X dafür, dass Deutschland mit europäischen Partnern den Druck auf Russland in der Exklave Kaliningrad und im Ostseeraum verstärken solle. 

Lange hat in einem Post auf der Plattform X die Forderung aufgestellt, Druck auf die russische Oblast Kaliningrad auszuüben. Auch in der Ostsee müsse Russland unter Druck gesetzt werden. Dabei verwies Nico Lange in dem im Original auf Englisch formulierten Post auf die Vorgehensweise der Ukraine, die Russland auf der Krim und im Asowschen Meer in Bedrängnis bringe.

Mit ihren Angriffen auf die Krim und auf viele Schiffe im Asowschen Meer mache die Ukraine deutlich, dass die Krim zur Ukraine gehöre. Zu lange seien die Krim und das zwischen der Halbinsel und dem russischen Festland liegende Meer "praktisch als russisches Territorium anerkannt" worden – dies müsse man infrage stellen und Druck auf "diese verwundbaren Gebiete" ausüben.

Eine solche Vorgehensweise nannte Lange "politisch wichtig und militärisch sinnvoll": Die Krim und Kaliningrad dürften keine strategischen Vorposten für Russland sein, sondern müssten einen kostspieligen strategischen Nachteil für die Russische Föderation bedeuten. Lange stellt sich damit in eine Reihe mit den US-Generälen Christopher Donahue und Ben Hodges, die beide über eine Eroberung beziehungsweise Auslöschung des russischen Kaliningrads sinniert hatten.

Einzelheiten zum Tod der Gebrüder Mosejtschuk bekannt geworden

Ein ukrainischer Kommandeur hat den Tod zweier Zivilisten in Auftrag gegeben – weil sie angeblich seine Frau beleidigt haben. In Kiew sitzt Stanislaw Lutschanow, der ehemaligen Kommandeur der 155. Brigade "Anna von Kiew" der ukrainischen Streitkräfte, in Untersuchungshaft. Derzeit verhandelt ein dortiges Gericht über die Fortdauer der Haft.

Der Vorwurf der Anklage lautet, dass Lutschanow Ende Juni acht Soldaten in das Dorf Kalinowka im Bezirk Belozerkowski der Region Kiew geschickt habe, um zwei Brüder, mit denen er in einem persönlichen Konflikt lag, zu entführen. Daraufhin habe er die zwei Brüder der Familie Mosejtschuk mehrere Tage lang im Brigadehauptquartier in der Region Poltawa gefangen gehalten.

Am 1. Juli schließlich soll Lutschanow, der die Tat allerdings abstreitet, einem seiner Untergebenen die Erschießung der Gefangenen befohlen haben, die dieser dann auch ausführte. Der Kommandeur versuchte anschließend zu fliehen, wurde jedoch gefasst. Die ukrainischen Polizeibehörden nahmen auch neun weitere Soldaten dieser Brigade im Zusammenhang mit diesem Verbrechen fest.

Medienberichten zufolge soll es bei dem Streit anfangs um laute Musik und Motorradlärm gegangen sein, über den sich Lutschanows Frau beschwert hatte. Die 155. Mechanisierte Brigade "Anna von Kiew" wurde in den Medien bekannt, weil während einer Ausbildungsphase in Frankreich Dutzende Soldaten dieser militärischen Formation desertiert sein sollen.

Rada-Abgeordneter: Unsere Partner müssten uns die Schulden erlassen 

Rada-Abgeordneter Jurij Kameltschuk schlägt westlichen Partnern vor, Ukraine die Schulden zu erlassen. 

"Nach dem Krieg müssen wir all unsere Partner bitten, uns unsere finanziellen Schulden zu erlassen und einen Neuanfang zu wagen", sagte er in einem Mediengespäch. 

Seinen Angaben zufolge wird dies dem Land ermöglichen, alle Ressourcen auf die Entwicklung zu konzentrieren, anstatt sie für die Bedienung von Krediten zu verwenden.

Einzelheiten zu Angriffen auf Hafen von Odessa bekannt – drei Frachter getroffen

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden im Laufe des Tages drei weitere Trockenfrachter in der Reede des Hafens von Odessa von Kampfdrohnen getroffen. Laut Behörde waren die Schiffe im Auftrag der ukrainischen Streitkräfte im Einsatz. 

Auf regionalen Telegramkanälen wurden Videos und Bilder mit brennenden Frachtern geteilt. 

Ebenso wurde gemeldet, dass Entladeinfrastruktur für Treib- und Schmierstoffe sowie fünf Tanks mit Treib- und Schmierstoffen im Hafen von Juschny mit hochpräzisen luftgestützten Waffen getroffen wurden. Diese seien für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte bestimmt gewesen. 

Sicherheitsgarantien ohne Moskau? Peskow nennt Kurs von Kanzler Merz "aussichtslos"

Bundeskanzler Friedrich Merz hält weiterhin daran fest, dass Sicherheitsgarantien für die Ukraine nach einem Waffenstillstand allein von Kiew und seinen westlichen Partnern ausgestaltet werden – ohne ein Mitspracherecht Moskaus. Auf der Abschlusspressekonferenz der "Koalition der Willigen" in Paris betonte er am Montag diesen Kurs. Dabei verwies er auf die jüngst beim NATO-Gipfel in Ankara vereinbarten Finanzzusagen von jeweils über 70 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027.

Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erteilte dieser Strategie am Dienstag eine klare Absage. Er bezeichnete das europäische Vorgehen als "aussichtslos", da eine stabile Friedensordnung zwingend alle Kernakteure einbinden müsse. Sollten die Europäer so weiterverfahren, schließe dies laut Peskow jede europäische Mitsprache beim eigentlichen, künftigen Friedensprozess kategorisch aus.

Peskow über Pariser Ukraine-Gipfel: "Koalition der Irregeleiteten und Kriegstreiber"

Bei einer Pressekonferenz in Moskau am Montag bezeichnete der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, die "Koalition der Willigen" als "Koalition der Irregeleiteten und Kriegstreiber" und fügte hinzu, dass Moskau deren Handlungen "sehr genau" verfolge.

Der in Paris am gleichen Tag abgehaltene Ukraine-Gipfel der "Koalition der Willigen" vereinte die Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und der Ukraine.

Ungarns Verteidigungsminister grenzt sich von Russland ab und kündigt Aufrüstung an

Der neue ungarische Verteidigungsminister Romulusz Ruszin-Szendi verschärft den Kurs gegen Russland. Er erklärte am Dienstag während einer in Budapest stattfindenden Konferenz des Equilibrium-Instituts zu Sicherheit und Energie, Budapest werde "den Russen die Tür schließen", sollten sie versuchten, "durch die Hintertür" nach Ungarn einzudringen. Damit ist eine deutliche Verschärfung der Rhetorik von ungarischer Seite seit dem Regierungswechsel von Viktor Orbán zu Péter Magyar zu verzeichnen.

Zur Strategie der neuen Regierung gehöre es, so Ruszin-Szendi weiter, das Vertrauen zu den NATO-Verbündeten wiederaufzubauen. Deshalb habe sich die Regierung Magyar auch bei den Finnen für die lange Verzögerung der Genehmigung ihres NATO-Beitritts durch Ministerpräsident Orbán entschuldigt.

Verteidigungsminister Ruszin-Szendi versprach außerdem, dass Ungarn bis zum Jahr 2035 das NATO-Ziel von jährlich fünf Prozent des BIP einhalten werde, auch wenn derzeit Bildung und Gesundheitswesen für die neue Regierung Vorrang hätten. Als weiteres Ziel seiner Amtsführung nannte Ruszin-Szendi den Abschluss von Entwicklungsabkommen mit mehreren europäischen Rüstungsunternehmen sowie die Eröffnung militärischer Produktionsstätten in Ungarn.

Frankreichs Nationalfeiertag im Zeichen der Ukraine: Letzte Bastille-Parade für Macron

Frankreich hat am Dienstag seinen Nationalfeiertag, den 14. Juli, mit der traditionellen Militärparade auf den Champs-Élysées gefeiert. Präsident Emmanuel Macron ließ die Parade in seiner Amtszeit zum letzten Mal abhalten. Anlässlich des Jahrestags des Sturms auf die Bastille empfing er rund 30 internationale Staats- und Regierungschefs in Paris, darunter auch den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij.

Truppen der sogenannten "Koalition der Willigen" sowie Kampfflugzeuge aus mehreren europäischen Staaten nahmen an der Parade teil. Erstmals marschierten auch ukrainische Soldaten bei der Bastille-Parade mit. Die Kunstflugstaffel "Patrouille de France" eröffnete die Flugschau gemeinsam mit zwei Mirage-2000B-Jets. Dabei flogen französische Piloten gemeinsam mit ukrainischen Piloten, die zuvor in Frankreich ausgebildet worden waren.

Stromausfälle in Sewastopol und auf der Krim

Nach den nächtlichen Angriffen der Ukraine bleibt Sewastopol stundenlang ohne Strom. Laut den örtlichen Behörden gibt es vorerst nur noch für zwei Stunden Strom, gefolgt von sechsstündigen Ausfällen.

Der Gouverneur von Sewastopol, Sergei Raswoschajew, erklärt diesbezüglich, dass ein Team von Fachleuten aktuell dabei sei, das Netzwerk umzustellen und alle verfügbaren Reserven einzusetzen. In der Zwischenzeit ruft er Einwohner und Unternehmen dazu auf, ihren Stromverbrauch möglichst zu reduzieren und auf energieintensive Geräte zu verzichten. Die Behörden hoffen, die Dauer der Stromausfälle gegen Abend verkürzen zu können.

Energieobjekte auf der ganzen Halbinsel Krim sind auch weiterhin ukrainischen Angriffen ausgesetzt. Laut dem regionalen Versorger werden Stromausfälle in mehreren Städten und Kreisen verzeichnet.

Lawrow: Europa will Vereinbarungen zwischen Russland und den USA untergraben

Europa strebt danach, die Vereinbarungen zwischen Russland und den USA zur Lösung des Ukraine-Konflikts zu untergraben. Davon ist der russische Außenminister Sergei Lawrow überzeugt. Bei der Pressekonferenz nach einem Treffen mit seinem tschadischen Amtskollegen Abdoulaye Sabre Fadoul erklärte Lawrow:

"Wir haben unseren Kollegen [aus Tschad] unsere Einschätzungen zu den jüngsten Ereignissen im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise mitgeteilt, zu den jüngsten Manövern der Europäer, mit denen sie versuchen, die bestehenden Vereinbarungen zwischen der Russischen Föderation und den Vereinigten Staaten zu untergraben."

Mehrere Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf LVR

Die ukrainischen Streitkräfte haben die Lugansker Volksrepublik (LVR) erneut unter Beschuss genommen. In Lugansk trafen Kiews Truppen einen Lkw. Der 49-jährige Fahrer wurde schwer verletzt, teilt der Chef der Region, Leonid Passetschnik, mit. Ein 73-jähriger Mann sei zudem bei einem Drohnenangriff auf die Stadt Rubeschnoje verwundet worden.

Außerdem griff der Gegner einen Parkplatz in Lugansk an, fügt Passetschnik hinzu. Dabei wurden mehrere Lkw beschädigt, ein Brand brach aus. Eine Einheit des Katastrophenschutzes war vor Ort im Einsatz, als die Ukraine den Parkplatz erneut attackierte. Im Ergebnis seien mehrere Feuerwehrleute verletzt worden, so der Leiter der LVR.

Chersons Gouverneur gibt Opferbilanz der letzten 24 Stunden bekannt – zwei Tote

Wladimir Saldo, der Gouverneur des am Dnjepr gelegenen Gebietes Cherson, hat auf seinem Telegram-Kanal die Opferzahlen der vergangenen 24 Stunden bekannt gegeben. Demnach kamen durch Angriffe der Truppen des Selenskij-Regimes zwei Zivilisten ums Leben. Fünf Menschen erlitten Verletzungen.

Die tödlichen Attacken fanden in Nischnije Serogosy und in Kachowka statt. Beide Male führten Drohnenangriffe zum Tode der angegriffenen Zivilisten – eines 1950 und eines 1976 geborenen Mannes.

Verletzte gab es unter anderem in Aljoschki. Auch sie wurden Opfer von Drohnenangriffen, überlebten jedoch und kamen ins Krankenhaus. Weitere Drohnenattacken mit Verwundeten fanden in Nowaja Sburjewka und Askanija-Nowa statt. Darüber hinaus waren Schäden an Infrastruktur und Gebäuden zu verzeichnen.

Ukrainische Soldaten marschieren auf der Avenue des Champs Élysées

Frankreich begeht heute seinen Nationalfeiertag anlässlich des 237. Jahrestages der Erstürmung der Bastille mit einer großen Militärparade auf den Champs Élysées. Auch Regierungsvertreter der sogenannten "Koalition der Willigen" wie Bundeskanzler Friedrich Merz waren als Zuschauer geladen.

Unter den Truppen, die vor den Ehrengästen defilierten, waren zum ersten Mal auch ukrainische Soldaten. Aufnahmen zeigen ein kleines Kontinent von zwanzig ukrainischen Militärangehörigen, die mit der blau-gelben Flagge marschieren. Offensichtlich wollte Präsident Macron ein Zeichen der Verbundenheit der Europäer mit dem Selenskij-Regime setzen und wählte den französischen Nationalfeiertag als symbolträchtiges Datum dafür.

Die Ukrainer marschierten am Ende des Zugs unter dem Applaus der Zuschauer. Bereits zuvor waren Truppen verschiedener anderer Länder der "Koalition der Willigen" aufgetreten, ebenso wie ein multinationales NATO-Korps, das in Estland stationiert ist.

Brand bei Industriebetrieb in Baschkortostan gelöscht

Die zuständigen Dienste haben den Brand in einem Betrieb in Salawat in der Teilrepublik Baschkortostan gelöscht. Dies erklärt Oleg Tyschtschenko, der stellvertretende regionale Minister für Industrie, Energie und Innovationen.

Am Dienstagmorgen hatte Radi Chabirow, der Leiter der Teilrepublik, über die Abwehr einer massiven Drohnenattacke auf das Industriegebiet von Salawat berichtet. Nach seinen Angaben waren über der Stadt Rauchwolken zu sehen.

Russland meldet weitere Angriffe auf Objekte im Gebiet Odessa

Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte weitere Angriffe auf militärische Objekte in der Ukraine durchgeführt. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, wurden zwei Frachter auf dem Weg zwischen den Häfen von Tschernomorsk und Odessa mit Kampfdrohnen getroffen. Nach Angaben des Ressorts fuhren die Schiffe im Interesse der ukrainischen Armee.

Außerdem wurden Ziele im Hafen von Juschny mit luftgestützten Hochpräzisionswaffen getroffen. Im Einzelnen nahmen russische Truppen das Logistikzentrum einer Transportfirma ins Visier. Zudem attackierte Russland zwölf Lkw und einen Tankwagen, mit dem Militärgüter sowie Treib- und Kraftstoff für die gegnerischen Truppen befördert wurden.

Macron kündigt Militärübung von Ukraine-Friedenstruppe an

Bei einem Treffen der "Koalition der Willigen" haben Kiews westliche Partner weitere militärische Hilfe für die Ukraine zugesagt. Zudem einigten sich Paris und Kiew auf die Lieferung von Rafale-Kampfjets, neue Luftverteidigungssysteme sowie die Lizenzproduktion von Rüstungsgütern in der Ukraine.

Laut dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron hätten die Teilnehmer des Treffens beschlossen, Übungen für die multinationale Friedenstruppe durchzuführen, die Europa nach dem Ende des Konflikts in die Ukraine entsenden will.

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Bulgarien lehnt Beteiligung an "Koalition der Willigen" ab

Bulgarien ist kein Teil der "Koalition der Willigen" für die Ukraine. Dies erklärte der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew im Gespräch mit Journalisten in Paris. Der staatliche Rundfunk BNR zitiert den Regierungschef wie folgt:

"Ich habe persönlich von Präsident Macron eine Einladung zur Beteiligung Bulgariens an der 'Koalition der Willigen' bekommen. Wir nehmen aber an der Koalition, die auf weiterer finanzieller und militärischer Hilfe für die Ukraine besteht, nicht teil."

Eine Lösung des Ukraine-Konfliktes sehe Radew nicht in dessen Verlängerung mit militärischen Mitteln, sondern in einer starken diplomatischen Mission, die der Eskalation ein Ende setze.

In der vergangenen Woche hatte der Politiker betont, dass Bulgarien die Ukraine nach seinen Möglichkeiten nach wie vor unterstütze. In diesem Zusammenhang wies er auf soziale Verpflichtungen gegenüber den eigenen Bürgern sowie auf das erhebliche Haushaltsdefizit hin. Im Juni kündigte Radew einen Stopp bulgarischer Waffenlieferungen an die Ukraine an.

Peskow: Aussagen über Sicherheitsgarantien für die Ukraine ohne Russland demonstrieren ausweglose Position der EU

Die jüngsten Aussagen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz zeigen, dass die EU mit ihrer Position zur Ukraine in eine Sackgasse geraten ist. Diese Ansicht vertritt Kremlsprecher Dmitri Peskow.

Nach dem Treffen der "Koalition der Willigen" in Paris hatte Merz erklärt, dass die Ukraine und ihre Partner die Einzelheiten der Sicherheitsgarantien bestimmen würden, nicht Russland.

Peskow kommentierte dies gegenüber Reportern mit den Worten:

"Diese Aussage von Bundeskanzler Merz demonstriert die Sackgasse, in der sich die Europäer befinden."

Sollte die EU auf dieser Position bestehen, sei ihre Beteiligung an einer Lösung des Ukraine-Konflikts ausgeschlossen, führte Peskow weiter aus. Ihm zufolge sei die Arbeit an Sicherheitsgarantien für die Ukraine ohne Russland unmöglich.

Merz: Es wird Zeit, an den Verhandlungstisch zu kommen

Auf der Pressekonferenz nach einer Sitzung der "Koalition der Willigen" in Paris erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz, es werde Zeit, an den Verhandlungstisch zu kommen. Europa unterstütze die Ukraine weiterhin und erhöhe den Druck auf Russland – nicht, um den Krieg fortzusetzen, sondern um ihn so schnell wie möglich zu beenden. Merz betonte weiter:

"Unsere Botschaft an Russland lautet daher: Es wird Zeit, an den Verhandlungstisch zu kommen. Es wird Zeit, sich auf einen Waffenstillstand zu verständigen. Es wird Zeit, das unnötige Blutvergießen in der Ukraine zu beenden."

Putin über ukrainische Angriffe: "Unsere Reaktion ist stets symmetrisch"

Am Montag fand in Moskau das von der Gesamtrussischen Volksfront (ONF) organisierte Forum "Alles für den Sieg!" statt.

Der russische Präsident Wladimir Putin nahm an der Veranstaltung teil, besichtigte eine Ausstellung mit militärischer und ziviler Ausrüstung und äußerte sich zur aktuellen Lage im Ukraine-Krieg.

Auf ukrainische Angriffe auf das Territorium der Russischen Föderation angesprochen, sagte er:

"Unsere Reaktionen werden stets spiegelbildlich sein."

Kurz darauf ergänzte er:

"Sie können symmetrisch sein, nur um ein Vielfaches stärker."

Außerdem sprach er die Energiekrise in Russland, insbesondere auf der Krim, an und versicherte, dass "bereits jetzt die Arbeiten zum Aufbau eines solchen Versorgungssystems beginnen, das nur sehr schwer zu untergraben sein wird".

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Werchowna Rada verlängert Kriegsrecht und Mobilmachung in der Ukraine

Die Werchowna Rada hat das Kriegsrecht und die allgemeine Mobilmachung in der Ukraine zum 20. Mal verlängert. Die beiden Maßnahmen bleiben entsprechend den Gesetzesentwürfen, die Präsident Wladimir Selenskij kürzlich einbrachte, bis zum 31. Oktober 2026 in Kraft.

Tusk: Erste Manöver der "Koalition der Willigen" finden im Herbst in Polen statt

Die ersten Militärmanöver der "Koalition der Willigen" zur Unterstützung der Ukraine sollen in diesem Herbst in Polen stattfinden, kündigte der polnische Ministerpräsident Donald Tusk in Paris an.

Tusk nannte Truppen aus Frankreich und Großbritannien als internationale Teilnehmer, während die polnischen Streitkräfte Teilnehmer und Gastgeber zugleich seien.

Die Manöver sollten die Koalition auf konkrete Sicherheitsgarantien für die Ukraine, aber auch für die Region vorbereiten, betonte der Ministerpräsident. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte am Montag erstmals von gemeinsamen Übungen gesprochen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums 1.380 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren. Die russische Armee zerstörte demnach folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

  • neun gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 68 Kraftfahrzeuge,
  • sechs Artilleriegeschütze,
  • eine M777-Kanonenhaubitze,
  • ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-50,
  • eine Anlage elektronischer Aufklärung,
  • acht Anlagen der elektronischen Kampfführung.

Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, der Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von den gegnerischen Truppen genutzt wurden, Lager- und Montagehallen für unbemannte Fluggeräte größerer Reichweite sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 148 Bezirken. Die Flugabwehr schoss sieben Flugbomben, zwei HIMARS-Raketen und 715 Drohnen ab.

FSB: Drohnen in Anhängern mit Doppelboden transportiert

Agenten der Ukraine haben FPV-Drohnen für geplante Angriffe in den Gebieten Amur und Tscheljabinsk mit Pkw und Anhängern transportiert, berichtet der Pressedienst des Föderalen Sicherheitsdienstes Russlands (FSB). In den Anhängern wurden Haushaltsgeräte transportiert ‒ tatsächlich waren die Fahrzeuge jedoch mit doppeltem Boden versehen.

Anschließend mieteten die mutmaßlichen Täter und ihre Komplizen Garagen, in denen die Drohnen montiert und für den Einsatz vorbereitet wurden.

In einer Mitteilung vom Montag hatte der FSB über vereitelte Vorbereitungen für Drohnenangriffe auf Militärflugplätze in den Gebieten Amur und Tscheljabinsk berichtet.

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Verteidigungsministerium: Zwei Rüstungsbetriebe in Kiew getroffen

Das russische Verteidigungsministerium präzisiert Informationen zu den nächtlichen Angriffen auf die Ukraine. Demnach wurden in der Hauptstadt Kiew zwei Rüstungsbetriebe getroffen. Bei einem davon handele es sich um den wichtigsten Produzenten elektronischer Komponenten für Marschflugkörper vom Typ Neptun-MD sowie für Raketen der Typen FP-7, FP-9 und Grom-2. Außerdem stelle der Betrieb Navigations- und Landeausrüstung sowie Komponenten für den Flugzeugbau her.

Der zweite Betrieb sei eine bedeutende Produktionsstätte für die Montage von Sprengköpfen für unbemannte Fluggeräte und Raketen verschiedener Typen. Das Unternehmen verarbeite und lagere zudem Sprengstoffe für die Munitionsherstellung und diene als Logistikzentrum für die Lagerung und Verlegung militärischer Ausrüstung, darunter gepanzerter Fahrzeuge und Drohnen.

Im Gebiet Odessa traf die russische Armee Objekte im Hafen von Juschny zum Entladen von Treib- und Schmierstoffen sowie sieben Behälter mit Treib- und Schmierstoffen zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte.

Außerdem wurden ein Frachter mit Militärgütern während des Entladens im Containerterminal sowie ein Tanker auf dem Weg zwischen Tschernomorsk und Odessa getroffen.

FSB vereitelt ukrainischen Angriff auf Betrieb im Gebiet Moskau

Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) hat einen massiven Angriff auf einen strategisch wichtigen Betrieb im Gebiet Moskau vereitelt. Laut einer offiziellen Erklärung wurde die Attacke vom ukrainischen Geheimdienst (SBU) vorbereitet.

Insgesamt 35 FPV-Drohnen, ausgestattet mit Lenksystemen aus kanadischer Produktion, sollten von einem Depot in der Nähe des Betriebs aus ferngesteuert ins Ziel gelenkt werden. Laut dem FSB wurden die Drohnen in einer Lieferung spanischer Keramikfliesen versteckt und über die Slowakei, Polen und Weißrussland in das Gebiet Moskau geschmuggelt.

An den Vorbereitungen des Terrorangriffs sei der ukrainische Blogger und Rapper Kiyvstoner (bürgerlicher Name: Albert Wassiljew) beteiligt gewesen, erklärte der FSB.

Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes nahmen den mutmaßlichen Täter der vereitelten Attacke fest. Der Mieter des Depots habe bei der Festnahme bewaffneten Widerstand geleistet und sei noch vor Ort erschossen worden.

Region Krasnodar meldet Brand in Ölraffinerie

Die Ölraffinerie nahe dem Ort Afipski in der Region Krasnodar ist nach einem Drohnenangriff in Brand geraten, teilte der regionale Krisenstab mit. In mehreren benachbarten Orten stürzten Trümmer der Drohnen ab. Die Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz. Ein Zivilist wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Update: Der Brand in der Ölraffinerie ist laut dem Krisenstab gelöscht worden. Die Zahl der Verletzten stieg nach aktualisierten Angaben auf zwei.

Leopard-Panzer im Gebiet Sumy zerstört

Soldaten des russischen Truppenverbandes Nord haben einen Leopard-Panzer aus deutscher Produktion außer Gefecht gesetzt. Laut einem Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau wurde der Panzer auf einer getarnten Stellung im Gebiet Sumy entdeckt. Drohnenbediener trafen zunächst die Schutzvorrichtungen, dann den Motor und den Turm, woraufhin die Munition des Panzers explodierte.

Außenministerium: 40 Tote, mehr als 270 Verletzte in der vergangenen Woche wegen ukrainischer Angriffe

In der vergangenen Woche sind 40 Menschen, unter ihnen ein Kind, durch die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, berichtet Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums. Insgesamt 272 Zivilisten, 13 von ihnen Minderjährige, erlitten Verletzungen.

Zudem kam es in der vergangenen Woche wiederholt zu Angriffen auf russische Tanker und zivile Schiffe im Asowschen Meer, wobei zwei Seemänner umkamen und zehn verletzt wurden. Außerdem verzeichneten die Behörden mehrere Attacken auf medizinische Einrichtungen in den russischen Regionen, betont Miroschnik.

Ukrainische Drohnen greifen Industriegelände in Baschkortostan an

Die Teilrepublik Baschkortostan in Russland hat in der vergangenen Nacht einen massiven Drohnenangriff der Ukraine auf das Industriegebiet der Stadt Salawat abgewehrt, teilt das Oberhaupt der Region Radij Chabirow mit. Mehrere Rauchwolken, verursacht durch Absturz von Drohnenfragmenten, wurden gesichtet. Es gab keine Verletzten, die Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz, betont Chabirow.

Flugabwehr zerstört mehr als 280 ukrainische Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben 288 unbemannte Flugzeuge des Gegners abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele von 20 Uhr am Montag bis 8 Uhr am Dienstag (Moskauer Zeit) über zwölf Gebieten des Landes sowie über der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Baschkortostan, dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

Russische Armee trifft militärische Ziele in Kiew und im Gebiet Odessa

In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte mehrere Angriffe gegen militärische Ziele in der Ukraine durchgeführt. Laut einem Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau kamen dabei luft- und bodengestützte Hochpräzisionswaffen größerer Reichweite sowie unbemannte Flugzeuge zum Einsatz.

Getroffen wurden Rüstungsbetriebe in Kiew, die sich mit der Entwicklung und Produktion von Raketen und Drohnen befassen, sowie Objekte im Hafen von Juschny im Gebiet Odessa, die zum Entladen und Lagern von Treibstoff und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte genutzt werden.

13.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

"Verprügeln bis zum Tod" – Russischer Soldat berichtet über grausame Folter in ukrainischer Gefangenschaft

Ein russischer Soldat mit dem Rufzeichen "Kap" erzählte über schwere Misshandlungen und Folter in der ukrainsichen Gefangenschaft. Er wurde im Züge des Gefangenenaustauschs freigelassen und von Menschenrechtler Maxim Grigorjew befragt. Das Video mit dem Gespräch hat Grigorjew, der seit Jahren ukrainische Kriegsverbrechen dokumentiert, auf seinen Kanälen in den sozialen Medien veröffentlicht.

"Kap" und seine Kameraden wurden nackt ausgezogen und mit Eisenrohren, Metallstäben und Peitschen systematisch verprügelt – und das über mehrere Tage. Kampfhunde wurden auf sie gehetzt. Nach einer der Prügelattacke starb sein Kamerad. Hier einige grausame Details aus dem Bericht des Soldaten:

"Sie zogen uns nackt aus und schlugen uns. Auf den zweiten Gefangenen hetzten sie Hunde, zwei Rottweiler. Sie ließen die Hunde absichtlich auf die Gefangenen los. Danach warfen sie uns in eine Grube". [...]

Sie schlugen uns mit Stöcken und Eisenrohren. Sie hatten auch Peitschen an Stöcken. Sie schlugen uns auf den Rücken und auf die Beine. Die ganze Zeit über waren wir völlig nackt. Das dauerte etwa eine Stunde. Wenn man nicht aufstehen kann, heben sie einen selbst hoch, lehnen einen an die Wand, damit man sich festhalten kann, und schlagen weiter auf einen ein. [...]

Den zweiten Kämpfer trugen sie nach einer weiteren Prügelattacke hinaus. Er lebte noch. Sie legten ihn auf eine Bank. Einer von ihnen schrie, man müsse den Rettungsdienst rufen. Ein anderer antwortete, es sei schon zu spät. Er starb."

Europäische "Schutztruppe" plant Übungen in Nachbarstaaten der Ukraine

Die geplante internationale Schutztruppe für die Ukraine soll erstmals Militärmanöver in den Nachbarstaaten der Ukraine abhalten. "Wir haben heute entschieden, dass in den kommenden Monaten Militärübungen stattfinden sollen", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Paris. Ziel sei es, "zu demonstrieren, dass wir bereit, entschlossen und glaubwürdig sind, zu Land, in der Luft und zur See". In Paris haben sich am Montag Vertreter der sogenannten Koalition der Willigen aus mehr als 30 Staaten versammelt, um über die weitere militärische Unterstützung der Ukraine zu beraten. 

Ukraine: Spekulationen über den Rücktritt von Verteidigungsminister Fedorow

Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow kann abberufen werden. Ihm werden zwar die Fortschritte im Bereich der Drohnenkriegsführung zugeschrieben. Kritik gibt es allerdings in Bezug auf die Mobilisierung von Soldaten. Das ukrainische Medium LB.ua berichtet unter Berufung auf zwei Quellen aus dem Umfeld von Innenminister Igor Klimenko, dass dieser Fjodorows Funktion übernehmen könnte. Eine der Quellen vermutet, dass dies ein Wunsch des De-facto-Präsidenten Wladimir Selenskij sein könnte, um die Situation bei der Mobilmachung zu verbessern. Aus dem Umfeld des Präsidialamtes sei hingegen von Selenskijs Unzufriedenheit mit Fjodorow zu hören. Er ist erst seit Anfang des Jahres im Amt. 

LVR: Eine Tote nach Angriff auf Marktplatz in Starobelsk, weiteres Opfer in Kremennaja

In der Lugansker Volksrepublik starben am Montag zwei Menschen infolge ukrainischer Angriffe. Das teilte der Leiter der Republik, Leonid Passetschik, auf seinem Telegram-Kanal mit. Ihm zufolge wurde eine 34-jährige Frau auf dem zentralen Markt der Stadt tödlich verletzt.

"Die Ärzte taten alles in ihrer Macht Stehende, um sie zu retten, doch ihre Verletzungen erwiesen sich als lebensbedrohlich. Sie starb vier Tage vor ihrem Geburtstag", so Passetschnik. 

Ein 50-Jähriger starb bei dem Angriff auf ein Privathaus in Kremennaja. "Ein 50-jähriger Mann befand sich am Ort des Einschlags und erlag seinen Verletzungen", teilte der Leiter der LVR mit. Insgesamt gab es an diesem Tag zehn Angriffe in der Lugansker Volksrepublik, dabei gab es auch Verletzte und Sachschäden. 

Großbritannien vergibt Kredit an Ukraine – für den Kauf eigener Rüstungsgüter

Großbritannien meldet seine Beteiligung an dem 90-Milliarden-Euro-Darlehen der EU für die Ukraine an. Brüssel und London erklären, dass Großbritannien "einen fairen und angemessenen Beitrag zu den Kosten der Kreditaufnahme leisten wird". Im Gegenzug können britische Firmen mehr durch den Kredit finanzierte Rüstungsgüter an die Ukraine verkaufen. Die von London übernommenen Kosten entsprächen "dem Wert der an britischen Unternehmen vergebenen Aufträge". Es ist der jüngste in einer Reihe von Schritten der Annäherung zwischen der EU und Großbritannien seit dem Brexit 2020. Die EU hatte im vergangenen Monat mit der Auszahlung des Darlehens begonnen, das sowohl den Kauf von Militärgütern als auch das Stopfen von Haushaltslöchern ermöglichen soll.

Macron vergibt Lizenzen zur Herstellung von SCALP-Raketen, Aster-30 und AASM-Hammer-Lenkbomben an Ukraine 

Der französische Präsident Emmanuel Macron gab bekannt, dass die Ukraine in den Jahren 2028–2029 französische Rafale-Kampfflugzeuge erhalten wird, und erklärte zudem, dass die Ukraine Lizenzen zur Herstellung von SCALP-Marschflugkörpern, Aster-30-Flugabwehrraketen für das SAMP/T-Luftabwehrsystem sowie AASM-Hammer-Luft-Boden-Lenkbomben erhalten habe. 

"Die ersten Flugzeuge sollen voraussichtlich 2028–2029 am ukrainischen Himmel fliegen. Zusätzliche Radarsysteme, zusätzliche Raketen. Wir haben außerdem Lizenzen hinzugefügt. Dazu gehören Aster-30 für das SAMP/T-Luftabwehrsystem, AASM-Hammer-Lenkbomben und SCALP-Marschflugkörper", sagte Macron.

Ihm zufolge werden diese Entscheidungen die Fähigkeiten der Ukraine sowie ihre Positionen an der Front stärken.

Kriegstreiber Lindsey Graham tot: Ende eines US-Falken

Am 11. Juli ist US-Senator Lindsey Graham nach einer Reise in die Ukraine an einer "plötzlichen Krankheit" unerwartet verstorben. US-Präsident Donald Trump ordnete daraufhin an, die US-Flaggen zu Grahams Ehren auf halbmast zu setzen.
Graham setzte sich im letzten Vierteljahrhundert laufend für militärische Intervention und Eskalation ein – darunter in Libyen und Syrien, aber stets zugunsten Israels.

Er sprach sich auch nachdrücklich für die Bewaffnung der Ukraine aus – insbesondere nach 2014 und nach 2022 – und berichtete davon, "wie die Ukraine ein gutes Geschäft für die USA ist".

Von der deutschen Staatsspitze kamen ebenfalls Worte des tiefen Beileids, in denen Bundeskanzler Friedrich Merz von "einem wahren Freund und einem Partner Deutschlands im transatlantischen Bündnis" sprach und versicherte, dass er "ihn vermissen wird".

"Spiegelgleich und um ein Vielfaches stärker" – Putin verspricht Reaktionen auf ukrainische Angriffe

Der russische Präsident Wladimir Putin besuchte das Forum "Alles für den Sieg!" der allrussischen Bürgerbewegung "Volksfront für Russland" und zeichnete die Preisträger des ONF-Preises aus. Er erläuterte:

"Unsere Reaktionen werden immer spiegelgleich sein: Wo auch immer sie versuchen sollten, Angriffe auf russisches Territorium zu verüben, werden wir spiegelgleich reagieren – nur um ein Vielfaches stärker. Der Gegner wird das zu spüren bekommen. Er spürt es hoffentlich bereits und wird es noch um ein Vielfaches stärker zu spüren bekommen."

Putin erklärte weiterhin, dass Russland der Sieg bevorstehe:

"Sie haben mehr als 20 Millionen Menschen, russische Bürger, um sich versammelt und freiwillig gespendete Mittel – nicht vom Staat, sondern von den Bürgern, die Ihnen vertrauen – in Höhe von über, nun ja, fast 70 Milliarden Rubel für die Ziele der Sondermilitäroperation bereitgestellt. So läuft das eben. Und genau deshalb steht uns zweifellos der Sieg bevor!"

Militärchronik zu "Freja"-Raketenabwehr: Schneller Start unwahrscheinlich 

Der Telegramkanal Militärchronik äußert sich skeptisch zu Perspektiven der paneuropäischen Raketenabwehr "Freja":

"In Europa gibt es bereits eine groß angelegte Initiative im Bereich Luft- und Raketenabwehr – die European Sky Shield Initiative (ESSI). Und die Dinge kommen nicht besonders schnell voran. Die Entwicklung und der Start der Serienproduktion eines neuen Luftabwehr- oder Raketenabwehrsystems in Europa dauern in der Regel 10 bis 15 Jahre. Selbst die einfache Ausweitung der Produktion bestehender Raketen scheitert an einem Mangel an Bauteilen, Maschinen und qualifiziertem Personal. Tatsächlich ist die Koalition auf dem Papier zwar gegründet, doch echte neue Radarsysteme oder Raketenabwehrsysteme werden erst in sehr ferner Zukunft im Einsatz stehen. Zudem sind die USA der Hauptlieferant von Raketenabwehrsystemen in Europa, und es ist sehr wahrscheinlich, dass gerade die Amerikaner es nicht zulassen werden, Europa auf Raketen aus eigener Produktion umzustellen."

Ukraine und neun europäische Staaten gründen Raketenabwehr-Koalition 

Deutschland, Frankreich, Großbritannien und sechs weitere europäische Staaten starten mit der Ukraine den Aufbau einer Koalition für eine integrierte Raketenabwehr. Dies teilt das französische Präsidialamt mit. Der Schutz Europas erfordere eine umfassende Architektur zur Raketenabwehr, um künftige Angriffe abzuschrecken und abzuwehren, heißt es in der Erklärung. Das neue Bündnis solle bestehende Systeme der beteiligten Länder ergänzen. Die weiteren Unterzeichner sind Dänemark, Italien, die Niederlande, Norwegen, Spanien und Schweden.

Die europäischen Länder sind der Ansicht, dass die Ukraine derzeit über einzigartige und weltweit führende praktische Erfahrungen bei der Abwehr realer ballistischer und aeroballistischer Raketen (wie "Iskander" oder "Kinzhal") verfüge. Diese Erfahrungen sollen angeblich die Grundlage für die Entwicklung neuer Systeme bilden.

Das paneuropäische Raketenabwehrsystem soll den Namen Freya tragen und zusammen mit dem ukrainischen Unternehmen Fire Point eine kostengünstigere Alternative zu US-Systemen wie Patriot entwickeln. Im Zentrum steht der Abfangflugkörper FP-7.X, der ballistische Raketen wie die russische Iskander-M zerstören soll. 

Verteidigungsministerium: Drohnen greifen Trockenfrachtschiffe im Hafen von Odessa an

Die russischen Streitkräfte setzten ihre Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe, die im Auftrag der ukrainischen Streitkräfte im Einsatz waren, den ganzen Tag über fort. Das teilte das russische Verteidigungsministerium in einer Eilmeldung mit. "Kampfdrohnen trafen zwei Trockenfrachtschiffe im Hafen von Juschni in der Region Odessa", so die Behörde. 

Aus Odessa wurde auf Telegramkanälen ein Video mit Löscharbeiten auf einem Schiff mit dem Vermerk veröffentlicht, dass dies von einem der getroffenen Trockenfrachter stammt.  

EU wird Einreise für wehrpflichtige Ukrainer einschränken

Um nach Polen und in andere EU-Länder einzureisen und vorübergehenden Schutz zu erhalten, benötigen ukrainische Staatsbürger demnächst eine Bescheinigung, die ihre Befreiung vom Wehrdienst in der Ukraine bestätigt. Dies berichtete die polnische Zeitung Rzeczpospolita am Montag.

Die Redaktion schrieb, dass die EU-Kommission noch im Juli Änderungen an der Richtlinie über den vorübergehenden Schutz von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine bekannt geben werde. Maciej Duszczyk, Polens stellvertretender Minister für Inneres, sagte gegenüber der Zeitung:

"Die Arbeiten an den Änderungen stehen kurz vor dem Abschluss. Polen unterstützt sie."

Duszczyk bestätigte, dass die neue Regel auch für ukrainische Frauen gilt. Ferner sagte er:

"Die Beschränkungen, die voraussichtlich im Juli in Kraft treten werden, gelten nicht für diejenigen, die bereits einen vorübergehenden Schutz in EU-Ländern haben, sondern für diejenigen, die diesen beantragen möchten."

Cherson: Ukraine feuert Mörsergranaten aus dem Wohngebiet – Video

Ukrainische Streitkräfte feuern Granaten mit einem tragbaren Mörser direkt aus der städtischen Bebauung. Das teilte der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, auf seinem Telegram-Kanal mit. Leser hätten ihm dazu ein Beweis-Video aus Cherson geschickt. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie ein ukrainischer Soldat eine Granate aus einem tragbaren Mörser abschießt. Dabei befindet er sich mitten in einem Wohngebiet. 

Für das Kiewer Regime seien Cherson und seine Einwohner längst zu Wegwerfmaterial geworden, schlussfolgerte Saldo. Weiter schrieb er: 

"Bewaffnete Einheiten lassen sich inmitten von Wohnhäusern nieder, feuern von dort aus, setzen die Menschen dabei einer tödlichen Gefahr aus und beschießen die Stadt selbst. Und dann versucht die ukrainische Propaganda wie üblich, Russland für die Folgen verantwortlich zu machen. Blutige Provokationen sind eine beliebte Methode des Kiewer Regimes."

RIA Nowosti: Türkei hofft auf Wiederaufnahme der Ukraine-Verhandlungen bis Ende des Sommers

Die Türkei hoffe, dass die direkten Gespräche zwischen Moskau und Kiew in Istanbul bis Ende des Sommers wieder aufgenommen werden, wie eine Quelle in der türkischen Regierung gegenüber RIA Nowosti erklärte.

"Wir hoffen, dass der Verhandlungsprozess zwischen Russland und der Ukraine bis Ende des Sommers in Istanbul wieder aufgenommen wird. Die Türkei unternimmt weiterhin die notwendigen diplomatischen Bemühungen, um dies zu erreichen."

Laut der Quelle unterhalte Ankara Kontakte sowohl zu Moskau als auch zu Kiew, um die Voraussetzungen für eine weitere Runde direkter Gespräche zu schaffen. Die Türkei werde weiterhin eine Vermittlerrolle spielen und sei bereit, erneut eine Plattform für den Dialog zu bieten.

LVR: Mehrere Opfer nach gegnerischen Angriffen auf zivile Autos

Nach Angaben von Leonid Passetschnik, dem Chef der Volksrepublik Lugansk, ist es am Sonntag zu mehreren Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Fahrzeuge gekommen. 

Auf der Autobahn Krasny Lutsch-Debalzewo hat eine gegnerische Drohne ein Auto mit jungen Leuten angegriffen. Zwei Frauen im Alter von 18 und 20 Jahren wurden verletzt. Der 20-jährige Fahrer kam ums Leben.

Weitere Attacken ereigneten sich in den Bezirken Swatowo und Starobelsk. Auch hier hat der Gegner einen Pkw mit Drohnen getroffen. Die Fahrer, ein 42-jähriger Mann und eine 65-jährige Frau, erlitten Verletzungen.

FSB vereitelt Drohnenanschläge Kiews auf Militärflugplätze in Gebieten Amur und Tscheljabinsk

Der Inlandsgeheimdienst FSB hat groß angelegte Drohnenangriffe ukrainischer Geheimdienste auf russische Militärflugplätze vereitelt. Im Zuge der durchgeführten Maßnahmen habe der FSB Informationen erhalten, dass der Gegner FPV-Drohnen in das Grenzgebiet Brjansk eingeschleust haben soll.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Experte: Kiew reduziert Anzahl der Gegenangriffe bei Krasny Liman

Die ukrainischen Streitkräfte haben die Anzahl der Gegenangriffe bei der Stadt Krasny Liman in der DVR deutlich reduziert. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko.

"In der Gegend von Krasny Liman konzentrieren sich die ukrainischen Kämpfer auf die Verteidigung ihrer Stellungen. Versuche zur Rückeroberung verlorener Linien und Stellungen haben sich deutlich reduziert."

Frontbericht: Ukrainische Lager und Werkstätten für Langstreckendrohnen angegriffen

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.415 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 200 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär vier gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und drei Feldartilleriegeschütze.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär mehr als 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 17 Autos, eine Selbstfahrlafette vom Typ Paladin aus US-Produktion und eine Station für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd büßte das ukrainische Militär etwa 175 Kämpfer ein. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 23 Autos und zwei Feldartilleriegeschütze zerstört.  

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 340 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte ein gepanzertes Kampffahrzeug, sieben Autos und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 385 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und einen Grad-Mehrfachraketenwerfer.

Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf etwa 95 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband zwölf Autos und drei Stationen für elektronische Kampfführung.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Brennstoff- und Energieinfrastruktur und Objekte der Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, Lager und Werkstätten für Langstreckendrohnen, Brenn- und Schmierstofflager sowie Munitionslager angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 142 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte haben zwölf gelenkte Bomben und 926 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot der ukrainischen Streitkräfte.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 180.451 unbemannte Luftfahrzeuge, 665 Flugabwehrraketensysteme, 30.143 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.757 Mehrfachraketenwerfer, 35.747 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 66.376 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Peskow: "Koalition der Willigen" ist Koalition von Kriegstreibern

Der Kreml werde die Entwicklungen beim Treffen der "Koalition der Willigen", das am Montag in Paris stattfindet, genau beobachten. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern. Er betonte, dass es sich um Länder handelt, die feindselige Handlungen gegen Russland begehen.

"Ich würde sagen, dass es eine Koalition von Kriegstreibern ist. Es ist eine Gruppe von Ländern, die keinen Frieden will, sondern eine Fortsetzung des Krieges. Sie gibt sich der tiefsten Täuschung hin, unserem Land eine strategische Niederlage zufügen zu können."

Opfer unter Zivilisten nach nächtlichen Angriffen auf Gebiet Belgorod

Nach Angaben des Krisenstabs des Gebiets Belgorod gibt es nach nächtlichen Angriffen Opfer unter der Zivilibevölkerung.

Im Bezirk Borisowski wurde ein Sprengsatz von einer Drohne auf das Gelände eines Privathauses abgeworfen. Eine Frau erlag noch am Ort ihren Verletzungen.

Im Bezirk Rakitnoje wurden zwei Männer durch die Detonation einer FPV-Drohne verletzt. Sie wurden ins Bezirkskrankenhaus gebracht. Bei einem wurde eine Minenexplosionsverletzung, beim anderen eine Splitterverletzung an der Schulter diagnostiziert. 

Puschilin: Verbliebene ukrainische Kämpfer in Konstantinowka verstecken sich in Kellern

Das russische Militär schließt die Säuberung der Stadt Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk von ukrainischen Soldaten ab. Dies erklärt der DVR-Chef Denis Puschilin in einem Interview für Westi. Verbliebene ukrainische Kämpfer, die sich in Kellern im Norden und Nordwesten der Stadt verstecken, werden identifiziert und eliminiert.

Trotz der schwierigen Bedingungen konzentrieren sich die russischen Einheiten auf die Evakuierung der Zivilbevölkerung aus der Stadt, betonte Puschilin.

Gebiet Kursk: Mehr als 100 Geschosse aus Ukraine abgefeuert 

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden binnen 24 Stunden 110 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 93 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet 13 Mal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Infolge der Attacken auf die Stadt Rylsk wurde eine zivile Einwohnerin verletzt. 

Zu Schaden kamen mehrere Wohnhäuser. Ein Privathaus ist abgebrannt.

Militärisch relevante Ziele im Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa angegriffen

Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen auf Telegram über erfolgreiche kombinierte Angriffe auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Das russische Militär hat dabei Kampfdrohnen und hochpräzise luftgestützte Langstreckenwaffen eingesetzt. 

Infolge der Attacken auf den Hafen von Tschernomorsk (staatliches Unternehmen "Handelshafen Tschernomorsk") im Gebiet Odessa wurden folgende Objekte beschädigt: die Hafeninfrastruktur für das Entladen und Lagern von Militärgütern, Treibstoff- und Schmierstofftanks, Verladerampen, eine Pumpanlage für Treibstoff, ein Munitions- und Raketendepot sowie eine Zentrale für Containerverkehr. 

Darüber hinaus wurden im Hafen von Tschernomorsk zwei RoRo-Schiffe und ein Containerschiff mit Fracht für die ukrainischen Streitkräfte getroffen. Das russische Militär hat auch ein Schiff des Projekts 416 "Schostka" und ein Schwimmdock für die Lagerung und das Zuwasserlassen autonomer unbemannter Unterwasserfahrzeuge angegriffen.

Mehrere zivile Objekte in Energodar angegriffen

In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte zivile Infrastruktur in der Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje gezielt angegriffen, wie der Bürgermeister Maxim Puchow mitteilt.

"In Energodar wurde ein Supermarkt der Supermarktkette Mera in der Stroiteli-Straße getroffen. Zuvor wurden bereits Mera-Supermärkte in der Kasazkaja-Straße und in der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja von Drohnen angegriffen."

Auch die Stadtbibliothek und die Fassade eines Hochhauses wurden durch Splitter beschädigt.

Puchow merkt an, dass das russische Militär täglich Dutzende von gegnerischen Drohnen zerstört, die versuchen, Energodar anzugreifen. Dennoch gelingt es einigen von ihnen, in die Stadt einzudringen.

Experte: Kiew verliert binnen einer Woche fast 10.000 Kämpfer

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf fast 10.000 Personen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.940 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Verbandes Ost, der in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt." 

Marotschko präzisierte, dass das russische Militär in diesem Berichtsraum fast 5.000 ukrainische Drohnen, zwei Panzer, drei Mehrfachraketenwerfer, 59 Feldartilleriegeschütze, 38 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie mehr als 570 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört hat.

FSB: Kiew plante Drohnenanschläge auf Militärflugplätze in Gebieten Amur und Tscheljabinsk

Der Inlandsgeheimdienst FSB hat großangelegte Drohnenangriffe ukrainischer Geheimdienste auf russische Militärflugplätze vereitelt. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit.

Im Zuge der durchgeführten Maßnahmen habe der FSB Informationen erhalten, dass der Gegner FPV-Drohnen in das Grenzgebiet Brjansk eingeschleust haben soll. Ziel sei es gewesen, Terroranschläge auf die Militärflugplätze Ukrainka und Schagol in den Regionen Amur und Tscheljabinsk vorzubereiten.

Wie die Behörde weiter mitteilte, seien diese FPV-Drohnen anschließend von ukrainischen Agenten in Pkws mit Anhängern, die mit einem doppelten Boden ausgestattet und mit Haushaltsgeräten beladen waren,  tief in das Gebiet der Russischen Föderation transportiert worden – direkt zu den Flugplätzen Ukrainka (Region Amur) und Schagol (Region Tscheljabinsk). In gemieteten Garagen seien die Drohnen zusammengebaut und für den Einsatz vorbereitet worden. 

Der FSB hat die Täter und Komplizen der geplanten Terroranschläge festgenommen. 

Insgesamt seien 24 FPV-Drohnen beschlagnahmt worden, die mit gegen elektronische Kriegsführung resistenten, auf neuronalen Netzen basierenden Steuerungsmodulen aus britischer, US-amerikanischer, kanadischer und schwedischer Produktion ausgestattet worden waren. Zudem seien sie mit Sprengköpfen mit einer Sprengstoffmasse von über 1 Kilogramm bestückt worden.

Ferner habe der FSB zwei mobile Bodenstationen zur Steuerung von Drohnen über Satelliten-, Mobilfunk-, WLAN- und Funkverbindungen beschlagnahmt. Die FSB-Beamten hätten auch Kommunikationsgeräte sichergestellt, die von Komplizen und Tätern zur Kommunikation mit ihren ukrainischen Kontaktmännern verwendet worden seien.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 342 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Wolgograd, Wladimir, Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Tote und Verletzte bei Drohnenangriffen auf Region Moskau

In der Nacht haben die Luftverteidigungskräfte und die Einheiten für elektronische Kampfführung weitere Drohnenangriffe auf die Region Moskau abgewehrt. Dies teilte Andrei Worobjow, der Gouverneur der Region, mit. Insgesamt wurden 81 gegnerische Drohnen abgeschossen. 

Durch herabfallende Drohnenteile kamen drei Menschen ums Leben und drei weitere wurden in der Stadt Istra verletzt. In fünf Privathäusern brach ein Feuer aus.

In der Stadt Solnetschnogorsk erlitten zwei Menschen Verletzungen, als eine Drohne in ein Mehrfamilienhaus einschlug.

Auch in der Siedlung Babkino wurden zwei Privathäuser beschädigt. In der Stadt Moschaisk kam ein Mehrfamilienhaus zu Schaden. Es gab keine Verletzten unter den Einwohnern.

Russische Armee trifft ukrainische Hafeninfrastruktur mit Präzisionswaffen 

Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht ihre Angriffe auf ukrainische Häfen fortgesetzt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Infolge der kombinierten Schläge mit hochpräzisen luftgestützten Langstreckenwaffen und Kampfdrohnen wurden Hafenanlagen in Tschornomorsk im Gebiet Odessa beschädigt. Diese Objekte wurden zum Entladen und Lagern von Militärgütern sowie Treib- und Schmierstoffen genutzt.

12.07.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Euractiv: "Koalition der Willigen" kommt am Montag in Paris zusammen

Der französische Präsident Emmanuel Macron empfängt am Montag, dem 13. Juli, Repräsentanten der Länder der "Koalition der Willigen", berichtet das Nachrichtenportal Euractiv.

Demnach erwartet der Élysée-Palast mindestens 25 Staats- und Regierungschefs. Im Zentrum des Treffens stünden weitere Unterstützung der Ukraine, insbesondere im Bereich Flugabwehr, und die Einrichtung eines Flugabwehrsystems.

Die Verbündeten sollen beabsichtigen, ihr "Einheitsgefühl" und die Bereitschaft zur Kooperation nach den G7- und NATO-Gipfeln in Ankara zu stärken, bei denen Kiew Militärhilfe im Wert von 70 Milliarden Euro zugesagt worden sei.

Wie ein Berater von Macron gegenüber Euractiv betont, werde das Treffen demonstrieren, dass die westlichen Verbündeten die Ukraine weiterhin unterstützen, sodass Moskau nicht auf eine "Müdigkeit vom Konflikt" hoffen könne.

Flugverbotszone über Ukraine: Für Trump zu hohes Kriegsrisiko

Neuerdings wird viel spekuliert, ob Washington eine Flugverbotszone im ukrainischen Luftraum erzwingen könnte. Ein solcher Versuch birgt allerdings derart hohe Sicherheitsrisiken für die USA selbst, dass er kaum realistisch erscheint.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Slowakischer Präsident: Einige NATO-Länder wollen Kiew keine Hilfe leisten

Einige NATO-Länder, darunter die Slowakei, lehnen die Beteiligung an der neuen Militärhilfe für die Ukraine im Wert von 70 Milliarden Euro ab. Dies erklärte der slowakische Präsident Peter Pellegrini in einem Interview für den Sender TA3.

Ihm zufolge werde Bratislava dem Plan weder militärisch noch finanziell beitragen. Ungarn, Tschechien und mehrere andere Länder hätten eine ähnliche Position eingenommen. Pellegrini betonte:

"Die Slowakei steht mit dieser Haltung nicht allein. Unsere Position ist richtig. Wir werden weder Waffen liefern noch uns finanziell an der weiteren Aufrüstung der Ukraine beteiligen."

Der Präsident hob hervor, dass die Unterstützung der Ukraine keine Pflicht für alle NATO-Mitglieder sein sollte. Jedes Land habe das Recht, Entscheidungen aufgrund von Möglichkeiten seiner Wirtschaft und des Zustands seiner Streitkräfte zu treffen.

Auf dem jüngsten NATO-Gipfel sei vor allem über die militärische Unterstützung für die Ukraine gesprochen worden, ohne der diplomatischen Lösung des Konflikts viel Aufmerksamkeit zu schenken, ergänzte Pellegrini. Er resümierte:

"Es gibt keine rein militärische Lösung für diesen Konflikt. Wenn er andauert, wird es ein jahrelanger Abnutzungskrieg sein."

Russische Flugabwehr zerstört im Laufe des Tages mehr als 200 Drohnen

Einheiten der Flugabwehr haben im Laufe des Tages 220 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die unbemannten Flugzeuge zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über sieben Gebieten des Landes sowie über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim, dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

Ukrainische FPV-Drohne trifft Auto in Energodar – drei Zivilisten tot

Eine ukrainische FPV-Drohne hat in Energodar im Gebiet Saporoschje ein Auto mit Zivilisten getroffen. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki kamen im Ergebnis der absichtlichen Attacke drei Insassen ums Leben.

Andere FPV-Drohnen blieben weiterhin im Gebiet des Angriffs und verhinderten damit schnelle Hilfe für die Opfer, fügt der Gouverneur hinzu. 

Kürzlich hatte Alexei Lichatschow, der Chef des russischen Staatsunternehmens Rosatom, über vier Tote und vier Verletzte durch ukrainische Angriffe am Sonntag berichtet.

Reuters: Deutschland bezahlt 50.000 Drohnen für die Ukraine

Deutschland wird die Beschaffung von 50.000 Kampfdrohnen für die Ukraine finanzieren. Wie Reuters unter Verweis auf Quellen mitteilt, handelt es sich bei dem Auftrag um FPV-Drohnen vom Typ Shrike. Die unbemannten Flugzeuge, ausgestattet mit Software der US-Rüstungsfirma Auterion, werden vom ukrainischen Unternehmen SkyFall produziert

Auterion-Geschäftsführer Lorenz Meier erklärt, dass der Vertrag in Höhe von etwa 90 Millionen Euro von einem europäischen Land finanziert werde.

Im Gespräch mit Reuters gibt Meier die Lieferung einiger Drohnen an die Ukraine bekannt, der Rest sollte noch in diesem Jahr übergeben werden. SkyFall bestätigt die Beteiligung Deutschlands, weigert sich jedoch, Einzelheiten des Deals zu melden.

Kiew rechnet frühestens 2028 mit ersten Patriot-Lieferungen aus Deutschland

Die Ukraine wird die ersten Patriot-Raketen im Rahmen eines Vertrags mit Deutschland frühestens 2028 erhalten. Dies erklärt Roman Kostenko, Oberst des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU und Sekretär des Parlamentsausschusses für Nationale Sicherheit.

Kostenko erinnert daran, dass der Vertrag mit Deutschland die Lieferung von mehr als 600 Patriot-Raketen vorsieht. Realistisch betrachtet laufe die Produktion in Deutschland erst jetzt an, die ersten Lieferungen seien erst deutlich nach 2028 geplant.

Moskau und Region wehren massiven Drohnenangriff ab – Hunderte Ziele zerstört

Innerhalb von 24 Stunden sind rund 300 unbemannte Flugzeuge in Richtung Moskau und in die Region um die Hauptstadt geflogen, erklärt Bürgermeister Sergei Sobjanin. Die Flugabwehr neutralisierte den Großteil der Flugziele auf großer Entfernung. Dabei wurden 45 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört.

Vier Tote, mehrere Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf AKW-Stadt Energodar

Bei den ukrainischen Angriffen auf Energodar am Sonntag sind vier Zivilisten ums Leben gekommen. Dies berichtet Alexei Lichatschow, der Chef des russischen Staatsunternehmens Rosatom. In einer Erklärung des Beamten zur Lage in der Stadt beim AKW Saporoschje heißt es:

"Nur zwei Tage nach dem Treffen mit der IAEA erlebten wir in Energodar den bisher blutigsten Tag. Vier Menschen wurden getötet – zwei Frauen und zwei Männer. Es gibt vier Verletzte, einer von ihnen wurde schwer verwundet."

Seit dem 27. April, dem Beginn der großangelegten Eskalation, wurden bereits elf Zivilisten getötet, die Zahl der Verletzten beläuft sich auf Dutzende, betont Lichatschow.

Medien: Naftogaz-Chef könnte neuer Ministerpräsident der Ukraine werden

Laut ukrainischen Medien erwägt Kiew mehrere Kandidaten für das vakante Amt des Ministerpräsidenten. Genannt werden unter anderem der Vorstandschef des staatlichen Energiekonzerns Naftogaz, Sergei Korezki, der Ex-Regierungschef und amtierende Energieminister Denis Schmygal, Verteidigungsminister Michail Fjodorow sowie der Bürgermeister von Charkow, Igor Terechow. Korezki gelte als der wahrscheinlichste Kandidat.

Über den bevorstehenden Rücktritt der Ministerpräsidentin Julia Swiridenko berichtete am Sonntag Präsident Wladimir Selenskij. Außerdem sprach er über ein Treffen mit Korezki und bezeichnete dessen Arbeit als effektiv.

Swiridenko bestätigte mittlerweile ihren Rücktritt. In einem Beitrag in den sozialen Medien schrieb sie:

"Ich bin stolz darauf, dass ich die Ehre hatte, die Regierung zu leiten. [...] Wir haben mit dem Präsidenten auch unsere nächsten Schritte besprochen."

Polen gedenkt der Wolhynien-Opfer und kritisiert Selenskij

Polen hat am Jahrestag des "Blutsonntags" der Opfer des Wolhynien-Massakers gedacht, bei dem ukrainische Nationalisten während des Zweiten Weltkriegs Zehntausende Menschen ermordet hatten. Ministerpräsident Donald Tusk kündigte in Warschau eine Gedenkmauer mit den Namen aller identifizierten Opfer an.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Selenskij und Sibiga trauern um Graham: Verfechter der Freiheit und Freund der Ukraine

Wladimir Selenskij hat sich "zutiefst betrübt" über den Tod des US-Senators Lindsey Graham geäußert. Der ukrainische Staatschef würdigte am Sonntag den Einsatz des republikanischen Politikers für die Ukraine. In seinen sozialen Medien schrieb Selenskij:

"Amerika und die Welt haben einen entschlossenen Anführer verloren."

Graham habe die Ukraine seit dem Kriegsausbruch zehnmal besucht und dem ukrainischen Volk zur Seite gestanden, "als dies am dringendsten nötig war".

Selenskij hatte Graham noch am Freitag in Kiew empfangen. Der US-Senator war ein entschiedener Unterstützer der Ukraine und vertrat einen harten Kurs gegenüber Russland. Erst kürzlich erzielte er gemeinsam mit demokratischen Senatoren eine parteiübergreifende Einigung mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump, um verschärfte Sanktionen gegen Russland auf den Weg zu bringen.

Auch Außenminister Andrei Sibiga zeigte sich bestürzt über den Tod des US-Senators. Dieser sei ein wahrer Freund der Ukraine gewesen.

"Seine Führungsstärke, seine Überzeugung und sein unerschütterliches Engagement für die Ukraine werden niemals in Vergessenheit geraten."

Opfer bei massiven ukrainischen Drohnenangriffen auf LVR

Leonid Passetschnik, Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), berichtet auf der Plattform MAX über massive ukrainische Angriffe auf die Region. Am Samstag und in der Nacht zum Sonntag habe die örtliche Luftabwehr über der LVR mehr als 40 Luftziele zerstört. Einigen gegnerischen Drohnen sei es jedoch gelungen, ihr Ziel zu erreichen und Schaden zuzufügen. Der Politiker meldet einen Toten und fünf Verletzte.

"In Lissitschansk traf eine ukrainische Drohne einen Kleintransporter des Straßendienstes. Ein 39-jähriger Arbeiter wurde verletzt. Sein 41-jähriger Kollege kam ums Leben."

Auch in Swatowo habe der Gegner einen Kleintransporter und ein Motorrad attackiert. Zwei Männer im Alter von 35 und 34 Jahren seien verletzt worden. Infolge eines Angriffs auf den Bezirk Belokurakino habe ein 48 Jahre alter Mann Verletzungen erlitten. In Kremennaja sei eine 75-jährige Frau in ihrem Wohnhaus verletzt worden.

Darüber hinaus meldet Passetschnik einen Angriff auf einen Lebensmittelmarkt in Stachanow. Mehrere Geschäfte und Lkw seien beschädigt worden. In Starobelsk habe der Gegner ein Wohnhaus attackiert, sodass ein Brand ausgebrochen sei. Als ein Feuerwehrteam am Ort des Geschehens eingetroffen sei, habe das ukrainische Militär erneut zugeschlagen. Glücklicherweise sei niemand verletzt worden.

Selenskij bildet Regierung um und setzt Ministerpräsidentin Swiridenko ab

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat eine Kabinettsumbildung angekündigt. Er begründete dies unter anderem mit einem außenpolitischen Strategiewechsel, um Beziehungen zu Schlüsselpartnern zu stärken. Auf der Plattform X schrieb der Politiker, er habe darüber mit Regierungschefin Julia Swiridenko gesprochen.

"Wir haben festgestellt, dass für die Veränderung eine Erneuerung des Ministerkabinetts nötig ist."

Er dankte Swiridenko für ihren Einsatz und kündigte an, ihr die Leitung der Diplomatie mit den wichtigsten Partnern der Ukraine anzubieten.

Bislang nannte Selenskij keinen Kandidaten für die Nachfolge der 40-Jährigen. Sie hatte das Amt der Ministerpräsidentin vor etwa einem Jahr angetreten. Zuvor war sie Vizeregierungschefin und Wirtschaftsministerin der Ukraine.

Skandal um Russlands Präsenz bei Biennale von Venedig: EU-Kommission empfiehlt Entzug der Förderung

Die EU-Kommission hat empfohlen, die Förderung der Biennale von Venedig in Höhe von zwei Millionen Euro einzustellen. Hintergrund ist der Streit um den russischen Pavillon bei der diesjährigen Kunstschau. Die für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie zuständige Vizepräsidentin der EU-Kommission, Henna Virkkunen, schreibt auf der Plattform X:

"Die Kommission empfiehlt der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) offiziell, die Förderung in Höhe von zwei Millionen Euro an die Biennale von Venedig zu kündigen."

In einem weiteren Eintrag fügt sie hinzu, die mit Steuergeldern finanzierte Kultur in Europa sollte demokratische Werte fördern und schützen. Diese Werte würden im heutigen Russland nicht respektiert.

Die Biennale begann am 9. Mai. Zum ersten Mal seit Beginn des Ukraine-Kriegs Ende Februar 2022 nimmt Russland mit seinem landeseigenen Pavillon wieder an der Kunstschau teil. Derzeit ist der Pavillon jedoch für das breite Publikum geschlossen. Außerhalb ist eine Installation auf einem großen Bildschirm zu sehen.

Ukrainische Drohnen greifen Energodar an: Mehrere Opfer und Schäden 

Das ukrainische Militär hat erneut in der AKW-Stadt Energodar zugeschlagen, die sich im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje befindet. Wie Bürgermeister Maxim Puchow auf der Plattform MAX schreibt, habe der Gegner am frühen Sonntagmorgen mit einer Drohne eine Bushaltestelle angegriffen. Eine 55-jährige Frau sei ums Leben gekommen. Vier weitere Zivilisten hätten dabei Verletzungen erlitten. Ein Einwohner sei ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Außerdem meldet der Politiker eine neue Attacke auf ein Krankenhaus in der Stadt. Vor der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin sei ein unbemanntes Luftfahrzeug detoniert. Glücklicherweise sei niemand zu Schaden gekommen.

Ferner berichtet Puchow über einen Angriff auf ein Geschäft. Das ukrainische Militär habe demnach drei Drohnen eingesetzt. Das Dach, die Fassade und die Fenster des Gebäudes seien beschädigt worden.

RT DE-Exklusiv: Russischer Soldat berichtet über Einsätze und Gefangene

In einem exklusiven Interview mit RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet der russische Aufklärungszugführer "SAM" über seinen Weg vom Zimmermann zum Soldaten, gefährliche Einsätze und die Gefangennahme gegnerischer Kämpfer. Sein Grundsatz: Wenn möglich, soll das Leben des Gegners geschont werden. Kraft schöpfe er aus der Verantwortung für seine Kameraden und dem Gedanken an seine Großmutter, die ihn großgezogen hat.

Das Interview gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen. 

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Stepok und Mogriza im Gebiet Sumy sowie Stariza, Bakschejewka, Bely Kolodes, Wodjanoje, Wessjoloje, Losowaja und Ustinowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe dabei bis zu 185 Soldaten verloren. Zudem seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 13 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen und dabei Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malejewka und Peski-Radkowskije im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Schtschurowo in der DVR getroffen. Mehr als 220 ukrainische Armeeangehörige seien getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos und ein Geschütz zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Orechowatka, Nikolajewka, Druschkowka, Tschassow Jar, Kondratowka und Nikolaipole in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 155 Armeeangehörige. Der Gegner habe sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 30 Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Torezkoje, Rubeschnoje, Annowka, Schewtschenko und Sergejewka in der DVR und Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 355 Kämpfer verloren. Ein Kampfpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, sieben Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Timoschewka, Ljubizkoje, Mirowka und Noworosowka im Gebiet Saporoschje sowie Romanki, Podgawrilowka, Gawrilowka und Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 495 Kämpfer. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow, Jurkowka und Malokaterinowka im Gebiet Saporoschje sowie Nowoalexandrowka im Gebiet Cherson getroffen. Dabei seien bis zu 55 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 17 Autos, ein Geschütz und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energie- und Verkehrsinfrastruktur, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, Lager mit Langstreckendrohnen und Munition sowie 158 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden elf Lenkbomben und 585 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 179.525 Drohnen, 665 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.128 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.756 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.735 Geschütze und Mörser verloren.

Selenskij will nach Explosionen bei Kiew verantwortliche Militärs bestrafen

Bei einem russischen Raketenangriff sind vor einigen Tagen in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew Munitionslager in die Luft gegangen. Jetzt will Präsident Wladimir Selenskij die verantwortlichen Beamten bestrafen. Es sei eindeutig verboten gewesen, Depots in der Stadt Wischnjowoje anzulegen, doch all diese Vorschriften seien missachtet worden, klagt der Politiker in einer auf X veröffentlichten Videobotschaft. Dabei gebe es genügend Orte in der Ukraine, um solche Depots in sicherer Entfernung von Wohnhäusern errichten.

Laut Selenskij seien für den Verstoß gegen die Sicherheitsvorschriften die Leiter zweier Staatsbetriebe verantwortlich. Gegen sie und andere Manager werde ermittelt.

Das russische Militär hatte in der Nacht zum 6. Juli einen massiven Angriff mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern auf die Ukraine gestartet. Ziel war neben Kiew auch die Stadt Wischnjowoje unmittelbar westlich der ukrainischen Hauptstadt. Durch die Einschläge und die Folgeexplosionen kamen in Wischnjowoje nach Behördenangaben neun Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Wegen der andauernden Explosionsgefahr mussten die Behörden hunderte Anwohner evakuieren. Tagelang kämpften die Einsatzkräfte gegen die Flammen.

Ein Todesopfer und sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 68 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 68 Ortschaften in zehn Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 31 Geschosse abgefeuert und 219 Drohnen eingesetzt, von denen 111 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Stadt Graiworon sei ein Kind ums Leben gekommen. Bei einem Drohnenangriff auf einen Kleintransporter sei in der Siedlung Politotdelski ein Mann verletzt worden. Bei einer Attacke auf einen Minibus seien in der Siedlung Perwomaiski vier Menschen zu Schaden gekommen. Bei der Detonation zweier Drohnen seien zwei Einwohner der Siedlung Krasnaja Jaruga verletzt worden. Außerdem sei ein Mann ärztlich versorgt worden, der noch am 3. Juli mehrere Splitterverletzungen erlitten habe. Auch eine Frau, die noch am 9. Juli in der Stadt Schebekino verletzt worden sei, habe ärztliche Hilfe bekommen.

Der Krisenstab meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden fünf Mehrfamilienhäuser, 23 Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude, ein Geschäft, ein Betrieb sowie ein Lagerhaus zerstört oder beschädigt worden. Betroffen seien außerdem sechs Infrastrukturobjekte, vier Garagen, eine Gasleitung, eine Stromleitung, fünf Lkw, zwei Busse, ein Kleintransporter, zwei Minibusse und 28 Autos.

Drei Verletzte und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 11. Juli bis 8 Uhr am 12. Juli (MESZ) 95 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 47-mal grenznahe, evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem zehn Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

Chinstein meldet drei Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Bei ihnen handele es sich um eine Frau und zwei Männer im Alter von 59, 60 und 39 Jahren. Sie seien bei den Attacken auf die Ortschaften Iljok, Tolpino und Rylsk verletzt worden. Der Politiker wünscht ihnen eine schnellstmögliche Genesung. Infolge der Attacken seien im Gebiet fünf Einfamilienhäuser, eine Möbelfabrik, zwei Garagen und drei Autos beschädigt worden.

Niederlande: Unbekannte beschmieren sowjetische Soldatengräber

Unbekannte haben auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof im niederländischen Leusden rund 150 Grabsteine mit neonazistischen Parolen beschmiert. Polizei, die Stiftung Sovjet Ereveld und die niederländische Regierung verurteilten die Schändung, während die russische Botschaft eine rasche Aufklärung forderte.

Die unabhängige Journalistin Sonja van den Ende sieht den Vorfall als Folge zunehmender gesellschaftlicher Radikalisierung und antirussischer Rhetorik.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 11. Juli 21 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Kairy — 3,
  • Knjase-Grigorowka — 4,
  • Ljubimowka — 3,
  • Nowaja Kachowka — 7,
  • Staraja Sburjewka — 2,
  • Tawrijsk — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastruktur in den von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Kachowka, Dnjeprjany, Kardaschinka und Korsunka seien insgesamt 22 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet 17 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 17 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 25 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 11. Juli bis 0 Uhr am 12. Juli (Ortszeit) kam ein Zivilist ums Leben, 15 weitere Einwohner wurden verletzt. Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte, ein Bus sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Lkw und Autos beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sieben Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Ein Zivilist erlitt dabei Verletzungen. Drei zivile Infrastrukturobjekte und ein Lkw wurden beschädigt.

Russische Streitkräfte greifen Hafen-Infrastruktur im Gebiet Odessa an

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über erfolgreiche kombinierte Angriffe auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Wie die Behörde auf der Plattform Telegram schreibt, habe das russische Militär dabei Kampfdrohnen und hochpräzise luftgestützte Langstreckenwaffen eingesetzt.

Unter den getroffenen Objekten nennt das Ministerium Hafen-Infrastruktur in den Städten Odessa und Tschernomorsk, zwei Trockenfrachtschiffe, eine Fähre und ein Patrouillenboot. In der Mitteilung heißt es, der Gegner benutze diese Häfen als Umschlagplätze und Lager für Militärgüter sowie Brenn- und Schmierstoffe.

Ukrainische Medien berichteten über Stromausfälle in Teilen des Gebiets Odessa. In der Hafenstadt Odessa sollen zwei Menschen ums Leben gekommen sein.

Attacke auf Gebiet Tula: Zehn ukrainische Drohnen abgefangen, ein Mehrfamilienhaus beschädigt

In den frühen Morgenstunden hat die russische Luftabwehr über dem Gebiet Tula zehn ukrainische Drohnen abgefangen. Gouverneur Dmitri Miljajew meldet auf der Plattform Telegram weder Todesopfer noch Verletzte. In der Stadt Schtschokino sei allerdings ein Mehrfamilienhaus beschädigt worden. Bei der Abwehr der Drohnenattacke seien das Dach des Gebäudes und die Decke einer Wohnung beschädigt worden. Die Hausbewohner seien in Sicherheit gebracht worden. Man habe für die Betroffenen eine Notunterkunft organisiert. Weitere Einzelheiten teilt der Politiker nicht mit.

Miljajew warnt seine Landsleute davor, sich herumliegenden Drohnenteilen zu nähern. Diese könnten explosive oder giftige Stoffe enthalten. Beim Fund solcher Drohnenteile sollte man umgehend den Rettungsdienst alarmieren.

Erneut Tankschiff im südrussischen Gebiet Rostow beschädigt

In der vergangenen Nacht hat das südrussische Gebiet Rostow erneut eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine überstanden. Wie Gouverneur Juri Sljussar auf der Plattform Telegram schreibt, seien über der Bucht von Taganrog, den Städten Taganrog und Kamensk-Schachtinski sowie vier Bezirken der Region mehr als zwei Dutzend Drohnen zerstört worden. Infolge der Attacke sei ein leerer Tanker beschädigt worden. Das Schiff sei gerade dabei gewesen, in den Asow-Schwarzmeer-Kanal einzulaufen. Der an Bord ausgebrochene Brand sei schnell gelöscht worden.

Darüber hinaus teilt Sljussar mit, dass auf der Autobahn M4 "Don" Wrackteile von Drohnen entdeckt worden seien. Die Strecke sei für die Zeit der Entschärfungsarbeiten abgesperrt worden. Der Verkehr in Richtung Süden sei vorübergehend umgeleitet worden.

Ein Toter und drei Verletzte durch ukrainische Drohnenattacke auf Wolga-Gebiet Samara

Am frühen Sonntagmorgen haben die ukrainischen Streitkräfte das russische Gebiet Samara angegriffen, das beiderseits des Flusses Wolga liegt. Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew berichtet auf der Plattform MAX über Opfer. Ein Mann sei demnach ums Leben gekommen. Drei Einwohner, darunter ein Kind, seien verletzt worden. Die Verletzten seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Außerdem meldet der Politiker Schäden an Ein- und Mehrfamilienhäusern. Darüber hinaus sei ein Industriewerk beschädigt worden. Fedorischtschew bezeichnet die Attacke auf die Region als terroristisch. Weitere Einzelheiten gibt er nicht bekannt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 349 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 349 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Die gegnerischen Drohnen seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Samara, Saratow, Tula, Smolensk und Uljanowsk, über der Region Krasnodar, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

11.07.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Gebiet Belgorod: Drei Menschen bei ukrainischem Angriff verletzt

Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Einsatzstab der Region Belgorod berichtet, wurden drei Menschen bei einem Angriff ukrainischer FPV-Drohnen verletzt. Einer der Verletzten erlitt eine traumatische Amputation des Arms. In der Mitteilung des Einsatzstabs heißt es:

"In der Ortschaft Krasnaja Jaruga explodierte eine FPV-Drohne auf dem Gelände eines Privathauses; ein Mann erlitt blinde Splitterverletzungen am Bauch und am Rücken. In der Nähe des Bauernhofs Pervomaiskyj im Bezirk Wolokonowskij traf eine Drohne einen Dienst-Kleinbus. Ein Mann erlitt dabei eine traumatische Amputation des Arms sowie Splitterverletzungen am Rücken. Eine Frau erlitt Splitterverletzungen am Bein."

Verteidigungsministerium: Selenskij zieht fast alle westlichen Luftabwehrsysteme nach Kiew ab

Wie das russische Verteidigungsministerium gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilte, hat Wladimir Selenskij angeordnet, nahezu alle verfügbaren westlichen Raketenabwehrsysteme nach Kiew zu verlegen. Im Bericht des Ministeriums wurde betont:

"Esgeht um Angriffe mit hochpräzisen Langstreckenwaffen aus der Luft, vom Meer und vom Boden aus, und zwar nicht nur auf Ziele im angeblich am besten geschützten Kiew, wohin Selenskij nun praktisch alle verfügbaren westlichen Raketenabwehrsysteme verlegt hat."

Fidan fordert Kiew zur Unterstützung der Vereinbarungen von Anchorage auf

Zur Beilegung des Konflikts müsse die Ukraine die in Anchorage erzielten Vereinbarungen zwischen Russland und den USA unterstützen. Dies erklärte der türkische Außenminister Hakan Fidan in einem Interview mit der Zeitung The National. Fidan wies darauf hin, dass ein erfolgreicher Weg zu einem Friedensabkommen nur möglich sei, wenn auch die Ukraine bereit sei, die entsprechenden Vereinbarungen zu unterstützen, und betonte:

"Die russische Seite hält sich an die getroffenen Vereinbarungen. Aber zum Tango gehören immer zwei."

Krasny Liman: Ukrainische Soldaten tarnen sich als Zivilisten zur Flucht

Wie der Leiter des Dienstes für unbemannte Systeme des 19. Panzerregiments der 25. kombinierten Armee der Truppengruppe "West" berichtet, tarnen sich Soldaten der ukrainischen Streitkräfte als Zivilisten im Zuge der Säuberungsaktion der russischen Truppen in der Ortschaft Krasny Liman in der DVR. Dies erzählt er in einem Video des russischen Verteidigungsministeriums, auf das sich die Agentur TASS bezieht. Der Militärangehörige bemerkt:

"Unsere Einheiten führen in Krasny Liman Kampfeinsätze zur Aufklärung … und Vernichtung des Gegners sowie zur Deckung unserer Kampfgruppen durch. Der Feind zieht sich Zivilkleidung an und tarnt sichauf diese Weise… Der Gegner hat jedoch im Grunde keine große Wahl. Entweder vernichten wir sie, oder sie ergeben sich. Eine Flucht wird ihnen nicht gestattet."

Experte: Ukrainische Tankstellen droht Verschwinden durch russische Angriffe

Aufgrund der russischen Angriffe auf die ukrainische Kraftstoffinfrastruktur könnten die gewohnten Tankstellen in der Ukraine verschwinden und durch kleine Stationen mit Zapfsäulen ersetzt werden. Dies erklärte Dmitri Leuschkin, Gründer der Unternehmensgruppe "Prime", die ein Tankstellennetz mit eigenem Tankwagenpark betreibt. In einem Interview mit dem Portal Politika Strany betonte er, dass traditionelle Tankstellen zu anfällig für Angriffe auf die Infrastruktur seien, weshalb man sich auf ein neues Format vorbereiten müsse.

L'AntiDiplomatico: Selenskij lügt, Kiew kann keine ballistischen Raketen aus Russland abfangen

Wenn man eine Geschichte erzählt, kommt es vor allem darauf an, überzeugend zu wirken, bemerkt der Autor des italienischen Portals L'AntiDiplomatico ironisch. Er kommentiert damit die Versuche westlicher Politiker, die Katastrophe an der Front als "Sieg" Kiews darzustellen. Märchen über einen baldigen Sieg der Ukraine seien die letzte Waffe der westlichen Propaganda, mit der die "Hilfe" für Kiew gerechtfertigt werden solle, so L'AntiDiplomatico. In dem Artikel des Portals heißt es:

"In Ankara […] versuchte Selenskij, hochrangigen Militärs zu erklären, dass ein Land ohne eigene Wirtschaft, mit einer Armee, deren Stärke sich halbiert hat und das mithilfe ausländischer Waffen kämpft, ein 'starker Verbündeter' sei. Er erklärte außerdem, Kiew habe erhebliche Erfolge beim Abschuss russischer ballistischer Raketen erzielt, benötige jedoch 'zusätzliche Hilfe seitens der Verbündeten', da in Wirklichkeit [was Selenskij verschwiegen hat] beim letzten Angriff auf Kiew keine einzige der 23 russischen ballistischen Raketen abgeschossen wurde."

Ex-Merkel-Berater Vad: "Deutschland schlittert sehenden Auges in einen sinnlosen Krieg"

Der Sicherheitsexperte kritisiert die "entmenschlichte Sprache" deutscher Politiker gegenüber Russland sowie die gefährliche Eskalationslogik. Statt weiterer Kriegsrhetorik fordert er eine Politik, die sich primär an deutschen Interessen orientiert, einen Krieg in Europa verhindert und konsequent auf diplomatische Lösungen setzt – getreu dem Friedensgebot des Grundgesetzes.

Eine kriegstüchtige Bundeswehr sei zwar wichtig, die aktuelle Politik jedoch verantwortungslos.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

Einwohnerin von Konstantinowka: Kinder wurden verzweifelt vor Zwangsevakuierung versteckt

Elena Sedaschowa, eine Einwohnerin von Konstantinowka in der DVR, berichtete der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, dass die Familien dort ihre Kinder vor der von den ukrainischen Behörden durchgeführten Zwangsevakuierung versteckt hätten. Viele Familien wollten nach Russland ausreisen, konnten die Stadt jedoch nicht über die ukrainische Grenze verlassen, so Sedaschowa weiter. Ihren Angaben zufolge wurde eines der Kinder sogar in einer Reisetasche zwischen verschiedenen Stadtteilen transportiert. Sedaschowa merkte an, dass es schwierig gewesen sei, die Kinder in Wohnungen zu verstecken, da Kinder häufig laut seien. Einige ältere Nachbarinnen hätten zudem die ukrainischen Behörden über den Aufenthaltsort der Kinder informiert.

Zuvor hatte Julia Ponomarewa, eine Einwohnerin von Konstantinowka, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, dass die ukrainischen Behörden den Einwohnern der Stadt etwa 1.000 US-Dollar für Informationen zu Familien angeboten hätten, die ihre Kinder vor der Zwangsevakuierung versteckten.

Kommandant: Ukrainische Leitung hielt Katastrophe in Konstantinowka vor den Soldaten geheim

Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte bemühte sich, den in Konstantinowka verbliebenen Truppenverbänden Informationen über den Verlust der Stadt zu verheimlichen – zu diesem Zweck wurden sogar ihre Funkgeräte manipuliert. Dies berichtete der Kommandant des 3. motorisierten Schützenbataillons der 4. separaten motorisierten Schützenbrigade des Truppenverbands Süd gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Er berichtete unter anderem:

"Man hat sogar absichtlich ihre Funkgeräte manipuliert, damit sie über Funk nichts mitbekamen [...] Es gab Fälle, in denen Gruppen immer wieder in dasselbe Gebäude gelockt wurden – wir beobachteten sie und vernichteten sie einfach dort. Da sie von der Lage keine Ahnung hatten, suchten sie die erste Deckung auf, die sie sahen, und rannten dorthin. Das Kommando sagte ihnen also nicht, dass dort bereits alles vollständig von unseren Truppen kontrolliert wurde."

Blutspende für Teilnehmer der Militäroperation – russische Ombudsfrau macht mit

Das Haus der Menschenrechte im Zentrum der russischen Hauptstadt ist der Sitz des Menschenrechtsbeauftragten der Russischen Föderation. Am 10. Juli fand hier eine Wohltätigkeitsveranstaltung "Tag des Spenders" statt. Das Büro des Menschenrechtsbeauftragten organisierte die Aktion gemeinsam mit dem Föderalen Medizinisch-Biologischen Amt Russlands (FMBA). Die Ombudsfrau Jana Lantratowa nahm an der Blutspendenaktion persönlich teil.

An der Blutspende, die in der Zentrale jedes Quartal stattfindet, nehmen traditionell rund 50 Mitarbeiter teil.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen. 

Kesselhaus und Lebensmittelgeschäft in AKW-Stadt Energodar beschädigt

Am Samstag hat das ukrainische Militär wieder in der AKW-Stadt Energodar zugeschlagen, die sich im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje befindet. Wie Bürgermeister Maxim Puchow mitteilt, habe eine Attacke einem Kesselhaus gegolten. Die technische Ausrüstung sei außer Betrieb gesetzt worden. Das Dach und die Fassade seien ebenfalls beschädigt worden. Bei einem weiteren Angriff habe der Gegner es auf ein Lebensmittelgeschäft abgesehen. Dabei sei ein Transportwagen beschädigt worden. Der Politiker meldet keine Opfer. Puchow wirft der Führung in Kiew Terror gegen die Zivilbevölkerung vor:

"Bewaffnete ukrainische Gruppierungen versuchen, Chaos und Panik zu säen. Energodar war und bleibt eine Festung."

Bericht: NATO blieb wegen Ukraine militärisch hinter Russland zurück

Wegen ihrer Beteiligung am Ukraine-Konflikt ist es den NATO-Staaten nicht gelungen, eine Armee aufzubauen, die es mit den russischen Streitkräften aufnehmen könnte. Das berichtet die britische Zeitung The Daily Telegraph. In dem Zeitungsartikel dazu heißt es:

"Die NATO ist in einen Stellvertreterkrieg mit Russland verwickelt worden, was das Bündnis dazu zwingt, wertvolle militärische Ressourcen – finanzielle und materielle – in die Ukraine umzuleiten. Das Land hat sich mitunter in einen riesigen Ofen verwandelt, der alles verschlingt, was in ihn gelangt, ohne dabei einen Vorteil gegenüber Russland zu verschaffen […] Innerhalb der NATO, einschließlich der USA, gibt es derzeit keine einzige nationale Armee, die auf einem modernen Schlachtfeld einen Sieg über einen Gegner vom Kaliber Russlands erringen könnte. […] Die Aufgabe der NATO besteht darin, eine moderne Armee aufzubauen und zu unterhalten, welche in der Lage ist, gegen einen modernen Gegner wie Russland zu kämpfen. In dieser Hinsicht hat die NATO versagt."

Gebiet Charkow: Ukrainische Soldaten scheitern bei Fluchtversuch an eigenen Minen

Wie russische Sicherheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, versuchten ukrainische Soldaten in der Ortschaft Wolochowsk im Gebiet Charkow, von ihren Stellungen zu fliehen, scheiterten jedoch an ihren eigenen Minen. Eine Quelle der Agentur gab an:

"Soldaten der 113. separaten Brigade der Territorialverteidigung versuchten, aus ihren Stellungen in Wolochowsk zu fliehen, wurden jedoch durch Minen getötet, die Einheiten der ukrainischen Armee mithilfe von Fernminierungsgeräten verlegt hatten."

"Sie können immer auf uns zählen": Polnische Politiker spenden russischen Streitkräften Hilfspakete

Der polnische Politiker Krzysztof Tołwiński hat in den sozialen Medien einen Beitrag mit dem Titel "Polnische medizinische Hilfe für russische Soldaten" veröffentlicht. Zwar ist Tołwiński Präsident der polnischen Partei "Front", doch diese im heutigen politischen Klima eher unübliche Hilfsaktion organisierte er gemeinsam mit seinem Parteikollegen Wacław Klukowski auf privater Basis. Dafür waren sie in Minsk im weißrussischen Unternehmen "CzEFI", einem bekannten Hersteller von Verbandskästen und medizinischer Ausrüstung.

"Im Übrigen wünschen wir den Jungs, den russischen Soldaten in den Schützengräben, dass sie diese Hilfe nicht in Anspruch nehmen müssen, aber sollte etwas passieren, können sie immer auf unsere Hilfe zählen."

Sowohl die polnische Partei "Front" als auch die weißrussischen Kollegen aus der Liberal-Demokratischen Partei Weißrusslands, die sie bei der jüngsten Aktion unterstützt haben, werden in der EU und in den NATO-kuratierten Medien in Europa regelmäßig als "Rechtsextreme", "Antisemiten" und "Putin-Versteher" diffamiert.

Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen. 

US-Senator fordert von China Druck auf Russland für Friedensgespräche

Der republikanische US-Senator Lindsey Graham hat während seines Besuchs in der ukrainischen Hauptstadt Kiew China eine entscheidende Rolle bei der Lösung des Ukraine-Kriegs zugeschrieben. Vor Reportern sagte der Politiker, der Weg zum Frieden führe mehr durch Peking als durch Washington, Kiew oder Moskau. China habe einen übergroßen Einfluss und solle diesen zum Wohle der Welt nutzen.

Zuvor hatte sich Graham mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij getroffen, um unter anderem über weitere Sanktionen gegen Russland und über den dringenden Bedarf an Luftverteidigung zu sprechen. Selenskij bezeichnete das Treffen am Samstagabend auf der Plattform X als "gut". Dies sei schon der zehnte Besuch des Senators in der Ukraine, und die Regierung in Kiew schätze diese Unterstützung.

Kiew greift parkende Linienbusse im Gebiet Saporoschje an

Gouverneur Jewgeni Balizki wirft den ukrainischen Streitkräften vor, erneut gezielt zivile Objekte im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje angegriffen zu haben. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, seien diesmal mehrere parkende Passagierbusse unter Beschuss geraten. Es handle sich um einfache Linienbusse, mit denen man zur Arbeit oder zu Besuchen fahre.

"Zum Glück gibt es keine Opfer, da sich niemand zum Zeitpunkt der Attacke am Einschlagsort befunden hat."

Balizki bezeichnet die Verantwortlichen als "wütende Terroristen, die gegen die Zivilbevölkerung und zivile Infrastrukturobjekte kämpfen". Auf Telegram teilt der Gouverneur Fotos, die das Ausmaß der Schäden zeigen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Batschewsk im Gebiet Sumy befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Batschewsk im Gebiet Sumy unter seine Kontrolle gebracht und zudem ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Stepok, Ryschewka, Mogriza, Prochody und Wolnaja Sloboda im selben Gebiet sowie Kasatschja Lopan, Bely Kolodes, Jurtschenkowo und Wodjanoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe dabei mehr als 175 Soldaten verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Pestschany Karjer, Schijkowka und Monatschinowka im Gebiet Charkow sowie Schtschurowo, Krasny Liman und Swjatogorsk in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 210 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Autos, ein Geschütz und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Nikolaipole, Ischewka, Wassiljewskaja Pustosch, Nikolajewka, Alexejewo-Druschkowka, Weroljubowka und Orechowatka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 215 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem einen Kampfpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 33 Autos und ein Geschütz verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Torskoje, Nowoalexandrowka, Artjoma, Dobropolje und Rubeschnoje in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 335 Armeeangehörige verloren. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Autos und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Gawrilowka, Iwanowka und Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Sergejewka, Ljubizkoje, Noworosowka und Nowossoloschino im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 455 Kämpfer. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, elf Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje sowie nahe der Stadt Cherson getroffen. Dabei seien bis zu 70 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 22 Autos und vier Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energie- und Verkehrsinfrastruktur, die das ukrainische Militär zu eigenen Zwecken nutze, Lager mit Langstreckendrohnen und Munition sowie 152 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr hingegen habe in den letzten 24 Stunden zwei Lenkbomben, zwei Marschflugkörper und 445 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben hat die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 178.940 Drohnen, 665 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.112 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.756 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.727 Geschütze und Mörser verloren.

Bundesaußenminister Wadephul drängt auf Friedensgespräche

Die Bundesregierung sieht laut einem Bericht des Tagesspiegels momentan einen günstigen Zeitpunkt für Verhandlungen mit Iran und Russland. Das Blatt zitiert Bundesaußenminister Johann Wadephul mit den Worten:

"Keiner der beiden Konflikte wird auf dem Schlachtfeld entschieden werden, sondern am Verhandlungstisch – je eher, desto besser für die Menschen."

Die Angriffe Russlands und Irans rund um den NATO-Gipfel seien kein Zufall gewesen und hätten Stärke demonstrieren sollen, behauptet der CDU-Politiker. Die auf dem Gipfel beschlossenen Finanzzusagen an die Regierung in Kiew seien jedoch eine klare Botschaft an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, dass die Ukraine den längeren Atem habe und Russland nun verhandeln müsse.

"Sie beschossen unsere Häuser" – Zivilisten aus Konstantinowka über ukrainische Soldaten

Zivilisten aus Konstantinowka berichten, wie die Soldaten der ukrainischen Armee mit ihnen umgegangen sind. Augenzeugen zufolge habe die ukrainische Artillerie absichtlich Wohnhäuser beschossen, um die Bewohner zu vertreiben und anschließend selbst Stellungen in den Gebäuden zu beziehen. Zugleich hätten sie die Zivilisten nicht aus der Stadt herauslassen wollen. Ein Soldat der Asow-Einheit soll gedroht haben:

"Wir werden euch als Zeugen töten."

Dennoch gelang es den Zivilisten schließlich, sich in Sicherheit zu bringen – dabei halfen ihnen Soldaten der russischen Armee.

Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Ein Todesopfer und sechs Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 34 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 34 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen hat. Der Gegner hat mindestens sieben Geschosse abgefeuert und 88 Drohnen eingesetzt, von denen 47 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Nähe der Ortschaft Dmitrijewka habe eine ukrainische Drohne eine Frau getötet und ihren Ehemann verletzt, als das Paar mit dem Auto unterwegs gewesen sei. Bei einer ähnlichen Attacke nahe der Siedlung Tscheremoschnoje hätten ebenfalls ein Mann und eine Frau mehrere, teils schwere Verletzungen erlitten. In der Siedlung Ustinowka seien ein Beamter und sein Fahrer zu Schaden gekommen, als eine ukrainische Drohne den Dienstwagen der örtlichen Verwaltung attackiert habe. Ein Einwohner der Stadt Schebekino habe ein Barotrauma am Ohr erlitten, als eine ukrainische Drohne in seinem Haus eingeschlagen habe. Außerdem sei am Freitag ein Mann ins Krankenhaus eingeliefert worden, der noch am 25. Juni in der Nähe der Siedlung Fischtschewo ein Barotrauma am Ohr erlitten habe, als eine FPV-Drohne sein Auto angegriffen habe.

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden zwei Mehrfamilienhäuser, neun Einfamilienhäuser, drei Geschäfte, eine soziale Einrichtung, ein Betriebsgebäude, eine Stromleitung, sechs Lkw, ein Minibus und 23 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Ukrainische Truppen beschädigen Getreidesilo im russischen Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 8 Uhr am 10. Juli bis 8 Uhr am 11. Juli (MESZ) 96 ukrainische Drohnen abgeschossen. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 145-mal grenznahe, evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 16 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

Chinstein meldet weder Todesopfer noch Verletzte unter der Zivilbevölkerung. In der Stadt Rylsk sei das Dach eines Getreidesilos beschädigt worden.

Selenskij kündigt nach Skandal um Todesfälle in Militäreinheit Reform der Sturmtruppen an

Nach einem Skandal um Todesfälle in einer Militäreinheit hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij eine Reform der Sturmtruppen angekündigt. In einer Videoansprache sagte der Staatschef:

"Es gibt viele Fragen, Probleme, die gelöst werden müssen. Vor allem im Umgang mit den Leuten."

Neben strafrechtlichen Ermittlungen werde es auch personelle Wechsel an der Spitze der Sturmtruppen geben.

Im Juni hatte ein Medienbericht Aufsehen erregt, nachdem beim Sturmregiment "Skala" (auf Deutsch "Fels") innerhalb von sechs Monaten mehr als zwei Dutzend Rekruten während ihrer militärischen Grundausbildung ums Leben gekommen waren. Diese sollen demnach verprügelt, erniedrigt und anderweitig misshandelt worden sein. Derartige Praktiken sollen Berichten zufolge auch in anderen Einheiten verbreitet sein, insbesondere gegenüber Zwangsrekrutierten.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 10. Juli 26 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 5,
  • Welikije Kopani — 4,
  • Nowaja Sburjewka — 6,
  • Golaja Pristan — 4,
  • Dnjeprjany — 4,
  • Nowaja Kachowka — 3.

Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Kardaschinka, Pestschanoje, Solonzy, Nowaja Majatschka und Radensk seien insgesamt 18 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Gebiet der Volksrepublik acht Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 10. Juli bis 0 Uhr am 11. Juli (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss wurden drei zivile Infrastrukturobjekte und ein Lkw beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 23 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person kam dabei ums Leben, vier Einwohner erlitten Verletzungen. Ein Wohnhaus, drei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Autos, Lkw, Busse und Kommunalfahrzeuge wurden beschädigt.

Russische Streitkräfte greifen Rüstungswerke in Kiew an

Das russische Verteidigungsministerium berichtet auf der Plattform Telegram über neue kombinierte Schläge gegen militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Wie die Behörde mitteilt, seien dabei unbemannte Luftfahrzeuge sowie hochpräzise boden- und luftgestützte Langstreckenwaffen zum Einsatz gekommen. Unter den getroffenen Objekten nennt das Ministerium Rüstungswerke in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Diese hätten Mittel- und Langstreckendrohnen hergestellt und gelagert.

Außerdem seien Häfen in den Städten Odessa, Tschernomorsk und Ismail getroffen worden, über die militärische Güter sowie Treib- und Schmierstoffe in die Ukraine geliefert werden. Weitere Einzelheiten teilt die Behörde nicht mit.

Ukraine greift erneut Schiffe in Bucht von Taganrog an: Ein Matrose getötet

Das ukrainische Militär hat erneut Schiffe im Asowschen Meer angegriffen. Wie Juri Sljussar, Gouverneur des südrussischen Gebiets Rostow, auf Telegram schreibt, hat der Gegner in der Bucht von Taganrog vier verschiedene Schiffe, darunter ein Tankschiff mit Methanol, attackiert. Die Wasserfahrzeuge hätten nur geringfügige Schäden davongetragen. Es bestehe keine Gefahr.

Der Politiker berichtet zudem über den Tod eines Matrosen. Weitere Opfer oder Verletzte habe es nicht gegeben. Bei der Abwehr der Attacke seien mehr als ein Dutzend Drohnen zerstört worden. Darüber hinaus habe der Gegner die Stadt Taganrog und zwei Bezirke des Gebiets angegriffen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 178 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr am Freitag bis 7 Uhr am Samstag (MESZ) 178 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Brjansk, Kaluga, Rostow, Smolensk und Twer, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Adygeja sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

US-Senatoren kündigen neue Sanktionen gegen Russland an

In den USA zeichnen sich verschärfte Russland-Sanktionen ab: Vier Senatoren haben sich nach eigenen Angaben mit der Regierung von Präsident Donald Trump auf entsprechende Maßnahmen geeinigt. Die Gesetzgebung solle bald umgesetzt werden, erklärten die republikanischen Senatoren Lindsey Graham und Roger Wicker sowie ihre demokratischen Kollegen Richard Blumenthal und Jeanne Shaheen am Freitag in Washington. Es gehe um Instrumente, die denjenigen einen "hohen Preis" abverlangten, die Öl und Gas aus Russland kauften und damit die "Kriegsmaschinerie" des russischen Präsidenten Wladimir Putin antrieben, teilten die vier Kongressmitglieder mit. Details der Einigung nannten sie nicht.

Im US-Senat wurde zuletzt ein Gesetzentwurf diskutiert, der hohe Strafzölle gegen Länder ermöglichen soll, die weiterhin Öl und Erdgas aus Russland importieren. Trump hatte bereits im Herbst erklärt, er sei damit grundsätzlich einverstanden. Die USA hatten unter Trump zwischenzeitlich Strafzölle in Höhe von 25 Prozent gegen Indien verhängt. Diese wurden jedoch im Februar wieder aufgehoben, nachdem sich das Land verpflichtet hatte, auf Energieimporte aus Russland zu verzichten.

10.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Lawrow: Russland glaubt nicht mehr an Verhandlungen mit dem Westen

Russland glaube nicht mehr an die Bereitschaft der westlichen Länder, Verhandlungen zur Ukraine-Krise zu führen.

Das erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow während seines Besuchs in Mosambik. Der Minister erinnerte daran, dass bereits zuvor Vereinbarungen zur Ukraine-Krise unter der Garantie des Westens getroffen worden seien, diese jedoch jedes Mal "vom Westen selbst zunichte gemacht wurden und sich als wertlos erwiesen haben."

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Bericht: Nördlich und östlich von Slawjansk schaffen Russen "Todeszonen" für Armee der Ukraine

Der Gürtel der Donbass-Festungen, zu dem auch Slawjansk und Kramatorsk gehören, entwickelt sich zu einem der wichtigsten Schauplätze des Konflikts, schreibt die polnische Wochenzeitschrift Polityka. Dies ist der letzte Teil des Donbass-Gebiets, den die russischen Truppen bislang noch nicht eingenommen haben. Im nördlichen Abschnitt des Festungsgürtels konnten sie Erfolge erzielen und stellen nun eine reale Bedrohung dar, räumen die Autoren der Zeitschrift ein. Sie bezeichnen diese Gebiete als "Todeszonen":

"Die schwierigste Lage ergibt sich auf der anderen Seite des Donez, in Richtung der Dörfer Rajgorodok und Nikolajewka, die nordöstlich und östlich von Slawjansk liegen. Dort ist es den Russen gelungen, die Gruppe ukrainischer Brigaden aufzuteilen, die entlang eines Waldstreifens Verteidigungsstellungen gehalten hatten. Durch diese Aufspaltung entstehen sogenannte 'Todeszonen', in denen die ukrainischen Stellungen von den Russen von drei Seiten eingekesselt sind ... Dort wüten russische Drohnen, und Maschinengewehrfeuer kann aus den unerwartetsten Richtungen kommen, sodass es schwer ist, sich davor zu verstecken ... Die Personalstärke der Brigaden und Bataillone schwindet; bei einigen sind nur noch 20 bis 40 Prozent der Sollstärke übrig."

Miroschnik: Statt Panzer greift Kiew Wohnhäuser und Krankenhäuser an

Kiew greift Krankenhäuser und zivile Busse anstelle von Panzern und Schützengräben an und setzt damit verbotene Methoden und Formen der Kriegsführung ein. Dies erklärt Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums. Er merkt an, dass die letzten Monate recht deutlich und unmissverständlich gezeigt hätten, dass Kiew, da es keine Möglichkeit habe, auf dem Schlachtfeld zu siegen, auf einen "Terrorkrieg" setze. Miroschnik betont:

"Durch den Einsatz verbotener Formen und Methoden der Kriegsführung versuchen sie, Siege zu inszenieren: Anstelle von Panzern greifen sie Linienbusse und Zivilfahrzeuge an, anstelle von Bunkern und Befestigungsanlagen führen sie Angriffe auf Wohnhäuser und Krankenhäuser durch."

Abgeordneter: Der Westen hält nicht mehr geheim, dass er Russland angreifen will

Der Westen hält nicht mehr geheim, dass er einen Angriff auf Russland vorbereitet, erklärt Andrei Kolesnik, Mitglied des Verteidigungsausschusses der Staatsduma, in einem Kommentar gegenüber dem Portal Lenta.ru. Anlass dafür war ein Interview des niederländischen Ministerpräsidenten Rob Jetten mit der Zeitung Kyiv Independent, in dem dieser Europa dazu aufrief, die Ukraine zu unterstützen, um das Tempo der Angriffe tief ins russische Territorium hinein aufrechtzuerhalten. Kolesnik verspricht, dass Russland entsprechend reagieren werde. Er betonte:

"Diese Äußerung des niederländischen Politikers bestätigt, dass der Westen nicht mehr verhehlt, dass er unter dem Vorwand, 'Russland wolle uns angreifen', selbst einen Angriff auf Russland vorbereitet und versucht, dies mit diesem Informationslärm auf jede erdenkliche Weise zu verschleiern ... Das lässt sich unmöglich verschleiern, sie verraten sich trotzdem. Wir werden entsprechend reagieren. Die Niederlande sollten die Bedeutung des Namens ihres Landes nicht vergessen ... Er sollte sich also mit solchen Aussagen zurückhalten, die für sein eigenes Land risikoreich sind."

Sibiga kritisiert mögliche Lockerung der Sanktionen gegen Russland

Eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland sei inakzeptabel. Dies erklärte der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga. Anlass für diese Reaktion war ein Bericht des Portals Euractiv, wonach Vertreter der EU-Staaten bis Montag einen Kompromissvorschlag für das Sanktionspaket ausarbeiten. Der Minister betonte, dass der Sanktionsdruck auf Russland nicht nachlassen, sondern verstärkt werden müsse. In einem Kommentar gegenüber dem Portal Zensor.Net sagte Sibiga unter anderem:

"Ich weiß nicht, was 'abgeschwächte' Sanktionen sind, ich weiß aber, was wirksame Sanktionen sind."

Nach Widerstand gegen Kiews Menschenfänger: Protestler müssen "Ruhm dem TZK" skandieren

Nachdem eine Menschenmenge am 8. Juli in Lwow Widerstand gegen Beamte des Territorialen Zentrums für Rekrutierung (TZK) geleistet hat, wurden einige davon geschnappt und bestraft. Sie wurden genötigt "Slawa TZK" zu skandieren und sich öffentlich zu entschuldigen.

Einer der Festgenommenen erklärte, er werde sich nun "freiwillig" an die Front melden. Ein anderer, der angab, bereits Soldat der ukrainischen Armee zu sein, bat um Verzeihung und erklärte, dass er nach seinem Fronturlaub wieder in den Kampf zurückkehren wird.

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Nowak: Kraftstoffmangel an Tankstellen entsteht durch ukrainische Drohnenangriffe auf Raffinerien

Der Kraftstoffmangel an russischen Tankstellen ist auf den teilweisen Ausfall von Raffinerien nach Angriffen ukrainischer Drohnen zurückzuführen. Deshalb kommt es auch zu Warteschlangen an den Tankstellen. Dies erklärte heute der stellvertretende Ministerpräsident Russlands, Alexander Nowak, der für die Bewältigung der Kraftstoffkrise zuständig ist. Nowak betonte:

"Wir müssen anerkennen, dass es auf dem Kraftstoffmarkt Probleme und eine Verknappung gibt, die zu den Warteschlangen führt. Oder auch dazu, dass Tankstellen manchmal unregelmäßig arbeiten. Die Verknappung ist aus verständlichen Gründen entstanden, da unsere Ölraffinerien durch Drohnenangriffe teilweise außer Betrieb gesetzt und repariert werden müssen. Dennoch tun wir alles, um den Schutz unserer Ölraffinerien zu verstärken."

Lichatschjow: AKW Saporoschje seit Mitte März von mehr als 400 gegnerischen Drohnen angegriffen

Seit Mitte März haben die ukrainischen Streitkräfte das AKW Saporoschje mehr als 400 Mal mit Drohnen angegriffen. Dies erklärte der Generaldirektor des russischen Atomkonzerns Rosatom, Alexei Lichatschjow, am Freitag nach einem Treffen mit Rafael Grossi, dem Chef der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA).

"Wir haben die Berichte russischer Militärangehöriger zur Dynamik der Kampfhandlungen seit der letzten Konsultation Mitte März dieses Jahres analysiert und angehört. Ich möchte betonen, dass das AKW in den letzten Monaten nach vorsichtigen Schätzungen mehr als 460 Drohnenangriffe und mehr als 16 Artillerieschläge erlitten hat."

Einsatzkräfte löschen Brand von Erdölprodukten nach Drohnenangriff auf Hafen von Taganrog 

Im Hafen von Taganrog wird ein Brand von Erdölprodukten nach einem Drohnenangriff auf die Stadt gelöscht. Dies teilte der Gouverneur des Gebiets Rostow, Juri Sljusar, mit. Er fügte hinzu, dass ein Brand dieser Art nicht schnell gelöscht werden könne.

"Ich bin in Taganrog eingetroffen, wo es in der Nacht zu einem massiven Luftangriff gekommen ist. Im Seehafen wird weiterhin daran gearbeitet, den Brand von Erdölprodukten zu löschen. Die Einsatzkräfte sind vor Ort, ein Feuerwehrzug ist eingetroffen."

Am Morgen meldete Sljusar, dass auf dem Gelände des Hafens infolge eines Angriffs von ukrainischen Drohnen ein Feuer ausgebrochen sei.

"Hohn auf intellektuelle Fähigkeiten": Russland kurz vor Niederlage, greift aber morgen NATO an?

Russland wies bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats am Donnerstag erneut auf die Tatsache hin, dass der Westen längst "direkter Teilnehmer am Konflikt um die Ukraine" und maßgeblich für "die Untergrabung jeglicher sich anbahnender Friedensverhandlungen" verantwortlich ist.

"Die heuchlerische Rhetorik der Menschlichkeit", die unter den "europäischen Kollegen" herrsche, sei als "verbaler Humanitarismus keinen Pfennig wert", so die stellvertretende UN-Botschafterin Russlands, Anna Jewstignejewa.

Auch Argumentationen in der westlichen Berichterstattung, die den Informationskrieg stark beeinflussen und die westlichen Völker von einer Aufrüstung gegen Russland überzeugen sollen, prangerte sie für ihre inhärente Absurdität an: "Die These, dass Russland [in der Ukraine] eine Niederlage erleidet, aber schon sehr bald die NATO-Staaten angreifen wird, widerspricht jeder elementaren Logik."

"Ein Hohn auf die intellektuellen Fähigkeiten derer, die im Grunde zwei und zwei zusammenzählen können", ergänzte die russische Diplomatin in New York.

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Peskow: Russisches Militär erweitert weiterhin Pufferzone an Grenze zu Ukraine

Russische Armee schafft weiterhin eine Pufferzone entlang der Grenze zur Ukraine, sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern.

"Während Kiew versucht, den [Konflikt] zu eskalieren, erweitern wir weiterhin eine breitere Sicherheitszone, eine Pufferzone. Präsident Wladimir Putin hat bereits mehrfach darüber gesprochen."

Tschernigow: Ukrainische Einheiten haben den Befehl zur Verminung von Gewässern im Grenzgebiet

Wie der Nachrichtenagentur RIA Nowosti in den Sicherheitskreisen gemeldet wurde, erhielten die ukrainischen Truppen den Befehl, die Gewässer im Grenzgebiet der Region Tschernigow zu verminen. Ein Gesprächspartner der Agentur merkte an, dass dies nach Ansicht des ukrainischen Kommandos einen zusätzlichen Anreiz für die prorussisch gesinnte Zivilbevölkerung im Grenzgebiet darstellen solle, die Gegend zu verlassen. Er erklärte:

"In der Region Tschernigow erhielten ukrainische Nationalisten den Befehl, die Gewässer im Grenzgebiet zu verminen."

Russische Einheiten setzen Eliminierung ukrainischer Truppen in Krasny Liman fort

In den vergangenen sieben Tagen haben die Einheiten des Truppenverbandes West die Suche und Eliminierung von ukrainischen Kämpfern in der Stadt Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk fortgesetzt. Zudem wurde mit Minenräumungsarbeiten in der Stadt begonnen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium im wöchentlichen Frontbericht mit. Im Laufe der Woche verlor der Gegner in Krasny Liman insgesamt 110 Soldaten, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 26 Autos und 31 Bodenrobotersysteme. 

Ukrainische Truppen wollen die Einwohner von Energodar in Minenfallen locken

Seit mehr als einer Woche versuchen die ukrainischen Streitkräfte täglich von 5 bis 11 Uhr morgens, die Einwohner von Energodar zu täuschen, indem sie nachts Drohnen mit Rundfunkgeräten starten, die Informationen über eine angeblich dringende Evakuierung über einen nicht existierenden "grünen Korridor" aus der Stadt verbreiten. Und genau zu dieser Zeit wurde von den ukrainischen Streitkräften die Straße aus Energodar entlang der von ihnen selbst angegebenen Route ferngesteuert vermint. Dies teilten die Notfalldienste der Region der Nachrichtenagentur TASS mit. Wie jedoch die Kommunikationsdirektorin des Kernkraftwerks Saporoschje, Jewgenija Jaschina, im Gespräch mit der Agentur anmerkte, verfehlte die Provokation ihr Ziel – in der Stadt gibt es weder Panik noch Massenfluchtversuche. Jaschina betonte:

"All dies zielt darauf ab, Angst zu schüren und die Lage zu destabilisieren. Diese Provokationen verfehlen jedoch ihr Ziel. Es gibt keine Panik in der Bevölkerung, und es werden keine groß angelegten Bestrebungen registriert, solche 'Korridore' zu nutzen. Die Menschen erkennen, dass es sich um eine Informationsprovokation handelt, und lassen sich davon nicht täuschen […]. Leider leiden unter den Minenverlegungen und Angriffen auf die Zufahrtsstraße ganz normale Einwohner, die täglich ihren Alltag verrichten – zur Arbeit fahren, nach Hause zurückkehren, Lebensmittel und notwendige Güter liefern. Gerade die Zivilbevölkerung wird zum Hauptziel solcher Aktionen, was den terroristischen Charakter dieser Vorgehensweisen nur bestätigt."

Sacharowa: Ukrainische Armee verstärkt Angriffe auf Passagierbusse 

Die ukrainischen Streitkräfte "jagen gezielt" Passagierbusse und mehrere derartige Angriffe wurden in der vergangenen Woche in russischen Regionen gemeldet, erklärte Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums.

Sie erinnerte daran, dass am 2. Juli ein Reisebus Minsk–Anapa in der Nähe des Grenzübergangs Krasny Kamen an der Grenze zu Weißrussland von einer Drohne angegriffen wurde. An Bord befanden sich 19 weißrussische Staatsbürger. Drei von ihnen erlitten Verletzungen.

Am selben Tag wurden zwölf Menschen bei einem Drohnenangriff auf einen Stadtbus in Lissitschansk in der Volksrepublik Lugansk verletzt.

Eine weitere Drohnenattacke ereignete sich am 6. Juli. Eine gegnerische Drohne hat einen Passagierbus auf der Autobahn zwischen den Ortschaften Nikolskoje und Tawrowo im Gebiet Belgorod angegriffen. Acht Menschen wurden verletzt, darunter ein einjähriges Mädchen, ein zehnjähriger Junge und ein sechzehnjähriger Jugendlicher.

Zudem wurde am 8. Juli im Dorf Nikolskoje im Gebiet Belgorod ein Linienbus angegriffen. Dabei wurde eine Person verletzt.

Binnen einer Woche wurden insgesamt mehr als 300 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer der Schläge der ukrainischen Armee, fügte Sacharowa hinzu. 

"Binnen einer Woche wurden 308 Zivilisten Opfer der Handlungen ukrainischer Streitkräfte: 38 wurden getötet, darunter ein Kind, und 270 verletzt, darunter acht Kinder."

Russische Armee befreit sieben Ortschaften binnen einer Woche

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt sieben Orte befreit:

  • Konstantinowka und Wassiljowka in der DVR,
  • Petro-Iwanowka, Druscheljubowka, Nowy Mir, Tscherneschtschina und Schijkowka im Gebiet Charkow.

Experte: Ukrainische Streitkräfte verstärken Stellungen in Nikolajewka

Kiew hat zusätzliche Kräfte und Ausrüstung in der Ortschaft Nikolajewka in der DVR verlegt, wie der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS mitteilte. Die Befreiung von Nikolajewka würde den weiteren Vormarsch der russischen Streitkräfte in Richtung Slawjansk ermöglichen.

"In letzter Zeit wurde eine Verstärkung der Stellungen ukrainischer Kämpfer in Nikolajewka festgestellt. Dort wurden zusätzliche Kräfte verlegt und neue Befestigungen errichtet. Insgesamt versucht das ukrainische Kommando, den Hauptangriff unserer Truppen vor den Toren von Slawjansk aufzuhalten."

KI-Drohnen für Angriff auf Militärflugplatz in Rostow am Don wurden im Ukrainischen Luftfahrtmuseum trainiert

Das Training der KI-Systeme der FPV-Drohnen, die der Militärnachrichtendienst der Ukraine für einen Terroranschlag auf einen Militärflugplatz in der Stadt Rostow am Don einzusetzen plante, fand im Ukrainischen Luftfahrtmuseum statt. Dies berichtete der ehemalige Mitarbeiter der russischen staatlichen Sicherheitsbehörden, Alexander Sweschnikow.

"Die von den ukrainischen Geheimdiensten benutzten Drohnen waren mit KI-Systemen ausgestattet, die in der Lage waren, Ziele zu erkennen. Es wurde festgestellt, dass das Training der KI auf dem Gelände des Staatlichen Luftfahrtmuseums der Ukraine stattfand." 

Nach dem Training waren diese Drohnen in der Lage, Luftfahrzeuge an ihren Standorten auf Flugplätzen zu erkennen, sagte er. Im Falle eines Angriffs würde dies zur Beschädigung von Start- und Landebahnen, Hangars und Flugsicherungssystemen und letztlich zur Lahmlegung der Kampffliegerei an wichtigen Abschnitten der militärischen Sonderoperation führen.

Frontbericht: Russische Armee führte binnen einer Woche sieben Vergeltungsschläge durch

Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 4. bis 10. Juli. 

Als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes auf Zivilobjekte auf Russlands Territorium führten die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven und sechs kombinierte Schläge mit hochpräzisen Waffen und Kampfdrohnen durch. Infolge der Attacken wurden Rüstungsunternehmen, Militärflugplätze, Munitionslager, Logistikzentren, Objekte der Brennstoff-, Transport- und Hafeninfrastruktur, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden, Drohnenwerkstätten sowie Drohnenlager getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.380 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei Panzer, elf gepanzerte Kampffahrzeuge, 80 Autos und sieben Feldartilleriegeschütze.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.490 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 106 Autos, neun  Feldartilleriegeschütze, drei Mehrfachraketenwerfer und fünf Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.310 Kämpfer einbüßen. 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, 130 Autos, 21 Feldartilleriegeschütze sowie vier Stationen für elektronische Kampfführung wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.290 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge, 47 Autos, 19 Feldartilleriegeschütze und elf Stationen für elektronische Kampfführung. 

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen mehr als 3.060 Kämpfer einbüßen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 52 Autos und drei Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 410 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 75 Autos und 18 Stationen für elektronische Kampfführung.

Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 72 gelenkte Bomben, 36 Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, vier Geschosse für Vampire-Raketenwerfer aus tschechischer Produktion, zehn Raketen vom Typ Flamingo, drei Neptun-Raketen und 4.975 Drohnen ab.

Die Schwarzmeerflotte zerstörte sechs unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte.

Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 178.495 unbemannte Luftfahrzeuge, 665 Flugabwehrraketensysteme, 30.098 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.756 Mehrfachraketenwerfer, 35.715 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 66.103 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

Gebiet Rostow: Behörden rufen lokalen Ausnahmezustand in Taganrog nach Drohnenangriffen aus

Nach Drohnenangriffen in der Nacht und am Morgen wurde in der Stadt Taganrog der lokale Notstand ausgerufen. Dies gab der Gouverneur des Gebiets Rostow, Juri Sljusar, bekannt.

"In Taganrog wurde innerhalb der von den Drohnenangriffen betroffenen Gebiete der lokale Notstand ausgerufen. Die Bewohner der Gebäude innerhalb der Notstandszone wurden evakuiert. Derzeit befinden sich 44 Personen, darunter sieben Kinder, in einer Notunterkunft. Sie erhalten jede notwendige Hilfe."

Zivilisten verletzt nach Drohnenangriffen auf Gebiet Cherson

In den vergangenen 24 Stunden erlitten vier Zivilisten Verletzungen infolge der ukrainischen Drohnenangriffe, wie der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, mitteilte. Zahlreiche Schäden an Infrastruktur und Eigentum wurden in 18 Ortschaften verzeichnet. Infolge der Attacken kam es zudem zu Stromausfällen in der Region. 

"Alle Bezirke der Region Cherson – 426 Ortschaften – sind weiterhin ohne Strom. Die Energieversorger arbeiten daran, die Stromversorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen."

Gebiet Belgorod: Zwei Opfer nach Drohnenangriff auf Auto

Bei einem Drohnenangriff auf ein Fahrzeug im Bezirk Schebekino wurde eine Frau getötet und ihr Ehemann verletzt. Dies teilte der Krisenstab des Gebiets Belgorod mit. Die Frau erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen. Der Mann mit Splitterverletzungen wurde ins Krankenhaus in der Stadt Schebekino gebracht.

Experte: Ukrainische Soldaten verminten Krasny Liman beim Rückzug

Beim Rückzug aus Krasny Liman in der DVR haben die ukrainischen Streitkräfte die Stadt vermint. Die russische Armee hat mit der Minenräumung bereits begonnen. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.

"Nach neuesten Informationen räumen unsere Truppen bereits einen Teil der Minen in Krasny Liman, weil ukrainische Kämpfer bei ihrem Rückzug zahlreiche Gebiete vermint und unter anderem Sprengfallen in Kellern angebracht haben. Ferner befinden sich entlang der Straßen und in der Umgebung von Krasny Liman zahlreiche Blindgänger."

Gebiet Kursk: Fast 70 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 43 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 68 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet viermal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Infolge der Attacken wurde ein ziviler Einwohner verletzt. 

Zu Schaden kamen ein Privathaus und zwei Fahrzeuge. Ein unbewohntes Privathaus ist abgebrannt.

Weitere Erfolge an der Front: Russische Artillerie setzt Offensive fort

Die russischen Streitkräfte verzeichnen anhaltende Erfolge. Das Vorankommen an der Front hängt maßgeblich von der Unterstützung durch die Artillerie ab. Trotz aller Weiterentwicklungen im Drohnenbereich bleibt sie eine entscheidende Kraft auf dem Gefechtsfeld. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij war am Frontabschnitt Dobropolje und berichtet über den Einsatz der dortigen Artillerieeinheiten.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

FSB: Kiew plante Drohnenanschlag auf Militärflugplatz in Rostow am Don

Der Militärnachrichtendienst der Ukraine hat einen großangelegten Terroranschlag auf einen Militärflugplatz in der Stadt Rostow am Don unter Verwendung von mit KI-ausgestatteten FPV-Drohnen vorbereitet. Dies teilte die Pressestelle des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit.

Ziel der Attacke war es, die Infrastruktur des Militärflugplatzes Rostow-Zentralny zu zerstören, Personal zu töten und das Flugzeugdepot zu sprengen. Der Gegner plante, insgesamt 13 FPV-Drohnen einzusetzen. Die Nutzlast jeder Drohne betrug mehr als ein Kilogramm Sprengstoff TNT-Äquivalent, so die Behörde weiter.

Der mutmaßliche Täter – ein russischer Staatsbürger – meldete jedoch den geplanten Terroranschlag. Vertreter des ukrainischen Militärgeheimdienstes sollen ihm eine finanzielle Belohnung für die Durchführung des Angriffs angeboten haben. Nachdem er das Angebot erhalten hatte, kontaktierte er freiwillig das FSB. 

Die Situation wurde weiter von russischen FSB-Beamten kontrolliert. Ein Vertreter des ukrainischen Militärgeheimdienstes lieferte die Koordinaten des FPV-Drohnenlagers und die Anweisungen für den Angriff. Die Drohnen wurden entdeckt und deaktiviert. Dank der ergriffenen Maßnahmen konnte der Terroranschlag bereits im Vorbereitungsstadium verhindert werden, hieß es in der Erklärung.

Gebiet Rostow: Zwei Öllagerstätten mit Drohnen angegriffen

Nach Angaben von Juri Sljusar, dem Gouverneur des Gebiets Rostow, haben die ukrainischen Drohnen zwei Öllager in der Stadt Asow angegriffen. Die Attacke löste die Brände in den beiden Objekten aus. Die Brandlöschung dauert an, die Einsatzkräfte sind vor Ort. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Toten oder Verletzten, so Sljusar.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 370 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 376 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Pskow, Rostow, Smolensk, Twer, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.

9.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Drohnenpiloten eliminieren Ziele entlang der Front (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Süd, Nord, Ost, Mitte und Dnjepr in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Personal, Kampfgerät, Fahrzeuge sowie einen temporären Standort der ukrainischen Einheiten außer Gefecht. Im Gebiet Saporoschje kappte das russische Militär zudem gegnerische Nachschubrouten.   

Lawrow: Kein Vertrauen in Einigungswillen des Westens in Ukraine-Krise

Der Westen täuscht nach Ansicht des russischen Außenministers Sergei Lawrow lediglich Verhandlungsbereitschaft im Ukraine-Konflikt vor. Zugleich stelle er der Russischen Föderation offene Ultimaten. Dies erklärte Lawrow auf einer Pressekonferenz im Anschluss an Gespräche mit seiner mosambikanischen Amtskollegin Maria Manuela dos Santos Lucas in Maputo.

Lawrow führte dabei aus:

"Wir werden nicht länger glauben, dass der Westen an der Konfliktlösung in Verhandlungen interessiert ist. Dieser Rest an gutem Willen und Hoffnung ist erschöpft."

Die Garantien, die der Westen im Rahmen der Ukraine-Abkommen von 2014, 2015 und 2019 gegeben habe, seien von ihm selbst zunichtegemacht worden, fügte der russische Spitzendiplomat hinzu. Sämtliche Garantien der westlichen Länder hätten sich als falsch erwiesen.

Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeit von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat die russische Luftverteidigung nach Angaben des Verteidigungsministeriums insgesamt 152 ukrainische Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Smolensk, Tula und Twer, über der Region Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen Meer zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Donnerstag Starrflüglerdrohnen ein.

LVR: Verletzte nach ukrainischem Angriff auf Tankstelle

Am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) haben die ukrainischen Streitkräfte eine Menschenmenge an einer Tankstelle im Gemeindebezirk Nowoaidar mit einer Drohne angegriffen. Dies gibt Leonid Passetschnik, Chef der Volksrepublik Lugansk (LVR), auf Telegram bekannt. Fünf Personen – vier Männer und eine Frau – hätten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades erlitten.

Präsident der Slowakei: Ukraine steht vor einem schwierigen Weg zur EU-Mitgliedschaft

Der slowakische Präsident Peter Pellegrini hält es für verfrüht, über einen EU-Beitritt der Ukraine zu sprechen. Der Politiker äußerte sich zu dem Thema nach Gesprächen mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan am Donnerstag.

Pellegrini führte gegenüber slowakischen Journalisten aus:

"Wir befürworten weder Abkürzungen noch Doppelstandards oder die Bevorzugung eines Landes gegenüber einem anderen, nur weil es sich in einer schwierigen Lage befindet. Es wird ein sehr langer und komplexer Prozess sein, der möglicherweise nicht mit einem EU-Beitritt der Ukraine endet."

Wenn man bedenke, wie die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union das Thema informell diskutierten, sei die Mitgliedschaft der Ukraine in der Gemeinschaft noch in weiter Ferne, fügte der Politiker hinzu. Und diesbezügliche Erklärungen, die jetzt abgegeben würden, seien "vielleicht eher eine Art Motivation, ein positives Signal an die Ukraine".

Nach Eintrag in Datenbank "Mirotworez": Polnische EU-Abgeordnete fordert Stopp des beschleunigten EU-Beitritts der Ukraine

Die polnische Europaabgeordnete Ewa Zajączkowska-Hernik hat die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, offiziell dazu aufgefordert, den beschleunigten Beitritt der Ukraine zur EU einzustellen.

Zuvor war die Politikerin in die ukrainische Denunziations-Datenbank "Mirotworez" (dt.: Friedensstifter) eingetragen worden, weil sie während der Debatten über die Ukraine die Flagge der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) zerrissen hatte.

Die UPA als militärischer Flügel der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) war an dem Massaker von Wolhynien gegen ethnische Polen im Jahr 1943 beteiligt.

Wie Zajączkowska-Hernik betonte, seien ihre Kollegen zuvor ebenfalls in die berüchtigte Datenbank aufgenommen worden. "Das ist Gangstertum und Gemeinheit gegenüber EU-Diplomaten", erklärte die EU-Abgeordnete. Es handele sich um einen Akt der Feindseligkeit Kiews gegenüber Warschau.

Die Webseite, die womöglich mit dem Inlandsgeheimdienst und dem Innenministerium der Ukraine in Verbindung steht, sammelt seit 2014 Personendaten von vermeintlichen Feinden der Ukraine. Einige von ihnen, beispielsweise der bekannte ukrainische Historiker und Buchautor Oles Busina, wurden bereits ermordet. 

"Unglaubliche Leistung" – Russische Soldaten retten Zivilisten aus Konstantinowka

Die russische Armee hat Zivilisten aus Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk evakuiert. Bei einem Drohnenflug über Wohnviertel der Stadt entdeckten sie in einem halb zerstörten Haus Zivilisten, die ein Schild mit der Aufschrift "Familie mit Kind" aufgehängt hatten. Nachdem über Funk Kontakt hergestellt worden war, wurde eine Operation durchgeführt, um die Familie in ein sicheres Gebiet zu bringen.

Darüber hinaus wurde ein zehnjähriges Mädchen evakuiert. Die Familie des Mädchens ist im Zuge ukrainischer Drohnenangriffe ums Leben gekommen. Die Soldaten kümmerten sich fast einen Monat lang um das Mädchen, bevor es aus der Gefahrenzone gebracht werden konnte. Nun wird sich die Kinderrechtsbeauftragte Maria Lwowa-Belowa um die Suche nach weiteren Verwandten kümmern.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Iranischer Politiker: Russland hat alles, was es zum Sieg braucht, trotz der NATO-Hilfe für Kiew

Die NATO-Mitglieder haben ihr gesamtes Potenzial in die Ukraine investiert, doch Russland verfügt trotz allem über die militärische Macht, ihnen allen eine Niederlage zuzufügen. Alaeddin Boroujerdi, Mitglied des Ausschusses für Nationale Sicherheit und Außenpolitik des iranischen Parlaments, erklärte dies im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS.

Die USA und die NATO hätten die Ukraine durch eine Täuschung in einen Konflikt mit Russland hineingezogen, meinte der Politiker. Es liege im Interesse des ukrainischen Volkes und der ukrainischen Regierung, sich aus dem Krieg zurückzuziehen und ihn schnellstmöglich zu beenden.

"Wenn sie das nicht tun, hat Russland alle Macht, sie zu besiegen", wiederholte der Abgeordnete.

Waldbrände nahe der AKW-Stadt Energodar wegen ukrainischer Angriffe

Die Lage rund um das Atomkraftwerk Saporoschje und Energodar, wo sich die Anlage befindet, bleibt insgesamt angespannt, wie eine Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur TASS bekannt gibt. Die ukrainischen Streitkräfte griffen die Stadt sowie die Zufahrtsstraße regelmäßig mit Drohnen an, fügte sie hinzu.

Im Unland von Energodar komme es regelmäßig zu Bränden in Totholz und Waldgebieten, die durch gezielte ukrainische Drohnenattacken verursacht würden.

"Dies stellt eine zusätzliche Belastung für die Einsatzkräfte dar", so die Sprecherin weiter. 

Peskow: Russland ist bereit für Friedenslösung im Ukraine-Konflikt

Moskau ist zu einer friedlichen Lösung für den Konflikt in der Ukraine bereit, verfügt aber über ausreichende Fähigkeiten, um unabhängig zu handeln und die militärische Spezialoperation fortzusetzen. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte das in einem Gespräch mit der Agentur Reuters.

Zuvor hat Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Regierungsmitgliedern angekündigt, Russland sei bereit für Friedensgespräche mit der Ukraine auf der Grundlage der in Istanbul im Jahr 2022 getroffenen Vereinbarungen.

Tote und Verletzte in der Volksrepublik Lugansk durch Angriffe aus der Ukraine

In der Nacht zum Donnerstag haben Kiewer Kräfte vier Gemeindebezirke in der Volksrepublik Lugansk (LVR) mit Drohnen angegriffen. Die Luftverteidigung und mobile Feuergruppen schossen mehr als 20 Fluggeräte ab. Der Republikchef Leonid Passetschnik gibt dies auf Telegram bekannt.

Bei einer Drohnenattacke auf ein ziviles Fahrzeug, das zwischen Perwomajsk und Irmino unterwegs gewesen sei, sei ein 18-jähriger Mann ums Leben gekommen, teilt der Beamte mit. Ein 30-jähriger Mann sei verletzt und umgehend in ein Krankenhaus gebracht worden.

In Perwomajsk sei ebenfalls bei einem Drohnenangriff auf ein Transportunternehmen ein Mitarbeiter getötet worden. Ferner habe ein Katastrophenschutzmitarbeiter während eines Einsatzes Verletzungen erlitten.

"Beamte des Ermittlungskomitees der Russischen Föderation für die LVR dokumentieren die Folgen feindlicher Angriffe", schreibt Passetschnik in seinem Post.

Ukrainische Generalstaatsanwaltschaft weist staatliche Beteiligung an Nord-Stream-Anschlägen zurück

Im Fall der gesprengten Nord-Stream-Pipelines hat die Generalstaatsanwaltschaft in Kiew deutsche Mutmaßungen über eine Beteiligung staatlicher Stellen in der Ukraine zurückgewiesen. Bislang gebe es keine Hinweise darauf, dass die Ukraine, ihre Behörden oder einzelne Amtsträger an den Explosionen in der Ostsee im September 2022 beteiligt gewesen seien oder entsprechende Anweisungen erteilt hätten, erklärte die Strafverfolgungsbehörde am Donnerstag.

Für weitere Untersuchungen schlug sie die Einrichtung einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe mit Deutschland vor. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, und Erkenntnisse würden weiterhin gesammelt und geprüft.

Die deutsche Bundesanwaltschaft hatte in der vergangenen Woche Anklage gegen den ukrainischen Ex-Offizier Sergei K. unter anderem wegen Mittäterschaft an einem Kriegsverbrechen erhoben. Dem Mann wird vorgeworfen, im Auftrag nicht näher genannter ukrainischer Staatsorgane gehandelt zu haben. Er bestreitet die Vorwürfe.

Den deutschen Ermittlern zufolge soll Sergei K., der im Jahr 2022 noch Offizier der ukrainischen Armee war, gemeinsam mit anderen aktiven Militärangehörigen die Anschläge geplant und ausgeführt haben. Ziel sei es gewesen, die Gaslieferungen dauerhaft zu unterbinden und so die Einnahmequellen Russlands zu schwächen. Der Verdächtige war im August 2025 in Italien festgenommen und im November nach Deutschland überstellt worden.

Kommandeur: Russische Truppen nach Befreiung von Konstantinowka in der DVR weiter auf dem Vormarsch

Nach der Befreiung von Kostantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) rückt die russische Armee in Richtung Druschkowka vor. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf einen russischen Kommandeur mit dem Rufnamen Lis (dt.: Fuchs), der als Teil des Truppenverbands Süd kämpft. Die Stadt stellt einen wichtigen Stützpunkt der ukrainischen Verteidigung im Ballungsraum Kramatorsk-Slawjansk dar. 

Ziel in Konstantinowka sei die Eliminierung verstreuter gegnerischer Kräfte, die sich noch in Kellern versteckten, teilte der Offizier mit. Sie würden an den Stadtrand gedrängt und außer Gefecht gesetzt. Die russischen Stoßtrupps rückten weiter auf Druschkowka vor.

Die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte in diesem Abschnitt sei schlecht organisiert und es herrsche Chaos, da die russischen Einheiten ihre Nachschubwege gekappt hätten. Der Gegner sei verwirrt, weil er nicht damit gerechnet habe, dass er eine dermaßen befestigte Stadt wie Konstantinowka werde aufgeben müssen, so der Offizier weiter.

"Zudem erleidet der Gegner in diesem Frontabschnitt schwere Verluste. Prinzipiell läuft also alles gut und erfolgreich für uns."

Peskow: "In den Köpfen europäischer Politiker schwirren viele verrückte Ideen herum"

Das schweizerische Medium Die Weltwoche hat ein Interview mit dem Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, veröffentlicht. In dem in Moskau aufgenommenen Gespräch legte Peskow die russische Sichtweise auf den Konflikt mit dem Westen dar.

Der Weltwoche-Chefredakteur Roger Köppel fragte den russischen Volksvertreter, ob die am 24. Februar 2022 begonnene "Militäroperation, die zu einem Krieg wurde und sich nun in einer Phase wahrscheinlicher Eskalation befindet, die sogar die Hölle entfesseln könnte, zumindest in Europa" das wert gewesen oder doch "ein Fehler Russlands" sei. Worauf Peskow das verneinte und sich auf die vielen frustrierenden Erfahrungen stützend, die Russland mit den westlichen Eliten im Vorhinein jahrelang sammelte, erwiderte:

"Sobald man begreift, dass niemand auf einen hören wird, ergreift man entschlossene Maßnahmen."

Das eigentliche Eskalationspotenzial für einen großen Krieg war eines von Köppels wichtigsten Anliegen, worauf Peskow versicherte, dass "Russland ein zu großes und zu verantwortungsbewusstes Land ist, um einen Dritten Weltkrieg auszulösen". Dabei zeigte er sich zumindest zuversichtlich, dass es zwischen den USA und Russland aufgrund der atomaren Abschreckung zu keinem direkten Krieg kommen werde. Dabei fügte Peskow hinzu:

"Aber da ist noch Europa. Und in den Köpfen der europäischen Politiker schwirren viele verrückte Ideen herum."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Kamikazedrohnen nehmen Loks der ukrainischen Truppen ins Visier (Video)

Russische Drohnenpiloten greifen Lokomotiven in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Charkow an, die von ukrainischen Streitkräften zum Transport von Waffen und Gütern benutzt wurden. Bei Angriffen kamen Kamikazedrohnen vom Typ Geran zum Einsatz. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Erneute Drohnenangriffe auf Gebiet Belgorod aus der Ukraine gemeldet

Die ukrainischen Einheiten haben am Donnerstagvormittag (Ortszeit) zehn Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten angegriffen. Dies gibt der lokale Krisenstab auf Telegram bekannt.

Wie es heißt, wurden bei den Angriffen zwei Eigenheime, sieben zivile Fahrzeuge, zwei Betriebe, eine Infrastruktureinrichtung und eine Lagerhalle beschädigt. Ein Lastkraftwagen brannte aus.

Grenzgebiet Brjansk: Todesopfer bei erneutem Angriff aus der Ukraine

Das ukrainische Militär hat ein weiteres Mal "barbarisches Verbrechen" gegen Zivilisten im Gebiet Brjansk begangen, wie der kommissarische Gouverneur Egor Kowaltschuk bekanntgibt. Kiewer Kräfte hätten die Ortschaft Nischneje mit einem Mehrfachraketenwerfer vom Typ HIMARS beschossen, wodurch eine Einwohnerin ums Leben gekommen sei.

"Ich spreche der Familie des Verstorbenen mein tiefstes Beileid aus", schreibt der Beamte in seinem auf Telegram veröffentlichten Post. "Die Familie erhält jede notwendige Unterstützung."

Ukrainische Truppen greifen Sanitätsstelle in Energodar an

Am Donnerstag hat das ukrainische Militär erneut die AKW-Stadt Energodar im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje angegriffen. Bürgermeister Maxim Puchow gibt in seinen sozialen Medien bekannt, der Gegner habe eine Sanitätsstelle angegriffen.  In der Aufnahmeabteilung seien die Fensterscheiben im Erdgeschoss und bis zum vierten Stock zu Bruch gegangen. Auch zwei Dienstwagen seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Puchow meldete keine Opfer.       

"Die Tatsache, dass eine medizinische Einrichtung angegriffen wurde, zeugt von der vollen Unzurechnungsfähigkeit der Streitkräfte der Ukraine, die bis jetzt noch ein Staat ist."

Puchow zufolge habe das ukrainische Militär zudem ein Mehrfamilienhaus in der Stadt attackiert.

Simonjan: Russland hat kein Interesse an Europa – uns gefällt es hier besser

In einem aktuellen Interview mit Weltwoche-Chefredakteur Roger Köppel erklärt die RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan, Russland habe keinerlei Interesse an Europa oder an einer Ausweitung des Krieges. Der Ukraine-Konflikt sei ausschließlich ein lokaler Verteidigungskrieg zum Schutz der russischstämmigen Bevölkerung im Donbass, die jahrelang vor aller Augen gefoltert worden sei – und Europa habe weggesehen.

"Wir wollen weder Berlin noch Paris. Der Eiffelturm ist uns völlig egal, wir finden ihn sogar hässlich."

Im Laufe der Geschichte habe Russland eroberte europäische Hauptstädte immer wieder verlassen, weil es nur "Mütterchen Russland" liebe. Simonjan appelliert an den Westen mit den Worten:

"Lebt, wie ihr leben wollt. Lasst uns einfach in Ruhe."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Donnerstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Choten, Welikaja Rybiza und Mirlogi im Gebiet Sumy sowie Welikije Prochody, Krugloje, Isbizkoje und Sacharowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 170 Armeeangehörige verloren. Ferner seien fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und zwölf Autos außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen und dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Malejewka, Tscherwony Oskol, Kasjanowka und Podliman im Gebiet Charkow sowie Schtschurowo in der DVR getroffen. In der Ortschaft Krasny Liman ende die Eliminierung einzelner gegnerischer Kräfte, wobei dort zuletzt mehr als 15 ukrainische Kämpfer getötet worden seien. Das Ministerium beziffert die gesamten gegnerischen Personalverluste am jeweiligen Frontabschnitt auf mehr als 210 Soldaten. Der Gegner habe zudem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Autos, zwei Geschütze, einen Mehrfachraketenwerfer und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung verloren.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Alexejewo-Druschkowka, Weroljubowka, Nikolajewka und Orechowatka in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 175 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos und ein Geschütz eliminiert.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Swjatogorowka, Dobropolje, Nowonikolajewka, Grusskoje, Nowofjodorowka, Sergejewka und Schilowka in der DVR getroffen. Der Gegner habe einen Verlust von mehr als 325 Armeeangehörigen erlitten. Dabei seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Autos und drei Geschütze neutralisiert worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Tschernenkowo, Iwanowka und Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Nikolskoje und Nowossoloschino im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 450 Kämpfer. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und fünf Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow im Gebiet Saporoschje und Selenowka im Gebiet Cherson getroffen. Bis zu 55 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Zudem habe das russische Militär ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 13 Autos, ein Geschütz und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Logistikzentren, Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die das ukrainische Militär zu eigenen Zwecken nutze, Drohnenwerke und -basen, Öl- und Schmierstoffdepots, Munitionslager sowie 142 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden neun Lenkbomben und 468 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 177.674 Drohnen, 665 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.087 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.756 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.698 Geschütze und Mörser verloren.

Protest in Bogotá: Angehörige kolumbianischer Söldner fordern Behörden zu Maßnahmen gegen Anwerbung auf

In der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá haben Angehörige von Söldnern, die sich am Ukraine-Krieg beteiligen, eine neue Protestaktion organisiert. Etwa 90 Menschen, darunter Mütter, Geschwister und Vettern, zogen am Mittwoch durch die Straßen, um die Regierung des südamerikanischen Landes zu entschlossenen Maßnahmen gegen die Rekrutierung in den sozialen Medien aufzufordern. Dabei warfen sie den Anwerbern aus beiden Kriegsländern Lügen vor. Außerdem forderten sie von den Behörden Informationen über ihre verschollenen Familienangehörigen und warnten andere Menschen davor, in den Ukraine-Krieg zu ziehen.

Olympia: IOC hebt sperre gegen Russland auf

Nach einer gründlichen Prüfung durch den Rechtsausschuss hat das Internationale Olympische Komitee den Status des Russischen Olympischen Komitees vorläufig wiederhergestellt. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitrij Peskow, betonte, dieser Beschluss sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur vollständigen Rückkehr russischer Athleten auf die internationale Sportbühne.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Ein Toter und 22 Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 45 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 45 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens sieben Geschosse abgefeuert und 174 Drohnen eingesetzt, von denen 99 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Tawrowo sei ein Mann ums Leben gekommen, sieben weitere Einwohner, darunter eine Minderjährige, seien verletzt worden. In der Gebietshauptstadt Belgorod seien zwei Zivilisten zu Schaden gekommen. Ein Mann habe Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne in der Siedlung Nikolskoje einen Bus attackiert habe. Zwei weitere Männer seien bei einer Drohnenattacke auf ein Geschäft in der Siedlung Rasumnoje verletzt worden. Bei einer ähnlichen Attacke in der Siedlung Dubowoje habe eine Frau Verletzungen erlitten. Bei der Detonation einer Drohne sei eine Einwohnerin der Siedlung Borissowka zu Schaden gekommen. Eine weitere Drohne sei in der Nähe eines Krankenwagens explodiert, sodass der Fahrer und ein Sanitäter verletzt worden seien. In der Siedlung Dolgoje seien ein Beamter und ein Angehöriger der örtlichen Drohnenabwehreinheit Orlan zu Schaden gekommen. Zwei weitere Orlan-Kämpfer hätten bei der Abwehr einer Drohnenattacke auf die Stadt Schebekino Verletzungen erlitten. In der Siedlung Nowaja Tawolschanka sei ein Lkw-Fahrer verletzt worden. Bei der Explosion einer Drohne habe zudem eine Einwohnerin der Siedlung Rakitnoje Verletzungen erlitten. Außerdem berichtet der Krisenstab über den Tod eines Mannes, der noch am 1. Juli in der Siedlung Urasowo schwere Verletzungen erlitten habe. Überdies sei ein siebenjähriges Kind ärztlich versorgt worden, das noch am 7. Juli in der Siedlung Rakitnoje ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.

Der Krisenstab meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden insgesamt fünf Mehrfamilienhäuser, zwölf Einfamilienhäuser, fünf Geschäfte, zwei soziale Einrichtungen, zwei Infrastrukturobjekte, eine Farm, drei Betriebe, eine Stromleitung, zwölf Lkw, ein Bus, ein Krankenwagen, mehrere Landwirtschaftsfahrzeuge, zwei Traktoren und 48 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Drei Verletzte und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 8. Juli bis 8 Uhr MESZ am 9. Juli 107 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 78-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem sechs Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet zwar keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Nach seinen Angaben seien im Bezirk Oktjabrski dennoch ein zweijähriges Kind, eine 39-jährige Frau und ein 41-jähriger Mann verletzt worden. Zudem seien im Gebiet zwei Tankstellen und drei Autos zu Schaden gekommen.

FSB verhindert Anschläge gegen Militärobjekte in Russland und Attentat auf ranghohen Offizier

Der Föderale Sicherheitsdienst der Russischen Föderation (FSB) hat nach eigenen Angaben eine "beispiellos große und gefährliche" Anschlagserie der ukrainischen Geheimdienste im Land verhindert. In einer am Morgen veröffentlichten Mitteilung heißt es, dass Kiew mit einer unmittelbaren Beteiligung von westlichen Beratern unter anderem beabsichtigt habe, eines der führenden Rüstungsunternehmen im Land mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Zudem sei ein ranghoher Offizier des Verteidigungsministeriums in Moskau ins Visier der ukrainischen Geheimdienste geraten. Der FSB habe eine 25-jährige russische Bürgerin festgenommen, die die ukrainischen Geheimdienste noch im Jahr 2024 angeworben haben sollen. Im Auftrag eines ukrainischen Agenten habe sie eine Wohnung in Moskau gemietet und dort Videokameras aufgestellt, um den Armeeangehörigen auszuspähen.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Ein Toter und zwei Verletzte

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 8. Juli 15 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki – sechs,
  • Nowaja Majatschka – vier,
  • Sofijewka – drei,
  • Tawrijsk – zwei.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kostogrysowo, Tawrijskoje, Welikije Kopani, Golaja Pristan, Kasatschji Lageri und Dnjeprjany seien insgesamt 20 Geschosse abgefeuert worden.

Gouverneur Wladimir Saldo meldet auf Telegram einen Toten und zwei Verletzte. Bei einem Angriff auf ein Krankenhaus sei ein Mann des Jahrgangs 1977 ums Leben gekommen. Zwei Krankenwagen seien beschädigt worden. In den Ortschaften Welikije Kopani und Aljoschki seien zwei Einwohnerinnen im Alter von 65 und 47 Jahren verletzt worden. Der Politiker berichtet zudem über Schäden in Aljoschki, Werchni Rogatschik, Welikije Kopani, Winogradowo, Iwanowka, Kostogrysowo, Nowaja Kachowka, Nowaja Majatschka, Nowotroizkoje und Tarassowka.

DVR meldet 14 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 14 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zwanzig Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 8. Juli bis 0 Uhr am 9. Juli (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen drei Wohnhäuser, acht zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw, Busse und Autos zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 17 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei zivile Einwohner erlitten dabei Verletzungen. Sieben Wohnhäuser, sechs zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos wurden beschädigt.

Selenskij und Nawrocki nehmen Dialog wieder auf

Vor dem Hintergrund des jüngsten Streits um die Weltkriegsvergangenheit haben der polnische Präsident Karol Nawrocki und der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij am Mittwoch am Rande des NATO-Gipfels in Ankara den Dialog wieder aufgenommen – ohne jedoch eine Klärung des Konflikts zu erlangen. Es sei ihnen gelungen, die historischen Fragen bezüglich der Massaker aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs zu klären, sagte Nawrocki nach dem Treffen.

Er erklärte, die Ukraine würde durch die Verwendung der rot-schwarzen Flagge der UPA als Symbol "ihre Zukunft in der EU einschränken". Gleichzeitig sagte Nawrocki:

"Was sich nicht ändert, ist, dass die Russische Föderation sowohl für die Ukraine als auch für Polen nach wie vor die größte Bedrohung darstellt."

Selenskij erklärte nach dem Treffen im Onlinedienst X, er und Nawrocki hätten "vereinbart, den Dialog fortzusetzen".

Der Ukrainer hatte mit der Benennung einer ukrainischen Armee-Einheit nach der berüchtigten Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) in Polen für Empörung gesorgt. Die UPA hatte zwischen 1943 und 1945 in der Region Wolhynien Massaker an zehntausenden Polen und Juden verübt. Historiker sprechen von bis zu 100.000 Getöteten. Anführer der UPA war der berüchtigte Stepan Bandera.

Ukraine-Vergleich polnischer Abgeordneter: Würde Deutschland mit Hitler-Statuen in EU aufgenommen?

Am Dienstag, dem 7. Juli 2026, wurde im EU-Parlament die Verehrung von Nazis und die Korruption in der Ukraine thematisiert. Die polnische EU-Abgeordnete Ewa Zajączkowska-Hernik kritisierte, dass Nazis der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA), die im Zweiten Weltkrieg Menschen auf brutalste und grausamste Weise ermordet hatten, in der heutigen Ukraine als Helden verherrlicht würden. Die Abgeordnete erklärte:

"Wenn die Deutschen eine Einheit nach SS-Helden benennen und Denkmäler für Hitler, Himmler, Goebbels oder Eichmann errichten würden, würdet ihr sie dann in die Union aufnehmen? Nein! Ihr würdet sie als Neonazis bezeichnen."

Ľuboš Blaha, ein Abgeordneter aus der Slowakei, sagte:

"Die Ukraine unter der Führung von Selenskij verhält sich wie ein faschistischer Staat. Oppositionspolitiker werden in Arbeitslager geschickt. Man verherrlicht die Bandera-Anhänger, die in Polen und auch in der Slowakei Menschen massenhaft ermordet haben."

Er warf die Frage auf, aus welchem Grund man die Ukraine denn weiterhin unterstütze:

"Warum versorgen Frau von der Leyen und Frau Kallas dieses faschistische Regime mit Waffen und Milliarden? Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder sind sie selbst überzeugte Nazis und haben den Hass auf Russland über alle europäischen Werte gestellt, oder sie schicken Milliarden dorthin und erhalten dafür Rückvergütungen."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Ukrainische Drohnen greifen zwei Tankschiffe in Bucht von Taganrog an

Das südrussische Gebiet Rostow hat in der vergangenen Nacht ebenfalls eine Drohnenattacke aus der Ukraine überstanden. Gouverneur Juri Sljussar berichtet auf Telegram über den Abschuss von mehr als zwei Dutzend Drohnen. Demnach habe der Angriff unter anderem zwei Tankschiffen in der Bucht von Taganrog im Asowschen Meer gegolten. Die beiden Öltanker seien zu Schaden gekommen. Ein Schiff stehe noch in Flammen. Der Brand auf dem anderen sei inzwischen gelöscht. Die Schiffsbesatzungen seien in Sicherheit gebracht worden. Es gebe keine Opfer.

Der Politiker teilt ferner mit, dass die unbemannten Luftfahrzeuge zudem über den Städten Rostow am Don, Taganrog und Gukowo sowie über drei anderen Bezirken des Gebiets Rostow abgefangen worden seien. Im Bezirk Asow sei nach dem Absturz von Wrackteilen einer ukrainischen Drohne ein Schilfdickicht in Brand geraten. Das Feuer werde gelöscht. Der Ort des Geschehens befinde sich weit weg von Siedlungen. Weitere Einzelheiten gibt Sljussar nicht bekannt.

Öltank brennt nach ukrainischer Drohnenattacke auf Twer

In der vergangenen Nacht hat das ukrainische Militär unter anderem das Gebiet Twer mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Witali Koroljow auf der Plattform Max mitteilt, sei in der Gebietshauptstadt die Luftabwehr im Einsatz gewesen. Bei der Abwehr der gegnerischen Attacke sei ein Tank des lokalen Öldepots in Brand geraten. Das Feuer sei inzwischen eingedämmt worden. Am Ort des Geschehens arbeite der Krisenstab. Der Politiker meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Weitere Einzelheiten bleiben bislang aus.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 73 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Morgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Mittwoch bis 6 Uhr MESZ am Donnerstag 73 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Kaluga, Nowgorod, Twer, Orjol, Leningrad und Rostow, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

8.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Gebiet Cherson: Todesopfer bei ukrainischem Angriff auf Krankenhaus

Das ukrainische Militär hat am Mittwochabend (Ortszeit) nach Angaben des Gouverneurs des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, ein Krankenhaus in der Ortschaft Iwanowo mit einer Drohne angegriffen. Dabei sei die Rettungswache getroffen worden, wodurch ein Mitarbeiter ums Leben gekommen sei, teilte Saldo auf Telegram mit. Weitere Einzelheiten würden derzeit geklärt.

"Ein Angriff auf ein Krankenhaus und Krankenwagen ist ein Verbrechen gegen Menschen, die Hilfe benötigen, und gegen diejenigen, die diese Hilfe leisten", schreibt Saldo in seinem Post.

"Das Kiewer Regime wird sich dafür definitiv verantworten müssen."

Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeit von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat die russische Luftverteidigung nach Angaben des Verteidigungsministeriums insgesamt 111 ukrainische Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Tula und Kaluga, über den Regionen Moskau und Krasnodar, über den Teilrepubliken Krim, Baschkortostan und Tatarstan sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Mittwoch Starrflüglerdrohnen ein.

Russische Drohnen lassen dem Gegner entlang der Front keine Chance (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten im Gebiet Saporoschje und in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Bei Orechow im Gebiet Saporoschje zerstörten sie nach Angaben aus Moskau Ausrüstung der ukrainischen Pioniertruppe, einen Pickup sowie einen Erdbunker. Dadurch sei die Truppenverlegung des Gegners verhindert worden, teilt die Behörde mit.

An der Front bei Dobropolje in der DVR setzten russische Drohnenpiloten den Angaben zufolge zudem unbemannte Fluggeräte und Kampfroboter außer Gefecht und erlangten die Kontrolle über die Nachschubrouten der ukrainischen Streitkräfte.

Trump: Selenskij spricht mehr über Geld als über die Beendigung des Konflikts

Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij thematisiert bei seinen Gesprächen mit Washington nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump vor allem den Wiederaufbau seines Landes und weniger eine Beendigung des Konflikts. Trump äußerte sich dazu bei einem Treffen mit Selenskij in Ankara.

Russische Medien zitieren Trump wie folgt:

"Mir scheint, Selenskij möchte sich wieder dem Wiederaufbau seines Landes widmen. Er spricht mehr darüber als über den Konflikt. Wissen Sie, ich glaube, er findet das vielleicht spannender als den Konflikt."

Militärexperte: Ukrainische Streitkräfte evakuieren Verwundete nicht mehr

Soldaten der ukrainischen Streitkräfte haben damit aufgehört, ihre an der Front verwundeten Kameraden zu evakuieren. Dies berichtete der Militärexperte Witali Kisseljow im russischen Staatsfernsehen.

"In den vergangenen zwei Monaten habe ich beobachtet, dass der Gegner in mehreren Richtungen, darunter Saporoschje, Dnjepropetrowsk, Krasny Liman, Konstantinowka, Kramatorsk und Slawjansk, versucht, mit einer großen Anzahl von Roboterplattformen Munition und Personal als Nachschub zu transportieren", teilte der Experte mit.

Zuvor hätten die ukrainischen Streitkräfte auch Pickups eingesetzt, um Verwundete abzutransportieren, fügte Kisseljow hinzu. Nach seinen Angaben kümmere sich heute jedoch niemand mehr um die Verwundeten. Ihnen werde stattdessen noch vor Ort der Todesstoß versetzt.

Kamikazedrohnen zerstören weiterhin ukrainische Loks im Raum Saporoschje (Video)

Russische Drohnenpiloten setzten ihre Angriffe auf die Lokomotiven fort, die von den ukrainischen Streitkräften benutzt werden. Die Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Einsätze in der Nähe der Ortschaft Kasakowskoje im Gebiet Saporoschje, bei denen gegnerische Ziele mit Kamikazedrohnen vom Typ Geran zerstört werden.

Tschechien lehnt Teilnahme an Militärhilfe für Kiew ab

Der tschechische Ministerpräsident Andrej Babiš hat erklärt, sein Land werde sich nicht an dem militärischen Hilfspaket im Wert von 70 Milliarden Euro für die Ukraine beteiligen.

Die NATO-Mitgliedstaaten sagten Kiew diesen Betrag auf dem Gipfel in Ankara für das Jahr 2026 zu, wie es in der Erklärung des Bündnisses heißt. Sie sagten der Ukraine demnach außerdem eine Unterstützung in mindestens gleicher Höhe für 2027 zu.

Russisches Militär zerstört Drohnenleitstellen samt Personal in der Volksrepublik Donezk (Video)

Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Süd setzten bei einem Angriff in Aleksejewsk-Druschkowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) mehrere Drohnenleitstellen der ukrainischen Einheiten samt Personal außer Gefecht. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.  

Kommandeur: Einwohner von Krasny Liman erwarten Befreiung durch russische Soldaten

Die Zivilisten in Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) erklärten im Gespräch mit russischen Soldaten, sie warteten auf die Befreiung der Stadt durch das russische Militär. Die russischen Soldaten versorgen die Einwohner mit Lebensmitteln und Wasser. Dies teilte ein Kommandeur mit dem Rufnamen Tobol, der im Truppenverband West kämpft, gegenüber den Staatsmedien mit.

Laut den Zivilisten hätten ihnen die ukrainischen Soldaten, als sie in der Ortschaft stationiert gewesen seien, Wasser, Lebensmittel und sogar Haushaltsgeräte weggenommen.

"Selbstverständlich helfen wir", sagte der Offizier. Das russische Militär unterstütze die örtliche Bevölkerung kontinuierlich vor Ort.

Trump: USA könnten Flugverbotszone über Ukraine nach Beilegung des Konflikts einrichten

US-Präsident Donald Trump hat bei dem Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij in Ankara angegeben, die Vereinigten Staaten von Amerika könnten die Schließung des Luftraums über der Ukraine als Sicherheitsgarantie gewährleisten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Weitere Aussagen von Trump russischen Medienberichten zufolge lauteten:

  • Die USA könnten der Ukraine eine Lizenz zur Herstellung von Patriot-Flugabwehrraketensystemen erteilen. "So können Sie sich nicht beschweren, dass wir nicht genügend davon liefern", fügte Trump hinzu.
  • Die Beilegung des Konflikts in der Ukraine erfordert möglicherweise keine Sicherheitsgarantien für das Land.
  • Laut Trump plane er ein Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am heutigen Mittwoch. "Ich spreche oft mit Präsident Putin. Er will den Krieg beenden."
  • Moskau und Kiew haben bedeutende Fortschritte bei der Konfliktlösung erzielt. Beide Seiten wollen Frieden.

Abkommen zur gemeinsamen Drohnenproduktion zwischen Kiew und Berlin unterzeichnet

Am Mittwoch gab der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga auf der Plattform X bekannt, dass er und der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius ein Abkommen zur gemeinsamen Produktion von BARS-Drohnen unterzeichnet haben. 

Dank der Zusammenarbeit der ukrainischen und deutschen Verteidigungsministerien wurde die Vereinbarung im Rahmen der Initiative "Build with Ukraine" erzielt. Laut Sibiga wird die deutsche Seite die Produktion der Drohnen in der ersten Projektphase finanzieren. 

"Alle hergestellten Produkte werden an die ukrainischen Streitkräfte geliefert."

Lawrow: Europa hält Wirtschaft mit Rüstungsausgaben "über Wasser" 

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat auf das Streben der europäischen Staaten nach einer totalen Militarisierung hingewiesen. Er warf Deutschland vor, in Nostalgie nach jenen Zeiten zu schwelgen, als es ganz Europa unter Nazi-Fahnen vereinte. Die Rolle des "Fahnenträgers" habe nun Wladimir Selenskij übernommen.

Ein Video dazu gibt es  hier auf unserer Webseite zu sehen. 

LVR-Chef meldet Verletzte bei fortgesetzten ukrainischen Drohnenangriffen

Seit Dienstag führen ukrainische Kämpfer weiterhin chaotische Angriffe auf Ortschaften in der Volksrepublik Lugansk durch. Der Gegner greift Zivilisten und zivile Infrastruktureinrichtungen mit unbemannten Fluggeräten an. Der Republikchef Leonid Passetschnik gibt das auf der Plattform Max bekannt.

Laut dem Beamten wehren die mobilen Feuergruppen fortgesetzte Drohnenattacken ab. Es seien mittlerweile 70 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen worden. 

Wie Passetschnik weiter mitteilt, griffen Kiewer Kräfte einen Milchtanker, einen zivilen Lkw sowie einen Pkw auf den Straßen mit Drohnen an. Infolgedessen seien drei Fahrer verletzt worden.

AKW Saporoschje: Ukrainische Armee versucht, Energodar durch Angriffe auf Zufahrtsstraßen zu blockieren

Die ukrainischen Truppen beschießen zivile Fahrzeuge und verminen die Zufahrtsstraßen zu Energodar, der Satellitenstadt des AKW Saporoschje. Ziel ist es, die Stadt zu blockieren. Dies teilte Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW, gegenüber TASS mit.

"Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre systematischen Beschüsse von Energodar fort, greifen regelmäßig Wohngebiete und zivile Fahrzeuge an und verminen die Zufahrtsstraßen zur Stadt. Diese Aktionen zielen darauf ab, den Verkehr maximal zu behindern und eine faktische Blockade der Atomstadt zu errichten."

Peskow: Moskau warnte Ankara vor Kiews Angriffen auf Energieanlagen

Russland hat die Türkei wiederholt auf Kiews anhaltende Versuche aufmerksam gemacht, die Infrastruktur der Pipelines TurkStream und Blue Stream anzugreifen. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern.

"Wir haben unsere türkischen Kollegen wiederholt auf die äußerst gefährlichen Aktivitäten des Kiewer Regimes und die ständigen Versuche hingewiesen, die Objekte der Energieinfrastruktur anzugreifen, die den Gastransport über Blue Stream und TurkStream gewährleisten."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.450 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • ein Schützenpanzer
  • ein Flugabwehrraketensystem vom Typ Rapid Ranger aus britischer Produktion
  • fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • neun gepanzerte Kampffahrzeuge
  • zehn Artilleriegeschütze
  • 71 Fahrzeuge.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 157 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung acht Lenkbomben und 903 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

Gebiet Kursk: Zwei Erwachsene und Kind verletzt bei Angriff auf Tankstelle

Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Tankstelle im Gebiet Kursk wurden eine schwangere Frau, ihr zweijähriger Sohn und ein Mann verletzt, wie der Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, mitteilte. Sie werden alle ins Regionalkrankenhaus in Kursk gebracht. Er fügte hinzu, dass die Tankstelle selbst keine ernsthaften Schäden erlitten hat.

"Der Gegner greift absichtlich unsere Infrastruktur an, um die Bevölkerung ohne Treibstoff zurückzulassen. Gemeinsam mit den Tankstellenbesitzern werden wir die Sicherheit der Energieanlagen stärken."

FSB nimmt zwei Agenten ukrainischer Geheimdienste auf der Krim fest

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat zwei russische Staatsangehörige, Jahrgänge 1991 und 1996, auf der Krim festgenommen. Dies teilte der Pressedienst der Behörde mit. Die beiden Männer werden der Zusammenarbeit mit Kiew verdächtigt. 

Wie es heißt, sollen sie den Kontakt mit Mitarbeitern der ukrainischen Geheimdienste über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen haben. Auf ihre Anweisung hätten die Festgenommenen Informationen über die Stationierungsorte von russischen Einheiten in der Zone der militärischen Sonderoperation, russisches Militärpersonal, den Standort von Luftverteidigungssystemen auf der Halbinsel gesammelt. Darüber hinaus hätten sie die Folgen ukrainischer Angriffe auf russisches Territorium festgehalten. Diese Daten sollen sie dann der ukrainischen Seite übermittelt haben. 

Gegen den Agenten wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet.

Ukrainisches Militär terrorisiert weiterhin Ortschaften im Raum Cherson

Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Drohnenangriffe auf 14 Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Wie der Gouverneur Wladimir Saldo bekanntgibt, kam infolgedessen ein Zivilist ums Leben. Fünf weitere Einwohner erlitten Verletzungen.

Ferner meldet der Beamte Sachschäden an Infrastruktureinrichtungen und privatem Eigentum. Insgesamt 165 Orte seien weiterhin teilweise ohne Strom. Die Energietechniker arbeiten laut Saldo an der Wiederherstellung der Versorgung.

Erdoğan: Ankara teilt Trumps Friedensvision im Ukraine-Konflikt 

Ankara unterstützt die Position von US-Präsident Donald Trump zur Beilegung des Ukraine-Konflikts. Dies erklärte der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan bei der Eröffnung der Plenarsitzung im Rahmen des NATO-Gipfels in Ankara.

"Ich teile die Friedensvision von Herrn Trump im Ukraine-Krieg und bekunde meine Unterstützung für die Initiative zur Erstellung von Prioritätenlisten für den Bedarf der Ukraine. Zusätzlich zu der militärischen Unterstützung, die wir der Ukraine aus unseren eigenen Beständen zur Verfügung stellen, werden wir unseren Beitrag im Rahmen des PURL-Programms fortsetzen." 

Erdoğan fügte hinzu, dass die Türkei auch Kommunikationskanäle mit Russland nutze, um zum Friedensprozess beizutragen.

Gebiet Kursk: Mehr als 130 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 70 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 136 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet 13 Mal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Infolge der Attacken wurde ein ziviler Einwohner verletzt. 

Zu Schaden kamen drei Privathäuser, sieben Fahrzeuge, eine Stromleitung, zwei Lager und eine Tankstelle. Zwei Garagen und ein Fahrzeug sind abgebrannt. 

Russisches Militär setzt Neutralisierung des Gegners in Krasny Liman fort

In den vergangenen 24 Stunden haben die Einheiten des russischen Truppenverbandes West die Suche und Eliminierung von Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk fortgesetzt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Das russische Militär hat zwei gegnerische Stützpunkte eingenommen.

Im Laufe des Tages hat die ukrainische Armee 15 Soldaten, drei Autos, fünf Bodenrobotersysteme und elf Drohnenleitstellen verloren.

Melitopol und Energodar im Gebiet Saporoschje teilweise ohne Strom

Infolge der ukrainischen Attacken ist es zu Stromausfällen im Gebiet Saporoschje gekommen. Auf Telegram teilte Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, mit, dass Melitopol und Energodar sowie die Stadtbezirke Primorsk, Wassiljewka, Kamenka-Dnjeprowskaja, Tokmak und Kuibysсhewo teilweise ohne Strom sind. Die Einsatzkräfte arbeiten daran, die Stromversorgung wiederherzustellen.

Energieinfrastruktur auf der Krim bei nächtlichen Angriffen beschädigt

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte die Infrastruktur der Halbinsel Krim angegriffen. Laut dem Energieunternehmen Krymenergo ist es zu Stromausfällen in einigen Bezirken und Städten der Republik gekommen. 

"In der Nacht zum 8. Juli wurden Energieanlagen im Osten der Krim angegriffen. Auch in der nordwestlichen Energieregion ist die Stromversorgungslage kritisch. Derzeit sind die Städte Kertsch, Dschankoi und Krasnoperekopsk, der Stadtbezirk Armjansk sowie die Bezirke Dschankoi und Krasnoperekopsk ohne Strom."

Gazprom meldet Drohnenangriffe auf Kompressorstation, die Gasversorgung über Blue Stream sicherstellt 

Russlands Energieunternehmen Gazprom teilte am Mittwoch mit, dass die Kompressorstation Krasnodarskaja, die die Gasversorgung über die Blue-Stream-Pipeline sicherstellt, von den Drohnen angegriffen wurde. Der Angriff ereignete sich am 7. Juli um 19:51 Uhr Ortszeit. Ziel der Attacke war es, "die ununterbrochene Gasversorgung der Türkei durch Russland zu unterbrechen". Die ergriffenen Maßnahmen ermöglichten es, die Versorgungsengpässe zu verhindern. Die Reparaturarbeiten laufen derzeit, so Gazprom.

Ukrainische Drohne greift einen Passagierbus im Gebiet Saporoschje an

Ein Passagierbus, der aus Krasnodar nach Melitopol gefahren ist, wurde auf einer Autobahn im Stadtbezirk Primorsk von einer gegnerischen Drohne angegriffen. Dies teilte Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, auf Telegram mit. 

"Ein gezielter Angriff auf einen Linienbus mit Zivilisten an Bord ist ein grober Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht und ein weiteres Kriegsverbrechen."

Im Bus befanden sich elf Personen: neun Passagiere und zwei Fahrer. Alle konnten den Bus unverletzt verlassen. Einsatzkräfte sind vor Ort, so Balizki. 

Magyar: Budapest wird weiterhin keine Waffen an Kiew liefern

Die neue ungarische Regierung schließt die Waffenlieferungen an die Ukraine aus. Dies bekräftigte der Ministerpräsident Péter Magyar vor Beginn einer Sitzung der Staats- und Regierungschefs der NATO-Staaten in Ankara.

"Wir leisten der Ukraine weiterhin humanitäre Hilfe. Aber, wie ich schon oft gesagt habe, wird Ungarn der Ukraine keine Waffen liefern."

Mehrere Zivilisten verletzt nach Angriffen auf Gebiet Belgorod 

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden 76 Orte in 13 Bezirken getroffen. Der Gegner hat 26 Geschosse abgefeuert und 281 Drohnen eingesetzt, von denen 158 abgeschossen wurden.

Bei den Angriffen erlitten zwölf zivile Einwohner Verletzungen. 

Zu Schaden kamen zwei Mehrfamilienhäuser, 39 Privathäuser, zwei soziale Einrichtungen, vier Infrastrukturobjekte, zwei Objekte der Verkehrsinfrastruktur sowie 70 Fahrzeuge.

Experte: Kiew versucht, Slawjansk und Kramatorsk während des NATO-Gipfels unter Kontrolle zu halten

Für Wladimir Selenskij sei es wichtig, während des NATO-Gipfels die Kontrolle über die Städte Slawjansk und Kramatorsk in der DVR zu behalten. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.

"Während des NATO-Gipfels versucht Selenskij, seine westlichen Kollegen davon zu überzeugen, dass alles in Ordnung und stabil ist. Die Aufgabe besteht darin, einen Durchbruch unserer Truppen entlang der Frontlinie bei Slawjansk und Kramatorsk zu verhindern."

Der NATO-Gipfel findet am 7. und 8. Juli in Ankara statt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 400 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 415 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Wologda, Woronesch, Wladimir, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, den Republiken Krim und Tatarstan sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Russische Armee trifft Militärbetrieb für Produktion von Komponenten für Flamingo-Raketen

Heute Nacht haben die Streitkräfte der Russischen Föderation als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf zivile Infrastruktur auf russischem Territorium einen kombinierten Schlag mit hochpräzisen bodengestützten Waffen gegen Militärbetriebe in Kiew durchgeführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch mit.

Infolge der Attacke wurden ein Betrieb von Samsung-Ukraine, in dem Komponenten für bodengestützte Marschflugkörper vom Typ FP-5 Flamingo hergestellt und gelagert wurden, sowie eine Produktionsstätte für Lang- und Mittelstrecken-Drohnen getroffen.

7.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

Im Verlaufe des Tages hat Russlands Luftabwehr insgesamt 190 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 08:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Twer, Tula, Jaroslawl, Moskau, Krasnodar sowie über der Krim und dem Schwarzen und Asowschen Meer abgefangen und zerstört.

Norwegen bewilligt über 260 Millionen Euro für Patriot-Raketen für Ukraine

Die norwegische Regierung hat Geldmittel im Umfang von 267 Millionen Euro für die Anschaffung von Raketen für Patriot-Luftabwehrkomplexe in ukrainischen Diensten bewilligt. In einer entsprechenden Pressemitteilung heißt es dazu:

"Norwegen leistet seinen Beitrag in Höhe von drei Milliarden Kronen (umgerechnet rund 267 Millionen Euro) zur Luftverteidigung der Ukraine. Gemeinsam mit Dänemark, Deutschland und Kanada wird Norwegen neue Raketen für Patriot-Luftabwehrsysteme unmittelbar bei der Fabrik in den USA bestellen."

Insgesamt habe Oslo der Meldung zufolge zwischen 2023 und 2025 über 2,6 Milliarden Euro für die ukrainische Luftabwehr ausgegeben.

Zuvor hatte der Berater des ukrainischen Verteidigungsministers, Sergei Beskrestnow, geklagt, dass Kiews Militär nicht in der Lage ist, ballistische Raketen abzuschießen, weil überhaupt keine Raketen für die Patriot-Systeme übrig geblieben seien.

Gebiet Belgorod: Weiterer Bus von ukrainischer Drohne angegriffen

Im russischen Grenzgebiet Belgorod setzt das ukrainische Militär seinen Terror gegen zivile Fahrzeuge fort. Wie der Krisenstab der Region berichtet, ist im Dorf Tawrowo eine FPV-Drohne neben einem Linienbus explodiert. Nach Angaben der Behörden wurden bei der Explosion ein Mann und eine Frau verletzt, wobei die Frau in ein Krankenhaus eingewiesen werden musste.

Selenskij: "Die Ukraine gehört in die NATO"

Beim NATO-Gipfel in Ankara hat Wladimir Selenskij die Alliierten erneut aufgefordert, die Ukraine rasch in die NATO aufzunehmen. Ein Land mit derart großer Kampferfahrung und Verteidigungskraft dürfe nicht länger außen vor bleiben, argumentierte er. Dies würde das Bündnis insgesamt stärken.

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Peskow: Russland wird niemals Dritten Weltkrieg anfangen

Russland wird niemals einen Dritten Weltkrieg initiieren, sagt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. In einem Interview an die Schweizer Weltwoche betonte er:

"Wir werden Maßnahmen zur eigenen Sicherheit ergreifen, doch wir werden niemals einen Dritten Weltkrieg anfangen."

Peskow fügte hinzu, dass Russland im Gebiet der Spezialoperation Erfolge erzielt, und betonte, dass Moskau im Rahmen seiner Nukleardoktrin ohne eine existenzielle Gefahr für Russland keine Nuklearwaffen einsetzen werde.

Parallel dazu warf Peskow Europa fehlende Bereitschaft zu Verhandlungen vor. Er äußerte Zweifel an der Verhandlungsfähigkeit der amtierenden europäischen Führer, die er als Populisten bezeichnete, und vermutete, dass Gespräche mit einer "neuen Politikergeneration" möglich sein werden. Dabei betonte er, dass eine Lösung der Ukraine-Krise eine neue Sicherheitsarchitektur in Europa voraussetze:

"Es kann keine ukrainische Lösung ohne eine neue Sicherheitsarchitektur in Europa geben."

Ein Ende der Kampfhandlungen knüpfte Peskow an einen Rückzug der ukrainischen Truppen aus den besetzten Teilen des Donbass. Sollte sich der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij dazu entschließen, wäre der Krieg "am nächsten Tag" beendet, so der Diplomat.

Bürgermeister von Energodar: Lebensmittellage in der Stadt schwierig

Ukrainische Angriffe gegen Lebensmittellieferungen erschweren die Versorgung von Energodar, der Trabantenstadt des AKW Saporoschje. Maxim Puchow, der Bürgermeister von Energodar, berichtete dazu in einem Interview für den lokalen Fernsehesender ENTV:

"Die Lebensmittellage ist nicht kritisch, aber schwierig, denn durch Angriffe gegen Kraftfahrzeuge schafft der Feind Schwierigkeiten mit der Lieferung von Waren, darunter Lebensmitteln, nach Energodar. Wir sehen, dass die Regale zwar nicht leer sind, doch eine beträchtliche Menge an Waren fehlt."

Puchow betonte in diesem Zusammenhang, dass die Vorräte an Grundnahrungsmitteln in der Stadt ausreichend seien.

Stubb: NATO unterstützt ukrainische Angriffe tief auf russisches Gebiet

Die NATO geht davon aus, dass die ukrainischen Angriffe auf russisches Territorium Moskau dazu bewegen, "an den Verhandlungstisch zurückzukehren", meinte der finnische Präsident Alexander Stubb. Er behauptet, dass Kiew sich derzeit in der "besten" Position seit 2022 befinde.

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Details über letzten massiven kombinierten Angriff auf Militärobjekte in Kiew bekannt

Im Rahmen des am Vortag durchgeführten massiven kombinierten Angriffs der russischen Streitkräfte wurden strategisch wichtige militärisch-industrielle und energetische Knotenpunkte in Kiew zerstört oder beschädigt. Der Telegram-Kanal Militärchronik meldet dazu Details mit Grafiken und technischen Angaben. Zum Einsatz kamen Marschflugkörper vom Typ X-101, 3M14T Kalibr-NK, taktischen Marschflugkörpern vom Typ 9M728 Iskander-K, Hyperschallraketen vom Typ Kinschal sowie Drohnen vom Typ Geran-2/3. Die ukrainische Luftabwehr hatte dem Angriff nichts entgegenzusetzen.

Getroffen wurden wichtige strategische Ziele des Gegners, was zu einer erheblichen Störung der Produktionsabläufe und in einigen Fällen möglicherweise sogar zum vollständigen Stillstand der Produktionsanlagen führte, in denen Drohnen, Flugkörper sowie Komponenten für die Leit- und Steuerungssysteme der Raketenwaffen montiert wurden. Ebenfalls getroffen wurden große Logistikknotenpunkte und Kraftstofflager.

Zu diesen Objekten gehören:

– ein großes Logistikzentrum mit Dutzenden von Lastkraftwagen im Bereich der Kfz-Werkstatt ODAL

– ein großes Netz von Lagern und ein Parkplatz in der Gleb-Babitsch-Straße

– die Schiffswerft Kusniza na Rybalskom und eine Filiale des Versandunternehmens Ukrposhta

– das Werk Burewestnik, das auf die Montage von Drohnen und die Herstellung elektronischer Bauteile spezialisiert ist

– das Unternehmen Tsukroawtomat-INZH, das auf die Automatisierung technologischer und chemischer Prozesse spezialisiert ist

– das Industrieunternehmen Kiew-71 (Konsortium Abris PT), das auf die Herstellung einer breiten Palette unbemannter Flugzeuge, darunter Maru, Sirko, Avenger und Strela, sowie auf optoelektronische Module und Telemetriesysteme spezialisiert ist

– das Industrieunternehmen Kiew-79 (GmbH UKR ARMO TECH), spezialisiert auf die Herstellung von gepanzerten Fahrzeugen, Panzerungssätzen für gepanzerte Fahrzeuge sowie Kampfmodulen für Kamikaze-UAVs und FPV-Drohnen

– das Messgerätewerk Kiew-1 (Werk Kwant), das auf die Herstellung von Komponenten für Feuerleitsysteme von Raketenkomplexen spezialisiert ist, darunter der Raketenkomplex Neptun-MD mit der Raketenreihe R-360M sowie Navigationssysteme

– das Lager für Kraft- und Schmierstoffe Wischnewoje (Nefteexperimentalnoje KP).

Der Telegram-Kanal schlussfolgert: Die Fortsetzung der verheerenden Angriffe in diesem Tempo und deren Ausweitung auf westliche Regionen würde einen kumulativen Effekt entfalten und sich in Verbindung mit der sich zuspitzenden Kraftstoffkrise negativ auf die Fähigkeit des Gegners auswirken, die Versorgung seiner Einheiten an der Frontlinie auf dem erforderlichen Niveau aufrechtzuerhalten.

Kiews Drohnenstreitkräfte melden erfolgreiche Angriffe auf acht russische Öltanker im Asowschen Meer

Die ukrainischen Streitkräfte melden die Zerstörung acht russischer Öltanker, eines Frachters und einer Fähre. Diese seien in der vergangenen Nacht mehrfach mit Drohnen angegriffen worden, heißt es in der Meldung, die der Telegram-Kanal Politika Strany veröffentlichte.

Als getroffene Tanker wurden die Venera-3, die Sanar-1, die Sanar-17, die Klimena, die Tete, die Alexei Sawrasow und die Penelope genannt. Es wird berichtet, dass sie Benzin für die Krim transportierten und im Asowschen Meer getroffen wurden. Die Angriffe wurden in einem Video per Personal View dokumentiert. Zu sehen ist auch, wie die Tanker Feuer fangen. Ob die jeweiligen Beschädigungen kritisch sind und zur Versenkung der Tanker oder dem Austritt von Benzin geführt haben, geht aus dem Video nicht hervor.

Von russischer Seite gab es für die Angriffe bislang keine offizielle Bestätigung. Der russische Telegram-Kanal Militärbeobachter hält die Meldung für glaubwürdig und weist darauf hin, dass die Tanker ohne militärischen Schutz unterwegs waren. 

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Peskow: Keine Waffenlieferung an Kiew wird Russland bei Erreichung seiner Ziele stoppen 

Die Lieferung immer neuer Waffen an das Kiewer Regime durch die NATO wird die Fortsetzung der Militäroperation bis zur Erreichung der Ziele kaum behindern können. Dies teilte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, mit. "Die Ukraine bittet ständig um neue Waffenarten – sowohl defensiver als auch offensiver Art. Dies kann die Fortsetzung der Militäroperation bis zur Erreichung der Ziele jedoch in keiner Weise behindern", sagte er bei seinem täglichen Pressebriefing.

Die Lage rund um die Ukraine könnte einen friedlichen Verlauf nehmen; dafür müsse Kiew die notwendigen Entscheidungen treffen, fügte Peskow hinzu. Russland ziehe eine diplomatische Lösung des Konflikts weiterhin vor, doch "solange das Kiewer Regime nicht bereit ist, sich um eine friedliche Lösung zu bemühen, wird die militärische Sonderoperation fortgesetzt, bis unsere Ziele vollständig erreicht sind." 

Russlands Streitkräfte setzten die Befreiung der neuen russischen Gebiete fort, so Peskow. "Derzeit geht die Befreiung russischer Gebiete weiter – durch die Befreiung der DVR." Die russische Armee richte an der Grenze zur Ukraine aktuell eine Sicherheitszone ein und werde diese Arbeit fortsetzen. Die Befreiung von Konstantinowka in der DVR bezeichnete der Präsidentensprecher als einen wichtigen Schritt in taktischer und strategischer Hinsicht.

Die Äußerungen der NATO-Vertreter im Vorfeld des Gipfels des Militärbündnisses in Ankara gegenüber Russland nannte Peskow konfrontativ:

"Zu unserem Bedauern handelte es sich dabei nicht um Äußerungen, die auf konstruktive Zusammenarbeit und Dialog abzielten, sondern vielmehr um Äußerungen konfrontativer Art."

Er sagte, dass Russland die Entwicklungen bei dem Gipfel aufmerksam verfolgen werde. 

Massiver Angriff auf Rüstungsindustrie in Kiew – Sekundärexplosionen verwüsten Wohngebiet

Am Montag, dem 6. Juli 2026, haben die russischen Streitkräfte einen massiven kombinierten Schlag gegen den ukrainischen militärisch-industriellen Komplex geführt. Zu den Zielen zählten auch zahlreiche Rüstungsunternehmen in und um Kiew.

Auf in sozialen Medien verbreiteten Videos ist zu sehen, wie es nach den Treffern zu Sekundärexplosionen kommt. Die getroffenen Waffenlager befinden sich in unmittelbarer Nähe zu Wohnvierteln. Dabei wurden Raketen ausgelöst; mindestens eine soll in ein Wohngebiet eingeschlagen sein.

Budanow: Ukraine kann mit westlicher Unterstützung noch "Jahre" kämpfen

Die Ukraine werde noch "jahrelang" kämpfen können, wenn sie weiterhin vom Westen unterstützt werde. Dies erklärte der Leiter des Präsidialamtes in Kiew, Kirill Budanow. Ausschnitte aus dem Interview veröffentlichte Politika Strany auf seinem Telegramkanal.

Auf die Frage eines Journalisten, wie lange die Ukraine gegen Russland kämpfen könne, falls die Verhandlungen nicht zu einem Kriegsende führten, antwortete er: "Das werden wir, glauben Sie mir. Noch über Jahre."

Er sagte, dass die Russische Föderation über "unermessliche" Ressourcen verfüge. Hinter der Ukraine stünden jedoch die Ressourcen des Westens, weshalb "es für uns vor allem darauf ankommt, unsere Freunde, Partner und Verbündeten nicht zu verlieren." Dabei seien seiner Einschätzung nach nicht alle Partner bereit, "diesen Weg zu gehen, wie lange er auch dauern mag."

Kirill Budanow übernahm sein jetztiges Amt nach dem Rücktritt von Selenskijs Vertrautem Andrei Jermak wegen Korruptionsvorwürfen. Zuvor leitete er mehrere Jahre den ukrainischen Militärgeheimdienst GUR. In Russland gilt Budanow offiziell als Terrorist und ist zur Fahndung ausgeschrieben. Die ukrainischen Geheimdienste GUR und SBU sind für zahlreiche Sabotageakte und Terroranschläge mit Todesopfern verantwortlich. 

Polnische Militärhilfen an die Ukraine gehen drastisch zurück

Der Verteidigungsminister der Polnischen Republik, Władysław Kosiniak-Kamysz gab die Einzelheiten zur polnischen Militärhilfe für die Ukraine bekannt. Ihm zufolge hat Polen seit Februar 2022 Waffen und militärische Ausrüstung im Wert von 16,4 Mrd. Zloty (etwa 4,5 Mrd. US-Dollar) an Kiew geliefert. Er bestätigte zudem, dass Warschau Raketen für Patriot-Systeme an Kiew geliefert habe. 

Laut seiner Präsentation ging der Großteil der Lieferungen – im Wert von 14,9 Mrd. Zloty (4,1 Mrd. US-Dollar) – in den Jahren 2022–2023 unter der Regierung der Partei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS) an die ukrainischen Streitkräfte. Die derzeitige Regierung der Republik habe der Ukraine Militärhilfe in Höhe von 1,5 Mrd. Zloty (0,4 Mrd. US-Dollar) bereitgestellt, merkte der Minister an. Dies sei nur ein Zehntel der Hilfen aus den ersten zwei Kriegsjahren. 

Er bestätigte zudem, dass Warschau tatsächlich Raketen für Patriot-Systeme an Kiew geliefert habe. "Auf Vorschlag und auf Bitte des NATO-Generalsekretärs des Bündnisses sowie des Kommandos der US-Streitkräfte in Europa wurde nach Konsultationen mit der Nutzergruppe [der Patriot-Systeme] beschlossen, Patriot-Raketen [an Kiew] zu übergeben. Die übergebene Menge überschreitet nicht die Grenzen unserer Möglichkeiten und hat keinen Einfluss auf das Luftabwehrpotenzial Polens", erklärte Kosiniak-Kamysz.

Zuvor hatte der polnische Verteidigungsminister beschlossen, die Lieferungen von Militärhilfe an die Ukraine öffentlich zu machen, nachdem eine Reihe von Oppositionspolitikern und Vertreter der Verwaltung von Präsident Karol Nawrocki der Regierung vorgeworfen hatten, Raketen für Patriot-Systeme an Kiew geliefert zu haben.

Wadephul bejubelt Schläge im russischen Hinterland und verspricht Ukraine weitere 140 Milliarden Euro

Im Vorfeld des NATO-Gipfels in Ankara gab der deutsche Außenminister Johann Wadephul dem Deutschlandfunk ein Interview. Auf die Frage des Journalisten, ob der russische massive Beschuss im Vorfeld des Gipfels ein Signal an das Bündnis sein könnte, sagte der Außenminister, dass dies die Reaktion auf ukrainische schmerzhafte Schläge sein könnte. Russland habe im Inneren schwere Schläge durch die Ukraine erlitten – "ja, sogar in Moskau selber, in Sankt Petersburg und anderswo." Er bilanzierte: 

"Das zeigt, dieser Krieg ist mittlerweile in einer Phase angekommen, wo auch die Ukraine Russland schwer treffen kann. Das heißt, unsere Unterstützung ist wirkungsvoll. Wir werden übrigens auf diesem Gipfel ein erneutes Signal hinter die Ukraine bringen."

Er verwies in diesem Zusammenhang auf seinen Vorschlag bei dem Außenministertreffen in Helsingborg in Schweden, der Ukraine weitere finanzielle Hilfen zu gewähren. "Es werden 140 Milliarden Euro sein für dieses und für das nächste Jahr, die wir der Ukraine zusagen können. Und zwar nur aus europäischen und kanadischen Beiträgen."

Eine derart massive Unterstützung werde den russischen Präsidenten dazu bringen, "endlich zu verstehen, dass er auf dem Schlachtfeld diese Auseinandersetzung nicht gewinnen wird."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt.

Den Angaben der Behörde zufolge verlor Kiews Armee durch Angriffe des Truppenverbands Nord bis zu 205 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug und acht Autos.

Einheiten des Truppenverbands West haben günstigere Stellungen bezogen, wobei die ukrainische Seite über 210 Kämpfer verlor. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos und ein Geschütz wurden ausgeschaltet.

Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine Lage an der Front. Kiews Verluste an dem entsprechenden Abschnitt beliefen sich auf über 225 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 20 Autos und zwei Geschütze.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär bis zu 360 Kämpfer. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, vier Autos und zwei Geschütze wurden zerstört.

Einheiten des Truppenverbands Ost drangen weiter vor, wobei die Ukraine über 475 Soldaten, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge und neun Autos verlor.

Durch Angriffe des Truppenverbands Dnjepr kamen bis zu 65 ukrainische Soldaten ums Leben. Zudem wurden neun Autos und zwei Eloka-Anlagen zerstört.

Russlands Luftabwehr fing entlang der gesamten Frontlinie elf Lenkgleitbomben, 27 HIMARS-Geschosse, zwei Neptun-Marschflugkörper und 797 Starrflügler-Drohnen ab. Zudem versenkte die Schwarzmeerflotte sechs ukrainische Seedrohnen.

"Es gibt keine reine zivile Nutzung mehr" – Militärexperte zu Angriffen auf ukrainische Tankstellen

In den letzten Tagen und Wochen kam es verstärkt zum Beschuss ukrainischer Tankstellen. Wie RT DE berichtete, wurden bereits mehrere Hundert Tankstellen unterschiedlicher Treibstoffanbieter zerstört. Militärexperte Boris Dschreljewski erklärt den Grund für diese Entwicklung. 

"Derzeit wird jede Infrastruktur zerstört, die eine doppelte Bedeutung haben könnte. Das sind alle Betriebe, die zur Herstellung, Lagerung und Montage von Militärtechnik sowie zu deren Reparatur genutzt werden können; das sind Lagerräume, alle Lagerstätten für Gas, Erdölprodukte und Schmierstoffe. All dies ist ebenfalls der Zerstörung unterworfen, insbesondere in den Gebieten unweit der Frontlinie. Es werden Angriffe auf Transportfahrzeuge, Schwerlastfahrzeuge und LKWs durchgeführt, die zum Transport von Waffen genutzt werden", erklärte er gegenüber der Zeitung AiF. 

Die ukrainischen Streitkräfte nutzten laut Dschreljewski vorgeblich zivile Tankstellen auch zum Betanken von Militärtechnik, weshalb diese Objekte legitime Ziele für Angriffe seien.

"Der Gegner hat damit geprahlt, dass er, obwohl seine wichtigsten Öllager und Raffinerien bereits in den ersten Jahren der Kampagne zerstört worden waren, keinen Treibstoffmangel habe – aus dem einfachen Grund, dass alle Importlieferungen sofort auf kleine Lager verteilt würden. Dabei ging es unter anderem um Tankstellen.

"Im Internet gibt es zahlreiche Fotos, die belegen, dass Tankstellen zum Betanken von Militärfahrzeugen genutzt wurden. Und nun haben die Maßnahmen gegen sie begonnen. Die Tankstellen werden zerstört, da es sich im Grunde um militärische Einrichtungen handelt. Der Mangel an Treibstoff beraubt die ukrainischen Streitkräfte nicht nur ihrer Transportmittel, sondern auch der Generatoren, die Strom zur Aufladung der Akkus der Angriffsdrohnen liefern, mit denen der Feind unsere friedlichen Regionen angreift. Das heißt: Indem wir Tankstellen und Treibstofflager zerstören, verhindern wir, dass der Feind Drohnen in die Luft bringt, um unsere Städte anzugreifen", sagte er.

Dschreljewski betonte, dass die Zerstörung der feindlichen Logistik es ermögliche, die Intensität des Vorstoßes der russischen Streitkräfte an der Front zu verstärken.

Weitere Ortschaft im Gebiet Charkow unter russischer Kontrolle 

Russische Soldaten der Truppengruppe "Nord" haben das Dorf Petro-Iwanowka in der Oblast Charkow unter ihre Kontrolle gebracht. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. "Die Soldaten haben ihre taktische Lage verbessert. Die Ortschaft wurde dank entschlossener Maßnahmen der Soldaten unter Kontrolle gebracht", hieß es.

"Bei dem Versuch, Petro-Iwanowka zu halten, setzte der Gegner an diesem Frontabschnitt eine Gruppe spanischsprachiger Söldner ein, von denen zwei Gruppen sich zu unterschiedlichen Zeitpunkten weigerten, die ihnen übertragenen Aufgaben zu erfüllen", teilte ein Militärsprecher gegenüber russischen Medien mit.

Er fügte hinzu, dass die Einnahme des Dorfes die von Russlands Streitkräften kontrollierte Fläche in der Region Charkow vergrößere und die ukrainischen Streitkräfte dazu zwinge, Reserven aus anderen Richtungen an diesen Frontabschnitt zu verlegen.

Gebiet Charkow: Russland befreit drei Ortschaften

Das russische Verteidigungsministerium hat am Samstag Bilder von der Befreiung dreier Ortschaften im Gebiet Charkow veröffentlicht. Russlands Streitkräfte haben die Kontrolle über Tscherneschtschina, Druscheljubowka und Nowy Mir übernommen.

Russland erklärt ukrainischen Tankstellen den Krieg – Hunderte im letzten Monat zerstört

Auch in der Nacht zum 7. Juli wurden in mehreren ukrainischen Gebieten erneut Tankstellen angegriffen. Dabei setzte Russland je nach Entfernung von der Front Artillerie, Lenkbomben oder Kamikaze-Drohnen ein. In manchen frontnahen Gebieten gibt es nach russischen Angaben inzwischen keine funktionierenden Tankstellen mehr, etwa im Norden des Gebiets Tschernigow.

Nach Angaben russischer militärnaher Quellen wurden in der Ukraine im vergangenen Monat rund 200 Tankstellen zerstört. Ebenfalls zerstört werden Kraftstofflager und andere Infrastruktureinrichtungen, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden.

Diese Informationen decken sich teilweise mit ukrainischen Quellen, deren Schätzung allerdings niedriger ausfällt. So haben Analysten eines Beratungsunternehmens im Zeitraum vom 1. April bis zum 5. Juli 183 Angriffe auf ukrainische Tankstellen registriert – mit steigender Tendenz.

Die Kosten für den Bau einer Tankstelle betragen etwa 1,2 Millionen US-Dollar. Die Ausstattung mit zusätzlichem Drohnenschutz macht sie erheblich teurer. Die Betankung mit mobilen Tankstellen wird in Fachkreisen als mögliche Lösung diskutiert. Das Wirtschaftsportal Delo.ua geht von einer zunehmenden Treibstoffknappheit in frontnahen Gebieten aus. Eine ausgewachsene Treibstoffkrise hält das Portal jedoch für unwahrscheinlich.

Aserbaidschan protestiert gegen Angriffe auf Tankstellen in der Ukraine 

Baku legte gegenüber Russland offiziell "entschiedenen Protest" wegen Angriffen auf Tankstellen aserbaidschanischer Energieunternehmen in der Ukraine ein. Wie das Außenministerium der Republik mitteilte, seien diese Angriffe "vorsätzlich" gewesen und würden trotz "wiederholter Warnungen" fortgesetzt.

Zur Übermittlung der Protestnote wurde am 6. Juli der außerordentliche Botschafter der Russischen Föderation in Aserbaidschan, Michail Jewdokimow, ins Ministerium einbestellt. In der Mitteilung des Ministeriums ist insbesondere von einem Angriff einer russischen Drohne auf eine Tankstelle des Unternehmens SOCAR im Gebiet Nikolajew in der Ukraine am Abend des 5. Juli die Rede. Das Unternehmen hatte berichtet, dass russische Drohnen seine Tankstelle im Dorf Netschajannoje zweimal angegriffen hätten.

Außerdem, so das Außenministerium, habe Russland eine SOCAR gehörende Gasverteilungsstation und ein Öllager in Odessa angegriffen, "was zu erheblichen Sachschäden und Verletzungen von Mitarbeitern des Unternehmens geführt hat". Darüber hinaus wurde auch auf Schäden an aserbaidschanischen diplomatischen Einrichtungen infolge der Luftangriffe hingewiesen. Baku forderte Moskau auf, die genannten Vorfälle zu untersuchen und "angemessene Erklärungen" abzugeben.

Die russischen Streitkräfte haben in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf ukrainische Tankstellen verstärkt. Vom 3. bis zum 6. Juli führten sie eine weitere Serie von Angriffen auf Tankstellen in den Oblasten Poltawa, Charkow, Nikolajew und Saporoschje sowie in der Stadt Charkow durch.

Neben SOCAR-Standorten wurden auch Tankstellen der Ketten OKKO, WOG, "BRSM-Nafta", BVS und Marshal beschossen, wie Forbes berichtete. Infolgedessen wurden Anlagen, Gebäude und Fahrzeuge beschädigt. Sechs Menschen wurden verletzt, darunter eine schwedische Staatsbürgerin, die ehrenamtlich tätig ist. Außerdem kam ein 19-jähriger Mitarbeiter einer Marshal-Tankstelle in der Stadt Isjum ums Leben.

NATO-Gipfel in Ankara berät über neue Ukraine-Hilfen

In Ankara kommen am heutigen Dienstag die Staats- und Regierungschefs der Nato-Mitgliedstaaten zu einem zweitägigen Gipfel zusammen. Dabei soll es um die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses und neue Hilfen für die Ukraine in ihrem Abwehrkrieg gegen Russland gehen. Der Gipfel beginnt am Abend mit einem Arbeitsessen im Präsidentenpalast von Staatschef Recep Tayyip Erdogan. Zuvor treffen sich sich Vertreter von Politik, Militär und Industrie bei einem Rüstungsforum.

Deutsche Ambulanzflugzeuge nach massiven russischen Angriffen aktiv 

Nach dem gestrigen massiven Angriff auf Kiew tauchte im Flugplan des polnischen Flughafens Rzeszów erneut das Ambulanzflugzeug Learjet 35A der deutschen privaten Luftrettungsorganisation DRF Luftrettung auf. Das berichtet der Telegram-Kanal Militärchronik.

Die Aktivitäten dieser Organisation in der Nähe der polnisch-ukrainischen Grenze fallen im vergangenen Monat in der Regel mit den jeweiligen Angriffen der russischen Streitkräfte zusammen. Es ist nicht bekannt, wen genau die medizinisch ausgestatteten Jets mit deutscher Registrierung transportieren. In russischen militärnahen Quellen wird gemutmaßt, dass sich unter den Patienten vor allem verletzte Offiziere der ukrainischen oder der NATO-Streitkräfte befinden.

Bekannt ist jedenfalls ihre Route. Die DRF-Flugzeuge starten von ihrem Stützpunkt Karlsruhe/Baden-Baden, landen in Rzeszów, holen Patienten aus dem Gebiet der Ukraine ab und bringen sie anschließend vermutlich in Spezialkliniken in Deutschland und anderen europäischen Ländern zur komplexen Behandlung und Rehabilitation.

Am aktivsten ist in dieser Hinsicht das Flugzeug mit der Kennung D-CCCB, obwohl auch die zweite fliegende Intensivstation der DRF Luftrettung mit der Kennung D-CDRF ebenso häufig in Rzeszów zu finden ist. Zusammengenommen waren beide seit Anfang Mai 13-mal an der ukrainischen Grenze im Einsatz, zuletzt am 3., 5. und 7. Juli.

An Bord jedes Flugzeugs befinden sich ein tragbares Vscan-Air-Gerät für die intraoperative Sonographie während des Fluges, ein multifunktionales corpuls-C3T-System (Patientenmonitor, Defibrillator, EKG), das Flexicare-ProVu-System für komplexe Intubationen und die Überwachung der Atemwege, Beatmungsgeräte sowie Geräte zur automatischen, kontinuierlichen Herz-Lungen-Reanimation. 

Die Flotte der DRF Luftrettung umfasst nach eigenen Angaben derzeit mehr als 50 Hubschrauber für die Notfallrettung und den Intensivtransport. Darüber hinaus hält die Organisation zwei Ambulanzflugzeuge (Learjets und Cessna Citations) für weltweite Patiententransporte bereit. Die technische Ausstattung der DRF-Rettungsmaschinen gilt als die modernste Europas.

Ukrainische Streitkräfte versuchen, Einwohner in Minenfallen zu locken

Das ukrainische Militär versucht bereits seit über einer Woche, die Einwohner von Energodar zu täuschen und in Minenfallen zu locken, berichtet TASS unter Berufung auf Sicherheitskräfte der Region. Demnach starten die ukrainischen Streitkräfte nachts Drohnen mit Sendern. Diese übertragen Informationen über eine angeblich dringende Evakuierung über einen nicht existierenden "grünen Korridor" aus der Stadt – täglich von 5 bis 11 Uhr morgens.

Gleichzeitig verminen die ukrainischen Streitkräfte in diesem Zeitraum die Ausfallstraße der Stadt mit Magnetminen. "Diese können Fahrzeuge, die in diesem Zeitraum unterwegs sind, in die Luft sprengen", hieß es bei den Einsatzkräften.

Nach Angaben der Leitung des AKW Saporoschje werden die Zufahrtsstraßen nach Energodar, auf denen täglich Mitarbeiter des Kernkraftwerks unterwegs sind, systematisch mit Drohnen vermint und beschossen. Energodar liegt in der Nähe des Kernkraftwerks und befindet sich unter russischer Kontrolle.

TASS meldet größten Drohnenangriff auf Moskau seit zwei Jahren

Der versuchte Angriff ukrainischer Drohnen auf Moskau war der größte der letzten zwei Jahre. Dies geht aus Berechnungen der Nachrichtenagentur Tass hervor. Die vorliegenden Informationen basieren auf Daten, die Bürgermeister der Hauptstadt, Sergei Sobjanin, veröffentlichte. 

Seinen Angaben zufolge "flogen mehr als 430 Drohnen" vom Abend des 6. Juli bis 06:00 Uhr Moskauer Zeit am 7. Juli in Richtung der Region Moskau. "Der Großteil wurde von den Luftabwehrkräften in weiter Entfernung neutralisiert, 36 feindliche Drohnen wurden beim Anflug auf Moskau zerstört", schrieb der Bürgermeister auf dem Messenger Max. 

Verteidigungsministerium: 452 ukrainische Drohnen abgefangen

Die Kräfte der russischen Luftabwehr haben in der vergangenen Nacht 452 ukrainische Drohnen über 17 Regionen Russlands sowie über den Gewässern des Asowschen und des Schwarzen Meeres abgefangen und abgeschossen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. 

Bilanz der Woche: Fast 40 Todesopfer durch ukrainische Angriffe 

Angriffe der ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb einer Woche zum Tod von 38 Zivilisten, darunter ein Kind, geführt. Weitere 270 Menschen, darunter 8 Minderjährige, wurden verletzt. Dies teilte der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, gegenüber Tass mit.

Ihm zufolge wurden die meisten zivilen Opfer in den Regionen Belgorod, DVR, LVR, Saporoschje und Cherson verzeichnet. In 95 Prozent der Fälle waren die Angriffe von Kampfdrohnen die Todesursache. "Unter Missachtung der Normen des humanitären Völkerrechts hätten die ukrainischen Streitkräfte gezielt medizinische Einrichtungen und Rettungsfahrzeuge angegriffen", fügte Miroschnik hinzu.

Die Drohnen würden auch für die Verminung der russischen grenznahen Gebiete benutzt. Viele Zivilisten hätten dadurch Verletzungen erlitten. Er wies darauf hin, dass Kiew im Laufe der Woche fast 5.000 verschiedene Geschosse auf Russland abgefeuert habe.

6.07.2026 22:40 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Geheimdienst bestätigt: Zerstörung des Rundpanoramas in Sewastopol Aktion Londons

Was von vielen vermutet wurde, ist nun amtlich: Die Zerstörung des historischen Rundgemäldes in Sewastopol am 10. Juni dieses Jahres war ein Kriegsverbrechen Großbritanniens. Russlands Auslandsgeheimdienst SWR teilte am Montag mit, dass nach seinen Erkenntnissen die Drohnen-Flugaufträge durch britisches Personal programmiert wurden.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Behörden im Gebiet Lwow melden Hubschrauberunglück bei Drohnenabwehr – Besatzung tot

Die Besatzung eines Mi-8-Hubschraubers der ukrainischen 16. Heeresfliegerbrigade Brody ist bei einem Kampfeinsatz zur Drohnenabwehr ums Leben gekommen. Dies teilen die Behörden der Stadt Brody im Gebiet Lwow mit.

Demnach ereignete sich der Unfall am 30. Juni. Alle vier Besatzungsmitglieder, bestehend aus dem Kommandanten, dem Steuermann, einem Bordtechniker und einem Bordschützen, kamen ums Leben.

Angriff auf Bus im Gebiet Belgorod – Zahl der Verletzten auf sieben gestiegen

Die Zahl der Verletzten bei dem heutigen Drohnenangriff auf einen Bus im Gebiet Belgorod ist auf sieben gestiegen. Der regionale Krisenstab teilt mit:

"Die Zahl der Verletzten ist auf sieben gestiegen. Ein 16-jähriger Junge wurde mit einer Splitterverwundung am Bein in das regionale Kinderkrankenhaus eingeliefert."

Flugabwehr zerstört mehr als 110 ukrainische Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 116 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über zehn Gebieten sowie über der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Baschkortostan und Krim sowie dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

Russische Armee trifft Lokomotiven im Gebiet Charkow

Die russischen Streitkräfte haben mehrere Ziele im Gebiet Charkow getroffen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau handelt es sich um Lokomotiven, die für Zwecke der ukrainischen Truppen betrieben wurden. Gegen diese Ziele, die nahe den Orten Weleten und Malinowka lagen, wurden Geran-Drohnen eingesetzt.

Außerdem attackierte die russische Armee einen Eisenbahnkran nahe dem Ort Blisnjuki ebenfalls im Gebiet Charkow.

Gebiet Jaroslawl wehrt massiven Angriff auf Ölraffinerie ab – mehr als 70 ukrainische Drohnen zerstört

Die russische Flugabwehr hat mehr als 70 unbemannte Flugzeuge der Ukraine über dem Gebiet Jaroslawl zerstört. Laut Gouverneur Michail Jewrajew versuchte der Gegner, die regionale Ölraffinerie mit den Drohnen anzugreifen. In einem Beitrag in sozialen Medien schreibt der Beamte:

"Heute haben wir den größten gegnerischen Angriff auf die Ölraffinerie in Jaroslawl abgewehrt. Mehr als 70 Drohnen wurden abgeschossen."

Der Gouverneur bedankt sich bei all denjenigen, die an der Abwehr der Attacke beteiligt waren.

Zuvor am Montag berichtete Jewrajew über zwei Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe.

Gouverneur: Flugabwehr zerstört zwölf ukrainische Drohnen im Anflug auf AKW Kursk

Ukrainische Truppen haben versucht, einen Meiler des Atomkraftwerks Kursk anzugreifen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein fing die russische Flugabwehr zwölf Drohnen ab.

Eine der Drohnen traf nach vorläufigen Angaben den Kühlturm des im Bau befindlichen zweiten Meilers. Das System des Kühlturms wurde noch nicht in Betrieb genommen, betont Chinstein. Der Betrieb des AKW wurde nicht gestört.

Trump: Lösung des Konfliktes "näher als viele denken"

Die Lösung des Ukraine-Konfliktes ist "näher als viele denken", erklärt US-Präsident Donald Trump gegenüber Journalisten im Weißen Haus. Trump betont erneut, er habe acht Kriege beendet, und der Ukraine-Konflikt hätte am wenigsten kompliziert geschienen. Trotzdem glaubt er, dass die Beilegung "näher als viele denken" ist. Nach dem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sei Trump sich sicher, dass dieser den Krieg beenden wolle.

Peskow: Dank des Westens ist die Sonderoperation nun ein echter Krieg

Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat in einer am Sonntag, dem 5. Juli 2026, ausgestrahlten Sendung erklärt, der Konflikt in der Ukraine habe ursprünglich als militärische Sonderoperation begonnen, sei jedoch aufgrund der militärischen Unterstützung des Westens für Kiew inzwischen zu einem echten Krieg eskaliert.

"Es herrscht Krieg. Es ist ein echter Krieg. Wissen Sie, warum es jetzt ein echter Krieg ist? Ursprünglich war es noch eine militärische Sonderoperation. Und sie geht als Krieg weiter, weil hinter Kiew sowohl Berlin als auch Paris, Den Haag und Oslo stehen – leider auch Washington –, denn diese helfen ihnen, mithilfe ihrer Satelliten Ziele anzuvisieren, und sie helfen ihnen, ausländische Waffen über ihre gesamte Infrastruktur auf ihre Ziele zu richten", so Peskow.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

DVR: Neun Menschen in vergangener Woche wegen ukrainischer Angriffe tot

In der vergangenen Woche sind neun Einwohner der Donezker Volksrepublik (DVR) durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen, berichtet Daria Morosowa, Menschenrechtsbeauftragte der Region. Außerdem erlitten 50 Menschen Verletzungen.

Nach ihren Angaben wurden seit dem Jahr 2014 insgesamt 16.873 Einwohner, darunter 1.073 Kinder, verletzt.

Gebiet Omsk erstmals von ukrainischen Drohnen angegriffen – Ölraffinerie im Visier

Ukrainische Drohnen haben eine Ölraffinerie im Gebiet Omsk angegriffen, wie Gouverneur Witali Chozenko mitteilt. Ihm zufolge schoss die Flugabwehr den Großteil der unbemannten Flugzeuge ab. Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Toten oder Verletzten. Ob die Raffinerie beschädigt wurde, präzisiert der Gouverneur nicht.

Am Montagmorgen erklärte Chozenko, dass ukrainische Drohnen erstmals über dem Gebiet Omsk abgeschossen wurden.

RIA Nowosti: Russland erhält Zugang zu Datenbanken des ukrainischen Militärgeheimdienstes

Russlands Geheimdienste haben Zugang zu Datenbanken des ukrainischen Militärgeheimdienstes (GUR) erhalten, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf russische Sicherheitsbehörden. Die Quelle der Agentur erklärte dazu:

"Russischen Geheimdiensten gelang es, Zugang zu Datenbasen des ukrainischen Militärgeheimdienstes zu erhalten, nämlich zum Telefon eines der Administratoren einer bekannten Ressource der GUR, die unsere Militärangehörigen zum Überlaufen aufgerufen hatte."

Angaben der Quelle zufolge habe der ukrainische Militärangehörige Russland den Zugang zu seinem Telefon für einen Geldbetrag gewährt, der seinem Gehalt beim GUR entsprach. Gegenwärtig werden die Daten ausgewertet, so die Quelle weiter.

Vize-Außenminister Rjabkow hält Militarisierung in Europa für Vorbereitungen zu Aggression gegen Russland

Die europäische Militarisierung kann man kaum anders interpretieren als als Vorbereitung zu einer militärischen Aggression gegen Russland, meint Sergei Rjabkow, der stellvertretende russische Außenminister. Ihm zufolge dienen Erklärungen aus Europa über die Bereitschaft zum Dialog mit Moskau als "Ablenkungsmanöver". Die EU-Länder möchten Zeit gewinnen, um ihr militärisches und industrielles Potenzial auszubauen.

Außerdem beabsichtigt die EU, ihre Rolle als "militarisierte Vorhut des antirussischen Westens" zu stärken und die Ukraine als Instrument des anhaltenden militärischen Drucks auf Russland zu erhalten, führt Rjabkow hinzu.

Ukrainische Drohne greift Kühlturm am AKW Kursk an

In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte den Kühlturm des im Bau befindlichen Meilers am Atomkraftwerk Kursk angegriffen, berichtet Sergei Lichatschow, der Chef des staatlichen Unternehmens Rosatom. Ihm zufolge wurden zudem Drohnen nahe den Atomkraftwerken Leningrad und Smolensk beobachtet:

"Insgesamt leidet natürlich die gesamte Atombranche der Russischen Föderation derzeit unter den Folgen der ukrainischen Angriffe."

Russland über Washingtons Position zu Ukraine skeptisch

Russland wird beobachten, welche Position die USA nach dem anstehenden NATO-Gipfel in Ankara zum Ukraine-Konflikt einnehmen werden, sagt Russlands stellvertretender Außenminister, Sergei Rjabkow. In einem Interview für die Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärt er:

"Für uns ist es offensichtlich: Versuche der Gegner einer politischen Regulierung und der europäischen Kriegspartei, das zu vereiteln, was auf Grundlage unserer Zustimmung zu den Vorschlägen der USA in Anchorage getan werden könnte, nehmen zu. Warten wir die Ergebnisse des NATO-Gipfels ab und sehen wir, was die US-Administration formuliert, dann wird es klarer. Bisher ist es ein großes Fragezeichen."

Rjabkow fügte hinzu, dass Russland die Beteiligung der USA am Ukraine-Konflikt verurteilt:

"US-Amerikaner wissen, dass wir das nicht akzeptieren. Entsprechende Signale werden intensivst an Washington weitergeleitet."

"Horrorgeschichten" – Peskow zu Behauptungen, Moskau plane Angriff auf Polen

Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat in einer am Sonntag, dem 5. Juli 2026, ausgestrahlten Sendung Berichte zurückgewiesen, wonach Moskau einen Angriff auf Polen plane, und bezeichnete sie als "Horrorgeschichten".

Allerdings sollte es Polen trotzdem zu denken geben, da auf seinem Territorium Drohnen montiert werden, die gegen Russland und seine Truppen eingesetzt würden. "Ich würde nicht so weit gehen, mich als eine Art Weltuntergangsprophet zu bezeichnen, aber es ist eine Tatsache, dass genau das auf polnischem Territorium geschieht. Sie erinnern sich sicherlich an die Veröffentlichung unseres Verteidigungsministeriums mit einer Liste von Unternehmen, in der Standorte in zahlreichen europäischen Ländern aufgeführt waren", erklärte der Sprecher des Präsidenten.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs bekannt.

Laut Angaben der Behörde verlor Kiew in den Gebieten Sumy und Charkow durch Angriffe des russischen Truppenverbands Nord bis zu 195 Soldaten. Ein Panzer, ein US-produziertes gepanzertes Fahrzeug vom Typ HMMWV sowie sieben Autos wurden ausgeschaltet.

Einheiten des Truppenverbands West bezogen günstigere Stellungen, wobei die ukrainische Seite über 200 Soldaten, sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos und ein Geschütz verlor.

Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine Frontlage. Kiews Truppen verloren am entsprechenden Abschnitt über 165 Soldaten, 13 Autos, eine Paladin-Panzerhaubitze aus US-Produktion sowie zwei Eloka-Anlagen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär bis zu 310 Soldaten. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, vier Autos und fünf Eloka-Anlagen wurden zerstört.

Beim Vorrücken der Einheiten des Truppenverbands Ost verlor die Ukraine über 455 Soldaten, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und ein Geschütz.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr wurden bis zu 55 ukrainische Soldaten getötet. Acht Autos und drei Eloka-Anlagen wurden zerstört.

Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie neun Lenkgleitbomben und 811 Starrflügler-Drohnen ab.

Ukraine greift Linienbus in Gebiet Belgorod an – sechs Verletzte

Eine ukrainische Drohne hat im Gebiet Belgorod einen Linienbus angegriffen. Wie der operative Stab der Region mitteilt, ereignete sich der Vorfall im Kreis Belgorod auf der Straße zwischen den Orten Nikolskoje und Tawrowo.

Bei dem Angriff sind sechs Menschen verwundet worden, darunter ein einjähriges Mädchen und ein zehnjähriger Junge.

Alexandr Schuwajew, amtierender Gouverneur der Region, versicherte, dass die Verwundeten alle notwendige Hilfe erhalten, und betonte im Zusammenhang mit dem Angriff:

"Das war ein vorsätzlicher Angriff gegen ein ziviles Fahrzeug, gegen friedliche Menschen, die in ihren alltäglichen Angelegenheiten unterwegs waren.

Solche Aktionen haben keine Rechtfertigung."

Russlands Verteidigungsministerium kündigt Zunahme der Angriffe gegen Ukraine an

In der Nacht vom 5. auf den 6. Juli habe das ukrainische Militär insgesamt 625 Drohnen mit großer Reichweite gegen das russische Territorium abgeschossen, berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Die Behörde meldet weiter, dass sich der Großteil der Angriffe gegen zivile Energie-Infrastruktur in den Gebieten Leningrad, Brjansk, Belgorod, Jaroslawl, Kaluga, Kursk und auf der Krim gerichtet habe, und erklärt:

"Ziel dieses Angriffs war Selenskijs Bestreben, im Vorfeld des NATO-Gipfels in Ankara seinen Geldgebern aus europäischen Ländern, darunter aus Großbritannien, die Bereitschaft zu demonstrieren, für ihr Geld zivile Objekte in der Russischen Föderation vom Gebiet der Ukraine aus anzugreifen."

Das Ministerium gibt bekannt, dass der Angriff abgewehrt worden sei und Russlands Luftabwehr 613 Drohnen abgeschossen habe. Einzelne beschädigte Objekte würden in nächster Zeit repariert, so die Mitarbeiter weiter.

Parallel dazu erklärt die Behörde, dass der in der Nacht auf den 6. Juli erfolgte Großangriff gegen militärische Infrastruktur der Ukraine eine Reaktion auf Anschläge Kiews dargestellt habe. Moskau kündigte eine weitere Zunahme der Anzahl und Stärke der Angriffe gegen ukrainische Militärobjekte an.

Lukaschenko: Internationale Kriegspartei will keine Friedenslösung des Ukraine-Konflikts

Ein hybrider Krieg und Provokationen an der weißrussischen Grenze dauern an, erklärt Weißrusslands Präsident Alexandr Lukaschenko. Bei einem Treffen mit Militärangehörigen des Landes betonte er:

"Wir brauchen keinen Krieg, wir sind friedliche Menschen, werden uns aber auch dem Feind nicht beugen."

Lukaschenko räumte dabei ein, dass Weißrussland vom Westen unter Druck gesetzt werde, um Minsk in den Krieg hineinzuziehen:

"Ein wirtschaftliches Diktat sowie politischer und informationeller Druck werden durch aktive Spionage und Provokationen an unseren Südgrenzen ergänzt. Einzelne westliche Politiker sind über unsere Selbstständigkeit und Unabhängigkeit, unser Bündnis mit Russland und das Streben nach einer friedlichen Regulierung des Konflikts in der Ukraine verärgert."

Weißrusslands Präsident betonte, dass er dennoch nicht vorhabe, Truppen im Ukraine-Konflikt einzusetzen:

"Ich betone abermals, werte Genossen, dass niemand euch in dieses Gemetzel schicken wird. Wir brauchen keinen Krieg. Es ist schlecht, dass in der Ukraine Krieg herrscht. Wir sind für eine friedliche Lösung dieser Angelegenheit, doch die internationale Kriegspartei will das nicht."

Russischer Nachtangriff auf Kiew: Lager mit Uran-Munition zerstört

Bei einem russischen Angriff auf militärische Ziele in Stadt und Gebiet Kiew während der vergangenen Nacht wurde unter anderem ein Munitionslager zerstört, in dem die aus dem Westen gelieferten Geschosse mit abgereichertem Uran aufbewahrt wurden. Dies berichtete der Ex-Rada-Abgeordnete und ehemalige stellvertretende Kommandeur des neonazistischen Asow-Bataillons, Igor Mossijtschuk. Auf seinem Telegramkanal schreibt er:

"Eine russische Rakete hat ein Munitionslager getroffen! Unter anderem gab es dort Streumunition und Munition mit abgereichertem Uran."

Mossijtschuk warf dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij vor, den Vorfall zu verschweigen, und forderte einen Rücktritt des ukrainischen Verteidigungsministers Michail Fjodorow, weil die Munitionslager in einem Kiewer Vorort platziert wurden.

Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium bekannt gegeben, in der Nacht mehrere Raketentreffer gegen Betriebe der ukrainischen Rüstungsindustrie erzielt zu haben. In der Stadt Wischnjowoje im Gebiet Kiew wurden dabei heftige Explosionen verzeichnet. Die Ortsverwaltung ordnete eine Evakuierung der Bewohner an.

Gebiet Belgorod: Zivilist durch ukrainischen Drohnenangriff getötet

Ein Bewohner des russischen Gebiets Belgorod ist ums Leben gekommen, nachdem sein Fahrzeug von einer ukrainischen FPV-Drohne getroffen wurde. Der operative Stab der Region berichtet dazu:

"Im Dorf Dunaika hat eine FPV-Drohne ein Auto angegriffen. Der Fahrer ist an erlittenen Wunden an Ort und Stelle verstorben. Unser Beileid gilt der Familie des Verstorbenen."

FSB verhindert Massenanschlag gegen russische Militärangehörige: Sprengsätze als Parfümpakete getarnt

Russische Sicherheitsbehörden im Gebiet Swerdlowsk haben einen jungen Mann festgehalten, der im Auftrag von ukrainischen Geheimdiensten an russische Militärangehörige als Parfümpakete getarnte Sprengsätze verschickt hatte. Der Pressedienst des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB meldet dazu:

"Er entnahm aus Verstecken in Tscheljabinsk Sprengsätze, die als Parfümsets getarnt waren, und versendete sie über die russische Post an Militärangehörige und Beamte, die in Moskau, in Woronesch, im Gebiet Krasnodar und im Gebiet Saratow wohnten."

Mitarbeiter des FSB haben die Sendungen abgefangen und die Sprengsätze entschärft.

Der Verdächtigte des Jahrgangs 2003 war im März des vergangenen Jahres in der Stadt Perwouralsk festgenommen worden. Er gestand, dass ukrainische Kuratoren ihm für seine Anschläge eine Belohnung versprochen, allerdings nach der Erfüllung des Auftrags den Kontakt abgebrochen hatten. Gegen den jungen Mann wurde ein Verfahren wegen illegalen Erwerbs, Lagerung und Transport von Sprengstoff sowie wegen Hochverrats eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung kann ihm eine lebenslange Haft drohen. 

Massiver russischer Angriff gegen militärische Ziele in der Ukraine

Russlands Streitkräfte haben in der Nacht einen kombinierten Angriff gegen Objekte der ukrainischen militärischen Infrastruktur durchgeführt. Wie das russische Verteidigungsministerium betonte, erfolgte der Angriff als Reaktion auf Kiews Terroranschläge gegen zivile Ziele in Russland. Nach Angaben der Behörde wurden dabei Objekte der Rüstungsindustrie und der Energie-Infrastruktur in Kiew und im Gebiet Kiew sowie militärische Flugplätze in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Poltawa, Tscherkassy, Tschernigow und Kiew mit Raketen und Drohnen getroffen.

Das Ministerium präzisierte weiter, dass speziell in Kiew fünf große industrielle Betriebe getroffen wurden, die unter anderem Luft- und Seedrohnen und entsprechendes Zubehör, Militärfahrzeuge sowie Bauteile für Radaranlagen und Raketen hergestellt haben. Im Gebiet Kiew wurden in Schuljany eine Fabrik für Bauteile für Drohnen und Luftabwehranlagen  sowie ein Brenn- und Schmierstofflager in Wischnjowoje getroffen, was zu Bränden und heftigen Explosionen geführt habe.

Ukrainische militärische Kanäle bezeichneten den Angriff als "einen der schlimmsten", bei dem keine der abgefeuerten russischen ballistischen Raketen vom Typ Zirkon abgeschossen worden sei. Der ukrainische Energiekonzern Ukrenergo meldet Stromabschaltungen in den Gebieten Kiew, Tschernigow, Sumy, Charkow, Dnjepropetrowsk und dem ukrainisch kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje.

Auf sozialen Netzwerken kursieren Aufnahmen der Explosionen in Wischnjowoje.

Über 500 ukrainische Drohnen in der Nacht abgeschossen

Im Verlaufe der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte 519 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Pskow, Nowgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Tula, Twer, Jaroslawl, Woronesch, Smolensk, Kaluga, Rjasan, Lipezk, Rostow, Samara, Saratow, Wolgograd, Leningrad, Moskau, Krasnodar sowie über der Krim und dem Asowschen Meer zerstört. 

5.07.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Flugabwehr zerstört mehr als 110 ukrainische Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 116 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über zehn Gebieten und über der Teilrepublik Krim vom Himmel geholt.

Staatliches Energieunternehmen der Ukraine meldet Großbrände an Objekten in mehreren Regionen

An mehreren Produktionsanlagen des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz sind Großbrände ausgebrochen. Laut einer Erklärung des Unternehmens werden die Anlagen den zweiten Tag in Folge angegriffen, der Beschuss dauert an. Großbrände brachen an Objekten in den Gebieten Poltawa, Charkow und Sumy aus, zudem meldete Naftogaz erheblichen Schaden.

Infolgedessen wurde der Betrieb einiger Anlagen vorübergehend eingestellt. Keiner der Mitarbeiter erlitt Verletzungen. Das Ausmaß des Schadens bleibt noch nicht bekannt, eine Bewertung beginnt, sobald es die Lage erlaubt, betont das Unternehmen.

Skandal in Polen um "geheime" Waffenlieferung in die Ukraine

Die polnische Regierung steht unter Druck, weil sie äußerst knappe Patriot-Flugabwehrraketen an die Ukraine geliefert haben soll, ohne das Parlament zu informieren. Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund eines wachsenden Streits zwischen Warschau und Kiew.

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Polen legt Geheimdaten über Waffenlieferungen an die Ukraine offen

Polen wird alle geheimen Informationen über die Militärhilfe für die Ukraine zwischen 2022 und 2026 offenlegen. Dies erklärte der polnische Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz. In einem Beitrag auf X (Twitter) schreibt der Minister:

"Nach Rücksprache mit Ministerpräsident Donald Tusk und unter Wahrung der öffentlichen Rechenschaftspflicht sowie im Einklang mit dem Gesetz habe ich die Freigabe aller Spenden an die Ukraine im Zeitraum 2022–2026 angeordnet."

Die Lieferungen wurden von der Regierung der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) unter Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak initiiert, führt Kosiniak-Kamysz aus. Der amtierende Präsident Karol Nawrocki wird ebenso wie sein Vorgänger Andrzej Duda über jede Spende informiert.

Außerdem beauftragt Kosiniak-Kamysz den militärischen Nachrichtendienst, eine mögliche vorsätzliche Freigabe von Staatsgeheimnissen zu ermitteln. Der Minister betont:

"Wir sprechen über ein Kriegsgebiet an unserer Grenze, und jede Handlung, die den polnischen Nationalinteressen zuwiderläuft, gefährdet die Sicherheit polnischer Frauen und Männer – Herr Błaszczak, Sie haben dies bereits getan. Wir werden jeden dafür zur Rechenschaft ziehen, ungeachtet möglicher Immunität."

Die Erklärung des Ministers erfolgte in Reaktion auf Berichte über eine mögliche Lieferung von Patriot-Raketen an die Ukraine, die Polen zuvor in den USA erworben hatte. Es könnte sich bei der Lieferung um Raketen handeln, die für die polnische Luftverteidigung von entscheidender Bedeutung seien.

Krzysztof Bosak, einer der Vorsitzenden der Partei Konföderation der Freiheit und Unabhängigkeit, bemerkt hierbei, die Regierung habe im März, ohne Wissen des Sejm, teure und schwer zu beschaffende Patriot-Abfangraketen an die Ukraine geliefert.

Behörden in Gebieten Saporoschje und Cherson melden Stromausfälle

Die ukrainischen Streitkräfte haben Energieobjekte im Gebiet Saporoschje angegriffen. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki kam es teilweise zu Stromausfällen. Kritisch wichtige Objekte wurden nicht betroffen. Reparaturarbeiten sind im Gange.

Auch alle Kreise im Gebiet Cherson seien vollständig oder teilweise ohne Strom, teilt Gouverneur Wladimir Saldo mit. Fachleute und Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz.

Ukrainische Drohnen greifen Autos in LVR an – ein Toter, ein Verletzter

Ukrainische Drohnen haben zivile Fahrzeuge in fünf Stadtkreisen der Lugansker Volksrepublik (LVR) attackiert, teilt der Chef der Region Leonid Passetschnik mit.

Durch den Angriff auf ein Auto in der Stadt Kremennaja kam ein Mann ums Leben. Außerdem wurde ein Fahrzeug nahe der Stadt Stschastje getroffen, der Fahrer erlitt Verletzungen.

Verteidigungsministerium: Kiew will in Konstantinowka Gefallene nicht nach Hause holen

Die Ukraine hat sich geweigert, ihre gefallenen Soldaten aus Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik anzunehmen, erklärt das russische Verteidigungsministerium. Die Behörde teilt mit:

"Während der Gespräche zum Thema unter den Geheimdiensten lehnte die ukrainische Seite diesen Vorschlag ab."

Das Kiewer Regime unternahm absolut nichts, damit Familienangehörige die Gefallenen würdevoll bestatten könnten, betont das Ministerium. Einmal mehr habe die Ukraine ihre Haltung gegenüber gefallenen Soldaten als "Verbrauchsmaterial" demonstriert, die hauptsächlich durch Zwangsmobilisierung an die Front gebracht worden seien.

Verteidigungsministerium: Mehr als 20 Medien weltweit wollen nach Konstantinowka kommen

Mehr als 20 Medien aus verschiedenen Ländern weltweit haben ihre Bereitschaft erklärt, nach Konstantinowka zu reisen, heißt es in einer Erklärung des russischen Außenministeriums. Demnach äußerten Medienvertreter den Wunsch, bei der möglichen Übergabe der sterblichen Überreste ukrainischer Soldaten vor Ort zu sein. Falls Kiew der humanitären Aktion zustimmt, wäre das Verteidigungsministerium willig, die Arbeit von Journalisten in Konstantinowka zu organisieren.

Die Befreiung von Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik hatte Moskau am 3. Juli gemeldet. Kurz daraufhin schlug das Verteidigungsministerium vor, gefallene ukrainische Soldaten an Kiew zu übergeben. Als Bedingung forderte das Ministerium, dass die Ukraine den Beschuss von Konstantinowka einstellt. Gemäß dem Vorschlag könnte ein Waffenstillstand am 6. Juli von 12 bis 18 Uhr Moskauer Zeit ausgerufen werden.

Telefonat mit Trump: Putin schildert reale Lage auf dem Schlachtfeld

Am Samstag gratulierte Russlands Präsident Wladimir Putin dem US-Präsidenten Donald Trump zum 250. Unabhängigkeitstag. Dabei schilderte Putin die "reale Lage" auf dem Schlachtfeld und bekräftigte erneut seine Bereitschaft zu einer politisch-diplomatischen Lösung des Konflikts.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Peskow: Russische Truppen schaffen jetzt Sicherheitszone wegen ukrainischer Attacken tief in Russland

Der Kremlsprecher Dmitri Peskow hat erneut die ukrainischen Drohnenattacken auf Energieobjekte tief in Russland verurteilt. Im Gespräch mit dem Reporter Pawel Sarubin betonte der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin die "aggressive Natur des Kiewer Regimes". Die ukrainische Führung sei nun wegen ihrer Misserfolge an der Kontaktlinie zu allem bereit.

"Um die Sicherheit unserer Bürger zu gewährleisten, werden wir eine Sicherheits- oder eine Pufferzone schaffen müssen."

Sie entstehe bereits jetzt, da es deutliche Fortschritte im Vormarsch der russischen Truppen gebe, fügte Peskow hinzu. Niemand müsse daran zweifeln, dass sie genau so groß sein werde, dass Russland seine Sicherheit im vollen Umfang gewährleisten könne.

Kreml warnt Polen wegen Produktion von Drohnen für Ukraine: "Das ist nicht gut"

Im Gespräch mit dem Reporter Pawel Sarubin hat der Kremlsprecher Dmitri Peskow Medienberichte in Großbritannien und Polen kommentiert, wonach Russland bald Polen und das Baltikum überfallen könnte. Solche Zeitungsartikel bezeichnete der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin als "Thriller". Die gebe es jetzt viele mit Bezug zu Russland, bemerkte Peskow.

Gleichzeitig riet er Polen dazu, sich mehr Gedanken über die eigene Sicherheit zu machen. Seinen Rat argumentierte der Kremlsprecher folgenderweise: 

"Auf dem Territorium Polens befinden sich sehr viele Werke, die Drohnen bauen, die dann in unsere Richtung fliegen und unsere Armeeangehörigen angreifen. Und das ist natürlich nicht gut."

Er wolle keine Apokalypse prophezeien, sondern stellt nur die reinen Tatsachen fest, erklärte Peskow. Er machte trotzdem darauf aufmerksam, dass das russische Verteidigungsministerium neulich eine Liste mit Rüstungsbetrieben in Europa veröffentlicht hatte.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Sorino, Kijaniza, Malaja Slobodka, Tolstodubowo und Chmelewka im Gebiet Sumy sowie Weliki Burluk, Martowoje, Nesternoje, Petrowka, Polnaja und Stary Saltow im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe dabei bis zu 200 Soldaten verloren. Zudem seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 14 Autos und drei Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Kutkowka, Nischneje Solenoje und Pristen im Gebiet Charkow sowie Schtschurowo in der DVR getroffen habe. Außerdem setze die russische Armee die Säuberung und die Entminung der Ortschaft Krasny Liman fort. Am vergangenen Tag seien dort bis zu 20 ukrainische Soldaten eliminiert worden. Damit der Gegner seine Truppen in der Region weder rotieren noch mit Munition versorgen könnte, habe das russische Militär mit einem Luftangriff einen Übergang über den Fluss Sewerski Donez nahe der Ortschaft Majaki in der DVR zerstört. Insgesamt seien zuletzt am jeweiligen Frontabschnitt mehr als 220 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos und einen Mehrfachraketenwerfer zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position an der vordersten Linie verbessert und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Slawjansk, Alexejewo-Druschkowka, Kramatorsk, Nikolajewka, Orechowatka und Perschomarjewka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 220 Kämpfer. Der Gegner habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 15 Autos, einen Mehrfachraketenwerfer, vier Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

Auch der Truppenverband Mitte habe seine Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Annowka, Dobropolje, Nowofjodorowka, Raiskoje, Rubeschnoje, Sergejewka und Torezkoje in der DVR sowie Iwanowka, Nowopawlowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 300 Armeeangehörige verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Autos, vier Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und zwei Aufklärungsradare seien dabei zerstört worden.

Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Wolnjanka, Nowossoloschino, Rosowka, Tscherwonaja Kriniza und Tscherwony Jar im Gebiet Saporoschje sowie Gawrilowka, Kolomijzy und Metschetnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 470 Kämpfer. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und acht Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Balabino, Werchnjaja Chortiza, Kuschugum und Nowoalexandrowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien mehr als 60 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe dabei eine Haubitze, 17 Autos, vier Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Aufklärungsradar zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Militärflughäfen, Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, Logistikzentren, Drohnenbasen und 149 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden neun Lenkbomben, eine Neptun-MD-Rakete und 282 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 174.695 Drohnen, 664 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.029 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.754 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.656 Geschütze und Mörser verloren.

Westen inszeniert neue Intrige um Saluschny

Der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte und derzeitige ukrainische Botschafter in Großbritannien, Waleri Saluschny, ist bereit, an den Präsidentschaftswahlen teilzunehmen, berichten Medien. Dies soll er Wladimir Selenskij angeblich persönlich bei ihrem Treffen in Kiew mitgeteilt haben, zu dem der amtierende Diplomat kurz vor der Bekanntgabe des Rücktritts von Keir Starmer aus London einberufen worden war.

Mehr dazu in dieser Analyse von Oleg Issaitschenko auf unserer Website.

Ranghoher Beamter im russischen Gebiet Belgorod verletzt

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod berichtet auf der Plattform Telegram über ein weiteres Opfer infolge eines Drohnenangriffs aus der Ukraine. Bei ihm handelt es sich um den Vorsitzenden des Bezirks Graiworon. Wie es in der entsprechenden Mitteilung heißt, sei Dmitri Pankow in der Siedlung Golowtschino verletzt worden, als ein unbemanntes Luftfahrzeug in seiner Nähe detoniert sei. Der ranghohe Beamte habe eine Splitterverletzung erlitten. Er werde nun ärztlich versorgt. Der Dienstwagen des Bezirksvorsitzenden sei ebenfalls zu Schaden gekommen.

Pistorius: Kiew braucht keine Taurus-Marschflugkörper mehr

Vor dem am Dienstag in der türkischen Hauptstadt Ankara beginnenden NATO-Gipfel hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius weitere Finanzhilfen für die Ukraine aus EU-Krediten und einem neuen Fördertopf angekündigt. Im Gespräch mit der Bild am Sonntag sagte der SPD-Politiker, die Rede sei von insgesamt 70 Milliarden Euro. Der deutsche Anteil werde mit Sicherheit der größte Einzelbetrag sein.

Pistorius äußerte sich auch zu einer Lieferung des deutschen Marschflugkörpers Taurus an die Ukraine. Diese halte er inzwischen nicht für nötig:

"Ich glaube nicht, dass die Ukraine den Taurus noch braucht."

Die ukrainische Taktik, Raffinerien in Russland mit Drohnen zu beschädigen, sei aufgegangen, argumentierte der Minister. Dabei behauptete er:

"So gut wie jetzt gerade sah es noch nie aus. Auf dem Schlachtfeld selbst ist wenig Bewegung. Mal ein paar Kilometer in die eine, mal in die andere Richtung, aber immer mit unvorstellbaren Verlusten der russischen Streitkräfte."

In dem Interview sprach Pistorius außerdem über die Stationierung einer Bundeswehrbrigade in Litauen. Demnach müsse dafür eine nennenswerte Soldatenzahl verpflichtet werden.

"Ich rede von unter 1.000. Wir haben eine Herausforderung bei den Mannschaftsdienstgraden und bei Spezialisten. In den Fällen kann es am Ende zu einer Verpflichtung kommen."

Zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 40 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 40 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens zehn Geschosse abgefeuert und 90 Drohnen eingesetzt, von denen 62 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Netschajewo sei ein Einwohner verletzt worden. Bei der Detonation einer FPV-Drohne sei in der Stadt Schebekino eine Frau zu Schaden gekommen. Zudem habe am Samstag ein Einwohner der Gebietshauptstadt Belgorod ein Krankenhaus aufgesucht, nachdem er in der Nacht zum 3. Juli bei einer Raketenattacke eine Augenverletzung erlitten habe.   

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden 15 Einfamilienhäuser, zwei Geschäfte, ein Verwaltungsgebäude, zwei Betriebsgebäude, ein Infrastrukturobjekt, eine Garage, eine Gasleitung, eine Stromleitung, sechs Lkw, ein Krankenwagen und drei Autos zerstört oder beschädigt worden.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 4. Juli bis 8 Uhr MESZ am 5. Juli 75 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 103-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 21 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet weder Todesopfer noch Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet dennoch über Schäden in der Siedlung Storoschewoje. Dort seien zwei Wohnhäuser beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 4. Juli 16 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Gornostajewka — 3,
  • Tschulakowka — 2,
  • Malokachowka — 5,
  • Korsunka — 2,
  • Nowaja Kachowka — 4.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Ljubimowka, Kasatschji Lageri und Kachowka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Militärausgaben explodieren: Was kostet Deutschlands neuer Kurs?

Deutschland treibt seine Militärausgaben massiv voran, während Wirtschaft, Soziales und Infrastruktur unter Spardruck geraten. Kritiker sprechen von "Kanonen statt Butter" und warnen, dass die Bundesregierung ihre Aufrüstungspläne mit neuen Schulden, höheren Belastungen und der Schwächung einer nachhaltigen Wirtschaft bezahlt.

Über den Militarisierungskurs Deutschlands und die Prioritäten der Bundesregierung sprachen wir mit Dr. Karin Kneissl, Leiterin des Gorki-Zentrums an der Universität St. Petersburg.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Kiew schlägt im Norden der Krim zu: ein Toter und zwei Verletzte

In der Nacht zum Sonntag hat das ukrainische Militär erneut die Krim angegriffen. Der Republikchef Sergei Aksjonow teilt auf Telegram mit, dass die Attacke dem Norden der Schwarzmeer-Halbinsel gegolten habe. Ein Mensch sei ums Leben gekommen, zwei weitere seien verletzt worden. Der Politiker drückt der Familie des Todesopfers sein tiefstes Beileid aus und wünscht den Verletzten eine schnelle Besserung. Man werde die Betroffenen finanziell unterstützen. Weitere Details teilt der Politiker nicht mit, ruft aber seine Landsleute dazu auf, nur offiziellen Quellen zu vertrauen.

Seit einiger Zeit greift die Ukraine vorrangig Energieanlagen auf der Krim an. Attacken auf Ölanlagen und Umspannwerke haben inzwischen zu Engpässen bei Benzin und Strom auf der Schwarzmeer-Halbinsel geführt.

DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zehn Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 4. Juli bis 0 Uhr am 5. Juli (Ortszeit) wurden zwei Zivilisten verletzt. Außerdem erlitt ein Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes Verletzungen. Durch den Beschuss kamen vier zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Kommunalfahrzeuge und Lkw zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk neun Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden drei Zivilisten verletzt. Beschädigt wurden ein Wohnhaus, drei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Lkw.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 71 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 6 Uhr MESZ am Sonntag 71 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk und Rostow, der Teilrepublik Krim und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Auch Selenskij spricht mit Trump und bezeichnet Telefonat als "sehr gut"

Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat ebenfalls anlässlich des 250. Jahrestags der Erklärung der Unabhängigkeit der USA mit US-Präsident Donald Trump telefoniert. Auf der Plattform X schrieb der Ukrainer, er und Trump hätten in dem "sehr guten Telefonat" den Krieg in der Ukraine erörtert. Die Rede sei von der aktuellen Lage an der Front gewesen. Man habe außerdem diplomatische Bemühungen zur Lösung des Konflikts erörtert. Dabei stellte Selenskij fest:

"Es besteht die Aussicht, diesen Krieg zu beenden, und die Entschlossenheit der USA ist entscheidend."

Trump und er hätten vereinbart, die Gespräche während des NATO-Gipfels in Ankara fortzusetzen. Der Ukrainer dankte den USA zudem für ihre militärische und politische Unterstützung.

Putin spricht mit Trump über Ukraine: Russland wird den ganzen Donbass befreien

Am 250. Jahrestag der Erklärung der Unabhängigkeit der USA hat Russlands Präsident Wladimir Putin mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump telefoniert und ihn zu diesem denkwürdigen Datum beglückwünscht. Nach dem 85-minütigen Telefonat erklärte der Berater des Kremlchefs, Juri Uschakow, vor Journalisten, die beiden Präsidenten hätten mit Blick auf Trumps Teilnahme an dem am Dienstag und Mittwoch in Ankara stattfindenden NATO-Gipfel unter anderem "über die Frage einer Lösung in der Ukraine" gesprochen. Putin habe "die aktuelle Lage auf dem Schlachtfeld" in der Ukraine skizziert, wo das russische Militär selbstbewusst vorrückte und die Stadt Konstantinowka eingenommen habe. Dies sei ein Meilenstein für die Befreiung des gesamten Donbass, sagte Uschakow.

Ferner erklärte er, Trump habe seine Hilfe bei der Suche nach einer Lösung für den Ukraine-Krieg angeboten. Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner würden demnach ihre Bemühungen um eine Vermittlung einer Einigung fortsetzen und erneut nach Moskau reisen.

Zugleich warf der Präsidentenberater der Führung in Kiew und ihren europäischen Unterstützern vor, das Ende des bewaffneten Konflikts hinauszuzögern. Kiew wolle den Krieg eskalieren lassen und setze auf den Terror gegen die Zivilbevölkerung in Russland. Uschakow betonte dabei:     

"Wie sehr auch das Kiewer Regime an seinen restlichen Bollwerken festklammern mag, unsere Armee wird sie sowieso einnehmen."

4.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Konstantinowka unter russischer Kontrolle: Was bedeutet das für den Donbass?

Moskau meldet die Befreiung von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk und spricht von einem wichtigen Schritt auf dem Weg zum Ballungsgebiet Kramatorsk-Slawjansk. Das russische Verteidigungsministerium berichtet von schweren ukrainischen Verlusten und bietet eine Feuerpause zur Übergabe gefallener Soldaten an, während Kiew den Verlust der Stadt weiter bestreitet.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Konstantinowka: Russland schlägt lokale Waffenruhe zur Gefallenenübergabe vor

Im Zusammenhang mit der Befreiung der Stadt Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk schlägt Russland der Ukraine eine lokale Waffenruhe zur Übergabe von ukrainischen Gefallenen vor. Das russische Verteidigungsministerium gibt dazu in einer Erklärung bekannt:

"Die russische Seite ist bereit, eine humanitäre Aktion durchzuführen, um Leichen von ukrainischen Militärangehörigen, die in diesem Ort gefallen sind, zu übergeben.

Zu diesem Zwecke wird der ukrainischen Seite vorgeschlagen, von 12 bis 18 Uhr Moskauer Zeit am 6. Juli 2026 den Beschuss der Stadt Konstantinowka einzustellen."

Eine Antwort der ukrainischen Seite werde bis 12 Uhr Moskauer Zeit am 5. Juli erwartet, heißt es in der Meldung weiter.

Russischer Generalstab: Konstantinowka befreit – Kiew verliert 13.500 Soldaten

Nach der Einnahme der Stadt Konstantinowka durch die russische Armee hat der Leiter der Operativen Hauptverwaltung des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, Generaloberst Sergei Rudskoi, ein Briefing in Moskau abgehalten, bei dem er über Einzelheiten der Operation berichtete.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt. 

Nach Angaben der Behörde verlor die Ukraine durch Angriffe des russischen Truppenverbands Nord über 205 Soldaten, 16 Autos und ein Geschütz.

Einheiten des Truppenverbands West setzten die Erstürmung der Stadt Krasny Liman fort. Dabei verlor Kiews Militär bis zu 20 Soldaten. Zudem wurden zwei Pickups, drei robotisierte Komplexe und elf Drohnenleitstellen zerstört. Insgesamt verlor die Ukraine im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands über 230 Kämpfer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 17 Autos, drei Geschütze, einen Mehrfachraketenwerfer sowie zwei Eloka-Anlagen.

Ukrainische Verluste im Abschnitt des Truppenverbands Süd beliefen sich auf bis zu 170 Soldaten, 22 Autos und fünf Geschütze.

Beim Vorrücken des Truppenverbands Mitte verlor die Ukraine 310 Kämpfer, zehn Autos und vier Geschütze.

Über 375 weitere Soldaten hatte Kiews Militär durch Angriffe des Truppenverbands Ost verloren. Am entsprechenden Frontabschnitt wurden zudem drei gepanzerte Kampffahrzeuge und drei Autos zerstört.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjper verlor Kiews Militär bis zu 60 Soldaten, 18 Autos und eine Eloka-Anlage.

RT DE-Exklusiv: Freiwillig an die Front – "Ich konnte einfach nicht tatenlos zusehen"

In unserem nächsten Bericht geht es um den Scharfschützen Alexander mit dem Kampfnamen "Rus". Er konnte nicht tatenlos zusehen, wie seine Landsleute starben, und ging 2022 an die Front. Für seinen Mut erhielt er eine Tapferkeitsmedaille und wurde für zwei weitere Auszeichnungen vorgeschlagen. Der Soldat betonte, das Wertvollste für ihn sei das Leben seiner Kameraden.

Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij hat mit Alexander gesprochen. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Russlands Armee befreit fünf Ortschaften

Im Verlauf des vergangenen Tages haben Russlands Streitkräfte vier Siedlungen im Gebiet Charkow und einen weiteren Ort in der Donezker Volksrepublik befreit. Das russische Verteidigungsministerium berichtet dazu:

"Die Einheiten des Truppenverbands West haben günstigere Stellungen bezogen und die Dörfer Schijkowka, Nowy Mir, Tscherneschtschina und Druscheljubowka unter ihre Kontrolle gebracht."

Parallel dazu haben die Einheiten des Truppenverbands Mitte ihre taktische Lage verbessert und die Ortschaft Wassilewka in der DVR befreit, so die Meldung weiter.

Militärpräsenz im Baltikum: Deutsche Soldaten auf den Straßen "mehr als willkommen"

Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Freitag die Staats- und Regierungschefs der baltischen Staaten in Berlin empfangen. Ein zentrales Thema des Treffens war die Ausgestaltung der deutschen Militärpräsenz an der NATO-Ostflanke. Der lettische Staatspräsident Edgars Rinkēvičs bewertete die veränderte Führungsstruktur im nördlichen Baltikum und betonte:

"Die Tatsache, dass das deutsch-niederländische Korps die Verantwortung für die Verteidigung von Lettland und Estland übernommen hat, wird von uns sehr hoch geschätzt."

Merz verknüpfte die geopolitischen Interessen der Bundesrepublik direkt mit der Region und erklärte:

"Die Sicherheit des Baltikums ist auch die Sicherheit Deutschlands."

Der litauische Staatspräsident Gitanas Nausėda kommentierte die für das kommende Jahr geplante dauerhafte Verlegung einer kompletten deutschen Brigade und die damit verbundene Etablierung ausländischer Kräfte im öffentlichen Raum:

"Sie sind mehr als willkommen."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Russlands Verteidigungsministerium: Massiver ukrainischer Raketenangriff vereitelt

In der Nacht auf den 4. Juli haben russische Luftabwehrkräfte einen massiven ukrainischen Raketen- und Drohnenangriff vereitelt. Wie Russlands Verteidigungsministerium berichtet, habe es sich bei dem Angriff um einen Versuch Kiews gehandelt, von den Folgen des russischen Angriffs auf ukrainische Militärobjekte bei Kiew am 2. Juni sowie vom Verlust der Stadt Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik abzulenken. Die Behörde gibt weiter bekannt:

"Im Rahmen der Abwehr des Angriffs haben russische Luftabwehrkräfte in der Nacht und am Morgen des 4. Juli über 500 Luftziele zerstört, darunter: zehn Marschflugkörper vom Typ Flamingo, neun HIMARS-Geschosse aus US-Produktion im Gebiet Belgorod sowie 494 Drohnen mit großer Reichweite."

Insgesamt wurden im Juni etwa 13.000 Raketen und Drohnen abgeschossen, so die Meldung weiter. Das Ministerium betonte, dass die ukrainischen Angriffe von Spezialisten aus zahlreichen europäischen Ländern, einschließlich Großbritannien, koordiniert werden. Zudem kündigte die Behörde Vergeltungsschläge an:

"W. Selenskijs Versuch, zivile Objekte der Russischen Föderation zu beschädigen, wird nicht ohne entsprechende Reaktionen der Streitkräfte der Russischen Föderation bleiben."

Reservestärkungsgesetz auf den Weg: Was bedeutet das im Klartext?

Trotz des geringen Interesses am Wehrdienst und der wirtschaftlichen Probleme Deutschlands hat die Bundesregierung das sogenannte Reservestärkungsgesetz gebilligt. Demnach sind Arbeitgeber künftig verpflichtet, ihre Beschäftigten für Übungen der Bundeswehr freizustellen. Welche Folgen das Gesetz haben könnte, erläutert Professor Dr. Harald Weyel vom Institut für Konservative Wirtschaftspolitik.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Merz telefoniert mit Selenskij

Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij telefoniert. Der Ukrainer thematisierte nach eigenen Angaben den Bedarf der ukrainischen Flugabwehr. Nach dem Telefonat schrieb der Politiker in den sozialen Netzwerken, dass Raketen für die Patriot-Systeme oberste Priorität hätten. Es sei in dem heutigen Telefonat darum gegangen, wie mehr Munition für die Patriot-Flugabwehrsysteme beschafft werden könne. Selenskij bedankte sich währenddessen für die Unterstützung Deutschlands und widersprach der Behauptung des russischen Verteidigungsministeriums, dass die russische Armee die Stadt Konstantinowka vollständig eingenommen habe.

Ein Sprecher der Bundesregierung teilte nur wortkarg mit, dass es in dem Telefonat um die russischen Angriffe auf Kiew und andere Teile der Ukraine in den vergangenen Tagen gegangen sei. Selenskij habe Merz über die Folgen des Luftangriffs vom Donnerstag mit 30 Toten informiert. Bundeskanzler Merz habe in dem Gespräch die fortgesetzte deutsche Unterstützung für die Ukraine bekräftigt.

Ein Teil dieser Unterstützung ist die NATO-Militärhilfe an die Ukraine in Höhe von je 70 Milliarden Euro in diesem und im nächsten Jahr, auf die sich die Mitgliedstaaten gestern geeinigt haben. Offiziell beschlossen wird das Hilfspaket an die Ukraine beim NATO-Gipfel in Ankara in der nächsten Woche, bei dem Merz und Selenskij persönlich aufeinandertreffen werden.

Merz zu Litauens Atomwaffen-Plänen: "Mit Respekt zur Kenntnis zu nehmen"

Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Freitag nach einem Treffen mit den drei baltischen Staats- und Regierungschefs in Berlin die geplante Aufhebung des litauischen Atomwaffenverbots ausdrücklich begrüßt. Litauens Präsident Gitanas Nausėda habe ihn darüber informiert, dass es im Land einen "breiten gesellschaftlichen und politischen Konsens" für die Streichung des Artikels 137 der litauischen Verfassung gebe.

"Insofern habe ich das hier nicht nur nicht zu kritisieren, sondern mit Respekt zur Kenntnis zu nehmen, dass Litauen auch in dieser Hinsicht bereit ist, das Land und damit das NATO-Territorium zu verteidigen."

Das direkt an Kaliningrad und Weißrussland grenzende Land hat die Stationierung von Massenvernichtungswaffen bislang absolut untersagt. Moskau kritisiert, dass durch den Abbau dieser rechtlichen Hürde – analog zum Vorgehen Finnlands – eine potenzielle nukleare Bedrohung direkt an die russischen Außengrenzen verlagert wird.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Elf Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Cherson

Gouverneur Wladimir Saldo meldet andauernde ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien in den vergangenen 24 Stunden elf zivile Einwohner der Region, darunter zwei Kinder, verletzt worden. Ein Mann habe Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto auf der Autostraße Pawlowka – Stroganowka attackiert habe. Infolge einer Drohnenattacke auf einen Lkw sei in der Nähe der Ortschaft Grigorjewka ebenfalls ein Mann zu Schaden gekommen. Zwei weitere zivile Einwohner seien in den Ortschaften Welikaja Lepeticha und Kostogrysowo zu Schaden gekommen. In der Ortschaft Malyje Kopani seien ein 46 Jahre alter Mann, ein zwölf Jahre altes Mädchen und ein elf Jahre alter Junge verletzt worden. Saldo berichtet über beschädigte Häuser, Infrastrukturobjekte und Fahrzeuge in 18 Ortschaften.

Ukrainische Gasförderanlage nach Angriff aus Russland gestoppt

Ein russischer Drohnenangriff auf eine Gasförderanlage hat nach ukrainischen Angaben einen Brand ausgelöst. Der Betrieb der Anlage in der zentralukrainischen Region Poltawa sei eingestellt worden. Das Ausmaß der zugefügten Schäden lasse sich derzeit nicht abschätzen. Das Personal habe sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht, sodass es keine Opfer gebe, teilt der ukrainische Energiekonzern Naftogaz über den Kurznachrichtendienst Telegram mit.

Das staatliche Unternehmen wirft Russland vor, systematisch Gasförderanlagen ins Visier zu nehmen, "um die heimische Produktion der Ukraine zu drosseln und die Vorbereitungen auf die Heizperiode zu erschweren". Die getroffene Anlage sei bereits mehrmals angegriffen worden.

Podoljaka: Gegner bestätigt bessere Taktik russischer Stoßtrupps

Der ukrainisch-russische Militäranalyst Juri Podoljaka sieht Bewegung an mehreren Frontabschnitten. Im Süden beschreibt er heftige Kämpfe bei Orechow, Plawni und im Abschnitt des Truppenverbands Ost, wo durch beiderseitige Vorstöße große Grauzonen entstanden sind. Zugleich hebt er eine veränderte russische Angriffstaktik hervor, wodurch die ukrainischen Drohnen deutlich an Wirkung verloren haben. Selbst Kiew muss die verbesserte Taktik einräumen, erklärt Podoljaka. Auch bei Kupjansk, Bely Kolodes und im Raum Sumy meldet er anhaltende Gefechte und russische Vorstöße.

Die Analyse gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Ukrainische Drohne greift Siedlung im Grenzgebiet Brjansk an: ein Toter und zwei Verletzte

Der interimistische Gouverneur des russischen Gebiets Brjansk, Jegor Kowaltschuk, wirft den ukrainischen Streitkräften ein "weiteres barbarisches Verbrechen" gegen die Zivilbevölkerung in der Grenzregion vor. Wie der Politiker auf der Plattform MAX mitteilt, habe der Gegner am Samstag die Ortschaft Tschaikowitschi mit einem unbemannten Luftfahrzeug angegriffen. Die Drohne sei in einem Wohnhaus eingeschlagen. Ein Zivilist sei dabei ums Leben gekommen, zwei weitere seien mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Kowaltschuk spricht den Angehörigen des Todesopfers sein Beileid aus. Man werde die Familie finanziell unterstützen. Infolge der Drohnenattacke sei ein Wohnhaus völlig zerstört worden. Sieben Einfamilienhäuser und acht Autos seien beschädigt worden, so der Interimsgouverneur.

Warschau und Kiew versuchen, Zwist um UPA-Ehrung zu entschärfen

Die Außenminister Polens und der Ukraine haben sich in Warschau um eine Beruhigung im Streit über die schwierige Geschichte ihrer Völker im Zweiten Weltkrieg bemüht. Der polnische Minister Radosław Sikorski und sein Kiewer Gast Andrei Sibiga seien sich einig gewesen, "dass Wahrheit, Respekt und das Gedenken an die Opfer weiterhin zentrale Elemente der bilateralen Beziehungen sind". Das teilte das polnische Außenministerium mit.

Sibiga schlug nach eigenen Angaben ein Maßnahmenpaket zur Krisenbewältigung vor. Die Maßnahmen beinhalteten demnach Beratungen zwischen den Außenministerien, die Organisation eines Treffens von Historikern sowie die Einbeziehung der "religiösen Anführer beider Nationen".

Der Streit war Ende Mai aufgeflammt, als der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij einer Armee-Einheit den Beinamen "Helden der UPA" verliehen hatte. Die sogenannte Ukrainische Aufstandsarmee hatte im Zweiten Weltkrieg mit den deutschen Besatzern kollaboriert und in der heutigen Westukraine Zehntausende Polen ermordet.

In Polen löste die Ehrung der UPA Empörung aus. Der rechtskonservative Präsident Karol Nawrocki entzog Selenskij den höchsten polnischen Orden. Aus Protest gaben zahlreiche ukrainische Regierungsbeamte ebenfalls die ihnen von Polen verliehenen Auszeichnungen zurück.

Zwölf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Belgorod: Zahlreiche Haushalte ohne Strom

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 62 Ortschaften in zehn Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe dabei mehrere Raketen und mindestens 20 Geschosse abgefeuert sowie 204 Drohnen eingesetzt, von denen 122 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über viele Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Eine Einwohnerin von Belgorod habe eine Splitterverletzung an einem Auge erlitten. In der Siedlung Bessonowka sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische Drohne sein Auto attackiert habe. Ein Einwohner der Siedlung Rakitnoje sei bei einer ähnlichen Attacke zu Schaden gekommen. Nahe der Siedlung Potschajewo sei ein Mann verletzt worden, als eine FPV-Drohne ihn angegriffen habe. Ein Einwohner der Siedlung Fischtschewo habe bei der Detonation einer Drohne Verletzungen erlitten. In der Stadt Schebekino seien drei Menschen verletzt worden, als in ihrer Nähe eine FPV-Drohne detoniert sei. In der Siedlung Nowaja Tawolschanka sei ein Einwohner zu Schaden gekommen. In einem Betrieb in der Siedlung Pojana seien zwei Mitarbeiter – eine Frau und ein Mann – verletzt worden. Eine weitere Frau habe in der Siedlung Beljanka Verletzungen erlitten, als in ihrer Nähe eine ukrainische Drohne detoniert sei. Außerdem habe ein Mann eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er noch am 2. Juli in der Siedlung Neschegol ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.

Der Krisenstab meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden sieben Mehrfamilienhäuser, 20 Einfamilienhäuser, eine Energieanlage, drei soziale Einrichtungen, zwei Verwaltungsgebäude, zwei Betriebe, sieben Geschäfte, ein Infrastrukturobjekt, ein Lagerhaus, eine Scheune, eine Garage, zwei Stromleitungen, zwei Gasleitungen, ein Traktor, vier Lkw und 57 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Zudem berichtet der Krisenstab über einen massiven Stromausfall in der Stadt Belgorod, nachdem das ukrainische Militär in der Nacht die Gebietshauptstadt mit Raketen beschossen habe. Auch die Wasserversorgung sei gestört worden. Man tue alles Mögliche, um die Folgen der Attacken möglichst schnell zu beheben, heißt es.

Russlands Generalstab über Konstantinowka: "Schlüssel zum letzten Bollwerk des Kiewer Regimes im Donbass"

Nach der Einnahme der Stadt Konstantinowka durch die russische Armee hat der Leiter der Operativen Hauptverwaltung des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, Generaloberst Sergei Rudskoi, ein Briefing in Moskau abgehalten, bei dem er über Einzelheiten der Operation berichtete. Der ranghohe Militär bezeichnete die Ortschaft, die Russland gestern vollständig unter seine Kontrolle gebracht hatte, als "Schlüssel zum letzten Bolwerk des Kiewer Regimes im Donbass" – und zwar zum Ballungsgebiet Kramatorsk-Slawjansk. Demnach hätten in diesem wichtigen Logistik- und Industrieknotenpunkt Anfang 2022 mehr als 78.000 Menschen gelebt. In Bezug auf ihre Fläche und Einwohnerzahl sei die Stadt das siebtgrößte Verwaltungszentrum im Donbass gewesen. Die ukrainische Führung habe dort seit dem Jahr 2014 und insbesondere nach dem Verlust der Stadt Bachmut ein gut befestigtes Verteidigungssystem eingerichtet, erklärte Rudskoi.

"Im Großen und Ganzen war Konstantinowka das am besten befestigte und gestaffelte Verteidigungsgebiet der ukrainischen Streitkräfte. Neben Slawjansk, Kramatorsk und Druschkowka war sie eine der vier sogenannten Festungsstädte, welche die wichtigste Verteidigungslinie der ukrainischen Streitkräfte im Donbass bilden."

Nach Angaben von Rudskoi habe der Gegner während der erbitterten Kämpfe um Konstantinowka rund 13.500 Armeeangehörige verloren. Darüber hinaus habe das russische Militär dort 14 Kampfpanzer, 283 gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 1.400 Autos, 200 Geschütze und acht Mehrfachraketenwerfer außer Gefecht gesetzt. Die russischen Truppen seien nun gerade dabei, die Stadt von einzelnen ukrainischen Kämpfern zu säubern. Die russischen Streitkräfte seien weiterhin auf dem Vormarsch auf das Ballungsgebiet Kramatorsk-Slawjansk. Der Truppenverband West sei gerade dabei, die Stadt Krasny Liman einzunehmen.

Massive Drohnenattacke auf Sankt Petersburg und Gebiet Leningrad: 72 Drohnen abgefangen

Die Behörden der Stadt Sankt Petersburg und des umliegenden Gebiets Leningrad haben am Morgen eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine gemeldet. Sowohl Gouverneur Alexander Beglow als auch Gouverneur Alexander Drosdenko teilten mit, dass über der Region 72 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen worden seien. Beglow erklärte diesbezüglich, dass es der Gegner auf ein Ölterminal im Seehafen der Millionenstadt abgesehen habe. Eine abgeschossene Drohne sei in der Stadt Peterhof herabgestürzt. Der Politiker meldete weder Opfer noch Schäden.

Drosdenko teilte mit, dass Wrackteile einer abgeschossenen Drohne in der Nähe des Hafens Wyssozk herabgestürzt seien. Auch er meldete weder Opfer noch Schäden.

Der Flughafen Pulkowo setzte den Betrieb aus Sicherheitsgründen vorübergehend aus.

Die Befreiung von Konstantinowka wird sich auf die gesamte Sonderoperation auswirken

Russlands Truppen schließen die Befreiung einer der größten und strategisch wichtigsten Städte des Donbass – Konstantinowka – ab. Dabei haben sie eine bestimmte Taktik angewandt, um diesen vom Gegner befestigten Abschnitt der Front zu durchbrechen.

Die Befreiung von Konstantinowka bringt nicht bloß eine Industriestadt mit langjährigen Traditionen zurück. Es überrascht nicht, dass die Operation zur Befreiung der Stadt unter der persönlichen Kontrolle des russischen Oberbefehlshabers Wladimir Putin gestanden hat.

Mehr dazu in dieser Analyse von Dmitri Gubin und Jewgeni Krutikow auf unserer Website.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 35 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 3. Juli 22 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Kachowka — 6,
  • Kostogrysowo — 4,
  • Malyje Kopani — 3,
  • Knjase-Grigorowka — 7,
  • Nowaja Majatschka — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kairy, Kachowka und Gornostajewka seien insgesamt 14 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Sechs Verletzte und Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 3. Juli bis 8 Uhr MESZ am 4. Juli 123 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 93-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem zehn Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet sechs Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Bei ihnen handele es sich um Mitarbeiter der Verwaltung des Bezirks Rylsk. Sie seien zu Schaden gekommen, als vor dem Verwaltungsgebäude ein Sprengsatz explodiert sei. In der Stadt Rylsk seien außerdem vier Wohnhäuser, ein Geschäft und zwei Autos beschädigt worden. Schäden seien auch in den Ortschaften Makejewo, Durowo, Alexandrowka, Lgow, Uslanka und Korotschka entstanden. Infolge der Attacken aus der Ukraine seien dort insgesamt drei Einfamilienhäuser, eine Tankstelle, eine Stromleitung und zwei Autos beschädigt worden.

DVR meldet neun ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden neun Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik neun Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 3. Juli bis 0 Uhr am 4. Juli (Ortszeit) wurden drei Zivilisten verletzt. Durch den Beschuss kamen ein Wohnhaus, drei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Lkw zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 15 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kam eine zivile Person ums Leben, vier weitere zivile Einwohner erlitten Verletzungen. Beschädigt wurden drei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos.

Ukrainische Rüstungsindustrie erhält Vorgaben von Selenskij

Bei einer Sitzung mit Vertretern von Militär, Regierung und Rüstungsindustrie hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij die Marschrichtung für die nächsten Kriegsmonate festgelegt. Es ging vor allem um Vorgaben für die Rüstungsindustrie. Anschließend kommentierte Selenskij auf der Plattform X:

"Die Ukraine ist jetzt in der Lage, solche Mengen an hochtechnologischen Waffen zu produzieren, die die russischen Kapazitäten langfristig übertreffen können."

Bei der Sitzung sei vor allem über Wege zur Steigerung der Produktionskapazitäten des ukrainischen Drohnen- und Raketenprogramms gesprochen worden.

Die Ukraine hat zuletzt mit neuen Waffen vor allem die Erdölindustrie und Rüstungsunternehmen in Russland angegriffen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 389 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Freitag bis 6 Uhr MESZ am Samstag 389 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Lipezk, Leningrad, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Twer und Tula, der Region Krasnodar, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

3.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

UN-Hochkommissar fordert Einstellung der Folter russischer Kriegsgefangener in der Ukraine

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, forderte die sofortige Einstellung der Folter russischer Kriegsgefangener. Seinen Worten zufolge müssen die für die Misshandlungen Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Auf einer Sitzung des UN-Rats für Menschenrechte sagte er insbesondere:

"Etwa die Hälfte der von der Ukraine gefangengenommenen Kriegsgefangenen, mit denen Mitarbeiter meines Büros gesprochen haben, berichteten von Folter oder anderen Formen der Misshandlung."

Dabei gab er keine genauen Angaben zur Anzahl der Betroffenen.

Russische Streitkräfte haben Konstantinowka vollständig befreit

Die russische Armee hat die Industriestadt Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) vollständig befreit. Dies meldet der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow.

Die Ortschaft liegt im Norden der DVR, 55 Kilometer von Donezk entfernt. Sie spielt eine Schlüsselrolle für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte im Ballungsraum Kramatorsk-Slawjansk, da sich dort ein großer Eisenbahnknotenpunkt befindet.

Mehr zum Thema – Die Befreiung von Konstantinowka wird sich auf die gesamte Sonderoperation auswirken

"Einschüchterungsversuch" – Russische Botschaft in Stockholm von zwei Drohnen attackiert

Die russische Botschaft in Stockholm ist am Donnerstag Ziel eines Drohnenangriffs geworden. Laut Angaben des russischen Außenministeriums überflogen zwei Quadkopter das Botschaftsgelände.

Eine der Drohnen warf dabei einen Behälter mit roter Farbe ab. Die zweite Drohne, an der eine Sprengstoff-Attrappe angebracht war, stürzte in unmittelbarer Nähe des Botschaftsgebäudes ab.

Die Botschaft sprach von einem "eklatanten Versuch, die Mitarbeiter einzuschüchtern", der weit über eine bloße Provokation hinausgehe. Demzufolge ereignen sich solche Vorfälle in Schweden regelmäßig, ohne dass die dortigen Sicherheitsdienste effektiv eingreifen.

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The Telegraph: Russische Drohnen erreichen Raketengeschwindigkeit

Die neuesten Entwicklungen Russlands im Bereich der unbemannten Luftfahrt haben die Schlagkraft der russischen Armee erheblich gesteigert, schreibt die britische Zeitung The Daily Telegraph. Einige Drohnenmodelle erreichen so hohe Geschwindigkeiten, dass man sie leicht für Raketen halten könnte. Nach Angaben der Zeitung können neue Modelle wie die "Geran-4" Geschwindigkeiten von bis zu 500 km/h erreichen. Damit übertreffen sie die ukrainischen Abfangdrohnen, deren Höchstgeschwindigkeit nur 350 km/h beträgt, bei Weitem. In dem Artikel heißt es:

"Die neuen russischen Drohnen […] rasen mit solcher Geschwindigkeit über den Himmel, dass man sie für Raketen halten könnte. […] Russland greift die ukrainische Hauptstadt immer häufiger an und zwingt Kiew dadurch, seine wertvollsten Abfangdrohnen einzusetzen. Dadurch entstehen Lücken, durch die ballistische Raketen und Marschflugkörper vordringen können."

Gebiet Charkow: Kiew ordnet Zwangsevakuierung aus 60 Ortschaften an

Wie der Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Charkow, Oleg Sinegubow, mitteilte, wurde in Teilen der Region eine obligatorische Evakuierung angeordnet. Seinen Angaben zufolge betrifft die Zwangsevakuierung 41 Ortschaften der Gemeinde Schewtschenkowskij, zwölf Ortschaften des Bezirks Bogoduchow und sieben Ortschaften der Gemeinde Dergatschowo. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb Sinegubow:

"Wir erweitern das Evakuierungsgebiet für die Zivilbevölkerung aus den Gemeinden der Bezirke Kupjansk, Bogoduchow und Charkow. Der entsprechende Beschluss wurde auf der Sitzung des Verteidigungsrates der Region gefasst."

Schicksal Hunderter in Weliki Prikol gefallener ukrainischer Soldaten wird verheimlicht

Wie der Nachrichtenagentur RIA Nowosti aus Sicherheitskreisen mitgeteilt wurde, verschweigt das Kommando des 4. Bataillons der 119. Brigade der Territorialverteidigung der ukrainischen Streitkräfte den Angehörigen das Schicksal Hunderter Soldaten, die in der Ortschaft Weliki Prikol in der Region Sumy ums Leben gekommen sind. Auf diese Weise versuche Kiew, Entschädigungszahlungen zu umgehen. Ein Gesprächspartner der Agentur merkte an:

"Das Kommando des 4. Bataillons der 119. Brigade der Territorialverteidigung der ukrainischen Streitkräfte teilte den Angehörigen der vermissten ukrainischen Soldaten mit, dass Hunderte von Leichen in Feldleichenhäusern gelagert worden seien, die in verlassenen Häusern im Dorf Weliki Prikol eingerichtet worden waren und dann im Verlauf der Kämpfe zusammen mit den Leichen 'plötzlich' niedergebrannt seien."

Macgregor: Putin hat jede Hoffnung auf eine diplomatische Lösung aufgegeben

In einem Interview für den Podcast Redacted sieht der Oberst a. D. der US-Armee und Politikwissenschaftler Douglas Macgregor einen militärischen Wendepunkt in der Ukraine. Putin habe die Hoffnung auf Verhandlungen mit dem Westen – insbesondere mit Donald Trump nach einem substanzlosen Treffen in Alaska – sowie auf einen politischen Wandel in Europa endgültig aufgegeben, so Macgregor.

Angesichts drohender neuer US-Milliardenhilfen für Kiew habe der russische Präsident nun den Befehl erteilt, den Konflikt militärisch zu beenden.

Macgregor sieht die ukrainische Verteidigung vor dem Kollaps. Er erwartet eine finale russische Großoffensive mit einem Vorstoß auf die Hafenstadt Odessa und die Hauptstadt Kiew.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

Drei ukrainische Kämpfer bei Ergebungsversuch getötet

Eine ukrainische Drohne hat drei ukrainische Kämpfer angegriffen, als diese versuchten, sich in der Nähe der Siedlung Rownoje im Gebiet Saporoschje den russischen Soldaten zu ergeben. Dies erklärte ein Militärangehöriger des Truppenverbandes Ost mit dem Rufnamen Dawa gegenüber RIA Nowosti

"Der Gegner hat von einer Aufklärungsdrohne aus gesehen, dass wir drei Soldaten gefangen nehmen und diese sich ergeben. Daraufhin hat der Gegner eine Drohne geschickt, die direkt in seinen eigenen Militärangehörigen flog."

Alle drei ukrainischen Soldaten wurden bei dem Drohnenangriff getötet. Er fügte hinzu, dass diese Kämpfer etwa 30 bis 40 Jahre alt waren.

Bericht: Die Europäer fallen Selenskij-Desinformationen zum Opfer

Europäer seien Desinformationen zugunsten Wladimir Selenskijs zum Opfer gefallen, schreibt das italienische Portal IL Fatto Quotidiano. Westliche Medien verkünden den unmittelbar bevorstehenden Sieg der Ukraine, während ukrainische Truppen nicht einmal in der Lage seien, verlorene Gebiete zurückzuerobern, heißt es in dem Artikel. Um der Ukraine zu helfen, müsse die EU mit Wladimir Putin verhandeln, so der Autor des Portals. Er betont:

"Wenn die ukrainische Armee der russischen überlegen ist, warum kann sie dann Mariupol, Sewerodonezk, Lisitschansk, Awdejewka oder Ugledar nicht zurückerobern? Wenn 10.000 Ukrainer 80.000 Russen töten können, warum hat Selenskij keine dieser Städte zurückerobert? Die Antwort ist einfach: Am 17. Dezember des Jahres 2024 erklärte Selenskyj der französischen Zeitung Le Parisien, die Ukraine sei nicht stark genug, um die verlorenen Gebiete zurückzuerobern. Das Ergebnis der NATO-Strategie ist also folgendes: 1) Die Ukraine hat ihre reichsten und strategisch wichtigsten Regionen verloren; 2) sie hat den Zugang zum Meer fast vollständig verloren; 3) sie hat die Fähigkeit zur Selbstversorgung verloren."

Russische Einheiten setzen Eliminierung des Gegners in Krasny Liman und Konstantinowka fort

Im Laufe der Woche hat der Truppenverband West fortgesetzt, die Vernichtung ukrainischer Formationen in der Stadt Krasny Liman in der DVR abzuschließen. Die russischen Soldaten haben Minenräumarbeiten in der Stadt begonnen. Insgesamt wurden 200 ukrainische Kämpfer, 50 Einheiten der Militärtechnik, 25 ferngesteuerte Robotersysteme und 21 Autos außer Gefecht gesetzt. 

Die Einheiten des Truppenverbandes Süd haben die Säuberung der Stadt Konstantinowka in der DVR von ukrainischen Truppen fortgesetzt. Im Laufe der Woche verlor der Gegner 535 Kämpfer, mehr als 360 Einheiten verschiedener Waffen und Militärtechnik sowie 118 Autos.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 27. Juni bis 3. Juli. 

Als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes auf Zivilobjekte auf Russlands Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven und fünf kombinierte Schläge durchgeführt. Infolge der Attacken wurden Energie- und Transportinfrastrukturobjekte sowie Logistikzentren, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden, Militärflugplätze, Lager für unbemannte Boote, Munitions- und Treibstofflager, Drohnenwerkstätten, Drohnenlager und Drohnenstartplätze getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.485 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 90 Autos, 13 Feldartilleriegeschütze und acht Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 1.490 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 27 gepanzerte Kampffahrzeuge, 124 Autos, 16 Feldartilleriegeschütze und elf Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.405 Kämpfer einbüßen. Zwei Panzer, 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 164 Autos, 22 Feldartilleriegeschütze sowie vier Stationen für elektronische Kampfführung wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.160 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 41 Autos, 15 Feldartilleriegeschütze und zwölf Stationen für elektronische Kampfführung. 

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 3.140 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 17 gepanzerte Kampffahrzeuge, 62 Autos und neun Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 425 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 82 Autos und 15 Stationen für elektronische Kampfführung.

Zwei MiG-29-Kampfflugzeuge der ukrainischen Luftstreitkräfte wurden durch Kampfdrohnen der russischen Streitkräfte zerstört.

Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 72 gelenkte Bomben, eine Langstreckenrakete, drei Raketen vom Typ Flamingo, eine HIMARS-Rakete aus US-Produktion und 3.871 Drohnen ab.

Die Schwarzmeerflotte neutralisierte zehn unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte.

Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 173.520 unbemannte Luftfahrzeuge, 664 Flugabwehrraketensysteme, 30.014 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.751 Mehrfachraketenwerfer, 35.624 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 65.543 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

Außenministerium: Kiew interessiert an Informationsaustausch mit Japan über Russland

Laut dem ukrainischen Außenminister Andrej Sibiga ist die Ukraine an einem Informationsaustausch mit Japan über Russland interessiert. Nach seinem zweitägigen Besuch in Tokio erklärte der Minister, Kiew sei an Informationen über angebliche Bedrohungen aus Russland im Fernen Osten interessiert.

Selenskij zuversichtlich: Russland verliert diesen Krieg

In einem Interview mit dem US-Sender CBS News schilderte Selenskij seine Eindrücke des derzeitigen Kriegsverlaufs. "Russland verliert [diesen Krieg]. Die Ukrainer werden diesen Krieg gewinnen. Da bin ich mir sicher", postulierte das ukrainische Staatsoberhaupt.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russische Armee befreit elf Ortschaften binnen einer Woche

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt elf Ortschaften in vier Regionen befreit:

  • Ukrainskoje im Gebiet Charkow, 
  • Malinowka und Piskunowka in der DVR,
  • Nowoskelewatoje, Pisanzy, Bogodarowka und Alexandrowka im Gebiet Dnjepropetrowsk, 
  • Nowosjolowka, Rownoje, Lesnoje und Kopani im Gebiet Saporoschje.

Ukrainische Armee setzte Baton-Drohnen bei Angriff auf Markt im Gebiet Saporoschje ein

Am Freitag hat die ukrainische Armee einen Markt in der Stadt Tokmak im Gebiet Saporoschje angegriffen. Bei der Attacke hat der Gegner zwei Drohnen vom Typ Baton eingesetzt. Dies teilte TASS unter Berufung auf den Operativstab der Region mit. 

"Die ukrainischen Streitkräfte haben am helllichten Tag gezielte Angriffe auf den Markt mit zwei Kampfdrohnen vom Typ Baton durchgeführt."

Zuvor berichtete Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, dass bei dem Angriff fünf Zivilisten getötet und 18 weitere verletzt wurden.

Miroschnik: Kiew blockiert besiedelte Gebiete mithilfe von Fernminen

Ukrainische Truppen blockieren bewohnte Gebiete mithilfe von ferngesteuerten Minen und Drohnenangriffen. Das erzählte der russischen Nachrichtenagentur TASS der Vertreter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik. Er merkte an, dass die Zahl der ferngesteuerten Minenoperationen Kiews gegen zivile Ziele in letzter Zeit stark zugenommen habe, und erklärte:

"In den letzten Monaten haben ukrainische Militante massenhaft Minen eingesetzt, um Autobahnen und Orte mit zivilen Ansammlungen in Gefahr zu bringen und den Verkehr zu blockieren. Versuche von Militanten der ukrainischen Streitkräfte, Wohngebiete mithilfe von ferngesteuerten Minen und Drohnenangriffen auf Fahrzeuge von der Verkehrsanbindung abzuschneiden, wurden in der Republik Krim, den Regionen Cherson, Saporoschje und Belgorod sowie in der Volksrepublik Donezk dokumentiert."

Konstantinowka: Russische Armee vertreibt ukrainische Drohnenbesatzungen

Ein Drohnenpilot des russischen Spezialkräftebataillons der Südlichen Streitkräftegruppe erklärte, russische Militärs hätten ukrainische Drohnenbesatzungen aus Kostantinowka vertrieben. Er erzählte auch, dass ukrainische Drohnenpiloten entweder getötet worden seien oder sich in Richtung Alexejewo-Druschkowka und Umgebung zurückgezogen hätten, was ihre Einsatzfähigkeit nun erheblich mindere. Der Pilot sagte gegenüber der Agentur TASS:

"Bis vor Kurzem waren feindliche Drohnenpiloten in Konstantinowka stationiert. Jetzt ist ihre Arbeit in dem Gebiet zu schwierig geworden."

Miroschnik: Mehr als 20.000 Leichen gefallener Soldaten im Laufe eines Jahres an Kiew zurückgegeben

Moskau hat der Ukraine binnen eines Jahres die Leichname von 20.354 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zurückgegeben. Von ukrainischer Seite hat Russland 627 Leichname gefallener russischer Soldaten erhalten. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, am Freitag bei einem Briefing. 

"Binnen eines Jahres, als der Austausch der Leichname der Gefallenen wieder aufgenommen wurde, hat Russland der Ukraine 20.354 Leichname übergeben. Im Gegenzug hat die Ukraine der russischen Seite 627 sterbliche Überreste gefallener russischer Soldaten zurückgegeben. Das ist das tatsächliche Verhältnis der Gefallenen auf dem Schlachtfeld, über das man weder in Kiew noch in Brüssel sprechen will."

Drohnenangriff auf Markt im Gebiet Saporoschje: Fünf Tote und 18 Verletzte

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Markt in der Stadt Tokmak wurden fünf Menschen getötet und mindestens 18 weitere verletzt. Dies berichtete Jewgeni Balizki, der Gouverneur des Gebiets Saporoschje.  

"Es ist bereits bekannt, dass bei einem gezielten Angriff des Gegners auf den Stadtmarkt von Tokmak fünf Einwohner ums Leben gekommen sind. Weitere 18 Personen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrads. Es werden weiterhin Verletzte eingeliefert."

"Das ist ein Schlag gegen das friedliche Leben, gegen die Menschen, die gekommen sind, um Lebensmittel einzukaufen. Die Verantwortung für diese Tragödie liegt bei denen, die bewusst zivile Ziele angreifen".

Swetlana Petrenko, die Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees, teilte mit, dass die Behörde ein Strafverfahren wegen eines Terroranschlags bereits eingeleitet hat.

Ukrainische Drohnenleitstellen im Gebiet Dnjepropetrowsk zerstört

Russische Drohnenpiloten haben gegnerische Drohnenleitstellen im Gebiet Dnjepropetrowsk außer Gefecht gesetzt, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte.

"Im Gebiet Dnjepropetrowsk haben die Drohneneinheiten des Truppenverbandes Ost Drohnenleitstellen der ukrainischen Streitkräfte entdeckt. Dort befanden sich Drohnenpiloten, Kommunikationsmittel, Antennen und Drohnensteuerungstechnik. Die identifizierten Ziele wurden mit FPV-Drohnen und Starrflüglerdrohnen vom Typ Molnija angegriffen."

Gouverneur: Mehrere Opfer bei Kiews Drohnenangriff auf Markt im Gebiet Saporoschje

Eine ukrainische Drohne hat einen Markt in der Stadt Tokmak im Gebiet Saporoschje angegriffen. Dies teilte Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, mit. 

"In der Stadt Tokmak hat eine Drohne während eines gezielten Angriffs auf die zivile Infrastruktur einen Markt getroffen. Es gibt Tote und Verletzte. Die Verletzten wurden umgehend von Rettungswagen in das zentrale Bezirkskrankenhaus von Tokmak gebracht, wo sie die notwendige medizinische Versorgung erhalten. "

Balizki betonte, dass der Angriff noch andauert.

LVR: Behörden melden Opfer bei Drohnenangriff auf Fahrzeug

Eine ukrainische Drohne hat einen GAZelle-Kleintransporter auf der Autobahn Starobelsk-Belowodsk in der Volksrepublik Lugansk angegriffen, wie Leonid Passetschnik, der Leiter der Region, mitteilte. Infolge der Attacke gibt es Opfer. 

"Heute Morgen hat eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte auf der Autobahn Starobelsk-Belowodsk einen GAZelle-Kleintransporter angegriffen, der Produkte einer Butterfabrik beförderte. Ein 50-jähriger Mann erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Ein 39-jähriger Mann wurde verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert."

Gebiet Kursk: Auto mit Verwaltungsbeamten auf eine Mine gefahren

Ein Fahrzeug mit Verwaltungsbeamten des Bezirks Rylsk ist heute Morgen auf eine Mine gefahren, wie der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinstein, auf Telegram mitteilte. Der Sprengsatz wurde ferngezündet. Infolge der Attacke wurde der Bezirksleiter Wladimir Kowaltschuk verletzt: Er erlitt eine Minenexplosionsverletzung und Splitterverletzungen an den Beinen. Er wird ins Krankenhaus in Kursk gebracht. Der Fahrer erlitt eine Bauchverletzung und Splitterverletzungen am Oberschenkel. Er wird im Krankenhaus in Rylsk operiert.

Zwei weitere Beamte, die sich zum Zeitpunkt der Explosion am Eingang des Gebäudes befanden, wurden ebenfalls verletzt und ins Krankenhaus in Rylsk eingeliefert.

Fast 80 Drohnen binnen 24 Stunden über Gebiet Kursk abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 42 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 77 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet achtmal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Infolge der Attacken wurde ein ziviler Einwohner verletzt. 

Zu Schaden kam ein Privathaus. Ein weiteres Privathaus und ein Fahrzeug sind abgebrannt.

Galusin: Kiews Kuratoren denken nur an Einfrieren der Kampfhandlungen

Die Kuratoren des Kiewer Regimes denken nur an ein Einfrieren der Kämpfe, um Zeit für die Stärkung ukrainischer Truppen zu gewinnen, sagte Russlands stellvertretender Außenminister Michail Galusin gegenüber RIA Nowosti.

"Kiew hat heute keine Entscheidungsfreiheit. Es gibt nur das weiter, was seine Kuratoren ihm sagen. Sie denken nur daran, wie man die Kampfhandlungen 'einfrieren' kann, um Zeit zu gewinnen, um die ukrainischen Streitkräfte zu stärken und ihre Truppen umzugruppieren."

Moskau brauche jedoch eine Lösung, die einen dauerhaften und nachhaltigen Frieden in der Region bringe, indem die Ursachen des Ukraine-Konflikts beseitigt werden, betonte der Diplomat.

Experte: Den ukrainischen Truppen droht Einkesselung bei Slawjansk in DVR

Die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die in Nikolajewka bei Slawjansk in der DVR stationiert sind, könnten bald umzingelt werden, nachdem sie die Kontrolle über die Ortschaft Piskunowka verloren haben. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS. Er merkte an, dass das russische Militär von den zuvor befreiten Siedlungen Rai-Alexandrowka, Piskunowka und Kaleniki vorrücken. 

"Die ukrainische Gruppierung in Nikolajewka könnte nun praktisch eingekesselt sein. Wenn unsere Truppen an diesem Abschnitt weiter vorrücken, werden wir alle gegnerischen Befestigungen umgehen und sie von hinten angreifen."

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 150 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 155 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Twer, Tula, Smolensk, Kaluga, Belgorod, Brjansk, Kursk, Rostow, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

2.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Peskow: Russland setzt Druck auf Kiew fort und wird alle seine Ziele erreichen

Russland werde den Druck auf das Kiewer Regime weiter verstärken, um die von Russland klar definierten Ziele zu erreichen, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, in einem Kommentar zur Äußerung der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas, die eine Ausweitung der Sanktionen gegen Russland angekündigt hatte.

Auf die Frage von Journalisten, ob Russland nicht nur gegenüber der Ukraine, sondern auch gegenüber einer Reihe anderer europäischer Länder im Sinne eines Präventivschlags Gewalt anwenden könnte, erklärte Peskow, dass die Sicherheit Russlands in jedem Fall gewährleistet werde, und zwar nicht unbedingt durch den Einsatz militärischer Gewalt, wie einige Experten vermuten.

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Regierungsberater: Niederlande sollten Soldaten in die Ukraine entsenden

Der niederländische Beratende Rat für internationale Fragen empfiehlt der Regierung, sich nach einem möglichen Waffenstillstand mit einem militärischen Kontingent an einer internationalen Mission in der Ukraine zu beteiligen.

Laut dem Gutachten sollten die Niederlande eine "aktive politische und militärische Rolle" übernehmen und sich am Aufbau einer Staatengruppe beteiligen, die die "politische und militärische Führung einer künftigen internationalen Garantiemission" übernimmt. Neben politischer Unterstützung sollte Den Haag auch Truppen bereitstellen.

Nach Auffassung der Autoren sollte diese internationale Truppe nicht nur Beobachtungsaufgaben übernehmen, sondern als einsatzfähige militärische Formation über die Befugnis verfügen, im Bedarfsfall unmittelbar Gewalt anzuwenden. Der Rat betont zugleich, dass ein solcher Einsatz vom Parlament gesondert beschlossen werden müsse. Zudem sollte die Regierung vorab festlegen, welche Einheiten und Fähigkeiten das Land für eine solche Mission bereitstellen könne.

Zuvor hatte der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärt, europäische Pläne zur Entsendung sogenannter Stabilisierungstruppen in die Ukraine würden zur Entstehung einer "neuen Berliner Mauer" führen.

Russische Gebiete melden weitere Opfer ukrainischer Angriffe

Mehrere russische Gebiete melden weitere Opfer infolge ukrainischer Angriffe. So wurde im Gebiet Belgorod nach Angaben des regionalen Krisenstabs ein Mann in der Ortschaft Nowaja Tawolschanka bei einem Angriff einer ukrainischen FPV-Drohne auf sein Auto an der Schulter durch Splitter verletzt. Er begab sich selbst ins Krankenhaus und wird dort ambulant weiterbehandelt. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

Im Gebiet Kursk erlitt ein 69-Jähriger in der Ortschaft Korenewo bei einem Drohnenangriff ein Explosions- und Splittertrauma sowie mehrere Splitterverletzungen im Bereich des linken Schulterblatts. Zudem besteht der Verdacht auf eine Verletzung der Lunge. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurde der Mann vor Ort medizinisch versorgt.

Aus dem Gebiet Cherson meldete Gouverneur Wladimir Saldo einen getöteten und drei verletzte Zivilisten innerhalb der vergangenen 24 Stunden. In Nowaja Sburjewka kam demnach ein 1971 geborener Mann bei einem Drohnenangriff ums Leben.

Grossi verurteilt Angriff auf Feuerwache in Energodar

Das IAEA-Team am Kernkraftwerk Saporoschje hat in dieser Woche erhebliche Schäden an der Feuerwache im benachbarten Energodar bestätigt. Die Einrichtung spielt eine wichtige Rolle für die Notfallbereitschaft des Kernkraftwerks. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi verurteilt den Angriff und erklärt:

"Jeder Angriff, der die nukleare Sicherheit und die Notfallbereitschaft beeinträchtigt, ist inakzeptabel."

LVR: Zwölf Verletzte bei Angriff auf Linienbus in Lissitschansk

Bei einem ukrainischen Angriff auf einen Linienbus in Lissitschansk sind zwölf Menschen verletzt worden. Dies teilt das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR) Leonid Passetschnik auf der Plattform Max mit:

"Als die Menschen nach der Arbeit nach Hause zurückkehrten, griffen Neonazis einen Stadtbus in Lissitschansk an. Zwölf Menschen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades."

Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht und werden dort medizinisch versorgt. Zudem seien im Bezirk Perewalsk und in Perwomaisk zivile Lastwagen von Drohnen angegriffen worden, so Passetschnik. Dabei wurde ein Zivilist verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert.

Erneuter ukrainischer Kamikazedrohnenanschlag auf Reisebus aus Weißrussland in Gebiet Brjansk

Im Gebiet Brjansk ist eine Kamikazedrohne in einen Reisebus mit Zivilisten eingeschlagen. Der Bus beförderte Fahrgäste auf der Strecke aus Minsk über Gomel in Weißrussland nach Anapa an Russlands Schwarzmeerküste. Dies ist der zweite solche Fall in den letzten Wochen.

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Selenskij wirft westlichen Partnern ausbleibende Raketenlieferungen vor

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat den westlichen Partnern vorgeworfen, ihre Zusagen für Raketenlieferungen nicht einzuhalten. Dies berichtet das ukrainische Portal Nowosti.LIVE. Selenskij sagte:

"Wenn unsere Partner rechtzeitig geliefert hätten, was sie versprochen haben ... Ich werde die Einzelheiten der Lieferungen nicht diskutieren oder offenlegen. Ich halte das für ein großes Problem, das mit unseren Partnern zusammenhängt."

Er bezeichnete es als ungerecht, dass Kiew zunächst Geld für Abfangraketen aufbringen müsse und anschließend zusätzlich darum kämpfen müsse, dass diese tatsächlich geliefert würden. Als Beispiel nannte Selenskij Norwegen, das nach seinen Angaben die Finanzierung von 200 Raketen zugesagt habe, jedoch keine geliefert habe. Zugleich forderte Selenskij erneut Lizenzen für die Produktion von Patriot-Systemen in der Ukraine.

"Wir sprechen bereits seit Langem mit der US-Regierung über Lizenzen für die Produktion von Patriot-Systemen. Wir brauchen eine eigene Produktion. Eine europäische Fertigung – hier in der Ukraine oder gemeinsam mit unseren Partnern – würde auch die Vereinigten Staaten unterstützen, wenn dies erforderlich ist. Wir hoffen sehr auf eine positive Antwort von Präsident Trump."

Ukrainische Polizei fordert Daten zu Mitarbeitern mit Mobilmachungsbefreiung an

Wie die ukrainische Zeitung Sudebno-Juriditscheskaja Gaseta berichtet, verlangt die ukrainische Polizei von Arbeitgebern Informationen über Beschäftigte, die von der Mobilisierung ausgenommen sind. Demnach erhalten Unternehmen Schreiben der Nationalen Polizei, in denen sie aufgefordert werden, Angaben zu Mitarbeitern vorzulegen, für die zwischen 2023 und 2026 eine Mobilmachungsbefreiung gewährt wurde.

Unter anderem werden Einstellungsanordnungen, Arbeitsverträge, Arbeitszeitnachweise sowie Unterlagen angefordert, die den Status des Unternehmens als "kritisch wichtig" belegen. Womit die Anfragen zusammenhängen, sei bislang nicht bekannt.

Die Zeitung verweist darauf, dass Rechtsexperten Arbeitgebern empfehlen, solche Anfragen nicht zu ignorieren, die angeforderten Unterlagen jedoch nicht ohne Prüfung der rechtlichen Grundlage herauszugeben. Die Polizei sei nicht befugt, Unternehmen im Zusammenhang mit Mobilmachungsbefreiungen zu kontrollieren. Eine Anforderung entsprechender Informationen sei nur im Rahmen eines Strafverfahrens zulässig.

Ex-Berater des Pentagons: Kiew fehlen Soldaten – MI6 und CIA bezahlen Zehntausende Söldner

Heftige Verluste des Kiewer Regimes im Ukraine-Krieg zwingen dessen Drahtzieher im Westen, Kiew immer größere Kontingente von Söldnern zu bezahlen. Douglas MacGregor nennt eine Rekordzahl von über 50.000 Söldnern.

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Military China: Begrenzung der Kampfhandlungen zeigt Schwäche der Ukraine

Ein angeblicher Vorschlag von Präsident Wladimir Selenskij, die Kampfhandlungen auf vier Regionen zu begrenzen, deutet laut dem Portal Military China auf eine schwächere Position der ukrainischen Streitkräfte hin. In dem Beitrag heißt es:

"Kiew hat Vorschläge an Moskau gerichtet, doch Putin hat sie abgelehnt. Die Ukraine versteht, dass Langstreckenschläge die Lage an der Front nicht zu ihren Gunsten wenden können und dass sie hinsichtlich ihrer Wirksamkeit den russischen unterlegen sind. Daher besteht das Hauptziel des Kiewer Regimes darin, öffentliche Unterstützung durch demonstrative Erfolge zu gewinnen, die enorme Kosten erfordern, aber keinen Sieg der ukrainischen Streitkräfte näherbringen." 

Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin erklärt, aus der Ukraine seien Vorschläge gekommen, die Kampfhandlungen auf die Regionen Cherson, Saporoschje sowie die Volksrepubliken Donezk und Lugansk zu begrenzen. Kremlsprecher Dmitri Peskow fügte hinzu, dass die Sonderoperation fortgesetzt werde, bis Kiew zu einer Vereinbarung mit Moskau bereit sei.

Russland besorgt über wachsende Drohnenproduktion für die Ukraine in Europa

Der Ausbau von Produktionsstätten für Drohnen zugunsten der ukrainischen Streitkräfte in Europa – darunter auch in Deutschland – bereitet Russland Sorgen. Dies erklärt der russische Botschafter in Deutschland Sergei Netschajew. Er sagt vor Journalisten:

"Unsere deutschen Kollegen sind darüber sehr beunruhigt. Wir sind allerdings alles andere als glücklich darüber, dass in Europa, in Westeuropa und auch in Deutschland die Rüstungsindustrie ausgebaut und die militärische Unterstützung des ukrainischen Regimes verstärkt wird. Es wird schließlich nicht verschwiegen, dass diese und andere Produktionsstätten für Waffen, darunter auch Drohnen, für die ukrainischen Streitkräfte bestimmt sind. Das bereitet uns daher durchaus Sorge."

Der Botschafter fügt hinzu, dass der Grad der Militarisierung der deutschen Wirtschaft sowie der Umfang der militärischen und sonstigen Unterstützung für die Ukraine weiter zunehmen. Zugleich werde die Linie vertreten, Russland müsse größeren Schaden erleiden, und die Unterstützung für Kiew werde "so lange wie nötig" fortgesetzt.

Gebiet Belgorod: Ukrainische FPV-Drohne greift Lastwagen an – Mann verletzt

In der Ortschaft Soldatskoje im Bezirk Rakitnoje ist ein Zivilist bei einem Drohnenangriff verletzt worden. Dies teilt der Krisenstab des Gebiets Belgorod mit. Ein Mann mit einer durchdringenden Bauchverletzung und einer Streifverletzung im Gesicht wurde von einem Rettungsteam ins Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug wurde durch Splitter beschädigt.

Kiew von russischen Raketen getroffen – Schwerste Angriffswelle seit Wochen

In der Nacht auf Donnerstag hat Russland eine neue massive Angriffswelle mit Raketen und Drohnen auf Kiew und weitere Regionen der Ukraine gestartet. Diese dauerte bis in die Morgenstunden des 2. Juli an. Ersten Berichten zufolge sollen Dutzende Iskander-Raketen und weit über hundert Drohnen verschiedener Art zum Einsatz gekommen sein. Sogar die russische Hyperschallrakete Zirkon wird dabei erwähnt.

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Gebiet Belgorod: Drei Verletzte nach ukrainischem FPV-Drohnenangriff 

In der Ortschaft Nowaja Tawolschanka im Stadtkreis Schebekino sind drei Männer durch die Detonation einer FPV-Drohne verletzt worden. Dies teilte der Krisenstab der russischen Region Belgorod mit.

"Eine FPV-Drohne detonierte auf der Fahrbahn. Drei Männer wurden in das Zentralkrankenhaus von Schebekino eingeliefert. Einer von ihnen erlitt mehrere Splitterverletzungen an Rücken, Armen und Beinen. Sein Zustand wird als schwer eingestuft. Er wird zur weiteren Behandlung in das regionale Klinikum verlegt."

Die beiden weiteren Verletzten wurden nach ambulanter Behandlung entlassen. Durch die Explosion wurden zudem die Fensterscheiben eines Privathauses und eine Gasleitung beschädigt.

Auswärtiges Amt verurteilt russischen Angriff auf Kiew

Das Auswärtige Amt hat den russischen Luftangriff auf Ziele in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und weiteren Teilen des Landes verurteilt. Ein Sprecher nannte die Bilder aus der Nacht "erschütternd". Demnach belegten sie, dass Russland "seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit unverminderter Brutalität" fortsetze. Ferner verlautete aus dem Ministerium:

"Menschen wurden im Schlaf getötet oder verletzt, Wohnhäuser zerstört und zivile Infrastruktur wie eine medizinische Einrichtung schwer beschädigt."

Die deutschen Diplomaten warfen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor, keine Verhandlungsbereitschaft zu zeigen. Er setze weiterhin auf "Raketen- und Drohnenterror" gegen die Bevölkerung.

Nach den massiven Angriffen kündigte die Bundesregierung an, mit ihren Partnern den Druck auf Moskau zu erhöhen. Auf dem NATO-Gipfel in Ankara in der nächsten Woche werde es auch um die Unterstützung für die Ukraine gehen.

Nach Angaben des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko kamen infolge des Angriffs auf die ukrainische Hauptstadt 18 Menschen ums Leben, 86 weitere wurden verletzt. Der Angriff war laut Klitschko der schwerste seit dem Ausbruch des Krieges. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, dass die Attacke Rüstungsbetrieben gegolten habe.

Litauen plant Aufhebung von Verbot für Atomwaffen

Litauens Präsident Gitanas Nausėda zufolge haben sich die Parlamentsparteien in Vilnius auf einen Plan zur Aufhebung des verfassungsrechtlichen Verbots von Atomwaffen im baltischen EU- und NATO-Land geeinigt. Der Politiker begründete dies am Donnerstag damit, dass sich die geopolitische Lage verschlechtere. Die Verfassung sei unter völlig anderen geopolitischen Umständen geschrieben worden. Es gebe zwar keine unmittelbaren Pläne, Atomwaffen in Litauen zu lagern. Die Aufhebung der Bestimmung solle jedoch sicherstellen, dass das baltische Land bei einer Änderung der Sicherheitslage handlungsfähig bleibe, sagte der Staatschef laut Sender LRT.

Litauen folgt damit Finnland, das seit April 2023 ebenfalls NATO-Mitglied ist. Das finnische Parlament hat Mitte Juni für die Aufhebung des Atomwaffen-Verbots im eigenen Land gestimmt.

Selenskij drängt auf US-Lizenz zur Patriot-Herstellung

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat nach dem schweren russischen Angriff auf Kiew mehr Unterstützung der Verbündeten bei der Luftverteidigung gefordert. Die Ukraine setze dabei auch auf eine Entscheidung der USA zu Lizenzen für die Produktion von Patriot-Flugabwehrraketen, schrieb der Politiker auf der Plattform X.

"Lieferungen zur Luftverteidigung für die Ukraine haben absolute und entscheidende Priorität."

Die Ukraine zähle "sehr stark" auf eine Entscheidung der USA zu Patriot-Lizenzen und anderen Formen der Zusammenarbeit. Dies seien die Schritte, die den Krieg stoppen und Angriffe verhindern könnten, schrieb Selenskij.

Russisches Militär setzt Eliminierung ukrainischer Truppen in Krasny Liman und Konstantinowka fort

Der Truppenverband West schließt die Vernichtung verschiedener Formationen der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt Krasny Liman in der DVR ab. Die Minenräumung der Stadt wurde begonnen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 30 ukrainische Soldaten, fünf Autos, zwei bodengestützte Robotersysteme und zehn Drohnenleitstellen außer Gefecht gesetzt. 20 gegnerische Drohnen vom Typ Baba Jaga und Vampire, die versuchten, Munition und Nachschub zu liefern, wurden abgeschossen.

In der Stadt Konstantinowka in der DVR schließen die Einheiten des Truppenverbandes Süd die Eliminierung ukrainischer Truppen ab. Im Laufe des Tages verlor der Gegner einen Schützenpanzer vom Typ Senator aus kanadischer Produktion, 23 Autos, drei Artilleriegeschütze. 25 Bodenrobotersysteme und 27 Drohnenleitstellen.

Klitschko: Nächtlicher Angriff auf Kiew war der massivste seit Beginn der Militäroperation

In der vergangenen Nacht haben Russlands Streitkräfte im Zuge eines Vergeltungsschlags mehrere militärische Ziele unter anderem in der ukrainischen Hauptstadt zerstört. Kiew habe eine "schreckliche Nacht" erlebt, schreibt Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram.

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Strafverfahren wegen Terrorismus nach Drohnenangriff auf Bus aus Weißrussland eingeleitet

Nach dem Drohnenangriff auf einen Reisebus aus Weißrussland im Gebiet Brjansk hat das russische Ermittlungskomitee ein Strafverfahren wegen Terrorismus eingeleitet. Dies teilt die Behörde mit. Demzufolge befand sich der Bus nach dem Grenzübertritt auf einem Parkplatz im Bereich des Dorfes Krasnaja Gora, als er angegriffen wurde. Ein Sprengsatz sei in unmittelbarer Nähe des Fahrzeugs detoniert. Am Tatort werden laut der Ermittlungsbehörde Spuren gesichert und Typ sowie Modell der Drohne bestimmt. Außerdem würden alle Umstände des Vorfalls geprüft.

Russischer Diplomat: Kiew nutzt KI zur Verfolgung weißrussischer Fahrzeuge 

Die Ukraine nutzt nach Angaben des Sonderbotschafters des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, künstliche Intelligenz, um Fahrzeuge mit weißrussischen Kennzeichen zu identifizieren und anzugreifen.

"Angesichts der technischen Möglichkeiten der Drohnen und der Parameter der künstlichen Intelligenz, die die Ukraine heute einsetzt, kann man davon ausgehen, dass diese Systeme darauf eingestellt sind, Fahrzeuge mit weißrussischen Kennzeichen oder anderen Identifikationsmerkmalen zu erkennen, um gezielt weißrussische Fahrzeuge aufzuspüren und anzugreifen."

Er fügte hinzu:

"Dieselbe Granate schlägt nicht zweimal in denselben Einschlagkrater ein. Solche Zufälle gibt es nicht. Das sieht bereits nach einer durchdachten und gezielt eingesetzten Taktik des Kiewer Regimes aus."

Weißrussischer Abgeordneter: Angriff auf Bus sollte Weißrussland in Konflikt hineinziehen

Der Drohnenangriff auf den Reisebus auf der Strecke Minsk–Anapa sei ein Versuch gewesen, Weißrussland in den Ukraine-Konflikt hineinzuziehen. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten im weißrussischen Repräsentantenhaus, Oleg Gaidukewitsch, gegenüber RIA Nowosti.

"Was Weißrussland betrifft, so handelt es sich zweifellos um den Versuch, das Land in einen militärischen Konflikt hineinzuziehen. Es ist offensichtlich, dass sie genau das wollen."

Weißrussland werde sich auf ein solches Szenario jedoch nicht einlassen. Zugleich betonte der Abgeordnete, alle an Terrorismus und Extremismus Beteiligten würden zur Verantwortung gezogen. "Terror- und extremistische Akte werden wir niemals verzeihen", erklärte er.

Schiedsgericht in den USA verurteilt Kiew zur Zahlung von 71 Millionen an russischen Konzern Rusal

Ein zehn Jahre andauernder Rechtsstreit zwischen dem Aluminiumkonzern Rusal und dem ukrainischen Staat endete in den USA mit einem Sieg der Russen. Internationale Schiedsrichter verurteilten Kiew zur Zahlung von 71 Millionen US-Dollar an Rusal wegen rechtswidriger Verstaatlichung.

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Verteidigungsministerium: Ortschaft Piskunowka in DVR befreit 

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Donnerstag mit, dass die russische Armee in den vergangenen 24 Stunden einen weiteren Ort befreit hat. 

"Infolge der entschlossenen Handlungen von Einheiten des Truppenverbandes Süd wurde die Siedlung Piskunowka in der Volksrepublik Donezk befreit."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Donnerstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.465 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 230 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 16 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Verbandes West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 20 Autos und zwei Artilleriegeschütze aus westlicher Produktion.

Im Abschnitt des Verbandes Süd musste das ukrainische Militär etwa 155 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 28 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 365 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte sechs Autos, fünf Feldartilleriegeschütze, darunter eins vom Typ Paladin aus US‑Produktion, und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 465 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich neun Autos und drei Feldartilleriegeschütze.

Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband 15 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Startplätze für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 153 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte haben elf gelenkte Bomben und 631 Starrflüglerdrohnen abgeschossen. Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot der ukrainischen Streitkräfte.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 173.204 unbemannte Luftfahrzeuge, 664 Flugabwehrraketensysteme, 29.996 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.751 Mehrfachraketenwerfer, 35.606 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 65.452 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Moskau: Kiew will Führung von Weißrussland mit Angriffen provozieren

Der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, wirft Kiew vor, gezielt weißrussische Fahrzeuge zu verfolgen und mit Angriffen zu provozieren. Anlass ist der Drohnenangriff auf einen Reisebus auf der Strecke Minsk–Anapa im russischen Gebiet Brjansk. Miroschnik sagte gegenüber RIA Nowosti:

"Ich bin überzeugt, dass sie den weißrussischen Verkehr verfolgen und gezielt provokative Angriffe darauf verüben. Damit wollen sie die Führung von Weißrussland aus dem Gleichgewicht bringen und zu unangemessenen Schritten provozieren."

Laut Behördenangaben wurde der Bus im Bezirk Slynkowski an der Grenze zu Weißrussland von einer Drohne angegriffen. Dabei erlitten die beiden Fahrer Splitterverletzungen. Die Passagiere wurden medizinisch und psychologisch betreut sowie mit Verpflegung versorgt. Weißrussische Staatsbürger wurden in die Region Gomel gebracht, während sich sechs russische Staatsbürger vorübergehend in einer Notunterkunft befinden.

Ukrainische Drohne greift Reisebus aus Weißrussland an – zwei Verletzte

Im Gebiet Brjansk hat eine ukrainische Drohne einen Reisebus auf der Strecke Minsk–Gomel–Anapa angegriffen. Dies meldet der weißrussische Fernsehsender Perwy Informazionny. In der Mitteilung heißt es:

"Heute um 11:55 Uhr ist im Bereich der Ortschaft Krasnaja Gora auf einem Parkplatz eine Drohne in den Bus eingeschlagen."

An Bord befanden sich 19 Menschen. Zwei von ihnen wurden verletzt. Zur Evakuierung der Passagiere und Fahrer wurde laut dem Sender bereits eine Spezialgruppe aus Gomel entsandt.

Sacharowa: Westen gibt eigene Beteiligung am Terrorismus Kiews nun offen zu

Im Westen habe sich der Trend entwickelt, die eigene Beteiligung an den terroristischen Aktivitäten Kiews einzugestehen, so die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einer Pressekonferenz. Russland sei sich bewusst, dass der Einsatz von Langstreckenraketen durch Kiew ohne die Beteiligung westlicher Experten unmöglich ist.

So habe die Zeitung Financial Times dies faktisch bestätigt und auf die Beteiligung amerikanischer Experten an dem Angriff auf die Ölraffinerie in Moskau hingewiesen. Zudem habe der Sicherheitsberater des estnischen Präsidenten bestätigt, dass sein Land bereit sei, der Ukraine bei der Koordination von Angriffen auf Sankt Petersburg zu helfen.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Peskow zu Kallas' Drohungen mit Sanktionen: Moskau wird den Druck auf Kiew weiter erhöhen

Russland wird den Druck auf das Kiewer Regime weiter erhöhen, um seine Ziele zu erreichen, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow. So kommentierte er die jüngsten Äußerungen der EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas zur Notwendigkeit neuer Sanktionen.

Am Donnerstag schrieb Kallas auf der Plattform X, dass sie heute vorschlagen werde, als Reaktion auf die Angriffe auf Kiew neue Sanktionen gegen Russland einzuführen und "einen verstärkten Druck auf Moskau" auszuüben.

Klitschko: Kiew erlebte "den massivsten Angriff" 

Vitali Klitschko, der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, bezeichnete die nächtliche Attacke der russischen Streitkräfte auf Kiew als die "massivste". Auf Telegram schrieb er:

"Es war eine schreckliche Nacht für Kiew. Der massivste Angriff des Gegners – die Hauptstadt wurde mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen angegriffen."

Klitschko fügte hinzu, dass in allen Stadtteilen Schäden registriert wurden.

Zwei Tote und neun Verletzte nach Angriffen auf Gebiet Belgorod 

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden 64 Orte in 16 Bezirken getroffen. Der Gegner hat 17 Geschosse abgefeuert und 233 Drohnen eingesetzt, von denen 172 abgeschossen wurden.

Bei den Angriffen wurden zwei Zivilisten getötet. Neun zivile Einwohner erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades. 

Zu Schaden kamen zwölf Privathäuser, zwei soziale Einrichtungen, ein Betrieb, vier Infrastrukturobjekte, Transportinfrastruktur sowie 25 Fahrzeuge.

FSB nimmt zwei Agenten ukrainischer Geheimdienste fest

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat auf der Krim zwei russische Staatsbürger (Jahrgänge 1968 und 1986) festgenommen, die mit dem Militärnachrichtendienst der Ukraine zusammengearbeitet hätten. Dies teilte der Pressedienst der russischen Behörde mit.

Die Festgenommenen sollen Informationen über die Stationierung von Objekten der russischen Streitkräfte und kritischer Infrastruktur auf der Krim-Halbinsel sowie über den Zugverkehr über die Krim-Brücke gesammelt und diese Daten über den Messenger-Dienst Telegram an den ukrainischen Kurator übermittelt haben. 

Ferner hätten sie Komponenten zum Bau eines funkgesteuerten improvisierten Sprengsatzes aus einem Versteck geholt, das von der ukrainischen Seite vorbereitet worden war. Diese Komponenten seien bei einer Durchsuchung sichergestellt worden.

Die Festgenommenen hätten ein Geständnis abgelegt und arbeiteten aktiv mit den Ermittlungsbehörden zusammen, so die Behörde.

Peskow äußert sich zu Medienberichten über mögliche Präsidentschaftswahlen in der Ukraine

Der Kreml hat die jüngsten Medienberichte gesehen, wonach Präsidentschaftswahlen in der Ukraine angeblich nicht ausgeschlossen seien, hat aber noch keine offizielle Stellungnahme zu diesem Thema gehört. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern.

"Informationen, die das Wort 'angeblich' enthalten, möchten wir nicht kommentieren. Aber wir haben tatsächlich Medienberichte gesehen, wonach [Präsidentschafts-]Wahlen in der Ukraine nicht ausgeschlossen sind und dass irgendwelche Treffen zu diesem Thema stattfinden."

Russisches Militär trifft fünf Militärbetriebe in Kiew

Infolge eines massiven Schlages haben die russischen Streitkräfte fünf Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes in der ukrainischen Hauptstadt getroffen, wie das Verteidigungsministerium mitteilte

Nach Angaben der Behörde wurde ein Werk in Kiew getroffen, das Leitsysteme für die bodengestützten Langstreckenraketen vom Typ Flamingo herstellt. Es handelt sich um den Militärbetrieb Radioniks, der auch Systeme für die Raketen vom Typ Fire Point-7, Fire Point-9, Neptune-MD sowie für Flugabwehrlenkraketen entwickelt. Die Ausrüstung, die bei diesem Unternehmen hergestellt wird, hat "direkte Auswirkungen auf die Kampffähigkeiten der ukrainischen Luftstreitkräfte und ihre Fähigkeit, Luftverteidigungssysteme zu bekämpfen", heißt es in der Erklärung.

Zu weiteren getroffenen Militärbetrieben zählen: 

  • das Werk ATLON AVIA, das die ukrainischen Streitkräfte unter anderem mit Drohnen vom Typ An-196 Ljuty und Magura UA versorgt,
  • das Antonow-Flugzeugindustriewerk, das Militärflugzeuge sowie Drohnen vom Typ An-196 Ljuty entwickelt und produziert,
  • das Kiewer Radiowerk, das Zielsysteme für alle Arten von in der Ukraine hergestellten Panzern und Schützenpanzern modernisiert,
  • das Industrieunternehmen Kiew-25, das das elektronische Kampfführungssystem Lima herstellt und lagert.

Darüber hinaus wurden infolge der Attacke auf Kiew ein Transport- und Logistikzentrum Tschaika für Drohnenlagerung, ein Treibstoff- und Schmierstofflager Kiew-3, das die Militäreinheiten der Kiewer Garnison mit Dieselkraftstoff versorgt, sowie mehrere Gasverteilungsstationen, die den Betrieb von Unternehmen des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes gewährleisten, getroffen.

Sieben ukrainische Kämpfer bei Nowosjolowka gefangen genommen

Zwei russische Soldaten haben sieben ukrainische Kämpfer bei der Siedlung Nowosjolowka im Gebiet Dnjepropetrowsk gefangen genommen. Dies erklärte ein Schütze des Truppenverbandes Ost mit dem Rufnamen Belyj gegenüber TASS

"Vor Kurzem haben meine Kameraden sieben Männer gefangen genommen. Zwei unserer Soldaten haben sieben gegnerische Soldaten gefangen genommen. Sie sind buchstäblich an den Stützpunkt herangegangen, haben ein paar Schüsse abgegeben und gesagt: 'Gebt auf!' Der Gegner war moralisch deprimiert. Er hat sich ergeben." 

Am 28. Juni meldete das russische Verteidigungsministerium die Befreiung der Ortschaft Nowosjolowka.

Mehrere Zivilisten binnen 24 Stunden im Gebiet Kursk verletzt

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 113 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 158 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet 13 Mal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Infolge der Attacken auf die Stadt Rylsk wurden sechs zivile Einwohner verletzt. 

Zu Schaden kamen ein Privathaus und zwei Fahrzeuge.

Zivilist bei Drohnenangriff auf Gebiet Nischni Nowgorod getötet

Ein Zivilist kam bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf dem Gebiet Nischni Nowgorod ums Leben. Vier weitere Personen wurden verletzt, wie der Gouverneur der Region, Gleb Nikitin, mitteilte. Sie werden medizinisch versorgt.

Trümmer einer Drohne haben eine Industrieanlage und mehrere Wohnhäuser beschädigt. Die Luftverteidigung hat in der Nacht insgesamt 30 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen, so der Gouverneur.

Lantratowa: Moskau und Kiew arbeiten an einem weiteren Gefangenenaustausch

Russland und die Ukraine führen Gespräche über einen weiteren Gefangenenaustausch, erklärte Russlands Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa gegenüber Iswestija.

"Die Arbeit an den Austauschen läuft weiter. Ich hoffe, dass bald ein weiterer Austausch stattfinden wird. Wir können aus Sicherheitsgründen keine Termine und Details im Voraus bekannt geben. Es besteht jedoch Kontakt, Listen werden erstellt, die Arbeit läuft, und ich hoffe auf ein baldiges Ergebnis."

Russische Armee greift ukrainische Militärbetriebe mit Präzisionswaffen an

Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf zivile Infrastruktur auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven Schlag mit hochpräzisen, weitreichenden luft-, boden- und seegestützten Waffen und Kampfdrohnen durchgeführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Donnerstag mit.

Infolge der Attacken wurden Militärbetriebe und Objekte des Brennstoff- und Energiekomplexes in der Stadt Kiew und im Gebiet Kiew beschädigt. Darüber hinaus wurde die Infrastruktur der Militärflugplätze in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Poltawa, Tscherkassy, ​​Tschernigow und Kiew getroffen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 327 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nischni Nowgorod, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Saratow, Tambow, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

1.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Syrski: "Putin prüft Optionen für Offensiven auf Kiew"

In einem am 30. Juni 2026 veröffentlichten Interview für den ukrainischen Fernsehsender TSN hat der Oberkommandierende der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, erklärt, dass der russische Präsident Wladimir Putin den russischen Generalstab angewiesen habe, "verschiedene Optionen für eine Offensive auszuarbeiten, darunter auch die Einnahme von Kiew."

Eine dieser Optionen, die angeblich geprüft würden, soll "auch von weißrussischem Territorium ausgehen." Syrski bezweifelte jedoch, dass Minsk "das eigene Staatsgebiet dafür nutzen und sich einmischen" werde.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Moskau: Abzug ukrainischer Truppen aus Donbass würde Konfliktlösung beschleunigen

Die Ukraine müsse ihre Truppen aus dem Donbass abziehen, um den Konflikt mit Russland beizulegen. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Briefing. Die Übertragung wurde vom Ministerium auf seinem RuTube-Kanal ausgestrahlt.

Sacharowa betonte, der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga solle "die Lage nüchtern betrachten, aufhören, unangemessene Forderungen zu stellen, und die ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass abziehen, was die Einstellung der Kampfhandlungen beschleunigen würde".

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums unterstrich zudem, Russland werde mit einer Seite verhandeln, die verantwortungsvoll an die Frage einer gerechten und dauerhaften Lösung herangehe und konstruktive Vorschläge unterbreite. Diese müssten laut Sacharowa "die Realitäten vor Ort, die Ergebnisse der vorangegangenen Verhandlungsrunden, die Ergebnisse des russisch-amerikanischen Gipfels in Alaska sowie die grundsätzliche Position Russlands zur endgültigen Lösung des Konflikts auf Grundlage der unwiderruflichen Beseitigung seiner Ursachen" berücksichtigen.

Ende März 2026 hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärt, Russland habe der Ukraine zwei Monate Zeit gegeben, um ihre Truppen aus dem Donbass abzuziehen und damit Frieden zu erreichen. Der Kreml forderte die Ukraine Anfang April daraufhin auf, eine solche Entscheidung "bereits gestern" zu treffen.

Sacharowa: USA haben Russland nicht über Änderung ihrer Ukraine-Position informiert

Washington hat Moskau nicht über eine Änderung seiner Haltung zur Beilegung des Ukraine-Konflikts informiert. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Briefing.

Sie erinnerte daran, dass die Seiten beim Gipfel in Anchorage informelle Vereinbarungen zur Konfliktlösung erzielt hätten. Laut Sacharowa habe die US-Seite Russland trotz der Versuche von EU-Vertretern, Washington zu einer Regelung nach den Bedingungen Kiews zu bewegen, keine Kursänderung signalisiert.

"Die Amerikaner haben in bilateralen Kontakten keine Änderung ihrer Position mitgeteilt. Dass US-Präsident Donald Trump grundsätzlich bestrebt ist, zur Lösung beizutragen, hat keine Zweifel hervorgerufen."

Zuvor hatte der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärt, die Europäer versuchten, Washington vom Kurs auf eine Ukraine-Regelung abzubringen, um Zeit für ihre eigene Aufrüstung und die Stärkung der ukrainischen Streitkräfte zu gewinnen. Seinen Worten zufolge sei bereits "vor einiger Zeit" deutlich geworden, dass die USA "diesem Druck nachgeben".

Kiew fordert weitere 6,6 Milliarden Euro von der EU

Die Ukraine sieht sich weiterhin mit erheblichen Finanzierungslücken im Verteidigungsbereich konfrontiert. Trotz laufender EU-Hilfen und Kreditprogramme bleibt der Finanzbedarf hoch, weshalb Kiew zusätzliche Milliardenmittel aus europäischen Fonds fordert.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Gebiet Dnjepropetrowsk: Russische Truppen erreichen östlichen Ortsrand von Pokrowskoje  

Russische Truppen sind bis an den östlichen Ortsrand von Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk vorgedrungen. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko während einer Liveübertragung im sozialen Netzwerk VKontakte. Er sagte:

"Wir haben unseren Erfolg nach der Befreiung der Ortschaft Dobropassowo weiter ausgebaut und den östlichen Ortsrand von Pokrowskoje erreicht. Zudem gibt es weitere kleinere Fortschritte im Raum Bogodarowka und Pissanzy."

LVR: Zwei Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff auf Melowoje 

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf Melowoje in der Lugansker Volksrepublik (LVR) sind zwei Menschen leicht verletzt worden. Das teilte Republikchef Leonid Passetschnik auf der Plattform Max mit.

"Ukrainische Drohnen haben erstmals den Munizipalbezirk Melowoje angegriffen. Der zynische Angriff am frühen Morgen richtete sich gegen Wohnhäuser und schlafende Menschen. Glücklicherweise gab es keine Todesopfer. Zwei Menschen wurden leicht verletzt und medizinisch versorgt."

Nach seinen Angaben wurden in Melowoje rund zehn Wohnhäuser sowie mehrere weitere Häuser im benachbarten Dorf Welikozkje beschädigt.

Präsidentenberater Estlands: Tallinn bereit, mit Kiew Angriffe auf Sankt Petersburg zu koordinieren

Der nationale Sicherheitsberater des estnischen Präsidenten, Madis Roll, hat erklärt, Estland sei bereit, gemeinsam mit den ukrainischen Streitkräften Angriffe auf Sankt Petersburg zu koordinieren. Dies gaben die Blogger Wowan und Lexus bekannt, die Roll als Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Rustem Umerow, angerufen hatten. Demnach sagte Roll während des Telefonats:

"Ich hoffe, dass ich helfen kann, falls es zu Koordinationsproblemen kommen sollte. Bitte lassen Sie es uns wissen. Ich bin mir sicher, dass unsere Verteidigungsminister in dieser Angelegenheit bereits in Kontakt stehen und entsprechende Anstrengungen unternehmen."

Gleichzeitig schob er die Verantwortung für die Vorfälle mit ukrainischen Drohnen im Baltikum auf Moskau.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russische Luftabwehr schießt tagsüber 133 ukrainische Drohnen ab

Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums zwischen 8.00 Uhr und 20.00 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 133 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dem Ministerium zufolge wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Twer und Tula sowie über der Region Moskau, den Regionen Stawropol und Krasnodar, den Republiken Baschkortostan und Kalmückien sowie über dem Asowschen Meer abgeschossen.

Europa will keinen Frieden in der Ukraine

Brüssel solle nicht so tun, als strebe es verzweifelt die Aufnahme von Friedensverhandlungen zur Ukraine an, sagt die finnische Außenministerin Elina Valtonen. Ihren Worten zufolge seien die europäischen Länder keine neutralen Vermittler, da sie die Ukraine unterstützten.

Mehr dazu in dieser Analyse von Adelina Wischnewskaja und Dmitri Runkewitsch.

Gebiet Kursk: Vier Verletzte nach ukrainischem Angriff auf Rylsk

Nach dem ukrainischen Angriff auf die Stadt Rylsk im Gebiet Kursk mussten vier Menschen medizinisch versorgt werden. Dies teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, auf der Plattform Max mit. Wie er weiter erklärte, erlitt ein 39-jähriger Polizeibeamter bei der Detonation ein Explosionstrauma sowie eine Splitterverletzung an der rechten Schulter. Zwei weitere Männer im Alter von 52 und 48 Jahren erlitten ebenfalls Explosionstraumata und Splitterverletzungen. Einer von ihnen ist ebenfalls Polizeibeamter. Bei dem vierten Verletzten handelt es sich laut Chinstein um einen Mitarbeiter der kommunalen Dienste.

Russische Truppen führen massive Luftangriffe auf militärische Anlagen entlang der Front aus (Video)

Die russischen Luftstreitkräfte haben schwere FAB-Bomben und eine Präzisionsrakete vom Typ X-38 ML gegen militärische Ziele in der Volksrepublik Donezk (DVR) sowie in den Gebieten Charkow und Sumy eingesetzt. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Türkei: Ukrainische Drohne mit Sprengstoff stürzt in Provinz Trabzon ab

In der türkischen Provinz Trabzon ist eine ukrainische Drohne mit Sprengstoff abgestürzt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur IHA. In dem Bericht heißt es:

"Eine ukrainische Drohne zerschellte nach dem Aufprall auf einen Baum im Landkreis Vakfıkebir. Spezialisten untersuchten das Objekt und stellten fest, dass die Drohne mit fünf Kilogramm Sprengstoff bestückt war."

Der Fund löste unter Anwohnern Besorgnis aus. Die Behörden leiteten eine Untersuchung ein. Bereits im Juni waren an mehreren Orten an der türkischen Schwarzmeerküste Drohnen oder deren Trümmerteile entdeckt worden.

Sacharowa: Russland berücksichtigt westliche Unterstützung Kiews bei Terrorakten

Russland berücksichtige nach den Worten der Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, die Beteiligung westlicher Staaten an Terrorakten gegen das Land sowohl in der Diplomatie als auch in der militärischen Planung. Bei einem Briefing erklärte sie, im Westen habe es zuletzt eine Reihe von Eingeständnissen gegeben, die auf eine Verwicklung einzelner Staaten in Terrorakte des Kiewer Regimes gegen Russland hindeuteten.

"All dies wird in Russland berücksichtigt – in der diplomatischen Arbeit, in der militärischen Planung sowie bei Maßnahmen zur Bewältigung aktueller Herausforderungen und Bedrohungen."

Zugleich erklärte sie, Moskau sehe keinerlei Anzeichen für ein echtes Interesse Kiews an einer friedlichen Beilegung des Konflikts.

"Wir machen uns keinerlei Illusionen über den tatsächlichen Friedenswillen des Kiewer Regimes. Dieses Bestreben gab es nicht und gibt es auch heute nicht – vor allem deshalb, weil das Kiewer Regime nicht eigenständig handelt."

Ukrainische Drohnen lösen Brände im Biosphärenreservat Askanija-Nowa aus

Ukrainische Drohnen haben im Biosphärenreservat Askanija-Nowa sowie im Naturschutzgebiet Askanijski im Gebiet Cherson Brände ausgelöst. Dies teilte der Direktor der Einrichtung, Dmitri Meschtscherjakow, gegenüber RIA Nowosti mit.

"Heute sind infolge der Angriffe der ukrainischen Streitkräfte drei Brände in der geschützten Steppenlandschaft sowie zwei weitere auf dem Gelände des Naturschutzgebiets föderaler Bedeutung 'Askanijski' ausgebrochen."

Nach seinen Angaben konnten die drei Brandherde im Biosphärenreservat inzwischen eingedämmt werden. Die Löscharbeiten dauern an. Eine Gefahr für den einzigartigen dendrologischen Park bestehe derzeit nicht, da das Feuer an einem Brandschutzstreifen gestoppt worden sei. Ein Brandherd im Naturschutzgebiet sei bislang jedoch noch nicht unter Kontrolle gebracht worden.

Krim: Zwei Städte aufgrund eines massiven ukrainischen Angriffs ohne Strom

Nach den ukrainischen Drohnenangriffen auf Stromleitungen auf der Krim gelten weiterhin vorübergehende Einschränkungen der Versorgung in 17 Orten. Dies gibt der Chef der lokalen Regierung, Juri Gozanjuk, auf Telegram bekannt.

"Infolge eines massiven feindlichen Angriffs auf das Hauptstromnetz sind Armjansk und Feodosia sowie das umliegende Stadtgebiet ohne Strom", schreibt der Beamte in seinem Post.

Wie es heißt, arbeiten die Fachleute des Energieversorgers Krymenergo an der Stabilisierung des Stromnetzes und tun alles, um Unfälle durch Netzüberlastung zu verhindern.

Jetzt geht es los: Die EU treibt Ukrainer in den sicheren Tod

Einfach nur wegzusehen, wenn in der Ukraine die Menschenfänger unterwegs sind, genügt nicht mehr - Kiew gehen an der Front die Soldaten aus. Die EU ist jetzt bereit, Hilfestellung zu leisten, und jene, die bereits entkommen sind, wieder zurückzuschicken.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Sacharowa: Selenskij will Eskalation des Konflikts provozieren

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij wolle den Konflikt um die Ukraine gezielt eskalieren. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Briefing.

"Hinter der ganzen Demagogie über eine angebliche Beilegung des Konflikts strebt Selenskij in Wirklichkeit eine Eskalation an. Das ist seine Aufgabe. Diese Aufgabe wurde ihm gestellt. Er wird sie durch Angriffe auf zivile Infrastruktur, die Tötung friedlicher Zivilisten und Terrorakte umsetzen. Er macht daraus kein Geheimnis."

Zugleich erklärte sie, Selenskij unternehme "verzweifelte Versuche", den Konflikt auszuweiten und dabei auch Russlands engste Verbündete und Nachbarstaaten hineinzuziehen.

"Das ist es, was diejenigen brauchen, die nach den NATO-Narrativen leben."

Gebiet Belgorod: Mann bei ukrainischem FPV-Drohnenangriff verletzt

In der Siedlung Wolokonowka im Gebiet Belgorod ist ein Mann bei der Explosion einer ukrainischen FPV-Drohne auf dem Gelände eines Unternehmens verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit. Der Mann erlitt Splitterverletzungen am Unterschenkel und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. An der Angriffsstelle wurde zudem ein Lastwagen beschädigt. Ferner wurde in der Stadt Schebekino ein technisches Bauwerk durch den Einschlag einer FPV-Drohne beschädigt. Im Dorf Nowaja Tawolschanka explodierte eine weitere Drohne auf dem Gelände eines Privathauses.

Polnischer Politologe: Selenskij fürchtet Machtverlust

Der polnische Politologe Marek Miszkiewicz ist der Ansicht, dass Wladimir Selenskij den ehemaligen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Waleri Saluschny, nach Kiew beordert habe, weil er einen Machtverlust befürchte. Dies sagte er im Gespräch mit RIA Nowosti.

Zuvor hatte die Zeitung Ukrajinska Prawda unter Berufung auf eigene Quellen berichtet, Saluschny sei vor dem angekündigten Rücktritt des britischen Premierministers nach Kiew gerufen worden. Demnach habe Selenskij ihn direkt gefragt, ob er bei einer möglichen Präsidentschaftswahl im Herbst kandidieren werde. Saluschny habe dies bejaht. Miszkiewicz erklärte, Selenskij fürchte vor allem einen Machtwechsel durch das Militär:

"Die Streitkräfte verfügen in der Ukraine derzeit über sehr viel Einfluss, Ressourcen und Unterstützung. Sie könnten bei künftigen Wahlen zur wichtigsten politischen Kraft werden, und Saluschny ist sowohl innerhalb des Militärs als auch in der ukrainischen Gesellschaft eine sehr populäre Persönlichkeit."

Zugleich erklärte der Politologe, die Präsidentenwahl in der Ukraine sei längst überfällig, weshalb die Legitimität der Regierung Selenskijs selbst innerhalb des Landes zunehmend infrage gestellt werde.

Mehrere ukrainische Seedrohnen im Schwarzen Meer zerstört (Video)

Das russische Militär hat in der nordöstlichen Wasserstraße des Schwarzen Meeres fünf Seedrohnen unschädlich gemacht. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Gebiet Cherson: Acht Zivilisten binnen eines Tages verletzt

Im Gebiet Cherson sind innerhalb der letzten 24 Stunden acht Zivilisten bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo mit. Unter den Verletzten befinden sich seinen Angaben zufolge sechs Männer und zwei Frauen.

Russische Prankster: Sicherheitsberater in Litauen und Estland unterstützen ukrainische Angriffe auf Ziele in Russland

Die russischen Prankster Wladimir Krasnow und Alexei Stoljarow (in Russland bekannt als "Wowan" und "Lexus") haben nach eigenen Angaben die Nationalen Sicherheitsberater in Litauen und Estland angerufen. Im Mittelpunkt des Gesprächs hätten die jüngsten Vorfälle mit ukrainischen Drohnen in ihren Ländern gestanden.

"Wowan" und "Lexus" stellten sich als Rustem Umerow, Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, vor.

Deividas Matulionis, Chef-Sicherheitsberater des litauischen Präsidenten, habe zwar eingeräumt, dass die Bevölkerung besorgt sei, wegen der ukrainischen Drohnen, die im Land abgestürzt seien.

Zugleich habe Matulionis deutlich gemacht:

"Wir unterstützen nachdrücklich alle Aktionen gegen Ziele in Russland. Wir versuchen, jegliche Kritik [an Kiew] zu vermeiden. Wir versuchen zu erklären, dass die Russen dies nutzen könnten, um uns zu provozieren."

Laut Madis Roll, dem Sicherheitsberater des estnischen Präsidenten, vertrete die Regierung den Standpunkt, dass "wir die Ukraine in keiner Weise beschuldigen".

"Wir machen Russland für diesen Krieg verantwortlich."

Roll habe außerdem eine Hilfe bei der Koordinierung der Angriffe des Kiewer Regimes auf Sankt Petersburg angeboten.

Vor Ankara-Gipfel: NATO streitet über langfristige Ukraine-Finanzierung

Kurz vor dem NATO-Gipfel in Ankara bleibt offen, wie verbindlich und langfristig die Mitgliedstaaten ihre Militärhilfe für die Ukraine zusagen wollen. Die EU-Staaten ringen um eine Einigung, insbesondere über eine mögliche Verstetigung der Unterstützung bis 2027.

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Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt.

Die Stoßtrupps des Truppenverbands Süd setzen die Befreiung des südwestlichen Teils von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) fort. Am nördlichen Stadtrand wurden zwei Angriffe der ukrainischen Einheiten abgewehrt.

Im Nordwesten der Stadt Krasny Liman in der DVR setzt der Truppenverband West weiterhin die gegnerischen Einheiten außer Gefecht.

Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.430 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • zwei Radargeräte
  • drei Panzer
  • zehn Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • 14 Artilleriegeschütze
  • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 60 Fahrzeuge.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 148 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung sieben Lenkbomben, eine operativ-taktische Langstreckenrakete und 602 ukrainische Starrflüglerdrohnen. In den Gewässern des Schwarzen Meeres wurden zwei Seedrohnen unschädlich gemacht.

Gedanken an Russland bereiten dem NATO-Chef schlaflose Nächte

NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu ein Interview gegeben. Auf die Journalistenfrage, was seine größte Sorge sei, antwortete Rutte wie folgt:

"Ich versuche normalerweise zu schlafen, aber wenn mich etwas wachhält, dann ist es Russland. Leider ist Russland langfristig die größte Bedrohung für uns."

Russland arbeite mit der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), Iran und China zusammen, sagte der NATO-Chef weiter. Auch China baue seine militärischen Kapazitäten rasant aus und werde voraussichtlich bis 2030 über 1.000 Atomsprengköpfe verfügen.

"Daher sollten wir auch China nicht unterschätzen."

Im Hinblick auf den Konflikt in der Ukraine gab Rutte an, die europäischen Länder würden eine führende Rolle bei der finanziellen Unterstützung von Kiew spielen.

Die USA würden weiterhin einen erheblichen Teil wichtiger militärischer Ausrüstung liefern, die Gelder würden jedoch die Europäer und Kanada bereitstellen.

Moskau: Zwei weitere Ortschaften nun unter russischer Kontrolle

Einheiten des Truppenverbands Nord haben im Zuge der offensiven Gefechtsführung die Ortschaft Ukrainskoje im Gebiet Charkow unter eigene Kontrolle gebracht. Dies ist dem Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch zu entnehmen.

Ferner gibt die Behörde in Moskau bekannt, dass die Kräfte des Truppenverbands Ost weiter tief in die gegnerische Verteidigung vorgedrungen sind und die Siedlung Kopani im Raum Saporoschje befreit haben.

Russischer Truppenverband West bekämpft den Gegner in der Luft und am Boden (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleristen und Drohnenpiloten des Truppenverbands West im Einsatz. Sie seien am Frontabschnitt Krasny Liman weiterhin auf dem Vormarsch, teilt die Behörde mit. 

Zeitstempel 00:00 ‒ Das schwere Flammenwerfersystem vom Typ TOS-1A "Solnzepjok" feuerte thermobare Raketen auf einen Stützpunkt der ukrainischen Armee.

Zeitstempel 00:27 ‒ FPV-Abfangdrohnen schossen mehrere gegnerische R-18-Hexacopter ab.

Wegen ukrainischer Drohnenangriffe: Bundesregierung weitet Reisewarnung für Russland aus

Das Auswärtige Amt warnt jetzt vor Reisen in ganz Russland.  Bisher galt dies nur für die an die Ukraine angrenzenden Gebiete. Begründet wird dieser Schritt damit, dass in ganz Russland mit "erheblicher Gefährdung" durch Drohnen beziehungsweise Trümmerteile von Drohnen zu rechnen sei.

"Die Gefahren sind besonders hoch in den an die Ukraine grenzenden Verwaltungsgebieten (Belgorod, Kursk, Brjansk, Woronesch, Rostow, Krasnodar)", warnt das Auswärtige Amt.

Für deutsche Staatsangehörige und deutsch-russische Doppelstaatlerinnen und -staatler bestehe zudem die Gefahr willkürlicher Festnahmen.

Wie es weiter heißt, seien nun auch das Stadtgebiet und die weitere Umgebung von Moskau, die Umgebung von Sankt Petersburg sowie die Leningrader Oblast und andere Orte in Russland verstärkt Ziel massiver ukrainischer Drohnenangriffe.

Russisches Militär setzt KI-gesteuerte Drohne ein, die Ziele autonom verfolgen kann

Etwa einmal im Monat, manchmal sogar zweimal, erhalten russische Drohnenpiloten an der Front einen neuen Typ unbemannter Fluggeräte. Viele der neuesten Geräte sind mit Künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet, darunter auch das Modell Veles-15.

Ein Techniker der Drohneneinheit mit dem Rufnamen Erdschei, der als Teil des russischen Truppenverbands Nord kämpft, äußerte sich dazu gegenüber der Agentur RIA Nowosti. "Jedes Mal, wenn man ein neues Modell sieht, muss man es eingehend studieren", so Erdschei.

Er beschreibt die Veles-15 wie folgt:

"Sollte der Kontakt zum Drohnenpiloten plötzlich abbrechen, fliegt der 'Vogel' von selbst dorthin, wo er hinmuss. Falls der Drohnenpilot es schafft, ein Ziel anzuvisieren, welches sich dann in Bewegung setzt oder flüchtet, dreht der 'Vogel' um und verfolgt es."

Ukraine: Bewohner der Region Tschernigow müssen ihre Häuser für Militärs freimachen

In der ukrainischen Region Tschernigow werden Polizeieinheiten gebildet, die unter dem Vorwand der Evakuierung von Zivilisten nach Wehrdienstverweigerern und Deserteuren suchen. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti teilt das unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands mit.

Wie es weiter heißt, zwinge die Polizei die Einwohner, ihre Wohnungen und Eigenheime zu räumen, um dort anschließend nationalistische Kämpfer unterzubringen.

In einigen Ortschaften werde der Mitteilung zufolge die Zivilbevölkerung gezwungen, nur die oberen Stockwerke der Wohngebäude freizumachen. Dort würden vermutlich Drohnenpiloten stationiert werden.

Russische Einheiten lassen dem Gegner keine Chanсе am Frontabschnitt Konstantinowka (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten und Artilleriesoldaten des Truppenverbands Süd an der Front bei Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, machten sie Personal und bodengestützte Roboterkomplexe der ukrainischen Armee durch präzise Treffer unschädlich.  

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 21 Uhr Moskauer Zeit am Dienstag bis 8 Uhr am Mittwoch hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 179 unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Kaluga, Kursk, Orjol, Pensa, Rostow, Saratow, Samara, Twer, Uljanowsk sowie über den Regionen Krasnodar, Stawropol, Moskau, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.

Truppenverband Nord führt über Nacht Hunderte Kampfeinsätze durch

Artilleristen des russischen Truppenverbands Nord haben in der vergangenen Nacht gemeinsam mit Drohnenpiloten über 200 Kampfeinsätze in den Gebieten Charkow und Sumy durchgeführt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf das russische Militär.  

Insgesamt wurden demnach eine Selbstfahrlafette vom Typ M120 Rak, ein Granatwerfer im Kaliber von 120 Millimetern, ein Radargerät des Typs RADA, elf Drohnenleitstellen und zwölf Geländefahrzeuge zerstört. Zudem seien 77 ukrainische Armeeangehörige außer Gefecht gesetzt worden, heißt es in der Mitteilung.

Russisches Militär setzt thermobare Raketen gegen Ziele an der Front bei Krasny Liman ein

Laut einem russischen Kommandeur mit dem Rufnamen Smeij (dt.: Schlange), der als Teil des Truppenverbands West kämpft, setzten die Soldaten das schwere Flammenwerfersystem vom Typ TOS-1A täglich ein, um die Stoßtrupps bei Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) zu unterstützen.    

So sei bei seinem jüngsten Angriff ein Stützpunkt der ukrainischen Truppen durch thermobare Raketen zerstört worden, berichtete der Offizier in einem Gespräch mit der Agentur TASS.

Bei der Zielbeobachtung und Feuerlenkung in Echtzeit seien Aufklärungsdrohnen eingesetzt worden. Dies habe es den Stoßtrupps ermöglicht, an der Front bei Krasny Liman deutlich vorzurücken, so der russische Kommandeur weiter.  

30.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russland: NATO-Waffenprogramm für Kiews Aufrüstung Grund für "horizontale Eskalation"

Aktuell plant die NATO, neue Waffen unter Beteiligung von Unternehmen in den NATO-Staaten selbst für das Kiewer Regime zwecks Einsatz gegen Russland zu entwickeln. Dies gebe Moskau einen weiteren Grund, den Ukraine-Krieg räumlich nach Westen zu eskalieren, verkündet die Sprecherin des russischen Außenamtes, Maria Sacharowa.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Dänemark schnürt neues Militärhilfepaket für die Ukraine

Die dänische Regierung hat ein neues Militärhilfepaket für die Ukraine im Wert von rund 671 Millionen US-Dollar beschlossen. Dies teilte das dänische Verteidigungsministerium mit.

"Die Verabschiedung des 30. Militärhilfepakets für die Ukraine unterstreicht, dass Dänemark die Ukraine weiterhin entschlossen unterstützt. Von den insgesamt rund 4,4 Milliarden Kronen (671 Millionen US-Dollar) werden unter anderem etwa 1,3 Milliarden Kronen (198 Millionen US-Dollar) im Rahmen des 'dänischen Modells' bereitgestellt, das die Finanzierung ukrainischer Beschaffungen über die eigene Rüstungsindustrie ermöglicht."

Das Hilfspaket umfasst den Angaben zufolge Munition, Waffen, Mittel für die Ausbildung ukrainischer Soldaten sowie weitere Unterstützung. Seit Beginn des Konflikts hat Dänemark der Ukraine demnach Militärhilfe im Gesamtwert von 76,8 Milliarden Kronen beziehungsweise rund 11,7 Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt.

FAZ: NATO einigt sich nicht auf langfristige Militärhilfe für Kiew

Bei den Vorbereitungen auf den bevorstehenden NATO-Gipfel in Ankara konnten sich die NATO-Staaten nicht auf langfristige Zusagen zur Militärhilfe für die Ukraine im Jahr 2027 einigen. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf diplomatische Kreise.

Demnach hätten sich die Bündnisstaaten zwar auf Militärhilfe für die Ukraine in Höhe von 70 Milliarden Euro im Jahr 2026 verständigt. Eine vergleichbare Verpflichtung für das Jahr 2027 sei jedoch wegen Meinungsverschiedenheiten nicht zustande gekommen. Laut FAZ stellte sich Italien gegen eine entsprechende Festschreibung.

Auch die USA blockierten demnach die Aufnahme einer Formulierung in den Entwurf der Abschlusserklärung, in der die Sicherheit der Ukraine und Europas als "untrennbar miteinander verbunden" bezeichnet wird. Im aktuellen Entwurf heißt es stattdessen lediglich: "Die Ukraine trägt zur transatlantischen Sicherheit bei." Eine weitere Verhandlungsrunde über den Entwurf der Abschlusserklärung ist für Donnerstag angesetzt.

Ukrainischer Drohnenangriff auf Gebiet Moskau: Säugling getötet

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff im Gebiet Moskau ist am Dienstag in Jegorjewsk ein sechs Monate alter Säugling ums Leben gekommen. RT DE-Korrespondent Roman Ziskin berichtet vor Ort.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Militärexperte: Putins Erklärung ebnet Weg zur Rückkehr Odessas

Die Erklärung von Russlands Präsident Wladimir Putin zur vollständigen Befreiung von Donbass und Noworossija sei laut dem Militärexperten Jewgeni Michailow ein Schritt in Richtung einer Rückkehr Odessas. Diese Ansicht äußerte der Militärexperte Jewgeni Michailow im Gespräch mit Tsargrad.tv.

Nach Ansicht des Experten weckt die Erklärung des Staatsoberhauptes große Hoffnung, da sie das Bestreben widerspiegelt, weitere ehemalige russische Gebiete zurückzugewinnen. Michailow präzisierte, dass es sich dabei um die Gebiete Odessa, Charkow, Nikolajew und Dnjepropetrowsk bis hin zum Ufer des Dnjepr handele.

Zugleich betonte der Experte, die Erklärung des Präsidenten habe die Gegner Russlands verunsichert, da ihre Versuche, die Lage im Land zu destabilisieren, gescheitert seien. Zuvor hatte Putin den ukrainischen Vorschlag zurückgewiesen, die Kampfhandlungen auf die vier Regionen Donezk, Lugansk, Cherson und Saporoschje zu begrenzen. Er erklärte, dass die vollständige Befreiung von Donbass und Noworossija Priorität habe.

Estlands Außenminister: EU-Dialog mit Moskau ist ein "gefährlicher Weg"

Der estnische Außenminister Margus Tsahkna bezeichnete die jüngsten Versuche der EU, einen Kontakt mit Russland aufzunehmen, als einen Fehler. Ihm zufolge versuche Moskau, Europa in den Verhandlungsprozess hineinzuziehen, um "Zeit zu gewinnen" und die Verbündeten zu spalten.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Gebiet Kursk: Mann bei Drohnenangriff verletzt – Brand an Tankstelle in Lgow

Im Belowski-Bezirk des Gebiets Kursk hat eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte ein Sprengmittel abgeworfen. Dies teilte der Leiter der Region, Alexander Chinstein, auf Telegram mit.

"Ein 65-jähriger Mann wurde verletzt. Nach vorläufigen Angaben hat er ein geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma, eine Gehirnerschütterung sowie eine drucktraumatische Verletzung erlitten."

Dem Verletzten wurde Erste Hilfe geleistet. Er soll in Kürze nach Kursk zur weiteren Behandlung gebracht werden. Am selben Tag berichtete Chinstein zudem von einem Brand an einer Tankstelle in der Stadt Lgow, der durch einen Angriff ukrainischer Drohnen verursacht wurde. Insgesamt seien über den Tag verteilt 87 Drohnen über der Region abgeschossen worden.

Syrski warnt vor möglicher russischer Offensive im Gebiet Tschernigow

Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, hat vor einer möglichen Offensive der russischen Armee im Gebiet Tschernigow gewarnt. Dies erklärte er in einem Interview mit dem Sender TSN:

"Die russischen Streitkräfte könnten eine Offensive in der Region Tschernigow beginnen." 

Seinen Angaben zufolge könnte der Angriff vom Gebiet Brjansk aus erfolgen. Zugleich betonte er, dass sich die ukrainischen Truppen auf dieses Szenario vorbereiteten.

Kiewer Regime zerstören: Putin sagt endlich das Wesentliche zur russischen Sonderoperation

Putin spricht von einem absehbaren Ende des Kiewer Regimes. Und das, wundert sich ein Leser der Westmedien, wo Russlands Hinterland brennt und der erneut geeinte Westen noch viel mehr Lenkwaffen an Kiew liefert als zuvor. Doch warum bittet dann Selenskij den Kreml schon wieder um einen Waffenstillstand – und erstmals um eine Beschränkung der Kampfhandlungen auf die "neuen" Gebiete Russlands?

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Alexander Nossowitsch.

Rheinmetall erhält Auftrag aus der Ukraine für weitreichende Artilleriemunition

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat nach eigenen Angaben einen millionenschweren Auftrag aus der Ukraine zur Lieferung weitreichender Artilleriemunition erhalten. In einer Mitteilung des Konzerns heißt es:

"Die Ukraine hat bei Rheinmetall einen Auftrag zur Lieferung von Artilleriemunition mit großer Reichweite platziert. Der Auftrag umfasst mehrere zehntausend 155-mm-Artilleriegranaten sowie Treibladungen. Der Vertragswert, der in der Berichterstattung für das zweite Quartal 2026 ausgewiesen wird, beträgt mehrere zehn Millionen Euro."

Die Produktion der Munition übernimmt die spanische Tochtergesellschaft Rheinmetall Expal Munitions. Die 155-mm-Geschosse und Treibladungen, die geliefert werden sollen, sind bereits in mehreren NATO-Staaten im Einsatz. Zudem teilte Rheinmetall mit, dass das Unternehmen bis 2030 eine Jahresproduktion von rund 1,5 Millionen 155-mm-Artilleriegranaten anstrebt.

Mann bei Drohnenangriff im Gebiet Belgorod verletzt

Im Gebiet Belgorod ist im Dorf Bessonowka ein Lkw-Fahrer bei einem Angriff einer FPV-Drohne der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Er erlitt eine Splitterverletzung am Kopf und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Im Krankenhaus wurden ein Drucktrauma sowie eine Weichteilverletzung am Kopf diagnostiziert. Nach der Versorgung wurde er in ambulante Behandlung entlassen.

Auch in weiteren Orten kam es zu Schäden: In Oktjabrski wurden bei der Detonation von Drohnen ein Gewerbeobjekt und vier Fahrzeuge beschädigt. In Krasny Chutor wurde ein Lastwagen getroffen. In Krasnaja Jaruga wurden das Dach eines Mehrfamilienhauses und ein Lkw demoliert. In Nowaja Tawolschanka und mehreren Dörfern der Region wurden zudem Wohngebäude und Fahrzeuge beschädigt.

Kiew und Paris führen Gespräche über Produktion von SCALP-Raketen in der Ukraine

Kiew will eine Lizenz für die Herstellung französischer SCALP-Raketen auf ukrainischem Territorium erhalten. Die Gespräche zwischen der Ukraine und Frankreich über eine Erteilung der Lizenz laufen schon, wie der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow mitteilte. 

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Polen will Ukraine keine MiG-29-Kampfjets übergeben

Die Frage einer Übergabe polnischer MiG-29-Kampfjets an die Ukraine sei vom Tisch, erklärte die stellvertretende polnische Verteidigungsministerin Magdalena Sobkowiak-Czarnecka nach einer Kabinettssitzung gegenüber Journalisten. Zuvor hatten polnische Militärvertreter mehrfach erklärt, sie seien bereit, die verbliebenen MiG-29 im Austausch gegen ukrainische Drohnentechnologien zu liefern.

"Es geht um eine Art Tauschgeschäft. Die ukrainische Seite hat uns um die Übergabe der MiGs gebeten. Die Bedingungen waren von Anfang an klar: Wir übergeben die MiGs gegen Drohnen. Zu einem solchen Tausch kam es jedoch nicht. Es war eine einfache Sache: MiGs in die eine Richtung, Drohnen in die andere. Wenn die Antwort 'Nein' lautet, dann existiert dieses Thema nicht mehr."

Russische Drohnen legen Industrieanlagen des Militärs in Saporoschje lahm

Die russischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben mit Geran-Drohnen die Energieinfrastruktur im Gebiet Saporoschje getroffen. Dadurch seien einige Industrieanlagen, die für die ukrainischen Streitkräfte arbeiten, ohne Strom geblieben, teilte das Verteidigungsministerium mit.

"Durch Treffer an Masten einer 154-Kilovolt-Hochspannungsleitung wurden Objekte stromlos geschaltet, die im Interesse der bewaffneten Formationen der Ukraine arbeiteten."

Zudem hatte das russische Verteidigungsministerium am Tag zuvor erklärt, dass russische Kräfte 25 Tankstellen sowie mehrere Treibstofftanks auf gegnerischem Gebiet getroffen hätten. Außerdem seien temporäre Stellungen von Kämpfern in Orechow und Krasnopolje beschossen worden.

Russische Su-34-Kampfjets werfen tonnenschwere FAB-Bomben auf gegnerische Stellungen ab (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Kampfflugzeuge vom Typ Su-34 im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie einen temporären Truppenstandort der Ukraine im Gebiet Saporoschje und einen Stützpunkt im Raum Sumy mit Bomben des Typs FAB-3000 und FAB-5000.

Satellitenkrieg: Wie Russland Elon Musks Starlink Konkurrenz machen will

Der im Aufbau befindliche Satellitenverbund Rasswet besitzt das Potenzial, die digitale Souveränität Russlands und seine Fähigkeiten im Drohnenkrieg deutlich zu verbessern. Und dabei bietet Rasswet für Russland noch mehr Vorteile als Starlink von Elon Musk.

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Ukraine: Alleinerziehender Vater mobilisiert, während Tochter im Kindergarten war

In der ukrainischen Stadt Kriwoi Rog ist ein alleinerziehender Vater mobilisiert worden, während seine fünfjährige Tochter im Kindergarten war. Dadurch blieb das Mädchen ohne seinen einzigen Erziehungsberechtigten zurück. Dies teilte der ukrainische Ombudsmann Dmitri Lubinez auf Telegram mit.

"Es geht um die Mobilisierung eines 34-jährigen Mannes, der nach vorliegenden Informationen seine fünfjährige Tochter allein erzogen hat. Als er abgeholt wurde, befand sich das Kind im Kindergarten und blieb somit ohne erwachsene Bezugsperson."

Laut dem Ombudsmann hatte der Mann zweimal einen Aufschub der Mobilisierung beantragt, jedoch eine Ablehnung erhalten. Derzeit befindet sich das Kind bei der Leiterin des Kindergartens, die das Mädchen nach der Mobilisierung des Vaters zu sich genommen hat. Lubinez zufolge prüfe sein Regionalvertreter bereits die Umstände des Falls.

Ukrainische Drohnen verminen Zufahrtsstraßen nach Energodar

Das ukrainische Militär hat in der Nacht zum Dienstag erneut unter Einsatz unbemannter Fluggeräte Minen an den Zufahrtswegen nach Energodar gelegt. Bürgermeister Maxim Puchow teilte dies in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

Unweit der Stadt am linken Dnjepr-Ufer befindet sich das russische Atomkraftwerk Saporoschje.

Gebiet Saporoschje: Brand auf Getreidefeld nach ukrainischem Drohnenangriff

Eine ukrainische Kampfdrohne hat einen Sprengsatz auf ein Getreidefeld in der Nähe des Dorfes Nowoiwanowka im Raum Saporoschje abgeworfen. Daraufhin brach ein Brand auf einer Fläche von mehr als fünf Hektar aus. Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet über diesen Anschlag auf Telegram. Die Feuerwehr und weitere zuständige Dienste seien vor Ort im Einsatz, so der Beamte.

Balizki führt aus:

"Dies ist gezielter Terror gegen die Zivilbevölkerung, gegen unsere Nahrungsmittelversorgung und zukünftige Ernten. Wer den Befehl gibt, Getreidefelder niederzubrennen, ist ein Verbrecher, für den es keine Rechtfertigung gibt und auch keine geben kann."

Russische Einheiten führen heftige Gefechte um Konstantinowka in der DVR (Video)

Artilleriesoldaten und Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Süd setzen ihre Einsätze in Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) fort. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, setzte das russische Militär gegnerisches Personal und eine Drohnenleitstelle außer Gefecht.

Nach Drohnenangriff auf Sewastopol: Feuerwehr bekämpft großflächigen Waldbrand

In Sewastopol auf der Krim kämpft die Feuerwehr gegen einen Waldbrand auf einer Fläche von rund 28 Hektar, der durch Trümmerteile abgeschossener ukrainischer Drohnen ausgelöst wurde. Gouverneur Michail Raswoschajew gibt dies auf der Plattform Max bekannt. Es sei der größte Waldbrand in Sewastopol seit Jahren, so der Beamte.

An den Löscharbeiten seien ihm zufolge mehr als 240 Feuerwehrleute und 58 Spezialfahrzeuge sowie besorgte Bürger und Freiwillige beteiligt. Nach vorläufigen Angaben sei niemand verletzt worden, fügt der Gouverneur hinzu. Und weiter:

"Wir werden die beschädigten Waldgebiete mit der Zeit wiederherstellen."

DVR: Zivilist bei Drohnenangriff auf Gorlowka verletzt

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ist im zentralen Stadtbezirk von Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ein Zivilist verletzt worden. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, auf der Plattform Max mit.

Weißrussland zu Kiews Drohungen: "Werden mit gesamtem Potenzial reagieren"

Weißrusslands stellvertretender Außenminister Igor Sekreta hat sich am Montag, dem 29. Juni 2026, im Interview mit RT zu den Drohungen Kiews geäußert. Sekreta erklärte, die rote Linie sei die Staatsgrenze und sollte diese überschritten werden, würde Minsk mit seinem gesamten Potenzial und all seinen Kapazitäten reagieren.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Kiew erhält EU-Milliarden für Drohnenbeschaffung

Die Europäische Kommission gab am Dienstag bekannt, mit der Auszahlung von 3,9 Milliarden Euro an die Ukraine zu beginnen, wobei das Geld für den Kauf von Drohnen bestimmt ist. Es handele sich demnach um erste Gelder aus dem 90 Milliarden Euro schweren Unterstützungsdarlehen der EU.

In einer ersten Zahlung sollen der Ankündigung zufolge insgesamt sechs Milliarden Euro für unbemannte Luftfahrzeuge an Kiew gehen. Der Einsatz von Drohnen sei eine Schlüsselfähigkeit, die es der Ukraine ermögliche, im Krieg standzuhalten.

Wie es heißt, sollen weitere Zahlungen in den kommenden Tagen erfolgen. Das Geld werde die Beschaffung von Drohnen abdecken und sei gleichzeitig für den Kauf von Munition, Flugkörpern und Luftverteidigungssystemen bestimmt.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Im Zuge der offensiven Gefechtsführung befreite das russische Militär die Ortschaft Malinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) sowie Rownoje und Lesnoje im Gebiet Saporoschje.

Die Stoßtrupps des Truppenverbands Süd setzen die Befreiung von Konstantinowka in der DVR fort und brachten 30 Gebäude im südwestlichen Teil der Stadt unter russische Kontrolle.

Im Nordwesten der Stadt Krasny Liman in der DVR setzt der Truppenverband Süd weiterhin die gegnerischen Einheiten außer Gefecht.

Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.395 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 82 Fahrzeuge
  • acht Artilleriegeschütze
  • zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge
  • vier Anlagen der elektronischen Kampfführung.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 142 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung sieben Lenkbomben und 806 ukrainische Starrflüglerdrohnen. In den Gewässern des Schwarzen Meeres wurden sieben Seedrohnen unschädlich gemacht.

Todesopfer und Verletzte im Grenzgebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine

Die ukrainischen Einheiten haben am Freitagvormittag (Ortszeit) sechs Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie der lokale Krisenstab bekanntgibt, kam dabei ein Zivilist ums Leben, acht weitere Menschen erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden.

Wie es heißt, entstanden bei den Drohnenattacken Schäden an sechs zivilen Fahrzeugen, einem Nebengebäude und einem Geschäftsraum.

TASS: Ukrainische Kämpfer in Sumy richten Drohnenleitstellen in Wohngebäuden ein

Einwohner der Stadt Sumy geben an, ukrainische Drohnenpiloten hätten aktiv damit begonnen, ihre Leitstellen in den oberen Stockwerken von Mehrfamilienhäusern einzurichten. Dies berichtet die Agentur TASS unter Berufung auf eine Quelle aus den russischen Sicherheitsbehörden. Antennen und Funkrelaisstationen werden demnach auf den Dächern von Plattenbauten installiert.

Russische Einheiten vereiteln Fluchtversuch des Gegners aus Konstantinowka in der DVR

Die russischen Artilleriesoldaten greifen weiterhin Deckungen der ukrainischen Armee bei Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) samt deren Besatzungen an. Damit vereitelt das russische Militär die Versuche verstreuter gegnerischer Gruppen, bei ihrem Rückzug aus der Stadt neue Verteidigungslinien in benachbarten Ortschaften aufzubauen. Kiewer Kräfte würden bei ihrer Luftaufklärung von Drohnenpiloten aufgespürt, teilt das russische Verteidigungsministerium mit.   

Konstantinowka liegt im Norden der DVR und spielt eine Schlüsselrolle bei der Versorgung der ukrainischen Streitkräfte im Ballungsraum Kramatorsk-Slawjansk, wo sich ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt befindet.

OSZE-Botschafter Poljanski: EU könnte bis 2030 Konflikt mit Russland provozieren

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat der Ständige Vertreter der Russischen Föderation bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Dmitri Poljanski, einen bewaffneten Konflikt zwischen der EU und Russland nicht ausgeschlossen.

Das Risiko eines solchen Szenarios könnte noch vor dem Jahr 2030 entstehen, warnte der hochrangige Diplomat. Dabei machte er auf zwei Probleme aufmerksam. Einerseits liefen in den EU-Mitgliedsstaaten "eine gezielte Kriegsvorbereitung und eine aktive Militarisierung".

"Ein anderes Problem besteht darin, dass die Schwelle für mögliche Provokationen, die Europa unabhängig davon, ob es jemand wünscht oder nicht, noch früher in einen Krieg hineinziehen könnten, konsequent gesenkt wird."

Poljanski warf der EU in diesem Zusammenhang vor, die Angst vor einem angeblich aggressiven Russland zu schüren und Russland zu unterstellen, seine Nachbarländer angreifen zu wollen.

Erst in der vergangenen Woche hatte der russische Vize-Außenminister Alexander Gruschko erklärt, dass sich der Westen bis zum Jahr 2030 auf einen bewaffneten Konflikt mit Russland vorbereite. Die Hauptaufgabe der EU und der NATO sei ihm zufolge, der Führung in Moskau eine strategische Niederlage zuzufügen.

Kleinkind bei ukrainischem Drohnenangriff in Moskauer Umland getötet

In der Nacht zum Dienstag hat das ukrainische Militär insgesamt zwölf Ortschaften in der Nähe der russischen Hauptstadt angegriffen. Russlands Luftverteidigung zerstörte 60 Drohnen.  

Wie Gouverneur Andrei Worobjow auf der Plattform Max bekanntgibt, geriet ein Eigenheim in Jegorjewsk durch herabfallende Wrackteile in Brand. Laut Worobjow bargen die Rettungskräfte zwei Erwachsene und zwei Kinder aus den Trümmern. "Leider verstarb das sechs Monate alte Baby auf dem Weg ins Krankenhaus", schreibt der Beamte in seinem Beitrag.

Wie es heißt, wurde in Dubna ein Verwaltungsgebäude durch Trümmerteile beschädigt. Eine Drohne stürzte in Fatejewo auf ein Privathaus. Wrackteile der unbemannten Fluggeräte wurden auch in Ramenskoje und Kolomna gefunden.

Artillerie nimmt Frontstellungen der ukrainischen Armee auseinander (Video)

Das russische Verteidigungsministerium zeigt Artilleriesoldaten der Truppenverbände Mitte und Dnjepr in den Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mithilfe von D-30-Haubitzen und Nona-S-Selbstfahrlafetten gegnerische Stützpunkte samt Personal außer Gefecht.   

Truppenverband Süd eliminiert an einem Tag 31 Erdbunker ukrainischer Armee samt Personal

Die ukrainischen Truppen haben in den zurückliegenden 24 Stunden 31 Erdbunker samt Personal und drei Starlink-Terminals verloren. Wadim Astafjew, Leiter des Pressezentrums des Truppenverbands Süd, berichtete gegenüber der Nachrichtenagentur TASS, es handele sich dabei um die Verluste des Gegners bei Kämpfen an der Front bei Kramatorsk, Konstantinowka und Slawjansk in der Volksrepublik Donezk (DVR). 

Außerdem seien drei Drohnenleitstellen und zwölf unbemannte Fluggeräte zerstört worden, fügte Astafjew hinzu.

Ukraine: Netzüberlastung wegen "extremer Hitze" erwartet

Die Ukraine bereitet sich auf einen "extremen" Temperaturanstieg in den kommenden Tagen vor. Für Dienstag werden laut dem staatlichen Hydrometeorologischen Zentrum Temperaturen von 35 Grad bis 38 Grad erwartet. Netzbetreiber in mindestens fünf Regionen kündigten in dem Zusammenhang zeitweise Einschränkungen beim Energieverbrauch an.

Das Netz laufe bereits "an der Grenze seiner Kapazitäten", gab der Chef des Energieunternehmens Yasno, Sergei Kowalenko, bekannt.

"Deshalb wird das Stromnetz in den kommenden Tagen unter großer Belastung laufen."

Die Hitze sei ein ernsthafter Test für Anlagen, so Kowalenko weiter.

Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 20 Uhr Moskauer Zeit am Montag bis 7 Uhr am Dienstag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 419 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Lipezk, Saratow, Smolensk, Rostow, Tambow, Twer und Tula sowie über den Regionen Krasnodar, Moskau, der Republik Krim zerstört.

Militärexperte: Russische Armee vertreibt Hauptteile des Gegners aus Krasny Liman in der DVR

Russlands Streitkräfte haben die wichtigsten Kräfte der ukrainischen Truppen aus Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) abgedrängt. Der Militäranalyst Andrei Marotschko berichtete dies gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Ihm zufolge sind die russischen Einheiten derzeit dabei, die Gegend zu säubern.

Man könne bereits von einer Niederlage der ukrainischen Streitkräfte in Krasny Liman sprechen, betonte Marotschko.  

29.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Nicht mehr "neutral": Macron will mehr Beteiligung der USA im Ukraine-Konflikt

Emmanuel Macron hat erklärt, die USA seien keine neutrale Partei bei den Verhandlungen zur Ukraine, und auf die Partnerschaft der USA und der Ukraine im militärischen Bereich verwiesen. In einer Reaktion darauf hieß es aus dem Kreml, die USA hätten im Ukraine-Konflikt nie "absolute Neutralität" gewahrt.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Oleg Issaitschenko. 

DVR: Drei Tote und 13 Verletzte bei Drohnenangriffen der Ukraine

Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte sind am Montag in der Donezker Volksrepublik (DVR) drei Menschen getötet und 13 weitere verletzt worden. Dies teilte DVR-Chef Denis Puschilin auf der Plattform Max mit.

Demnach kamen im Starobeschewski-Bezirk drei Männer ums Leben. Eine Frau erlitt schwere und ein Mann mittelschwere Verletzungen. Im Nowoasowski-Bezirk wurden auf der Strecke Nowoasowsk–Mariupol zwei Männer verletzt.

In Selidowo wurden zwei Männer verletzt, in Mironowski ein Mann und eine Frau. Im Manguschski-Bezirk wurde ein Mann mittelschwer verletzt. Ein Mann sowie zwei weitere Personen wurden im Kuibyschewski-Stadtteil von Donezk bei einem Drohnenangriff auf einen Tankstellenkomplex verletzt. In Staromlynowka wurde eine Frau verletzt.

Sacharowa: NATO und Kiew entwickeln Waffen gegen russische Flugbasen

Laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, arbeiten die NATO und die ukrainische Führung an der Entwicklung neuer Waffensysteme für großangelegte Angriffe auf russische Militärflugplätze und Flugbasen, auch tief im russischen Hinterland.

Sie verwies auf Veröffentlichungen auf den offiziellen Internetseiten verschiedener NATO-Einrichtungen, darunter der NATO-Vertretung in der Ukraine, über die Ausschreibung zur Entwicklung moderner Waffensysteme auf Grundlage der Erfahrungen aus den Kampfhandlungen gegen Russland. Mit Blick auf diese Pläne betonte die Diplomatin, dass die russischen Streitkräfte dadurch zusätzliche Gründe hätten, Unternehmen, die an der Entwicklung und Produktion von gegen Russland eingesetzten Waffen beteiligt sind, besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Zugleich erklärte Sacharowa, die NATO verliere die letzten Reste ihrer Rationalität und bewege sich mit der Umwandlung der Ukraine in ein Testgelände für neue Waffensysteme in eine Zone erhöhten Risikos. Darüber hinaus warf sie der ukrainischen Führung vor, ihre Bemühungen zu verstärken, die NATO in einen direkten bewaffneten Konflikt mit Russland hineinzuziehen, um ihre schwierige Lage auf dem Schlachtfeld zu überwinden.

Drohnenproduktion: Lettland und die Ukraine planen Werk nahe russischer Grenze

Die Regierungen Lettlands und der Ukraine bauen ihre militärische Zusammenarbeit weiter aus. Geplant sind ein gemeinsames Drohnenwerk im Grenzgebiet zu Russland und Weißrussland sowie der Ausbau der lettischen Drohnenabwehr mit ukrainischer Unterstützung.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Mehrere Zivilisten bei ukrainischen Angriffen im Gebiet Belgorod verletzt

Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte im russischen Gebiet Belgorod sind vier Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit. In der Siedlung Otradowski im Bezirk Krasnaja Jaruga traf eine ukrainische Drohne ein Fahrzeug. Eine Frau und zwei Männer erlitten dabei multiple Splitterverletzungen und wurden zunächst in das Zentralkrankenhaus von Krasnaja Jaruga eingeliefert. Nach der Erstversorgung sollen sie in das Krankenhaus in Belgorod verlegt werden.

Zudem wurde eine weitere Frau nach dem Raketenbeschuss des Dorfs Weselaja Lopan im Bezirk Belgorod mit einem Drucktrauma ins Krankenhaus eingeliefert. Laut dem Krisenstab war der Bezirk Belgorod am Montagmorgen zweimal Ziel ukrainischer Raketenangriffe.

Medien: Putin warnt Kiew vor Folgen des Einmarschs in das Gebiet Kursk

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die ukrainische Führung eindringlich vor den Folgen eines Einmarschs in das Gebiet Kursk gewarnt. Dies berichtet die italienische Zeitung L’AntiDiplomatico. In dem Beitrag heißt es:

"Der russische Präsident richtete eine weitere scharfe Warnung an die Ukraine."

Die Zeitung zitiert Putin mit den Worten, Kiew werde für seine Verbrechen auf dem Gebiet Kursk durch den Verlust jener Territorien bezahlen, die Russland zur Schaffung einer Sicherheitszone benötige.

Am Sonntag hatte Putin erklärt, das Ziel der russischen Streitkräfte in den Richtungen Sumy und Woltschansk sei die Einrichtung einer Sicherheitszone entlang der Staatsgrenze. Diese Aufgabe sei nach dem Einmarsch ukrainischer Truppen in das Gebiet Kursk und den Angriffen auf russische Grenzregionen entstanden.

Beloussow: KI findet zunehmend Anwendung in russischen Luftabwehrsystemen

Der Verteidigungsminister der Russischen Föderation, Andrei Beloussow, erklärte bei einem Treffen mit Militärkorrespondenten, dass künstliche Intelligenz zunehmend in russischen Luftabwehrsystemen Anwendung findet. 

Die Einführung künstlicher Intelligenz im militärischen Bereich wurde als eines der vorrangigen Projekte des Verteidigungsministeriums bezeichnet. Es sollen sowohl Technologien zur Zielerfassung mithilfe künstlicher Intelligenz als auch zur Navigation und Geländeerkennung weiterentwickelt werden.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Experte: Kiew setzt bei Angriffen gegen Moskau auf symbolische Wirkung

Moskau sieht sich derzeit einer Intensität ukrainischer Drohnenangriffe gegenüber, wie sie bislang von keinem Flugabwehrsystem weltweit abgewehrt werden musste. Dies erklärte der russische Militärkorrespondent Alexander Kots.

"Für Selenskij wurde Moskau mit dem Auftauchen der ersten Drohnen zum erklärten Ziel – mehr als Symbol denn als militärisches Objekt."

Seinen Worten zufolge werden die ukrainischen Drohnen vor den Kameras westlicher Journalisten gestartet, während die Aufnahmen anschließend umgehend über ukrainische Kanäle verbreitet werden. Das eigentliche Ziel sei dabei die symbolische Wirkung eines Angriffs auf die russische Hauptstadt.

Zugleich verwies Kots auf eine veränderte Taktik der ukrainischen Streitkräfte. Während Drohnenangriffe früher punktuell und in Wellen erfolgten, würden sie inzwischen "aggressiver, massiver, intelligenter und schneller" durchgeführt. Ihr Hauptziel bestehe darin, die russische Flugabwehr, die Logistik und die Kommunikationssysteme zu überlasten und die Bevölkerung zu verunsichern.

Laut dem Militärkorrespondenten werden jedoch rund 98 Prozent der auf Moskau gerichteten ukrainischen Drohnen von den russischen Luftverteidigungskräften abgefangen.

Untergrundbewegung: Kiew bereitet Landungsoperation auf der Krim vor

Die ukrainischen Streitkräfte sollen eine taktische Landungsoperation an der Westküste der Krim vorbereiten und dafür Reserven in Otschakow und Odessa zusammenziehen. Dies behauptet die Untergrundorganisation "Chersoner Widerstand" in einem Beitrag auf Telegram.

Den Angaben zufolge treffen dort bereits lateinamerikanische Söldner ein, die in Ausbildungszentren der Marineinfanterie untergebracht werden. Zudem werde die Truppenkonzentration in den Gebieten Nikolajew und Odessa sowie in den Küstenorten des Gebiets Cherson verstärkt.

Wie die Untergrundorganisation weiter mitteilte, nehme auch die Präsenz ukrainischer Soldaten im Bereich des Dnjepr-Bug-Limans zu. Demnach werden Militärangehörige in leer stehenden sowie von Einwohnern bewohnten Häusern einquartiert.

Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärt, Kiew bereite neue Operationen vor, darunter auch in Richtung Krim. Die Umsetzung dieser Pläne hänge von den Entscheidungen der G7-Staaten über weitere Waffenlieferungen ab.

Kommandeur ukrainischer Großeinheit tot mit Schusswunde aufgefunden

Die Polizei hat Mordermittlungen zum Tod von Oberst Wladimir Kononnikow eingeleitet. Der Kommandeur der 154. Separaten Mechanisierten Brigade wurde am Sonntag tot aufgefunden. Kononnikow wurde letztes Jahr zum Kommandeur der Brigade ernannt.

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DVR: Zivilistin bei Drohnenangriff auf Gorlowka verletzt

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ist eine Zivilistin verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf seinem Telegram-Kanal mit.

Traktorfahrer bei ukrainischem Drohnenangriff in der LVR getötet

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt Kremennaja in der Lugansker Volksrepublik (LVR) ist ein Traktorfahrer eines kommunalen Betriebs ums Leben gekommen. Dies teilte der russische Sonderbotschafter des Außenministeriums, Rodion Miroschnik, auf Telegram mit. Demnach griffen ukrainische Drohnen den Ort an. Eine der Drohnen traf einen Traktor. Der 1958 geborene Fahrer des kommunalen Betriebs erlag seinen Verletzungen. Zudem wurden zwei Zivilisten durch Splitter verletzt, nachdem eine Drohne auf einer Straße der Stadt detoniert war.

Minsk warnt Kiew: Bei Überschreitung der Grenze wird "gesamtes Potenzial" eingesetzt

Weißrussland warnt vor einer heftigen Reaktion auf einen ukrainischen Überfall. Der stellvertretende Außenminister stellte eine Antwort mit dem "gesamten Potenzial" des Landes in Aussicht, sollte die ukrainische Armee versuchen, die Staatsgrenze zu überschreiten.

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Finnlands Außenministerin: Europa muss Ziele vor Gesprächen mit Moskau festlegen

Europa müsse zunächst klar definieren, welche Ziele es mit möglichen Gesprächen mit Russland über die Ukraine verfolge. Dies erklärte die finnische Außenministerin Elina Valtonen. Sie schrieb auf der Plattform X:

"Bevor wir einander darin überbieten, Moskau anzurufen, müssen wir genau wissen, was wir mit einer solchen Diplomatie erreichen wollen. Es muss ein dauerhafter Frieden geschaffen werden." 

Bereits am Sonntag hatte Valtonen erklärt, die Europäische Union bereite sich auf mögliche Gespräche mit Moskau vor. Der Zeitpunkt dafür sei jedoch noch nicht gekommen. Zugleich betonte sie, dass Europa derzeit weder über eine Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen noch über eine politische Annäherung an Russland nachdenken solle.

Zuvor hatte EU-Ratspräsident António Costa erklärt, die Europäische Union müsse einen direkten Kontakt zu Moskau herstellen, um die russische Position anhören zu können. Seine Äußerungen lösten unter europäischen Politikern und in den Medien eine Debatte darüber aus, wer die EU im Falle einer Wiederaufnahme des Dialogs vertreten sollte und wann ein solcher Schritt erfolgen müsse.

Ukrainischer Spion im Gebiet Saporoschje festgenommen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Einwohner der Stadt Polog im Gebiet Saporoschje unter Verdacht der Spionage festgenommen. Dies teilte TASS unter Berufung auf die regionale Abteilung der Behörde.

Der ukrainische Staatsbürger habe die Dislozierungsorte sowie Bewegungen des Personals und der militärischen Ausrüstung der russischen Streitkräfte ausgespäht. Diese Informationen soll der Mann der ukrainischen Seite über den Messenger-Dienst Telegram übermittelt haben, um Sabotageakte und Terroranschläge sowie Raketen- und Bombenangriffe auf russische Truppenstellungen zu planen.

Es wurde ein Strafverfahren wegen Spionage eingeleitet. Dem Festgenommenen droht eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren.

Lantratowa: Alle in Ukraine unrechtmäßig festgehaltenen Einwohner des Gebiets Kursk zurückgekehrt

Alle von ukrainischer Seite unrechtmäßig festgehaltenen Einwohner des Gebiets Kursk sind nach Russland zurückgekehrt. Dies gab Russlands Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa am Montag bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bekannt.

"Das Wichtigste und für mich eine erfreuliche Nachricht, Wladimir Wladimirowitsch, ist, dass es gelungen ist, die ukrainische Seite zu überzeugen und alle Einwohner des Gebiets Kursk, die unrechtmäßig auf ukrainischem Territorium festgehalten wurden, nach Hause zurückzubringen. Sie sind alle wieder zu Hause"

SWR: Lateinamerikanische Drogenkartelle helfen Kiew bei Rekrutierung von Söldnern

Die Häfen des Gebiets Odessa dienten als ein wichtiger Umschlagplatz für Drogen aus Lateinamerika nach Europa über Polen, Moldawien und Rumänien. Dies teilte Russlands Auslandsgeheimdienst (SWR) am Montag mit. 

Darüber hinaus unterstützten lateinamerikanische Drogenkartelle das Kiewer Regime bei der Rekrutierung neuer Söldner für die ukrainische Armee, so die Behörde.

"Das korrupte Regime von Wladimir Selenskij strebt nach zusätzlichen Einnahmen, insbesondere weil westliche Sponsoren nicht in der Lage sind, all seine unersättlichen Forderungen zu erfüllen. Zudem schätzt Kiew die Unterstützung lateinamerikanischer Drogenkartelle bei der Anwerbung neuer Söldner für die ukrainischen Streitkräfte."

Putin: Rettung des Kiewer Regimes ist nicht Teil unserer Pläne

Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Sonntag vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen im Ukraine-Krieg wichtige Aussagen zur künftigen russischen Strategie gemacht. Im Interview für Pawel Sarubin und die Sendung "Moskau, Kreml, Putin" des staatlichen russischen Fernsehens sagte er unter anderem, die verstärkten ukrainischen Drohnenangriffe machten zwar Probleme, seien für Russland jedoch nicht kritisch.

Alle beschädigten Objekte der Energiebranche würden relativ schnell repariert werden, es gebe eine große Redundanz bei der Infrastruktur, so Putin.

[Auszug aus den RT DE Nachrichten vom 28.Juni 2026]

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Lettland und Ukraine planen Drohnenfabrik an Grenze zu Russland

Der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs erklärte, dass Riga die Zusammenarbeit mit Kiew im Bereich der Rüstungsindustrie entwickeln wird. Lettland und die Ukraine planen den Bau einer Drohnenproduktionsstätte an der Grenze zu Russland und Weißrussland, gab Kulbergs am Samstag bei einem Besuch auf einem Militärstützpunkt in der lettischen Grenzregion Latgale bekannt.

Er kündigte außerdem an, dass bis Ende des Sommers Maßnahmen zur Drohnenabwehr entlang der russisch-weißrussischen Grenze  ergriffen werden. Zum Schutz des Luftraums sollen Abfangdrohnen eingesetzt werden. Dies sei kostengünstiger als der Einsatz von Kampfflugzeugen, so Kulbergs.

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

Zwischen 7:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden insgesamt 96 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Rjasan, Tula, Kaluga, den Regionen Moskau und Krasnodar sowie der Republik Krim und den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört. 

Verteidigungsministerium: Russische Armee setzt Vormarsch in Krasny Liman und Konstantinowka fort

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.550 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 220 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 17 Autos, ein Artilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung.

Der Truppenverband West setzt die Eliminierung der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt Krasny Liman in der DVR fort. Binnen 24 Stunden wurden vier Stützpunkte des Gegners eingenommen und 48 Gebäude befreit. Im Zuständigkeitsbereich des Verbandes verlor das ukrainische Militär insgesamt etwa 225 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

In der Stadt Konstantinowka in der DVR setzen die Einheiten des Truppenverbandes Süd ihren Vormarsch fort und befreiten den südwestlichen Teil der Stadt von ukrainischen Soldaten. Im Abschnitt des Verbandes musste das ukrainische Militär mehr als 240 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden vier gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter zwei vom Typ M113 aus US-Produktion, 22 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 300 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte fünf Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und drei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 485 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug und sechs Autos.

Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf etwa 80 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband 17 Autos und drei Stationen für elektronische Kampfführung.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Lager- und Startplätze für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 137 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte haben zwölf gelenkte Bomben und 415 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 171.165 unbemannte Luftfahrzeuge, 664 Flugabwehrraketensysteme, 29.956 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.749 Mehrfachraketenwerfer, 35.557 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 65.166 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Befreiung von Bogodarowka ermöglicht weiteres Vorrücken im Gebiet Dnjepropetrowsk

Die Befreiung der Ortschaft Bogodarowka ermöglichte es den Einheiten des Verbandes Ost, sich am rechten Ufer des Flusses Gaitschur festzusetzen, berichtete RIA Nowosti unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. Die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte an diesem Abschnitt wurde gestört. Darüber hinaus ebnet die Kontrolle über Bogodarowka den Weg für weitere Aktionen nahe der Ortschaft Alexandrowka und den Vormarsch des Truppenverbandes Ost im Gebiet Dnjepropetrowsk.

Zivilist verletzt bei Mörserangriff auf Mehrfamilienhaus im Gebiet Cherson

Ein ziviler Einwohner erlitt Verletzungen bei einem ukrainischen Mörserangriff auf ein mehrstöckiges Mehrfamilienhaus in der Stadt Kachowka im Gebiet Cherson. Der Mann wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Nach Angaben des Bezirksleiters Pawel Filiptschuk wurde der Angriff um 5 Uhr morgens durchgeführt. Infolge der Attacke brannten mehrere Wohnungen ab und wurden vollständig zerstört. Eine Gasleitung wurde beschädigt.

Ortschaft Bogodarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit

In dem Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die russische Armee in den vergangenen 24 Stunden einen weiteren Ort befreit hat. 

"Die Einheiten des Truppenverbandes Ost haben ihren Vormarsch in die Tiefe der feindlichen Verteidigungslinien fortgesetzt und die Ortschaft Bogodarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit."

Gebiet Belgorod meldet Sachschäden nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden 39 Orte in neun Bezirken getroffen. Der Gegner hat 16 Geschosse abgefeuert und 128 Drohnen eingesetzt, von denen 81 abgeschossen wurden.

Bei den Angriffen wurde eine Zivilistin verletzt.

Zu Schaden kamen drei Mehrfamilienhäuser, fünf Privathäuser, eine soziale Einrichtung, zwei Betriebe, drei Infrastrukturobjekte sowie 18 Fahrzeuge.

Medien: Türkei kann Ukraine-Verhandlungen schnell organisieren

Die Türkei könnte schnell die russisch-ukrainischen Verhandlungen organisieren, sollten Kiew und Moskau ihre Bereitschaft signalisieren. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle in der türkischen Regierung. 

"Wenn die Parteien ihre Verhandlungsbereitschaft klar signalisieren, wird die Organisation in der Türkei nicht lange dauern. Die Türkei verfügt über die notwendige Erfahrung und ist bereit, erneut eine Plattform für den Dialog zu bieten."

Der Quelle zufolge sei Ankara weiterhin bereit, zur diplomatischen Beilegung des Konflikts beizutragen.

Großteil des Gebiets Saporoschje ohne Strom

Infolge der Attacken der ukrainischen Streitkräfte sind mehrere Bezirke des Gebiets Saporoschje ohne Stromversorgung, wie der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, mitteilte.

"Notabschaltungen der Stromversorgung haben einen Großteil des Gebiets Saporoschje betroffen. Die kritische Infrastruktur ist weiterhin in Betrieb. Es werden Angriffe des Gegners auf das Stromnetz der Region registriert, Energieanlagen wurden beschädigt."

Gebiet Kursk: Mehr als 130 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 107 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 131 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet zehnmal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Chinstein meldet keine Opfer. 

Zu Schaden kamen mehrere Privathäuser und Pkw.

Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 10.000 Kämpfer

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 10.000 Personen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 10.075 ukrainische Kämpfer und Söldner, 550 mehr als im vorherigen Berichtsraum. Der Trend zur Steigerung der Verluste in den ukrainischen Streitkräften ist die sechste Woche in Folge zu beobachten." 

Die Einheiten des Verbandes Ost, der in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt, so der Experte.

Marotschko präzisierte, dass das russische Militär in diesem Berichtsraum mehr als 4.500 ukrainische Drohnen, fast 500 gepanzerte Kampffahrzeuge, 77 Feldartilleriegeschütze, fünf Mehrfachraketenwerfer sowie 38 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr zerstört hat.

Putin: Beim Gipfeltreffen in Alaska keine Dokumente unterzeichnet

Russland und die USA haben beim Gipfeltreffen in Anchorage am 15. August 2025 Möglichkeiten zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine besprochen, wobei "niemand irgendwelche Unterschriften geleistet hat". Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin im Interview für den Journalisten Pawel Sarubin. 

"Niemand hat irgendetwas unterzeichnet, aber wir haben bestimmte Möglichkeiten zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine erörtert, und die besprochenen Kompromisse waren genau jene Vorschläge, die uns von der US-Seite unterbreitet wurden."

In Bezug auf die Kompromisse, die von den US-Unterhändlern formuliert wurden, fügte Putin hinzu, dass Moskau nach einiger Überlegung diesen Vorschlägen zugestimmt habe. Russland sei bereit, die Verhandlungen fortzusetzen, betonte der russische Präsident.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 209 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Smolensk, Twer, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau sowie der Republik Krim und den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

28.06.2026 22:21 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Putin: Russland strebt in der Region Sumy Schaffung einer Sicherheitszone an

Im weiteren Verlauf des Interviews für die Sendung "Moskau, Kreml, Putin" am Sonntag sagte Wladimir Putin, dass die russische Armee nur noch wenige Kilometer vor der Stadt Sumy stehe. Politische Pläne bezüglich dieser Stadt gibt es indes nicht. Kiew werde für sein Vorgehen im Gebiet Kursk mit dem Verlust von Gebieten bezahlen, die für die Schaffung einer Sicherheitszone erforderlich sind.

Das Ziel der russischen Maßnahmen in der Region Sumy ist die Schaffung einer Sicherheitszone, so der Präsident.

Putin: Rettung des Kiewer Regimes ist nicht Teil unserer Pläne

Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Sonntag vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen im Ukraine-Krieg wichtige Aussagen zur künftigen russischen Strategie gemacht. Im Interview für Pawel Sarubin und die Sendung "Moskau, Kreml, Putin" des staatlichen russischen Fernsehens sagte er unter anderem, die verstärkten ukrainischen Drohnenangriffe machten zwar Probleme, seien für Russland jedoch nicht kritisch. Alle beschädigten Objekte der Energiebranche würden relativ schnell repariert werden, es gebe eine große Redundanz bei der Infrastruktur, so Putin.

Auch der Bedarf der Krim werde zeitnah befriedigt, versicherte das Staatsoberhaupt. Der Schwerpunkt liege auf der Stärkung der Luftabwehr und dem Schutz des Lebens von Zivilisten, ergänzte er.

Zur künftigen militärischen Strategie sagte Putin, dass Russland der Ukraine keine Chance geben werde, das Vorrücken der russischen Armee an der Frontlinie aufzuhalten. Die aktuellen Vorschläge zur diplomatischen Beilegung des Konflikts seien inakzeptabel, so der Präsident. Die Rettung des Kiewer Regimes sei nicht Bestandteil der russischen Pläne:

"Aus Kiew kommen Vorschläge, die Kampfhandlungen auf nur vier Gebiete zu beschränken (Volksrepubliken Donezk und Lugansk, die Gebiete Saporoschje und Cherson). Dies würde es den ukrainischen Streitkräften ermöglichen, Truppen aus anderen Gebieten dorthin zu verlegen. Angesichts des Personalmangels wäre dies die Rettung für Kiew. Doch die Rettung des Kiewer Regimes ist nicht Teil unserer Pläne."

Putin: Folgen ukrainischer Terrorangriffe müssen minimiert werden

Die Folgen ukrainischer Terrorangriffe auf zivile Objekte in Russland müssen minimiert werden, erklärte Präsident Wladimir Putin. Diese Anordnung hat das Staatsoberhaupt vor wenigen Tagen während einer Sitzung mit Kabinettsmitgliedern über das Problem der Treibstoffversorgung getroffen. Putin betonte laut der Nachrichtenagentur TASS:

"Vor wenigen Tagen haben wir bei einem Treffen mit Regierungsmitgliedern die Lage auf dem Binnenmarkt der Erdölprodukte ausführlich erörtert. Ich möchte es noch einmal betonen: Wir müssen die Folgen von Terroranschlägen auf unsere zivilen Objekte und die Infrastruktur so gering wie möglich halten."

Russische Flugabwehr zerstört im Laufe des Tages mehr als 70 Drohnen des Gegners

Einheiten der Flugabwehr haben im Laufe des Tages 72 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört, berichtet das russische Verteidigungsministerium. Die Flugziele wurden zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über acht Gebieten des Landes sowie über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt.

Kiew: Selenskij schlägt Denkmal für Kosakenführer Masepa anstelle der gestürzten Lenin-Statue vor

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat vorgeschlagen, ein Denkmal für den Kosakenführer Iwan Masepa an jener Stelle in Kiew zu errichten, an der während des Euromaidan eine Statue Wladimir Lenins gestürzt worden war. Das Denkmal wird somit auf dem Taras-Schewtschenko-Boulevard installiert.

Dies sei ein Schritt zur Wiederherstellung der "historischen Gerechtigkeit". Selenskij betonte in einer Rede anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Verfassung:

"Ich bin sicher: Dort, wo Lenin fiel, wird Masepa fest stehen."

Selenskij nannte Masepa "einen herausragenden Staatsmann und Militärführer, Philanthropen und Oberhaupt des Kosakenstaates".

Iwan Masepa war Hetman der Saporoger Kosaken und lief während des Großen Nordischen Krieges Anfang des 18. Jahrhunderts zum schwedischen König Karl XII. über. In der Ukraine gilt Masepa als Vorkämpfer der Unabhängigkeit, während Russland ihm Hochverrat vorwirft.

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, wies darauf hin, wie ironisch ein Masepa-Denkmal auf einem Taras-Schewtschenko-Boulevard aussehen würde. In den sozialen Medien schrieb die Diplomatin:

"Es ist traurig und komisch zugleich … Komisch, weil Taras Schewtschenko Masepa hasste."

Dabei zitierte Sacharowa eine Reihe negativer Charakterisierungen von Masepa aus Werken des großen ukrainischen Dichters und Schriftstellers.

Estnischer Premier: Europa wird zum Projekt des Friedens, aber mit Waffen

Nach dem Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine sieht sich Europa weiterhin als "Projekt des Friedens". Nun umfasst dieses Projekt auch die Verteidigungskooperation. Die europäischen Länder müssen in diesem Bereich weiterhin zusammenwirken. Diese Meinung bringt der estnische Premierminister Kristen Michal in einem Interview für das Nachrichtenportal Euractiv. Der Regierungschef betont:

"Europa war ein Projekt des Friedens ohne Waffen. Nun wird es ein Projekt des Friedens sein, aber mit Waffen. Es ist ein großer Unterschied. Wenn Europa als die reichste Region der Welt über Waffen und die Fähigkeit verfügt, auf Sicherheitsbedrohungen im In- und Ausland zu reagieren, wird Europa viel stärker."

Die Aufrüstung Europas sei eine positive Entwicklung, dadurch werde sein politisches Gewicht und Ansehen in der Welt stärker, führt Michal aus. Aus schlechten Gründen sollen gute Dinge für die europäische Zukunft geschehen.

Ukrainische Truppen attackieren Bus in DVR – drei Verletzte

Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Bus in der Stadt Gorlowka der Donezker Volksrepublik (DVR) mit einer Drohne angegriffen. Dies teilt Bürgermeister Iwan Prichodko mit. Durch den Angriff wurden drei Zivilisten verletzt.

Medwedew: Ohne Sieg im Ukraine-Konflikt hat Russland keine Sicherheit

Russland muss einen Sieg in der militärischen Sonderoperation erringen, glaubt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates.

Ansonsten wäre das Land nicht in der Lage, seine Sicherheit zu gewährleisten. Ein Sieg sei erforderlich, um diese Herausforderung zu bewältigen.

Kiew will von Verbündeten knapp 130 Milliarden Euro in kommenden Jahren

Die Ukraine benötigt im Zeitraum von 2026 bis 2029 insgesamt 145,9 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 128 Milliarden Euro) an externer Finanzierung, heißt es in einer Haushaltsprognose des ukrainischen Finanzministeriums.

Die entsprechende Erklärung erscheint im Ergebnis der Treffen zwischen Ministern und Ministerinnen für Finanzen der Ukraine, Großbritanniens und Litauens am 25. und 26. Juni im Rahmen der Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine in Gdańsk (Danzig).

Trotz der finanziellen Unterstützung der westlichen Verbündeten, einschließlich des 90-Milliarden-Euro-Kredits, bleibt der Finanzierungsbedarf der Ukraine erheblich, erklärt der ukrainische Finanzminister Sergei Martschenko. Weitere internationale Unterstützung sei entscheidend für die Stabilität, die Finanzierung der zivilen Haushaltsausgaben und den Wiederaufbau der Ukraine.

Putin: Kiews Truppen sind auf dem Rückzug

Ukrainische Truppen ziehen sich auf dem Schlachtfeld zurück, erklärt der russische Präsident Wladimir Putin. Aus diesem Grund greife die Ukraine zu terroristischen Aktionen. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert das Staatsoberhaupt mit den Worten:

"Das Kiewer Regime zieht sich entlang der gesamten Frontlinie zurück und geht deswegen zu offenbar terroristischen Aktionen über. Wie sonst soll man gezielte Angriffe gegen Zivilisten und zivile Objekte sowie die nahezu offene Rekrutierung von Abtrünnigen in unserem Land für Sabotageakte und Terroranschläge bezeichnen?"

Geran-Drohnen zerstören ukrainische MiG-29-Kampfjets

Russische Drohnenpiloten haben einen Angriff auf den Flugplatz Wosnessensk in dem ukrainischen Gebiet Nikolajew geflogen. Dabei wurden zwei MiG-29-Kampfflugzeuge sowie mehrere Unterstützungsfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Bei dem Angriff wurden zwei "Geran-4 Seeker"-Drohnen eingesetzt.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Ukrainische Drohnen greifen Getreidefelder im Gebiet Saporoschje an

Gouverneur Jewgeni Balizki wirft den ukrainischen Streitkräften vor, Getreidefelder im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje mit Drohnen in Brand zu setzen. Zuletzt habe der Gegner zwei größere Brände in den Bezirken Melitopol und Berdjansk ausgelöst. Das Feuer habe eine Fläche von zwei beziehungsweise 20 Hektar ergriffen. Die Brände seien umgehend gelöscht worden. Dazu teilt der Politiker mit:

"In den letzten 24 Stunden hat es mindestens 18 barbarische Drohnenattacken des Gegners gegeben. Dabei wurden zivile Objekte, Autos und Landwirtschaftsflächen angegriffen. Wir sehen, dass das Ziel der Bandera-Anhänger nicht ein militärischer Erfolg ist, sondern die Einschüchterung und Tötung von Zivilisten, die Zerstörung von Logistik und Lebensmittelsicherheit."

Nach Angaben von Balizki seien am vergangenen Tag sechs friedliche Einwohner des Gebiets Saporoschje verletzt worden. Ein weiterer Zivilist sei ums Leben gekommen.

Polen befürchtet russische Übergriffe an NATO-Ostflanke

Die polnische Führung sieht ein wachsendes Risiko russischer Provokationen an der NATO-Ostflanke. Die Zeitung Rzeczpospolita zitiert den Chef des Auslandsgeheimdienstes, Oberst Paweł Szota, mit den Worten:

"Wir sehen die Ereignisse in der Ukraine und dass der Krieg für Russland derzeit nicht gut läuft. Das ist ein Grund zur Besorgnis, dass Moskau die Situation weiter eskalieren könnte."

Seiner Einschätzung nach könnte es einen begrenzten Angriff auf die baltischen Staaten geben, da Russland systematisch rote Linien überschreite, um die Reaktion der NATO zu testen.

"Die Kosten solcher Provokationen sind gering, aber das Bündnis reagiert vor allem politisch, was zu weiterer Eskalation einlädt."

Ähnlich hatte der polnische Außenminister Radosław Sikorski vergangene Woche vor möglichen Aktionen der Russen unter falscher Flagge gewarnt.

Russlands Präsident Wladimir Putin und andere Mitglieder der russischen Führung weisen regelmäßig solche Vorwürfe zurück.

Ukrainische Drohnen zerstören Schulbusse im Gebiet Cherson

Gouverneur Wladimir Saldo wirft der Führung in Kiew vor, zivile Infrastrukturen im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson absichtlich zu zerstören, um den Ortsansässigen das alltägliche Leben zu erschweren. Auf Telegram schreibt der Politiker, dass das ukrainische Militär in der vergangenen Nacht einen Parkplatz für zivile Busse mit Drohnen angegriffen habe. Unter den zerstörten Fahrzeugen seien auch 14 Schulbusse.

"Ich will den Führern der NATO-Staaten, die das Kiewer Regime unterstützen, eine einfache Frage stellen. Gegen wen kämpft die Ukraine heute? Gegen Schüler? Gegen Kinder, die zum Unterricht fahren sollten? Gegen friedliche Einwohner, die öffentliche Verkehrsmittel brauchen?"

Die Attacke gegen die zivile Busflotte habe nichts mit den Kampfhandlungen zu tun. Dies sei eine "Untat von Schuften", die bewusst zivile Infrastrukturen zerstörten, sagt Saldo. Die Täter werde man über kurz oder lang zur Verantwortung ziehen.

Nach Angaben der Behörden des Bezirks Skawosk seien als Folge der Drohnenattacke insgesamt 40 Busse ausgebrannt.

Strack-Zimmermann begrüßt Einschränkung des Flüchtlingsschutzes für wehrfähige Ukrainer

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, hat die Entscheidung der EU-Kommission begrüßt, wehrfähigen Ukrainern nicht mehr wie allen anderen Flüchtlingen aus dem Land pauschal Aufnahme zu gewähren. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) sagte die FDP-Politikerin:

"Die Ukraine verteidigt seit über vier Jahren ihre Existenz, und mit ihr die Freiheit ganz Europas, gegen einen brutalen Angreifer. Ein Land, das in diesem Überlebenskampf steht, ist auf seine Bürger angewiesen. Wie es seine Wehrpflicht ausgestaltet, ist zuallererst eine Entscheidung der Ukraine selbst, und der Wunsch dazu kommt ausdrücklich aus Kiew."

Die Einschränkung müsse jedoch rechtsstaatlich sauber erfolgen. Das Recht auf einen Asylantrag und auf eine Prüfung des Einzelfalls bleibe unberührt, humanitäre Härten müsse die EU im Blick behalten, so Strack-Zimmermann.

Die EU-Kommission will den vorübergehenden Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine bis zum 4. März 2028 verlängern. Künftig soll der Schutzstatus allerdings nicht mehr für neu Ankommende gelten, die die Ukraine nach ukrainischem Recht wegen ihrer Wehrpflicht nicht verlassen dürfen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Werchneje Pestschanoje, Luschki und Petruschewka im Gebiet Sumy sowie Bely Kolodes, Moskalewka, Semljanki, Rubeschnoje, Stariza und Sosnowy Bor im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 210 Armeeangehörige verloren. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zehn Autos, drei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Krestischtsche, Schtschurowo, Raigorodok und Majaki in der Donezker Volksrepublik (DVR) sowie Losowoje, Gussinka, Podliman, Smorodkowka und Monatschinowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Zudem setze die russische Armee ihren Vormarsch in der Ortschaft Krasny Liman fort, wo sie zuletzt 59 Gebäude befreit und bis zu 30 ukrainische Kämpfer eliminiert habe. Insgesamt seien am jeweiligen Frontabschnitt bis zu 210 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Autos und drei Geschütze zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Druschkowka, Nowonikolajewka, Nikanorowka, Nikolaipole, Orechowatka, Nikolajewka und Alexejewo-Druschkowka in der DVR getroffen. In der Ortschaft Konstantinowka seien 26 Gebäude befreit und bis zu 100 ukrainische Soldaten eliminiert worden. Das russische Ministerium beziffert die gesamten gegnerischen Personalverluste am jeweiligen Frontabschnitt auf mehr als 210 Armeeangehörige. Der Gegner habe außerdem zwei Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 24 Autos und zwei Geschütze verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Nowopawlowka, Nowopodgorodnoje, Tschugujewo, Iwanowka und Meschewaja im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Lenina, Kutscherow Jar, Dobropolje, Grusskoje, Sergejewka, Matjaschewo und Swetloje in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 300 Soldaten verloren. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, drei Autos, eine Radaranlage und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe die Ortschaften Pissanzy im Gebiet Dnjepropetrowsk und Nowossjolowka im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht. Außerdem seien ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Malinowka, Wassinowka und Ljubizkoje im Gebiet Saporoschje sowie Podgawrilowka, Kriwobokowo, Romanki, Schirokoje und Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen worden. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 490 Kämpfer. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, sechs Autos und vier Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Grigorowka und Orechow im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 40 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem 14 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energie- und Verkehrsanlagen, ein Lager mit unbemannten Wasserfahrzeugen und 141 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Auf einem ukrainischen Militärflugplatz seien zwei Kampfjets des Typs MiG-29 zerstört worden. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sieben Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete und 590 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 170.750 Drohnen, 664 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.945 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.749 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.545 Geschütze und Mörser verloren.

Fico lehnt neue NATO-Hilfen für Ukraine ab

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat sich gegen die Pläne der NATO ausgesprochen, der Ukraine beim bevorstehenden Gipfel der Allianz in Ankara umfangreiche finanzielle und militärische Hilfe zuzusagen. Gegenüber slowakischen Medien erklärte Fico am 27. Juni, er lehne die NATO-Vorschläge ab, die er als "massiv" bezeichnete. Außerdem kündigte er Gespräche mit dem slowakischen Verteidigungsminister Robert Kaliňák an. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Delegation aus Bratislava ohne Mandat zum Gipfel reist, um die Slowakei in weitere "Militärdarlehen oder finanzielle Beiträge" einzubeziehen.

Ficos Äußerungen fielen weniger als zwei Wochen vor dem jährlichen NATO-Gipfel, der am 7. und 8. Juli in der Türkei stattfinden wird. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist zur Teilnahme eingeladen. Berichten zufolge wollen die Mitgliedstaaten dort milliardenschwere neue Waffen- und Hilfspakete für die Ukraine beschließen.

Starobelsk: Kein Kind sollte sterben müssen

In diesem Dokumentarfilm geht es um den Drohnenangriff vom 22. Mai 2026 auf eine Berufsschule in Starobelsk, bei dem die ukrainischen Streitkräfte schlafende Schüler kaltblütig getötet haben. Dabei kamen 21 Menschen ums Leben, mehrere Dutzend wurden verletzt. Diese jungen Menschen hatten davon geträumt, Lehrer zu werden und später an Schulen zu arbeiten. Einige planten sogar bereits ihre Hochzeit. Doch ihre Träume wurden unter den Trümmern begraben.

Das Filmteam besuchte die Überreste des Wohnheims und sprach mit Schülern und Lehrern, die den Angriff überlebt hatten. Ziel war es, die schrecklichen Ereignisse im Detail zu rekonstruieren. Unter anderem auch mit Elena Jurjewa, einer Lehrerin, die mehr als 30 verletzte Schüler rettete.

Den Dokumentarfilm gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Bürgermeister der AKW-Stadt Energodar wirft Kiew Provokation vor: Infos über Evakuierung sind falsch

Der Bürgermeister der Stadt Energodar, Maxim Puchow, wirft der Regierung in Kiew eine Provokation vor. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, habe das ukrainische Militär in der vergangenen Nacht über eine Drohne eine falsche Warnung an die Einwohner verbreitet, wonach die Stadt ab dem 1. Juli evakuiert werden solle. Der Bürgermeister spricht von einem "zynischen Trick", mit dem der Gegner die friedlichen Einwohner auf die Straßen bringen wolle, um sie dann anzugreifen. Puchow betont dabei:

"Es gibt keine Evakuierung."

Sollte sich die Sicherheitslage in der Stadt ändern, würden die Behörden die Bevölkerung rechtzeitig über offizielle Kanäle auf dem Laufenden halten, so der Bürgermeister.

Puchow ruft seine Landsleute dazu auf, Ruhe zu wahren, keine Panik zu kriegen und nur offiziellen Informationsquellen zu vertrauen.

"Der Feind benutzt Lügen, um Ängste zu schüren."

Ein Verletzter und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 27. Juni bis 8 Uhr MESZ am 28. Juni 117 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 115-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem sieben Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. In der Stadt Rylsk sei aber ein 66 Jahre alter Einwohner verletzt worden. Der Politiker berichtet auch über Schäden in den Ortschaften Maloje Soldatskoje, Pestschanoje, Makejewo und in der Stadt Rylsk. Dort seien insgesamt eine Getreidekammer, eine Scheune und zwei Autos beschädigt worden.

Ein Toter und ein Verletzter bei ukrainischen Angriffen auf 56 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 56 Ortschaften in zehn Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens elf Geschosse abgefeuert und 166 Drohnen eingesetzt, von denen 102 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Rschewka sei ein Mann ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne eine Produktionshalle attackiert habe. In der Siedlung Rakitnoje habe ein Mann Verletzungen erlitten, als eine FPV-Drohne einen Lkw angegriffen habe. Zudem habe ein Mann eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er noch am 25. Juni bei der Detonation einer FPV-Drohne in der Siedlung Rschewka ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden drei Mehrfamilienhäuser, acht Einfamilienhäuser, ein Geschäft, zwei soziale Einrichtungen, zwei Betriebe, ein Infrastrukturobjekt, drei Stromleitungen, zwei Gasleitungen, eine Garage, sechs Lkw, ein Lkw-Anhänger und 16 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Kadyrow: Russische Soldaten nehmen zwei kolumbianische Söldner gefangen

Das Oberhaupt der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, hat auf der Plattform Telegram über einen weiteren Erfolg seiner Kämpfer in der Zone der militärischen Sonderoperation Russlands in der Ukraine berichtet. Demnach seien im Kampfgebiet zwei Söldner aus Kolumbien gefangen genommen worden. Kadyrow hob dabei hervor:

"Bemerkenswerterweise unterscheiden sich die persönlichen Geschichten der ausländischen Söldner kaum von den Erzählungen der ukrainischen Militärs, die früher in Gefangenschaft geraten sind. Nach einem weiteren Beschuss wurden sie auf ihren Positionen einfach im Stich gelassen. Ihre 'Kameraden' gingen wen, ihr Kommando machte sich aus dem Staub, während die versprochene Unterstützung ein schönes Märchen der Anwerber blieb."

Aufgrund der Aussagen der beiden Kolumbianer stellte Kadyrow fest, dass die Moral in den ukrainischen Streitkräften ziemlich niedrig sei. Die Situation der ukrainischen Truppen an der Kontaktlinie werde immer schlimmer. Zum Glück für die beiden Gefangenen seien sie nun außer Lebensgefahr und fern von der Front und würden verpflegt, resümierte Kadyrow.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 27. Juni 21 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 5,
  • Welikije Kopani — 2,
  • Golaja Pristan — 2,
  • Kachowka — 3,
  • Malaja Lepeticha — 6,
  • Nowaja Kachowka — 3.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Dnjeprjany, Nowaja Majatschka und Kasatschji Lageri seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet elf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden elf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 13 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 27. Juni bis 0 Uhr am 28. Juni (Ortszeit) kamen zwei Zivilisten ums Leben. Weitere acht zivile Einwohner, darunter ein Jugendlicher, erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 25 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden drei Zivilisten verletzt. Zu Schaden kamen mehrere Lkw, Autos und Kommunalfahrzeuge sowie ein ziviles Infrastrukturobjekt.

Ukrainische Drohnen setzen Ölraffinerie in Südrussland in Brand

Die ukrainischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht erneut den Süden Russlands massiv mit Drohnen angegriffen. Neben dem Gebiet Rostow wurde auch die Region Krasnodar betroffen. Gouverneur Weniamin Kondratjew berichtete am frühen Morgen über Opfer und Schäden. Demnach habe der Drohnenangriff einer Ölraffinerie in der Stadt Slawjansk-na-Kubani gegolten. Durch herabfallende Teile der abgeschossenen Drohnen seien dort mehrere Häuser beschädigt worden. Ein Mensch sei ums Leben gekommen. In der Siedlung Trudobelikowski sei ein Mensch verletzt worden. Durch herabfallende Drohnenteile seien dort ebenfalls mehrere Häuser zu Schaden gekommen.

Ferner meldete der Gouverneur der Region Krasnodar einen Brand auf dem Gelände der Ölraffinerie in Slawjansk-na-Kubani. Darüber hinaus seien in der Stadt eine Strom- und eine Gasleitung beschädigt worden. Weitere Einzelheiten gab Kondratjew nicht bekannt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 213 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 6 Uhr MESZ am Sonntag 213 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tambow und Tula, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

27.06.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

RT DE-Exklusiv: Drohnen, Logistik und Häuserkampf an der Konstantinowka-Front

Die Kämpfe um Konstantinowka dauern an, während russische Einheiten nach eigenen Angaben weiter vorrücken. RT-DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij besuchte den Stützpunkt des Bataillons Nord-Achmad, das an den Operationen in dem Frontabschnitt beteiligt ist.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Ukraine plant Verschärfung der Mobilmachung

Ein Teil der vom Militärdienst freigestellten ukrainischen Bürger könnte bis zum Herbst ihre Freistellung verlieren. Wie das Nachrichtenportal Strana berichtet, hat das Wirtschaftsministerium der Ukraine eine Anordnung mit einer aktualisierten Liste von Kriterien veröffentlicht, nach denen Unternehmen als kritisch wichtig eingestuft werden können.

Demnach können nur diejenigen Unternehmen eine Freistellung ihrer Mitarbeiter beanspruchen, die ihren Mitarbeitern im Schnitt mindestens das Doppelte des landesweiten Durchschnittslohns zahlen. Zusätzlich konnten regionale Verwaltungen ihre eigenen Kriterien aufstellen, allerdings haben dies der Meldung zufolge nur wenige vor der ursprünglich vorgesehenen Frist, dem 10. Juni, getan. Strana betont, dass es damit zahlreiche Unternehmen aus Zeitgründen nicht schaffen werden, eine erneute Freistellung ihrer Mitarbeiter zu beantragen:

"Sobald sich ein Zeitfenster öffnet, in dem der alte Status nicht mehr gültig und der neue noch nicht erhalten ist, erlöschen alle Freistellungen automatisch, und Mitarbeiter können einberufen werden."

Gebiet Brjansk: Weiterer Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

Im russischen Gebiet Brjansk ist ein Zivilist bei einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Jegor Kowaltschuk, das Oberhaupt der Region, berichtet dazu:

"Ukrainische Terroristen greifen erneut vorsätzlich Zivilisten an. Eine Kamikazedrohne hat ein Auto angegriffen, das neben einem Laden im Dorf Petrjaninka im Kreis Slynka geparkt war. Der Fahrer, ein Einheimischer, starb an Ort und Stelle. Seine Mitfahrerin wurde in ein Krankenhaus eingewiesen."

Frau des ukrainischen Ex-Außenministers: Russischer Nuklearschlag würde Sieg Kiews bedeuten

Falls sich Russland entschließen sollte, die Ukraine mit Nuklearwaffen anzugreifen, würde dies bedeuten, dass Kiew "beinahe" gewonnen habe. Zu dieser sonderbaren Schlussfolgerung kommt Swetlana Pawelezkaja, die Frau des ehemaligen ukrainischen Außenministers Dmitri Kuleba. Die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN zitiert sie dazu:

"Das wird das letzte Instrument sei, das zum Einsatz kommt. Wenn es eingesetzt wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass 'Entscheidungszentren' angegriffen werden, nicht so groß. Und wenn es dazu kommt, wird es bedeuten, dass wir fast gewonnen haben."

Parallel dazu behauptet Kuleba, dass ein Nuklearangriff keine Garantie für eine Kapitulation Kiews sein werde.

Bisher waren Nuklearwaffen nur zweimal in der Geschichte eingesetzt worden, als die USA im August 1945 Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki abgeworfen hatten. Entgegen Pawelezkajas Logik waren es nicht die USA, die rund einen Monat darauf kapitulierten.

Zivilist bei Drohnenangriff in Makejewka getötet

In der Stadt Makejewka in der Volksrepublik Donezk ist ein Mann nach einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Julia Iwanowa, die amtierende Bürgermeisterin der Stadt, berichtet dazu:

"Heute morgen sind im Kreis Tscherwonogwardeiski Wrackteile von Drohnen abgestürzt. Leider gibt es einen Toten und eine Verwundete."

Iwanowa fügt hinzu, dass die verwundete Frau in ein Krankenhaus eingewiesen wurde und medizinisch versorgt werde.

Hofreiter kritisiert EU-Pläne für wehrfähige Ukrainer

Der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter, lehnt den Vorschlag der EU-Kommission ab, wehrfähigen Ukrainern nicht mehr wie allen anderen Flüchtlingen aus dem Land die pauschale Aufnahme zu gewähren. Den Brüsseler Plänen zufolge sollen sie künftig Asylanträge stellen müssen. Der Grünen-Politiker wird vom Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) mit den Worten zitiert:

"Ich halte die Entscheidung der EU-Kommission für falsch, denn ich kann das Dilemma der Ukraine zwar sehr gut verstehen. Und ich bin auch der Meinung, dass man sein Land, wenn es angegriffen wird, verteidigen sollte, aber ich stehe zum Recht auf Kriegsdienstverweigerung."

Es sollte niemand gezwungen werden, zur Waffe zu greifen, wer das mit seinem Gewissen nicht vereinbaren könne, so Hofreiter.

Die EU-Kommission will den vorübergehenden Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine grundsätzlich bis zum 4. März 2028 verlängern. Künftig soll der Schutzstatus allerdings nicht mehr für Neuankommende gelten. Männer zwischen 23 und 60 Jahren unterliegen in der Ukraine einem Ausreiseverbot. Gelangen sie künftig dennoch in die Europäische Union, müssen sie einen Antrag auf Asyl stellen. Dieser hätte aber wenig Aussicht auf Erfolg.

Zahl der Opfer nach Attacke auf Werk in Wolgograd steigt weiter an

Nach der ukrainischen Attacke auf ein Produktionswerk in der südrussischen Stadt Wolgograd haben die örtlichen Behörden die Zahl der Opfer nach oben korrigiert. Wie Gouverneur Andrei Botscharow auf Telegram schrieb, sei ein Mensch infolge des Angriffs ums Leben gekommen. Bei den Räumarbeiten sei ein Mitarbeiter des Betriebs tot aufgefunden worden. Ein weiterer Mensch gelte noch als vermisst. Der Politiker drückte den Angehörigen des Getöteten sein Beileid aus. Botscharow meldete zudem elf Verletzte. Eine Person schwebe in Lebensgefahr.

Zuvor hatte der Gouverneur zehn Verletzte gemeldet. Die Produktionsanlagen des Betriebs seien beschädigt worden. Es sei zu mehreren lokalen Bränden gekommen, die schnell gelöscht worden seien. Der Gegner habe "Hochgeschwindigkeitsflugobjekte" eingesetzt, schrieb Botscharow. Damit meinte er offenbar Marschflugkörper. Genauere Angaben zur Art des getroffenen Unternehmens machte er nicht.

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij bestätigte den Angriff. Ihm zufolge sei das Werk im Gebiet Wolgograd mit Flamingo-Raketen getroffen worden. Dem Politiker zufolge habe es sich um ein Rüstungswerk gehandelt.

Ukrainische Drohne greift Kriegsgedenkstätte im südrussischen Gebiet Rostow an: zwölf Verletzte

Die Behörden des südrussischen Gebiets Rostow berichten über eine ukrainische Drohnenattacke auf ein Museumsgelände in der Nähe der Hafenstadt Taganrog am Asowschen Meer. Wie Gouverneur Juri Sljussar auf Telegram schreibt, sei das Informations- und Ausstellungszentrum der Kriegsgedenkstätte "Sambek-Höhen" getroffen worden. Obwohl die Ausstellung an sich heil geblieben sei, gebe es zwölf Verletzte. Zehn von ihnen seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Politiker betonte dabei:

"Die gegnerische Attacke auf die 'Sambek-Höhen' ist ein besonders zynischer Akt seitens der ukrainischen Streitkräfte. Der Feind hat das Wertvollste angegriffen – unser Denkmal, ein Volksmuseum, das auf Spenden von Menschen zum Gedenken an die Heldentat unserer Vorfahren, der sowjetischen Soldaten, die im Jahr 1943 die gegnerische Verteidigungslinie am Fluss Mius durchbrochen hatten, gegründet wurde. Dieser Ort ist jedem Einwohner des Gebiets Rostow besonders wert."

Die örtliche Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS fand am Samstag auf dem Gelände der Kriegsgedenkstätte eine Veranstaltung mit dem Titel "Flügel des Ruhmes" statt, die dem sowjetischen Flugzeugbauer Wladimir Petljakow gewidmet war. Auf dem Programm der Veranstaltung standen Meisterklassen, Quiz und Wettbewerbe für Kinder und Erwachsene.

Mearsheimer: "Wir ignorieren Russlands rote Linien auf eigene Gefahr"

In einem Interview mit dem Podcast Deep Dive warnt der renommierte US-Politikwissenschaftler John J. Mearsheimer eindringlich vor einer gefährlichen Fehleinschätzung des Westens. Während viele glauben, man könne Russlands rote Linien ignorieren und Moskau durch militärischen Druck an den Verhandlungstisch zwingen, sieht Mearsheimer die Lage deutlich düsterer.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Ukrainische Energiebranche sorgt für nächsten Winter vor

Die ukrainische Energiewirtschaft bereitet sich nach Angaben des großen privaten Stromversorgers DTEK intensiv auf einen weiteren Kriegswinter vor. Bei der Wiederaufbau-Konferenz für die Ukraine in Gdańsk sagte DTEK-Vorstandschef Maxim Timtschenko:

"Wir haben im vergangenen Winter unsere Lektion gelernt, die Energiefirmen, die Regierung, alle Beteiligten."

DTEK habe im Krieg dreimal bis zu 80 Prozent seiner Stromerzeugungskapazitäten verloren und sie immer wieder hergestellt, sagte der Firmenchef.  Der vergangene Winter sei der härteste gewesen, weil beschädigte Anlagen teilweise eingefroren seien.

"Derzeit haben wir mit den Sanierungsarbeiten begonnen und unser Ziel ist es, noch vor dem Winter über ausreichende Kapazitäten zu verfügen."

Voraussetzung sei, dass die Anlagen nicht erneut durch Luftangriffe beschädigt würden. Sie seien aber mittlerweile besser geschützt, erklärte Timtschenko.

DTEK unterzeichnete in Gdańsk mit dem US-Unternehmen GE Vernova eine Absichtserklärung über den Bau eines modernen Gasturbinenkraftwerks mit 650 Megawatt Leistung am Standort Burschtyn in der Westukraine.

In den außergewöhnlich kalten Wintermonaten Anfang dieses Jahres hatten russische Luftangriffe die ukrainischen Energienetze schwer beschädigt. In der Hauptstadt Kiew gab es für Hunderttausende Menschen über Wochen keine Heizung und kaum Strom.

Sieben russische Bürger kehren aus ukrainischer Haft zurück

Die Ukraine hat weitere sieben russische Bürger aus der Haft entlassen. Die Übergabe fand am Samstag statt. Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa teilte in ihren sozialen Netzwerken mit, dass es sich um fünf Einwohner des russischen Grenzgebiets Kursk und zwei Einwohner aus anderen Regionen des Landes handele. Die ranghohe Beamtin erklärte dabei:

"Sie wurden beim Vorstoß der ukrainischen Streitkräfte gefangen genommen."

Lantratowa zufolge habe Russland als Gegengeste sieben ukrainische Bürger in ihre Heimat entlassen. Die Regierung in Moskau werde auch weiterhin ihr Bestes für die Heimkehr der russischen Bürger tun.

Der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinschtein, teilte seinerseits mit, dass es inzwischen gelungen sei, 171 Einwohner des Grenzgebiets aus ukrainischer Haft zu befreien. Das Schicksal weiterer 320 Menschen bleibe ungewiss.

Die ukrainischen Streitkräfte waren am 6. August 2024 ins ukrainische Grenzgebiet Kursk eingedrungen und hatten mehrere Ortschaften besetzt. Der Gegner wurde erst am 26. April 2025 endgültig verdrängt. An dem Befreiungseinsatz der russischen Streitkräfte hatten sich auch Kämpfer aus der Demokratischen Volksrepublik Korea beteiligt.

Russisches Verteidigungsministerium: Ortschaft Nowoskelewatoje im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Tolstodubowo, Choten und Batschewsk im Gebiet Sumy sowie Bely Kolodes, Prikolotnoje, Kasatschja Lopan und Sosnowy Bor im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 205 Soldaten verloren. Dabei seien ein Transportpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 14 Autos, ein Geschütz, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Artillerieaufklärungsradar außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Somordkowka, Tscherwony Oskol, Podliman, Nischnjaja Schurawka und Nowossergejewka im Gebiet Charkow sowie Majaki in der DVR getroffen habe. Im Zuge des andauernden russischen Vormarsches in der Ortschaft Krasny Liman seien 57 Gebäude von ukrainischen Kämpfern befreit worden. Der Gegner habe dabei bis zu 40 Soldaten verloren. Insgesamt seien am jeweiligen Frontabschnitt mehr als 220 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 17 Autos, zwei Geschütze und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Druschkowka, Nikolajewka, Malinowka, Slawjansk, Kramatorsk, Piskunowka und Wassjutinskoje in der DVR getroffen. Die russische Armee habe ihren Vormarsch in der Ortschaft Konstantinowka fortgesetzt, wobei dort 70 Gebäude befreit und bis zu 90 ukrainische Armeeangehörige eliminiert worden seien. Das russische Ministerium beziffert die gesamten gegnerischen Personalverluste am jeweiligen Frontabschnitt auf mehr als 200 Kämpfer. Der Gegner habe zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Autos, drei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Nowogrigorowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Krasnojarskoje, Swetloje, Grusskoje, Annowka und Belizkoje in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 306 Kämpfer verloren. Dabei seien ein Transportpanzer, sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Autos, zwei Geschütze und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört worden.

Der Truppenverband Ost sei weiterhin auf dem Vormarsch und habe die Ortschaft Nowoskelewatoje im Gebiet Dnjepropetrowsk unter seine Kontrolle gebracht. Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Gawrilowka, Alexandrowka und Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Nowossoloschino, Jegorowka, Babaschi, Ljubizkoje, Nikolskoje und Lesnoje im Gebiet Saporoschje getroffen worden. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 350 Armeeangehörige. Dabei seien drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Preobraschenka und Orechow im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 60 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem elf Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energie- und Verkehrsanlagen, Brennstoffdepots, Drohnenbasen und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden 16 Lenkbomben, drei Flamingo-Marschflugkörper und 511 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 170.160 Drohnen, 663 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.934 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.749 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.530 Geschütze und Mörser verloren.

Drei Verletzte durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 26. Juni bis 8 Uhr MESZ am 27. Juni 108 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 75-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem zehn Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet drei Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Belaja sei eine 55 Jahre alte Frau verletzt worden. Im Dorf Girji sei ein 59 Jahre alter Mann zu Schaden gekommen. Im Bezirk Dmitrijew habe ein 40 Jahre alter Mann aus dem Gebiet Wladimir, der im Bezirk Kursk auf einer Dienstreise gewesen sei, ein geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma und einen Knochenbruch erlitten. Der Politiker berichtet auch über Schäden an Objekten. In den Siedlungen Olchowka, Maloje Soldatskoje und Belaja seien zwei Autos und ein Geschäft beschädigt worden.

EU folgt Wunsch Kiews: Wehrfähige Ukrainer sollen Schutzstatus verlieren

Die EU-Kommission hat am Freitag bekannt gegeben, den Schutzstatus für Ukrainer zu verlängern. Neu ankommende Personen, denen die Ausreise aus der Ukraine aufgrund ihrer militärischen Verpflichtungen nach dortigem Recht untersagt ist, sollen jedoch von der Regelung ausgeschlossen werden. EU-Migrationskommissar Magnus Brunner erklärte hierzu:

"Dies entspricht den Wünschen der Ukraine, und dies setzen wir um."

Für alle anderen soll der Schutz bis zum 4. März 2028 verlängert werden. Den zeitlichen Druck begründete der EU-Kommissar wie folgt:

"Die derzeitige Regelung zum befristeten Schutz läuft im März 2027 aus, und März 2027 ist ja bereits morgen."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Ein Toter und vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 46 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 46 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 17 Geschosse abgefeuert und 168 Drohnen eingesetzt, von denen 92 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation einer Drohne sei ein Einwohner der Siedlung Ploskoje ums Leben gekommen. Eine Einwohnerin habe ein Barotrauma des Ohrs erlitten. In der Siedlung Nikolski sei ein 15 Jahre alter Junge verletzt worden, als in seiner Nähe eine Drohne detoniert sei. In der Siedlung Malomichailowka sei ein Lkw-Fahrer zu Schaden gekommen, als eine Drohne sein Fahrzeug attackiert habe. Bei der Attacke einer ukrainischen Drohne auf einen Betrieb in der Stadt Schebekino sei ein Zivilist schwer verletzt worden. Am Freitag habe zudem eine Frau eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem sie am 24. Juni infolge einer Drohnenattacke auf die Siedlung Nikolskoje ein Barotrauma des Ohrs erlitten habe. Auch ein Einwohner der Siedlung Krutoi Log habe ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem er am 25. Juni ein Explosionstrauma erlitten habe.

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden ein Mehrfamilienhaus, 36 Einfamilienhäuser, eine Kirche, drei soziale Einrichtungen, drei Geschäfte, ein Verwaltungsgebäude, zwei Betriebsgebäude, drei Infrastrukturobjekte, fünf Gasleitungen, drei Lkw und 22 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Ukrainische Energieinfrastruktur in mehreren Gebieten getroffen

Die Ukraine wirft Russland neue Drohnen- und Raketenangriffe auf Energieanlagen in mehreren Gebieten vor. Der staatliche Öl- und Gaskonzern Naftogaz meldet Einschläge in seinen Infrastrukturen in den Gebieten Poltawa und Charkow. Auch im Gebiet Sumy soll es in der Nacht und am frühen Morgen mehrere Explosionen gegeben haben. Die örtlichen Behörden melden Schäden an Tankstellen. Es wird auch über Probleme mit der Stromversorgung berichtet. Betroffen ist auch die Gebietshauptstadt Sumy. Wegen eines massiven Stromausfalls kommt es dort auch zu Problemen mit der Wasserversorgung: In den oberen Stockwerken von Hochhäusern gibt es kein fließendes Wasser mehr.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 26. Juni 23 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Dnjeprjany — 3,
  • Gornostajewka — 6,
  • Aljoschki — 2,
  • Kachowka — 4,
  • Nowaja Kachowka — 4,
  • Welikaja Lepeticha — 4.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Majatschka, Nowaja Kachowka, Kairy und Podstepnoje seien insgesamt 14 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

RT DE-Exklusiv: Training für den Ernstfall – Drohnenabwehr nahe Moskau

Auf einem Übungsplatz nahe Moskau wurde die Ausbildung von Drohnenoperatoren des Freiwilligen-Verbands BARS-Moskau vorgeführt. RT DE-Korrespondent Georg Sadownitschij berichtet vom Übungsplatz und zeigt, wie die Trupps unter möglichst realistischen Bedingungen auf den Einsatz vorbereitet werden.

Im Fokus steht der Schutz der Hauptstadtregion vor feindlichen Drohnen: Die Kämpfer trainieren mit den Systemen Jolka und LIS-2 den gesamten Ablauf vom technischen Check am Boden bis zur Erkennung, Begleitung und Abfangübung in der Luft.

Die Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 175 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Freitag bis 6 Uhr MESZ am Samstag 175 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Smolensk und Tula, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim, der Region Krasnodar und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Zehn Verletzte durch ukrainische Attacke auf Produktionswerk in Wolgograd

In der vergangenen Nacht hat die russische Luftabwehr eine ukrainische Attacke auf das südrussische Gebiet Wolgograd zurückgeschlagen. Gouverneur Andrei Botscharow bezeichnet auf der Plattform Telegram den Luftangriff als terroristisch. Dabei meldet der Politiker Sachschäden an einem Werk in der Gebietshauptstadt Wolgograd. Zehn Menschen seien mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Sie seien aber außer Lebensgefahr. Am Ort des Geschehens sei es zu einzelnen Bränden gekommen, die umgehend gelöscht worden seien. Wohnhäuser seien nicht zu Schaden gekommen, teilt Botscharow mit.

DVR meldet 25 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 25 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 25 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 26. Juni bis 0 Uhr am 27. Juni (Ortszeit) wurden drei zivile Einwohner verletzt. Durch den Beschuss kamen ein ziviles Infrastrukturobjekt sowie mehrere Lkw, Kommunalfahrzeuge und Autos zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zehn Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zwei Wohnhäuser und zwei zivile Infrastrukturobjekte seien beschädigt worden.

Selenskij will Putin Friedensvorschlag übermittelt haben

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wladimir Selenskij ihre Vorschläge für Verhandlungen und eine Friedenslösung an Russland übermittelt. In seiner auf der Plattform X veröffentlichten abendlichen Videobotschaft sagte der Politiker:

"Die Freunde von Putin haben von uns gehört, dass ein Treffen und ein Ende des Krieges möglich ist."

Nähere Details gab Selenskij nicht bekannt. Vor Kurzem hatte der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko über ein Treffen mit Abgesandten Selenskijs berichtet.

Selenskij lobte darüber hinaus in seiner Rede den jüngsten Austausch von Kriegsgefangenen. Er erwarte weitere Austausche, sagte der Ukrainer, und wiederholte auch die Forderung nach einem schnellen Kriegsende. Die Drohnenangriffe auf Ziele im russischen Hinterland bezeichnete Selenskij als gerechte Antwort auf den von Moskau entfachten Krieg.

Zuletzt hatten Vertreter Russlands und der Ukraine im Februar unter US-Vermittlung in den Vereinigten Arabischen Emiraten über ein Kriegsende verhandelt. Ergebnisse wurden damals nicht bekannt. Als Folge des von US-Präsident Donald Trump befohlenen Iran-Kriegs fuhr das Weiße Haus seine Vermittlungsbemühungen im Ukraine-Krieg stark zurück.

26.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Truppen treffen Militärziele in der Ukraine

Russische Truppen haben Ziele im ukrainischen Gebiet Tschernigow mit Drohnen der Typen Geran-2 und Gerbera getroffen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden unter anderem eine Zapfstelle, die zum Tanken von Militärtechnik diente, und ein Speicher mit Militärausrüstung zerstört.

Außerdem setzte das russische Militär einen Stationierungsort der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Sumy, der am Vortag identifiziert worden war, in Brand, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Im Gebiet Schytomyr wurde ein Zug getroffen.

Russische Truppen wehren weitere Drohnenangriffe des Gegners ab

Einheiten der Flugabwehr haben 68 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 14 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über sechs Gebieten sowie über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie dem Schwarzen und Asowschen Meer vom Himmel geholt.

Russland zerstört Logistikzentrum gegnerischer Truppen in Saporoschje

Die russischen Streitkräfte haben einen Logistikstützpunkt des Gegners am Stadtrand von Saporoschje zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Demnach wurde das Ziel mit einem unbemannten Flugzeug vom Typ Geran-2 getroffen. Der Stützpunkt diente dem Transport von Militärgütern im Interesse ukrainischer Truppen.

Gefangenenaustausch: Russische Soldaten auf Flugplatz bei Moskau eingetroffen

Die russischen Soldaten, die beim heutigen Austausch aus der ukrainischen Gefangenschaft befreit wurden, sind in Russland eingetroffen. Laut Medienberichten landete das Transportflugzeug vom Typ Il-76MD mit den Soldaten an Bord auf einem Flughafen bei Moskau.

Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf LVR

Infolge ukrainischer Angriffe auf die Lugansker Volksrepublik (LVR) sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Dies teilt der Leiter der Region, Leonid Passetschnik, mit. Vier Zivilisten erlitten Verletzungen. Bei allen Attacken wurden zivile Fahrzeuge getroffen, präzisiert Passetschnik.

Finnland hebt Verbot von Einfuhr und Lagerung von Atomwaffen auf

Der finnische Präsident Alexander Stubb hat die Gesetzesänderungen gebilligt, die das Verbot der Einfuhr, Herstellung, Lagerung und des Einsatzes von Atomwaffen auf dem Staatsgebiet aufhebt, heißt es in einem auf der Webseite der Regierung veröffentlichten Dokument. Das Parlament des Landes verabschiedete die Änderungen am 17. Juni.

Wie Verteidigungsminister Antti Häkkänen präzisiert, treten die neuen Regelungen am 1. Juli in Kraft.

Zuvor hatte die russische Botschaft in Helsinki gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärt, Moskau werde die potenzielle Stationierung von Atomwaffen in Finnland in seine militärische Planung einbeziehen und Maßnahmen zur Gewährleistung seiner Sicherheit ergreifen.

Frontlage im Donbass: Podoljaka erwartet Kämpfe um Slawjansk und Kramatorsk

Der russisch-ukrainische Militärblogger Juri Podoljaka sieht die Kämpfe im Raum Slawjansk–Kramatorsk als entscheidend für den weiteren Verlauf der Gefechte im Donbass an.

In einer aktuellen Lageeinschätzung erklärte Podoljaka, russische Truppen würden insbesondere im Einsatzgebiet des Truppenverbands Mitte versuchen, die ukrainischen Verteidigungslinien an mehreren Frontabschnitten zu durchbrechen.

Demnach ziele das russische Kommando darauf ab, das Ballungsgebiet Slawjansk–Kramatorsk schrittweise einzukesseln und wichtige ukrainische Versorgungsrouten abzuschneiden. Dabei sollen die Truppenverbände Mitte, Süd und West koordiniert vorgehen, um Druck auf die Städte Kramatorsk, Slawjansk und Konstantinowka auszuüben.

Podoljaka zufolge setzt Russland dabei auf eine Taktik der schrittweisen Umfassung und der Unterbrechung logistischer Verbindungen, anstatt auf schnelle Frontalangriffe. Gefechte um Slawjansk und Kramatorsk seien nach seiner Einschätzung im Herbst möglich.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russischer General: Europa zieht Ukraine-Konflikt in die Länge

Die europäischen NATO-Mitglieder ziehen den Ukraine-Konflikt in die Länge, meint Armeegeneral Wiktor Goremykin, der stellvertretende Verteidigungsminister Russlands. Auf dem 4. Internationalen Antifaschistischen Kongress in Minsk betonte er:

"Der von NATO- und EU-Staaten geplante und provozierte Konflikt in der Ukraine hat zum endgültigen Zusammenbruch des euro-atlantischen Sicherheitsmodells geführt. Es sind die europäischen NATO-Mitglieder, die diesen bewaffneten Konflikt in die Länge ziehen."

Regierungen mehrerer europäischer Länder setzen alles daran, die USA von einer Lösung des Konfliktes durch Verhandlungen abzubringen, führte der Armeegeneral aus. Der Westen mache aus seinen Vorbereitungen für einen neuen großen Krieg in Europa kein Geheimnis mehr.

Rosatom-Chef: Ukraine greift Infrastruktur des AKW Saporoschje weiter an

Das ukrainische Militär greift die Infrastruktur des Kernkraftwerks Saporoschje regelmäßig an und versucht damit, den Betrieb des Kraftwerks möglichst zu stören, sagt der Leiter des russischen Atomkonzerns Rosatom, Alexei Lichatschow. Im Rahmen des Internationalen Forums "Obninsk NEW" führte er aus:

"Die Streitkräfte der Ukraine greifen ständig diese oder jene Elemente des Atomkraftwerks an – nicht die Reaktorhalle, sondern Elemente der Infrastruktur, wo auch Menschen arbeiten. Am vergangenen Tag gab es einen Angriff gegen die Projekt- und Entwicklungsabteilung, zudem werden Privat- und Dienstwagen zerstört."

Lichatschow betonte, dass die Gewährleistung der Arbeit des Personals ein Schlüsselprinzip der Arbeit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) ist. Indessen bringen die ukrainischen Angriffe Mitarbeiter des Kraftwerks in ständige Gefahr:

"Jede Rotation des Personals verwandelt sich inzwischen faktisch in eine Spezialoperation, doch wir tun alles, um die Menschen zu schützen."

Russische Flugabwehr zerstört weitere ukrainische Drohnen

Einheiten der Flugabwehr haben 61 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 9 und 14 Uhr (Moskauer Zeit) über neun Gebieten sowie über der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt.

"Europa will Krieg mit Russland" – Sanchez legt Lieferwege westlicher Waffen in die Ukraine offen

Rick Sanchez hat in seiner am Mittwoch, dem 24. Juni 2026, veröffentlichten Sendung die Rolle westlicher Staaten im Ukraine-Krieg thematisiert. Nach Darstellung des US-Moderators werde auf ukrainischem Boden nicht allein ein Krieg zwischen Kiew und Moskau geführt. Vielmehr seien die USA und mehrere europäische Staaten durch Waffenlieferungen, militärische Aufklärung und logistische Unterstützung unmittelbar in den Konflikt eingebunden.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Russland und Ukraine tauschen Gefangene aus

Russland und die Ukraine haben einen Gefangenenaustausch durchgeführt. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden dabei 160 russische gegen 160 ukrainische Kriegsgefangene ausgetauscht. Die befreiten russischen Gefangenen befinden sich in Weißrussland, wo sie von der russischen Menschenrechtsbeauftragten Jana Lantratowa empfangen und anschließend medizinisch und psychologisch betreut werden. Anschließend sollen sie nach Russland zurückkehren.

Das Ministerium erklärte weiter, dass der Gefangenenaustausch unter Vermittlung der Vereinigten Arabischen Emirate stattgefunden habe.

Regionaler Ausnahmezustand in Sewastopol und auf der Krim ausgerufen

Das Oberhaupt der Krim, Sergei Aksjonow, sowie der Gouverneur der Stadt Sewastopol, Michail Raswoschajew, haben Anordnungen über die Einführung eines regionalen Ausnahmezustands unterzeichnet. Wie aus den gleichzeitig veröffentlichten Mitteilungen der beiden Beamten hervorgeht, werde die Regelung "bis zu einer Verbesserung der Lage" gültig sein. Axjonow erklärte dazu:

"Die Rechtslage eines Ausnahmezustands erlaubt, die Angelegenheiten eines stabilen Funktionierens von sämtlichen Bereichen, von denen die Versorgung der Menschen abhängt, zu regeln."

Raswoschajew fügte hinzu, dass die Entscheidung "zur Regelung von wirtschaftlichen Fragen" getroffen worden sei. Unter anderem ermögliche die Regelung Kompensationen für Technikschäden aufgrund von Stromausfällen.

Zuvor war es am 25. Juni in Sewastopol und auf der Krim wegen massiver ukrainischer Drohnenangriffe vorübergehend zu Stromabschaltungen gekommen.

Weitere russische Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

Im Zeitraum zwischen dem 20. und dem 26. Juni haben Russlands Streitkräfte weiterhin Objekte der ukrainischen Militär-Infrastruktur angegriffen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden im Rahmen von insgesamt sechs kombinierten Angriffen Rüstungsbetriebe, Produktions- und Herstellungsstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte von ukrainischen Militärangehörigen und ausländischen Söldnern attackiert. Unter anderem wurden beim Angriff in der Nacht auf den 26. Juni das Rekrutierungsamt und ein Waffenlager in Kiew sowie eine Ölraffinerie in der Stadt Krementschug getroffen.

Parallel dazu schoss Russlands Luftabwehr im gleichen Zeitraum 89 Lenkgleitbomben, fünf Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion, sechs HIMARS-Geschosse sowie 4.562 Starrflügler-Drohnen ab.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium gibt in seinem Frontbericht die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen dem 20. und dem 26. Juni bekannt. 

Der Meldung zufolge rücken die russischen Truppenverbände weiter vor. Insbesondere brachten während der vergangenen Woche Einheiten des Truppenverbands Nord den Ort Iwolschanskoje im Gebiet Sumy unter ihre Kontrolle. Insgesamt verlor die Ukraine am entsprechenden Frontabschnitt über 1.575 Soldaten. Zudem wurden fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 88 Autos, zwölf Artilleriegeschütze, zwei Mehrfachraketenwerfer und elf Eloka-Anlagen zerstört.

Einheiten des Truppenverbands West setzten die Befreiung der Stadt Krasny Liman fort und befreiten 327 Gebäude, wobei das ukrainische Militär einen Verlust in Höhe von über 220 Soldaten hinnehmen musste. Ferner wurden zwei Geschütze und zehn Autos eliminiert. Kiews gesamte Verluste im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West beliefen sich auf über 1.510 Kämpfer, 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 101 Autos, 16 Geschütze und fünf Eloka-Anlagen.

Stoßtrupps des Truppenverbands Süd zerschlugen weiter die eingekesselte ukrainische Garnison der Stadt Konstantinowka. Hierbei wurden 763 Gebäude befreit, während die ukrainische Armee über 560 Soldaten zu beklagen hatte. Insgesamt verloren Kiews Truppen im entsprechenden Bereich über 1.280 Soldaten, 19 gepanzerte Kampffahrzeuge, 139 Autos und 21 Geschütze.

Bei Gefechten gegen den Truppenverband Mitte verlor die ukrainische Armee über 2.195 Soldaten, 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 31 Autos, 18 Geschütze und drei Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Ost beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 3.155 Kämpfer, 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 55 Autos und sechs Geschütze.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr wurden über 360 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 86 Autos, vier Geschütze und 22 Eloka-Anlagen wurden ausgeschaltet.

Ein Toter und mehrere Verwundete bei ukrainischen Angriffen auf Gebiete Cherson und Saporoschje

Kiews Militär hat im Verlauf des vergangenen Tages insgesamt 18 Mal das russische Gebiet Saporoschje angegriffen. Wie der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet, kam dabei eine Person ums Leben, vier weitere wurden verwundet.

Parallel dazu meldet der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, vier weitere Verwundete aus seiner Region. Unter anderem wurde laut seinen Angaben bei einem Drohnenangriff gegen die Ortschaft Sofijewka im Kreis Kachowka ein sechsjähriges Kind verwundet.

Mann in Charkow greift Rekrutierer mit Messer an

In der von der Ukraine kontrollierten Stadt Charkow hat ein Mann die Mitarbeiter der lokalen Musterungsbehörde mit einem Messer angegriffen. Dies geht aus einer Mitteilung der Behörde auf Facebook hervor. In der entsprechenden Meldung heißt es:

"Nachdem sich der Leiter der Gruppe, ein Angehöriger der Streitkräfte der Ukraine, dem Bürger vorgestellt hatte, griff der Letztere ihn unvermittelt an und setzte dabei ein Messer ein."

Einer der Rekrutierer sei beim Angriff ums Leben gekommen, ein zweiter verwundet worden, so die Meldung weiter. Dem Angreifer gelang es, zu entkommen.

Im Rahmen der seit 2022 in der Ukraine ausgerufenen Mobilmachung kommt es in den jüngsten Jahren immer öfter zu Zwangsrekrutierungen und gewaltsamem Widerstand dagegen.

EU plant: Kein Schutzstatus für wehrfähige Ukrainer mehr

Die EU-Kommission schlägt vor, ukrainischen Männern im wehrfähigen Alter keinen Schutzstatus mehr zu gewähren. Zuvor erhielten alle Geflüchteten aus der Ukraine im Rahmen der sogenannten Massenzustromrichtlinie diesen Status ohne ein reguläres Asylverfahren.

Obwohl die Regelung grundsätzlich bis 2028 verlängert wurde, sieht der neue Vorschlag vor, die Gewährung des Schutzstatus für jene Menschen auszusetzen, die "von den ukrainischen Behörden nicht berechtigt wurden, die Ukraine zu verlassen". Die Welt berichtet dazu:

"Die Betroffenen müssten stattdessen nun einen regulären Asylantrag stellen. Ihre Schutzersuchen würden dann individuell geprüft, wodurch die Chancen auf einen Aufenthaltstitel deutlich sinken könnten. Nach Angaben der Kommission orientiert sich der Vorschlag an den ukrainischen Ausreisebestimmungen. "

Seit dem Beginn der russischen Sonderoperation gilt in der Ukraine ein Ausreiseverbot für Männer im Alter zwischen 23 und 60 Jahren. Dennoch leidet das ukrainische Militär an einem Personalmangel, während zahlreiche Männer versuchen, auch unter Lebensgefahr das Land zu verlassen.

Die neue Bestimmung der EU solle die "Verteidigungsfähigkeit" des Kiewer Regimes stärken. Sollten die Mitgliedstaaten der Union sich dafür entscheiden, könnte sie bereits in den nächsten Monaten in Kraft treten und für neu ankommende Männer gelten. Der Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte bereits zuvor seine Unterstützung signalisiert.

Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Angriff getötet

Im Verlauf des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär das russische Grenzgebiet Belgorod insgesamt 84 Mal angegriffen. Wie der amtierende Gouverneur des Gebiets, Alexandr Schuwajew, berichtet, kamen dabei Artillerie, Mehrfachraketenwerfer und Drohnen zum Einsatz. Ein Zivilist kam durch die Angriffe ums Leben. Schuwajew berichtet:

"Leider kam bei einem vorsätzlichen Angriff des ukrainischen Militärs ein Zivilist im Kreis Krasnaja Jaruga ums Leben. Drei Menschen in den Kreisen Wolokonowka, Krasnaja Jaruga und Rakitnoje wurden verwundet."

Russlands Streitkräfte kontrollieren alle Zufahrtswege nach Konstantinowka

Sämtliche Wege, die in die Stadt Konstantinowka in der DVR führen, stehen unter russischer Feuerkontrolle und können nicht vom ukrainischen Militär genutzt werden. Russlands Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt:

"Alle Wege, die in die Siedlung Konstantinowka führen, sind für den Gegner gesperrt, weil Drohnenpiloten des Truppenverbands Süd sie rund um die Uhr kontrollieren."

Konstantinowka ist eine große Industriestadt in der DVR, die den letzten ukrainischen befestigten Raum im Donbass – den Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk – deckt. Die Stadt wird seit 2025 umkämpft.

Größter ukrainischer Drohnenangriff seit Jahresbeginn abgewehrt

Russlands Luftabwehr hat in der vergangenen Nacht insgesamt 660 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Kaluga, Lipezk, Rostow, Woronesch, Tula, Rjasan, Astrachen, Moskau, der Krim sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer zerstört.

Nach Zählungen der Nachrichtenagentur TASS handelte es sich damit um den größten ukrainischen Drohnenangriff seit Jahresbeginn. Der bisherige Höchststand an abgeschossenen Drohnen war am 17. Mai erreicht worden, als 556 ukrainische Drohnen zerstört wurden.

25.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Ukraine-Wiederaufbaukonferenz: EU zahlt Kiew 3,2 Milliarden Euro als erste Tranche

Die EU hat für die Ukraine eine erste Tranche in Höhe von 3,2 Milliarden Euro im Rahmen ihrer neuen sogenannten Makrofinanzhilfe (MFA) freigegeben. Die Auszahlung wurde am Donnerstag von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf der Ukraine-Wiederaufbaukonferenz im polnischen Danzig verkündet.

Von der Leyen erklärte, "eine prosperierende Ukraine von morgen erfordere bereits heute massive Investitionen". Seit Beginn des Krieges hätten die EU und ihre Mitgliedstaaten bereits rund 200 Milliarden Euro an wirtschaftlicher, finanzieller und militärischer Hilfe geleistet.

Auch Bundeskanzler Friedrich Merz sicherte der Ukraine weitere Unterstützung zu. Europas Unterstützung für Kiew sei "unerschütterlich", erklärte Merz. Zugleich forderte der Bundeskanzler Russland zu "Verhandlungen" auf, denn Moskau erkenne angeblich, dass es diesen Krieg nicht gewinnen könne.
"Und heute senden wir eine klare Botschaft an Russland: Die Zeit für Verhandlungen ist gekommen, um die Frontlinie einzufrieren und das Töten zu beenden", so Merz wörtlich.

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Ukrainischer Energieminister fordert Bürger zur Vorbereitung auf harten Winter auf

Der ukrainische Energieminister Denis Schmygal ruft die Bürger auf, sich auf einen harten Winter vorzubereiten – und zwar unabhängig davon, ob die Kriegshandlungen andauern oder nicht. In seiner Rede auf der internationalen Konferenz zur Ukraine, der "Ukraine Recovery Conference 2026" (URC 2026), im polnischen Danzig sagt Schmygal:

"Es spielt keine Rolle, ob es ein Kriegswinter wird oder ob die Kampfhandlungen eingestellt werden – dieser Winter wird hart werden, und wir müssen darauf vorbereitet sein."

Sewastopol: Weitere Gemäldefragmente aus dem zerbombten Museum aus den Trümmern geborgen

Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Anna Strischak, die Kuratorin des Museums, berichtet, wurden mehrere Fragmente des Panorama-Gemäldes "Die Verteidigung von Sewastopol", das nach einem Brand infolge eines Angriffs ukrainischer Truppen beschädigt worden war, aus den Trümmern geborgen. In Kürze werden sie an Fachleute zur Konservierung und Restaurierung übergeben. Im Gespräch mit Journalisten erklärte Strischak:

"Wir konnten mehrere Fragmente mit handlungsrelevanten Motiven bergen. Es handelt sich um dreizehn große Motivfragmente. Ein mittelgroßes Panorama-Motivfragment, drei große Himmelsfragmente und acht mittelgroße Himmelsfragmente. Diese Bruchstücke sind nun konserviert. Sie wurden von Restauratoren begutachtet … Insgesamt sind die Fragmente in einem schlechten Zustand. Sie befinden sich derzeit alle auf der Festungsmauer. Wir hoffen, sie in Kürze an Fachleute übergeben zu können, damit sie möglicherweise gerettet werden können."

Lukaschenko: Selenskij versteht, dass man Minsk nicht in einen Krieg hineinziehen darf

Laut dem weißrussischen Staatschef Alexander Lukaschenko traf er sich kürzlich mit Vertretern des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und bat darum, diesem Folgendes zu übermitteln:

"Wenn er glaubt, er könne so mit uns reden und uns in einen Krieg hineinziehen, sollte er verstehen, dass sich die Art des Krieges dadurch schlagartig ändern wird. Dieser Krieg wird völlig anders sein."

Lukaschenko betonte, dass Weißrussland "eine friedliche Position vertritt", es werde aber in jeder Situation an der Seite Russlands stehen.

Selenskij hatte zuvor gedroht, das ukrainische Militär werde die angeblich an der Grenze zur Ukraine befindlichen Relaisstationen selbst entfernen, wenn Minsk dies nicht innerhalb einer Woche tue.

Militärexperte: Sollte Kiew Weißrussland angreifen, müsste Russland Kiew einnehmen

Im Falle einer Provokation Kiews auf weißrussischem Territorium würde die russische Armee nicht nur für ihr Partnerland eintreten, sondern könnte auch eine Offensive in Richtung Kiew starten. Dies erklärt der Militärexperte und verdiente Militärflieger, Generalmajor der Luftwaffe Wladimir Popow, im Gespräch mit der Zeitung Moskowski Komsomolez. Der Experte weist darauf hin, dass Kiew die Zwangsevakuierung von zwölf Ortschaften im Gebiet Tschernigow angekündigt habe, die an Russland und Weißrussland grenzen. Seiner Meinung nach könnte dies ein indirekter Hinweis auf Vorbereitungen für einen Angriff auf Weißrussland sein. Popow betont:

"Sollte es zu einer Provokation kommen, würden wir gemeinsam mit Weißrussland Truppen in die Ukraine entsenden. Das ist ihnen vollkommen klar ... Kiew werden wir auf jeden Fall einnehmen. Und zwar sehr schnell. Aber nicht jetzt, nicht in den nächsten zwei oder drei Monaten. Wenn das ukrainische Militär jedoch diese heftige Provokation inszeniert, werden wir gezwungen sein, über Weißrussland dorthin vorzudringen. Sollte sich die Lage rund um Weißrussland mehr oder weniger beruhigen, werden wir unsere Angelegenheiten zu Ende bringen, ohne unseren Nachbarn einzubeziehen."

Lawrow: Russland lässt sich nicht mehr hinters Licht führen

Russland sei zu Verhandlungen über die Ukraine bereit, werdeaber niemandem mehr einfach so glauben. Darüber hinaus werde Russland seine Truppen an der Kontaktlinie nicht zugunsten von Verhandlungen aufhalten. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Rande des XII. internationalen Wissenschafts- und Expertenforums "Primakow-Lesungen".

Russland, so betonte Lawrow, akzeptiere auch keine Vorbedingungen für die Aufnahme von Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts. Dies gelte auch für den im Westen geforderten Waffenstillstand an der Kontaktlinie.

Er erinnerte daran, dass Moskau im Jahr 2022 während der Verhandlungen in Istanbul nicht nur den Waffenstillstand eingehalten, sondern sogar seine Truppen von Kiew abgezogen habe. Als Reaktion darauf habe man gescheiterte, nur mit einem Paraph-Vermerk versehene Vereinbarungen und die Inszenierung in Butscha erhalten.

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Experte: Kiew bereitet eine Invasion der Krim vor

Die Ukraine könnte eine groß angelegte Provokation auf der Krim vorbereiten, warnte der Militärexperte Juri Knutow. Seinen Angaben zufolge bereiten sich die ukrainischen Streitkräfte bereits aktiv auf eine groß angelegte Landungsoperation auf dem Gebiet der Halbinsel vor. Dies werde, so Knutow, durch mehrere Tatsachen belegt. Knutow merkte außerdem an, dass es dem Gegner nicht gelingen werde, die gesamte Halbinsel zu besetzen, sein Ziel sei es jedoch, der Region erheblichen Schaden zuzufügen. Er betonte:

"Die Ukraine hat vor einem Monat ihre Marineinfanterieeinheiten von der Front abgezogen und ins Hinterland verlegt, höchstwahrscheinlich, um Vorbereitungen für eine Landungsoperation zu treffen. Natürlich werden auch Landungsboote vorbereitet … Auf der Krim sind recht intensive Aktivitäten im Gange. Diese stehen im Zusammenhang mit der Isolierung der Halbinsel. Wir beobachten dies anhand der Anzahl der Drohnen, die im Gebiet Saporoschje und im Bereich der Landverbindung zwischen Russland und der Krim im Einsatz sind."

Minister: Minsk spürt deutlich den Versuch, das Land in den Krieg hineinzuziehen

Der belarussische Verteidigungsminister Wiktor Chrenin, erklärte, dass die Lage an den Landesgrenzen äußerst instabil sei und eine Eskalation zu befürchten sei. Minsk spüre derzeit deutlich, dass man versuche, das Land in einen umfassenden Krieg hineinzuziehen. Wie das belarussische Verteidigungsministerium mitteilt, wies Chrenin darauf hin, dass die Lage heute stark an das Jahr 1941 vor Kriegsausbruch erinnere, und betonte:

"Die Lage an unseren Grenzen ist äußerst instabil und eskaliert zunehmend […] Es werden Anstrengungen unternommen, den vom Westen in der Ukraine entfesselten bewaffneten Konflikt in die Länge zu ziehen und sogar auszuweiten. Heute spüren wir deutlich den offensichtlichen Versuch, Belarus in den Krieg hineinzuziehen."

Russland schließt rumänisches Generalkonsulat in St. Petersburg

Als Reaktion auf die unfreundlichen Handlungen Rumäniens – darunter vor allem auf die Schließung des russischen Konsulats in Konstanza – hat Moskau nun Gegenmaßnahmen ergriffen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS.

Wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, der Agentur mitteilte, wurde der rumänische Botschafter in Moskau, Cristian Istrate, ins russische Außenministerium einbestellt, wo ihm die Gegenmaßnahmen zur Schließung des russischen Generalkonsulats in Konstanza mitgeteilt wurden. Er hielt sich etwa 30 Minuten im Ministeriumsgebäude auf und verließ es anschließend ohne Stellungnahme, berichtete ein TASS-Korrespondent.

Das russische Außenministerium betonte, dass Istrate eine Note zur Erklärung des rumänischen Generalkonsuls in Sankt Petersburg zur persona non grata sowie zur bevorstehenden Schließung des dortigen Generalkonsulats seines Landes übergeben wurde.

Zuvor hatte Rumänien Russland die Verantwortung für den Absturz einer ukrainischen Drohne auf seinem Staatsgebiet zugeschrieben und beschlossen, das russische Generalkonsulat in Konstanza zu schließen sowie den russischen Generalkonsul zur persona non grata zu erklären.

Israelische Airline setzt Flüge nach Moskau aus

Die israelische Fluggesellschaft El Al setzt ihre Flüge zwischen Tel Aviv und Moskau für die kommenden Tage aus. Grund dafür seien die Entwicklungen im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, teilt das Unternehmen mit. El Al nennt in diesem Zusammenhang Zwischenfälle in der Luftfahrt in der Region, ohne jedoch genauer darauf einzugehen. In der kommenden Woche werde die Fluggesellschaft die Lage neu bewerten.

Die Ukraine hatte zuletzt ihre Angriffe auf die russische Öl-Infrastruktur verstärkt. Der Bürgermeister von Moskau, Sergei Sobjanin, meldet nun fast täglich den Abschuss von ukrainischen Drohnen über dem Großraum Moskau. Bei einer Attacke vor einer Woche war in der russischen Hauptstadt eine wichtige Ölraffinerie getroffen worden.

Russische Jagdbomber nehmen gegnerische Stellungen auseinander (Video)

Kampfflugzeuge vom Typ Su-34 der russischen Luftstreitkräfte flogen Angriffe auf militärische Ziele in der Volksrepublik Donezk (DVR). Wie das russische Verteidigungsministerium bekanntgibt, trafen tonnenschwere FAB-Bomben einen Flussübergang und ukrainische Kämpfer in Krasny Liman in der DVR. Die Behörde in Moskau teilt ein entsprechendes Video auf Telehgram.   

EU zahlt Ukraine erste Milliarden aus neuem Darlehen aus

Die Ukraine erhält heute die erste Zahlung des 90 Milliarden Euro schweren Unterstützungsdarlehens der EU. Rund drei Milliarden Euro Makrofinanzhilfen würden ausgezahlt, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei einer Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine im polnischen Gdańsk.

"Das ist gelebte Solidarität."

In den kommenden Tagen solle zudem zusätzliches Geld für die Drohnenproduktion an Kiew fließen, so die EU-Kommissionschefin.

Von den neuen EU-Finanzhilfen in Höhe von 90 Milliarden Euro sind 60 Milliarden für verteidigungsrelevante Ausgaben vorgesehen. Die Hälfte des Geldes soll bereits in diesem Jahr fließen – weitere 45 Milliarden könnten dann im kommenden Jahr folgen.

Ombudsfrau: Ukrainische Soldaten im Donbass nutzten Säuglinge als Schutzschild

Wie die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Jana Lantratowa, berichtete, haben sich Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die vor der vorrückenden russischen Armee im Donbass flohen, hinter Säuglingen versteckt, die sie den Einheimischen weggenommen hatten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Lantratowa erklärte:

"Als Mutter werde ich niemals die Wiegen vergessen, die zurückgelassen wurden, als die Säuglinge auf die Straße geworfen wurden. Und warum wurden sie weggeworfen? Weil man Kinder, Säuglinge, gestohlen hat, um dort vorbeizukommen, wo sich unsere Soldaten befanden. Danach hat man die Wiegen weggeworfen und diese Kinder zurückgelassen. Sie wurden dann von der Zivilbevölkerung im Donbass versorgt."

Militär: Ukrainische weibliche Sturmtruppen in Konstantinowka gesichtet

Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den stellvertretenden Kommandeur des 1. Bataillons des 1194. Regiments der Südlichen Truppengruppe berichtet, stellen russische Soldaten im Verlauf der Kämpfe zur Befreiung von Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik fest, dass sich in den Reihen der ukrainischen Einheiten polnische Söldner und weibliche Angriffskämpfer befinden. Ein russischer Soldat berichtete der Agentur:

"Derzeit sind in diesem Abschnitt Polen aufgetaucht, das heißt, die Jungs berichten, dass sie polnische Stimmen und polnische Gespräche hören. Auch Mädchen in den ukrainischen Einheiten tauchen auf, jeweils zwei bis drei. Sie sind ziemlich kräftig, das heißt, sie haben vor nichts Angst – ja, diese Mädchen sind tatsächlich ukrainische Sturmtrupplerinnen."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.585 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 74 Fahrzeugeze
  • zwölf Artilleriegeschütze
  • acht gepanzerte Kampffahrzeuge
  • acht Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • zwei Munitionslager.

In der Stadt Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) setzen die Stoßtrupps des Truppenverbands West weiterhin verstreute Kräfte der ukrainischen Armee außer Gefecht. Im Zuge der Offensive im westlichen Teil wurden neun gegnerische Stellungen und 38 Gebäude eingenommen.

In Konstantinowka in der DVR führten die Stoßtrupps des Truppenverbands Süd offensive Angriffe in alle Richtungen durch. Die Säuberung im Südwesten der Ortschaft wird fortgesetzt.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 149 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 17 Lenkbomben, zwei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 762 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

Außenministerium: Russland braucht "zuverlässige Sicherheitsgarantien" in Sachen Ukraine

Der stellvertretende russische Außenminister Alexander Gruschko erklärte, dass Moskau im Grunde das Format der Vereinbarungen zur Ukraine-Frage nicht wichtig sei. Was zähle, seien vielmehr "zuverlässige Sicherheitsgarantien", meinte er. In einem Kommentar für die Zeitung Iswestija merkte er an, dass die Form der Vereinbarungen "zweitrangig" sei, denn das Wichtigste sei vielmehr deren Inhalt, und betonte:

"Wir brauchen die zuverlässigsten Sicherheitsgarantien. – Das ist das Wichtigste. In welcher Form dies umgesetzt wird, ist eine andere Frage."

Russisches Militär setzt in Konstantinowka eingekesselte Einheiten außer Gefecht (Video)

Artilleriesoldaten und Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Süd zerstörten im Zuge eines gut koordinierten Einsatzes Deckungen der in Konstantinowka eingekesselten ukrainischen Einheiten. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Merz ruft bei Ukraine-Konferenz in Polen zu Friedensgesprächen auf

Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei der Ukraine-Wiederaufbaukonferenz im polnischen Gdánsk erneut zu Friedensverhandlungen aufgerufen.

"Die Zeit ist da, um Verhandlungen aufzunehmen, die Frontlinie einzufrieren und das Töten zu beenden", sagte Merz. Hierzu seien europäische Länder und die NATO bereit, die russische Wirtschaft verstärkt unter Druck zu setzen.

Kiew terrorisiert weiterhin Ortschaften im Raum Cherson

Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. In den zurückliegenden 24 Stunden griffen ukrainische Kämpfer 16 Siedlungen mit Drohnen an.

Wie der Gouverneur Wladimir Saldo bekanntgibt, kam infolgedessen ein Zivilist ums Leben. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden, so der Beamte. An den Infrastruktureinrichtungen und weiteren zivilen Objekten seien Sachschäden entstanden.

Sieben Bezirke bleiben laut Saldo weiterhin teilweise ohne Stromversorgung.

Trump lobt Selenskij bei einem Treffen im Weißen Haus

US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij für den Kampf gegen Russland gelobt. Bei einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte im Weißen Haus sagte Trump auf die Frage eines Journalisten, ob Selenskij den Krieg gegen Russland gewinnen werde:

"Er schlägt sich ziemlich gut. Er hält zumindest gut stand. Auf beiden Seiten sterben viele Menschen, aber ich denke, er schlägt sich ziemlich gut."

Zuvor hatte Trump Selenskij oft kritisiert und ihm vorgeworfen, Friedensbemühungen zu blockieren, obwohl er keinen Handlungsspielraum mehr habe.

Militärexperte: Ukrainische Truppen halten Krasny Liman politischer Zweckmäßigkeit willen

Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hält Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR), was jeglicher militärischen Logik, Taktik und Strategie widerspricht. Der Militäranalyst Andrei Marotschko erklärte dies im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Es sei eine seit Langem bekannte Methode des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Ukraine, Aleksandr Syrski.

Marotschko führte hierbei aus:  

"Hier wird politische Zweckmäßigkeit verfolgt: Es ist notwendig, um jeden Preis so viele Gebiete wie möglich zu behalten, um im Verhandlungsprozess Forderungen an die Russische Föderation stellen zu können."

Von Beginn der russischen Spezialoperation an setze Syrski die ukrainischen Streitkräfte irrational ein und lasse sie einkesseln, betonte der Militärexperte.

"Daraus schließe ich, dass solche Befehle direkt von Präsident Wladimir Selenskij erteilt werden. Wie man weiß, verschont er die Menschen nicht mehr. Sein Hauptziel ist es, so lange wie möglich an der Macht zu bleiben."

Präzisionsdrohne trifft Treibstofflager der ukrainischen Truppen im Gebiet Dnjepropetrowsk (Video)

Russische Drohnenpiloten setzten die Präzisionsdrohne vom Typ Geran ein und zerstörten ein Lager für Treib- und Schmierstoff in der Ortschaft Gubinicha im Gebiet Dnjepropetrowsk. Die Anlage wurde zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte benutzt. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Ukrainisches Militär terrorisiert weiterhin Zivilisten im Grenzgebiet Belgorod

In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Truppen 39 Ortschaften im russischen Gebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten und Artillerie angegriffen.

Kiewer Kräfte feuerten mindestens 14 Geschosse auf zivile Ziele ab und setzten 114 Drohnen ein, von denen 41 von der russischen Luftverteidigung abgeschossen wurden. Dies gibt der lokale Krisenstab auf Telegram bekannt.

Wie es heißt, erlitten drei Einwohner durch Beschuss und Drohnenattacken Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden.   

Außerdem berichtet der Krisenstab über zahlreiche Sachschäden. Es wurden demnach insgesamt elf Wohngebäude, 25 zivile Fahrzeuge, vier Nebengebäude, zwei Geschäftsräume, eine Infrastruktureinrichtung sowie ein Verwaltungsgebäude beschädigt.

Tote und Verletzte in russischen Regionen bei Angriffen aus der Ukraine

Bei nächtlichen ukrainischen Angriffen wurden in zwei Bezirken der Republik Krim zwei Menschen, darunter ein Kind, getötet. Zwei weitere Einwohner erlitten Verletzungen. Dies gibt der Republikchef Sergei Aksjonow bekannt.

Im Grenzgebiet Belgorod attackierte nach Angaben des lokalen Krisenstabs eine ukrainische FPV-Drohne ein ziviles Fahrzeug. Der Insasse erlag demnach noch am Ort des Angriffs seinen Verletzungen. Das Auto sei beschädigt worden.

Russische Artillerie nimmt gegnerische Standorte auseinander (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mithilfe der Mehrfachraketenwerfer vom Typ Tornado-S Standorte der ukrainischen Kämpfer im Gebiet Saporoschje.   

Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 20 Uhr Moskauer Zeit am Mittwoch bis 7 Uhr am Donnerstag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 269 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Kaluga, Kursk, Orjol, Saratow, Smolensk, Rostow und Tula sowie über den Regionen Krasnodar, Moskau, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

Kommandeur: Russische Truppen errichten "Todeszone" nahe Druschkowka in der DVR

Die russischen Einheiten haben an der Front bei Druschkowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) die Initiative ergriffen und eine "Todeszone" gebildet. Alle Versuche des Gegners, seinen in der Stadt Konstantinowka eingekesselten Einheiten zu Hilfe zu kommen, werden vereitelt. Die ukrainischen Streitkräfte werden sofort von Artillerie und Drohnen aufgespürt und außer Gefecht gesetzt.

Darüber berichtete ein Kommandeur des russischen Truppenverbands Süd mit dem Rufnamen Beliar gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

Zuvor gab das russische Militär bekannt, die vollständige Kontrolle über die einzige Route zu haben, die Druschkowa und Konstantinowka verbindet. Die russische Armee ist derzeit dabei, die Stadt, die von entscheidender strategischer Bedeutung ist, zu räumen.

24.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Schockierende Zahlen: Ukraine verliert über 2,4 Mio. Soldaten in vier Jahren

Interne ukrainische Militärdaten sprechen von über 2,4 Millionen Verlusten seit 2022. Bis Ende 2025 soll die Marke von zwei Millionen bereits überschritten worden sein. Die Verlustrate liegt demnach bei durchschnittlich 500 Soldaten pro Tag. Ausländische Kämpfer tauchen in den offiziellen Verlustlisten nicht mehr auf.

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Kiew ordnet Zwangsevakuierung in Grenzorten des Gebiets Tschernigow an

Die ukrainischen Behörden haben eine verpflichtende Evakuierung aus zwölf grenznahen Ortschaften im Gebiet Tschernigow angeordnet. Dies teilte der Leiter der Militärverwaltung der Region, Wjatscheslaw Tschaus, auf Telegram mit.

"Der Verteidigungsrat hat auf Antrag des Militärs beschlossen, ab dem 1. Juli eine verpflichtende Evakuierung aus den Grenzgebieten des Gebiets Tschernigow durchzuführen. Betroffen sind zwölf Ortschaften in vier Gemeinden."

Die Maßnahme betrifft die Gemeinden Korjukowka, Gorodnja, Nowgorod-Sewerski und Semjonowka. Zudem wurde die bereits im Winter begonnene Zwangsevakuierung in sieben weiteren Grenzdörfern verlängert. Nach Angaben der Behörden leben dort weiterhin rund 1.000 Menschen. Die Evakuierungsmaßnahmen sollen innerhalb von zwei Monaten abgeschlossen werden.

Erst vergangene Woche hatten die ukrainischen Behörden mit einer teilweisen Evakuierung von Einwohnern in den Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk begonnen.

Russische Luftabwehr schießt 245 ukrainische Drohnen ab

Die russische Luftabwehr hat innerhalb von 13 Stunden insgesamt 245 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen und zerstört. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Demnach wurden die unbemannten Fluggeräte am 24. Juni zwischen 7:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über mehreren russischen Regionen abgewehrt. Betroffen waren die Gebiete Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Nischni Nowgorod, Orjol, Orenburg, Rostow, Rjasan, Tula und Smolensk sowie die Regionen Moskau und Krasnodar, die Teilrepublik Krim und das Schwarze Meer.

USA bilden auf Armeegelände "ukrainische Bedingungen" nach, um Technik zu testen

Die US-Armee will bei der Drohnentechnik aufholen. Warum es allerdings ausgerechnet ukrainische Bedingungen (Landschaft, Wetter etc.) sein müssen, unter denen die Hersteller ihre Entwicklungen testen sollen, konnte auch US-Armeeminister Dan Driscoll nicht erklären.

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Polnischer Politiker: Absage Selenskijs für Danzig düpiert Tusk

Die Absage Wladimir Selenskijs für eine Ukraine-Konferenz in Danzig hat nach Ansicht von Marcin Przydacz, dem Leiter des Büros für internationale Politik beim polnischen Präsidenten, Ministerpräsident Donald Tusk bloßgestellt. Er schrieb auf der Plattform X:

"Der ukrainische Staatschef lehnt trotz bereits verschickter Einladungen die Teilnahme an der Konferenz ab und macht Premierminister Tusk damit zur Lachnummer. Es bereitet mir keinerlei Genugtuung, wenn der Premierminister meines Landes öffentlich gedemütigt wird."

Laut Przydacz waren die Einladungen bereits von Tusk und Selenskij unterzeichnet worden. Beide sollten gemeinsam auftreten und die Gäste empfangen. Am 25. und 26. Juni findet in Danzig die von Polen und der Ukraine gemeinsam organisierte internationale Wiederaufbaukonferenz Ukraine Recovery Conference 2026 (URC 2026) statt. Der frühere polnische Botschafter in der Ukraine, Bartosz Cichocki, hatte zuvor erklärt, Selenskij habe seine Teilnahme nach einem Streit mit dem polnischen Präsidenten Karol Nawrocki abgesagt.

Russische Armee trifft Umspannwerk im Gebiet Nikolajew (Video)

Die russischen Streitkräfte haben mit einer Drohne vom Typ Geran-2 ein Umspannwerk in Kasanka im Gebiet Nikolajew angegriffen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit und veröffentlichte entsprechende Aufnahmen.

Laut der Behörde wurde ein 110-kV-Umspannwerk getroffen. Infolge des Angriffs seien Industrieanlagen und Betriebe, die für die ukrainischen Streitkräfte gearbeitet haben, ohne Strom geblieben. Das Verteidigungsministerium erklärte zudem, die russische Armee werde ihre Angriffe auf die Infrastruktur fortsetzen, die Unternehmen des ukrainischen Rüstungssektors mit Energie versorgt.

Norwegische NGO meldet Verluste unter ihren Minenräumexperten in Ukraine

Infolge eines russischen Angriffs sollen im von der Ukraine kontrollierten Teil des Gebiets Cherson zwei Mitarbeiter einer norwegischen Nichtregierungsorganisation getötet worden. sein. Mehrere weitere seien verletzt worden, teilte die auf die Räumung von Minen spezialisierte Organisation Norsk Folkehjelp mit. Ihr Generalsekretär Raymond Johansen zeigte sich bestürzt und sagte:

"Jetzt ist es für uns am wichtigsten, für die Verletzten und unsere Mitarbeiter in der Ukraine zu sorgen."

Weitere Details gab die NGO zunächst nicht bekannt. Nach eigenen Angaben beschäftigt sie in der Ukraine mehr als 450 Mitarbeiter.

Die Militärverwaltung des von der Ukraine kontrollierten Teils des Gebiets Cherson teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, dass es sich bei den Opfern um ukrainische Staatsbürger handele. Der Angriff sei in der Ortschaft Nowopetrowka, ungefähr 40 Kilometer von der Front entfernt, erfolgt.

Medwedew: NATO nutzte nach Zerfall der UdSSR "Marionettenregime" gegen Russland

Nach dem Zerfall der Sowjetunion habe die NATO unter dem Deckmantel einer Partnerschaft mit Russland ihren Einfluss bis an die russischen Grenzen ausgedehnt und dabei auf "Marionettenregime" gesetzt. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew auf dem Petersburger Internationalen Rechtsforum.

"Unter schönen Worten über eine Partnerschaft mit unserem Land rückte die NATO in Wirklichkeit bis an unsere Grenzen vor. Als Rammbock nutzte das Bündnis ein Marionettenregime. So war es in Georgien, so geschah es in der Ukraine, die sich 2014 in einen Hort der Russophobie verwandelte. Leider geschieht Ähnliches heute mit Moldawien und sogar mit Armenien."

Medwedew erklärte, die "beispiellose Militarisierung der Ukraine" sei ein weiterer Versuch gewesen, Russland für einen souveränen Kurs zu bestrafen.

"Die reale Gefahr einer Aggression seitens des ukrainischen Regimes und seiner Unterstützer sowie die Fälschung des Verhandlungsprozesses haben uns bekanntlich im Jahr 2022 dazu gezwungen, die militärische Sonderoperation gemäß Artikel 51 der UN-Charta zu beginnen. Leider gab es zu diesem Zeitpunkt schlicht keine andere Möglichkeit mehr, um Millionen unserer Bürger zu schützen."

Lawrow: Russland ergreift alle Maßnahmen zum Schutz des Unionsstaates

Seit März 2025 ist das Abkommen zwischen Moskau und Minsk über Sicherheitsgarantien im Rahmen des Unionsstaates in Kraft, sagte Sergei Lawrow auf einer Veranstaltung in der russischen Hauptstadt. Notfalls werde Russland die gesamte Bandbreite an Mitteln einsetzen. 

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Russische Diplomatin: 291 Zivilisten binnen einer Woche in ukrainische Angriffe verwickelt

In der Woche vom 15. bis 21. Juni sind insgesamt 291 Zivilisten in Angriffe der ukrainischen Streitkräfte involviert gewesen, darunter 20 Kinder. Dies erklärte die stellvertretende russische UN-Botschafterin Maria Sabolozkaja bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates. Nach ihren Angaben wurden 250 Menschen verletzt, darunter 20 Minderjährige. Weitere 41 Menschen kamen ums Leben, darunter ein Kind. Dies sei der höchste Wochenwert seit Beginn des Jahres 2026.

Als Beispiele nannte die Diplomatin einen Angriff auf Wohnhäuser in Tula am 15. Juni, bei dem ein einjähriges Kind verletzt wurde, sowie den Drohnenangriff auf einen Bus mit Mitgliedern einer Fußballmannschaft aus dem weißrussischen Gebiet Gomel in der Region Brjansk am 17. Juni. Dabei kam eine Begleitperson der Kinder ums Leben, acht weitere Menschen wurden verletzt.

Zudem kritisierte Sabolozkaja, dass die Vereinten Nationen den Angriff auf das Wohnheim einer Berufsschule in Starobelsk bislang nicht verurteilt hätten. Russland habe dem UN-Sekretariat nach eigenen Angaben Beweise und Zeugenaussagen übermittelt und erwarte eine Reaktion des Generalsekretärs sowie des Sicherheitsrates.

Polnischer Ex-Premier: Ukraine wird Konflikt mit Russland verlieren

Die Ukraine werde den Konflikt mit Russland verlieren und die derzeitige politische Führung in Kiew werde vollständig ausgetauscht. Diese Einschätzung äußerte der ehemalige polnische Ministerpräsident Leszek Miller im Radiosender RMF FM:

"Die Ukraine verfolgt weiterhin einen banderistischen Kurs, und das wird für das Land schlecht enden."

Zugleich betonte der ehemalige Regierungschef, die Sicherheit Polens hänge nicht von der Entwicklung in der Ukraine ab. Entscheidend seien vielmehr die Zukunft und Stabilität der NATO und der Europäischen Union.

Bereits zuvor hatte Miller erklärt, die Ukraine solle die von Polen gelieferten Waffen zurückgeben. Anlass hierfür waren die Reaktionen ukrainischer Politiker auf die Entscheidung des polnischen Präsidenten, Wladimir Selenskij den Orden des Weißen Adlers abzuerkennen.

Peskow: Kein Grund für Zweifel an der Stabilität der russischen Wirtschaft

Die Schwankungen auf den Energiemärkten sind derzeit extrem, stellte Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem Pressebriefing am Dienstag fest. Dies habe negative Auswirkungen auf alle Länder der Welt. Das wirtschaftliche Gleichgewicht in Russland sei jedoch gewährleistet.

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Medwedew: Stärkung Russlands ist beste Garantie für Vereinbarungen mit Ukraine

Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew erklärte, welche Voraussetzung aus seiner Sicht für künftige Vereinbarungen mit Kiew entscheidend sei. Gegenüber Journalisten sagte er:

"Die beste Garantie wird hier einfach die Stärkung unseres Landes, unserer militärischen Macht und die Konsolidierung unseres Landes um den Kurs des Präsidenten sein."

Zugleich schränkte Medwedew ein, der Wert von Vereinbarungen mit der derzeitigen ukrainischen Führung sei "äußerst bedingt", da die meisten staatlichen Institutionen in Kiew aus seiner Sicht nicht legitim seien.

"Derzeit sind die meisten Machtorgane in der Ukraine entweder entmachtet oder haben ihre Zuständigkeiten ausgeschöpft. Das betrifft den Präsidenten, das Verfassungsgericht, die Regierung sowie die Regionalverwaltungen. In diesem Sinne gibt es keine Macht, weil die oberste Staatsgewalt im Grunde zerstört ist."

Merz reist zu Ukraine-Wiederaufbaukonferenz in Gdańsk

Ab diesem Donnerstag beraten internationale Geber im polnischen Gdańsk (Danzig) über den Wiederaufbau der Ukraine. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij lässt sich bei der Konferenz von Regierungschefin Julia Swiridenko vertreten. Co-Gastgeber ist Polens Ministerpräsident Donald Tusk.

Für die Bundesregierung nehmen an dem zweitägigen Treffen Bundeskanzler Friedrich Merz und Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan teil.

Überschattet wird der Gipfel von einem diplomatischen Streit zwischen Polen und der Ukraine. Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat Selenskij einen hohen polnischen Orden aberkannt. Er reagierte damit darauf, dass der ukrainische Staatschef eine Armee-Einheit nach Kämpfern benannte, die im Zweiten Weltkrieg Massaker an Zehntausenden Polen und Juden begangen hatten. Anschließend gaben mehrere amtierende und ehemalige ukrainische Spitzenbeamte die ihnen von Polen verliehenen Auszeichnungen zurück.

Medwedew: Kampf gegen Kiew zeigt Schwäche des neokolonialen Westens

Die entschlossenen Maßnahmen Russlands gegen das Kiewer Regime und dessen Unterstützer hätten der Welt die Schwäche des neokolonialen Westens vor Augen geführt. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew auf dem Petersburger Internationalen Rechtsforum.

"Ich bin überzeugt, dass die entschlossenen Handlungen unseres Landes im Kampf gegen das Kiewer Regime sowie dessen Förderer bereits zu einer Art Präzedenzfall geworden sind und der ganzen Welt die Unzulänglichkeit und Schwäche der neokolonialen Minderheit gezeigt haben."

Medwedew zufolge seien durch die Konfrontation mit Russland erhebliche militärische, wirtschaftliche und politische Ressourcen des Westens gebunden. Deshalb gebe es dort im Grunde genommen wirtschaftliche Einbrüche, die den Staaten des Globalen Südens und Ostens neue Möglichkeiten eröffnen, sich von neokolonialem Druck zu lösen.

Lawrow: Westen sollte Moskaus Warnungen zur Kenntnis nehmen

Die Gegner Russlands können die deutlichen Warnsignale hinsichtlich der Bedrohungen für die nationale Sicherheit des Landes nicht "endlos und ungestraft ignorieren". Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow bei einer internationalen Veranstaltung am Mittwoch in Moskau.

Es sei inakzeptabel, dass der Westen die Verletzung sämtlicher Verpflichtungen gegenüber den legitimen Rechten der russischen und russischsprachigen Bevölkerung der Ukraine weiterhin außer Acht lasse, fügte der Minister hinzu.

Die westlichen Länder müssten jegliche Expansionspläne in der Einflusssphäre Russlands aufgeben, stellte Lawrow klar.

Im Hinblick auf die Beilegung des Ukraine-Konflikts betonte der Spitzendiplomat, Russland werde keine Zeit mit Zwischenentscheidungen verschwenden und niemanden beim Wort nehmen.

DVR: Drohne mit 12 Kilogramm Sprengstoff trifft Wohnhaus in Gorlowka – drei Tote

Bei dem Angriff auf ein Wohnhaus in Gorlowka in der Donezker Volksrepublik haben die ukrainischen Streitkräfte nach Angaben von Bürgermeister Iwan Prichodko eine schwere Kampfdrohne eingesetzt. Zuvor hatte der Stadtchef berichtet, dass bei dem Angriff auf ein Wohngebäude im Kalininski-Bezirk drei Zivilisten ums Leben gekommen seien.

"Es handelte sich um einen weiteren Angriff auf die Infrastruktur der Stadt. Dabei wurde ein unbemanntes Luftfahrzeug von enormer Größe eingesetzt – mit einer TNT-Ladung von etwa zwölf Kilogramm."

Durch den Angriff stürzte ein Teil des Wohnhauses ein. 

Weitere Verletzte und Sachschäden im russischen Gebiet Belgorod bei Angriffen aus der Ukraine

Ukrainische Kämpfer haben im Laufe des Tages am Mittwoch neun Ortschaften im Raum Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie der lokale Krisenstab auf Telegram bekanntgab, erlitten dabei zwei Zivilisten Verletzungen.

Außerdem berichtet der Krisenstab über zahlreiche Sachschäden. Insgesamt wurden demnach acht zivile Fahrzeuge, drei Wohngebäude, zwei Infrastruktureinrichtungen, ein soziales Objekt sowie ein Geschäftsraum beschädigt. Mehrere Spezialfahrzeuge brannten aus.

Mearsheimer: Der Westen würde bei russischem Atomwaffeneinsatz nicht reagieren

Im Interview mit dem YouTube-Podcast "Breaking Points" sieht der US-Politikwissenschaftler John J. Mearsheimer die Ukraine unaufhaltsam auf der Verliererseite. Trotz westlicher Unterstützung für Kiew rücke Russland weiter vor. Es werde den Donbass, die annektierten Oblaste und womöglich weitere Gebiete erobern. Ukrainische Drohnen verlangsamen diesen Vormarsch laut Mearsheimer nur, verhindern den russischen Sieg aber nicht.

Bezüglich russischer Angriffe auf Europa skizziert der Politologe eine klare Eskalationslogik: Auf einen konventionellen Schlag würde der Westen wohl ebenfalls konventionell antworten. Dies wiederum könnte Russland zum Atomwaffeneinsatz verleiten. Setzt Moskau jedoch begrenzt Atomwaffen ein, würde der Westen aus Angst vor einer globalen Eskalation nicht nuklear reagieren. Stattdessen gäbe es einen starken Anreiz, den Konflikt sofort einzufrieren. Genau diese Logik mache die Strategie aus Moskauer Sicht laut Mearsheimer wirksam.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Medwedew: Gleichberechtigter Dialog mit Kiew hat keinen Sinn

Ein gleichberechtigter Dialog mit Regierungen, die von externen Geldgebern abhängig seien, habe keinen Sinn. Notwendig seien Gespräche mit denjenigen, die tatsächlich die Entscheidungen träfen. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, auf dem Petersburger Internationalen Rechtsforum. Als Beispiel nannte er die ukrainische Führung. Diese habe das Land äußeren Kräften "für sehr viel Geld" als militärischen Brückenkopf überlassen.

"Es hat keinen Sinn, mit einem Vasallen zu sprechen. Wenn überhaupt etwas besprochen werden soll, dann mit dem Souverän, mit dem Herrn."

Nach Ansicht Medwedews verfügt die Ukraine nur über einen formalen Souveränitätsstatus, während die tatsächliche Kontrolle bei Dritten liege. Der Wille des ukrainischen Volkes sei ein "Produkt des Zusammenwirkens arroganter ausländischer Lenker und einer korrupten ukrainischen Elite".

Zugleich betonte Medwedew, dies schließe Verhandlungen nicht aus. Vereinbarungen könnten auch über das Parlament oder Instrumente direkter Demokratie rechtlich verankert werden. Diesen Ansatz habe der russische Präsident Wladimir Putin bereits mehrfach angesprochen.

FAB-Bomben treffen Drohnenleitstände und Stützpunkt der ukrainischen Armee (Video)

Russische Luftstreitkräfte haben mehrere Ziele der ukrainischen Streitkräfte in der Donezker Volksrepublik mit den Gleitbomben FAB-250 und FAB-1500 angegriffen. Dabei wurden laut dem russischen Verteidigungsministerium Drohnenleitstände der 30. Separaten Mechanisierten Brigade sowie ein temporärer Stationierungsort der 10. Separaten Gebirgssturmbrigade bei den Ortschaften Belenkoje und Wyssokoiwanowka getroffen. Durch die Angriffe seien rund 50 ukrainische Soldaten eliminiert worden.

Kuleba zweifelt an Kurswechsel Trumps in der Ukraine-Frage

In Kiew bestehen Zweifel darüber, ob US-Präsident Donald Trump seine Haltung zum Ukraine-Konflikt tatsächlich geändert hat. Diese Ansicht äußerte der ehemalige ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba. Die ukrainische Zeitung Strana.ua zitiert den Ex-Minister wie folgt:

"Das war eine vorübergehende Aussage, die am richtigen Ort und zur richtigen Zeit gemacht wurde. Er kam zum G7-Gipfel und sagte das, was die anderen Teilnehmer hören wollten. Davor hatte er mit Putin gesprochen und anschließend erklärt: Alles ist wunderbar, Wladimir."

Nach Einschätzung Kulebas benötigt Trump vor den Kongresswahlen einen "großen Sieg". Ein solcher sei aus seiner Sicht entweder in der Ukraine oder auf Kuba möglich. Deshalb werde Washington seine Bemühungen in diese Richtung verstärken. Ein Besuch der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew vor ihrer Reise nach Moskau würde laut Kuleba als Indikator für einen Kurswechsel Washingtons gelten.

Putin: Kiew greift zivile Infrastruktur wegen militärischer Rückschläge gezielt an

Der russische Präsident Wladimir Putin hat bei einer Sitzung mit Regierungsmitgliedern die jüngsten ukrainischen Angriffe auf zivile Infrastruktur in Russland mit den militärischen Rückschlägen Kiews an der Front in Verbindung gebracht.

Putin erklärte, die ukrainische Führung versuche angesichts territorialer Verluste, durch Angriffe auf Energieanlagen und zivile Einrichtungen Unruhe in der russischen Gesellschaft zu stiften. Zugleich betonte Russlands Präsident, dass Regierung und Sicherheitsbehörden zusätzliche Maßnahmen ergreifen müssten, um die Folgen solcher Angriffe zu minimieren.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Lawrow: Moskau wird nach Anchorage zu weiteren Zugeständnissen aufgefordert

Auf dem russisch-amerikanischen Gipfel in Anchorage (Alaska) wurde eine Einigung darüber erzielt, wie die Feindseligkeiten in der Ukraine beendet und Verhandlungen begonnen werden können. Dies erklärte Russlands Außenminister Sergei Lawrow am Mittwoch bei einer Veranstaltung in Moskau. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur Interfax.

Vor dem Treffen besuchte laut dem Minister der US-Sondergesandte Steve Witkoff Moskau und brachte "absolut konkrete" Vorschläge zur Ukraine mit. Der russische Präsident Wladimir Putin habe diese zur Kenntnis genommen.

In Anchorage habe Putin zu Präsident Trump gesagt, es gebe zwar "gewisse Nuancen", aber er nehme diese auf sich und akzeptiere die US-Vorschläge.

"Das war bereits ein Kompromiss", betonte Lawrow.

Und weiter:

"Und jetzt sagen sie uns: Hört zu, es klappt noch nicht – na los, gebt doch wieder etwas nach. Wir haben da keine Zugeständnisse gemacht – wir haben uns lediglich darauf geeinigt, wie man die Kämpfe beendet und damit beginnt, alle anderen Streitpunkte am Verhandlungstisch zu lösen."

Russische Stoßtrupps zerstören Stützpunkt im Raum Saporoschje (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Stoßtrupps, die als Teil der Luftlandetruppen kämpfen, im Einsatz. Bei einem Angriff im Gebiet Saporoschje nahmen sie eine wichtige Basis der ukrainischen Einheiten ein, teilt die Behörde in Moskau mit.  

Kiewer Kräfte benutzen Zivilisten als Schutzschilde in Krasny Liman in der DVR

Ukrainische Kämpfer missbrauchen die Einwohner von Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) bei ihrem Rückzug als lebende Schutzschilde. Das berichtete ein russischer Kommandeur mit dem Rufnamen Jupiter gegenüber der Agentur RIA Nowosti.

Aus diesem Grund "konnten wir kürzlich bei einem Einsatz in der Stadt keine Kleinwaffen einsetzen, um den Gegner außer Gefecht zu setzen", sagte der Offizier. Erst als russische Soldaten den Zivilisten zuriefen, sie sollten sich hinlegen, konnte der Einsatz gegen das ukrainische Militär fortgesetzt werden.

Die Stoßtrupps des russischen Truppenverbands West bekämpfen in Krasny Liman weiterhin verstreute Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, wie das Verteidigungsministerium in Moskau in seinem Frontbericht vom Mittwoch bekanntgibt.

Polnischer Politiker: Alle Ukrainer müssen zurück in ihre Heimat

Es sei an der Zeit, ein Programm zur Rückführung von ukrainischen Bürgern aus Polen in die Ukraine zu starten, erklärte der polnische Sejm-Abgeordnete Janusz Kowalski. "Alle sollten dorthin zurückkehren", stellte der Politiker klar.

Kowalski hat auch Kiew mehrfach für die Verherrlichung der ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) kritisiert, die an dem Massaker von Wolhynien gegen ethnische Polen im Jahr 1943 beteiligt gewesen war.

Zuvor hatte das polnische Magazin Wprost berichtet, dass Ukrainern in Polen zunehmend der vorübergehende Schutzstatus verweigert werde.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Iwolschanksoje im Gebiet Sumy befreit

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Die Einheiten des Truppenverbands Nord brachten im Zuge der offensiven Gefechtsführung die Ortschaft Iwolschanksoje im Gebiet Sumy unter eigene Kontrolle.  

Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.455 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • ein BRAWLR-Flugabwehrraketensystem aus US-Produktion
  • 51 Fahrzeuge
  • elf Artilleriegeschütze
  • sechs gepanzerte Kampffahrzeuge
  • sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • neun Drohnenleitstellen
  • vier ferngesteuerte Roboterkomplexe.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 14 Lenkbomben und 584 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

Gebiet Saporoschje: Stromausfälle in weiten Teilen nach ukrainischen Angriffen

Ukrainische Angriffe haben in der vergangenen Nacht Stromleitungen im Raum Saporoschje erheblich beschädigt, wodurch es größtenteils zu massiven Stromausfällen gekommen ist. Dies gibt der Gouverneur Jewgeni Baliziki auf Telegram bekannt.  

Laut dem Beamten sind derzeit die Reparatur- und Wiederherstellungsarbeiten zur Stabilisierung der Netzspannung im Gange.

Frontbericht: Zentrum für unbemannte Systeme der ukrainischen Streitkräfte zerstört

Im Zuge der Spezialoperation in der Ukraine haben die russischen Truppen einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 143 Orten durchgeführt. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Das Verteidigungsministerium in Moskau gibt das in seinem Frontbericht vom Mittwoch bekannt.

Wie es heißt, wurde beim Angriff das Zentrum für unbemannte Systeme der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Außerdem seien Energieanlagen, Munitions- und Treibstofflager, Werkstätten für die Produktion und Lagerung von Langstreckendrohnen sowie temporäre Truppenstandorte getroffen worden.

Militäranalyst: Russische Streitkräfte in Krasny Liman weiterhin auf dem Vormarsch

Russische Truppen rücken in Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) unbeirrt vor und räumen die nordwestlichen Außenbezirke der Stadt. Der Militärexperte Andrei Marotschko berichtete dies gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

"Die Dynamik ist sehr gut", sagte der Experte. Er rechne damit, dass die russische Armee in naher Zukunft den Nordosten der Stadt – die sogenannte Grauzone – vollständig befreien und im Waldgebiet westlich von Krasny Liman vorrücken würde.

Ferner gab Marotschko an, russische Einheiten hätten auch in der Nähe der Ortschaft Stary Karawan, südwestlich von Krasny Liman, Fortschritte erzielt.

Russische Truppen setzen Kiewer Kräfte in Konstantinowka in der DVR weiterhin außer Gefecht (Video)

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt auf Telegram Aufnahmen von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR), wo Kiewer Kräfte derzeit eingekesselt sind. Wie es heißt, drängen Artilleristen des Truppenverbands Süd gemeinsam mit Drohnenpiloten den Gegner aus seinen Deckungen und zerstören das Kampfgerät beim Versuch, in die Stadt einzudringen.

Tote und Verletzte bei ukrainischem Angriff auf Gebiet Nischni Nowgorod

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Nischni Nowgorod wurden zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt. Dies gibt der Gouverneur Gleb Nikitin bekannt.

"Ich spreche den Familien und Freunden der Todesopfer mein Beileid aus", schreibt der Beamte in einem auf der Plattform Max veröffentlichten Post. Die Behörden würden ihren Familien Unterstützung zukommen lassen.

Die Verletzten würden derzeit in einem Krankenhaus medizinisch versorgt.

Laut dem Gouverneur habe die Luftverteidigung in der Nacht 23 Drohnen über dem Gebiet abgeschossen. Trümmerteile hätten eine Industrieanlage, mehrere Autos und Wohngebäude beschädigt.

Wie Nikitin weiter betont, habe der Gegner keine kritischen Schäden an der Infrastruktur verursachen können. Die zuständigen Dienste sind vor Ort im Einsatz.

Sewastopol nach ukrainischem Drohnenangriff vorübergehend ohne Strom

In Sewastopol auf ​der russischen Halbinsel Krim ist der Strom ausgefallen. Die Ursache seien ukrainische Angriffe auf Energieanlagen gewesen, teilt der Gouverneur ⁠von Sewastopol, Michail Raswoschajew, mit.

"In den betroffenen Einrichtungen gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen", schreibt der Beamte in einem auf der Plattform Max veröffentlichten Post. Spezialisten seien dabei, das Ausmaß der Schäden zu ermitteln, und setzten alles daran, die Stromversorgung wiederherzustellen.

Den Stadteinwohnern werde empfohlen, den Akku ihrer Mobilgeräte zu schonen und diese nur für Notfallkommunikation zu nutzen. Darüber hinaus sollten Hintergrund-Apps deaktiviert und die Bildschirmhelligkeit reduziert werden.

Für die Kindergärten der Stadt gelten laut dem Gouverneur Sonderöffnungszeiten.

Ukrainisches Militär terrorisiert weiterhin Zivilisten im Grenzgebiet Belgorod

In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Truppen 67 Ortschaften im russischen Gebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten und Artillerie angegriffen. Kiewer Kräfte setzten mindestens 139 Drohnen gegen zivile Ziele ein. Dies gibt der lokale Krisenstab auf Telegram bekannt.

Wie es heißt, kam ein Zivilist im Dorf Priwetny bei der Drohnenattacke ums Leben. Drei Einwohner weiterer Siedlungen erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere.  

Außerdem berichtet der Krisenstab über zahlreiche Sachschäden. Es wurden demnach insgesamt ein Betrieb, zwölf Wohngebäude, 19 zivile Fahrzeuge, mehrere Infrastruktureinrichtungen sowie Nebengebäude beschädigt. In zwei Kreisen soll es zudem zu Schäden an Strom- und Gasleitungen gekommen sein.

Russische Luftverteidigung wehrt massiven Drohnenangriff in der Nacht ab

Einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums in Moskau zufolge zerstörte die Luftverteidigung in der Nacht zum Mittwoch 323 ukrainische Starrflüglerdrohnen über 20 russischen Gebieten sowie dem Asowschen und dem Schwarzen Meer.

Russisches Militär vereitelt gegnerische Ausbruchsversuche aus der Belagerung in Konstantinowka in der DVR (Video)

Ukrainische Soldaten versuchen, aus der Einkesselung in Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) heimlich auszubrechen, werden aber schnell entdeckt. Daraufhin werden sie von der russischen Artillerie gezielt außer Gefecht gesetzt. Die Drohnenpiloten sind rund um die Uhr im Einsatz, um den Gegner in Wohngebäuden, Kellern und Büschen aufzuspüren.

Die russischsprachige RT-Redaktion teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram, die ihr das Verteidigungsministerium Russlands zur Verfügung gestellt hat.  

23.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Putin: Westen spricht von Krieg – Russland zur Antwort bereit

Während die Führungsriegen des Westens einen Krieg gegen Russland planen, hält die Russische Föderation eine angemessene, schnelle und harte Antwort auf eine unmittelbare Aggression seitens der NATO bereit. Dies versicherte Präsident Putin den Abgängern russischer Militärakademien.

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Gebiet Saporoschje: Mehrere Menschen bei ukrainischem Angriff verletzt

Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Energodar im Gebiet Saporoschje sind drei Menschen verletzt worden. Dies teilt der Bürgermeister der Stadt Maxim Puchow auf Telegram mit. Die Verletzten erlitten Minen- und Sprengverletzungen und erhielten umgehend die notwendige medizinische Versorgung. Laut Puchow arbeiten alle städtischen Dienste weiterhin im normalen Betrieb. Zuvor hatte der Gouverneur des Gebiets Saporoschje Jewgeni Balizki berichtet, dass bei einem ukrainischen Angriff ein Mitarbeiter des städtischen Versorgungsdienstes von Energodar getötet worden sei.

Kiew setzt Terroranschläge gegen Zivilisten im Gebiet Belgorod fort 

Bei einem Angriff einer ukrainischen Drohne auf ein Fahrzeug im Dorf Alexandrowka im Gebiet Belgorod ist ein Mann verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab auf der Plattform Max mit. Der Mann erlitt Splitterverletzungen am Brustkorb, am Kopf und an der Schulter. Ein Rettungsteam brachte ihn ins Krankenhaus. Dort werde ihm jede notwendige medizinische Hilfe geleistet. Das Fahrzeug wurde beschädigt. Zudem erlitt ein weiteres Auto Splitterschäden.

Haubitze Msta-B zerstört Drohnenleitstand der ukrainischen Armee (Video)

Die Besatzung einer Haubitze vom Typ Msta-B des Truppenverbands Mitte hat einen Gefechtsstand zur Steuerung unbemannter Luftfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Die Aufnahmen stammen vom Frontabschnitt bei Dobropolje. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde der gegnerische Drohnenleitstand durch präzisen Artilleriebeschuss getroffen und ausgeschaltet.

Rjabkow: Moskau sieht Annäherung der USA an antirussische EU-Politik

Russland beobachtet nach eigenen Angaben eine Veränderung der US-Position im Ukraine-Konflikt. Dies erklärt der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow am Rande des internationalen Forums "Primakow-Lesungen". Moskau registriere alle Äußerungen von US-Präsident Donald Trump sowie anderer Vertreter der US-Regierung, so Rjabkow. Nach Ansicht des Diplomaten weicht Washington jedoch von den "grundlegenden Verständigungen" ab, die die Präsidenten Russlands und der USA vor knapp einem Jahr in Anchorage getroffen hätten.

Zugleich wirft Rjabkow Washington vor, sich der "aggressivsten antirussischen Politik" europäischer Verbündeter anzunähern – insbesondere der Linie Großbritanniens und Frankreichs. Auch die Rolle Deutschlands sowie der EU-Kommission kritisiert der Diplomat. Die europäischen Institutionen spielten dabei eine "zutiefst destruktive und gefährliche Rolle". Trotz dieser Kritik hoffe Moskau, dass die USA ihre Bemühungen um eine Lösung des Ukraine-Konflikts fortsetzen werden, so Rjabkow weiter.

"Wir führen einen Dialog mit den USA. Wir schätzen, dass die Regierung von Trump in der vergangenen Zeit nach Anchorage Anstrengungen unternommen hat und hoffentlich auch weiterhin unternehmen wird, eine vernünftige Lösung für die Sicherheitskrise im euroatlantischen Raum zu finden."

Im Zentrum dieser Krise stehe die Situation in der Ukraine, die nach Ansicht Moskaus ihre Ursachen in der "ungezügelten NATO-Osterweiterung" hat, fügt der Diplomat hinzu.

Video: Russische Drohneneinheiten greifen Ziele der ukrainischen Armee an

Das russische Verteidigungsministerium veröffentlicht Aufnahmen von Einsätzen verschiedener Drohneneinheiten gegen Stellungen und Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte auf Telegram.

Zu sehen sind unter anderem Angriffe auf Artilleriegeschütze und Feldmunitionslager im Gebiet Saporoschje, die Zerstörung von Fahrzeugen und eines Drohnenleitstands am Orechow-Abschnitt sowie Einsätze gegen ukrainische Drohnen und bodengestützte Robotersysteme bei Dobropolje.

Darüber hinaus griffen russische Drohnenbesatzungen Unterstände mit ukrainischen Soldaten an. Zum Abschluss zeigen die Aufnahmen die Zerstörung eines gegnerischen Pick-ups am Stadtrand von Kramatorsk.

Schoigu: Schutz vor Drohnenangriffen soll weiter verbessert werden

Der Schutz vor Drohnenangriffen soll in Russland weiter ausgebaut werden. Diesem Thema widmeten die Behörden große Aufmerksamkeit, erklärt der Sekretär des russischen Sicherheitsrates Sergei Schoigu nach einem Besuch in Indien. 

"Es wird intensiv daran gearbeitet, neue Systeme zur Abwehr unbemannter Fluggeräte und neue Verteidigungslinien zu schaffen." 

Die Lage werde sich mit der Umsetzung neuer Projekte und Systeme verbessern, zeigt sich Schoigu überzeugt. Zugleich räumt er ein, dass sich auch die gegnerischen Angriffssysteme weiterentwickeln.

"Wie Sie wissen, steht nichts still – auch der Gegner nicht. Wenn wir unser Schutzsystem verbessern, verbessert sich dort natürlich auch das Angriffssystem."

Nach Angaben Schoigus sind an den Maßnahmen zahlreiche staatliche Stellen und Unternehmen beteiligt. Dazu zählen unter anderem der russische Präsident, das Verteidigungsministerium, die Gouverneure sowie Vertreter der Industrie. Darüber hinaus wirkten mehrere Ministerien mit, darunter das Energie- und das Verkehrsministerium.

Putin: Wegen aussichtsloser Lage an der Front intensiviert Kiew Angriffe auf zivile Objekte

Bei einem Arbeitstreffen mit der russischen Regierung appellierte der russische Präsident Wladimir Putin an die Minister, dass auch sie in der Verantwortung stehen, die derzeit schwierige Lage in den Griff zu bekommen.

Zwar betonte der russische Präsident Wladimir Putin, dass das Kiewer Regime angesichts der sich rapide verschlechternden Lage an der Front verstärkt Attacken gegen zivile Objekte durchführt, was "natürlich" in den Verantwortungsbereich des Verteidigungsministeriums und anderer Sicherheitsbehörden fällt.

Aber angesichts der Konsequenzen dieser Angriffe für die Energieversorgung und die Tourismussaison, "was uns über verschiedene Kanäle sehr direkt mitgeteilt wird", so Putin, "muss die Regierung der Russischen Föderation zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um die Folgen solcher Handlungen zu minimieren und letztlich zu beseitigen."

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Putin: Kiews Terrorangriffe können Lage an der Front nicht beeinflussen

Die Angriffe Kiews könnten die Situation an der Front nicht verändern. Dies erklärte der russisch Präsident Wladimir Putin bei einer Videokonferenz mit Regierungsmitgliedern.

"All diese im Grunde terroristischen Angriffe verändern die Ereignisse an der Front und an der Kontaktlinie nicht und können sie auch nicht beeinflussen."

Die russischen Streitkräfte würden weiterhin "einen Ort nach dem anderen und ein Gebiet nach dem anderen befreien". Zugleich erklärt der Präsident, die ukrainischen Streitkräfte würden "ein Gebiet nach dem anderen verlieren". Russland werde seine Offensive in allen Richtungen fortsetzen und sich dabei auf die Stabilisierung der Wirtschaft sowie militärische Erfolge stützen.

Putin äußert sich dabei auch zu den jüngsten Angriffen auf einen Bus mit Kindern aus Weißrussland sowie auf ein Studentenwohnheim in Starobelsk. Die ukrainische Seite führe solche Angriffe aus, um den Eindruck einer stärkeren Verhandlungsposition zu erwecken, so der russische Präsident.

Vier ukrainische Bodenroboter bei Konstantinowka zerstört (Video)

Russische Drohnenpiloten des Truppenverbandes Süd haben vier bodengestützte Robotersysteme der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium auf Telegram. Die unbemannten Fahrzeuge hatten versucht, zu eingeschlossenen ukrainischen Einheiten in Konstantinowka durchzubrechen. Durch die Vernichtung der Robotersysteme wurden die Möglichkeiten des Gegners, die eingeschlossenen Verbände mit Munition, Lebensmitteln und anderem Nachschub zu versorgen, erheblich eingeschränkt.

NYT: Unterstützung Kiews gehört zu Ruttes zentralen Zielen

NATO-Generalsekretär Mark Rutte konzentriert sich in seiner Amtsführung auf drei zentrale Ziele. Dies berichtet die New York Times unter Verweis auf die NATO-Botschafter der Mitgliedstaaten.

Demnach will Rutte erstens die aktive Beteiligung der USA am Bündnis unter Präsident Donald Trump sichern. Zweitens setzt er sich für höhere Verteidigungsausgaben der europäischen NATO-Staaten und Kanadas ein. Drittens soll die Unterstützung der Ukraine durch die USA und die Verbündeten fortgesetzt werden.

Nach Angaben von Diplomaten legt Rutte besonderen Wert darauf, dass Washington Kiew weiterhin mit Geheimdienstinformationen versorgt und über den PURL-Mechanismus Waffen an europäische Staaten verkauft, die diese anschließend an die Ukraine weitergeben können.

Am 23. Juni beginnt Rutte einen Besuch in Washington. Dort will er im Vorfeld des NATO-Gipfels im Juli mit US-Präsident Trump zusammentreffen. Die Reise dauert bis zum 25. Juni.

Kiews Armee setzt Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Belgorod fort

Im Bezirk Rakitnoje im Gebiet Belgorod ist ein Mann im Dorf Proletarski durch die Detonation einer Drohne verletzt worden. Nach Angaben des regionalen Krisenstabs auf der Plattform Max erlitt er eine Splitterverletzung am Kniegelenk. Der Verletzte wurde medizinisch versorgt und wird ambulant weiterbehandelt. Durch den Angriff wurden zudem Fenster und die Fassade eines sozialen Gebäudes beschädigt.

Auch aus anderen Teilen der Region melden die Behörden weitere Schäden. Im Bezirk Graiworon wurden demnach zwei Fahrzeuge, ein Wohnhaus und eine Gasleitung beschädigt. Zudem erlitt eine Frau durch die Explosion einer ukrainischen FPV-Drohne ein Drucktrauma. Sie begab sich selbstständig in ein örtliches Krankenhaus und wird ebenfalls ambulant behandelt.

Lawrow: Der "Führer" Selenskij stellt Russland und Europa unverschämte Bedingungen

Der russische Außenminister Sergei Lawrow sprach am Dienstag im Rahmen eines Runden Tischs mit in Moskau akkreditierten Botschaftern über die Ukraine-Krise. Russlands Chefdiplomat legte die Position Russlands dar und betonte die offenkundig mangelnde Ernsthaftigkeit in Europa mit Blick auf eine mögliche Verhandlungslösung des Konflikts.

Das sei umso mehr der Fall "angesichts der von Herrn Selenskij gestellten, völlig unrealistischen und darüber hinaus nicht nur gegenüber Moskau, sondern auch gegenüber seinen europäischen Schutzherren unverschämten Bedingungen für Verhandlungen."

"Der Führer ist eben der Führer", so Lawrow zum Auftreten von Wladimir Selenskij, den Europa an die Spitze gestellt habe, um einmal mehr Krieg gegen Russland zu führen.

"Wie schon das Deutschland unter Hitler vor dem Zweiten Weltkrieg vereinen Brüssel, Paris, Berlin und London einmal mehr den Kontinent unter den Fahnen des Neonazismus und der Russophobie."

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Putin: Kiew will mit Angriffen Stärke für mögliche Verhandlungen demonstrieren

Die ukrainischen Angriffe auf zivile Objekte in Russland dienten dem Versuch, vor einer möglichen Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen den Eindruck einer starken Verhandlungsposition zu erwecken. Dies erklärt der russische Präsident Wladimir Putin bei einer Videokonferenz mit Regierungsmitgliedern.

"All das, was das Kiewer Regime in dieser Richtung unternimmt, geschieht nur zu einem Zweck: günstige Bedingungen für sich selbst zu schaffen, falls die von der Ukraine abgebrochenen Friedensverhandlungen wieder aufgenommen werden – aus einer sogenannten Position der Stärke."

Tatsächlich gehe es jedoch lediglich darum, einen solchen Eindruck zu erzeugen. "Denn die Realität auf dem Schlachtfeld sieht völlig anders aus", so Putin.

Zugleich bekräftigt er die Bereitschaft zu Friedensgesprächen mit der Ukraine. Diese müssten jedoch auf den in Istanbul 2022 erzielten Vereinbarungen, den später diskutierten Modalitäten in Anchorage sowie den "Realitäten vor Ort" beruhen. "Ich sehe keinen Grund, warum wir von diesen Vereinbarungen abrücken sollten", sagt der Präsident mit Blick auf die von der ukrainischen Delegation damals paraphierten Dokumente.

DVR: Drohnenangriff auf Fahrzeug eines Straßenbetriebs – ein Verletzter

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Lastwagen des kommunalen Straßenbau- und Instandhaltungsbetriebs im Petrowski-Bezirk von Donezk ist ein 56-jähriger Mann verletzt worden. Dies teilt Bürgermeister Alexei Kulemsin auf Telegram mit.

Gebiet Belgorod: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto verletzt

Im Dorf Urasowo im Gebiet Belgorod ist eine Zivilistin bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf ein Fahrzeug verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab auf der Plattform Max mit. Die Verletzte wurde im Krankenhaus medizinisch versorgt und wird nun ambulant weiterbehandelt. Zudem wurden in mehreren Bezirken der Region Schäden an ziviler Infrastruktur gemeldet. Laut Behördenangaben wurden unter anderem Wohnhäuser, Fahrzeuge, Stromleitungen, soziale Einrichtungen sowie weitere Infrastruktur- und Gewerbeobjekte beschädigt.

Gorlowka: Ermittler finden Splitter eines Sprengsatzes nach Angriff auf Linienbus

Der von den ukrainischen Streitkräften auf einen Linienbus in Gorlowka abgeworfene Sprengsatz war ersten Erkenntnissen zufolge mit Splitterelementen ausgestattet. Dies teilt ein Vertreter des russischen Ermittlungskomitees der Nachrichtenagentur TASS mit.

Bei der Untersuchung des Angriffsortes wurden demnach Fragmente eines bislang nicht identifizierten Sprengkörpers mit Splitterelementen entdeckt. Die sichergestellten Teile sollen nun forensisch untersucht werden, um Typ und Art des Sprengsatzes zu bestimmen.

Nach Angaben der Chefärztin des städtischen Krankenhauses Nellja Jakunenko stieg die Zahl der Verletzten inzwischen auf 18, zuvor war von 15 Verletzten die Rede gewesen. Acht Personen, darunter ein Jugendlicher, wurden mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Angriff auf den Stadtbus der Linie 2 ereignete sich am 22. Juni gegen 16:30 Uhr Moskauer Zeit.

"Bis diese Ars...öcher verschwinden" – McGovern rechnet mit EU-Politikern ab

In einem aktuellen Interview mit Andrew Napolitano sieht der ehemalige CIA-Analyst Ray McGovern Russland entgegen westlicher Medienberichte klar auf der Siegerstraße. Mit der baldigen Einnahme von Konstantinowka öffne sich in wenigen Monaten der Weg zum Fluss Dnjepr.

Während der Westen vor politischen Umbrüchen stehe, sei die Lage für Moskau ein Geduldsspiel. Nach dem tatsächlichen Rückzug des britischen Premierministers Keir Starmers prognostiziert McGovern auch für Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ein baldiges Scheitern.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Putin fordert Maßnahmen gegen Folgen ukrainischer Angriffe auf Infrastruktur

Der russische Präsident Wladimir Putin weist die Regierung an, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Folgen ukrainischer Angriffe auf die russische Infrastruktur zu minimieren.

Bei einer Videokonferenz mit Regierungsmitgliedern erklärt Putin, Kiew setze angesichts der sich verschlechternden Lage an der Front zunehmend auf Angriffe auf zivile Objekte und Infrastruktur. Das Ziel dabei sei unter anderem, Probleme bei der Energieversorgung zu verursachen und die Tourismussaison in Russland zu beeinträchtigen.

"Die Aufgabe, diese Bedrohungen abzuwehren, liegt in erster Linie beim Verteidigungsministerium und anderen Sicherheitsbehörden. Gleichzeitig muss auch die Regierung der Russischen Föderation die notwendigen zusätzlichen Maßnahmen ergreifen, um die Folgen solcher Handlungen zu minimieren und auf null zu reduzieren."

Kiews Angriffe: Binnen einer Woche 41 Zivilisten getötet, 250 verletzt

In der vergangenen Woche seien fast 300 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Angriffen der ukrainischen Armee geworden. Dies meldet Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, auf Telegram.

"In der vergangenen Woche wurden 291 Zivilisten Opfer des Beschusses durch die Nazis: 250 Menschen wurden verletzt, darunter 20 Kinder, 41 Menschen kamen ums Leben, darunter ein Kind. Die höchste Zahl ziviler Opfer wurde in den Gebieten Belgorod, Cherson, Saporoschje und Brjansk sowie in der DVR registriert."

Insgesamt hätten die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen sieben Tagen nicht weniger als 4.819 Geschosse auf russisches Territorium abgefeuert, so Miroschnik.

Putin: Ukrainische Angriffe auf zivile Infrastruktur sollen Gesellschaft verunsichern

Die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Infrastruktur in Russland dienten dem Ziel, die Gesellschaft zu destabilisieren. Dies erklärt der russische Präsident Wladimir Putin bei einem informellen Treffen mit Absolventen militärischer Hochschulen. "Diese Drohnenangriffe auf zivile Infrastruktur – wozu dienen sie? Dazu, die Gesellschaft aufzuwühlen." Ziel sei es, "eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich der Handlungen der russischen Streitkräfte zu erzeugen". Zugleich betont er, dass die Ukraine dabei umfassende Unterstützung aus dem Westen erhalte:

"Der gesamte Westen arbeitet für sie."

Mit Blick auf die Lage an der Front erklärt Putin zudem, russische Truppen stünden kurz davor, Konstantinowka einzunehmen. Einige ukrainische Soldaten hielten sich jedoch noch in Kellern verborgen und leisteten Widerstand.

Kritisch äußert sich der Präsident über die Darstellung der Lage durch Kiew. Dort werde das Gebiet als "Grauzone" bezeichnet. "Unsere Jungs nehmen Konstantinowka praktisch schon ein. Aber dort sitzt noch jemand in Kellern, versteckt sich und schießt zurück. Sie sagen: Das ist eine Grauzone. Na wunderbar, eine Grauzone", sagt Putin. Nach seiner Darstellung dienen solche Formulierungen dazu, die schwierige Lage der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt zu kaschieren.

TASS: Dutzende ukrainische Soldaten im Gebiet Tschernigow wegen Regierungskritik festgenommen

Mehr als 50 ukrainische Soldaten seien im Gebiet Tschernigow festgenommen worden, weil sie sich negativ über die ukrainische Regierung geäußert hätten. Dies berichtete TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

"Im Gebiet Tschernigow verschärft der Sicherheitsdienst der Ukraine seine Maßnahmen, um Bürger und ukrainische Soldaten zu identifizieren, die die Politik des Kiewer Regimes nicht unterstützen. In der vergangenen Woche wurden über 50 ukrainische Soldaten festgenommen und in Untersuchungshaft genommen, nachdem sie sich negativ über die ukrainische Regierung geäußert hatten. Einige von ihnen sprechen sich offen gegen Präsident Selenskij aus und unterstützen die Politik Russlands."

Zivilist in Kursker Grenzregion durch ukrainischen Drohnenangriff verletzt

Im Bezirk Rylsk des Gebiets Kursk ist ein Mann bei einem ukrainischen Drohnenangriff verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein auf der Plattform Max mit. Der 71-jährige Einwohner des Dorfes Perwoje Jankowo erlitt dabei leichte Kopfverletzungen. Er wurde im Krankenhaus medizinisch versorgt, eine stationäre Behandlung war jedoch nicht erforderlich. Der Mann wird nun ambulant weiter beobachtet.

Simonjan: Westen führt Krieg gegen uns, aber wir nicht gegen ihn – noch nicht

In einer Talkshow im russischen Fernsehen hat die Chefredakteurin von RT, Margarita Simonjan, berichtet, dass Bürger in Russland ihr immer häufiger Fragen zum Ende der Kampfhandlungen und zur Gewährleistung der Sicherheit im gesamten Staatsgebiet stellen würden. Als einen der Gründe dafür, dass beides schwer zu erreichen sei, nannte sie die militärische Hilfe westlicher Länder, insbesondere Großbritanniens.

London und Kiew haben sich auf die gemeinsame Entwicklung von Langstreckenwaffen für Angriffe tief ins russische Hinterland geeinigt. Als Reaktion darauf erklärte Margarita Simonjan, man müsse London ein Ultimatum stellen, wonach solche Lieferungen als vollwertige Beteiligung am Krieg aufseiten der Ukraine gewertet würden, was bedeute, dass entsprechende Maßnahmen gegen Großbritannien ergriffen würden.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Lantratowa: Moskau und Kiew könnten bald Gefangenen- und Zivilistenaustausch durchführen

Ein weiterer Gefangenen- und Zivilistenaustausch zwischen Russland und der Ukraine könnte bald stattfinden, erklärte Jana Lantratowa, die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation.

"Ein weiteres persönliches Treffen [mit dem ukrainischen Ombudsmann Dmitri Lubinez] wird demnächst stattfinden. Unser Treffen wird im Rahmen des Austauschs von Kriegsgefangenen und Zivilisten erfolgen.

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischem Gebiet zerstört, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt. Zwischen 8 und 14 Uhr Moskauer Zeit wurden 47 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Kursk, Brjansk und Tula, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Adygeja sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer abgefangen und zerstört.

Putin: Über 1.000 Waffen unter Kampfbedingungen im Jahr 2025 getestet

Mehr als 1.000 neue Waffen seien im vergangenen Jahr unter Einsatzbedingungen erprobt worden. Dies gab der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Absolventen von Militärhochschulen bekannt. Er merkte an, dass es "mit dem Beginn der Sonderoperation zu einer qualitativen Weiterentwicklung vieler Waffensysteme" gekommen sei.

"Ich möchte nur eine Zahl nennen: Im vergangenen Jahr wurden mehr als 1.000 Waffen- und Technikmodelle unter Kampfbedingungen getestet, darunter Drohnen mit verbesserten Leitsystemen und Kamikaze-Drohnen, Robotersysteme für verschiedene Einsatzzwecke und vieles mehr."

Putin: Russisches Militär befreit historische Gebiete im Rahmen der Sonderoperation 

Russische Soldaten befreien im Rahmen der militärischen Sonderoperation Russlands historische Gebiete, erklärte der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Absolventen von Militärhochschulen.

"Russische Offiziere und Soldaten erfüllen ihre Aufgaben im Rahmen der militärischen Sonderoperation mutig und effektiv, befreien unsere historischen Gebiete und schützen unsere Menschen."

Frontbericht: Russische Armee schießt fünf britische Storm-Shadow-Raketen ab

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.295 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 215 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwölf Autos, zwei Stationen für elektronische Kampfführung und eine Radaranlage vom Typ RADA RPS-42 aus israelischer Produktion.

Der Truppenverband West setzt die Offensive im Raum Krasny Liman in der DVR fort. Innerhalb von 24 Stunden wurden fünf Stützpunkte des Gegners eingenommen und 52 Gebäude befreit. Im Zuständigkeitsbereich des Verbands verlor das ukrainische Militär mehr als 200 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Senator aus kanadischer Produktion, 13 Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

In der Stadt Konstantinowka in der DVR setzten die Einheiten des Truppenverbands Süd ihren Vormarsch fort und befreiten im Laufe des Tages 128 Gebäude. In dem Frontabschnitt des Verbands büßte das ukrainische Militär mehr als 185 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 24 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 330 Kämpfer. Die russischen Streitkräfte setzten drei gepanzerte Kampffahrzeuge, sechs Autos und ein Artilleriegeschütz außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 315 Soldaten hinnehmen. Ferner zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge, ein Feldartilleriegeschütz und sieben Autos.

Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf mehr als 50 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband ein Artilleriegeschütz, zwölf Autos und fünf Stationen für elektronische Kampfführung.

Kampfflugzeuge, Drohnen sowie die Raketen- und Artillerietruppen der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, Brennstofflager, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Produktionsstätten und Lager für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 148 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte haben 13 gelenkte Bomben, fünf Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion und 462 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 167.506 unbemannte Luftfahrzeuge, 662 Flugabwehrraketensysteme, 29.880 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.746 Mehrfachraketenwerfer, 35.464 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 64.732 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Schule im Gebiet Saporoschje angegriffen

Nach Angaben von Jewgeni Balizki, dem Gouverneur des Gebiets Saporoschje, hätten die ukrainischen Streitkräfte eine Schule in der Siedlung Wodjanoje im Bezirk Kamenka-Dnjeprowskaja mit fünf Drohnen angegriffen. Ihm zufolge gebe es keine Verletzten. Infolge des Angriffs seien die Kantine und mehrere Fensterscheiben beschädigt worden.

Lawrow: Es gibt Versuche, Minsk in den Ukraine-Konflikt hineinzuziehen

Es gebe Versuche, Weißrussland direkt in den Ukraine-Konflikt zu verwickeln und damit eine diplomatische Lösung zu erschweren. So kommentierte der russische Außenminister Sergei Lawrow eine Äußerung der EU-Kommissionsvertreterin Anitta Hipper, die Wladimir Selenskijs jüngste Drohungen gegen Minsk unterstützt habe.

"Dies zielt offensichtlich darauf ab, Weißrussland direkt in den Konflikt hineinzuziehen und das Kampfgebiet auszuweiten, wodurch die Möglichkeiten einer Beilegung des Konflikts mit politisch-diplomatischen Mitteln erschwert werden."

Russlands Außenministerium: Brüssel hat kein Interesse an Ukraine-Verhandlungen

Die Europäische Union habe kein Interesse an Verhandlungen zur Ukraine, erklärte Russlands stellvertretender Außenminister Alexander Gruschko.

"Sie sprechen immer wieder davon, dass Europa am Verhandlungstisch sitzen müsse, aber dieser Wunsch führt nicht zu praktischen Schritten. Darüber hinaus ist es gut bekannt, dass in der Europäischen Union noch immer interne Diskussionen darüber geführt werden, wer Europa bei diesen Verhandlungen vertreten soll. Ich werde keine Namen nennen, sie sind bekannt. Das ist kein Geheimnis. Aber allein das beweist, dass die Europäische Union eigentlich gar kein Interesse an der Durchführung dieser Verhandlungen hat."

Russlands Ermittlungskomitee nennt Organisatoren des Angriffs auf Bus mit Kindern im Gebiet Brjansk

Das russische Ermittlungskomitee hat die ukrainischen Militärangehörigen identifiziert, die an dem Drohnenangriff auf einen Passagierbus mit Kindern aus Weißrussland im Gebiet Brjansk beteiligt gewesen sein sollen. Dies erklärte die offizielle Sprecherin der russischen Behörde, Swetlana Petrenko.

Unter den Organisatoren des Angriffs seien Robert Browdi, der Kommandeur der ukrainischen Drohneneinheiten, und Oleg Iwaschtschenko, Leiter der Hauptnachrichtendirektion des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Wie es heißt, hätten Browdi und Iwaschtschenko "einen rechtswidrigen Befehl zum Angriff auf zivile Fahrzeuge auf russischem Territorium" erteilt.

Darüber hinaus habe das Ermittlungskomitee die mutmaßlichen Täter des Terroranschlags identifiziert:

  • Dmitri Tkatschenko, ein Angehöriger der Drohneneinheit "Chimera" der 105. Grenzschutzabteilung des Staatlichen Grenzdienstes der Ukraine,
  • Igor Schukow, ein Angehöriger der Grenzschutzkommandantur für schnelle Angriffsoperationen "Schkwal" der 7. Grenzschutzabteilung des Staatlichen Grenzdienstes der Ukraine,
  • Wladislaw Naum, ein Angehöriger des 73. Marinezentrums für Spezialeinsätze der Streitkräfte der Ukraine.

Die Ermittlungen würden unter Beteiligung des Ermittlungskomitees der Republik Weißrussland fortgesetzt, so Petrenko.

Ein Passagierbus mit einer weißrussischen Kinderfußballmannschaft wurde am 17. Juni von ukrainischen Streitkräften im Gebiet Brjansk angegriffen. Bei dem Drohnenangriff kam eine Person ums Leben, acht weitere wurden verletzt, darunter sechs Kinder.

Gebiet Kursk: Mehr als 70 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 97 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte zerstörten 76 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen. Infolge der Angriffe kam eine Zivilistin ums Leben, eine weitere wurde verletzt.

Russische Diplomatin: Waffenlieferungen an Kiew werden Lage nicht verändern

Westliche Waffenlieferungen an die Ukraine können die Lage an der Front nicht verändern. Dies erklärte Anna Jewstignejewa, stellvertretende Ständige Vertreterin Russlands bei der UNO, während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine.

"Russland wird die Aufgaben der militärischen Sonderoperation weiterhin konsequent erfüllen. Weder westliche Waffenlieferungen noch Sanktionen oder Druck auf Russland können die Lage an der Front verändern. Die Ziele der Sonderoperation werden in vollem Umfang erreicht, und alle Bedrohungen für Russlands Sicherheit werden beseitigt."

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 140 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium teilte am Morgen mit, dass die Luftabwehr insgesamt 143 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.

Die Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Kursk, Brjansk, Rostow und Astrachan, den Regionen Stawropol und Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Adygeja sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer zerstört.

Von Kiew organisierter Terroranschlag auf Sicherheitsbeamte in Pjatigorsk vereitelt

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat gemeinsam mit dem Ermittlungskomitee einen Doppelterroranschlag auf Sicherheitsbeamte in der Stadt Pjatigorsk in der Region Stawropol verhindert. Dies teilte der Pressedienst des FSB mit. Zwei Frauen, die im Auftrag Kiews Sprengsätze nach Pjatigorsk transportiert hatten, wurden festgenommen.

Laut FSB wurde zunächst eine Frau, Jahrgang 2006, in der Nähe eines Polizeigebäudes in Pjatigorsk festgenommen. In ihrem Rucksack wurde ein selbst gebauter Sprengsatz mit einer Sprengkraft von etwa zwei Kilogramm TNT gefunden.

Daraufhin wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft und die Suche nach möglichen Komplizen begonnen. Infolgedessen wurde eine weitere Frau, Jahrgang 1979, in der Nähe des selben Polizeigebäudes festgenommen. Sie beabsichtigte, auf Anweisung der ukrainischen Kontaktpersonen einen ähnlichen Sprengsatz zum Ort der ersten Explosion zu bringen, "während die Ermittlungsgruppe noch im Einsatz war".

Die beiden Sprengsätze wurden entschärft.

Nach Angaben des FSB planten die ukrainischen Geheimdienste, diese Frauen als Selbstmordattentäterinnen einzusetzen. Die beiden Festgenommenen haben ein Geständnis abgelegt, dass sie auf Anweisung von Vertretern der ukrainischen Geheimdienste gehandelt haben, ohne zu wissen, dass sie als Selbstmordattentäterinnen eingesetzt werden würden."

22.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Deutscher Botschafter provoziert zum Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

Der deutsche Botschafter provoziert mit einer zynischen Videobotschaft zum 85. Jahrestag des Überfalls von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion. Er wäscht die Ukraine von ihrer Schuld rein und leugnet die Verantwortung Deutschlands für die Entwicklung hin zum Ukraine-Krieg. Er legt damit deutsche Bösartigkeit offen.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Gert Ewen Ungar.

Zwei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen in Belgorod und bei Anapa verletzt

Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod und in der Region Krasnodar sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilten die regionalen Krisenstäbe mit. In Schebekino im Gebiet Belgorod traf eine FPV-Drohne ein Gewerbeobjekt. Ein Mann erlitt Splitterverletzungen im Gesicht und am Arm. Er wurde im Krankenhaus behandelt und wird nun ambulant weiter versorgt. In Supsech bei Anapa in der Region Krasnodar wurde eine 58-jährige Frau verletzt, als Trümmer abgeschossener Drohnen in einem Wohngebiet niedergingen. Sie erlitt eine Splitterverletzung und erhielt medizinische Hilfe.

Medien: Polens größter Gegner ist nicht Moskau, sondern Kiew

Der Streit zwischen Polen und der Ukraine um die Verherrlichung von Persönlichkeiten der OUN habe gezeigt, dass Warschaus größter Gegner nicht Moskau, sondern Kiew sei. Dies schreibt die polnische Zeitung Myśl Polska.

"Die Ukraine hat ihre Wahl getroffen. Sie hat bewiesen, dass gerade wir Polen für sie immer der Hauptfeind waren – sogar mehr als die Russen. Uns bleibt nur, daraus die offensichtlichen Schlussfolgerungen zu ziehen."

Der Autor vertritt die Ansicht, dass der Ukraine-Konflikt früher oder später mit einer Niederlage Kiews enden werde. An Polens Südostgrenze werde dann weiterhin eine "korrupte oligarchische Macht" bestehen, die mit fragwürdigen internationalen Einflussgruppen verbunden sei. Hinzu komme eine große ukrainische Armee, die überwiegend aus demoralisierten Soldaten bestehe. Unter diesen Umständen könne Polen sehr schnell vom Unterstützer und Verbündeten zum Opfer des Kiewer Regimes werden. 

"Anstatt die polnische Armee auf einen mythischen Krieg mit Russland vorzubereiten, sollte man sie auf einen durchaus wahrscheinlichen Krieg mit der Ukraine vorbereiten." 

Russische Luftabwehr meldet Abschuss von 141 ukrainischen Drohnen

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Luftabwehr am Sonntag zwischen 7 und 20 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 141 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Laut dem Ministerium wurden die Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Kaluga, Smolensk, Tula und Orjol, über dem Moskauer Gebiet, der Region Krasnodar und der Teilrepublik Krim abgeschossen. Weitere Drohnen seien über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt worden.

Uschakow: Wir warten nicht auf die Einhaltung der US-Zusagen in Anchorage, sondern auf den Sieg

Der russische Präsidentenberater Juri Uschakow hat sich am Sonntag, dem 21. Juni 2026, zu dem aktuellen Stand der in Anchorage mit den USA getroffenen Vereinbarungen geäußert. 

"Nun ist es aber so, dass sich die eine Seite nach wie vor an die in Anchorage besprochenen Vereinbarungen hält, während die andere Seite – das lässt sich mittlerweile wohl sagen – offenbar nicht ganz in der Lage war, ihren Teil der Vereinbarung einzuhalten und die versprochenen Vereinbarungen zu erfüllen. Wir warten nicht darauf, dass diese Vereinbarungen oder Absprachen umgesetzt werden, wir warten auf den Sieg."

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Gebiet Cherson: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Im Dorf Welikije Kopani im Gebiet Cherson wurde ein Zivilist bei einem ukrainischen Drohnenangriff verletzt. Gouverneur Wladimir Saldo zufolge handelt es sich um einen Mann des Jahrgangs 1991. Er wurde vor Ort medizinisch versorgt, lehnte jedoch eine Einweisung ins Krankenhaus ab.

Gebiet Saporoschje: Kind und Frau bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Im Dorf Welikaja Snamenka im Gebiet Saporoschje sind ein Kleinkind und eine Frau bei einem Drohnenangriff der Ukraine verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Jewgeni Balizki mit. Demnach detonierte eine feindliche Drohne in der Nähe eines Wohnhauses. Dabei wurden ein Mädchen des Jahrgangs 2021 und eine 1979 geborene Frau unterschiedlich schwer verletzt. Beide Verletzten wurden in eine medizinische Einrichtung gebracht.

Moskau: Europa bereitet sich auf einen neuen Krieg gegen Russland vor

Moskau geht davon aus, dass die EU und die NATO eine militärische Auseinandersetzung mit Russland um das Jahr 2030 planen. Dies erklärte der russische Vizeaußenminister Alexander Gruschko. Ihr Hauptziel sei es, dem Land eine strategische Niederlage zuzufügen.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

FSB: Zwei Verdächtige wegen mutmaßlicher Anschlagspläne auf Güterzug festgenommen

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben zwei russische Staatsbürger festgenommen. Sie sollen im Auftrag ukrainischer Geheimdienste einen Anschlag auf einen Güterzug im Moskauer Gebiet vorbereitet haben. Laut der Behörde planten die Verdächtigen, einen mit Treib- und Schmierstoffen beladenen Zug auf einer Bahnstrecke in der Region Moskau in die Luft zu sprengen.

"Die Ermittlungen ergaben, dass die Tatverdächtigen Kontakt zu einem Vertreter der ukrainischen Geheimdienste aufgenommen hatten. Auf Anweisung ihres Auftraggebers holten sie aus einem Versteck einen selbstgebauten Sprengsatz, um einen Terroranschlag auf einem Abschnitt des Moskauer Eisenbahnnetzes zu verüben."

Die Verdächtigen sollen zudem die Bahnstrecke ausgekundschaftet und einen geeigneten Ort zum Anbringen und Zünden des Sprengsatzes ausgewählt haben.

Russische Luftstreitkräfte greifen Drohnenleitstelle bei Dobropolje an (Video)

Besatzungen der russischen Luft- und Raumfahrtkräfte haben einen Kommandoposten für Drohnen sowie einen temporären Stützpunkt der 15. separaten Brigade der Nationalgarde der Ukraine mit FAB-500-Fliegerbomben angegriffen. Laut russischen Angaben befanden sich die Ziele im Raum der Ortschaften Annowka und Dobropolje in der Donezker Volksrepublik.

Raketenangriff auf Woronesch: Fünf Tote und Dutzende Verletzte

Bei einem Raketenangriff der Ukraine auf Woronesch sind fünf Menschen getötet worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Gussew mit. Er schrieb auf der Plattform Max:

"Wir haben heute äußerst schwere Verluste erlitten. Infolge des Raketenangriffs auf die Stadt kamen fünf Menschen ums Leben."

Dutzende Einwohner von Woronesch hätten demnach um medizinische Hilfe ersucht. Durch Trümmer seien die Fassaden und Fenster von zehn Mehrfamilienhäusern sowie die Dächer von sechs Privathäusern beschädigt worden. In einem Unternehmen sei infolge des Angriffs ein Brand ausgebrochen, der inzwischen gelöscht worden sei. In Woronesch seien mehr als 50 Fahrzeuge durch die Zerstörung schneller Luftziele beschädigt worden.

Selenskijs Ex-Sprecherin wirft ihm eine bewusste Verzögerung des Konflikts vor

Die ehemalige Sprecherin des ukrainischen Präsidenten, Julia Mendel, hat Wladimir Selenskij vorgeworfen, den Konflikt mit Russland bewusst in die Länge zu ziehen. Sie schrieb auf der Plattform X:

"Wenn ich höre, wie Selenskij erneut von der 'Prüfung neuer Formate' spricht, wird offensichtlich, dass dieser Konflikt für ihn sehr bequem ist und ihn persönlich kaum getroffen hat." 

Während manche noch auf ein Friedensabkommen in diesem Sommer hofften, spreche Wladimir Selenskij lediglich davon, dass "Europa über das Format" möglicher Verhandlungen nachdenke, und der ukrainische Machthaber verschärfe zugleich die Rhetorik weiter. Mendel zufolge vermittele Selenskij den Eindruck, der Status quo sei der einzige Weg zur Rettung Kiews. Tatsächlich führe dieser Kurs jedoch "zum Untergang des Landes". Zudem habe sich die Ukraine unter seiner Politik in ein "privates Labor für Experimente an Menschen" verwandelt.

DVR: Ukrainische Angriffe fordern binnen einer Woche Dutzende zivile Opfer

Infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf die Volksrepublik Donezk kamen binnen einer Woche neun Personen ums Leben, 51 weitere wurden verletzt.

Dies erklärte Darja Morosowa, die Ombudsfrau für Menschenrechte in der Region, gegenüber RIA Nowosti

"Vom 15. bis 21. Juni haben infolge der Angriffe ukrainischer Streitkräfte auf das Territorium der DVR 51 Personen, darunter zwei Kinder, Verletzungen unterschiedliches Grades erlitten. Neun Personen kamen ums Leben."

Morosowa präzisierte, dass die Gesamtzahl der Einwohner, die seit Beginn von Kiews Agression im Jahr 2014 Verletzungen erlitten, auf 16.753 Personen gestiegen sei, darunter 1.070 Kinder.

Drohnenangriff auf Bus in Gorlowka: Zahl der Verletzten steigt auf 15

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Linienbus in Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind 15 Zivilisten verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit. Zunächst hatte er von zwölf Verletzten gesprochen. Später korrigierte er die Zahl nach oben.

Der Angriff ereignete sich im Kalininski-Bezirk während der Hauptverkehrszeit gegen 16:30 Uhr Moskauer Zeit. Laut Wladimir Mironow, dem Leiter des Verkehrsunternehmens Gorswet, wurde der Bus im hinteren Bereich getroffen.

"Der Fahrer wurde nicht verletzt. Der Treffer lag im hinteren Teil des Busses. Äußerlich sind die Schäden kaum sichtbar: Die Scheibe der hinteren Tür ist zerbrochen, und die Deckenverkleidung ist von zahlreichen kleinen Löchern durchzogen. Offenbar war es eine Drohne oder etwas Ähnliches."

Peskow kommentiert Selenskijs Drohungen gegen Minsk

Der Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, dass Wladimir Selenskijs jüngste Drohungen gegen Weißrussland eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten des anderen Staates seien. Gegenüber Reportern sagte Peskow: 

"Natürlich handelt es sich um eine absolut aggressive Drohung, eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten einer anderen Seite und einen Eingriff in die Souveränität einer anderen Seite."

Selenskij unterzeichnet Gesetz zur Erhöhung der Militärausgaben

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat ein Gesetz zur Erhöhung der Militärausgaben im ukrainischen Staatshaushalt unterzeichnet. Dies geht aus Angaben auf der Website der Werchowna Rada hervor. Bereits am 10. Juni hatte die Parlamentsabgeordnete Nina Juschanina mitgeteilt, dass die Rada einer Aufstockung der Verteidigungsausgaben zugestimmt habe. Laut dem ukrainischen Finanzministerium sollen die Militärausgaben um 1,56 Billionen Griwna (rund 35,2 Milliarden US-Dollar) erhöht werden.

Das entsprechende Gesetz zur Änderung des Staatshaushalts und zur Finanzierung der ukrainischen Streitkräfte wurde laut Parlamentswebsite mit Selenskijs Unterschrift an die Rada zurückgeleitet. Die Ukraine verabschiedet seit Jahren Haushalte mit Rekorddefiziten und ist dabei auf finanzielle Unterstützung aus dem Westen angewiesen. So sieht der Staatshaushalt für 2026 ein Defizit von 1,9 Billionen Griwna (etwa 45 Milliarden US-Dollar) vor.

Zwei Tote bei ukrainischen Angriffen im Gebiet Saporoschje

Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf mehrere Ortschaften im Gebiet Saporoschje sind binnen eines Tages zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein weiterer Mann wurde verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Dies teilte Gouverneur Jewgeni Balizki mit. Demnach wurden in den Bezirken Primorsk und Akimowka zivile Fahrzeuge und Lastwagen attackiert. Dabei seien mehrere Brände ausgebrochen, die jedoch rasch gelöscht werden konnten. In Wassiljewka kam zudem eine Gasleitung zu Schaden, rund 163 Abnehmer waren vorübergehend von der Versorgung abgeschnitten. Auch eine Straßenbrücke am Ortsausgang wurde bei den Angriffen beschädigt.

"Alles, was der Westen derzeit tut, fällt unter unsere Nukleardoktrin" – Lawrow

Im Rahmen seiner Sendung "Moskau. Kreml. Putin" von Sonntagabend hat der Rossija 1-Journalist Pawel Sarubin im russischen Kasan den Chefdiplomaten Sergei Lawrow zu den jüngsten Aussagen des Kiewer Regimes über die Möglichkeit eines Drohnenangriffs auf die Halbinsel Krim befragt.  Es soll sich um eine Drohnenstrategie handeln, die laut dem ukrainischen Verteidigungsminister die Krim "zu einer Insel machen wird".

"Ich habe nicht ganz verstanden, wie er das bewerkstelligen will", gestand Lawrow ein, aber er versicherte, dass "es gegen jede Drohne eine Gegenmaßnahme gibt". Außerdem fragte Sarubin wegen der Langstrecken-Drohnen-Systeme, die der europäische Westen an Kiew sendet, und ob "ihnen [den Europäern] bewusst ist, dass all das, was sie tun, tatsächlich mit unserer aktualisierten Nukleardoktrin einhergeht?"

"Darauf haben wir wiederholt hingewiesen", sagte er und fügte hinzu, dass sie weiter stur darauf bestehen, "die Ukraine zu unterstützen, aber keine am Krieg beteiligten Länder sind", ohne auf die konkreten Konsequenzen aus der aktualisierten Nukleardoktrin einzugehen, die Sarubin in Bezug auf Kiews militärische Provokationen erwähnte.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

DVR: Nicht mehr als 300 ukrainische Kämpfer befinden sich in Konstantinowka

In Konstantinowka sind höchstens noch 300 ukrainische Soldaten übrig geblieben, berichtet Igor Kimakowski, der Berater des DVR-Chefs. 

"Der Gegner hat in der Stadt nicht mehr als 200 bis 300 Soldaten. Einige von ihnen haben seit 40 Tagen praktisch keine logistische Versorgung erhalten. Dies zeigt, dass wir dort alle Logistikmöglichkeiten des Gegners effektiv unterbrochen haben, sodass er seine Gruppierung nicht mehr versorgen konnte."

Gebiet Belgorod: Mann bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Betriebsgelände in Schebekino im Gebiet Belgorod ist ein Mann verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab auf Telegram mit. Demnach detonierte eine Drohne auf dem Gelände eines Unternehmens. Der Mann erlitt eine Splitterverletzung am Rücken und wurde in das Stadtkrankenhaus gebracht. Zudem wurden zwei Fahrzeuge durch Splitter beschädigt.

Weißrusslands Sicherheitsrat: Minsk lässt sich nicht durch Provokationen in Konflikt hineinziehen

Weißrussland werde es nicht zulassen, sich durch Provokationen in einen Konflikt verwickeln zu lassen. Dies erklärte Alexander Wolfowitsch, der Staatssekretär des weißrussischen Sicherheitsrats. Er betonte, dass Minsk für "Frieden, Besonnenheit und für die Lösung aller Probleme auf diplomatischem Wege" plädiere. 

Hinsichtlich des ukrainischen Drohnenangriffs auf einen Bus im russischen Gebiet Brjansk, der eine Kinderfußballmannschaft aus Weißrussland beförderte, sagte Wolfowitsch:

"Es spielt keine Rolle, wem dieser Bus gehört – ob er aus Weißrussland, Russland oder einem anderen Staat stammt. Es ist ein Bus mit Zivilisten. Aber derjenige, der diesen Angriff verübt hat, hat versucht, einen Vorwand zu schaffen, um Weißrussland und die Ukraine gegeneinander aufzuhetzen und eine unangenehme Situation zu provozieren."

Ukrainischer Raketenangriff auf Woronesch – Mindestens drei Verletzte

Die russische Großstadt Woronesch ist am Montag Ziel eines ukrainischen Drohnenangriffs geworden. Neben Sachschaden ist zur Stunde offiziell von drei Verletzten die Rede. Der Angriff erfolgte während des offiziellen Gedenkens an den deutschen Überfall auf die Sowjetunion vor 85 Jahren.

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Busfahrer bei Drohnenangriff im Gebiet Belgorod getötet

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod kam ein Busfahrer bei dem Angriff einer ukrainischen FPV-Drohne auf einen Bus ums Leben. Der Vorfall ereignete sich auf der Autobahn Krasnaja Jaruga – Wjasowoje. Der Mann wurde in kritischem Zustand ins Zentrale Bezirkskrankenhaus gebracht. Er ist jedoch seinen Verletzungen erlegen. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

FSB nimmt einen Agenten ukrainischer Geheimdienste fest

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 2005, in der Stadt Woronesch festgenommen. Dies teilte der Pressedienst der russischen Behörde mit. Nach Angaben des FSB wurde der Mann durch ukrainische Geheimdienste über den Messenger-Dienst Telegram angeworben. 

Auf Anweisung seines ukrainischen Kurators habe der Festgenommene gegen finanzielle Belohnung Überwachung russischer Militärobjekte in der Region Moskau durchgeführt und im Internet weitere Personen zur Unterstützung der ukrainischen Geheimdienste ausgesucht. 

Bei dem Festgenommenen wurde ein Smartphone sichergestellt, das Korrespondenz enthielt, die "seine illegalen Aktivitäten im Auftrag ukrainischer Geheimdienste" beweisen soll.

Der Mann hat ein Geständnis abgelegt und arbeitet aktiv mit den Ermittlungsbehörden zusammen.

Es wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet.

Verteidigungsministerium: Russische Armee setzt Vormarsch in Krasny Liman und Konstantinowka fort

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.440 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 210 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 16 Autos, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer, ein Feldartilleriegeschütz und eine Radaranlage vom Typ RADA aus israelischer Produktion.

Der Truppenverband West setzt die Eliminierung der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt Krasny Liman in der DVR fort. Innerhalb von 24 Stunden wurden zehn Stützpunkte des Gegners eingenommen und 46 Gebäude befreit. Im Zuständigkeitsbereich des Verbandes verlor das ukrainische Militär mehr als 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten 17 Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

In der Stadt Konstantinowka setzen die Einheiten des Truppenverbandes Süd ihren Vormarsch fort und befreiten im Laufe des Tages 103 Gebäude. Im Abschnitt des Verbandes büßte das ukrainische Militär etwa 165 Kämpfer ein. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos und ein Artilleriegeschütz zerstört. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 335 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte drei Autos und zwei Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 460 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug, ein Artilleriegeschütz und acht Autos.

Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf mehr als 50 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband neun Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Ölraffinerien, Objekte der Brennstoff-, Energie- und Transportinfrastruktur, Brennstofflager, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Lager für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 142 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte haben zwölf gelenkte Bomben und 734 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 167.044 unbemannte Luftfahrzeuge, 662 Flugabwehrraketensysteme, 29.870 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.746 Mehrfachraketenwerfer, 35.454 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 64.658 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Puschilin: Russische Armee rückt aktiv in Konstantinowka vor

Die russischen Streitkräfte entwickeln ihren Vormarsch in der Stadt Konstantinowka in der DVR. Dies erklärte Denis Puschilin, Chef der Volksrepublik Donezk, gegenüber Westi.

"In Konstantinowka selbst setzen unsere Truppen ihre aktive Offensive fort und Wohngebiete innerhalb der Stadt werden vom Gegner gesäubert. Ein Munitionsdepot der ukrainischen Streitkräfte wurde im Südwesten der Stadt zerstört. Auch die Stellungen unserer Einheiten im Zentrum von Konstantinowka haben sich verbessert."

Mehrere Wohnhäuser im Gebiet Wladimir nach Drohnenabsturz evakuiert

Die Bewohner von drei Wohnhäusern in der Stadt Gus-Chrustalny im Gebiet Wladimir wurden nach dem Absturz einer ukrainischen Drohne evakuiert. Dies gab der Gouverneur der Region, Alexander Awdejew, bekannt. Nach seinen Angaben gibt es keine Verletzten. Die Einsatzkräfte sind vor Ort. 

Mehrere ukrainische Gebiete ohne Strom

Infolge der Beschädigung der Energieobjekte sind die ukrainischen Gebiete Nikolajew, Sumy, Charkow und Tschernigow ohne Stromversorgung. Dies meldete das Energieministerium des Landes. 

Darüber hinaus ist es zu Stromausfällen in den von Kiew kontrollierten Teilen der DVR und den Gebieten Saporoschje und Cherson gekommen.

Dutzende ukrainische Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört

Sergei Sobjanin, der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, gab bekannt, dass die Luftabwehrkräfte binnen 24 Stunden 84 gegnerische Drohnen im Anflug auf Moskau abgeschossen haben. Ihm zufolge gibt es keine Verletzten oder Sachschäden. 

Mehrfamilienhaus mit einer Drohne im Gebiet Tula angegriffen

In der Stadt Schtschekino hat eine ukrainische Drohne ein Mehrfamilienhaus angegriffen, wie Dmitri Miljajew, der Gouverneur des Gebiets Tula, mitteilte. Alle Bewohner wurden evakuiert. Nach ersten Informationen gibt es keine Verletzten. Die Einsatzkräfte sind vor Ort.

Gebiet Kursk: Mehr als 150 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 97 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 156 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet 26 Mal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Infolge der Attacken erlitt eine Zivilistin Verletzungen.

Zu Schaden kamen zwei Privathäuser und eine Garage.

Experte: Kiew verliert mehr als 9.500 Soldaten im Laufe der Woche

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte, einschließlich der Toten und Verwundeten, darunter auch ausländische Söldner, auf mehr als 9.500 Personen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.525 ukrainische Kämpfer und Söldner, 155 mehr als im vorherigen Berichtsraum. Der Trend zur Steigerung der Verluste in den ukrainischen Streitkräften ist die fünfte Woche in Folge zu beobachten. Die Einheiten des Verbandes Ost, der in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt." 

Marotschko präzisierte, dass das russische Militär in diesem Berichtsraum etwa 3.900 ukrainische Drohnen, zwei Grad-Mehrfachraketenwerfer, mehr als 600 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 34 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr zerstört hat.

Logistikzentrum der ukrainischen Armee im Gebiet Charkow getroffen

Die russischen Streitkräfte haben ein Logistikzentrum der ukrainischen Truppen im Gebiet Charkow angegriffen, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte.

"Im Zuge von Aufklärungsoperationen der russischen Streitkräfte nahe der Ortschaft Nowy Korotytsch in der Region Charkow wurde am 20. Juni ein großes Logistikzentrum Nowaja Potschta entdeckt. Dort wurden Waffen, Drohnen und Komponenten für diese gelagert."

Wie es heißt, wurde das gegnerische Ziel infolge der hochpräzisen Angriffe mit Langstrecken-Drohnen vom Typ Geran erfolgreich zerstört.

Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen. 

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 301 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woldograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Rostow, Tambow, Twer, Tula, Smolensk, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

21.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Krim unter massivem Drohnenangriff: Tote, Verletzte und Stromausfälle

Kiew setzt seine Angriffe auf die Krim und zivile Infrastruktur fort: In der Nacht zum 21. Juni wurde die Halbinsel nach Angaben der örtlichen Behörden Ziel eines massiven Drohnenangriffs. Besonders betroffen war Kertsch im Osten der Krim, wo mehrere Menschen getötet und Dutzende verletzt wurden.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Selenskij droht Weißrussland erneut

Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij fordert erneut von Weißrussland eine Beseitigung von Transpondern, die angeblich die Steuerung russischer Drohnen unterstützen, und impliziert andernfalls einen möglichen ukrainischen Angriff. Im Rahmen der gleichgeschalteten ukrainischen Nachrichtensendung leistete er sich einen verbalen Ausfall gegen Weißrusslands Präsidenten Alexandr Lukaschenko und sagte:

"Seine Entschuldigungen kann er behalten. Falls Lukaschenko die Transponder binnen einer Woche nicht beseitigt, wird es die Ukraine selbst tun. Ich habe ihm erklärt: Der erste Schritt ist – keine technische Unterstützung für russische Transponder."

Zuvor hatte Lukaschenko erklärt, dass er sich bei Selenskij "entschuldige", falls sich der ukrainische Machthaber beleidigt fühle.

Weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

Im Verlauf des heutigen Sonntags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 168 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 7:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Twer, Tula, Smolensk, Moskau und Krasnodar sowie über der Krim und dem Asowschen und Schwarzen Meer abgeschossen.

Dänemark entdeckt: Stress macht Ukrainer zu Neonazis

Vor dem Hintergrund des polnisch-ukrainischen Skandals über die Umbettung des Hitler-Kollaborateurs Melnik bemerkt auch Dänemark ganz plötzlich die Ausbreitung des ukrainischen Neonazismus. Grund dafür sei alles Mögliche, nur nicht die jahrelang von Europa unterstützte Politik Kiews.

Lesen Sie den Meinungsartikel von Tatjana Pop hier auf unserer Webseite.

Experte: Kiew übt Terror wegen Niederlagen auf dem Schlachtfeld

Vor dem Hintergrund der Niederlagen an der Front greift Kiew zunehmend zu Terrormethoden, erklärt der Politologe und Professor der Russischen Akademie der Wissenschaften, Alexandr Gussew. In einem Interview gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti kommentierte er die jüngsten ukrainischen Drohnenangriffe gegen russische Gebiete:

"In den vergangenen Tagen unternahm Kiew Drohnenangriffe gegen russische Regionen. Das ist eine Agonie des Kiewer Regimes. Erinnern wir uns daran, wie Selenskij behauptete, dass die Ukraine zum 'Plan B' übergehe, der in Terroranschlägen bestehe."

Gussew fügte hinzu, dass Russlands Streitkräfte in der Zwischenzeit Geländegewinne erzielen und er mit einer baldigen Befreiung der Donezker Volksrepublik rechne:

"Bis Slawjansk und Kramatorsk bleiben weniger, als zehn Kilometer. Ich vermute, dass die DVR in der nächsten Zeit vollständig befreit wird."

Estnischer Ministerpräsident: Europa sollte nicht an russisch-ukrainischen Verhandlungen teilnehmen

Verhandlungen zur Regulierung des Ukraine-Konflikts zwischen Moskau und Kiew sollten ohne die Teilnahme Europas erfolgen, behauptet Estlands Ministerpräsident Kristen Michal. In einem entsprechenden Beitrag auf Facebook forderte er eine Verstärkung des Drucks auf Russland und schrieb:

"Verhandlungen können nur zwischen der Ukraine und Russland stattfinden. Und sie müssen zu ukrainischen Bedingungen stattfinden. Die Europäische Union kann kein Vermittler sein, weil das die Hilfe für die Ukraine begrenzen würde."

Zuvor hatten sowohl Russlands als auch Europas Vertreter mehrmals hervorgehoben, dass die EU als Konfliktpartei im Ukraine-Krieg auftrete und deshalb keine Vermittlerposition einnehmen könne.

Drohnenalarm – Rumänien startet NATO-Jäger an Grenze zu Ukraine

Rumänien hat in der Nacht zwei Kampfjets vom Typ Eurofighter Typhoon der britischen Luftwaffe wegen eines Drohnenalarms aufsteigen lassen. Wie das rumänische Verteidigungsministerium berichtet, ereignete sich der Vorfall im Kreis Tulcea, der an das ukrainische Gebiet Odessa grenzt.

Die Flugzeuge wurden nach dem Empfang einer Gruppe von Drohnensignalen 22 Kilometer nordöstlich der ukrainischen Stadt Wilkowo gestartet. Zu einer Verletzung des rumänischen Luftraums oder Abstürzen von Drohnen sei es nicht gekommen, so die Meldung weiter.

Zuvor hatte das rumänische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das einen Abschuss von Drohnen erlaubt, die in den Luftraum des Landes eindringen.

Gebiet Cherson: Zwei Tote durch ukrainische Drohnenangriffe

Während des vergangenen Tages sind zwei Bewohner des Gebiets Cherson durch ukrainische Drohnenangriffe ums Leben gekommen, neun weitere Zivilisten wurden verwundet.

Wie Wladimir Saldo, Gouverneur der Region, berichtet, wurde ein Mann im Dorf Kostogrysowo beim Angriff einer Drohne auf einen Pkw getötet. Ein weiterer Mann verstarb in Aljoschki an Wunden, die er bei einem Angriff am 17. Juni erlitten hatte.

Vier weitere Frauen und fünf Männer wurden laut Saldos Angaben zudem in Kostogrysowo, Malyje Kopani, Kachowka, Radensk, Malaja Lepeticha und Werchni Rogatschik sowie auf einer Straße von Kamenka nach Zukury verwundet.

Selenskij droht Weißrussland: "Wir kennen jedes Werk, das für Russland und diesen Krieg arbeitet"

In einer offiziellen Videobotschaft hat der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij am Samstag vor dem Hintergrund der jüngsten, von Kiew gemeldeten russischen Drohnenangriffe Weißrussland ins Visier genommen. Selenskij behauptete, auf weißrussischem Gebiet seien nahe der ukrainischen Grenze technische Anlagen installiert worden, die Russland bei Drohnenangriffen auf die Ukraine unterstützten. Dabei richtete er mit den Worten "Weißrussland hat noch Zeit, diese Ausrüstung abzubauen" eine Warnung an Minsk.

Selenskijs Worten zufolge kennt der ukrainische Geheimdienst zudem jedes Unternehmen in Weißrussland, das für Russland arbeitet oder Komponenten für gepanzerte Fahrzeuge, Raketensysteme sowie Treibstoff für militärische Zwecke liefert. Jedes dieser Unternehmen, so der ukrainische Staatschef, trage dazu bei, Weißrussland weiter in den Konflikt zu verwickeln.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Friedensdemo in Berlin gegen Kriegskurs gegenüber Russland

Anlässlich des bevorstehenden 85. Jahrestags des Überfalls Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion haben in Berlin mehrere hundert Menschen gegen Krieg und Militarismus demonstriert. Am Brandenburger Tor forderten die Teilnehmer mit Plakaten einen Kurswechsel in der deutschen Außenpolitik, die Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland sowie ein Ende der militärischen Eskalation in Europa.

Die Demonstranten kritisierten den aktuellen sicherheitspolitischen Kurs der Bundesregierung und warnten vor einer weiteren Zuspitzung der Beziehungen zu Moskau. Der russische Botschafter in Deutschland, Sergei Netschajew, betonte die gemeinsame Geschichte Deutschlands und Russlands.

Auch in Augsburg kam es zu Protesten gegen die Politik der Bundesregierung. Dort forderten Demonstranten unter dem Motto "Merz muss weg" den Rücktritt von Bundeskanzler Friedrich Merz und sprachen sich für friedliche Lösungen internationaler Konflikte aus.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Nach tödlicher Attacke auf Krim: Benzinverkauf ausgesetzt, 14 Menschen in Krankenhäusern

Auf der gesamten Schwarzmeer-Halbinsel Krim wird sowohl der freie Verkauf von Benzin als auch die Verteilung von Treibstoffrationen an private Personen und Unternehmen ausgesetzt. Benzin werde nur noch an staatliche Dienste verteilt, die für die Versorgung der Krim wichtig seien, teilt Gouverneur Sergei Aksjonow in einer auf Telegram veröffentlichten Videoansprache mit.

Hintergrund ist eine massive ukrainische Attacke auf die Stadt Kertsch im Osten der Schwarzmeer-Halbinsel. Nach Angaben von Aksjonow sind infolge des Angriffs in der Nacht zum 21. Juni vier Menschen getötet und 28 weitere verletzt worden. Dem örtlichen Gesundheitsministerium zufolge mussten 14 Zivilisten, darunter zwei Minderjährige, in Krankenhäuser eingeliefert werden. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij behauptet, die ukrainische Armee habe in der Nacht ein Öldepot in Kertsch und eine Öltransportanlage in der südrussischen Region Krasnodar getroffen.

Seit Mitte Mai attackiert die Ukraine verstärkt die Versorgung der Halbinsel. Dort kommt es inzwischen zu Engpässen bei Treibstoff. Probleme mit der Benzinversorgung werden auch aus anderen Regionen des Landes gemeldet. Kiew nahm zuletzt verstärkt russische Raffinerien, Ölpipelines und Treibstofflager ins Visier.

Ex-Richter Tomasz Szmydt: Immer mehr Polen erkennen, dass die Ukraine kein Verbündeter ist

Weniger als eine Woche vor der geplanten Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine im polnischen Gdańsk hat sich der polnisch-ukrainische Geschichtsstreit verschärft. Polens Präsident Karol Nawrocki erkannte dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij die höchste Auszeichnung des Landes, den Orden des Weißen Adlers, ab.

Der ehemalige polnische Richter Tomasz Szmydt erklärte dazu im Interview mit RT DE, dass mittlerweile immer mehr Polen erkannten, dass die Ukraine kein Verbündeter, sondern eine Bedrohung für das Land sei.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Batschewsk, Choten, Tolstodubowo und Radkowka im Gebiet Sumy sowie Ternowaja, Chatneje, Bely Kolodes, Welikije Prochody, Rubeschnoje und Kolodesnoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 215 Soldaten verloren. Ein Kampfpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, sechs Autos, ein Mehrfachraketenwerfer, vier Geschütze und ein Aufklärungsradar seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malejewka, Nowy Mir und Gruschewka im Gebiet Charkow sowie Rubzy und Woltschi Jar in der DVR getroffen habe. Die russische Armee setzte ihren Vormarsch in der Ortschaft Krasny Liman fort, indem sie weitere 53 Gebäude befreit und mehr als 30 ukrainische Kämpfer eliminiert habe. Insgesamt seien an diesem Frontabschnitt zuletzt mehr als 210 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem einen Kampfpanzer, einen Transportpanzer, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Pick-ups, eine Haubitze und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Perschomarjewka, Kramatorsk, Orechowatka, Alexejewo-Druschkowka, Nikolajewka und Nikanorowka in der DVR getroffen. Auch in der Ortschaft Konstantinowka komme die russische Armee weiter voran, indem sie zuletzt dort 104 Gebäude befreit und bis zu 85 gegnerische Soldaten eliminiert habe. Das russische Ministerium beziffert dabei die gesamten gegnerischen Personalverluste an diesem Frontabschnitt auf bis zu 185 Kämpfer. Der Gegner habe einen Transportpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Wagen, drei Geschütze und einen Mehrfachraketenwerfer verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Beloserskoje, Dobropolje, Iwanowka, Rubeschnoje, Annowka, Krasny Kut und Nowogrischino in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe dabei mehr als 280 Armeeangehörige verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Autos, fünf Geschütze und ein Mehrfachraketenwerfer seien zerstört worden.

Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Metschetnoje, Gawrilowka, Tschaplino, Malomichailowka, Iwanowka und Dibrowa im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Schirokoje und Tscherwonaja Kriniza im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 500 Kämpfer. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und eine Haubitze seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kirowo, Jurkowka, Orechow, Ljubimowka und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Mehr als 60 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 20 Autos, ein Geschütz und vier Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf einen Militärflughafen, militärisch relevante Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, Brennstoffdepots, Logistikzentren, ein Drohnenwerk und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sieben Lenkbomben und 483 Drohnen abgefangen. Die russische Schwarzmeer-Flotte habe zudem vier ukrainische Seedrohnen unschädlich gemacht.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 166.310 Drohnen, 662 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.865 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.745 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.440 Geschütze und Mörser verloren.

Deutsche und französische Abgeordnete wollen Schritte gegen Russlands "Schattenflotte"

Parlamentsabgeordnete aus Deutschland und Frankreich fordern mit einer gemeinsamen Initiative mehr konkrete Schritte gegen Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte. Nötig seien verstärkte Kontrollen und die Festsetzung von Schiffen bei Verstößen gegen geltendes Recht, heißt es in einer Vorlage, die am Montag bei einer Sitzung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung (DFPV) beschlossen werden soll. Darüber hinaus werden zusätzliche diplomatische Bemühungen gegenüber den Flaggenstaaten von beteiligten Schiffen verlangt.

In Deutschland unterstützen Abgeordnete von Union, SPD und Grünen die an die Regierungen gerichtete Forderung. In dem Entwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heißt es unter anderem:

"Die Schattenflotte stellt nicht nur ein geopolitisches, sondern auch ein erhebliches Sicherheits- und Umweltrisiko dar."

Viele der Tanker seien alt, schlecht gewartet und erfüllten nicht die internationalen Standards. Zudem würden einzelne Schiffe für Sabotage- oder Spionagezwecke genutzt.

Mit der sogenannten Schattenflotte versucht Russland angeblich, Sanktionen zu umgehen, die im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg für den Handel mit Öl und anderen Waren verhängt wurden.

Kreml setzt nicht mehr auf Anchorage-Deal mit USA: "Wir erwarten den Sieg"

Im Gespräch mit dem russischen Reporter Pawel Sarubin hat Juri Uschakow, Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, den Westen vor der falschen Hoffnung gewarnt, dass er Russland im Ukraine-Konflikt eine Niederlage versetzen könne. Die Position des Westens gegenüber Russland bezeichnete Uschakow als "schädlich" und "nicht konstruktiv". Mit Blick auf die Unterstützer der Regierung in Kiew sagte der ranghohe Beamte:

"Sie irren sich, weil man aufmerksam darauf schauen sollte, was auf dem Schlachtfeld und an der Kontaktlinie passiert, wo unsere Truppen nach und nach konsequent vorankommen."

Uschakow äußerte sich auch zu den Vereinbarungen, die Putin und sein US-Amtskollege Donald Trump bei ihrem persönlichen Treffen im August 2025 in Anchorage im US-Bundesstaat Alaska getroffen hatten. Der Berater des Kremlchefs bedauerte, dass Washington allem Anschein nach unfähig sei, seinen Teil des Deals zu erfüllen, während Moskau nach wie vor an den Prinzipien der Anchorage-Vereinbarungen festhalte. In diesem Zusammenhang erklärte Uschakow:

"Wir erwarten nicht mehr die Erfüllung dieser Verständigungen oder Vereinbarungen, sondern wir erwarten den Sieg. Wir erwarten die Umsetzung unserer eigenen Ziele."

Sechs Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 72 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 72 Ortschaften in zwölf Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 39 Geschosse abgefeuert und 197 Drohnen eingesetzt, von denen 127 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation einer Drohne sei ein Einwohner der Siedlung Woltschja Alexandrowka verletzt worden. In der Siedlung Rakitnoje habe ein Mann Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne ein Geschäft angegriffen habe. Ein weiterer Zivilist sei zu Schaden gekommen, als eine Drohne auf dem Gelände eines Geschäfts in der Siedlung Proletarski detoniert sei. In der Nähe der Siedlung Tschurajewo sei ein Lkw-Fahrer verletzt worden. Ein Einwohner habe Verletzungen erlitten, als eine FPV-Drohne sein Auto attackiert habe. In der Stadt Graiworon sei ein Kämpfer der örtlichen Verteidigungseinheit Orlan schwer verletzt worden, als eine Drohne in seiner Nähe detoniert sei. Außerdem hätten am Samstag eine Frau und ein Mann eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem sie noch am 19. Juni bei einem Angriff auf die Siedlung Nowaja Tawolschanka Barotraumata erlitten hätten.

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden drei Mehrfamilienhäuser, 15 Einfamilienhäuser, zwei Geschäfte, zwei Verwaltungsgebäude, zwei Betriebsgebäude, vier Infrastrukturobjekte, acht Lkw, ein Traktor, drei Busse und 17 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Wie der Ukraine-Krieg zum Konflikt mit der NATO führen kann

Aus russischer Sicht erhöht die Kombination aus ukrainischen Langstreckenangriffen auf sensible Ziele und die fortgesetzte massive militärische Unterstützung durch den Westen das Risiko, dass der Ukraine-Krieg in einen offenen Konflikt zwischen Russland und der NATO übergeht.

Mehr dazu in dieser Analyse von Rainer Rupp auf unserer Website.

Medienbericht: Großbritannien testet experimentelle Waffensysteme für Ukraine

Einem Medienbericht zufolge soll Großbritannien erste Tests von experimentellen Waffensystemen durchgeführt haben, die später an die Ukraine geliefert werden könnten. Nach Angaben der Zeitung The Telegraph wurden die Waffen von diversen Unternehmen entwickelt, nachdem das Verteidigungsministerium in der Industrie zur Entwicklung dieser Systeme aufgerufen hatte. Die ersten Tests seien auf einem Testgelände auf den Hebriden vor Schottlands Nordwestküste erfolgt. Es handele sich um Raketen mit einer Reichweite von etwa 480 Kilometern. Sie könnten zudem mit einem 250 Kilogramm schweren Sprengkopf bestückt werden. Somit könnten die Waffen theoretisch auch Moskau erreichen. Wie das Blatt schreibt, hoffen britische Offizielle, dass das erste Waffensystem innerhalb eines Jahres ausgeliefert werden könnte.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 45 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 20. Juni 28 Geschosse auf acht Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Kachowka — 5,
  • Dnjeprjany — 4,
  • Aljoschki — 3,
  • Gornostajewka — 4,
  • Kairy — 2,
  • Sawodowka — 2,
  • Nowaja Kachowka — 5,
  • Korsunka — 3.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Nowaja Kachowka, Korsunka und Staraja Sburjewka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 20. Juni bis 8 Uhr MESZ am 21. Juni 91 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 121-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 15 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Sachschäden in den Siedlungen Schtschekino, Maloje Soldatskoje, Ilek, Kalinowka und Lgow. Dort seien ein Einfamilienhaus, eine Schule, zwei Garagen, ein Auto und eine Diesellokomotive beschädigt worden.

DVR meldet 28 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 28 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 28 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 20. Juni bis 0 Uhr am 21. Juni (Ortszeit) wurde eine zivile Person getötet. Ein weiterer friedlicher Einwohner erlitt Verletzungen. Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 20 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei Zivilisten kamen dabei ums Leben, weitere vier erlitten Verletzungen. Zu Schaden kamen drei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos.

Hofreiter wirft Bundesregierung Versagen vor: Kein Überblick über Russlands "Schattenflotte"

Die Bundesregierung hat keinen genauen Überblick, wie viele Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte seit dem Jahr 2022 Öl durch deutsche Gewässer transportiert haben. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Kleine Anfrage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Anton Hofreiter hervor, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Hofreiter wirft der Bundesregierung deshalb Versagen vor:

"Sie nimmt damit in Kauf, dass der Export von Öl durch die Ostsee der russischen Staatskasse weiterhin Einnahmen beschert."

Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums erlaubten die Kriterien der Schattenflotten-Resolution der Versammlung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation und anderer Definitionen "keine lückenlose statistische Erfassung von Schiffen oder Aktivitäten der Schattenflotte". Abschließende Angaben zur Gesamtheit der Schattenflotte seien deshalb nicht möglich. Die Erkenntnisse der Behörden würden dennoch in gemeinsamen Lagebildern zusammengeführt, die Bundesregierung sehe deshalb keine wesentlichen Datenlücken.

Hofreiter hält diese Auffassung der Bundesregierung für "besorgniserregend".

"Es offenbart, dass die Bundesregierung ihren Spielraum beim Vorgehen gegen die russische Schattenflotte nicht nutzt."

Der Grünen-Politiker behauptet ferner, dass die angeblichen Schattenflottentanker "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" die Bedingungen für das Recht auf freie Durchfahrt nicht erfüllten. Es sei höchste Zeit, "konsequent gegen die Aktivitäten der russischen Schattenflotte vorzugehen und damit die Einnahmen des russischen Staates zu verkleinern und die Gefahren für die Sicherheit und die Umwelt im Ostseeraum zu verringern".

Angriff auf Fähre in Straße von Kertsch: Russische Behörden melden Opfer

Auch der Krisenstab der südrussischen Region Krasnodar meldet auf der Plattform Telegram eine ukrainische Attacke auf eine Fähre, die gewöhnlich in der Straße von Kertsch verkehrt. Demnach sei das Schiff "Panagija" in der Nacht zum 21. Juni mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen worden. Nach vorläufigen Angaben sei ein Mensch ums Leben gekommen. Es gebe mindestens einen Verletzten. Weitere Einzelheiten werden nicht bekanntgegeben.

Ferner berichtet der Krisenstab über eine Drohnenattacke auf ein Ölhafenterminal in der Siedlung Tschuschka. Am Ort des Geschehens sei die Feuerwehr im Einsatz. In zwei Siedlungen der Region Krasnodar seien zudem zwei Privathaushalte durch herabfallende Drohnenteile beschädigt worden.

Der sämtliche Fährverkehr zwischen der Region Krasnodar und der Halbinsel Krim ist vorübergehend eingestellt worden. 

Ukrainische Drohnen greifen Kertsch an: Mindestens vier Tote und 28 Verletzte

Die ukrainischen Streitkräfte haben am Sonntag eine massive Drohnenattacke auf die Schwarzmeer-Halbinsel Krim unternommen. Das Oberhaupt der russischen Teilrepublik Krim, Sergei Aksjonow, meldet auf der Plattform Telegram mehrere Tote und Verletzte. Ihm zufolge habe die Attacke der Halbinsel Kertsch gegolten. Mindestens vier Menschen seien um Leben gekommen, 28 weitere seien verletzt worden. Der Politiker drückt den Familien und den Angehörigen der Getöteten sein tiefstes Beileid aus und wünscht den Verletzten eine möglichst baldige Besserung. Am Ort des Geschehens seien Sicherheitskräfte im Einsatz. Weitere Einzelheiten teilt Aksjonow nicht mit.

Laut Augenzeugen soll es im Hafen der Stadt Treffer gegenbe haben. Bereits in den vergangenen Tagen hat es mehrere Angriffe auf kleinere Brücken gegeben, die die Halbinsel Krim mit dem Festland verbinden.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 239 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 239 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol und Rostow, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Adygeja sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

20.06.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

"An erster Stelle Deutschland" – Russischer Politikwissenschaftler kündigt Angriffe auf Europa an

Der Politikwissenschaftler Sergei Karaganow hat sich in einem Interview, das am 17. Juni 2026 veröffentlicht wurde, zur kommenden Reaktion auf die anhaltenden Angriffe aufs russische Hinterland geäußert. Karaganow erklärte:

"Ich denke, dass die Entschlossenheit wächst, sowohl gegen die Ukraine als auch gegen jene europäischen Länder, die sich direkt an der Aggression gegen Russland beteiligen, deutlich härter vorzugehen."

Dabei ergänzte der Politikwissenschaftler, dass diese Angriffe innerhalb des nächsten Jahres Realität würden.

"Zunächst natürlich nicht mit Atomwaffen. Ich spreche mich dafür aus, dass dies so bald wie möglich geschieht."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Russische Flugabwehr zerstört mehr als 20 Drohnen der Ukraine

Einheiten der Flugabwehr haben 24 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 14 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über den Gebieten Belgorod, Brjansk und Kursk sowie über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim, dem Schwarzen und Asowschen Meer vom Himmel geholt.

Ehemaliger Präsident der Ukraine legt polnischen Orden ab

Der ehemalige Präsident der Ukraine Leonid Kutschma (1994–2005) hat beschlossen, den polnischen Orden des Weißen Adlers abzulegen. Dies berichtet die Pressesprecherin seiner Stiftung.

Die Entscheidung wird als Reaktion auf die Aberkennung des einst dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij verliehenen Ordens durch den polnischen Präsidenten Karol Nawrocki erklärt. In seiner Amtszeit habe Kutschma besonderen Wert auf die Aussöhnung zwischen den beiden Ländern und die Lösung historischer Streitigkeiten gelegt. Kutschma betont:

"Die wahre Freundschaft zwischen der Ukraine und Polen ist Realität geworden. Der Beweis dafür ist die unschätzbare Hilfe, die Polen der Ukraine geleistet hat. Ich bin zuversichtlich, dass Präsident Nawrockis gegenwärtiger unfreundlicher Schritt all dies nicht zunichtemachen kann. Doch heute bleibt mir keine andere Wahl, als Polens höchste Auszeichnung abzulehnen."

Selenskij fordert erneut von Weißrussland, "Relaisstationen" zu demontieren

Weißrussland muss Relaisstationen entlang der Grenze zur Ukraine demontieren, fordert der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erneut. In einer Videobotschaft am Samstag betont Selenskij, er meine vier Anlagen, die angeblich in den Gebieten Gomel und Brest stationiert seien:

"Weißrussland hat Zeit, diese Anlagen zu demontieren."

Außerdem erklärt Selenskij, die Ukraine kenne alle weißrussischen Unternehmen, die für Russland arbeiten sollen.

Selenskij schickt Orden des Weißen Adlers per Post nach Polen

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat Polen den Orden des Weißen Adlers zurückgegeben. Das erklärt er über die sozialen Medien. Selenskij schreibt:

"Am Vortag betonte der polnische Präsident, dass der Orden des Weißen Adlers keine gewöhnliche Auszeichnung ist. Er ist ein Symbol des höchsten Vertrauens der Polnisch-Litauischen Union. Er bezeugt eine besondere Verbundenheit mit dem polnischen Staat und die besondere Dankbarkeit des Volkes. Ein solches Symbol verlangt nicht nur Verdienste, sondern auch Respekt vor den Werten, die das Fundament unserer Gemeinschaft bilden."

Selenskij merkt an, dass dieses Symbol weiterhin mit Katharina der Großen, Benito Mussolini und Gerhard Schröder verbunden ist, und verspricht, dies nicht zu bestreiten. Nichtsdestotrotz sei die Ukraine dem polnischen Volk für dessen Unterstützung und Zusammenarbeit dankbar.

Dazu veröffentlicht Selenskij Fotos aus einem Postamt. Auf einer Aufnahme ist ein Formular der Ukrposhta zu sehen. Als Empfänger ist der polnische Präsident und als Bestimmungsort sein Büro angegeben.

Der polnische Präsident Karol Nawrocki hatte Selenskij den Orden am Vortag aberkannt.

US-Biolabore in der Ukraine: Moskau wertet Aussagen von Tulsi Gabbard als Bestätigung

Russlands Verteidigungsministerium hat erneut schwere Vorwürfe gegen die USA und die Ukraine im Zusammenhang mit biologischen Forschungseinrichtungen erhoben. Nach Angaben des Kommandeurs der russischen ABC-Abwehrtruppen, Alexei Rtischew, seien US-finanzierte Biolabore in der Ukraine zur Erforschung und Lagerung von Komponenten biologischer Waffen genutzt worden.

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt das Thema durch veröffentlichte Dokumente und Aussagen von Tulsi Gabbard, der Direktorin der Nationalen Geheimdienste der USA. Gabbard erklärte, die US-Regierung habe weltweit zahlreiche Biolabore finanziert, darunter auch Einrichtungen in der Ukraine, in denen mit gefährlichen Krankheitserregern gearbeitet worden sei.

Russland wertet dies als Bestätigung seiner langjährigen Vorwürfe und sieht darin ein Eingeständnis, dass die Ukraine Teil eines größeren, von den USA unterstützten Biolabor-Netzwerks ist.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Tankwagen weicht Kamikaze-Drohne aus US-Produktion aus

In den sozialen Medien kursieren Videoaufnahmen, auf denen zu sehen ist, wie ein russischer Tankwagen einer Kamikaze-Drohne ausweicht. Es soll sich um eine Drohne vom Typ Hornet aus US-Produktion handeln.

IAEA: AKW Saporoschje erneut ohne externe Stromversorgung

Die externe Stromversorgung des Atomkraftwerks Saporoschje ist zum 20. Mal seit dem Ausbruch des Ukraine-Konflikts ausgefallen, berichtet die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA).

Die Organisation spricht über ein Problem mit den internen Systemen des Atommeilers, was für den Ausfall der Leitung Ferrosplawnaja-1 führte, der einzigen zugänglichen externen Stromleitung.

Nach der Abschaltung wurden Notstromanlagen automatisch gestartet. Die Reparatur an der Hauptstromleitung Dnjeprowskaja, die seit drei Monaten abgeschaltet ist, dauert an. Die Arbeiten werden im Rahmen der lokalen Kampfpause durchgeführt, betont die IAEA.

Tote und Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen auf russische Regionen

Die ukrainischen Streitkräfte haben nach Angaben des Chefs der Lugansker Volksrepublik (LVR), Leonid Passetschnik, Sprengsätze mithilfe einer Drohne auf eine belebte Straße in Richtung des Gebiets Rostow abgeworfen. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben.

Passetschnik zufolge ereignete sich der Vorfall, nachdem eine Person einen verdächtigen Gegenstand bemerkt und versucht hatte, ihn zu entfernen. Der Verkehr auf der Straße bleibt bis zum Abschluss des Einsatzes der Minenräumer eingeschränkt.

Außerdem wurden im Gebiet Belgorod Zivilisten verletzt. Laut dem regionalen Krisenstab schlug eine FPV-Drohne in ein Gewerbeobjekt im Kreis Rakitnoje ein. Ein weiterer Mann wurde im Ort Proletarski verletzt. In der Stadt Schebekino erlitt ein Mann bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf sein Auto Verletzungen.

Russische Flugabwehr zerstört mehr als 50 Drohnen der Ukraine

Einheiten der Flugabwehr haben 57 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 7 und 14 Uhr (Moskauer Zeit) über acht Gebieten des Landes, über der Region Perm sowie über den Teilrepubliken Krim und Tatarstan vom Himmel geholt.

Der Brite, der Donezk schuf: Warum der Westen denkt, die Stadt gehöre ihm

Die meisten Menschen auf der Welt kennen Donezk seit dem gewaltsamen Regierungsputsch in der Ukraine im Jahr 2014 als eine Stadt, die sich westlichen Eliten in Kiew widersetzt hat. Die Ironie besteht darin, dass gerade diese Stadt von einem westlichen Geschäftsmann gegründet wurde. Denn die reichen westlichen Geschäftsleute haben Donezk schon seit Längerem auf dem Schirm ‒ genau genommen seit dem Ende des 18. Jahrhunderts.

Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Wassilissa Sacharowa auf unserer Webseite.

Ukrainische Drohnenattacke auf Erdölraffinerie im westsibirischen Tjumen abgewehrt

Im westsibirischen Gebiet Tjumen ist am Samstag eine ukrainische Drohnenattacke abgewehrt worden. Wie Gouverneur Alexander Moor auf Telegram berichtet, habe das ukrainische Militär eine Ölraffinerie in der Gebietshauptstadt Tjumen ins Visier genommen. Das Werk sei nicht beschädigt worden. Das Personal sei jedoch in Sicherheit gebracht worden. Am Absturzort der Trümmer seien Sicherheitskräfte und Experten im Einsatz.

Die Stadt Tjumen liegt rund 2.000 Kilometer Luftlinie östlich der ukrainischen Grenze und ist eine der wichtigsten Öl- und Gasförderregionen Russlands. Die dortige Raffinerie gilt als eine der modernsten des Landes und verfügt Branchenschätzungen zufolge über eine Kapazität von rund acht Millionen Tonnen pro Jahr.

Selenskijs Präsidialamtschef Budanow verzichtet auf polnische Auszeichnung

Im Geschichtsstreit zwischen Polen und der Ukraine hat auch der ukrainische Präsidialamtschef Kirill Budanow eine staatliche Auszeichnung des Nachbarlandes zurückgegeben. Er verzichte auf das Goldene Offizierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen, mit dem er im vergangenen Jahr ausgezeichnet worden sei, schrieb der hochrangige Beamte auf Telegram. Auch der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga und der ukrainische Botschafter in Warschau, Wassili Bondar, verzichteten auf die Orden, mit denen Polen sie ausgezeichnet hatte.

Hintergrund ist die Entscheidung des polnischen Präsidenten Karol Nawrocki, seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij den "Orden des Weißen Adlers" abzuerkennen. Budanow sprach in seinem Post von einer unfreundlichen Geste Nawrockis gegenüber dem ukrainischen Volk und einem Geschenk an Russland.

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk rief Nawrocki und Selenskij zur Mäßigung auf. Der Konflikt zwischen Polen und der Ukraine freue den Kremlchef Wladimir Putin und schockiere die Verbündeten, schrieb der Politiker auf X. Der Streit eskaliert knapp eine Woche vor einer Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine im polnischen Danzig.

Selenskij hatte die höchste Auszeichnung Polens im Jahr 2023 von Nawrockis Vorgänger Andrzej Duda verliehen bekommen, um die Freundschaft zwischen Warschau und Kiew zu unterstreichen. Im Mai löste der ukrainische Staatschef jedoch den Streit aus, als er einer Armee-Einheit den Beinamen "Helden der UPA" verlieh.

Kiew ehrt das Andenken an die Ukrainische Aufstandsarmee (UPA), obwohl ihre Mitglieder während des Zweiten Weltkrieges Massaker an Zehntausenden Polen und Juden in der heutigen Westukraine verübt hatten.

Zwei Tote und sechs Verletzte durch ukrainische Attacken auf Gebiet Cherson

Gouverneur Wladimir Saldo meldet weitere Tote und Verletzte durch ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien in den letzten 24 Stunden in der Region zwei Zivilisten ums Leben gekommen. Sechs Menschen seien verletzt worden.

In der Ortschaft Kamenka sei ein Mann des Jahrgangs 1974 getötet und eine Frau des Jahrgangs 1973 verletzt worden, als eine ukrainische Drohne ihr Auto angegriffen habe. Bei einem Drohnenangriff auf die Ortschaft Kairy habe eine 85-jährige Frau tödliche Verletzungen erlitten. In der Ortschaft Nowaja Sburjewka sei eine 58-jährige Frau zu Schaden gekommen. Bei Drohnenangriffen auf die Ortschaft Bechtery seien drei Männer im Alter von 75, 39 und 34 Jahren verletzt worden. Außerdem habe ein 48-jähriger Einwohner der Ortschaft Radensk Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Motorrad attackiert habe.

Ferner berichtet Saldo über Sachschäden in den Ortschaften Lasurnoje, Iwanowka, Krugloosjorka, Nowaja Majatschka, Olgino, Welikije Kopani, Tschaplinka, Askanija-Nowa, Kamenka, Skadowsk und Werchni Rogatschik. Insgesamt seien dort mehrere Wohnhäuser und Autos, ein Verwaltungsgebäude, ein Arbeitsamt, ein Postamt und ein Postfahrzeug beschädigt worden. Auf der Fernstraße "Noworossija" hätten zudem mehrere Lkw Feuer gefangen. In der Nähe der Ortschaften Petropawlowka und Obloi seien Ackerfelder in Brand geraten.

Sacharowa bezeichnet Chef der deutschen Luftwaffe als Neonazi

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat scharf auf die Äußerung des Kommandanten der deutschen Luftwaffe, Holger Neumann, über die Pläne des Nordatlantikbündnisses, russisches Territorium anzugreifen, reagiert. Bei der Bewertung der Äußerungen des hochrangigen Militärs hielt sich Sacharowa kurz:

"Diese Aussage erfüllt eindeutig die Merkmale des Neonazismus."

Am Vortag hatte Neumann der britischen Zeitung The Telegraph ein Interview gegeben. Im Laufe des Gesprächs sagte er, dass die Streitkräfte des Bündnisses im Falle einer Konfrontation mit Russland Angriffe auf Kaliningrad, die Kola-Halbinsel, Sankt Petersburg und die Gewässer des Schwarzen Meeres planen würden.

Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Polen fordert Platz am Verhandlungstisch zur Ukraine-Krise

Polens Außenminister Radosław Sikorski hat die Führungsrolle von Deutschland, Frankreich und Großbritannien bei den Gesprächen zum Ukraine-Krieg kritisiert. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sagte er:

"Zwischen dem Schwarzen Meer, der Ostsee und der Adria leben 120 Millionen Menschen in der EU, zusammen mit Skandinavien sind es 150 Millionen Menschen, die von Russlands Aggression viel direkter bedroht sind als Deutschland. Wir sind Nachbarn sowohl von Russland als auch der Ukraine, Sie sind das in Deutschland nicht."

Polen befinde sich an vorderster Front, führte Sikorski aus und verwies auf die durch das Land laufenden Rüstungslieferungen an die Ukraine. Polen trage das Risiko dafür und fordere daher einen Platz am Verhandlungstisch.

Der Minister schlug vor, "den Weg über die in den EU-Verträgen festgelegten Institutionen gehen, etwa über den EU-Ratspräsidenten". Oder man müsse an einer "Koalition der Willigen" arbeiten, die den Kontinent bei Verhandlungen vertreten soll.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden.

Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Luschki, Korenek, Kijaniza und Jastrebinoje im Gebiet Sumy sowie Stariza, Pokaljanoje und Kasatschja Lopan im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 220 Soldaten verloren. Dabei seien 24 Autos und zwei Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Malejewka, Gruschewka, Gussinka und Wassilewka im Gebiet Charkow sowie Jazkowka in der DVR getroffen habe. Außerdem setze die russische Armee ihren Vormarsch in der Ortschaft Krasny Liman in der DVR fort. Zuletzt seien dort 47 Gebäude befreit worden, wobei der Gegner bis zu 30 Kämpfer verloren habe. Insgesamt seien an diesem Frontabschnitt mehr als 220 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Autos, einen Mehrfachraketenwerfer und fünf Geschütze zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Nikolajewka, Druschkowka, Malinowka und Piskunowka in der DVR getroffen. Der Vormarsch der russischen Armee in der Stadt Konstantinowka dauere an: Das russische Militär habe zuletzt 94 Gebäude befreit und bis zu 95 ukrainische Soldaten außer Gefecht gesetzt. Das Ministerium beziffert die gesamten Personalverluste der ukrainischen Streitkräfte an diesem Frontabschnitt auf mehr als 145 Kämpfer. Der Gegner habe einen Schützenpanzer des Typs Marder, einen Transportpanzer, 24 Autos und fünf Geschütze verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Rubeschnoje, Dobropolje, Wassilewka und Krasnojarskoje in der DVR sowie Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 295 Soldaten verloren. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, ein Mehrfachraketenwerfer, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung und drei Autos seien zerstört worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Malomichailowka, Wodjanoje und Alexandrowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Blagodatnoje und Ljubizkoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 440 Kämpfer. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und acht Autos seien unschädlich gemacht worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow, Dimitrowo und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 50 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem 21 Autos, ein Geschütz und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energie- und Verkehrsinfrastruktur, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutzte, Drohnenwerke und -basen sowie 154 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden hingegen 13 Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen und 740 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 165.827 Drohnen, 662 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.844 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.742 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.425 Geschütze und Mörser verloren.

Bürgermeister der AKW-Stadt Energodar: Ukrainische Truppen ändern wieder ihre Angriffstaktik

Der Bürgermeister der Stadt Energodar, in deren Nähe sich das AKW Saporoschje befindet, stellt fest, dass ukrainische Truppen ihre Angriffstaktik gegen die Stadt erneut geändert haben. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert Maxim Puchow mit den Worten:  

"Von Zeit zu Zeit ändern die ukrainischen Streitkräfte ihre Taktik. Eine Zeit lang haben sie mit schweren Drohnen wahllos Sprengsätze auf parkende Autos abgeworfen. Jetzt setzen sie überwiegend FPV-Drohnen ein. Als Ziele wählen sie Kleinbusse und kleine Lastwagen."

Der Politiker beklagt zudem, dass der Gegner zuletzt auch Notstromgeneratoren angegriffen habe. Seit Anfang Juni gebe es Angriffe auf Energieanlagen, die bei Stromausfällen medizinische Einrichtungen und Geschäfte mit Notstrom versorgen.

Drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 74 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 74 Ortschaften in zwölf Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 27 Geschosse abgefeuert und 219 Drohnen eingesetzt, von denen 127 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über drei Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Ein Einwohner der Siedlung Jekaterinowka habe eine Splitterverletzung am Brustkorb erlitten, als in seiner Nähe eine ukrainische Drohne detoniert sei. In der Stadt Schebekino sei bei einem Drohnenangriff ein Lkw-Fahrer schwer verletzt worden. Bei der Abwehr einer Drohnenattacke auf die Siedlung Golowtschino sei ein Angehöriger der örtlichen Verteidigungseinheit Orlan zu Schaden gekommen.

Der Krisenstab meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden insgesamt drei Mehrfamilienhäuser, 25 Einfamilienhäuser, drei soziale Einrichtungen, drei Geschäfte, ein Lagerhaus und zwei Verwaltungsgebäude zerstört oder beschädigt. Betroffen waren außerdem zwei Infrastrukturobjekte, drei Stromleitungen, neun Lkw, ein Kleinbus und 24 Autos.

Opfer durch ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet Brjansk

Das ukrainische Militär hat am Samstag wieder im russischen Grenzgebiet Brjansk zugeschlagen. Wie Interimsgouverneur Jegor Kowaltschuk auf der Plattform MAX schreibt, habe der Gegner die Ortschaft Susemka mit FPV-Drohnen angegriffen. Dabei führt der Politiker aus:

"Ein friedlicher Einwohner kam ums Leben. Eine Frau erlitt Verletzungen."

Die Frau sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilt Kowaltschuk mit. Außerdem sagt der Interimsgouverneur der Familie des Getöteten jede erforderliche Hilfe zu.

Erst am Vortag hatte der Politiker Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. In der Siedlung Rabotschi kam eine Frau ums Leben. In der Stadt Trubtschewsk wurde ein elfjähriges Kind verletzt.

Medwedew: Keine Regeln mehr im Kampf gegen Kiews Neonazi-Regime

Der stellvertretende Leiter des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, Dmitri Medwedew, hat auf der Plattform MAX die jüngsten Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf russische Städte scharf kritisiert und der Führung in Kiew mit harten Konsequenzen gedroht. Der frühere russische Präsident schrieb unter anderem:    

"Angesichts der massiven Attacken des Gegners auf unsere Städte, deren Intensität zunimmt und offenbar nur weiter zunehmen wird, ist es an der Zeit, offen zu sagen, dass es keine Regeln im Kampf gegen das neonazistische Regime in Kiew mehr gibt und geben kann."   

Außerdem erklärte Medwedew, dass auch die Haager Abkommen, welche die Gesetze und Gebräuche des Landkriegs betreffen, inzwischen obsolet seien. Er begründete dies damit, dass sich die Kriegsführung in den vergangenen 100 Jahren zu sehr verändert habe. Mit Blick auf die USA und Israel argumentierte der Politiker:

"Damals war es nämlich nicht üblich, Oberhäupter feindlicher Staaten zu entführen oder gar zu töten."

Außerdem verwies er auf die massive Verwendung von Drohnen. Daher betrachte Russland lediglich die Tötung von Zivilisten nach wie vor als inakzeptabel. Alles andere sei nun zulässig, erklärte Medwedew.

Grünen-Chefin Brantner fordert mehr Druck auf Russlands "Schattenflotte"

Um den Druck auf Russland spürbar zu erhöhen, sollte Deutschland aus Sicht der Grünen Schiffe der sogenannten Schattenflotte in deutschen Hoheitsgewässern grundsätzlich kontrollieren. Die Parteivorsitzende Franziska Brantner forderte, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt müsse endlich konsequent gegen die russische Schattenflotte vorgehen. Die Grünenpolitikerin sagte der Deutschen Presse-Agentur:

"Jedes Schiff der Schattenflotte muss bei der Durchfahrt auf die Einhaltung aller geltenden Standards und Vorschriften kontrolliert werden, gesetzliche Lücken müssen schnell geschlossen werden."

Gleichzeitig müssten die finanzielle und militärische Unterstützung der Ukraine fortgesetzt, die Sanktionen gegen Russland mit großer Konsequenz durchgesetzt werden, sagte Brantner. Russland müsse erkennen, dass dieser Krieg nicht zu gewinnen sei, fügte sie hinzu. Die Ukraine könne nur aus einer Position der Stärke heraus verhandeln und einen gerechten, dauerhaften Frieden erreichen.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 19. Juni bis 8 Uhr am 20. Juni (MESZ) 97 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 71-mal grenznahe, evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 15 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet jedoch über Schäden in den Siedlungen Suchaja, Nikolnikowo, Woronok, Karassewka, Nischnije Derewenki, Ilek, Wischnewo, Maloje Soldatskoje, Swerdlowski, Salnoje und Kalinowka. Dort seien insgesamt vier Einfamilienhäuser, eine Schule, ein Verwaltungsgebäude, eine Tankstelle, ein Traktor und vier Autos zerstört oder beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 19. Juni 21 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Golaja Pristan — 4,
  • Aljoschki — 4,
  • Netschajewo — 2,
  • Nowaja Sburjewka — 3,
  • Podstepnoje — 5,
  • Solonzy — 3.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Golaja Pristan, Nowaja Kachowka, Staraja Sburjewka und Kachowka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Moskau: USA sollen ukrainische Verbrechen zur Kenntnis nehmen

Nach einem Treffen mit der Außenministerin von Madagaskar hat sich Russlands Außenminister Sergei Lawrow zu mehreren zentralen außenpolitischen Themen geäußert. Im Fokus seiner Aussagen standen insbesondere der aktuelle Stand des Dialogs mit den USA und Europa sowie die Lage im Ukraine-Konflikt. Lawrow erklärte, die amerikanische Seite müsse die begangenen Verbrechen der Ukraine zur Kenntnis nehmen.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Selenskij: Ukraine hat faktisch "zweitstärkste Armee der NATO"

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat die ukrainischen Streitkräfte als die heute faktisch "zweitstärkste Armee der NATO" bezeichnet. Vor Journalisten sagte der Politiker:

"Und daher braucht uns die NATO auch de jure."

Das sei bereits eine Tatsache, die von allen Staatsführern anerkannt werde. Das ukrainische Militär stehe bei der Verteidigung gegen die als zweitstärkste Armee der Welt geltenden russischen Streitkräfte in nichts nach, fügte der Staatschef hinzu.

Selenskij behauptete weiter, der russische Präsident Wladimir Putin wolle die Sowjetunion wiederherstellen. Ohne die Ukraine sei das unmöglich.

DVR meldet 20 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 20 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden 20 Geschosse auf das Territorium der Volksrepublik abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 19. Juni bis 0 Uhr am 20. Juni (Ortszeit) wurden zwei Zivilisten getötet. Vier weitere erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss kamen drei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 23 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Ein Zivilist kam dabei ums Leben, zwölf weitere wurden verletzt. Drei Wohnhäuser, sieben zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos wurden beschädigt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 187 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr am Freitag bis 6 Uhr am Samstag (MESZ) 187 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Tula, Lipezk, Rostow, Woronesch und Astrachan, der Region Krasnodar, dem Großraum Moskau und der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Details teilt das Ministerium nicht mit.

19.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

London wird Kiew 150.000 Drohnen aus eingefrorenem russischem Vermögen liefern

London will weitere Militärhilfe an Kiew leisten. Das britische Verteidigungsministerium hat die Lieferung Tausender Drohnen und weiterer Waffen an die ukrainische Armee bis Ende des Jahres angekündigt. Die Lieferung wird durch eingefrorene russische Vermögenswerte finanziert.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

DVR: Zwei Tote und vier Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen 

Bei Angriffen ukrainischer Drohnen auf das Territorium der Donezker Volksrepublik sind nach Angaben von Republikchef Denis Puschilin zwei Zivilisten getötet und vier weitere verletzt worden. Ein Mann wurde demnach im Kirowski-Bezirk von Donezk getötet, ein weiterer kam auf der Straße Donezk–Nowoasowsk ums Leben. Zudem wurden dort zwei Männer verletzt. Laut Puschilin wurde außerdem ein Mann im Dorf Rownopol im Munizipalkreis Wolnowacha verletzt. Im Dorf Nowoukrainka im Munizipalkreis Kurachowo erlitt eine Frau schwere Verletzungen.

UNO bekräftigt Unterstützung für sprachliche Vielfalt in der Ukraine

Die Vereinten Nationen haben sich für sprachliche Freiheit und kulturelle Vielfalt ausgesprochen. Dies erklärte UN-Sprecher Stéphane Dujarric auf eine Frage zum neuen ukrainischen Gesetz, das Russisch von den Schutzbestimmungen für Minderheitensprachen ausnimmt. Dujarric sagte bei einem Pressebriefing:

"Wir glauben grundsätzlich an kulturelle Freiheit und sprachliche Freiheit. Die Vielfalt von Sprachen und Kulturen in jedem Land ist etwas, das unterstützt werden sollte." 

Zuvor hatte Wladimir Selenskij ein Gesetz unterzeichnet, das Russisch aus der Liste der besonders geschützten Sprachen streicht. Damit finden die entsprechenden Bestimmungen der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen auf die russische Sprache in der Ukraine keine Anwendung mehr.

Drohnenangriff der Ukraine auf Wohnhaus in Energodar – Mann verletzt

Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte hat ein Wohnhaus in Energodar im Gebiet Saporoschje angegriffen. Dabei wurde ein älterer Mann verletzt. Dies teilte Bürgermeister Maxim Puchow auf der Plattform Max mit:

"Um 19:00 Uhr griff eine Drohne ein Wohnhaus am Prospekt Stroitelei an. Ein Einwohner Energodars des Jahrgangs 1947 wurde verletzt."

Nach seinen Angaben erlitt der Mann eine Splitterverletzung am Oberschenkel. Er wurde in die chirurgische Abteilung eines Krankenhauses eingeliefert.

Polens Präsident entzieht Selenskij Orden des Weißen Adlers

Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij den Orden des Weißen Adlers aberkannt, die höchste staatliche Auszeichnung Polens. In einer Videoansprache erklärte Nawrocki, die Entscheidung stehe im Zusammenhang mit der Benennung einer Einheit der ukrainischen Streitkräfte nach den "Helden der UPA". Die Verherrlichung der Ukrainischen Aufständischen Armee sei für Polen inakzeptabel. 

"Nach Rücksprache mit dem Ordenskapitel habe ich beschlossen, dem Präsidenten der Ukraine den Orden des Weißen Adlers zu entziehen."

Selenskij war die Auszeichnung im Jahr 2023 vom damaligen polnischen Präsidenten Andrzej Duda verliehen worden. Zuvor hatten die Ehrung des OUN-UPA-Anführers Andrei Melnyk sowie die Benennung einer Einheit der ukrainischen Spezialkräfte in Polen für Kritik gesorgt.

Gebiet Brjansk: Kind bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf die Stadt Trubtschewsk im Gebiet Brjansk ist nach Angaben der regionalen Behörden ein elfjähriger Junge verletzt worden. Der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk erklärte, dass die Stadt mit einer Drohne angegriffen worden sei. "Das Schlimmste ist, dass ein elfjähriges Kind verletzt wurde", schrieb er auf der Plattform Max. Der Junge sei ins Krankenhaus gebracht worden und erhalte die notwendige medizinische Versorgung.

Frau bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Brjansk getötet

Im Gebiet Brjansk ist nach Angaben der regionalen Behörden eine Frau bei einem Drohnenangriff der Ukraine ums Leben gekommen. Wie der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mitteilte, griff eine FPV-Drohne der ukrainischen Streitkräfte die Siedlung Rabotschi im Bezirk Sewsk an. Dabei wurde ein Wohnhaus getroffen. Das Gebäude wurde beschädigt. Einsatz- und Rettungskräfte seien vor Ort.

Rüstungsmesse in Paris: Ukrainische Firma zeigt Angriffsvideos auf Moskau

Auf der internationalen Rüstungsmesse Eurosatory in Paris sorgt derzeit ein Exponat für Aufsehen. Am Stand des ukrainischen Herstellers Fire Point werden Aufnahmen der jüngsten Treffer in der russischen Hauptstadt gezeigt – offenbar als direkte Demonstration der Leistungsfähigkeit der eigenen Langstreckendrohnen FP-1 und FP-2.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Lawrow: USA müssen ukrainische Angriffe auf Russland zur Kenntnis nehmen

Wenn die USA zu einer Lösung des Ukraine-Konflikts beitragen wollten, sollten sie nach Ansicht des russischen Außenministers Sergei Lawrow die "empörenden terroristischen Akte" der ukrainischen Streitkräfte gegen Russland zur Kenntnis nehmen. Lawrow sagte dies nach Gesprächen mit seiner Amtskollegin aus Madagaskar:

"Diese empörenden terroristischen Akte müssen natürlich von unseren amerikanischen Kollegen bemerkt werden, die helfen wollen, eine Einigung zur Beilegung des Ukraine-Konflikts zu erzielen."

Zugleich erklärte der Minister, bei Russland bestehe der Eindruck, dass die USA ihren Ansatz zur Regelung des Konflikts erneut ändern könnten. Eine solche Entwicklung habe es bereits nach früheren Gesprächen zwischen Moskau und Washington gegeben.

Selenskij stellt Lukaschenko Ultimatum wegen Militärtechnik an der Grenze

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat dem weißrussischen Staatschef Alexander Lukaschenko nach Angaben ukrainischer Medien ein Ultimatum gestellt. Darüber berichtet der ukrainische Sender Suspilne auf Telegram.

Selenskij behauptete, dass sich auf weißrussischer Seite nahe der Grenze zur Ukraine Militärtechnik befinde, die angeblich zur "Feuerkorrektur" gegen ukrainisches Gebiet eingesetzt werde. Demnach habe Kiew Minsk eine Woche Zeit gegeben, die Ausrüstung abzuziehen. Andernfalls werde die Ukraine "selbst dafür sorgen", heißt es unter Berufung auf einen Vertreter der ukrainischen Führung.

Peskow: Russische Streitkräfte werden Angriffe fortsetzen

Die russischen Streitkräfte werden ihre Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine fortsetzen. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow vor Journalisten. Die Ergebnisse der jüngsten Schläge bezeichnete Peskow als "beeindruckend". "Diese Angriffe werden fortgesetzt", sagte er und fügte hinzu: "Suchen Sie nach weiteren Aufnahmen aus verschiedenen Städten."

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums führten die Streitkräfte innerhalb einer Woche sieben Vergeltungsschläge gegen Objekte des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes durch. Mit Blick auf die Haltung europäischer Staaten erklärte Peskow zudem, diese sollten sich "mit der tatsächlichen Lage, auch im Ukraine-Konflikt, vertraut machen".

Wolodin: Kiew erkennt russischen Sieg an

Die Gespräche über mögliche Verhandlungen sowie ein Schreiben von Wladimir Selenskij an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zeigen nach Ansicht des Vorsitzenden der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, dass sich die ukrainische Führung der militärischen Lage bewusst ist. Wolodin sagte dem Sender Westi:

"Diese Gespräche über Verhandlungen kommen nicht von ungefähr. Und die Tatsache, dass Selenskij einen Brief geschrieben hat, zeigt ganz offensichtlich, dass sie sich darüber im Klaren sind, dass Russland siegt und die Ziele der militärischen Sonderoperation erreicht werden."

Wolodin betonte zudem, dass eine Atommacht nicht besiegt werden könne. Russland müsse alles daransetzen, den Sieg näherzubringen, fügte er hinzu.

Weißrusslands GUS-Botschafter: Lassen uns nicht in Kriegshandlungen hineinziehen

Weißrussland wird sich nach dem Terroranschlag im Gebiet Brjansk nicht in Kriegshandlungen hineinziehen lassen, erklärt Igor Nasaruk, der Vertreter der Republik bei der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung des Vertreterrats der GUS-Mitgliedsstaaten anlässlich des ukrainischen Anschlags gegen weißrussische Staatsbürger sagte er:

"Ich möchte sagen, dass die Republik Weißrussland sich durch diesen Terroranschlag nicht einschüchtern und nicht in irgendwelche Kriegshandlungen hineinziehen lässt. Doch es wird Widerstand geben. Dazu haben wir Kräfte, Mittel und Möglichkeiten."

Zuvor hatte Kiews Militär am 17. Juni den Bus einer weißrussischen Kinder-Fußballmannschaft im russischen Gebiet Brjansk mit einer Drohne angegriffen. Dabei kam die Begleiterin der Jugendlichen ums Leben, acht Menschen wurden verletzt.

Drohnenangriffe auf Russland mit EU-Unterstützung erhöhen Risiko einer Konfliktausweitung

Angesichts der jüngsten ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Städte und zivile Ziele warnt der Politblogger Thomas Röper vor einer weiteren Eskalation des Konflikts. Im Gespräch erklärte Röper, die Angriffe auf russisches Territorium hätten deutlich an Intensität gewonnen, auch durch die wachsende Unterstützung Kiews mit Drohnen und Langstreckenwaffen aus Europa.

Röper sieht darin den Versuch westlicher Staaten, Russland unter Druck zu setzen und zu Zugeständnissen am Verhandlungstisch zu bewegen. Diese Strategie bezeichnete er als "Spiel mit dem Feuer" und warnte vor möglichen Gegenreaktionen Moskaus.

Zugleich kritisierte Röper die doppelten Standards westlicher Staaten bei der Bewertung von Angriffen auf zivile Infrastruktur. Auch mit Blick auf die NATO erklärte er, die USA könnten ihr militärisches Engagement in Europa langfristig weiter reduzieren, um ihren Fokus stärker auf China zu verlagern.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 18. Juni 2026]

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

SWR wirft EU Täuschung der Ukrainer vor: EU-Mitgliedschaft auf absehbare Zeit ausgeschlossen

Der russische Auslandsnachrichtendienst SWR erklärt, europäische Politiker würden der ukrainischen Bevölkerung weiterhin eine künftige EU-Mitgliedschaft in Aussicht stellen, obwohl eine Aufnahme des Landes derzeit und auf absehbare Zeit nicht infrage komme.

Wie der SWR mitteilte, wird dies in inoffiziellen Gesprächen innerhalb Europas auch offen eingeräumt. Als Gründe werden die wirtschaftlichen Probleme der Ukraine, die hohe Korruption sowie der anhaltende Konflikt mit Russland genannt. Demnach sei das Land nicht bereit für eine Integration in die EU.

Vor diesem Hintergrund wirft der SWR den EU-Verantwortlichen vor, die Ukrainer über die tatsächlichen Beitrittsperspektiven zu täuschen und ihnen weiterhin eine baldige Aufnahme in die Europäische Union zu versprechen.

Gebiet Moskau: Achtjähriges Mädchen stirbt nach ukrainischem Drohnenangriff

Beim ukrainischen Drohnenangriff auf die Stadt Ramenskoje im Gebiet Moskau ist ein achtjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Andrei Worobjow, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

"Leider ist durch die Folgen des heutigen Drohnenangriffs gegen Ramenskoje ein achtjähriges Mädchen bei einem Brand ums Leben gekommen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sie sich zu Hause mit ihrer Großmutter – die Frau kam nicht zu Schaden."

Worobjow sprach sein Beileid an die Hinterbliebenen aus und sicherte der Familie Unterstützung zu.

Insgesamt wurden nach Angaben des Gouverneurs bei dem Drohnenangriff 18 Wohnblöcke in den Städten Kotelniki, Ljuberzy, Ramenskoje, Schukowski und Balaschicha beschädigt.

Weitere russische Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

Zwischen dem 13. und 19. Juni haben Russlands Streitkräfte im Rahmen der Vergeltung für ukrainische Terrorangriffe auf zivile Ziele in Russland sieben Angriffe gegen ukrainische Militärobjekte ausgeführt. Wie das russische Verteidigungsministerium meldet, wurden dabei unter anderem Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie, vom ukrainischen Militär genutzte Energie- und Verkehrsobjekte, Militärflugplätze, Munitions- und Treibstofflager, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte des ukrainischen Militärpersonals mithilfe von Präzisionswaffen und Drohnen getroffen.

Parallel dazu schoss Russlands Luftabwehr im gleichen Zeitraum 89 Lenkgleitbomben, fünf HIMARS-Raketen, acht Marschflugkörper vom Typ Flamingo sowie 3.909 Starrflügler-Drohnen ab.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen 13. und 19. Juni bekannt.

Angaben der Behörde zufolge verlor die Ukraine durch Angriffe des russischen Truppenverbands Nord über 1.540 Soldaten. Zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, 78 Autos, drei Geschütze und fünf Eloka-Anlagen wurden zerstört.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 1.490 Soldaten. Zudem wurden 24 gepanzerte Kampffahrzeuge, 120 Autos, 15 Geschütze und fünf Eloka-Anlagen außer Gefecht gesetzt.

Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd musste Kiew einen Verlust von mehr als 985 Kämpfern hinnehmen. Überdies wurden 27 gepanzerte Kampffahrzeuge, 143 Autos und 23 Geschütze eliminiert.

Auch Einheiten des Truppenverbands Mitte setzten ihre Offensive fort. Die Ukraine musste am entsprechenden Frontabschnitt über 2.040 Soldaten einbüßen. Des Weiteren wurden 18 gepanzerte Kampffahrzeuge, 39 Autos, neun Geschütze sowie zwei Grad-Mehrfachraketenwerfer unschädlich gemacht.

Bei Gefechten gegen den vorrückenden Truppenverband Ost verlor das ukrainische Militär über 3.140 Kämpfer. Ferner wurden 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 53 Autos und neun Geschütze neutralisiert. 

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr erlitt die Ukraine einen Verlust von über 330 Soldaten. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 102 Autos, zwei Geschütze sowie 24 Eloka-Anlagen zerstört.

Russlands Armee rückt im Donbass weiter vor – fünf Orte binnen einer Woche befreit

Im Zeitraum zwischen dem 13. und 19. Juni haben Russlands Streitkräfte in der Donezker Volksrepublik weitere Geländegewinne erzielt und mehrere Ortschaften befreit. Dies geht aus dem Bericht des russischen Verteidigungsministeriums hervor.

Der Meldung zufolge befreiten Stoßtrupps der zum Truppenverband West gehörenden russischen 25. Armee bei den Kämpfen um die Stadt Krasny Liman weiter vor, besetzten 37 ukrainische Stützpunkte und befreiten 251 Gebäude. Die ukrainische Seite verlor bei den Stadtkämpfen über 185 Kämpfer. Zudem würden über 45 Einheiten an Kriegsgerät sowie 24 Autos eliminiert.

Einheiten des russischen Truppenverbands Süd haben im Verlauf der vergangenen Woche die Siedlungen Artjoma und Rai-Alexandrowka in der Donezker Volksrepublik befreit, berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Am 18. Juni wurde der Ort Jurkowka befreit. Zusätzlich kämpften sich die Stoßtrupps des Truppenverbands gegen die eingekesselte ukrainische Garnison der Stadt Konstantinowka weiter vor, wobei 627 Gebäude befreit wurden. Kiew musste bei den Kämpfen um die Stadt einen Verlust von über 540 Soldaten hinnehmen. Mehr als 160 Einheiten an diversem Militärgerät und 116 Autos wurden dabei zerstört.

Der Truppenverband Mitte befreite seinerseits die Ortschaften Nowy Donbass und Kutusowka.

Lawrow: Europas Ziel keine Verhandlungen, sondern Rettung des Selenskij-Regimes

Europa nutzt sein "politisches Kapital" für Kriegsvorbereitungen gegen Russland, wobei es die Ukraine als "Hammer" instrumentalisiert und ukrainische Terroranschläge ignoriert, erklärt Russlands Außenminister Sergei Lawrow. In einem Artikel führt er dazu aus:

"Das reale Ziel europäischer Staatschefs ist nicht, mit Russland zu verhandeln, sondern Selenskijs Regime zu retten, um es als Aufmarschplatz für den Kampf gegen Russland zu bewahren. Dazu wollen die europäischen Hauptstädte möglichst schnell einen Waffenstillstand erreichen, um eine Niederlage des ukrainischen Militärs an der Front zu vermeiden. Der Konflikt soll ohne eine Beseitigung seiner Ursachen eingefroren werden, wonach sogleich Truppen der britisch-französischen 'Koalition der Willigen' in die Ukraine einmarschieren sollen."

Der Minister warnte vor ernsthaften Risiken dieser Politik für die globale Sicherheit:

"Eine direkte Konfrontation zwischen der NATO und Russland kann schnell zu einem Austausch von Nuklearschlägen mit katastrophalen Folgen ausarten."

Lawrow betonte dabei, dass Russland nicht prinzipiell auf Kontakte zu Europa verzichte. Russland sehe Europa als eine an einer russischen Niederlage interessierte Konfliktpartei, zumal es sich selbst entsprechend positioniere.

Der auf der Webseite des russischen Außenministeriums veröffentlichte Artikel von Lawrow hätte ursprünglich in der Zeitung Politico Europe erscheinen sollen, allerdings sagte deren Redaktion die Publikation kurzfristig ab.

AKW Saporoschje – Ukraine greift Transporthalle mit Drohnen an

Die Transporthalle des Kernkraftwerks Saporoschje ist in der vergangenen Nacht zum Ziel eines Massenangriffs ukrainischer Drohnen geworden. Wie aus einer Mitteilung des Pressediensts des Kraftwerks hervorgeht, wurde die Halle mindestens 14 Mal angegriffen, worauf ein Brand ausbrach. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Eine Schadensbewertung sei jedoch durch das Risiko erneuter Angriffe erschwert. Die Mitteilung betont weiter:

"Solche Angriffe verfolgen ein einziges Ziel – die Transportinfrastruktur des Kraftwerks zu schädigen, Logistik und Personaltransport zu erschweren und somit zusätzliche Risiken für den sicheren Betrieb des AKW Saporoschje zu schaffen."

Trotz der Provokationen tun die Mitarbeiter des Kraftwerks alles Mögliche, um seinen sicheren Betrieb zu gewährleisten, so die Meldung weiter.

Jewgenija Jaschina, Kommunikationsdirektorin des AKW, kündigte an, den Angriff gegenüber der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) zu melden.

Gebiet Belgorod: Zivilist durch ukrainischen Angriff getötet

Das Gebiet Belgorod wurde am vergangenen Tag über 100 Mal durch das ukrainische Militär angegriffen, ein Zivilist kam dabei ums Leben. Der amtierende Gouverneur der Region, Alexandr Schuwajew, berichtet dazu:

"Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär 102 das Gebiet Belgorod angegriffen. Bei einem vorsätzlichen Angriff im Kreis Rakitnoje kam ein Zivilist ums Leben. In den Kreisen Wolokonowka, Rakitnoje, Krasnaja Jaruga und Schebekino wurden sieben Menschen verwundet."

Kiew ordnet teilweise Evakuierung von Saporoschje an

Ukrainische Behörden evakuieren die Bevölkerung aus den von ihnen besetzten Teilen des Gebiets Saporoschje. Oleg Muratschew, stellvertretender Minister für regionale Sicherheit des Gebiets, berichtete dazu gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

"Es gibt bestätigte Fälle von Evakuierung aus Siedlungen im ukrainisch kontrollierten Teil. Die größten davon sind Orechow und Nikopol. Es gibt auch Angaben über eine Evakuierung von Saporoschje, doch dort hat sie einen selektiven und partiellen Charakter."

Russlands Luftabwehr zerstört 133 ukrainische Drohnen in der Nacht

Im Verlauf der vergangenen Nacht haben russische Luftabwehrkräfte insgesamt 133 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen zwischen 20 Uhr Moskauer Zeit am 18. Juni und 07 Uhr Moskauer Zeit am 19. Juni über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Woronesch, Orjol, Smolensk, Tula, Rostow, Rjasan, Moskau, der Krim und dem Schwarzen Meer zerstört.

18.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Uschakow: Europäer treiben den Krieg weiter voran, ohne die Lage in der Ukraine zu begreifen

Die europäischen Länder werden von der falschen Vorstellung geleitet, dass sich die Lage auf dem Schlachtfeld zugunsten der ukrainischen Streitkräfte entwickelt. Dies erklärte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, am 18. Juni gegenüber der Presse. Seiner Aussage zufolge lässt sich genau dadurch die Haltung der europäischen Staaten erklären, die eine Fortsetzung des Konflikts befürworten.

Die Mitgliedstaaten der G7 haben sich auf ihrem Gipfeltreffen darauf verständigt, die militärische Hilfe für die Ukraine auszuweiten und die Lieferungen von Luftabwehrsystemen sowie Langstreckenraketen zu erhöhen. Außerdem wollen die G7-Staaten den Energiesektor der Ukraine zusätzlich unterstützen, um dem Land beim Überstehen des bevorstehenden Winters zu helfen.

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Medien: Anschlag auf Drohnenhersteller für die Ukraine in Frankreich

Anfang Juni ist das Werk des französischen Unternehmens Delair, das Drohnen für die Ukraine produziert, Ziel eines Angriffs geworden. Dies berichtet die Zeitung Le Parisien unter Verweis auf informierte Quellen. Demnach wurden am 1. Juni mehrere Molotowcocktails auf das Betriebsgelände geworfen. Auf Aufnahmen von Überwachungskameras seien mehrere Personen zu sehen. Die Staatsanwaltschaft von Toulouse leitete Ermittlungen wegen Sachbeschädigung mit gemeingefährlichen Mitteln ein.

Wenige Tage später kam es zu einem weiteren Vorfall bei dem Unternehmen. Wie die Zeitung unter Verweis auf die Pariser Staatsanwaltschaft berichtet, wurde ein Mann festgenommen. Gegen ihn wurde Anklage wegen Spionage erhoben, da er mutmaßlich einen Drohnenprototyp fotografiert hatte.

Nach Einnahme von Rai-Alexandrowka: Politiker sieht Kiews Truppen in schwieriger Lage

Nach der Einnahme von Rai-Alexandrowka in der Volksrepublik Donezk schafft die russische Armee nach Ansicht des Abgeordneten der Gesetzgebenden Versammlung des Gebiets Saporoschje Sergei Jurtschenko eine "Halbeinkreisung" der ukrainischen Truppengruppierung im Raum Kramatorsk und Slawjansk.

"Mit der Befreiung von Rai-Alexandrowka schaffen wir für die Kramatorsk-Slawjansk-Gruppierung der ukrainischen Streitkräfte eine sehr schwierige Situation und bilden einen Halbkreis um sie."

Als Hinweis darauf wertet er die von den ukrainischen Behörden angeordnete Zwangsevakuierung aus Kramatorsk und Slawjansk. Dies zeige, dass Kiew die weitere Entwicklung der Lage richtig einschätze. Jurtschenko fügt hinzu, die Ukraine könne den Vormarsch der russischen Streitkräfte nicht stoppen und versuche stattdessen, "die Zivilbevölkerung zu terrorisieren". Er wirft Kiew Angriffe auf Schulen, Kindergärten, Busse, Autos sowie das Kernkraftwerk Saporoschje vor.

Ukrainischer Drohnenangriff im Gebiet Belgorod: Ärztin verletzt

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Fahrzeug in der Siedlung Krasnaja Jaruga im Gebiet Belgorod ist eine Ärztin verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab mit. Demnach suchte die Mitarbeiterin des Zentralen Kreiskrankenhauses Krasnaja Jaruga nach dem Angriff medizinische Hilfe auf. Im Stadtkrankenhaus wurde bei ihr ein Drucktrauma diagnostiziert. Eine Hospitalisierung war laut dem Krisenstab nicht erforderlich. Die Frau wurde behandelt und wird ambulant weiter versorgt.

Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums innerhalb von 13 Stunden insgesamt 234 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Wie das Ministerium mitteilte, wurden die Fluggeräte zwischen 7 Uhr und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tula und Jaroslawl sowie über dem Moskauer Gebiet und der Republik Krim vom Himmel geholt. Den Angaben zufolge handelte es sich um Starrflüglerdrohnen.

Österreichs Kanzler: Erfolgreiche Diplomatie braucht Gespräche mit Russland

Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker ruft die EU-Staaten zu direkten Kontakten mit der russischen Führung auf. Dies gelte auch für Gespräche über eine mögliche Lösung des Ukraine-Konflikts. In einem Interview mit der Financial Times begrüßt Stocker Berichte über die Öffnung von Kommunikationskanälen zwischen Brüssel und Moskau. "Ich stimme dem voll und ganz zu", sagt er. Konflikte würden durch erfolgreiche Diplomatie beendet. "Und damit Diplomatie erfolgreich sein kann, braucht es Verhandlungen."

Zugleich räumt der österreichische Regierungschef ein, dass unklar sei, ob die EU-Mitgliedstaaten in dieser Frage mit einer Stimme sprechen. Dennoch sind sich die EU-Staaten seiner Einschätzung nach darin einig, dass die Unterstützung der Ukraine letztlich zu einem gerechten und dauerhaften Frieden führen müsse.

Westliche Medien: EU-Rat hat Kontakt mit Moskau aufgenommen

Mehrere westliche Medien berichten unter Berufung auf EU-Beamte über jüngste inoffizielle Kontakte zwischen dem Büro des Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, und den russischen Behörden. Ziel sei es, "den Boden für künftige substanziellere Gespräche" vorzubereiten.

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Mitarbeiter des AKW Saporoschje bei Drohnenangriff der Ukraine getötet

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) wurde über den Tod eines Mitarbeiters und die Verletzung eines weiteren Beschäftigten des Kernkraftwerks Saporoschje informiert. Dies teilt die Kommunikationsdirektorin des Kraftwerks Jewgenija Jaschina der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Zuvor hatte der Generaldirektor des russischen Atomkonzerns Rosatom Alexei Lichatschow mitgeteilt, dass ein Mitarbeiter des AKW Saporoschje bei einem Drohnenangriff auf die Satellitenstadt Energodar getötet und ein weiterer verletzt worden sei.

Drohnenangriff auf Gorlowka: Ein Toter und acht Verletzte

Bei einem Drohnenangriff auf Gorlowka ist ein Mensch getötet worden, acht weitere wurden verletzt. Dies teilt Bürgermeister Iwan Prichodko mit. Der Angriff hat sich nach seinen Angaben im Stadtbezirk Kalininski ereignet.

US-Senat lässt zusätzliche Patriot-Lieferungen an die Ukraine prüfen

Der Streitkräfteausschuss des US-Senats hat das Pentagon angewiesen, die Möglichkeit einer Ausweitung der Lieferungen von Patriot-Abfangraketen an die Ukraine zu prüfen. Darüber berichtete das Portal The War Zone unter Verweis auf eine entsprechende Direktive.

Demnach sollen US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und die für Beschaffung und Logistik zuständige Führung des Pentagons bis zum 1. Oktober 2026 einen Bericht vorlegen. Darin soll bewertet werden, ob zusätzliche PAC-3-Abfangraketen für die von Kiew eingesetzten Patriot-Systeme bereitgestellt werden können.

Wie The War Zone anmerkt, befürchten US-Gesetzgeber, dass die vorhandenen Bestände möglicherweise nicht ausreichen, um sowohl den Bedarf der USA und ihrer Verbündeten als auch weitere Lieferungen an die Ukraine zu decken.

Lawrow kündigt weitere massive Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine an

Russlands Außenminister Sergei Lawrow erklärt, Moskau werde seine Reaktion auf ukrainische Angriffe fortsetzen, da Worte allein nicht ausreichten. Bei einem Pressegespräch am Rande des Russland-ASEAN-Gipfels verweist er auf frühere Aussagen von Präsident Wladimir Putin.

"Der Präsident hat vor einiger Zeit nach einer weiteren Provokation des Kiewer Regimes erklärt, dass wir nun regelmäßig massive Gruppenangriffe gegen Ziele durchführen werden, von deren Zustand die Kampffähigkeit der ukrainischen Streitkräfte unmittelbar abhängt."

Schwerverletzter nach ukrainischem Angriff auf Heizwerk in Energodar

Bei einem Angriff auf ein städtisches Heizwerk in Energodar ist laut Angaben der Behörden ein Mensch schwer verletzt worden. Ein Radlader sowie die Verglasung der Anlage seien zudem beschädigt worden, teilte Maxim Puchow, der Bürgermeister der an das Kernkraftwerk Saporoschje angrenzenden Stadt, mit. In Energodar sei zudem ein Fahrzeug des kommunalen Betriebs für Stadtpflege und Begrünung angegriffen worden. Dabei habe es keine Opfer gegeben.

Belgien will der Ukraine noch 2026 sieben F-16 übergeben

Belgien plant, der Ukraine noch in diesem Jahr sieben Kampfjets des Typs F-16 zur Verfügung zu stellen. Dies kündigte der belgische Verteidigungsminister Theo Francken vor einem Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel an, wie der ukrainische Sender Suspilne berichtete. Laut dem Minister sollen drei Maschinen flugfähig sein. Vier weitere könnten als Ersatzteilspender dienen. Die Jets sollen der Ukraine dabei helfen, Drohnen, Raketen und andere Luftziele abzufangen.

Zugleich kündigte Francken an, der belgischen Regierung vorzuschlagen, in den kommenden Jahren sämtliche verbliebenen F-16 an Kiew abzugeben. Dies hänge jedoch von der Lieferung neuer Kampfjets vom Typ F-35 an Belgien ab.

"Wir müssen die F-35 erhalten, bevor wir die F-16 übergeben können. Aber die ersten F-16 werden auf jeden Fall geliefert."

Wadephul: Europa sollte Ukraine-Gespräche nicht dauerhaft den USA überlassen

Laut Bundesaußenminister Johann Wadephul glaubt Deutschland, dass es jetzt höchste Zeit ist, Ukraine-Gespräche zu führen. Die Frage sollte dabei nicht dauerhaft den US-Amerikanern überlassen werden. Im Interview für die Rheinische Post betont der Minister:

"Sie haben ein äußerst wechselndes Interesse gezeigt – und die europäischen Interessen nicht immer in der Weise berücksichtigt, wie das aus unserer Sicht erforderlich ist."

Deswegen habe sich Deutschland im E3-Format, zusammen mit Frankreich und Großbritannien, gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten, mit einem neuen Gesprächsangebot an Wladimir Putin gewandt, betont Wadephul. Europäer sollten diesen Sommer nicht verstreichen lassen, ohne die ernsthafte Chance für Gespräche auszuloten.

Nach Drohnenangriffen auf Moskau: Ermittlungskomitee sucht Verantwortliche

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden am Donnerstag 194 Drohnen abgefangen, die in Richtung der russischen Hauptstadt unterwegs gewesen sein sollen. Bei den Angriffen wurden offiziellen Angaben zufolge 17 Menschen verletzt.

Das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation will nun die Verantwortlichen für die Angriffe auf das Moskauer Gebiet identifizieren. Dies teilte die Behörde der Nachrichtenagentur TASS mit. Die Ermittler sollen den Kreis der an der Organisation und Durchführung der Attacken beteiligten Personen ermitteln.

Unterdessen erklärte der Militärexperte Juri Knutow gegenüber der Zeitung aif.ru, die Ukraine habe bei den jüngsten Angriffen bereits zum zweiten Mal die Drohne Bars eingesetzt. Dabei handele es sich um ein relativ neues, in Deutschland entwickeltes System. Als Besonderheit nannte Knutow den Einsatz von Strahltriebwerken. Zudem behauptete der Experte, Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius habe Angriffe mit diesen Drohnen auf russisches Territorium persönlich gebilligt.

"Siegeswende": Teil der ukrainischen Armee soll durch professionelle Kriegskiller ersetzt werden

Das endlose Karussell mit neuen "Wunderwaffen" in den ukrainischen Streitkräften rostet immer schneller vor sich hin. Doch in Kiew wurde kürzlich das nächste "Erfolgsrezept" für einen Sieg über Russland gefunden – der "Wundersoldat".

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Kirill Strelnikow.

Pistorius sagt zusätzliche Finanzierung der Militärhilfe für Kiew zu

Deutschland beteiligt sich mit 200 Millionen Dollar (rund 174 Millionen Euro) an einem neuen US-Waffenpaket für Kiew, erklärt Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius am Rande eines Treffens mit NATO-Kollegen in Brüssel.

Außerdem werde Berlin 200 Millionen Dollar zur Beschaffung von Lenkflugkörpern für die Patriot-Flugabwehrsysteme bereitstellen.

Schweden bewilligt millionenschweren Betrag für Ukraine-Hilfe 

Schweden stellt 108 Millionen US-Dollar für den Kauf von US-Waffen für die Ukraine bereit. Wie das Verteidigungsministerium des skandinavischen Landes mitteilt, wird das Geld im Rahmen der PURL-Initiative (Prioritised Ukraine Requirements List) ausgegeben. Das Programm sieht einen von den NATO-Verbündeten koordinierten Beschaffungsmechanismus vor, mit dem dringend benötigte Waffen und Munition für die Ukraine direkt aus US-Beständen finanziert werden.

Seit dem Jahr 2022 stellte Schweden der Ukraine Militärhilfe im Wert von 128 Milliarden Kronen (etwa 13,3 Milliarden US-Dollar) zur Verfügung.

Ukrainischer Drohnenangriff auf Moskau: Ölraffinerie in Flammen

Am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, hat ein groß angelegter ukrainischer Drohnenangriff auf Moskau stattgefunden. Die Angriffe sollen sich dabei gegen die Moskauer Raffinerie gerichtet haben, die mehrfach getroffen wurde.

Durch die Explosion nach einem der Treffer flog der Deckel eines Treibstofftanks in die Luft. In und um die Raffinerie brachen diverse Feuer aus, darunter auch eins in einem naheliegenden Supermarkt. Wie ein Video zeigt, soll mindestens eine der ukrainischen Drohnen von der russischen Luftabwehr abgeschossen worden sein.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Nach Angriffen auf Moskau und Umland: Russische Ombudsfrau will UNO und OSZE einschalten

Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa kündigte an, sich nach den Drohnenangriffen auf Moskau und das Moskauer Gebiet am Donnerstag an die UNO und die OSZE zu wenden. Ihren Angaben zufolge erlebten Moskau und das Umland eine der massivsten Drohnenattacken der vergangenen zwei Jahre. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, die Luftabwehr habe rund 194 Drohnen abgeschossen. Laut dem Gouverneur des Moskauer Gebiets, Andrei Worobjow, wurden 17 Menschen verletzt, darunter zwei Kinder.

"Das ist ein Angriff auf das normale Leben der Menschen. Ich werde mich an die UNO und die OSZE wenden. Internationale Menschenrechtsorganisationen müssen ehrlich auf Verbrechen gegen Zivilisten reagieren."

Stubb zweifelt an russischem Überfall auf die NATO

Der finnische Präsident Alexander Stubb weist Warnungen vor einem potenziellen russischen Überfall auf die NATO zurück. In einem Interview für die schwedischsprachige Zeitung Hufvudstadsbladet betont Stubb, er sehe "als Präsident, Oberbefehlshaber und einfach als Finne keine Beweise, dass es sich ereignen könnte".

Damit kommentiert Stubb die Aussage des Oberbefehlshabers der schwedischen Streitkräfte, Michael Claesson, dass Russland bald Artikel 5 des NATO-Vertrags testen werde.

Wie die Ukraine ihre engsten Verbündeten bestiehlt...

Die Regierungen der baltischen Staaten "werden Selenskij weiterhin unterstützen, selbst wenn er ihnen offen ins Gesicht spucken sollte", sagen Experten. So kommentieren sie die bescheidene Reaktion Lettlands, Litauens und Estlands auf den massiven Betrug an ihren eigenen Bürgern durch ukrainische betrügerische Callcenter.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Moskau und Kiew tauschen Gefallene aus – 33 russische gegen 522 ukrainische Soldaten

Russland und die Ukraine tauschen erneut die Leichen gefallener Militärangehöriger aus, berichtet der Duma-Abgeordnete und Vertreter des parlamentarischen Ausschusses für Angelegenheiten der Sonderoperation, Schamsail Saralijew.

Die russische Seite übergibt dabei der Ukraine 522 gefallene Soldaten und erhält im Gegenzug 33 eigene Gefallene.

Ein Gefallenenaustausch hatte letztmalig am 15. Mai stattgefunden. Damals erhielt Russland 41 eigene Gefallene im Austausch gegen 528 ukrainische.

Ende April erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Gespräch mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump, dass Moskau seit Beginn des Jahres über 20.000 Gefallene an die Ukraine übergeben und knapp über 500 eigene erhalten habe.

Zwei Mädchen bei ukrainischem Drohnenangriff auf Gebiet Brjansk verletzt

Eine Kamikaze-Drohne hat ein Auto im Gebiet Brjansk angegriffen. Wie der provisorische Gouverneur Jegor Kowaltschuk berichtet, waren eine Frau und zwei ihrer Töchter mit dem Fahrzeug unterwegs.

Die beiden Mädchen, 10 und 11 Jahre alt, wurden verletzt. Eines von ihnen befindet sich in einem schweren Gesundheitszustand. Sie erhalten die notwendige medizinische Hilfe.

Kowaltschuk betont, dass es sich um einen "gezielten Schlag", einen "weiteren Terrorangriff des Kiewer Regimes gegen Zivilisten, Kinder" handelt.

Bloomberg: Trump will US-Firmen zu Waffenproduktion in Europa und Ukraine auffordern

US-Präsident Donald Trump will Rüstungsunternehmen auffordern, Waffen und Ausrüstung in Europa und in der Ukraine in Lizenz herzustellen, heißt es in einem Bericht von Bloomberg.

Demnach handelt es sich hauptsächlich um Raketen für Flugabwehrsysteme. Derzeit werde solche Munition nur in den USA fertiggestellt, die Steigerung der Produktionsmengen bräuchte viel Zeit.

Am Rande des G7-Gipfels in Frankreich bestätigte Trump gegenüber Journalisten, dass Europa es gerne tun würde. Washington erwäge die Möglichkeit.

Die USA erlauben bereits die Produktion einiger Waffen im Ausland, führt Bloomberg aus. Beispielsweise werde Patriot-Munition in Lizenz in Deutschland hergestellt.

Rutte: 600 Millionen Europäer müssen sich gegen 140 Millionen Russen selbst verteidigen können

Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Brüssel hat NATO-Generalsekretär Mark Rutte Europa dazu aufgefordert, mehr Verteidigungsbereitschaft selbst zu übernehmen. Es sei widersprüchlich, dass 600 Millionen Europäer bei der Verteidigung "gegen eine russische Bevölkerung von 140 Millionen" so massiv auf die USA angewiesen sind.

Zwar steht der US-Schutzschirm langfristig, dennoch müssen die Europäer künftig einen größeren Teil der Lasten selbst tragen. Das US-Kriegsministerium hat die Alliierten vor Kurzem über eine Reduzierung seiner Beiträge zum NATO Force Model informiert.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russische Truppen setzen Vorstoß in DVR fort

Die russische Armee hat ihren Vorstoß im Rahmen der militärischen Sonderoperation fortgesetzt. Laut dem Frontbericht des Verteidigungsministeriums wurden zerstreute Einheiten der Ukraine im Ort Krasny Liman der Donezker Volksrepublik (DVR) zerschlagen. Im Laufe des Tages nahmen Einheiten des Truppenverbandes West sieben Stützpunkte und 48 Gebäude im nordwestlichen Teil des Ortes ein, eine Gruppierung des Gegners wurde blockiert. Insgesamt wurden bis zu 20 gegnerische Soldaten eliminiert. Zudem verlor die Ukraine sieben Kampffahrzeuge und fünf ferngesteuerte Robotersysteme.

Einheiten des Truppenverbandes Süd stießen im südwestlichen Teil des Ortes Konstantinowka in der DVR vor. Dabei befreiten sie 98 Gebäude. Der Gegner verlor mehr als 60 Soldaten, 17 Kraftfahrzeuge wurden außer Gefecht gesetzt.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Die ukrainischen Streitkräfte haben in den zurückliegenden 24 Stunden 1.360 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es im täglichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

  • vier gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 87 Kraftfahrzeuge,
  • ein Fahrzeug des Grad-Mehrfachraketenwerfers,
  • zwei Artilleriegeschütze,
  • vier Selbstfahrlafetten,
  • sechs Anlagen der Elektronischen Kampfführung.

Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Speicher mit unbemannten Flugzeugen größerer Reichweite sowie ukrainische Einheiten und ausländische Söldner in 142 Kreisen. Die Flugabwehr schoss zehn Flugbomben, drei HIMARS-Raketen, vier Flamingo-Marschflügkörper und 992 unbemannte Flugzeuge ab.

Russische Armee befreit Rai-Alexandrowka in DVR

Die russischen Streitkräfte haben Rai-Alexandrowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) eingenommen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurde die Befreiung der Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbandes Süd möglich.

Brjansk: Ukrainischer Drohnenangriff auf Bus mit jungen Fußballern aus Weißrussland

In der russischen Region Brjansk ist ein Reisebus mit einer weißrussischen Kinderfußballmannschaft nach russischen Angaben von einer ukrainischen Drohne angegriffen worden. Bei dem Vorfall kam eine Frau ums Leben, die die Mannschaft begleitete. Zudem wurden acht Menschen verletzt, darunter sechs Kinder. Zwei der verletzten Kinder befinden sich auf der Intensivstation.

Der Bus war mit 44 Passagieren, darunter 28 junge Fußballer, aus der weißrussischen Stadt Gomel in Richtung des russischen Ferienorts Gelendschik unterwegs. Die Behörden in Brjansk sprechen von einem gezielten Angriff auf ein ziviles Fahrzeug. Gouverneur Alexander Bogomas erklärte, die vorliegenden Informationen deuteten auf eine vorsätzliche und geplante Aktion hin.

Russland leitete unmittelbar ein Strafverfahren wegen Terrorismus ein. Auch in Weißrussland wurden Ermittlungen aufgenommen. Das weißrussische Außenministerium verurteilte den Angriff scharf und forderte von Kiew umfassende Erklärungen.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Moskau: Rückkehr von Kindern in die Ukraine wegen Drohnengefahr unmöglich

Russland ist bereit, vier Kinder an die ukrainische Seite für die Wiedervereinigung mit Familienangehörigen zu übergeben. Dies erklärt Maria Lwowa-Belowa, die russische Beauftragte für Kinderrechte.

Ihr zufolge ist der Schritt derzeit aber aufgrund der Drohnengefahr unmöglich. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS betont die Beamte:

"Aufgrund der schwierigen Lage mit Drohnen ist es derzeit nicht sicher. Die Veranstaltung war für Ende Juni geplant, aber wir wissen nicht, wie lange es dauern wird, da wir sie leider jetzt nicht durchführen können. Wir können die Kinder dieser Gefahr nicht aussetzen."

Angriff auf Gebiet Moskau: 17 Zivilisten, darunter Kinder, verletzt

Bei den nächtlichen Drohnenangriffen auf das Gebiet Moskau sind nach vorläufigen Angaben 16 Zivilisten verletzt worden. Gouverneur Andrei Worobjow nennt unter den Verwundeten ein zehnjähriges Mädchen und ein dreijähriges Kind. Außerdem wurden Frauen und Männer im Alter von 19 bis 58 Jahren betroffen. Alle Verletzten erhalten medizinische Hilfe in regionalen Krankenhäusern.   

Rettungsdienste sind im Einsatz, um die Folgen der Angriffe zu beseitigen und die Sicherheit der Einwohner zu gewährleisten, betont der Gouverneur.

Update: Nach präzisierten Angaben steigt die Anzahl der Verletzten auf 17 Personen.

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UNO verurteilt Angriff auf Bus mit Kindern im Gebiet Brjansk

Die Vereinten Nationen verurteilen Angriffe auf die Zivilbevölkerung, erklärt Stéphane Dujarric, der Sprecher des UN-Generalsekretärs. Damit kommentiert er auf Anfrage der Nachrichtenagentur TASS die Drohnenattacke auf den Bus mit jungen Fußballern im Gebiet Brjansk. TASS zitiert:

"Wir sind uns bewusst über die Berichte zum vermeintlichen Angriff mit einer Drohne auf den Bus, mit dem die weißrussische Kinderfußballmannschaft im Gebiet Brjansk der russischen Föderation unterwegs war."

Dujarric betont, dass die Vereinten Nationen die Angriffe auf die Zivilbevölkerung und die Objekte der zivilen Infrastruktur verurteilen, wo sie auch geschehen. Solche Attacken werden vom Völkerrecht verboten und sollten sofort gestoppt werden.

Angriff auf Bus mit Kindern im Gebiet Brjansk: Verletzte werden nach Weißrussland gebracht

Die Weißrussen, die bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf den Bus im Gebiet Brjansk Verletzungen erlitten haben, werden nach Weißrussland gebracht, heißt es in Medienberichten. Die Verletzten können bereits heute in Krankenhäuser in Minsk eingeliefert werden.

Ein verwundetes Kind befindet sich in einem schweren Gesundheitszustand. Weitere Betroffene sind bei Bewusstsein.

Die nicht verletzten Passagiere sind mittlerweile nach Hause in das weißrussische Gebiet Gomel zurückgekehrt, teilen die regionalen Behörden mit.

Russische Armee trifft Energieobjekte gegnerischer Truppen

In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte einen massiven Angriff auf Ziele in der Ukraine durchgeführt. Laut einer Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums kamen dafür land- und luftgestützte Hochpräzisionswaffen sowie Kampfdrohnen größerer Reichweite zum Einsatz.

Getroffen wurden ein Depot mit Treib- und Schmierstoffen im Ort Borispol-2 im Gebiet Kiew und eine Ölraffinerie im Ort Saturino im Gebiet Poltawa. Die Objekte wurden im Interesse der ukrainischen Armee betrieben.

Das Verteidigungsministerium erklärt den Angriff als Reaktion auf ukrainische Terrorangriffe.

Gebiet Moskau: Drohne schlägt in mehrstöckiges Wohnhaus ein

Eine gegnerische Drohne ist in ein mehrstöckiges Wohnhaus in der Stadt Schukowski südöstlich von Moskau eingeschlagen, teilt Gouverneur des Gebietes Moskau Andrei Worobjow mit. Nach vorläufigen Angaben gab es keine Verletzten. Die Evakuierung der Anwohner ist im Gange.

Gebiet Rostow meldet ein Todesopfer und Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff

Das Gebiet Rostow wehrt einen massiven Drohnenangriff des Gegners ab. Laut Gouverneur Juri Sljussar wurden rund 60 unbemannte Flugzeuge zerstört.

Bei der Attacke auf die Stadt Gukowo kam ein Mensch ums Leben, betont der Gouverneur. Zwei Einwohner wurden verletzt.

Bürgermeister: Mehrere Drohnen "erreichen" Ölraffinerie in Moskau 

Mehrere Drohnen haben die Moskauer Ölraffinerie im Bezirk Kapotnja "erreicht", teilt Bürgermeister Sergei Sobjanin mit. In der Nacht wurden insgesamt 180 unbemannte Flugzeuge im Anflug auf die russische Hauptstadt zerstört. Die Abwehr des Drohnenangriffs geht weiter, betont Sobjanin.

Flugabwehr zerstört in der Nacht 555 gegnerische Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben in der vergangenen Nacht 555 Drohnen der Ukraine abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden die unbemannten Flugzeuge über 17 Gebieten des Landes sowie über der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt.

17.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

FSB verhindert Terroranschläge in drei Regionen Russlands

Der FSB hat in den Gebieten Tjumen und Krasnodar sowie in der Republik Adygeja drei Helfer ukrainischer Geheimdienste festgenommen, die Terroranschläge vorbereitet hatten. Wie die Behörde mitteilte, waren Anschläge auf russische Militärangehörige sowie auf Objekte der Verkehrs- und Erdölinfrastruktur geplant.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Volksrepublik Lugansk: Todesopfer und Verletzte bei Angriffen aus der Ukraine

Ukrainische Kämpfer setzen weiterhin Drohnen gegen die Zivilbevölkerung in der Volksrepublik Lugansk (LVR) ein. Am Mittwochnachmittag (Ortszeit) griffen sie gezielt zwei Ortschaften an. Dies gab Republikchef Leonid Passetschnik auf der Plattform Max bekannt.

Bei einer Drohnenattacke auf ein ziviles Auto im Bezirk Kremennaja kam laut dem Beamten eine Frau ums Leben. Zwei weitere Menschen seien verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

In der Stadt Swatowo griff das ukrainische Militär vorsätzlich ein Wohngebäude an, in dem sich eine Familie aufhielt. Ein 62-jähriger Mann erlag infolgedessen noch am Ort des Angriffs seinen Verletzungen.

Russische Drohnen lassen dem Gegner entlang der Front keine Chance (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten in den Gebieten Saporoschje, Charkow, Dnjepropetrowsk und in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie gegnerische Drohnenleitstellen, unbemannte Fluggeräte und Deckungen samt Personal außer Gefecht.  

Bundesverteidigungsministerium lehnt Stellungnahme zu Busangriff im Gebiet Brjansk ab

Ein Sprecher des deutschen Verteidigungsministeriums hat auf eine Anfrage des Senders RT DE zu dem ukrainischen Terroranschlag auf einen Bus mit Kindern im Gebiet Brjansk wie folgt geantwortet:

"Wir kommentieren Berichterstattung grundsätzlich nicht."

Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf einen Bus mit Kindern aus Weißrussland wurde eine Frau getötet. Acht weitere Menschen, darunter sechs junge Sportler, erlitten Verletzungen.

Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte gegenüber RT, Europa werde dieses Verbrechen wie die anderen vom ukrainischen Militär verübten Terroranschläge wahrscheinlich wieder einmal ignorieren.

Ukrainische Kämpfer nehmen Gebiet Belgorod erneut ins Visier

Kiewer Kräfte haben ein weiteres Mal acht Ortschaften im russischen Grenzgebiet Belgorod angegriffen. Das ukrainische Militär attackierte am Mittwochnachmittag (Ortszeit) drei Fahrzeuge, ein Eigenheim, einen Betrieb sowie ein Nebengebäude gezielt mit Drohnen an.   

Nach Behördenangaben erlitten zwei Einwohner Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden.

Rosatom-Chef: Dutzende Angriffe auf Energodar und AKW Saporoschje binnen 24 Stunden

In den zurückliegenden 24 Stunden hat das ukrainische Militär bis zu 50 gezielte Angriffe auf die AKW-Stadt Energodar und die Transportwerkstatt der nuklearen Anlage durchgeführt. Dies gab Chef des russischen Energiekonzerns Rosatom, Alexei Lichatschow, bekannt. 

"Gott sei Dank gab es keine Opfer", sagte Lichatschow am Rande des Russland-ASEAN-Gipfels in der russischen Teilrepublik Tatarstan. Das soziale Leben in Energodar sei jedoch stark beeinträchtigt, fügte er hinzu.

Derzeit gebe es noch Unterbrechungen bei der Stromversorgung sowie Probleme beim Internetzugang, so der Konzernchef. Dennoch laufe der Betrieb des Kernkraftwerks normal.

"Das Team beweist Mut und tut alles, um auch nur die Möglichkeit eines Zwischenfalls zu verhindern."

Russische Einheiten rücken in Konstantinowka unbeirrt vor (Video)

Das russische Verteidigungsministerium teilt weitere Aufnahmen auf Telegram, die russische Soldaten in Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz zeigen. Wie es heißt, sind die Stoßtrupps des Truppenverbands Süd in der Gegend auf dem Vormarsch und setzen Kiewer Kräfte außer Gefecht.

Herstellung von US-Raketen in der Ukraine? Trump: "Wir werden sehen"

US-Präsident Donald Trump erklärte, die Ukraine wolle die Möglichkeit erhalten, Raketen für US-amerikanische Patriot-Luftverteidigungssysteme zu produzieren. "Wir werden sehen", sagte Trump am Rande des G7-Gipfels in Frankreich gegenüber Reportern.

Im Hinblick auf die Ukraine-Krise führte US-Präsident aus:

"Wir würden diesen Konflikt gern beenden. Ich habe schon acht Kriege beendet, und ehrlich gesagt dachte ich, dieser hier wäre einer der einfachsten. Aber die beiden mögen sich nicht besonders, und das macht die Sache viel schwieriger."

Dabei lehnte Trump es ab, sich dazu zu äußern, ob er Moskau oder Kiew für die Fortsetzung des Konflikts, aber auch die Unwilligkeit bezüglich der Friedensgespräche verantwortlich mache.

Er wolle hierzu keine Stellungnahmen abgeben, da er versuche, das Problem zu lösen, meinte Trump. Und derartige Fragen machten die Sache nicht einfacher.

Ukrainischer Verteidigungsminister droht Russland: Drohnen werden Krim in Insel verwandeln

Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow hat die Isolation der Schwarzmeer-Halbinsel Krim von Russland mittels Drohnenangriffen angekündigt. In einem Interview sagte der Minister, der Ukraine öffne sich mit den Angriffen auf die russischen Nachschublinien ein "Fenster der Möglichkeiten". Während der Urlaubssaison werde die Krim – ein bei russischen Touristen beliebtes Reiseziel – in diesem Jahr nur von ukrainischen Drohnen erkundet, sagte er dabei sarkastisch.

"Für die Russen beginnt eine Hölle, die sie nur schwerlich meistern werden."

Dies betreffe nicht nur die Krim, sondern auch andere Gebiete. Innerhalb von vier Monaten habe sein Ministerium mehr Drohnen eingekauft als im gesamten Vorjahr, sagte Fjodorow. Bei unbemannten Luftfahrzeugen mit Glasfaserverbindung und mittlerer Reichweite habe man bereits das Dreifache der Vorjahresmenge erreicht.

Zuletzt versucht das ukrainische Militär, Erdöldepots und Raffinerien tief im russischen Hinterland anzugreifen, um Engpässe beim Treibstoff zu erzeugen. Zugleich verschlechtert sich die Lage der ukrainischen Armee an der Front in der Volksrepublik Donezk, wo russische Truppen nahe der Stadt Konstantinowka im Vormarsch sind.

Video: Russische Drohnenoperatoren greifen gegnerische Drohnenstellungen an

Laut russischen Angaben haben Drohnenbesatzungen der 4. separaten motorisierten Schützenbrigade des Truppenverbandes Süd im Privatsektor von Konstantinowka drei Drohnenkontrollpunkte des Gegners getroffen.

Noworossija: Kommunalarbeiter wegen Drohnenangriffen mit gepanzerten Fahrzeugen ausgestattet

Aufgrund anhaltender Drohnenangriffe nutzen Mitarbeiter kommunaler Dienste in den neuen russischen Regionen nun gepanzerte Fahrzeuge. Dies berichten russische Medien. Den Angaben der Behörden zufolge greifen die ukrainischen Streitkräfte regelmäßig Fahrzeuge von Gas- und Energiediensten sowie von Notfall- und Reparaturbrigaden an, die Schäden an der Infrastruktur beseitigen.

Die eingesetzten Fahrzeuge wurden demnach mit Panzerplatten und einer Kevlar-Schutzauskleidung ausgestattet. Sie entsprechen der russischen Schutzklasse Br2 und sollen die Besatzungen vor Splittern sowie nahen Explosionen schützen. Darüber hinaus verfügen die Fahrzeuge über einen verstärkten Unterbodenschutz. Dieser soll die Mitarbeiter vor kleineren Minen schützen, die nach russischen Angaben von Drohnen abgeworfen werden.

Kiew weitet Zwangsevakuierung im Raum Dnjepropetrowsk aus

Im Gebiet Dnjepropetrowsk werden weitere 23 Ortschaften im Bezirk Sinelnikowo zwangsevakuiert. Die Familien mit Kindern werden verpflichtet, ihren Wohnsitz zu verlassen. Dies berichtet Strana.ua unter Verweis auf die lokale Militärverwaltung.

Insgesamt sollten demnach 3.800 junge Männer und Frauen aus der betroffenen Gegend herausgebracht werden. Aus dem Bezirk Sinelnikowo seien bereits über 49.500 Menschen evakuiert worden, hieß es.

Belgorod: Mann bei ukrainischem Drohnenangriff auf Lastwagen getötet

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf einen Lastwagen in Belgorod ist ein Mann getötet worden. Er erlag noch am Ort des Angriffs seinen Verletzungen. Dies teilte der regionale Krisenstab mit und teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram:

Des Weiteren meldet der Krisenstab, dass im Dorf Dolgoje zwei Soldaten einer Drohnenabwehreinheit während ihres Einsatzes Verletzungen erlitten hätten.

Merz kündigt E5-Treffen zur Ukraine in Berlin an

Bundeskanzler Friedrich Merz gab bekannt, ein Treffen zur Ukraine im E5-Format (Deutschland, Großbritannien, Italien, Polen und Frankreich) in Berlin initiiert zu haben.

In allen Angelegenheiten, die im Zusammenhang mit der Ukraine stünden, habe Berlin stets eng mit allen europäischen Ländern, vor allem mit Polen und Großbritannien, kooperiert, sagte Merz am Rande des G7-Gipfels in Frankreich. Daher habe er die Partner Deutschlands eingeladen, nächste Woche im sogenannten E5-Format zu einem Treffen nach Berlin zu kommen.

Kutusowka in der DVR nun unter russischer Kontrolle (Video)

Das russische Verteidigungsministerium gab in seinem Frontbericht am Mittwoch die Befreiung der Ortschaft Kutusowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) bekannt. Die Behörde in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Weißrusslands Außenministerium verurteilt den ukrainischen Drohnenangriff auf Bus mit Kindern 

Das weißrussische Außenministerium hat den ukrainischen Drohnenangriff auf einen Bus in der Region Brjansk, der eine Kinderfußballmannschaft aus Weißrussland beförderte, verurteilt. Dies erklärte der Pressesprecher des Ministeriums, Ruslan Warankow, auf einer Pressekonferenz.

"Wir verurteilen den Angriff auf einen Zivilbus, der weißrussischen Staatsbürger, darunter auch Kinder, im Gebiet Brjansk der Russischen Föderation beförderte, aufs Schärfste. Wir betrachten dies als einen weiteren Terrorakt gegen die Zivilbevölkerung."

Die Behörde fordert von Kiew umfassende Erklärungen zu dem Vorfall.

Erneute Angriffe aus der Ukraine auf Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod

Ukrainische Kämpfer haben am Mittwochvormittag (Ortszeit) ein weiteres Mal acht Orte im russischen Gebiet Belgorod mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Nach Angaben des lokalen Krisenstabs erlitt infolgedessen ein Zivilist Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden.  

Wie es heißt, entstanden durch die Drohnenattacken Sachschäden an zwei Wohngebäuden, fünf Eigenheimen, einer Infrastruktureinrichtung und vier zivilen Fahrzeugen.

TASS: Ukrainische Streitkräfte greifen im Gebiet Brjansk Auto mit Schwangerer und Kindern an

Eine ukrainische Drohne hat ein Auto mit einer Schwangeren und Kindern im Gebiet Brjansk angegriffen, wie TASS unter Berufung auf den Operativstab mitteilte. Alle drei erlitten keine Verletzungen, wurden jedoch zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Der Angriff erfolgte auf derselben Autobahn, auf der die ukrainischen Streitkräfte zuvor einen Bus mit Kinderfußballspielern aus Weißrussland angegriffen hatten.

FSB nimmt Komplizen ukrainischer Geheimdienste fest

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat drei Komplizen der ukrainischen Geheimdienste im Gebiet Tjumen, der Region Krasnodar und der Republik Adygeja festgenommen. Dies teilte der Pressedienst der russischen Behörde mit.

Es wurde festgestellt, dass sie Terroranschläge gegen russische Militärangehörige, eine Freiwilligenorganisation, die Teilnehmer der militärischen Sonderoperation unterstützt, Objekte der Verkehrsinfrastruktur sowie den Brennstoff- und Energiesektor in den genannten Regionen vorbereitet haben sollen.

Bei den Festnahmen wurden ein improvisierter Sprengsatz aus ausländischem Sprengstoff und selbst gebaute Brandvorrichtungen sichergestellt.

Auf den Handys der Festgenommenen wurde Korrespondenz mit ukrainischen Kuratoren gefunden, die Anweisungen zur Durchführung der geplanten Terroranschläge enthielten.

Weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr zwischen 9:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit 72 Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kursk, Kaluga, Rjasan, Twer, Tula, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen und zerstört. 

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt.

Einheiten des Truppenverbands West neutralisieren weiterhin verstreute gegnerische Kräfte in Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (LVR). Im Zuge der offensiven Gefechtsführung im nordwestlichen Teil der Stadt nahmen sie sechs Stützpunkte und 61 Gebäude ein.

Außerdem wurde die letzte Nachschubader der ukrainischen Streitkräfte in Krasny Liman – der Übergang über den Fluss Sewerski Donez in der Nähe der Ortschaft Majaki in der DVR – durch einen direkten Treffer einer FAB-3000-Bombe zerstört. 

Die Stoßtrupps des Truppenverbands Süd führen Angriffsgefechte in Konstantinowka in der DVR und haben bereits 96 Gebäude befreit. Die russischen Einheiten setzen konsequent die im Südwesten der Stadt eingekesselten Kräfte der Ukraine außer Gefecht. 

Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.370 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 79 Fahrzeuge
  • sechs Artilleriegeschütze
  • neun gepanzerte Kampffahrzeuge
  • zwei Schützenpanzer
  • 20 bodengestützte Robotersysteme
  • zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 146 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie holte die Luftverteidigung 17 Lenkbomben und 391 ukrainische Starrflüglerdrohnen vom Himmel. Es wurde zudem ein Kampfboot vom Typ Combat Boat 90 aus schwedischer Produktion zerstört.

Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson binnen einer Woche 745 Mal angegriffen

Innerhalb einer Woche haben die ukrainischen Streitkräfte 745 Angriffe auf die Frontstadt Aljoschki im Gebiet Cherson durchgeführt, wie Ruslan Chomenko, Leiter des Bezirks Aljoschki, mitteilte.

"Vom 8. bis 14. Juni hat der Bezirk Aljoschki eine weitere schwere Woche erlebt. Fünf Zivilisten kamen ums Leben und sieben weitere wurden verletzt. Aljoschki wurde 745 Mal angegriffen: 384 Mal durch Artillerie und Mörser und 361 Mal durch Drohnen."

Gebiet Kursk: Ein Toter und zwei Verletzte nach Drohnenangriff auf Tankstelle

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, gibt es mehrere Opfer nach dem Drohnenangriff auf eine Tankstelle.

"Heute hat eine gegnerische Drohne eine Tankstelle in der Stadt Obojan attackiert. Nach ersten Informationen wurden drei Personen verletzt, eine von ihnen ist noch vor Ort verstorben."

Russische Armee befreit weiteren Ort in DVR

Das russische Militär hat in den vergangenen 24 Stunden eine weitere Siedlung in der Volksrepublik Donezk befreit, berichtete das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch. 

"Die Einheiten des Truppenverbandes Mitte haben infolge der aktiven Offensivaktionen die Ortschaft Kutusowka in der Volksrepublik Donezk befreit."

Sacharowa: Kiews Angriff auf Bus mit Kinderfußballmanschaft ist weiterer Terroranschlag 

Die Attacke der ukrainischen Streitkräfte auf einen Bus mit Kinderfußballspielern ist ein weiterer Terroranschlag des Kiewer Regimes. So kommentierte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gegenüber TASS den ukrainischen Angriff auf einen Bus im Gebiet Brjansk, der Kinderfußballspieler aus Weißrussland beförderte.

"Ein weiterer Terroranschlag des Kiewer Regimes, das unschuldige Zivilisten, insbesondere Kinder, jagt."

Gebiet Brjansk: Mehrere Opfer bei Angriff auf Bus einer Kinderfußballmannschaft aus Weißrussland

Die ukrainischen Streitkräfte haben im Gebiet Brjansk einen Bus angegriffen, der eine Kinderfußballmannschaft aus Weißrussland transportierte. Dies teilte der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit.

"Die ukrainischen Streitkräfte haben bei der Attacke auf den Bus einer Kinderfußballmannschaft aus Gomel, die auf dem Weg in den Urlaub nach Gelendschik war, eine Starrflüglerdrohne eingesetzt. Eine Frau, die die Mannschaft begleitete, wurde bei dem gezielten Angriff getötet."

Kowaltschuk zufolge erlitten sechs Personen, darunter vier Kinder, Verletzungen. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben des russischen Ermittlungskomitees befanden sich im Bus 44 Passagiere, darunter 28 Kinder.

Mehrere Zivilisten verletzt nach Angriffen auf Gebiet Kursk

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 58 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 107 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zudem haben die Drohnen 13 Mal das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Infolge der Attacken erlitten vier Zivilisten Verletzungen.

Zu Schaden kamen mehrere Privathäuser und Fahrzeuge.

25 Drohnen seit Tagesbeginn im Anflug auf Moskau abgeschossen

Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin gibt bekannt, dass eine weitere ukrainische Drohne im Anflug auf die russische Hauptstadt von den Luftabwehrkräften abgeschossen wurde.

Seit Mittwochmorgen wurden insgesamt 25 Drohnen beim Anflug auf die Stadt zerstört.

Gebiet Belgorod meldet Opfer und Sachschäden nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken 79 Orte in zwölf Bezirken getroffen. Der Gegner hat 20 Geschosse abgefeuert und 212 Drohnen eingesetzt, von denen 126 abgeschossen wurden. 

Bei den Angriffen kam ein ziviler Einwohner ums Leben, sechs Zivilisten erlitten Verletzungen.

Zu Schaden kamen vier Mehrfamilienhäuser, 29 Privathäuser, drei Infrastrukturobjekte, zwei Betriebe, eine soziale Einrichtung, ein Hangar sowie 30 Fahrzeuge.

Dutzende ukrainische Drohnen innerhalb von zwei Stunden zerstört

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere Drohnen abgeschossen. Zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 44 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über den Gebieten Brjansk, Kursk, Kaluga, Tula, Twer, Rjasan, Woronesch, den Regionen Moskau und Krasnodar sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen und zerstört.

G7 will Waffenlieferungen an Kiew erhöhen und Sanktionen gegen Moskau verschärfen

Die G7-Staaten haben sich auf dem Gipfel in Frankreich darauf geeinigt, die Waffenlieferungen an die Ukraine zu erhöhen. Dies geht aus der gemeinsamen Erklärung hervor. 

"Wir vereinbaren, die Lieferung von Luftverteidigungskapazitäten, zusätzlichen Systemen und Abfangraketen sowie Langstreckenkapazitäten zu erhöhen. Wir sind außerdem bereit, die Vergabe von Lizenzen an die Ukraine zu prüfen, um eine Steigerung der militärischen Produktion in der Ukraine zu ermöglichen."

Zudem haben sich die G7-Länder darauf geeinigt, den Sanktionsdruck auf Russland zu erhöhen.

"Wir verpflichten uns, den Druck auf die russische Kriegswirtschaft zu erhöhen. In diesem Zusammenhang werden wir unsere Sanktionen, einschließlich derjenigen gegen den Öl- und Gassektor, verschärfen."

Ihnen zufolge sei derzeit "der richtige Zeitpunkt", um zusätzliche Maßnahmen gegen Russland zu ergreifen, weil US-Präsident Donald Trump "ein Abkommen zur Wiedereröffnung der Straße von Hormuz" erzielt habe.

TASS: Kiew verliert seit Anfang Juni mehr als 21.000 Soldaten

Die ukrainische Armee musste im Zeitraum vom 1. bis 16. Juni einen Verlust von etwa 21.405 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation hinnehmen. Dies geht aus den Berechnungen von TASS auf Grundlage der täglichen Berichte des russischen Verteidigungsministeriums hervor. Die schwersten Verluste erlitten die ukrainischen Streitkräfte in den Operationsbereichen der Truppenverbände Mitte und Ost.

Im vergangenen Monat, vom 2. bis 16. Mai, beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 16.230 Soldaten. Vom 17. bis 31. Mai. musste das ukrainische Militär etwa 17.620 Kämpfer einbüßen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 150 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr zwischen 20:00 Uhr am 16. Juni und 07:00 Uhr am 17. Juni insgesamt 157 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Tula, Orjol, Smolensk, Lipezk, Twer, Rjasan, Rostow, Astrachan, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

16.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Drohnenpiloten eliminieren Ziele entlang der Front (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Ost, West und Mitte im Einsatz. Bei Angriffen im Gebiet Saporoschje setzten sie die Stoßtrupps ukrainischer Armee außer Gefecht. An der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) wurden Stützpunkte, Roboterkomplexe und Fahrzeuge zerstört.  

Medwedew nach Haager Schiedsspruch: Russland muss Kiews Armee "weiter zerschlagen"

Nach dem Haager Schiedsspruch fordert Dmitri Medwedew weitere Angriffe auf die ukrainischen Streitkräfte und deren Flotte. Die Ukraine ignoriere internationales Recht und verstehe nur "die Sprache der Gewalt", erklärte der Vizechef des Sicherheitsrates.

Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Weitere ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet Brjansk gemeldet

Das ukrainische Militär hat am Dienstag einen Rettungswagen und ein weiteres ziviles Fahrzeug im Grenzgebiet Brjansk gezielt mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben der lokalen Behörden erlitten fünf Menschen Verletzungen. Die Betroffenen werden derzeit medizinisch versorgt.

Erneute Angriffe aus der Ukraine auf Ortschaften im Gebiet Belgorod

Ukrainische Kämpfer haben am Dienstagnachmittag (Ortszeit) ein weiteres Mal drei Orte im russischen Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des lokalen Krisenstabs erlitten infolgedessen fünf Zivilisten Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden.  

Wie es heißt, entstanden durch die Drohnenattacken Sachschäden an vier zivilen Fahrzeugen, einer Garage und einem Wohngebäude.

Russische Artilleristen nehmen den Gegner entlang der Front ins Visier (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen in den Gebieten Charkow und Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Personal, getarnte Drohnenleitstellen und Erdbunker der ukrainischen Truppen mithilfe der Geschütze Msta-S und Msta-B außer Gefecht.

Ukrainische Drohne zerstört Wohngebäude im Gebiet Saporoschje

Das ukrainische Militär hat weitere Verbrechen gegen Zivilisten im Raum Saporoschje begangen. Am Dienstagnachmittag (Ortszeit) ist ein Wohnviertel in der Ortschaft Kuibyschewo mit einer Drohne angegriffen worden. Dies gibt Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, auf Telegram bekannt. Laut dem Beamten wurden drei Gebäude erheblich beschädigt.

"Glücklicherweise gab es keine Todesopfer oder Verletzten", schreibt Balizki in seinem Post.

Die zuständigen Dienste sind vor Ort im Einsatz. Das Ausmaß der Sachschäden werde ermittelt, so Balizki weiter. Den betroffenen Hausbesitzern werde Hilfe geleistet.

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 14 Uhr bis 29 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 40 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Woronesch, Lipezk, Rjasan, Tula, über der Region Krasnodar, der Republik Krim und den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Dienstag Starrflüglerdrohnen ein.

Lawrow: Alaska-Vereinbarungen könnten Grundlage für Lösung des Ukraine-Konflikts sein

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat bei seinem Arbeitsbesuch in Minsk Gespräche mit dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko und Außenminister Maxim Ryschenkow geführt. Im Mittelpunkt standen die bilaterale Zusammenarbeit sowie globale und regionale Sicherheitsfragen, darunter der Ukraine-Konflikt.

Lawrow erklärte, die in Anchorage zwischen den Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trump erzielten Vereinbarungen könnten eine Grundlage für eine Lösung bilden. Zugleich warf er Europa eine destruktive Rolle vor und kritisierte insbesondere Deutschland: Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz sowie die von Bundesaußenminister Johann Wadephul angekündigte militärische Kooperation Berlins mit Kiew zeigten aus seiner Sicht, dass Deutschland in alte Muster zurückfalle.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Prorussischer Widerstand: Lagerhalle mit IRIS-T-Raketen aus deutscher Produktion bei Odessa zerstört

Die russischen Streitkräfte haben im Hafen von Iljitschewsk im Gebiet Odessa ein Lagerhaus mit Raketen für IRIS-T-Luftverteidigungssysteme aus deutscher Produktion getroffen. Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Untergrunds, berichtete dies gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.  

Das ukrainische Militär habe daraufhin einen F-16-Kampfjet aufsteigen lassen, sagte Lebedew weiter. Er soll der Agentur ein Video zur Verfügung gestellt haben, welches das Flugzeug aus US-amerikanischer Produktion über Iljitschewsk zeigt.

Russische Einheiten rücken in Konstantinowka erfolgreich vor (Video)

Im Zuge der offensiven Gefechtsführung macht der russische Truppenverband im südwestlichen Teil der Ortschaft Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) gegnerische Kräfte unschädlich. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.    

Medienbericht: Fast eine halbe Million ukrainischer Soldaten sind 2025 desertiert

Laut Statistiken (Stand Ende 2025), die in der Ukraine veröffentlicht wurden, werden derzeit 161.500 Menschen polizeilich gesucht, weil sie ihre Stellungen mit Waffen verlassen haben. Insgesamt waren rund 480.000 Soldaten aus der ukrainischen Armee desertiert. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.

Die zweite Zahl umfasse auch ukrainische Kämpfer, die von der russischen Armee eliminiert worden seien, teilte die Quelle der Agentur mit. Angesichts der großen Anzahl der Vermissten würden manchmal die Toten als Deserteure geführt. 

RT DE-Exklusiv: Russische Sturmtruppen rücken in Konstantinowka vor

Konstantinowka, ein wichtiger Ort auf dem Weg zum Ballungsraum Slawjansk-Ramatorsk, gerät nach und nach unter russische Kontrolle.

RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij sprach mit Kämpfern des Aufklärungs- und Sturmbataillons der 4. Brigade, die von schwierigen Vorstößen, Drohnengefahr, Straßenkämpfen und mehrtägigen Einsätzen berichteten. Nach ihren Angaben klärten sie gegnerische Feuerstellungen, Mörser, Drohnenpiloten, Minenfelder und zivile Aufenthaltsorte auf, bevor Sturmgruppen nachrückten und Stellungen säuberten. 

Die Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

TASS: Bis zu 200 Ukrainer kurz vor dem Renteneintrittsalter werden täglich zum Übungsgelände gebracht

Die Rekrutierungszentren in der Ukraine nehmen weiterhin Männer über 55 Jahre fest, um die Verluste an der Front auszugleichen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.

Wie es heißt, werden täglich 150 bis 200 Männer über 55 Jahre zum Übungsgelände der ukrainischen Streitkräfte bei Rowno in der Westukraine gebracht. Viele der Zwangsrekrutierten hätten ernsthafte Gesundheitsprobleme, litten an Epilepsie oder benötigten Insulin.

"Die mobilisierten Soldaten leben unter unhygienischen Bedingungen, ohne ordentliche Duschen und Toiletten, und der Generator wird nur eine Stunde am Tag eingeschaltet", berichtete die Quelle der Agentur.

In der Ukraine sind aktuell Männer im Alter von 25 bis 60 Jahren mobilisierungspflichtig. Bis April 2024 galt dies für Männer im Alter von 27 bis 60 Jahren.

Lawrow scherzt über den EU-Beitritt der Ukraine

"Im Hinblick auf die internen Probleme der Europäischen Union wäre ein Beitritt der Ukraine vielleicht keine schlechte Idee", ironisierte Russlands Außenminister Sergei Lawrow auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem türkischen Amtskollegen Hakan Fidan.

"Dann werden sie einfach zerfallen."

Wenn den Europäern ihre Wirtschaft egal sei, dann sollten sie Präsident Selenskij und sein Land in die EU einladen, meinte Lawrow.

Jene Kräfte in Europa, die den Staatenverbund militarisieren wollten, würden den Beitrittsprozess der Ukraine manipulieren, fügte der Spitzendiplomat hinzu.

Russlands Luftstreitkräfte setzen FAB-Bomben gegen militärische Anlagen ein (Video)

Das russische Verteidigungsministerium zeigt auf Telegram Luftangriffe auf Ziele in der Volksrepublik Donezk (DVR) und im Gebiet Charkow. Es seien temporäre Truppenstandorte und eine Drohnenleitstelle der ukrainischen Armee mit tonnenschweren FAB-Bomben eliminiert worden, teilt die Behörde in Moskau mit. Die Aufnahmen zur Zielkontrolle hätten die Zerstörung bestätigt.

Ukrainischer Offizier: Wir dürfen Kamikazedrohnen über Wohnvierteln zerstören

Es ist dem ukrainischen Militär nicht untersagt, Shahed-Drohnen über Wohngebäuden abzuschießen. Darüber berichtet das ukrainische Portal Strana.ua unter Berufung auf den Kommandeur einer Einheit für Drohnennabwehr, Rustam Mustafajew.

Da Kriegsrecht herrsche, gebe es hierfür keine rechtlichen Verbote, erklärte der Offizier. Das Militär übernehme keine Verantwortung für die Folgen.

Laut Mustafajew sind nur die Piloten der Abfangdrohnen in der Lage, eine Kamikazedrohne so lange zu verfolgen, bis sie die Gegend verlässt, in der die Wrackteile die Infrastruktur oder zivile Objekte beschädigen könnten.

Und die mobilen Feuergruppen verfügten nicht über hochwertige Wärmebild- oder Nachtsichtgeräte, die Schahed-Drohnen effektiv erkennen könnten, so der Kommandeur weiter. Infolgedessen verfehlten die meisten Kugeln die Drohne selbst und beschädigten sowohl zivile als auch andere Einrichtungen.

Peskow: Kein formeller Austausch zwischen Moskau und Kiew

Der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow ging bei einem Pressebriefing am Dienstag auf mehrere Themen im Kontext des Ukrainekonfliktes ein.

Die Kernpunkte lauten:

  • Wenn der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij bereit ist, "verantwortungsvoll und ernsthaft" zu verhandeln, kann er jederzeit nach Moskau kommen, wo er willkommen sein wird. Russlands Präsident Wladimir Putin hat diesen Vorschlag schon mehrfach wiederholt.
  • Das Kiewer Regime weiß genau, worüber es bei möglichen Gesprächen in Moskau gehen wird.
  • Für den Besuch der US-amerikanischen Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner in Russland stehen noch keine genauen Termine fest.
  • Moskau hat keine offizielle Einladung aus Kiew zu einem Treffen zwischen Putin und Selenskij am Rande des G7-Gipfels erhalten.
  • Es gibt derzeit keine offiziellen Kommunikationskanäle zwischen Moskau und Kiew.

Trump fordert Russland zu Abkommen mit Ukraine auf

US-Präsident Donald Trump hat Russland zu einer Vereinbarung mit der Ukraine zur Beendigung des Krieges aufgefordert. Am Dienstag sagte der Republikaner am Rande des G7-Gipfels im französischen Évian:

"Russland sollte ein Abkommen schließen."

Er bestätigte, dass er den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij bereits getroffen habe und ein weiteres Gespräch mit ihm geplant sei. Trump verwies bei seiner Verhandlungsaufforderung an den russischen Staatschef Wladimir Putin auf die hohen Opferzahlen in dem mehr als vierjährigen Krieg. Der US-Präsident erklärte:

"Russland hat enorme Verluste an Menschenleben zu verzeichnen, ebenso wie die Ukraine."

Am Montagabend hatte Trump bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten und Gipfel-Gastgeber Emmanuel Macron gesagt, er habe am Sonntag sehr gute Gespräche mit Selenskij und auch Putin geführt.

"Ich glaube, da können wir etwas erreichen. Wirklich."

Er denke, dass beide dafür offen seien. Nach der Vereinbarung über den Iran würden sich die USA darauf konzentrieren und sehen, "ob wir das hinbekommen".

Ein Toter und ein Verletzter durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson

Gouverneur Wladimir Saldo meldet weitere Opfer im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, habe der Gegner in den vergangenen 24 Stunden die Region siebenmal unter Beschuss genommen. Es habe zudem 138 Drohnenangriffe gegeben. Infolge einer Drohnenattacke auf die Ortschaft Kostogrysowo sei ein Einwohner des Jahrgangs 2001 ums Leben gekommen. In der Ortschaft Malaja Lepeticha habe ein Mann des Jahrgangs 1947 ein Explosionstrauma und mehrere Splitterverletzungen erlitten. Saldo zufolge seien infolge der Attacken auf mehrere Ortschaften am linken Dnjepr-Ufer insgesamt zwei Wohnhäuser, vier Verwaltungsgebäude, ein Umspannwerk, eine Tankstelle, eine Gasleitung, ein Lkw und ein Auto beschädigt worden.

China dementiert EU-Vorwürfe zu Ausbildung russischer Soldaten für Ukraine-Krieg

China hat Aussagen der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas dementiert, wonach die Volksrepublik russische Soldaten für den Ukraine-Krieg ausgebildet haben soll. Außenamtssprecher Lin Jian sagte bei einem Pressebriefing in Peking:

"Diese Behauptungen entbehren jeder faktischen Grundlage."

Die Aussagen seien reine Verleumdung und Anschwärzung, erklärte er weiter.

Kallas hatte am Montag bei einem EU-Außenministertreffen in Luxemburg gesagt, die EU habe Berichte verifiziert, wonach das chinesische Militär russische Militärangehörige für den Kampf in der Ukraine ausgebildet habe. Man prüfe nun sorgfältig die möglichen Auswirkungen.

Massive Drohnenattacke auf Moskau und Umgebung: Mindestens sechs Verletzte

Gouverneur Andrei Worobjow berichtet auf der Plattform Telegram über die massive Drohnenattacke auf den Großraum Moskau, welche die ukrainischen Streitkräfte in der Nacht am Dienstagmorgen unternommen haben. Wie der Politiker schreibt, habe die russische Luftabwehr über dem Gebiet Moskau 86 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen. Der Politiker meldet mindestens sechs Verletzte.

Demnach wurden in der Siedlung Slutschainy im Bezirk Elektrostal vier Männer verletzt. Wrackteile einer abgeschossenen Drohne beschädigten in der Stadt Elektrostal ein Mehrfamilienhaus und ein im Bau befindliches Hochhaus. In der Stadt Kotelniki kam ein 57 Jahre alter Mann zu Schaden. Im Dorf Zibino im Bezirk Woskressensk erlitt ein 13 Jahre altes Mädchen eine Schnittwunde am linken Schenkel. In dem Dorf Grigorowo im Bezirk Ramenskoje geriet das Dach eines zweigeschossigen Hauses in Brand. Im Dorf Durykino im Bezirk Solnetschnogorsk kam ein Einfamilienhaus zu Schaden. In der Stadt Tschernogolowka wurde die Fassade eines Verwaltungsgebäudes beschädigt.

Drei Verletzte durch ukrainische Drohnenattacken auf LVR

Das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), Leonid Passetschnik, wirft der Ukraine einen gezielten Terror gegen die Zivilbevölkerung der Region vor. Dies sei das Einzige, wozu der Gegner angesichts seiner Misserfolge an der Front noch fähig sei. Auf der Plattform MAX berichtet der Politiker über drei weitere Opfer.

So habe das ukrainische Militär am Dienstag die Stadt Swatowo mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Infolge der Attacke seien eine 35 Jahre alte Frau und ihre drei Jahre alte Tochter verletzt worden. Das Kind habe schwere Verletzungen erlitten. Darüber hinaus habe eine ukrainische Drohne einen Lkw in der Siedlung Nowoaidar angegriffen. Ein Zivilist habe Verletzungen erlitten, so Passetschnik.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Nowy Donbass in DVR befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Dienstag auf der Plattform MAX schreibt, konnte der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessern und hat ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Batschewsk, Nowaja Setsch und Weliki Prikol im Gebiet Sumy sowie Swetlitschnoje, Warwarowka, Isbizkoje, Kasatschja Lopan und Rjasnoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner hat dabei bis zu 210 Soldaten verloren. Ein Kampfpanzer und fünf Autos wurden außer Gefecht gesetzt.

Der Truppenverband West hat ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Tscherwony Oskol und Podliman im Gebiet Charkow sowie Jazkowka, Losowoje, Schtschurwo und Rubzy in der DVR getroffen hat. Außerdem setzt die russische Armee ihren Vormarsch in der Ortschaft Krasny Liman fort und hat dort zuletzt 31 Gebäude, darunter eine Kirche, befreit. In der Stadt wurden mehr als 30 ukrainische Kämpfer eliminiert. Das russische Ministerium beziffert die gesamten gegnerischen Personalverluste an diesem Frontabschnitt auf mehr als 210 Armeeangehörige. Das ukrainische Militär hat darüber hinaus fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos und vier Geschütze einbüßen müssen.

Auch der Truppenverband Süd hat seine Position an der vordersten Linie verbessert und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Druschkowka, Nikolajewka, Stenki, Starodubowka und Malinowka in der DVR getroffen. Bei ihrem andauernden Vormarsch hat die russische Armee in der Ortschaft Konstantinowka 120 Gebäude befreit und bis zu 100 ukrainische Kämpfer neutralisiert. Insgesamt wurden an diesem Frontabschnitt zuletzt bis zu 165 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt. Der Gegner hat sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Autos und fünf Geschütze verloren.

Der Truppenverband Mitte hat die Ortschaft Nowy Donbass in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und außerdem Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Solotoi Kolodes, Rubeschnoje, Belizkoje und Krasnojarskoje in der DVR sowie Nowopawlowka und Malomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Im Zuge dessen musste der Gegner einen Verlust von mehr als 280 Armeeangehörigen hinnehmen. Zudem wurden zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und sieben Autos zerstört.

Der Truppenverband Ost setzt seinen Vormarsch fort und hat Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Nikolskoje, Jegorowka und Tscherwonaja Kriniza im Gebiet Saporoschje und Tschaplino, Pokrowskoje, Pissanzy und Nowoskelewatoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die Behörde in Moskau schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 425 Kämpfer. Überdies wurden drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Autos und ein Geschütz unschädlich gemacht.

Der Truppenverband Dnjepr hat ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei wurden bis zu 40 ukrainische Soldaten eliminiert. Das russische Militär hat darüber hinaus 15 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, Drohnenwerke und -basen sowie 153 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen hat die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden zwölf Lenkbomben, zwei Flamingo-Marschflugkörper und 491 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben hat die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 163.145 Drohnen, 662 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.803 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.736 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.375 Geschütze und Mörser verloren.

Patriot-Fehlfunktion? Moskau nennt mögliche Ursache für Schäden in Kiew

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde das Kiewer Höhlenkloster durch eine Patriot-Rakete aus US-Produktion beschädigt, während die Ukraine einen russischen Angriff abzuwehren versuchte. Außenamtssprecherin Maria Sacharowa warf europäischen Medien vor, Russland ohne Beweise zu beschuldigen und ukrainische Angriffe auf Zivilisten in russischen Regionen zu verschweigen.

Auch die unabhängige Journalistin Sonja van den Ende sprach von westlicher Propaganda und kritisierte, dass Medien und Politiker Anschuldigungen verbreiteten, ohne belastbare Belege vorzulegen.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Lukaschenko ruft Putin und Selenskij zu Kompromissbereitschaft auf

Der weißrussische Staatschef Alexander Lukaschenko hat die Nachbarländer Russland und die Ukraine zur Kompromissbereitschaft aufgerufen, um den seit mehr als vier Jahren andauernden Krieg zu beenden. Ein militärischer Sieg sei für beide Seiten unrealistisch, sagte der Politiker in einem am Montag veröffentlichten Interview des Fernsehsenders Al Arabiya. Zwar rückten die russischen Truppen weiter vor, jedoch litten beide Kriegsparteien unter einem Mangel an Soldaten.

Nachdem die Führung in Kiew angedeutet hatte, dass neue russische Angriffe vom weißrussischen Territorium aus erfolgen könnten, sagte Lukaschenko im Interview, dass die Ukraine von seinem Land nichts zu befürchten habe. Er habe diese Befürchtungen von Selenskij mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin thematisiert. Sowohl Lukaschenko als auch der Kremlchef seien der Meinung, dass eine Verwicklung Weißrusslands in die Kampfhandlungen "absolut unzulässig" sei. Dies würde mehr Schaden als Nutzen bringen, erklärte Lukaschenko und fügte hinzu:

"Weißrussland ist in militärischer Hinsicht äußerst verwundbar. Das ukrainische Militär kann nämlich Weißrussland gut überblicken. Wir sind uns darüber im Klaren, dass unsere wichtigsten Lebenserhaltungsobjekte – sowohl industrielle als auch logistische – mit einem Angriffsrisiko konfrontiert werden könnten."

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 15. Juni 26 Geschosse auf acht Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Tschaplinka – zwei,
  • Aljoschki – vier,
  • Nowokijewka – zwei,
  • Gladkowka – drei,
  • Gornostajewka – fünf,
  • Werchni Rogatschik – vier,
  • Nowoalexejewka – zwei,
  • Molotschnoje – vier.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Kachowka, Proletarka und Nowaja Majatschka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 55 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 55 Ortschaften in neuen Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 13 Geschosse abgefeuert und 169 Drohnen eingesetzt, von denen 111 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Eine Einwohnerin der Stadt Waluiki sei bei der Detonation einer Drohne verletzt worden. Bei einem Drohnenangriff auf die Siedlung Borissowka habe ein Mann Verletzungen erlitten. Zwei weitere Männer seien zu Schaden gekommen, als eine ukrainische FPV-Drohne nahe der Ortschaft Dorogoschtsch ihr Auto angegriffen habe. In der Stadt Schebekino seien eine Frau und ein Mann teils schwer verletzt worden, als eine FPV-Drohne an einer Bushaltestelle detoniert sei. In der Siedlung Rschawez sei ein Fahrer zu Schaden gekommen, als eine ukrainische Drohne seinen Kleintransporter angegriffen habe. Ein Einwohner der Siedlung Nowaja Tawolschanka habe ein Barotrauma des Ohres und zahlreiche Splitterverletzungen am Brustkorb erlitten.

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden 16 Einfamilienhäuser, ein Geschäft, zwei Lagerhäuser, drei Garagen, vier Infrastrukturobjekte, drei Stromleitungen, fünf Lkw, zwei Kleintransporter, zwei Kleinbusse, zwölf Autos und ein Autoanhänger zerstört oder beschädigt worden.

Lawrow: Europas Standpunkt  basiert auf unrealistischen Zielen und ist komplett illusorisch

Im Anschluss an ein Treffen mit dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko hat der russische Außenminister Sergei Lawrow am 15. Juni auf einer Pressekonferenz erklärt, dass die Staats- und Regierungschefs der europäischen Länder fälschlicherweise davon ausgingen, dass man Russland im Rahmen der Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts Ultimaten stellen könnte.

"Die Europäer ziehen gegenwärtig die falsche Schlussfolgerung, wonach Russland derzeit verliere und die Ukraine gewinne, weshalb man Ultimaten stellen könne, in der Hoffnung, dass Russland diese Ultimaten akzeptiert. Diese Haltung basiert natürlich auf unrealistischen Zielen und ist komplett illusorisch."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

London kündigt neue Sanktionen gegen Moskau an und hilft Kiew bei Uran-Lieferung für AKW

 Großbritannien ​hat neue Sanktionen gegen die sogenannte ‌Schattenflotte ⁠und Finanznetzwerke Russlands ​angekündigt. Die Regierung in London teilte mit, die genauen Details werde Premierminister Keir ​Starmer beim G7-Gipfel in Frankreich vorstellen. Die Maßnahmen richteten sich demnach direkt gegen ⁠Netzwerke, die ​zur Umgehung von Sanktionen ‌und zur Beschaffung ‌von Militärgütern genutzt würden. Auch Schiffe, die Flüssigerdgas aus Russland transportierten, seien betroffen.

Britische ​Spezialeinheiten hatten zuvor erstmals einen sanktionierten russischen Öltanker im ‌Ärmelkanal abgefangen.

Zudem stellt die britische Regierung 210 ⁠Millionen ​Pfund oder 243 Millionen Euro bereit, damit das britische Unternehmen Urenco ‌angereichertes Uran an den ukrainischen Atomkraftwerksbetreiber ​Energoatom liefern kann.

Drei Verletzte durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 15. Juni bis 8 Uhr MESZ am 16. Juni 108 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 100-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem elf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Dem Politiker zufolge seien infolge der Attacken jedoch drei Menschen verletzt worden. Bei ihnen handele es sich um die Einwohner der Ortschaften Rylsk, Makejewo und Rudawez im Alter von 64, 49 und 45 Jahren. In acht Ortschaften sei der Strom ausgefallen. Außerdem seien in der Region insgesamt zwei Einfamilienhäuser, zwei Autos und eine Solarzelle beschädigt worden.

DVR meldet neun ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden neun Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 16 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 15. Juni bis 0 Uhr am 16. Juni (Ortszeit) wurde eine zivile Person getötet. Drei weitere Zivilisten erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 17 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden vier Zivilisten verletzt. Zu Schaden kamen mehrere Wohnhäuser, neun zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Lkw und Autos.

Selenskij schlägt Treffen mit Putin in USA vor

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat vorgeschlagen, seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin in den USA zu einem Gespräch zu treffen. Das Thema will Selenskij in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump angeschnitten haben. In einer auf der Plattform X veröffentlichten Videobotschaft erklärte der Politiker:

"Gestern haben wir mit Präsident Trump besprochen, dass ein solches Treffen in den USA organisiert werden könnte."

Wenn Trump Putin einen solchen Vorschlag machte, dürfte es diesem auch deutlich schwerer fallen, ihn zurückzuweisen, meinte Selenskij.

"Wir werden sehen, was dabei herauskommt."

Sollte Russland auch diese Offerte ablehnen, sei weiterer Druck auf Moskau nötig, forderte der ukrainische Staatschef.

Zuvor wurde mitgeteilt, der Kremlchef habe einen Vorschlag für ein Treffen am Rande des im französischen Évian stattfindenden G7-Gipfels abgelehnt.

Ukrainische Drohnen beschädigen Erdölanlagen in Südrussland und in Moskau

In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte unter anderem auch die südrussische Region Krasnodar mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Der örtliche Krisenstab berichtet über einen starken Brand infolge der Attacke. Demnach habe in der Siedlung Poltawskaja ein Erdöldepot Feuer gefangen, als Drohnenwrackteile auf sein Gelände herabgestürzt seien.

Der Krisenstab meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Zu den Löscharbeiten seien 32 Feuerwehrleute und sieben Löschfahrzeuge herangezogen worden. Nach dem Zwischenfall habe man vorübergehend aus Sicherheitsgründen die Autostraße zwischen den Siedlungen Poltawskaja und Trudobelikowski gesperrt.

Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin berichtet auf der Plattform Telegram über eine massive ukrainische Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt, die seit Montag andauert. Aus den jüngsten Einträgen des Politikers geht hervor, dass die russische Luftabwehr seit Mitternacht 60 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört hat. Sobjanin schreibt zudem, dass eine Drohne eine Anlage auf dem Gelände der Moskauer Erdölraffinerie beschädigt habe. Es gebe keine Opfer. Weitere Details gibt der Bürgermeister nicht bekannt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 172 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Montag bis 6 Uhr MESZ am Dienstag 172 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Wolgograd, Woronesch, Orjol, Tambow, Tula, Rostow und Rjasan, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin meldet seinerseits auf der Plattform Telegram den Abschuss von 60 unbemannten Luftfahrzeugen, die im Anflug auf die russische Hauptstadt waren.

15.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Kamikazedrohne greift Kiewer Kräfte bei Konstantinowka in der DVR an (Video)

Russische Drohnenpiloten haben einen Durchbruchsversuch des Gegners in die Vororte von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) vereitelt. Die Lancet-Kamikazedrohne setzte das Kampffahrzeug der ukrainischen Infanterie durch einen präzisen Treffer außer Gefecht. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, sind die russischen Stoßtrupps in der Gegend erfolgreich auf dem Vormarsch.

Haubitze zerstört Standort ukrainischer Armee in der DVR (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Mitte im Einsatz. Bei einem Angriff bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) zerstörten sie einen Stützpunkt der ukrainischen Armee mithilfe einer Selbstfahrlafette vom Typ Msta-S.

Krim de facto als russisch anerkannt? – Ukraine verliert Rechtsstreit vor UN-Schiedsgericht

Ein juristischer Sieg für Russland mit großen Auswirkungen: Das nach der UN-Seerechtskonvention eingerichtete Schiedsgericht hat eine Klage der Ukraine gegen Russland zurückgewiesen, mit der Kiew faktisch seine Ansprüche auf die Halbinsel Krim durchsetzen wollte.

Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Todesopfer und Verletzte in der DVR bei Angriffen aus der Ukraine

Ukrainische Kämpfer haben am Montag im Laufe des Tages drei zivile Fahrzeuge, die in der Volksrepublik Donezk (DVR) unterwegs waren, mit Kampfdrohnen angegriffen. Dies gibt Republikchef Denis Puschilin bekannt.

Ein Einwohner kam laut dem Beamten ums Leben. Drei weitere Menschen erlitten Verletzungen. Alle Betroffenen würden derzeit medizinisch versorgt.

Ferner teilt Puschilin mit, es seien fünf zivile Infrastruktureinrichtungen, ein Lastwagen und zwei Pkw beschädigt worden.

Trump: Nach Abkommen mit Iran steht die Ukraine wieder im Mittelpunkt

Die USA haben ein Abkommen mit Iran abgeschlossen und wollen sich nun auf die Beilegung des Konflikts in der Ukraine konzentrieren. US-Präsident Donald Trump gab dies bei einem Pressebriefing im Anschluss an ein Treffen mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron am Rande des G7-Gipfels bekannt.

"Mal sehen, ob wir das erreichen können", meinte Trump.

Zugleich bestätigte er Pläne, mit den europäischen Partnern innerhalb der G7 das Thema zu diskutieren.

Militäranalyst: Ukrainische Streitkräfte verantworten Raketeneinschlag auf dem Kiewer Höhlenkloster

Der jüngste Vorfall, bei dem eine Rakete das Kiewer Höhlenkloster traf und einen Brand verursachte, ist auf den Einsatz der ukrainischen Truppen zurückzuführen. Igor Korottschenko, einer der führenden Militäranalysten in Russland, äußerte sich dazu in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS.

Die Ursache sei laut dem Experten offenbar auch, dass die Ukraine von dem Westen Raketen für die Patriot-Flugabwehrsysteme mit abgelaufener technischer Nutzungsdauer bekommen habe.

Die Luftabwehrkomplexe sollten so konfiguriert sein, dass sie sich selbst zerstörten, wenn sie ihr Ziel verfehlten, betonte Korottschenko. Im gegebenen Fall sei dies jedoch nicht passiert.

 Und weiter:

"Die ukrainischen Streitkräfte tragen die volle Verantwortung für das Geschehene."

Die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zu dem Vorfall seien nur Teil "der plumpen Kiewer Propaganda", so der russische Militäranalyst.

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 74 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Smolensk, Twer, Tula, über der Region Moskau, der Republik Krim und den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Montag Starrflüglerdrohnen ein.

Erneute Todesopfer im Raum Brjansk bei Angriff aus der Ukraine

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte nahe des Dorfes Selischtsche wurden drei Agrartechniker getötet. Jegor Kowaltschuk, der kommissarische Gouverneur des Gebiets Brjansk, teilt dazu auf der Plattform Max mit:

"Ukrainische Terroristen haben während landwirtschaftlicher Arbeiten auf einem Feld einen Angriff mit einer Starrflüglerdrohne durchgeführt."

Russische Armee in der DVR weiter auf dem Vormarsch (Video)

Das Verteidigungsministerium in Moskau zeigt die Ortschaft Artjom in der Volksrepublik Donezk (DVR), die durch den Truppenverband Süd befreit wurde. Die Aufnahmen zeigen die Soldaten, die die russische Nationalflagge in der Gegend hissen. Die Befreiung der Siedlung sei dem koordinierten Einsatz von Aufklärungseinheiten, Artilleriesoldaten und Drohnenpiloten zu verdanken, teilt die Behörde mit.  

Lawrow: Europa kann bei Beilegung der Ukraine-Krise nicht helfen

Russlands Außenminister Sergei Lawrow macht sich nach eigenen Angaben keine Illusionen darüber, dass Europa in seiner jetzigen Form irgendetwas Sinnvolles auch hinsichtlich des Konflikts in der Ukraine leisten könne.

Im Gespräch mit Journalisten am Montag führte der Spitzendiplomat aus:

"Ich habe keinen Zweifel daran, dass sie alles daran setzen werden, den Bemühungen um eine gerechte Lösung der Situation großen Schaden zuzufügen."

Macron will Trump auffordern, Kiew weiterhin zu helfen

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will sich am Rande des G7-Gipfels in Évian mit US-Präsident Donald Trump treffen und ihn überzeugen, die Ukraine weiterhin zu unterstützen.

In einem Gespräch mit dem französischen Sender TF1 sagte Macron, er wolle, dass die USA signalisieren: Wir stehen an eurer Seite, wir werden die Ukraine weiterhin unterstützen und wir werden den Druck auf Russland erhöhen, um zu ernsthaften Verhandlungen zu gelangen.

Sacharowa: Westen erfindet Fake News über Brand im Kiewer Höhlenkloster

Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa wirft dem Westen vor, im Zusammenhang mit dem Brand im Kiewer Höhlenkloster "ohne zu zögern" eine weitere Falschmeldung produziert zu haben. Sie weist hierbei darauf hin, dass Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Außenminister Jean-Noël Barrot die angeblichen russischen Angriffe auf die Einrichtung verurteilt hätten. 

Es sei natürlich einfacher, "eine plumpe Fälschung" zu verbreiten, als die eigene Mitschuld am Mord an Zivilisten einzugestehen, betont Sacharowa in einem auf Telegram veröffentlichten Post.  

Hiermit hebt sie hervor, dass europäische Politiker in den letzten Jahren kein Wort über die Verfolgung der kanonischen orthodoxen Kirche in der Ukraine durch das Selenskij-Regime verloren hätten.

Es habe zudem keinerlei Anteilnahme angesichts der zahlreichen zivilen Opfer in den russischen Regionen, darunter in Starobelsk (LVR) gegeben, die ukrainische Terroranschläge gefordert hätten.

Die europäischen Politiker hätten sich auch nicht zu dem Angriff auf das Panoramamuseum "Verteidigung von Sewastopol 1854–1855" geäußert, fügt die Sprecherin hinzu. Dabei sei der ukrainische Drohnenangriff auf das Museum "real, nicht imaginär" gewesen.

TASS: Türkei ist bereit, Gespräche zwischen Moskau und Kiew wieder auszurichten

Während seines Besuchs in Moskau am 16. und 17. Juni werde der türkische Außenminister Hakan Fidan die Bereitschaft der Türkei bestätigen, als Austragungsort für neue Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew aufzutreten. Dies berichtete TASS auf eine Quelle im türkischen Außenministerium.

"Im Laufe seines Besuchs wird Außenminister Fidan die Bereitschaft der Türkei bekräftigen, die nächste Runde der Gespräche zwischen Russland und der Ukraine auszurichten, wie bereits in den Jahren 2022 und 2025."

Darüber hinaus werde der türkische Chefdiplomat betonen, dass "der türkische Waffenstillstandsvorschlag für die Ukraine, der einen Mechanismus zur Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer sowie der Energieinfrastruktur und der Häfen beinhaltet, weiterhin auf dem Tisch" liege.

"Schande, Schande, Schande!" – Proteste in Kiew gegen Zwangsrekrutierer

Im nordöstlichen Kiewer Stadtteil Rajon Desna ist es am Sonntagabend zu einem Massenprotest gekommen, nachdem Zwangsrekrutierer versucht hatten, einen jungen Mann auf offener Straße festzunehmen.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Lawrow: E3-Botschafter sagten nichts Neues beim Ukraine-Treffen in Moskau

Die Botschafter der E3-Staaten, Deutschland, Großbritannien und Frankreich, haben kürzlich in Moskau Ukraine-Gespräche im russischen Außenministerium geführt.

Nun erklärt Russlands Außenminister Sergei Lawrow, dass diese Verhandlungen nichts Neues gebracht hätten.

Auf einer Pressekonferenz im Anschluss an ein Treffen mit dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko führte Lawrow aus:

"Doch sie versuchen aufdringlich, ihre Dienste anzubieten, da sie ganz offensichtlich nicht abseits des Geschehens bleiben wollen."

Energodar ist seit drei Tagen ohne Strom

Energodar, die Satellitenstadt des AKW Saporoschje, ist seit dem 13. Juni, also seit drei Tagen, ohne Strom. Dies teilte Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber TASS mit.

"Energodar ist immer noch ohne Stromversorgung."

Der Bürgermeister von Energodar, Maxim Puchow, hat die ukrainischen Streitkräfte beschuldigt, Umspannwerke und Transformatoren in der Umgebung der Stadt zerstört zu haben.

Ukrainische Drohne greift einen Bus in Gorlowka an

Nach Angaben von Iwan Prichodko, des Bürgermeisters der Stadt Gorlowka in der Volksrepublik Donezk, wurde ein Bus infolge des Drohnenangriffs beschädigt. 

"Durch den Abwurf eines Sprengsatzes von einer Drohne im Bezirk Kalininski von Gorlowka wurde ein Passagierbus beschädigt. Glücklicherweise gab es keine Verletzten."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.265 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 51 Fahrzeuge
  • sieben Artilleriegeschütze
  • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • acht Anlagen der elektronischen Kampfführung.

In Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) führen die Stoßtrupps des Truppenverbands Süd offensive Gefechte durch und neutralisieren weiterhin Kiewer Kräfte im südwestlichen Teil der Ortschaft. Mehr als 100 Gebäude wurden mittlerweile befreit.

Angesichts des schnellen Vormarsches russischer Einheiten in Konstantinowka ordnete Kiew eine zügige Evakuierung der wichtigsten Betriebe und Einrichtungen aus den Siedlungen Druschkowka und Slawjansk in der DVR an.

Insgesamt sollen acht Unternehmen, die für militärische Zwecke genutzt wurden, in die Westukraine verlegt werden. Es geht dabei um vier Maschinenbauwerke, einen Metallverarbeitungsbetrieb, einen Hersteller von elektrischen Geräten, einen Hersteller von Keramikfliesen und Granit sowie ein staatliches Forschungsinstitut für Hochspannung.

Das Ausmaß und die Eiligkeit der Evakuierung von Betrieben aus Druschkowka, Kramatorsk und Slawjansk deuten darauf hin, dass sich das Kiewer Regime auf den Verlust des gesamten Ballungsraums Slawjansk-Kramatorsk und dessen baldige Übergabe an die russischen Streitkräfte vorbereitet.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 146 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zehn Lenkbomben, zwei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, zwei Flamingo-Marschflugkörper vom Typ Neptun und 453 Starrflüglerdrohnen.

Russische Artillerie verhindert Truppenrotation an der Front bei Krasny Liman (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands West im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie bei Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) Kiewer Kräfte mithilfe eines Uragan-Mehrfachraketenwerfers außer Gefecht. Damit habe das russische Militär die Rotation gegnerischer Einheiten vereitelt, teilt die Behörde in Moskau mit.

Puschilin: Kiewer Regime bereitet sich auf Verlust von Kramatorsk in DVR vor

Das Kiewer Regime hat damit begonnen, die Einwohner und Betriebe aus der Stadt Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk zu evakuieren. Dies könnte darauf hindeuten, dass die ukrainischen Behörden sich auf den Verlust der Stadt vorbereiten. Dies erklärte der DVR-Chef Denis Puschilin gegenüber Westi

"Was Kramatorsk und die Evakuierung von Menschen und Unternehmen betrifft, so ist dies ein charakteristisches Merkmal des Kiewer Regimes, bevor der Verlust einer bestimmten Ortschaft unmittelbar bevorsteht. Dies war auch früher der Fall."

Puschilin präzisierte, dass die Werke, die in der Stadt noch in Betrieb sind, von dem Gegner für Reparaturarbeiten und zur Herstellung von Waffenteilen genutzt werden.

Kiew terrorisiert weiterhin Zivilisten im Raum Saporoschje

In den vergangenen 24 Stunden führten ukrainische Einheiten 13 gezielte Angriffe auf mindestens sechs Orte im Gebiet Saporoschje durch. Dies gibt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram bekannt. Beim Beschuss ziviler Fahrzeuge seien vier Einwohner verletzt worden, fügt der Beamte hinzu. Außerdem meldet er Sachschäden an zivilen Infrastruktureinrichtungen.  

Ferner teilt der Gouverneur mit, dass die Reparaturarbeiten an den durch ukrainische Angriffe beschädigten Stromnetzen fortgesetzt würden. Es könne immer wieder zu Stromausfällen kommen. Die zuständigen Dienste seien gleichzeitig in allen wichtigen Gebieten im Einsatz, betont der Beamte.

Ukrainische Energieanlage im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen

Wie das Verteidigungsministerium am Montag mitteilte, haben die russischen Streitkräfte ein wichtiges Energieobjekt getroffen, das im Interesse der ukrainischen Armee genutzt wurde. Es handelt sich um das Wärmekraftwerk Kriwoi Rog in der Nähe von Selenodolsk im Gebiet Dnjepropetrowsk. Bei der Attacke auf das Objekt wurden Drohnen vom Typ Geran eingesetzt.

EU will alle Teilnehmer der Sonderoperation auf schwarze Liste setzen

Die EU-Kommission schlägt vor, alle Teilnehmer der militärischen Sonderoperation in der Ukraine auf die schwarze Liste zu setzen und ihnen die Einreise in die EU zu verbieten. Dies erklärte EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas bei ihrer Ankunft zum EU-Außenministertreffen in Luxemburg.

"Natürlich verfügen wir über Geheimdienstinformationen zu Personen, die an dem Krieg beteiligt waren. Wir müssten sie einfach alle auf die schwarze Liste setzen, damit sie nicht mehr in die EU einreisen können. Ich bin keine Expertin, aber Fachleute sagen, es sei möglich."

Russische Armee befreit weiteren Ort in DVR

Das russische Militär hat eine weitere Siedlung in der Volksrepublik Donezk befreit, berichtete das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag. 

"Die Einheiten des Truppenverbandes Süd haben infolge der entschlossenen Handlungen die Ortschaft Artjoma in der Volksrepublik Donezk befreit."

Mehrere Zivilisten verletzt nach Angriffen auf Gebiet Kursk

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 96 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 93 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zudem haben die ukrainischen Drohnen 27 Mal das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Infolge der Attacken erlitten sechs Zivilisten Verletzungen.

Zu Schaden kamen mehrere Privathäuser, Fahrzeuge und ein Geschäft.

Macron beschuldigt Russland des Angriffs auf das Kiewer Höhlenkloster

Der französische Präsident Emmanuel hat Russland vorgeworfen, das Kiewer Höhlenkloster angegriffen zu haben. Auf X schrieb der Politiker: 

"Das Kiewer Höhlenkloster […] wurde letzte Nacht bei einem schweren russischen Raketen- und Drohnenangriff getroffen."  

Macron merkte an, dass Frankreich mit Partnern alles tun werde, "um einen Waffenstillstand zu erreichen, den Russland weiterhin hartnäckig ablehnt, und anschließend Frieden zu schaffen". 

Er schrieb zudem, dass Paris bereit sei, "mit den für das Kulturerbe zuständigen ukrainischen Behörden zusammenzuarbeiten".

Die ukrainischen Behörden teilten mit, dass in der Nacht ein Feuer auf dem Dach der Mariä-Entschlafens-Kathedrale des Kiewer Höhlenklosters ausgebrochen sei.

Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Montag, dass der Komplex des Klosters durch eine Rakete eines US-amerikanischen Patriot-Flugabwehrraketensystems beschädigt wurde. Nach Angaben der Behörde könnte der Grund dafür die Fehlfunktion dieses Systems sein, die wegen der Lieferungen von abgelaufenen Raketen durch westliche Länder verursacht worden war.

Medien: Ukrainische Soldaten töten Ausbilder bei Meuterei im Gebiet Tschernigow

Mobilisierte Soldaten der ukrainischen Streitkräfte haben auf einem Truppenübungsplatz im Gebiet Tschernigow gemeutert und dabei mehrere Ausbilder getötet. Dies teilte TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste mit.

"Auf dem Truppenübungsplatz 'Desna' im Gebiet Tschernigow kam es zu Zusammenstößen zwischen mobilisierten Soldaten und Ausbildern, bei denen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte mehrere Ausbilder töteten. Die Meuterei wurde niedergeschlagen. Das gesamte 534. Pionierbataillon 'Tisa', dem auch die Meuterer angehörten, wurde auf einen Truppenübungsplatz der ukrainischen Streitkräfte nahe der Stadt Swjagel (Gebiet Schytomir) verlegt."

Zwölf ukrainische Militärbetriebe in der Nacht getroffen

In der Nacht haben die russischen Streitkräfte Angriffe mit Präzisionswaffen auf ukrainische Militärbetriebe in Kiew, Charkow und Dnjepropetrowsk durchgeführt. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete, wurden zwölf Unternehmen, die an der Produktion von Drohnen, Radarsystemen und Flugzeugtriebwerken beteiligt sind, Ziele der Attacken. 

Zu den getroffenen Objekten zählen der Betrieb "Unbemannte Systeme", der die Montage von Langstrecken-Angriffsdrohnen aus ausländischen Komponenten durchführt, sowie das Werk "Majak", das Sprengköpfe für unbemannte Luftfahrzeuge und Teile der Flamingo-Marschflugkörper herstellt.

Darüber hinaus wurden Militärflugplätze in Wassilkow, Uman, Tscherkassy und Krasnaja Slobodka getroffen.

Russlands Verteidigungsministerium: Rakete für Patriot-System trifft das Kiewer Höhlenkloster

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde der Komplex des Kiewer Höhlenklosters durch eine Rakete eines US-amerikanischen Patriot-Flugabwehrraketensystems beschädigt. Dies teilte die Behörde am Montag mit. In der Erklärung hieß es:

"Eine mögliche Ursache für die Fehlfunktion dieses Systems könnte darin liegen, dass westliche Länder dem Kiewer Regime abgelaufene Raketen geliefert haben."

Gebiet Belgorod meldet Verletzte und Sachschäden nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken 50 Orte in zwölf Bezirken getroffen. Der Gegner hat sieben Geschosse abgefeuert und 148 Drohnen eingesetzt, von denen 96 abgeschossen wurden. 

Bei den Angriffen erlitten zwei Zivilisten Verletzungen.

Zu Schaden kamen vier Mehrfamilienhäuser, 30 Privathäuser, eine soziale Einrichtung, ein Infrastrukturobjekt, drei Betriebe sowie 32 Fahrzeuge.

Tote und Verletzte bei Drohnenangriff auf Gebiet Tula

Nach Angaben von Dmitri Miljajew, dem Gouverneur des Gebiets Tula, kamen drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenattacken ums Leben. 

"Heute Nacht war ein Wohngebiet im Bezirk Tula einem Drohnenangriff ausgesetzt. Nach vorläufigen Angaben kamen leider drei Personen ums Leben. Weitere drei, darunter ein einjähriges Kind, erlitten Verletzungen. Sie werden medizinisch versorgt."

Mehrere Privathäuser kamen zu Schaden, so Miljajew. Die Einsatzkräfte sind vor Ort. In der Nacht haben die Luftabwehrkräfte insgesamt 16 ukrainische Drohnen  über der Region abgeschossen. 

Russische Armee greift ukrainische Militärbetriebe mit Präzisionswaffen an

Die russischen Truppen haben einen Angriff mit hochpräzisen Langstreckenwaffen gegen Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie durchgeführt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag mitteilte.

"Als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes haben die russischen Streitkräfte einen massiven Schlag mit hochpräzisen, weitreichenden luft-, boden- und seegestützten Waffen und Kampfdrohnen durchgeführt."

Getroffen wurden Objekte des Verteidigungsindustriekomplexes in den Städten Kiew, Charkow und Dnjepropetrowsk sowie Militärflugplätze und Territoriale Zentren für Rekrutierung.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 120 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 123 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

14.06.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Konstantinowka: Russische Streitkräfte kontrollieren Versorgungsroute der ukrainischen Truppen

Dank der Befreiung der Ortschaften Chimik und Roskoschnoje haben die russischen Streitkräfte die Kontrolle über die Hauptversorgungsroute der ukrainischen Truppen in Konstantinowka (DVR) erlangt. Dies teilte der Chef der DVR, Denis Puschilin, mit. Puschilin merkte zudem an, dass die Befreiung dieser Ortschaften die Möglichkeit eröffnet, die "Enklave" im Gebiet der Ortschaft Stenki endgültig abzuschneiden und den Gegner nach Ischewka sowie nach Alesjewo-Druschkowka zurückzudrängen. Er erklärte:

"In Richtung Konstantinowka haben russische Truppen die Ortschaft Chimik – auch bekannt als Molotscharka – und Roskoschnoje befreit. Mit der Befreiung haben die Einheiten der Südlichen Truppengruppe die Umzingelung von Konstantinowka von den Flanken her verstärkt sowie die Kontrolle über die Strecke Druschkowka – Konstantinowka, die die Hauptversorgungsroute des Feindes in der Stadt darstellt."

Russische Artilleriesoldaten zerstören Ziele in Konstantinowka in der DVR (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleristen des Truppenverbands Süd im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie wichtige Ziele in Kostantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR). Dabei seien zwei Drohnenleitstellen der ukrainischen Einheiten, die in Wohnvierteln der Stadt eingerichtet wurden, durch präzise Treffer eliminiert worden, teilt die Behörde in Moskau mit.

Bericht: Die EU hat keine Strategie für Überleben der Ukraine nach Ende des Konflikts

Der Westen konzentriere sich zu sehr auf Russland und spreche kaum darüber, was von der Ukraine nach dem Ende der Kampfhandlungen übrig bleiben werde, schreibt ein Kolumnist des Portals The European Conservative. Kiew wird einen sehr hohen Preis zahlen müssen, um die Verluste auszugleichen, die Überreste der Wirtschaft zu erhalten und das Überleben des Landes zu sichern. Unter anderem schreibt er:

"Die europäischen Staats- und Regierungschefs hoffen, dass die Ukraine sich durchsetzen wird. Aber Hoffnung ist noch keine Strategie. Eine Strategie erfordert eine ehrliche Einschätzung der Verluste, Stärken und Schwächen aller Konfliktparteien. Heute wird viel zu viel darüber gesprochen, wie viele Russen auf dem Schlachtfeld sterben, und viel zu wenig darüber, was von der Ukraine übrig bleiben wird, wenn das Blutvergießen endlich ein Ende findet."

Finnischer Politiker: Finnland soll Selenskij zur Einstellung der Angriffe auf Russland auffordern

Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die Social-Media-Beiträge des finnischen Politikers Armando Mema, Mitglied der Partei "Allianz der Freiheit", berichtet, hat dieser den Vorschlag von Wladimir Selenskij, Experten für den Schutz vor Drohnenbedrohungen in europäische Länder zu entsenden, scharf verurteilt. In den sozialen Netzwerken schrieb der Politiker:

"Kiew wird Drohnen-Experten in eine Reihe europäischer Länder, darunter Finnland, entsenden, um Unterstützung im Zusammenhang mit neuen Drohnenangriffen zu leisten, die die Ukraine auf russischem Territorium plant. Das ist Wahnsinn! Finnland wird immer stärker in diesen Konflikt hineingezogen. Anstatt Selenskij aufzufordern, solche Angriffe einzustellen, erlaubt die Regierung von Orpo ukrainischen Soldaten, direkt vom finnischen Territorium aus zu operieren. Wie lange wird es dauern, bis Russland solche Angriffe nicht mehr hinnehmen wird?"

Forbes: Russland beschleunigt den Vormarsch in der Ukraine dank einer neuen Taktik

Die sogenannten "Zerstörungszonen" der ukrainischen Streitkräfte sind endgültig zusammengebrochen, schreibt das Magazin Forbes. Russische Sturmtruppen dringen in Gruppen von zwei bis drei Mann unbemerkt durch die Verteidigungslinien der ukrainischen Streitkräfte vor und schaffen sogenannte "Drohnenkorridore". Westliche Experten räumen ein, dass die zahlenmäßig unterlegenen ukrainischen Garnisonen schlicht keine Überlebenschance haben. Die Autoren des Magazins betonen:

"In den frühen Phasen des Konflikts wurde die Dynamik der Kämpfe oft von technologischen Innovationen bestimmt – insbesondere durch den raschen Einsatz von Drohnen und die Entwicklung von Systemen zur elektronischen Kriegsführung. Doch im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung rücken taktische Innovationen in den Vordergrund. Der Erfolg auf dem Schlachtfeld hängt nun davon ab, welche Seite ihre Taktik am besten an ihre technologischen und militärischen Vorteile anpasst."

Britische Marine kapert erstmals aus Russland kommenden Öltanker

In den frühen Morgenstunden des Sonntags hat das britische Militär einen Öltanker gestoppt, der den Ärmelkanal passieren wollte. Das Schiff "Smyrtos" fährt nach Angaben der Plattform VesselFinder unter der Flagge Kameruns und kam aus einem russischen Hafen.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

Französischer Politiker verlangt Stopp der Waffenlieferungen an Kiew wegen Schwarzmarktgeschäften

Die Waffenlieferungen an Kiew müssen unverzüglich eingestellt werden, da ein Teil der westlichen Waffen auf den Schwarzmarkt gelangt und in die Hände von Kriminellen fällt. Mit dieser Erklärung trat der Vorsitzende der französischen Rechtspartei "Les Patriotes", Florian Philippot, im sozialen Netzwerk X auf. Er schrieb:

"Aber wir haben euch gewarnt... STOP: Keine einzige Waffe mehr, kein einziger Euro für Kiew!"

So reagierte er auf einen Artikel der Berliner Zeitung, wonach Waffen, die der Westen in die Ukraine geschickt hat, nun in den Händen von Kriminellen liegen, die in Europa aktiv sind. Dabei zeigte sich der Politiker nicht überrascht über das Schweigen der politischen Führungskräfte der EU zu diesem Thema, da es ihnen verboten ist, den gegen Russland geführten Konflikt zu kritisieren.

Kämpfer: Bei ukrainischen Truppen im Gebiet Charkow dienen Kolumbianer und Nigerianer

An der Front bei Charkow kämpfen aufseiten der Ukraine viele ausländische Söldner aus Nigeria. Dies berichtete der stellvertretende Kommandeur einer Sturmkompanie der Truppengruppe "West" – mit dem Rufzeichen Luna – den Korrespondenten der russischen Sendung Westi. Wie der Kämpfer betonte, stehen in den Reihen des Gegners nicht nur Zwangsmobilisierte, sondern auch ausländische Söldner. Er berichtete insbesondere:

"Da waren Kolumbianer, die versucht haben, einzudringen, aber zum Glück ist ihnen das nicht gelungen. Es gibt generell viele Ausländer. Auch Nigeria liefert welche. Man kann sie nicht als erfahrene Kämpfer bezeichnen, sie haben in der Regel nicht einmal eine richtige Ausbildung."

Kiew richtet Belohnungssystem für Drohnenpiloten für die Tötung russischer Soldaten ein

In der Ukraine gibt es ein Belohnungssystem für Drohnenpiloten, bei dem Einheiten Punkte für das Ausschalten russischer Ziele erhalten. Wie die Zeitung The Washington Post berichtet, können die gesammelten Punkte gegen neue Ausrüstung eingetauscht werden. Nach Angaben der Zeitung wird das Programm mit dem Namen "Drohnenarmee" in Kiew als das weltweit erste System dieser Art positioniert. Punkte werden für das Ausschalten verschiedener Ziele vergeben, darunter Personal, Militärtechnik und Waffen. Die gesammelten Punkte können die Einheiten nutzen, um über eine spezielle digitale Plattform neue Drohnen zu bestellen. Wie in dem Artikel erwähnt wird, wird die Liste der Ziele, für deren Ausschaltung Punkte vergeben werden, regelmäßig erweitert. Dazu gehören Scharfschützen, mobile Luftabwehr-Einheiten, Drohnenoperatoren und kleine militärische Gruppen. Dabei wird die Ausschaltung von Drohnenoperatoren höher bewertet als die von einfachen Infanteristen. Die genauen Punktvergabe-Koeffizienten bleiben geheim, wie die Washington Post anmerkt. Zuvor war in ukrainischen sozialen Netzwerken die Vergabe von 12 Punkten für die Ausschaltung eines Soldaten erwähnt worden. Im Herbst wurde außerdem die Belohnung für die schwere Verwundung oder den Tod eines russischen Soldaten infolge eines Drohnenangriffs verdoppelt.

Rumänien schickt wegen Drohnen zwei Kampfflugzeuge an die Grenze zur Ukraine

Wie das rumänische Verteidigungsministerium mitteilt, hat Rumänien in der Nacht zum Sonntag wegen einer Gruppe von Drohnen zwei Eurofighter-Typhoon-Kampfflugzeuge an die Grenze zur Ukraine entsandt. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:

"Zwei Eurofighter-Typhoon-Kampfflugzeuge der italienischen Luftwaffe vom Stützpunkt 57, die zum Einsatzverband der Luftpolizei gehören, starteten um 00.10 Uhr zur Überwachung der Luftsituation an der Grenze zur Ukraine, nachdem zwölf Kilometer östlich von Wylkow eine Gruppe von Luftzielen entdeckt worden war. Es gingen keine Meldungen über unbefugte Eindringlinge oder Zusammenstöße von Drohnen mit dem Boden ein."

US-Biolabore in der Ukraine: Neue Enthüllungen aus Washington

Die Direktorin des Nationalen US-Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard, hat nach eigenen Angaben neue Beweise für ein von US-Steuergeldern finanziertes Programm zum Aufbau von mehr als 120 Biolaboren in über 30 Ländern vorgelegt – darunter auch Labore in der Ukraine.

Brisant ist dabei nicht nur die Zahl der Einrichtungen, sondern auch der Umstand, dass westliche Politiker entsprechende Vorwürfe jahrelang als Verschwörungstheorie und russische Propaganda abgetan hatten. Der ehemalige Geheimdienstanalyst Larry Johnson bewertet die Enthüllung als bemerkenswert und verweist insbesondere auf die hohe Konzentration solcher Labore in der Ukraine nahe Russland.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Trümmerteile ukrainischer Drohnen schlagen auf ein Werk in dem Gebiet Tula ein

Ein Industriebetrieb in Nowomoskowsk im Gebiet Tula wurde durch herabfallende Trümmerteile abgeschossener ukrainischer Drohnen beschädigt. Dies teilte Gouverneur Dmitri Miljajew mit. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

"Im Zuge der Abwehr eines Luftangriffs fielen Teile abgeschossener ukrainischer Drohnen auf das Gelände eines Industrieunternehmens in Nowomoskowsk."

Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von 7 Stunden 110 ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr am Sonntag im Zeitraum von 6 bis 13 Uhr MESZ 110 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kostroma, Kursk, Orjol, Rjasan, Smolensk, Tambow, Tula und Jaroslawl, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim, der Region Krasnodar und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

13 Zivilisten durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson verletzt

Gouverneur Wladimir Saldo wirft der Ukraine weitere Terrorangriffe gegen die Bevölkerung des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Cherson vor. Auf der Plattform Telegram meldet der Politiker 13 verletzte Zivilisten allein in den letzten 24 Stunden. Die Zahl der Opfer listet Saldo wie folgt auf:

  • Tschaplinka – 5,
  • Ljubimowka – 3,
  • Autostraße Welikije Kopani – Nowaja Majatschka – 2,
  • Briljowka – 1,
  • Golaja Pristan – 1,
  • Tschulakowka – 1.

Außerdem berichtet der Gouverneur über einen Schlag gegen ein Krankenhaus in der Ortschaft Gornostajewka. Infolge der Terrorattacke seien ein Lagerhaus und zwei Krankenwagen beschädigt worden. Darüber hinaus seien Wohnhäuser in den Ortschaften Ljubimowka, Nowaja Majatschka und Nowonikolajewka sowie das Rathaus und ein leer stehendes Kindergartengebäude in der Ortschaft Golaja Pristan beschädigt worden.

Britische Armee stoppt "Schattenflotte"-Tanker

Das britische Militär hat nach Angaben von Premierminister Keir Starmer einen Öltanker der sogenannten russischen Schattenflotte gestoppt, der den Ärmelkanal passieren wollte. Er habe die Streitkräfte am frühen Morgen angewiesen, das Schiff abzufangen, teilt der Regierungschef auf der Plattform X mit. Der erfolgreiche Einsatz versetze Russland einen weiteren Schlag.

Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums handelt es sich bei dem Schiff um den knapp 244 Meter langen Öltanker "Smyrtos", der laut der Website Marinetraffic.com unter Kameruns Flagge fährt und von einem russischen Hafen kommt.

Kräfte der Marine und speziell ausgebildete Beamte der nationalen Kriminalpolizei hätten das Schiff geentert, heißt es in einer Mitteilung des britischen Ministeriums. Die Militäroperation habe sechs Stunden gedauert.

"Das Schiff wird nun vor der Südküste festgehalten und überwacht, während die Ermittlungen andauern."

Die Operation sei in enger Abstimmung mit Frankreich durchgeführt worden. Nun werde das Schiff auf Umwelt- und Sicherheitsmängel überprüft. In der Mitteilung wird Verteidigungsminister Dan Jarvis mit den Worten zitiert:

"Russland finanziert seinen Konflikt in der Ukraine mit seiner Schattenflotte, und unser Abfangen ist ein Schlag gegen Putins illegalen Krieg."

Wir werden leben: Über Trauma, Amputation und neue Hoffnung

Der Dokumentarfilm "Wir werden leben" befasst sich eingehend mit den Herausforderungen posttraumatischer Belastungen und den langfristigen Folgen des Krieges. Er erzählt drei eindringliche und inspirierende Geschichten: die eines Milizkämpfers, eines mobilisierten Soldaten und die eines Zivilisten. Alle drei haben schwere Verletzungen und Amputationen erlitten, überlebt und bauen sich nun ein neues Leben auf.

Den Dokumentarfilm gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Frontbericht: Moskaus Vormarsch in Konstantinowka zwingt Kiew zur Evakuierung von Werken

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Malaja Rybiza, Slawgorod, Luschki, Pawlowka, Bruski und Radkowka im Gebiet Sumy sowie Bely Kolodes, Isbizkoje, Mitrofanowka, Ternowaja und Bugajewka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 210 Soldaten verloren. Drei Transportpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zehn Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Gluschtschenkowo und Nowy Mir im Gebiet Charkow sowie Rubzy, Jazkowka, Losowoje, Woltschi Jar und Karpowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen habe. Die russische Armee nähre sich inzwischen dem nordwestlichen Rand der Stadt Krasny Liman und kontrolliere schon vier Bezirke und habe allein in den vergangenen 24 Stunden 37 Gebäude befreit. In den befreiten Stadtvierteln würden gegnerische Kämpfer eliminiert. Das ukrainische Militär habe in Krasny Liman mehr als 55 Soldaten verloren. Insgesamt seien am jeweiligen Truppenabschnitt mehr als 210 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 25 Autos und ein Geschütz zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Druschkowka, Nikolajewka, Alexejewka-Druschkowka, Slawjansk und Kramatorsk in der DVR getroffen. Die russische Armee setze ihren Vormarsch in der Stadt Konstantinowka fort. In den vergangenen 24 Stunden seien dort 117 Gebäude befreit worden. Der Gegner habe bei den Kämpfen bis zu 90 Kämpfer verloren. Die gesamten Verluste der ukrainischen Streitkräfte am jeweiligen Frontabschnitt werden auf bis zu 150 Kämpfer beziffert. Der Gegner habe zudem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 25 Autos und sechs Geschütze verloren. Im Frontbericht heißt es wörtlich:

"Die erfolgreichen Kampfhandlungen und der Vormarsch der Einheiten der Truppengruppierung Süd in der Ortschaft Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk haben das Kiewer Regime inzwischen dazu veranlasst, mit der Evakuierung der wichtigsten Werke und Organisationen sowie deren Personals aus den Ortschaften Kramatorsk und Druschkowka in die Westukraine zu beginnen."

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Lenina, Dobropolje, Annowka, Sergejewka, Swetloje, Raiskoje, Kutusowka, Schewtschenko und Krasnojarskoje in der DVR und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 280 Armeeangehörige verloren. Ein Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, fünf Autos und ein Geschütz seien zerstört worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Nowossjolowka, Tscherwonaja Kriniza und Tersjanka im Gebiet Saporoschje sowie Iwanowka, Bondarewo, Malomichailowka, Dibrowa, Prossjanaja und Wassilkowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 460 Kämpfer. Fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und zwei Haubitzen seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Nowoandrejewka und Dimitrowo im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 40 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 13 Autos, eine Haubitze und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenbasen, Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze und 150 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden 14 Lenkbomben und 483 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 162.201 Drohnen, 662 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.769 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.736 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.350 Geschütze und Mörser verloren.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 13. Juni bis 8 Uhr MESZ am 14. Juni 168 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 95-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus 20 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden in den Siedlungen Nischni Mordok und Belaja. Dort seien zwei Privathaushalte und ein Auto beschädigt worden.

Vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 57 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 57 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 39 Geschosse abgefeuert und 194 Drohnen eingesetzt, von denen 138 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation eines Sprengsatzes in der Siedlung Tschaiki habe ein Kind schwere Verletzungen erlitten. In der Siedlung Krasnaja Jaruga sei ein Mann verletzt worden, als ein unbemanntes Luftfahrzeug seinen Lkw attackiert habe. Bei der Detonation einer weiteren FPV-Drohne sei ein Feuerwehrmann zu Schaden gekommen. Bei der Abwehr einer Drohnenattacke auf die Stadt Graiworon habe ein Angehöriger der Verteidigungseinheit Orlan Verletzungen erlitten. Außerdem habe am Samstag ein Mann ein Krankenhaus aufgesucht, nachdem er noch am 7. Juni infolge einer Drohnenattacke auf die Siedlung Rschewka eine Augenverletzung erlitten habe.

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden 20 Einfamilienhäuser, eine Feuerwache, eine soziale Einrichtung, zwei Infrastrukturobjekte, zwei Garagen, sieben Lkw und zwölf Autos zerstört oder beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 13. Juni 18 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Kachowka — 5,
  • Welikije Kopani — 3,
  • Nowaja Kachowka — 2,
  • Golaja Pristan — 2,
  • Kasatschji Lageri — 4,
  • Aljoschki — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Korsunka und Dnjeprjany seien insgesamt 14 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Je härter die russischen Angriffe auf die Ukraine ausfallen, desto weniger Trümpfe hat Selenskij

Selbst westliche Politiker können nicht übersehen, dass die Ukraine eine Terrorkampagne gegen Russland führt. Dies ist ein paralleler Prozess, der keinerlei Einfluss auf die Lage an der Front hat. Und je brutaler und unmenschlicher diese Kampagne ausfällt, desto härter wird die Reaktion Russlands sein.

Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Sergei Mirkin auf unserer Website.

Ukrainische Drohne schlägt in Wohnhaus in Orjol ein: Ein Toter, neun Verletzte

Auch die Stadt Orjol hat in der vergangenen Nacht eine Drohnenattacke aus der Ukraine erlebt. Der Gouverneur des gleichnamigen Gebiets, Andrei Klytschkow, gibt auf der Plattform MAX bekannt, dass ein unbemanntes Luftfahrzeug gegen ein Wohnhaus geprallt sei. Infolge des Einschlags sei eine zivile Person ums Leben gekommen. Neun weitere Zivilisten seien verletzt worden. Man erweise ihnen ärztliche und psychologische Hilfe. Die Bewohner der beschädigten Wohnungen seien provisorisch in Hotels untergebracht worden. Die Situation sei unter Kontrolle. Weitere Einzelheiten teilt der Politiker nicht mit.

Einwohnerin des russischen Gebiets Smolensk durch herabfallende Drohnenteile verletzt

In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte auch das russische Gebiet Smolensk mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Wie Gouverneur Wassili Anochin auf der Plattform MAX mitteilte, seien herabfallende Wrackteile auf ein Einfamilienhaus in der Stadt Wjasma herabgestürzt. Es sei zu einem Brand gekommen. Eine ältere Frau habe Verletzungen erlitten und werde nun in einem Krankenhaus ärztlich behandelt. Weitere Opfer und Schäden meldete der Politiker nicht.

DVR meldet zehn ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zehn Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zehn Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 13. Juni bis 0 Uhr am 14. Juni (Ortszeit) wurden fünf zivile Einwohner, darunter ein Kind, verletzt. Durch den Beschuss wurden mehrere Wohnhäuser und Autos, ein Lkw und drei zivile Infrastrukturobjekte beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sieben Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurde ein Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kamen zwei Wohnhäuser und ein ziviles Infrastrukturobjekt.

Selenskij kündigt Reisen zu Gipfeln von G7, EU und NATO an

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat für die kommenden Wochen intensive Gespräche mit den Unterstützerstaaten auf mehreren Gipfeltreffen angekündigt. Es gehe um neue Sanktionen gegen Russland und mehr Hilfe für die Ukraine, sagte der Staatschef in einer Videobotschaft. Seine Regierung hoffe dabei besonders auf die Unterstützung bei der Luftabwehr und bei weitreichenden Waffen, aber auch auf Fortschritte bei Investitionen in die ukrainische Produktion von Drohnen.

Ausdrücklich nannte der Politiker das Treffen der G7-Staaten in Frankreich zu Beginn der Woche und im Anschluss den EU-Gipfel in Brüssel. Zudem führte Selenskij den NATO-Gipfel in der zweiten Juliwoche in der Türkei an.

Massive ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Jaroslawl: Brennstoffdepot gerät in Brand

In den frühen Morgenstunden hat es im russischen Gebiet Jaroslawl Luftalarm gegeben. Während die Luftabwehr im Einsatz war, wurde die Ausfahrt aus der Stadt in Richtung Moskau aus Sicherheitsgründen gesperrt. Auch der örtliche Flughafen stellte den Betrieb vorübergehend ein. Gouverneur Michail Jewrajew rief seine Landsleute dazu auf, während des Luftalarms in sicheren Räumen zu bleiben.

Später teilte der Politiker auf der Plattform MAX mit, dass die meisten Drohnen zerstört worden seien. Einigen unbemannten Luftfahrzeugen sei es aber gelungen, Tanks mit Brennstoff zu treffen. Es sei zu einem Brand gekommen, der momentan gelöscht werde. Jewrajew meldete weder Todesopfer noch Verletzte. Weitere Details gab der Gouverneur nicht bekannt.

Blackout im Gebiet Cherson nach Drohnenangriffen auf Energieanlagen im Gebiet Saporoschje

Im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson gibt es vorübergehend keinen Strom. Vom Blackout sind alle 14 Bezirke der Region betroffen. Die örtlichen Behörden führen das Problem auf massive technische Störungen im Stromnetz des benachbarten Gebiets Saporoschje zurück. Der Betreiber Chersonenergo teilt auf der Plattform Telegram mit, dass die Reparaturarbeiten im Gange seien.

Am Freitagabend hat Gouverneur Jewgeni Balizki über eine Drohnenattacke auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje berichtet. Infolge des Angriffs seien mehrere Energieobjekte beschädigt worden. In der Region sei es zu Stromabschaltungen gekommen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 249 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der letzten Nacht 249 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Woronesch, Orjol, Tula, Kaluga, Rostow, Rjasan, Wladimir, Astrachan, Twer, Jaroslawl und Kostroma, der Teilrepublik Krim und über dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

13.06.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Streit um EU-Milliarden für Ukraine: Deutschland verzichtet auf Rückerstattung, Polen nicht

Nach der Freigabe von 6,6 Milliarden Euro für die Rückerstattung aus dem EU-Friedensfonds eskaliert der Streit über die Verteilung. Während Polen und die Slowakei eine vollständige Erstattung für frühere Waffenlieferungen fordern, bestehen Deutschland und die skandinavischen Länder darauf, die Mittel an die Ukraine zu überweisen.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Flugabwehr zerstört mehr als hundert Drohnen über Russland

Einheiten der Flugabwehr haben 109 ukrainische Drohnen über Russland zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 7 und 20 Uhr Moskauer Zeit über zwölf Gebieten des Landes und über dem Asowschen Meer vom Himmel geholt.

Medien: Trump und Selenskij treffen sich während G7-Gipfels

US-Präsident Donald Trump reist nächste Woche zum G7-Treffen nach Frankreich. Laut Medienberichten wird er zusammen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij an der Sitzung der Staats- und Regierungschefs teilnehmen. Außerdem könnten Trump und Selenskij ein informelles Treffen abhalten.

AKW Saporoschje: Reparaturen an einer der externen Stromleitungen abgeschlossen

Mit dem Abschluss der Reparaturen an der Notstromleitung Ferosplawnaja ist das Atomkraftwerk Saporoschje wieder an das Stromnetz angeschlossen, teilt die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) mit. Die Reparaturen wurden während der von der IAEA vermittelten Feuerpause durchgeführt.

Der Ausfall der externen Stromversorgung dauerte fast drei Tage, was bislang einer der längsten Vorfälle solcher Art war.

Ein IAEA-Team überwacht weiterhin die Reparaturarbeiten, und zwar an der Schaltanlage des Wärmekraftwerks Saporoschje, sowie die Minenräumen nahe dem Kraftwerk, damit die Hauptstromleitung Dnjeprowskaja in Betrieb genommen werden kann.

Generaldirektor Rafael Grossi äußert sich tief besorgt über die verstärkten Militäraktivitäten, was die wichtigsten Grundlagen der nuklearen Sicherheit gefährdet. Er rief zu größtmöglicher Zurückhaltung in der Nähe aller nuklearen Anlagen auf. Die IAEA sei weiterhin fest entschlossen, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um die nukleare Sicherheit während des Konflikts zu gewährleisten.

NYT: Kiew leidet unter Mangel an Patriot-Raketen für Flugabwehr

Die Ukraine sieht sich mit einem wachsenden Mangel an Raketen für Patriot-Flugabwehrsysteme konfrontiert, berichtet die New York Times (NYT). In den vergangenen Wochen verstärkte Russland seine Angriffe mit ballistischen Raketen und nutzte dabei eine bedeutende Schwäche der ukrainischen Armee aus, nämlich den Mangel an Patriot-Raketen. Infolgedessen können die westlichen Lieferungen mit der Anzahl russischer Raketen nicht mehr Schritt halten.

Juri Ignat, Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, beschreibt die Lage gegenüber der Zeitung so: "Der Torwart steht vor dem Tor, und plötzlich fliegen zehn Bälle gleichzeitig auf ihn zu – er kann sie nicht alle fangen."

Die Herstellung moderner Patriot-Abfangraketen braucht viel Zeit, ihre Bestände sind aufgrund des Konflikts mit Iran erschöpft, führt die NYT aus.

Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin produzierte im vergangenen Jahr lediglich 620 Raketen. In den letzten drei Jahren erhielt die Ukraine über 1.600 Raketen. Dies entspricht nicht der Anzahl der von Russland abgefeuerten Munition, fasst die Zeitung zusammen.

Gebiet Belgorod unter ukrainischen Angriffen – Kind verletzt

Ein Minderjähriger ist durch die Detonation eines Sprengsatzes im Gebiet Belgorod verletzt worden, berichtet der regionale Krisenstab. Demnach explodierte die Sprengladung auf dem Gelände eines privaten Hauses. Der 13-jährige Junge erlitt eine offene Lungenverletzung sowie zahlreiche Splitterwunden am Gesicht und Körper. Er wird medizinisch behandelt.

Kiews Truppen greifen Markt in LVR an – mehrere Verletzte

Ukrainische Truppen haben den Zentralmarkt in Swatowo in der Volksrepublik Lugansk (LVR) mit Drohnen attackiert. Wie der Chef des Gebiets Leonid Passetschnik bekannt gibt, wurden sieben Menschen verletzt. Sie erhalten medizinische Hilfe im örtlichen Krankenhaus.

AKW Saporoschje meldet ukrainischen Angriff – Transporthalle beschädigt

Die ukrainischen Streitkräfte haben die Transporthalle des Atomkraftwerks Saporoschje angegriffen. Wie das AKW in einer Mitteilung berichtete, wurden drei Fahrzeuge beschädigt, zwei davon gerieten in Brand. Außerdem wurden Zapfsäulen und die Verglasung der Halle beschädigt.

Fachleute beobachten die Lage, die Strahlungswerte liegen weiterhin im Normbereich. Die Gefahr weiterer Angriffe besteht.

Ferner präzisierte die Führung des Kraftwerks, dass sich die Transporthalle im Industriegebiet der AKW-Stadt Energodar befindet. Verletzte gab es keine. Die Internationale Atomenergie-Organisation wird über den Vorfall informiert.

Medien: Meloni erwägt Stubb als EU-Vertreter bei Ukraine-Verhandlungen 

Laut einem Bericht der Zeitung Corriere della Sera könnte die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni den finnischen Präsidenten Alexander Stubb als EU-Vertreter bei den Ukraine-Verhandlungen vorschlagen.

Ihrer Ansicht nach sollte ein Vermittler aus einem kleinen, aber angesehenen Land stammen und gut informiert sein. Zudem wäre es von Vorteil, wenn der Vertreter auch für Ukraine-Verbündete außerhalb der EU, etwa Norwegen und Großbritannien, sprechen könnte. Diesen Kriterien könnte Präsident Stubb entsprechen, schreibt die Zeitung.

Mehr zum ThemaFinnlands Präsident Stubb: "Wir sollten mit Putin reden"

Moskau: Nuklearwaffen in Weißrussland sichern Westgrenze

Moderne Verteidigungssysteme und taktische Nuklearwaffen der russischen Armee, die in Weißrussland stationiert sind, dienen als Gegengewicht zur Ukraine und zu NATO-Verbänden in den Nachbarstaaten, teilt das Außenministerium in Moskau mit.

Angesichts der turbulenten sicherheitspolitischen Lage in der Welt hätten Moskau und Minsk in den vergangenen Jahren ernsthafte Schritte zur Verstärkung der gemeinsamen Verteidigung und Sicherheit unternommen, heißt es in einer Erklärung. Die russischen Waffen auf weißrussischem Staatsgebiet gewährleisteten einen verlässlichen Schutz der Westgrenzen beider Länder.

Gebiet Wolgograd meldet Brände nach ukrainischen Drohnenangriffen

Das Gebiet Wolgograd in Russland hat in der vergangenen Nacht einen ukrainischen Drohnenangriff abgewehrt. Laut Gouverneur Andrei Botscharow brach durch herabfallende Drohnentrümmer ein Brand auf einem Industriegelände im Bezirk Kotowo aus. Die Löscharbeiten dauern an.

Außerdem kam es am Waldrand im Bezirk Kumylschenski zu einem Brand. Das Feuer wurde gelöscht. Verletzte gab es nach Angaben des Gouverneurs nicht.

"Sie haben gelogen" – Gabbard enthüllt 120 US-Biolabore weltweit

Die scheidende Direktorin der Nationalen Geheimdienste, Tulsi Gabbard, hat früheren US-Regierungen vorgeworfen, über die Existenz und Finanzierung von Biolaboren – unter anderem in der Ukraine – gelogen zu haben. In einer Erklärung am Freitag sprach sie von neuen Belegen zu US-finanzierten Einrichtungen weltweit. Viele der von den USA finanzierten Biolabore hätten aktuell oder in der Vergangenheit mit gefährlichen und hoch ansteckenden Erregern gearbeitet.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Putin: Angriffe auf Russland werden Kiew nicht helfen – Russische Truppen haben strategischen Vorteil

Russlands Präsident Wladimir Putin hat eine Beratung zur Entwicklung der neuen russischen Regionen im Donbass und in Neurussland durchgeführt. Während der Sitzung stellte er fest, dass die russischen Streitkräfte an allen Frontabschnitten im Vormarsch seien. Da der Gegner diesem Vorstoß nicht standhalten könne, gehe er zu terroristischen Mitteln über, indem er zivile Objekte und zivile Fahrzeuge in Russland angreife. Dabei zeigte sich Putin sicher:

"Unsere Truppen behalten ihren strategischen Vorteil und rücken selbstsicher vor. Weder Artilleriebeschüsse noch Drohnenangriffe werden diese Situation mehr ändern können."

In diesem Zusammenhang dankte Putin der Bevölkerung im Donbass und in Neurussland, besonders den dort tätigen Ärzten, Lehrern, Kommunalmitarbeitern, Fahrern und Beamten, für ihren Mut und ihre Standhaftigkeit. Seit dem Beginn der Kampfhandlungen habe man in der Region mehr als 25.000 Gebäude, darunter Schulen, Kliniken, Sportplätze und Energieanlagen, wiederhergestellt oder neu aufgebaut und mehr als 8.000 Kilometer Straßen repariert oder neu verlegt. Ungefähr 260 Industriebetriebe seien seitdem in Gang gesetzt worden. Darüber hinaus habe man in diesem Zeitraum rund 19 Millionen Tonnen Getreide eingefahren.

Kiew erklärt seine Strategie: Krieg soll teuer für Moskau werden

Der Oberkommandierende der Streitkräfte der Ukraine, Alexander Syrski, hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Ukrinform dem Kommandeur der NATO-Sondermission für Sicherheitsunterstützung und Ausbildung in der Ukraine, Generalleutnant Curtis Buzzard, die ukrainische Strategie erklärt. Der General wurde mit den Worten zitiert:

"Wir müssen die strategische Initiative ergreifen und deshalb eine aktive Verteidigung betreiben. Dadurch können wir den Gegner zermürben, Stellungen wiederherstellen und ihm maximale Verluste zufügen."

Das wichtigste Ziel sei es, dass jeder Schritt Russlands so kostspielig wie möglich sei, indem das ukrainische Militär Aufklärung und Technologie dort einsetze, wo es an Waffen und Personal mangele, erklärte Syrski.

Der General sagte darüber hinaus, dass der Ausbau der Luftverteidigung weiterhin Priorität habe. Ohne diese sei es nicht möglich, aufwendige Bodenoperationen durchzuführen.

Ein Toter und fünf Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson

Gouverneur Wladimir Saldo meldet ein Todesopfer und fünf Verletzte durch die jüngsten ukrainischen Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, handele es sich bei dem Getöteten um einen Lkw-Fahrer des Jahrgangs 1978. Infolge einer weiteren ukrainischen Drohnenattacke auf einen Lkw habe ein Mann des Jahrgangs 1974 Verletzungen erlitten. Zwei weitere Männer im Alter von 63 und 44 Jahren seien in der Siedlung Tschaplinka verletzt worden, als eine ukrainische Drohne einen Lkw angegriffen habe. Zusätzlich seien zwei Einwohner der Ortschaften Kopani und Golaja Pristan zu Schaden gekommen.

Darüber hinaus berichtet Saldo über Sachschäden. In den Ortschaften Marjanowka, Nowofjodorowka, Skadowsk, Tschaplinka und Nischnije Serogosy seien demnach drei Tankwagen, ein Lkw und zwei Autos beschädigt worden. Auf der Autostraße Genitschesk – Strelkowoje und in der Ortschaft Tschongar hätten zwei Brücken Schäden erlitten. In Tawrijsk sei das Dach eines Einfamilienhauses in Brand geraten. In Nischnije Serogosy seien zwei Scheunen beschädigt worden.

DVR-Regierung will schwer beschädigten Nationalpark wiederherstellen

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat das Oberhaupt der Volksrepublik Donezk (DVR), Denis Puschilin, die Pläne seiner Regierung vorgestellt, den durch die Kampfhandlungen beschädigten Nationalpark Swjatyje Gory (auf Deutsch: "Heilige Berge") wiederherzustellen. Der Politiker erhob schwere Vorwürfe gegen die ukrainischen Streitkräfte:     

"Der Gegner nimmt auf nichts Rücksicht, nicht einmal auf Naturschutzgebiete, die den Einwohnern der DVR sehr am Herzen liegen."   

Das ukrainische Militär habe dem Nationalpark schweren Schaden zugefügt. Nach der Befreiung des Naturschutzgebiets werde die Regierung in Donezk es wiederherstellen. Man arbeite inzwischen an den notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung dieses Vorhabens.

Der Nationalpark Swjatyje Gory liegt in drei Bezirken der DVR und umfasst sieben Wälder und mehrere Wiesen entlang des Flusses Sewerski Donez. Dort wachsen mehr als 870 Pflanzenarten und leben 26 bedrohte Tierarten. Im Nationalpark gibt es auch wichtige archäologische Stätten, die auf das Paläolithikum datiert werden.

Frontbericht: Russische Truppen befreien 172 Gebäude in Konstantinowka

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Katerinowka und Luschki im Gebiet Sumy sowie Rubeschnoje, Iwanowka und Warwarowka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 235 Soldaten verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Autos und zwei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Smorodkowka, Tscherneschtschina und Gruschewka im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Schtschurowo in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 220 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Autos, drei Geschütze und einen Mehrfachraketenwerfer zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Nikolajewka, Alexejewo-Druschkowka, Druschkowka, Starodubowka und Piskunowka in der DVR getroffen. Die russische Armee setze ihren Vormarsch in der Ortschaft Konstantinowka fort und beende allmählich die Durchkämmung des Bezirks Perwomaiski. In den vergangenen 24 Stunden seien in der Stadt 172 Gebäude befreit worden. Bis zu 40 ukrainische Kämpfer seien getötet oder verletzt worden. Die gesamten gegnerischen Personalverluste im Verantwortungsbereich des Truppenverbands Süd hätten laut dem russischen Verteidigungsministerium mehr als 115 Soldaten betragen. Der Gegner habe darüber hinaus einen Kampfpanzer des Typs Leopard-2, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos und drei Geschütze verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Nowoalexandrowka, Dobropolje, Nowogrischino, Belizkoje und Krasnojarskoje in der DVR sowie Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe dabei mehr als 315 Soldaten verloren. Zudem seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Autos und zwei Geschütze zerstört worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Iwanowka, Nowoandrejewka und Prossjanaja im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Trudowoje, Tersjanka, Jegorowka und Woskresenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 510 Armeeangehörige. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und eine Panzerhaubitze seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Jurkowka und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje sowie Orechow und Malokaterinowka im Gebiet Cherson getroffen. Dabei seien bis zu 45 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 18 Autos und fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenbasen, Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, sowie auf 142 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe hingegen in den vergangenen 24 Stunden 15 Lenkbomben und 540 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 161.718 Drohnen, 662 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.748 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.736 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.335 Geschütze und Mörser verloren.

Drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 73 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 73 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 16 Geschosse abgefeuert und 204 Drohnen eingesetzt, von denen 123 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Warwarowka sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. Bei der Detonation einer ukrainischen FPV-Drohne habe eine Einwohnerin der Stadt Graiworon Verletzungen erlitten. In der Siedlung Fedtschewka sei bei der Detonation einer Drohne ein Mitarbeiter einer Farm zu Schaden gekommen. Am Freitag habe ein Lkw-Fahrer ein Krankenhaus aufgesucht, nachdem er bei einer Drohnenattacke am 11. Juni in der Siedlung Bobrawa eine Splitterverletzung erlitten habe.       

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden unter anderem drei Mehrfamilienhäuser, 26 Einfamilienhäuser, fünf soziale Einrichtungen und zwei Verwaltungsgebäude beschädigt oder zerstört. Betroffen waren außerdem drei Geschäfte, zwei Betriebsgebäude, ein Landwirtschaftsbetrieb, ein Lagerhaus, eine Scheune, drei Infrastrukturanlagen, eine Stromleitung, drei Gasleitungen, ein Kleintransporter, ein Krankenwagen, drei Lkw und 37 Autos.

Großbritannien will Import von Öl aus Russland zum Jahresende vollständig beenden

Die britische Regierung hat ein vollständiges Verbot von aus Russland importiertem Diesel und Kerosin angekündigt. Das Verbot soll demnach bis zum Jahr 2027 in Kraft treten. Die aktuell geltende, befristete Ausnahmegenehmigung soll zum 1. Januar 2027 auslaufen. Bis dahin soll die Regelung nach Angaben des britischen Ministeriums für Wirtschaft und Handel weiterhin im Zwei-Wochen-Rhythmus überprüft werden, um gegebenenfalls auch eine frühere Aufhebung zu ermöglichen.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region.

Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 12. Juni bis 8 Uhr am 13. Juni (MESZ) 165 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 138-mal grenznahe, evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet jedoch über Schäden in den Ortschaften Rybinskije Budy, Oktjabrskoje und Durowo. Dort seien insgesamt zwei Privatwohnungen, zwei Lkw und ein Auto beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 12. Juni 24 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Nowaja Majatschka — 3,
  • Aljoschki — 5,
  • Golaja Pristan — 4,
  • Gornostajewka — 3,
  • Sawodowka — 4,
  • Nowaja Kachowka — 5.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Kachowka, Kasatschji Lageri, Korsunka und Dnjeprjany seien insgesamt 18 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

IWF bestätigt weitere Kredite für Ukraine

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat weitere Hilfskredite im Wert von knapp 700 Millionen US-Dollar für die Ukraine bestätigt. Ausgezahlt wird diese Tranche des IWF-Hilfsprogramms aber erst nach einer formellen Genehmigung durch den IWF-Vorstand. Damit erhöhen sich die seit Jahresbeginn vom IWF an die Ukraine ausgezahlten Hilfen auf 2,2 Milliarden US-Dollar (1,9 Milliarden Euro).

Insgesamt sieht das Hilfsprogramm des IWF Zahlungen an die Ukraine in Höhe von 8,1 Milliarden Dollar (rund 7 Milliarden Euro) über einen Zeitraum von vier Jahren vor.

Ukrainische Truppen greifen Brücken im Gebiet Cherson an

Gouverneur Wladimir Saldo meldet auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Brücken in dem von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson zu zerstören. Allein in der vergangenen Nacht seien über der Region 25 ukrainische Kampfdrohnen unschädlich gemacht worden. Dem Politiker zufolge habe es der Gegner erneut auf die Brücken in der Nähe der Ortschaft Tschongar an der Grenze zur Schwarzmeer-Halbinsel Krim abgesehen. Momentan sei der Verkehr in Richtung des Checkpoints Dschankoi gesperrt.

Außerdem meldet der Gouverneur einen ukrainischen Angriff auf die Brücke, die die Stadt Genitschesk mit der Arabat-Nehrung im Asowschen Meer verbindet. Genitschesk fungiert als Verwaltungszentrum des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Cherson. Nach der Attacke gelte auf der Brücke vorübergehend Einbahnverkehr mit wechselnder Fahrtrichtung, so Saldo. Dabei betont er:        

"Der Feind versucht Verkehrsinfrastruktur anzugreifen, um das Leben der Bevölkerung zu erschweren."

DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik sieben Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 12. Juni bis 0 Uhr am 13. Juni (Ortszeit) wurde ein Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kamen zwei Wohnhäuser und ein ziviles Infrastrukturobjekt zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zehn Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei Zivilisten erlitten dabei Verletzungen. Drei Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Pkw wurden beschädigt.

EU beginnt Beitrittsverhandlungen mit Ukraine und Moldawien

Die EU wird am Montag die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldawien beginnen. Wie die derzeitige zyprische Ratspräsidentschaft mitteilt, haben die Mitgliedstaaten nach dem Ende der ungarischen Blockade einen gemeinsamen Standpunkt zum ersten Verhandlungsabschnitt vereinbart und die notwendigen Vorbereitungen abgeschlossen.

Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldawien waren bereits im Juni 2024 formal begonnen worden. Die Eröffnung des ersten Verhandlungsabschnitts mit der Ukraine wurde dann allerdings von Ungarn mit einem Veto blockiert. Erst nach der Abwahl des ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán im April kam wieder Bewegung in den Prozess.

Der neue ungarische Ministerpräsident Péter Magyar meldete in der vergangenen Woche eine Einigung mit der Ukraine auf ein Abkommen zur Stärkung der Minderheitenrechte der ethnischen Ungarn im östlichen Nachbarland. Magyar hatte dies zur Bedingung dafür gemacht, den EU-Beitrittsgesprächen mit der Ukraine zuzustimmen.

Ukrainische Drohnen setzen Hafenterminal in Südrussland in Brand

Die ukrainischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht erneut die Region Krasnodar in Südrussland mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Weniamin Kondratjew auf der Plattform Telegram mitteilt, habe die Attacke vor allem dem Bezirk Temrjuk gegolten. Durch herabfallende Drohnenwrackteile sei ein Hafenterminal in Brand geraten. Ein Mensch sei dabei ums Leben gekommen. Drei weitere Menschen seien verletzt worden. Der Politiker drückt der Familie des Getöteten sein tiefstes Beileid aus.

Ferner gibt Kondratjew bekannt, dass an den Löscharbeiten 96 Menschen, darunter Mitarbeiter des Katastrophenschutzes, und 30 Löschfahrzeuge beteiligt seien. Weitere Einzelheiten teilt der Gouverneur nicht mit.